Kommentare betreffend Familie und Individuum

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92-1    8,1. Christliche Familien JA& aber es gibt nur noch wenige. Hier müsste die Kirche mit Anleitung und Hilfe ansetzen. 8,2: Ist das Christentum mit der "modernen Welt" unvereinbar? - Nein, aber schwer! Es gibt Familien, die den christlichen Glauben in der modernen Welt durchaus leben. Sie sind für Begegnug mit Christus durchaus förderlich, brauchen mehr Förderung. Hier wirkt es sich ungünstig aus, dass Seelsorger selbst keine Familie haben dürfen. Sie kommen den Eheleuten oft mit illusorischen Vorstellungen, die ihnen nicht weiterhelfen.

92-2    Die Kirche geht zu wenig auf die Lebenssituation der Menschen ein

92-3    Zu Pkt 8,1 wäre die Antwortmöglichkeit "teilweise" zutreffender!

92-4    Jede Krise eines Familienmitgliedes wirkt sich in irgendeiner Form auf die Familie aus.

92-5    das religiöse geschwätz ist unerträglich die pfarrer ziehen sich hinter phrasen und floskeln zurück

92-6    Es ist eine gewisse Angewöhnung bei den Gläubigen eingetreten, die Handlungen wie nicht wichtig für mich hervorrufen!

92-7    Es ist traurig, dass man bei einer Tätigkeit in den Life Sciences seine religiöse Zugehörigkeit verbergen muss, weil man sonst ausgegrenzt wird.

92-8    Wer Christus sucht, kann dies unabhängig von Kirche oder Familie tun. Eine Annäherung ist immer möglich - mit einem offenen und suchenden Herzen!

92-9    zu 8.2 : spricht das ungeschickte, oft kontraproduktive Agieren der Kirche an zu 8.3 : jedes Handeln, auch jede menschl. Krise hat Auswirkungen in negativem und positivem Sinn!

92-10    Die Begegnung mit Christus ist heute kein vordergrüdliches Anliegen mehr! Das ist der Hauptgrund der Entfremdung. Weil die Kirche heute anscheinend nicht mehr notwendig ist ... Weil ein Leben ohne Gott auch gelingt ... Weil Gott so barmherzig ist, dass er uns auch ohne Entgegenkommen liebt. Das ist die wahre Freiheit des Menschens.

92-11    In jeder Zeit ist die Welt aus der Sicht der Lebenden "Modern". Darin begründet sich der Wandel der Zeit. Egal ob in der Antike, herauf bis zum Hier und Heute! Also müssen die Verantwortlichen in der Kirche mit dem Wandel der Zeit, lernen umzugehen. Das Impliziert Nachdenken, in Dialog treten, und verändern, ohne den Grundsätzen der Lehre Christi untreu zu werden. Martin Luther hat die katholische Kirche verlassen, weil er mit den grauslichen Handlungen der Verantwortlichen nichts mehr zu tun haben wollte. Recht hat er gehabt!!!!

92-12    Krisen sind nicht tragisch, sie sind Geschenke, die weiterbringen, Zukunft eröffnen, altes in Frage stellen, lebendig halten, zum Aufbruch zwingen! Kein Grund zu Depression oder gar Resignation!

92-13    Nach meiner Einschätzung ist es leichter über Sex als über den persönlichen Glauben zu reden. Mir fällt das Reden über meinen Glauben mit Freunden leichter als in der Familie. Nach meiner Einschätzung wollen Pfarrer und Lehramt kaum wissen, was die Christen, auch die, die sonntags noch in die Kirche gehen, wirklich glauben und wieweit die Glaubensaussagen des Glaubensbekenntnisses noch persönlich akzeptiert werden. Es wurde unter Papst Johannes Paul II und Papst Benedikt versäumt, in den Kirchengemeinden eine Plattform einzurichten, auf der angstfrei über den eigenen Glauben hätte gesprochen werden können. Stattdessen gab es Gehorsamseide, römische Katechismen und es wurde vom Lehramt der Eindruck vermittelt, dass die Katholiken begeistert rufen sollen: Papst befiehl, wir folgen. Ich befürchte, dass der Zug abgefahren ist, um offen auch von der römischen Auffassung Abweichendes zu Sprache zu bringen. Nach meinem Eindruck sind dazu die Priester der Generation Benedikt weder in der Lage noch bereit.

92-14    Nicht die Glaubenskrise sondern die Liebe zum Partner und zu den Kindern ist entscheidend!

92-15    Sinnsuche der Jungen, Verlust von Moral und Ethik. Aber das wird von allen Verantwortungsträgern vorgelebt. Korruption, Gier, Ungerechtigkeit,... Und ich kann nicht sehen, dass die Kirche hier gegesteuert. Sie ist besorgt um die eigenen Pfründe, die eigene Macht, den Einfluss. Wo ist die Solidarität mit den Menschen, die skalvenartige Arbeitsverhältnissen haben, ausbrennen, die Kinder nicht mehr erziehen können, die nicht die Wahl haben bei ihren Kindern zu bleiben,..... Wo ist die Kirche hier???? Ich war kürzlich bei einer Zeremonie in der Kirche und der Prunk war abstossend. Wie wirkt das auf die nachkommenden Generationen? Was denkt sich der Erzbischof dabei? Worum geht es da? Um ein spirituelles Ereignis? Wohl kaum. Das spricht moderne Menschen, die um in unserer Gesellschaft halbwegs gut leben zu können viel leisten müssen, so überhaupt nicht an. Aber ich bin davon überzeugt, dass die Herren nicht wissen wie unser Leben funktioniert.

92-16    Pfarre und menschennahe Seelsorge im Alltag bringt tragfähige Gemeinschaft. Ausgezehrte Pfarreien mit gestreßten Priestern oder Diakonen, sind der Untergang der Christengemeinden.

92-17    Deswegen, weil einer nicht gläubig ist oder eine Glaubenskrise hat, kann er trotzdem ein guter Mensch sein. Glauben können ist eine Gnade, nicht jedem fällt sie zu.

92-18    für kath.praktizierende Familien ist meist ein gutes Angebot für kleinere Kinder durch die Pfarren da. Bei größeren Kindern wird es schwierig gegen die trends im Umfeld anzugehen.Der Christusglaube sollte unbedingt in der Familie grundgelegt werden. Moderne Glaubensvermittlung für Heranwachsende wird in vielen Jugend- und Firmgruppen geleistet.

92-19    Für die Begegnung mit Christus oder dem Christentum wäre das Gespräch mit dem Priester oder anderen Funktionären oder theologisch Gebildeten wichtig. Aber dafür hat der Priester b ei den großen Pfarreien kaum mehr die nötige Zeit. Je näher der Priester dem Gläubigen ist, umso mehr kann er dem einzelnen Gläubigen in seinem Glauben Hilfestellung geben.

92-20    Vielleicht sollte man nicht nur "Christubegegnung" mit "gläubig" verbinden - es gibt viele spirituelle und religiös verankerte menschen, die nicht ausschliesslich dieChristusbegegnung erleben - sind sie deshalb keine Christen mehr? Frage bleibt offen!

92-21    Freilich gehört auch der Mut der Glaubenden dazu, Christus aktiv und deutlich in das Familienleben einzubringen.  Ein einziges Gedicht, das mehrfach als Geschenk für neue Familien und gescheiterte Entwürfe verschenkt wurde, macht deutlich, warum wir einerseits zögern, wo wir für-sein wollen, und andererseits stark wären, wenn wir es endlich täten:  Gegenlicht          ≈ Geh, sammle Dunkelheit aus allen Nächten und Finsternis von allen Menschentaten.  Geh, wirf ein Netz, das allen Schmerz enthält, und alle Worte, womit Menschen baten.  Und alles unerfüllte Leben, nimm,  und alle Kälte, die dich zittern lässt. Was liegen blieb und ohne Sinn, das sammle ein, und halte alles hin:   Dem Schein, der alle Nächte lichtet, dem Licht, das alle Tode überglänzt, das Wunder breitet über deine Dunkelheit und heilt den Riss, der alles Leben teilt.  Und sieh –  dein Blick ist aufgerichtet!  Klaus Nagorni,  Pfarrer an der Evangelischen Akademie der badischen Landeskirche, 2008

92-22    Oft verhindert die Kirche (als sündige und begrenzte weltliche Strucktur) an sich die Begegnung mit Christus!

92-23    Glaube kann nur vorgelebt werden, wenn er im menschen lebendig ist.

92-24    Man kann auch in der Heutigen Zeit eine Christiliche Familie leben  die aber nicht nur aus beten und Beichten bestehen muss. Der Gute umgang mit den mitmenschen bring oft viel mehr als Ungerecht sein und dann Beichten gehen?????

92-25    Das Beispiel der Eltern in der Begegnung mit Christus und ihr Verhalten nach den Regeln, die Christus gab, den Kindern gegenüber (Liebe!)dürfte die wirkungsvollste Förderung sein. 

92-26    zu 8.1. und 8.3.: Es hängt vom Einzelfall ab. Es kann so sein, muß aber nicht sein.  zu 8.2., 1. Frage: Das Christentum ist durchaus mit der modernen Welt vereinbar. Das Christentum bzw. die röm. kath. Kirche darf nur nicht davon ausgehen, daß Jesus erst vor 143 Jahren als Mensch gelebt hat. Damals wurde er nur erneut und zum wiederholten Mal von den Hohen Priestern ausgepeitscht, mit Dornen gekrönt und  ans Kreuz geschlagen.

92-27    Die christliche Familie sieht sich häufig in der Situation, nicht nur "entgegen der Welt" sondern nicht selten auch "entgegen der Kirche" Glauben zu leben. Katholiken schämen sich nicht selten für ihre Kirche.

92-28    Begegnung mit Christus, damit kann ich nichts anfangen. Das klingt ja geradezu wie ein Sektenslogan. Christentum, dazu gehören sehr viele Religionen. Ich wünsche mir, dass die katholische Religion sich mehr zu einer Religion einer philosophischer Ethik und weg von einer Sachwalterschaft der Werte oder gar der Lebensgebrauchsanweisungen (wie humane vitae)bewegt. Menschen sind informierter und gebildeter als im dunklen Mittelalter, in dem man ihnen nicht einmal zutraute die Bibel selbst zu lesen. Sie wollen natürlich ein Angebot und auch Hilfe, aber doch in letzter Konsequenz die Entscheidungen selbst treffen. Die Kirche kann helfen aber nicht erzwingen, dass es die richtigen sind.

92-29    Die Auseinandersetzung zwischen Kirche und moderner Welt ist eher negativ, statt Wege zu finden die positives Zusammenwirken foerdern

92-30    Wieder diese Sprache: Was bedeutet "Begegnung mit christus"? Das setzt doch voraus, daß Christus für uns einen symbolischen Wert hat. Was aber sollte das sein??? Darüber sollte man sich unterhalten!

92-31    Der um sich greifende Materialismus und die Gier der Menschen scheint einer Verbreitung und Vertiefung des Glaubens zunehmend im WEg zu stehen. Die Kirche steht da vor einer großen Herausforderung in die wir Gläubige mit hineingenommen sind.

92-32    was in der Familie nicht weitergegeben wird, kann nur zum Teil der Religionsunterricht nachholen.

92-33    Was ist mit der persönlichen Gottsuche und Gottesbegegnung? Die Kirche liefert "fertige Antworten" und lässt erst gar niemanden "suchen". Es könnte dabei ja jemand dann etwas von den kirchlichen Wahrheiten abweichen.

92-34    Das Christentum geht überhaupt nicht auf Entwicklungen der modernen Welt ein und verurteilt sie pauschal.

92-35    Kein System, sondern die Nachfolge Jesu selber glaubwürdig praktizieren und so andere zu ihr einladen.

92-36    Den Menschen geht es  zu gut,  daher  ist die Kirche nicht mehr aktuell genug.  Auch haben viele Vorfälle  in  den Pfarren viele  Menschen verunsichert  und  von der Kirche  entfernt.

92-37    Familien fördern die Begegnung mit Christus - wenn überhaupt - nur im Vorschulalter

92-38    Zu 8.1.: das hängt doch ganz von der individuellen Familie ab. Frage ist daher nich zu beantworten Zu 8.2: Das Antlitz der Amtskirche und die Geschichte der Kirche verhindern sehr oft die Begegnung mit Christus.

92-39    Die nicht "Alltagstauglichkeit" vieler Kirchengemeinschaften treibt die Gläubigen - soweit sie überhaupt noch Anteil an der (Amts-) Kirche nehmen - aus der Kirche.

92-40    Wenn ich nicht in meiner Gemeinschaft wäre( wie nun seit 40ig Jahren) wäre es schon problematisch gewesen, denn als Kind und Jugendliche habe ich nur den strafenden Gott kennengelern, keinen liebenden. Gott sei Dank habe ich meinen Kinder und Enkelkindern ein besseres Gottesbild zeigen können.

92-41    Die Familie ist ein großes Geschenk Gottes und muss gestärkt werden. Die Kirche tut mehr für die Familien als die staatlichen Regierungen.

92-42    Die Kirche sollte sich mehr mit dem sich ändernden Weltbild befassen. Beispiel: Ein bekannter Physiker meinte,es gäbe gar keine Materie. Wir sind geistige Wesen. Materie ist nur eine Form des Geistes.Vergleich:Wasser ist ein Gas (Luftfeuchtigkeit) es kann aber flüssig und fest sein.

92-43    Heute bringt sich das einzelne Individuum viel srärker ein. So kann Familie als Band förderlich sein, dass der Individualismus nicht ausufert. Heutige Probleme wie Arbeitslosigkeit bis hin zur Verzweiflung - Glaubenskrisen.

92-44    Die Familien kümmern sich kaum um Glaubensfragen, eher in Gruppen finden Diskussionen statt.

92-45    Jeder einzelne Erwachsene ist dafür verantwortlich ob er Christus begegnet. Er muss selbst aktiv werden und sich darum bemühen.

92-46    Der Glaube würde in vielen Situationen helfen, das Leben zu meistern aber die >Hilfe seitens der Kirche müßte auf die Situation der Menschen heute sowohl in der Arbeitswelt als auch in der Familie Rücksicht nehmen

92-47    Ich glaube nicht, dass Probleme zwischen Christentum und Welt oder eine Unfähigkeit der Kirche die Begegnung mit Christus verhindern kann. Wir besitzen Christus nicht und wir können nicht über ihn verfügen.

92-48    Die Kirche wird von vielen Menschen nicht beachtet, weil sie in den Fragen der Gleichberechtigung von Frau und Mann Priesteramt, Zölibat, Geschiedene und Wiederverheiratete, Homosexualität, Sexualität in und vor der Ehe Vorstellungen vertritt, die die Menschen als lebensfremd erachten und erleben. Damit sind die Menschen, die von Christus reden und ihn als den Christus für ihr Leben bezeichnen, suspekt. Die Lehre der Kirche verstellt damit für viele Menschen den Blick auf Jesus. 

92-49    Die katholische Kirche hat weniger gegen eine Glaubenskrise zu kämpfen, sondern hat es weitgehend mit einer Glaubwürdigkeitskrise zu tun.

92-50    Wer hat diese Fragen erfunden? Wir leben in einer sehr säkularen Gesellschaft. Kirche spielt dort eine Rolle, wo es um Feiertage geht und irgendwelche Volksfeste. Sonst ist Kirche denen wichtig, denen sie wichtig ist. Zu den Fragen oben: Eine Familie fördert die Begegnung mit Christus, wo es a. noch eine Familie gibt, und b. wo die Familienmitglieder an Christus glauben. Sonst nicht, und schon gar nicht flächendeckend.

92-51    Hier steht die persönliche Entscheidung im Vordergrund.

92-52    zurück zu dem, was Jesus wollte, hat Priorität gegenüber Dogmen und "Gesetzen" der Kirche

92-53    wie sollen Kinder den Sinn der Eucharistie erfassen, wenn die Eltern nie zur Messe gehen bzw. wenn nie gebetet wird, wenn das Geistliche und Spirituelle absolut negiert wird.

92-54    Es waere super eine Bibelübersetzung und die Kirchenlieder sowie die Texte für den Weltgebetstag in der Sprache unserer Zeit  zur Verfügung gestellt zu bekommen. Bereitet man jetzt als Laie die Messtexte vor, muss man sich vieler Sekundarliteratur bedienen, um die Texte für die Gemeinde verständlich und dennoch im Sinn richtig formulieren zu können. Dies ist aufwendig und wird von Gläubigen in einer guten Gemeinschaft gemacht. Neue Leute kann man damit nicht gewinnen. Die brauchen den Text gleich in ihrer Sprache, in ihrem Deutsch das sie täglich sprechen oder in ihrem kroatisch, das sie täglich sprechen.

92-55    In meinem Umfeld gibt es viele "ungläubige" die nach den christlichen Werten leben. Glaubenskrisen sind vielleicht Kämpfe um den Glauben, intensive Auseinandersetzung...

92-56    Kirche überaltert. zeitgemäße Texte, Lieder und Liturgien fehlen.

92-57    Siehe Mahatma Gandhi: Würden die Christen erlöster aussehen, ... Glaubwürdigkeit im Umgang mit Menschen, Das sehen in der Person, das sie sein könnte,... wären für Menschen hilfreich, um Jesus zu begegnen

92-58    Die gestellten Fragen sind zu pauschal!!!

92-59    Kirche könnte Menschen so viel positives bieten. Dies wird durch diverse Meldungen der Obrigkeit (Rom-rühmliche Ausnahme: Papast Franziskus) leider oft in den HIntergrund gestellt und die Kirche wird dadurch als weltfremd und mittelalterlich erlebt

92-60    Die Darstellung Christi und des liebenden Gottes hat sich gegenüber der Zeit meiner Jugend und der meiner Kinder wesentlich verbessert. Der strafende Gott - als Drohung - ist aus dem Religionsunterricht und dem der Jugendgruppen weitgehend verschwunden. Diese Verbesserung reicht jedoch oft nicht aus, um junge Menschen in der Kirche zu halten. Lebensfremde Positionen besonders in Fragen der Sexualität und Ehe, die Einstellung zu Frauen, die Ablehnung eines modernen, wissenschaftlich fundierten Weltbildes sind sicher Gründe, warum sich gerade auch gut ausgebildete Junge Menschen von der Kirche abwenden

92-61    Sinnkrisen wirken sich sicher aus. Glaubenskrisen nur, wenn der Glaube eine starke Rolle spielte.

92-62    Christlicher Glaube ist nicht "in". Ich unterrichte selbst Religion. Es ist einfach staubbeschichtet. Der TExt der Bibel unverstàndlich, Gleichungen und Psalme zu schwierig. Jesus ist 2000 Jahre her, das macht die Sache nicht einfach in unserer modernen Welt. Gleichzeitig wäre es so wichtig, mehr Religion in die Welt zu bringen.

92-63    zu 8.1.: welche Familie? Eine gläubige Familie fördert die Begegnung mit Christus sehr wohl!

92-64    Es ist nicht das Christentum mit der heutigen Welt unvereinbar, sondern die Kirche und ihre Lehren und ihre undemokratische Organisation, die die Menschen verachtet.

92-65    Liebe-volle Eltern machen eine Christusbegegnung in jedem Fall möglich, auch wenn nicht ausdrücklich von Jesus die Rede ist.

92-66    Bei Glaubenskrisen finde ich als Einzelner in meiner Familie Halt.

92-67    Warum sollte die Familie die Begenung mit Christus fördern? Christus lebte bis 30 in der Famile, danach war er nicht gerade ein Familienmensch, sondern seiner Mutter gegenüber ausgesprochen frech: "Wer ist mir Vater, wer ist mir Mutter?" Darüber wird Maria sich gewiss gekränkt haben. Mit Maria von Magdala lebte er offenbar in wilder Ehe. Im Gegensatz zu gewissen Traditionen (Flucht Maria Magdalenas nach Südfrankreich) ist in den Evangelien von einer "Famile" des erwachsenen Jesus nicht die Rede.

92-68    Lebensnahe Seelsorge sollte in die FAmilien eindringen, dann werden Familie Keimzellen im Geist der Liebe

92-69    zu 8.1 die frage ist in dieser Form zu verallgemeinernd: die Familie ist ein Ort, wo Begegnung mit Christus sehr konkret erfahren werden kann - wenn die Eltern ihren Glauben leben. Nur unter dieser Voraussetzung ist sie wirklich Hauskirche und für Kinder der erste und wichtigste Ort der Christusbeziehung.

92-70    zu 8.1 weil man sich vielleicht doch mehr mit Wesentlichem beschäftigt. Dagegen spricht der häufig höhere Stresspegel, den Familie verurschen kann.   zu 8.2-2 Unfähigkeit in der Verkündigung ist vielleicht weniger der Grund als Überlastung des Bodenpersonals, da man diese ja reduziert auf Geweihte, Zölibatäre und wie in unserer Gemeinde einen Priester, der einfach in seiner Heimat (Polen)zu leben und zu predigen scheint

92-71    Wieder keine Möglichkeit zwischen "weitgehend" und "kaum"... schade! Ad 8.3: Ja, Glaubenskrisen einer Mutter können sich auf Kinder auswirken... müssen es aber nicht! Glaubenskrisen eines Bruders können auf die Geschwister wirken .. aber stimulieren auch den Dialog, die geistige Auseinandersetzung... Warum haben wir solche Angst vor Glaubenskrisen?

92-72    Punkt 8.1 ist immer abhängig von zumindest einer treibenden Kraft (Person) in der Familie

92-73    Das Reden von Christus ist vermutlich auch aus dem Gesprächsschatz der meisten Familien verschwunden. Glaube ist häufiger ein Kulturgut und eine Gefühlssache, und wird weniger als eine lebendige Beziehung zu Christus verstanden. Über Glaubenszweifel wird selbst gegenüber kleinen Kindern viel häufiger offen gesprochen.

92-74    In den meisten religiösen Familien in Wien werden "Glaubenskrisen" des Einzelnen mit Verständnis angenommen - die Fassade der gut-katholischen Familie spielt wenig Rolle.

92-75    Kann ich nicht allgemein gültig beantworten!

92-76    Besonders unter den verschiedenen Generationen können Unstimmigkeiten über Fragen des Glaubens und der kath Lehre Krisen auslösen

92-77    ad 8.2: Christenzum und moderne Welt sind sehr wohl vereinbar, aber die Kirche schafft es nur sehr wenig, das glaubhaft und autentisch zu vermitteln.

92-78    Das "ins Gespräch kommen" auch in schwierigen Situationen gehört geübt. Nicht alle tun das. Manche trainieren es mit viel Geduld.

92-79    Die priesrter sind nicht unfähig, den Glauben zu verkünden. Es ist vielfach der Inhalt der Theologie und die Sprache, die nicht mehr verstanden wird.  Eine dringende Änderung (Liturgiereform) ist geboten!

92-80    Allgemeine Aussagen über "die Familie" sind besonders riskant, da die Familien so verschieden sind. Allerdins wäre auch jede Prozentangabe darüber, in wievielen Familien das oder jenes erfolgt, genauso unsicher.

92-81    Familien sind offen für Glauben, wenn sie eingebunden oder angesprochen werden -Familienrunden, Herbergssuchen etc.

92-82    Ich haben den Glauben durchwegs von Familienfremden Personen erfahren, Nachbarn, Familien in denen ich mitlebte, weil Mutter in der KLinik war, Lehrerinnen, manche sehr eindrucksvolle Priester. Ich habe auch erfahren, dass es nicht leicht ist, seinen Glauben zu leben, wenn es die übrige Familie nicht tut. Es war schon viel, dass sie es einfach akzeptiertenund nicht lächerlich machten.

92-83    Die traditionelle Christologie der Kirche rankt sich an antike Mythen, Welt- und Lebensdeutungen, sie ist gläubigen Menschen meist nicht mehr nachvollziehbar. Sie müsste auch hinsichtlich interreligiöser Begegnung und Erfahrungen der Gegenwart neu konzipiert werden, um bei ehrlich und gläubig suchenden Menschenpositiv zu fruchten.

92-84    Mein Eindruck ist, dass Menschen durchaus auf der Suche nach "dem Sinn des Lebens" sind, vor allem auch auf der spirituellen Ebene. Leider findet die Kirche keinen Zugang zu diesen Menschen. Vielleicht deshalb, weil die Menschen einen "Eventcharakter" suchen? Dies spürt man bei Taufen, Erstkommunion und Trauungen. Der Rahmen ist schön für die Feier, aber die tiefergehende Bedeutung zählt nicht.

92-85    Gelebter christlicher Glaube wirkt sich in der Familie, am Arbeitsplatz und auch an allen anderen Orten, wo Menschen sich begegnen, aus. Und zwar positiv. Fehlt aber weitgehend, zumindest in meinem beruflichen Umfeld.

92-86    Für die Verkündigung von Seiten der Kirche gelten noch archaische Lebensbilder, die von den Menschen gar nicht verstanden oder gedeutet werden können.

92-87    Zur Freiheit hat euch Christus befreit, lasst euch nicht erneut versklaven... Steht so ähnlich in einem Paulus-Brief.- Mündige Freiheit der Christen erwächst aus Kenntnis der heiligen Schrift, Feier der Glaubensgeheimnisse, Gebet (v.a. um den Heiligen Geist), Prüfung der eigenen Lebenssituation im Licht des Glaubens, Austausch der Gedanken mit anderen Gläubigen, Rezeption wissenschaftlicher Erkenntnisse (Theologie, Medizin, Psychologie, Soziologie, u.a.)... - und es ist wichtig, dass die Kirche ihre Gläubigen in die Mündigkeit entlässt! Es geht nicht an, dass die Kirchenleitung meint, für jede Lebenssituation die "richtige" Entscheidung vorschreiben zu müssen. - Primäre Aufgabe der Kirche ist die Verkündigung Jesu als den heil-bringenden Messias. Das Aufstellen von menschlichen Regel- und Gesetzeswerken drum herum ist mehr hinderlich als hilfreich.

92-88    Jede Familie ist anders! Daher ist die Frage nach der Begegnung mit Christus in der Familie nicht mittels Fragebogen zu beantworten, sondern muss differenziert gesehen werden. Auch Glaubenkrisen wirken sich sehr unterschiedlich auf die Familie aus, mehr auf ihren Bestand und die Entscheidung Kinder in diese Welt zu setzen.

92-89    Einerseits ehrt Jesus die Familie durch sein erstes Wunder bei einer Hochzeit, andererseits relativiert er sie (Mt. 12,50& Mk. 3,35). Bei unserer Kirche habe ich einen ähnlichen Eindruck: einerseits ist die Ehe ein Sakrament, andererseits wird die Ehe wie schon erwähnt sogar in päpstlichen Rundschreiben negativ gesehen.  Die vom Vatikan gestellte Frage lässt den Verdacht aufkommen, dass die Familie als Missionierungsinstrument herhalten soll. Dazu möchte ich sagen, dass ich meine Kinder liebe, ob sie nun in Bezug auf Kirche denselben Weg wie ich einschlagen oder nicht. Ich freue mich darüber, dass ihr soziales Verhalten weitgehend durch das Vorbild ihrer Eltern geprägt ist. Ob zukünftige Generationen den Weg zur Kirche finden, wird sehr vom Verhalten der Kirchenleitung abhängen, und da bin ich seit dem Amtsantritt von Papst Franziskus optimistisch.

92-90    In Frage 8.1 meine ich JEDE Familie (nicht nur reguläre!!!)

92-91    In einer modernen Welt muss auch die Begegnung mit Christus in einer modernen, freien und selbstbestimmten Form stattfinden. Die Kirche kann das durch verschiedene Methoden und Stellungnahmen fördern - oder auch verhindern.

92-92    Da wären wir wieder bei dem Thema, dass die Kirche den Menschen nur den "modernen" Christus näher bringt und nicht den Christus, der 2000 Jahre lange angebetet und vererhrt wurde.Es wir nur mehr von Ökomene und menschlichkeit und Nächstenliebe geschwafelt und nicht von den Grundfesten des Glaubens, die da sind Gebet, Opfer und Demut.

92-93    In den meisten Familien gibt es heute schon große Toleranz in Glaubensfragen.( unterschiedliche Konfessionen, Glauben und Kirchenaustritt

92-94    Durch die vielen Trennungen ist die Familie nicht mehr handlungsfähig ! Der Versuch immer NEUE Formen des Zusammenlebens zu finden ist nur dadurch möglich, nachdem die Kirche die Entwicklung nicht gesehen hat bzw. weit unterschätzt hat. Und die sogenannten Taufscheinchristen mit der Kirche nichts mehr zu tun haben wollen !

92-95    Jede Krise eines Menschens wird auch  in seiner Umgebung spürbar und wirkt sich auf Partner oder Kinder aus--so auch die Glaubenskrise.

92-96    Was heute in pfarrlichen und in Folge dann auch familiären Kresien an Verkündigung statt findet, ist absolut nicht ausreichend, ist thematisch verfehlt, führt nicht zum Ziel des "Lebens in Fülle". Die gesamte Osterliturgie verkündet ausschließlich: "der Tod ist nicht endgültig". Das wird dann entweder als Nonsens abgetan oder als Anreiz, den Tod nicht zu verstehen.  An den Dreifaltigen Gott glauben, ihn hier schon in diesem Leben zu "leben", das ist der Weg, der uns voranbringt. Es fehlt an der Grundaussage des christlichen Galubens. Und das ist nicht: Du wirst ohnehin nie ganz tot sein. Sondern: das Leben mit dem "Ewigen" Gott soll jetzt schon beginnen, durch das Hereinnehmen deines Nächsten in Dein Leben, alles hier ist schon Weg nach Jerusalem, da kann selbst der Tod kein Hindernis sein.

92-97    Glaubenskrisen seh ich positiv: man denkt intensiver über sein Verhältnis zu Gott nach, dadurch ist mein Bedürfnis Christ zu sein größer geworden,  das Bedürfnis einer Kirche (röm.kath, evang. ....) geringer

92-98    Ich bin der Meinung, dass ein starker Glaube der Familie gut tut

92-99    Die Kirche hat sich im Laufe der Geschichte von der Lehre des Evangeliums und der Botschaft Christi entfernt. Die pompösen Auftritte bei diversen Anlässen schrecken vor allem die jungen Menschen ab. Wer als einfacher Pilger nach Mariazell kommt, sollte nicht mehrmals für die teilnehmenden Würdenträger die Kleider wechseln. Gott sei Dank sendet Papst Franziskus andere Signale.

92-100    Es geht der Kirche nicht um die Weitergabe der Lehre Jesu, sondern um den Macht- erhalt des Klerus. Die Hoffnung eines großen Teiles der Gläubigen ruht auf unserem neuen Papst  Franziskus.

92-101    Uneinige Partner (Glaubenskrise) färben auf die Kinder ab. Kind mit Glaubenskrise färbt auf die Eltern, Geschwister ab.

92-102    Einzelne Familienmitglieder haben oft großen Einfluss auf die Meinung der Angehörigen.

92-103    Den Glauben zu leben war schon immer schwer. In einer säkularisierten Welt ist das noch schwieriger. Als bemühter Christ fühlt man sich als Einzelgänger, wenn nicht ein Rückhalt in der eigenen Familie vorhanden ist.

92-104    Im Fragebogen bleibt unberücksichtigt, dass jede 4. bis 3. Frau zwischen 16 und 85 J. körperliche, psych. oder sexuelle Gewalt durch einen Partner erlebt. Jedes 8. Kind zw. 0 und 14 Jahren wird sexuell missbraucht. Gewalterfahrung zerstört Vertrauen, sie zerstört auch den Glauben an einen guten Gott. In der Kirche müsste viel deutlicher über das no-go von Gewalt gesprochen werden und die Solidarität mit den Opfern dürfte nicht nur behauptet werden - sie müsste für die Opfer auch erfahrbar werden.

92-105    Will ich als Gläubige unbedingt "Christus begegnen"? Vielleicht will ich eine sehr viel offenere Frage stellen: ob es Gott gibt, ob es sinnvoll ist, sich an christlichen Maximen zu orientieren, ob es die Liebe ist, die uns als Kern christlichen Verstehens viele Handlungsfelder erschließt.

92-106    8.1 ist nicht allgemein zu beantworten. Sicher gibt es christliche Familien, die bewußt und engagiert mithilft, die Beziehung zu Christus zu vertiefen. Das moderne Familienleben lässt allerdings auch gutwilligen Menschen dazu wenig Spielraum. Die moderne Familie steht weitgehend unter Druck von Verpflichtungen (selbstauferlegten oder gesellschaftlich vorgegebenen)und daher bleibt wenig Energie für Pflege und Weitergabe des Glaubens.

92-107    Ich habe >20 Jahre in der Kirche gehört, dass ich getauft bin und damit Kind Gottes bin. Meine Verantwortung zur Entscheidung für oder gegen Christus konnte ich weder im Kommunionunterricht, noch im Firmunterricht mit letzter Konsequenz trage - dafür war ich noch nicht reif genug. Später fragte niemand mehr. Der Glaube ist dann fast eine Privatsache. Erst evangelische Mitchristen haben mir die Augen für die Schönheit, Tiefe und Bedeutung von Christus gezeigt und ab da hat sich mein Leben sehr geändert, so dass ich jetzt sogar oft und gerne Zeuge in der Kirche für einen lebendigen Christus und eine persönliche Beziehung zu Gott/Christus bin!

92-108    ...islam ...jeden Tag in der Zeitung ... die christlichen Inhalte in unserem Leben sollten nicht nur in einschlägigen kirchlichen Zeitungen gebracht werden, sondern dem Anlaß entsprechend auch in allgemeinen Tageszeitungen, Medien. ...mit dem Hinweis auf etwaige christliche Zusammenhänge.

92-109    Die Liebe der Familienmitglieder ist gleichbedeutend mit Begegnung mit Christus

92-110    Es ist extrem schwierig geworden, zu glauben. Das ist nicht die Schuld der Kirche, aber die Kirche hat sich jetzt zu lange Zeit mit der Sexualität beschäftigt (unnötige Quälerei der Priester mit dem Zölibat z.B.) anstatt mir ihrer Hauptaufgabe, Glauben und Liebe zu verbreiten.

92-111    Mit einem starken Glauben kann man am besten für seine Umgebung, Familie, Gesellschaft und sich selbst da sein. Es ist ein wahrer Segen, glaubensstarke Personen in der Mitte zu haben. Derer werden leider immer weniger.

92-112    Viele Menschen haben kein Bedürfnis mehr nach einem Gott, einem Glauben zu suchen.

92-113    Eltern, die mit dem Herzen glauben und das auch leben, geben den Kern der Botschaft Jesu glaubhaft weiter. Wer nur die Vorschriften und Ge- und Verbote weitergibt, darf sich nicht wundern, wenn sich Kinder von dieser Art des Glaubens abwenden.

92-114    Christentum und moderne Welt sind nicht unvereinbar. Die Fähigkeit der Kirche, Christus für die Menschen von heute verständlich zu verkündigen, ist nur ein Aspekt. Viel wichtiger sind Vorbild und Zeugnis.

92-115    Die wenigsten Priester sind auch gute Prediger, sie sind Märchenerzähler und das erfreut die Menschen. Denn sie werden nicht zum Denken aufgefordert. Religion und Leben ist eine Aufgabe und Verantwortung für die Mensschen und die Erde!!! Aber das bringen die Prediger nicht herüber. Es gibt keine Rechte ohne Pflichten! Die Priester sollen raus aus ihren Büro`s, unter das Volk, wie es Jesus getan hat. Er war nicht bei den gesellschaftlichen Veranstaltungen, mit einem Glas Champagner in der Hand, unter freiem Himmel war er, bei den Ausgestoßenen, Aussätzigen und Huren.

92-116      bei den Problemen die sich aus der Unvereinbarkeit von Christentum und moderner Welt ergeben : dieser Satz ist nicht korrekt was heißt hier Unvereinbarkeit 

92-117    Begegnung mit Christus als Ursprung und Urgrund der Liebe Gottes zu den Menschen findet natürlich in der Familie statt. Begegnung mit Christus als Person der Bibel und der Kirchengeschichte findet in der Famiie kaum statt  

92-118    Worin besteht die Unvereinbarkeit von Christentum und moderner Welt? Die Kunst Christus heute zu interpretieren ist gefragt und nicht das bewahren alter "Pfründe". Korrekter und menschlicher Umgang innerhalb der Kirche. Christus ist ein Gott der (machtlosen) Menschen und nicht der Verbündete der Mächtigen. Wieweit kann die Organisation abspecken und ihrer Aufgabe dennoch gerecht werden? Vielleicht ist auch ein Wandel möglich, Papst Franziskus gibt Hoffnung. Kann er sich in der Institution behaupten?

92-119    In unserer Familie gibt es eigentlich keine Personen die sich mit Religion auseinandersetzen. Bis auf ein paar religiöse Feste im Jahr wie Ostern, Weihnachten u.s.w. Es sind sehr schöne Traditionen die ich auch mit meinen Kindern einmal weiterhin pflegen will. Und wenn sie einmal gläubig sind und der Kirche näher stehen, würde es mich auch nicht stören.

92-120    Habe durch meine Glaubenskrisen/meist nicht einhalten können von Regeln-Sexualität und möglicherweise nicht kirchlich heiraten zu können(nocheinmal-Annulierung)meinen damaligen Partner oft tief verletzt.

92-121    Es geht nicht sosehr um Glaubenskrisen etwa eines Elternteils, sondern dass vile zu keinem mündigen, erwachsenen Glauben gefunden haben, weithin kaum Glaubensäußerungen im Familienleben beheimat sind. Dies ist eher die ausnahme.Der gemeinsame Gottesdienstbesuch ist nicht allein Maßstab, aber wenn ein Erstkommunionkind erlebt, dass die Eltern kaum je den Gottesdienst besuchen und faktisch nie die Kommunion empfangen, wie wirkt das auf das Kin ?

92-122    8.1  bei Hochfesten

92-123    Ich glaube, Christentum ist sehr gut mit der modernen Welt vereinbar. Es gäbe keine Probleme auf der Welt, wenn sich alle an die 10 Gebote Gottes halten würden. Vielleicht sollte die Kirche aufhören, Christus und Maria allzu sehr zu glorifizieren. Dadurch sind sie für den normalen Menschen unerreichbar. Wenn sie mehr als besonders von Gott geliebte Menschen dargestellt und dadurch als solche gesehen werden, dann hätten vielleicht manche "sündige" Menschen einen "besseren Draht" zu ihnen und könnten sie leichter in ihr Leben einbauen.

92-124    das christentum soll den glauben positiv verkünden, nicht wie früher drohen, nur so kann eine gute atmosphäre dafür entstehen

92-125    Die offizielle Kirche ist noch nicht im 21.Jahrhunder angekommen. Aber es gibt in ihr Gemeinden die "Christsein heute" leben.

92-126    In Europa ist die Religion zu verkopft. Es ist nichts mehr für das Herz geblieben. Die Liebe zu Jesus kann man nicht aus der Bibelauslegung lernen. Man muss sie leben und vorgelebt bekommen. Das persönliche Zeugnis der Christen fehlt oft - da haben uns die Freikirchen viel mehr Entschiedenheit voraus. Wir könnten von ihnen lernen.

92-127    8.1 : Solange die Kinder klein sind, kann die Begegnung mit Christus immer wieder gefördert werden.  8.2 Wenn sie erwachsen werden, bestimmen sie selbst über ihren Glauben. Eltern müssen ihre Kinder freigeben.  Die Kirche sollte dies auch tun.

92-128    Der Glaube ist zu sehr verwässert. Die Amtskirche tut viel dazu. Leider.

92-129    Nur eine im Glauben gefestigte Familie bietet den nötigen Rückhalt für Problemfälle.Die Kirche sollte sich mehr am Leben Christi orientieren, als an kirchlichen (teils von Menschen eingesetzten) Grundsätzen.

92-130    Wohlstand verhindert Interesse an Religion. In Notzeiten wendet man sich eher an eine Höhere Macht

92-131    In anderen Religionen gibt dies nur selten (Islamisten) da Staat und Religion eins sind!War vor kurzen in Marokko!

92-132    8.1 immer  , solange die Kinder klein sind.     kaum   , wenn sie erwachsen werden. 8.2 Eltern müssen ihre Kinder freigeben in ihr eigenes Leben. Die Welt ist vielfältig. Sie wollen selber entdecken, ausprobieren, Fehler machen und korrigieren, Sinn suchen. Sie übernehmen nicht mehr alles von uns Eltern. Die Kirche hat ihren Kredit bei den Mutigen, Kritikfähigen oft verspielt. Leider!

92-133    es ist dies die gleiche situation, in der sich das gläubige familienmitglied mit dem ungläubigen rest der familie befindet. respekt und toleranz sind die lösungsmittel.

92-134    Ein sehr wichtiges Anliegen! Eine große Herausforderung, aber in der gegenwärtigen Lage (noch) nicht gelöst. Auch ein Sprachproblem. Wie heute über Christus reden, noch dazu in der säkularen Welt, wie sie auch eine christliche Familie mitprägt. Wenn mein Partner und meine Kinder wissen, dass ich meditiere, Exerzitien mache und gebe, regelmäßig den Sonntagsgottesdienst besuche, jedes Jahr auf dem Jakobsweg pilgere, ist das schon viel, meine ich. Über "Jesus" direkt zu sprechen im Gespräch, ist schwierig. Gut ist vielleicht schon der Eindruck: Es ist ihr wichtig, es ist ihr ernst, sie nmmt viel dafür in Kauf. Vielleicht ist doch was dran, auch für mich? Mehr sehe ich zur Zeit nicht, um nicht aufdringlich missionarisch zu wirken.

92-135    Die Auswirkung kann durchaus auch positiv sein.

92-136    Wichtig: das Christentum an sich sehe ich nicht als unvereinbar mit der modernen Welt - nur die Interpretation des Christentums!!!!

92-137    Eltern sind sehr in Anspruch genommen die Familie zu ernähren und gute Lebensbedingungen zu schaffen. Es gibt wenige Eltern die selber einen persönlichen Zugang zum christlichen Glauben vermittelt bekommen haben. Kopflastige und moralisierende Verkündigung haben die Herzen kaum erreicht.

92-138    Das Wort Gottes gibt es öffentlich meist nur in der "komplizierten" Messe zu hören. Es braucht alternative Liturgien.

92-139    Ich sehe die mangelhafte religioese Bildung sehr vieler Christen und die fehlende Reformbereitschaft der Amtskirche schlechthin als die Hauptursachen fuer die Entfremdung so vieler Menschen von Gott!!!!!!!!!!

92-140    Der Bedaf an Christus in Familien ist groß. Ich verstehe nicht, warum die Kirchen sich so schwer tun, diesen Auftrag zu erfüllen. Es ist doch ihre Kernkompetenz, oder nicht?

92-141    Ich finde schon, wo die christlichen Werte verlorgengegangen sind, dass sich dies auch im familiären Bereich auswirken kann.

92-142    Volkskirchlich orientierte Pfarren fördern keine persönliche Begegnung mit Christus. Dem entsprechend ist die Situation in den Familien. Woher sollen die Eltern die Befähigung zur Weitergabe des Glaubens an einen lebendeigen Gott, an eine persönliche Beziehung mit Jesus lernen? Damit ist die Weitergabe und Nachhaltigkeit in den Familien zum Scheitern verurteilt.

92-143    Die kirchliche Lehre über Ehe und Familie ist unzeitgemäß und biblisch unrichtig. Nicht nur die Kirchengeschichte, sondern auch die Heilige Schrift kennt Ehescheidungsgründe. Schon die ältesten Kirchenväter sehen die Scheidungsklausel  bei Markus als Idealvorstellung und nicht als absolut verbindliche Norm.

92-144    Ehe und Familie kann auch ohne starkem Glaubensbezug funktionieren& das eine bedingt nicht das andere

92-145    Die Langeweile der Predigten und die Getragenheit bei der Verkündigung ist abtörnend.

92-146    Eine Krise ist aber Chance, die Familie darf da auch mit.

92-147    Die Kirche hat durch das Festhalten an vielen unsinnigen Grundsätzen wie z.B. Zölibat, Verbot des Frauenpriestertums, etc., die in der heutigen Zeit durch nichts zu rechtfertigen sind, einen enormen Glaubwürdigkeitsverlust erlitten. Daher sind die oben gestellten Fragen für mich eigentlich nur rhetorischer Natur.

92-148    Grundsätzlich hätte das Christentum durchaus seinen Platz in unserer modernen Welt - Mitmenschlichkeit, Solidarität, Gewaltlosigkeit, Spiritualität - Begriffe, Haltungen, die NIE aus der Mode kommen sollten....

92-149    Der Untergang der römisch-katholischen Kirche könnte ihre komplette Entfernung von der biblischen Lehre sein, vor allem der Pakt mit der Freimaurerei und den Illuminati. In Wien gehört es zum guten Ton, dass man, wenn man einen guten Job bei Erzdiözese oder CARITAS Österreich will, man einer Freimaurer-Loge angehört. In der Loge (höhere Grade) ist es aber USUS, Christus abzuschwören. Es ist nicht hilfreich und enttäuschend, wenn man weiß, dass auch Kardinäle, Bischöfe und Dompfarrer den Logen angehören. Zugleich suchen die Menschen eine Beziehung zu Jesus in den Freikirchen!

92-150    Wenn die Kirche mehr mit Jesus mitgehen würde, statt Jesus für eigene Zwecke zu benützen, wäre sie glaubwürdiger und auch angenohmen, so - nicht!  mfg Rosemarie Hofstätter

92-151    Es ist eine Gnade, wenn man für die Begegnung mit Christus nicht unbedingt die Kirche braucht, denn oft kann diese das nicht gut vermitteln.

92-152    Glaubenskrisen können sich auf die Familie auswirken - müssen aber nicht.

92-153    Allerdings begegne ich Christus auch ohne z.B. in der Kirche Mitglied zu sein. Ich ginge trotzdem in eine Kirche, sollte eine am Wege liegen oder mich das Ritual ansprechen.

92-154    Es gibt in diesem Kontext nicht die Kirche und nicht die Familie

92-155    solange die Amtskirche an den starren Zölibatsgesetz festhält wird da auch nicht so schnell was ändern.Wir haqben ja fast keine Seelsorger mehr,ein paar alte Männer,wenige junge Spinner,mit Ansichten von Vor vor gestern.

92-156    8.1 nicht automatisch 8.3 jede krise eines einzelnen kann sich auf die familie auswirken, also auch glaubenskrisen, wenn sie "akut" sind.., wie immer das dann aussieht

92-157    Die Frage 8.1 lässt sich für mich nicht beantworten, weil es davon abhängt, ob es sich überhaupt um eine christliche Familie handelt. Wirklich christliche Familien gibt es in meinem näheren Bekanntenkreis sehr wenige.

92-158    Die Menschen sind heute haptsächlich nur materiell eingestellt.

92-159    Solange die Kirche nicht nach den Zeichen der Zeit handelt, kann sie auch keine Hilfe für Familien sein.

92-160    Die Begegnung mit Jesus ist meiner Ansicht nach immer und in jeder Lebenssituation möglich, wenn man das möchte. Vele Menschen sind in der heutigen Zeit so von ihrem Alltag gefordert, dass sie gar keine Zeit für sich haben und verlernen, in jeder Begegnung mt dem Anderen eine Begegnung mit Jesus zu sehen. Mich kann die Amtskirche mit ihrer Lehre nicht davon abhalten, Jesus zu begegenen, ob das der Amtskirche recht ist, oder nicht.

92-161    Ein belgischer Religionspädagoge spricht von der Wichtigkeit "narthikaler Räume" in der Glaubenslandschaft. Damit Christusbegegnung existeziell erfahrbar werden kann, braucht es pastorales Gespür, spirituelle Kreativität (Taizé) und eine unpretenziöse Akzeptanz der modernen Lebenswelt. (Das Geschimpfe über den glaubensfeindlichen "Relativismus" unserer Zeit ist eine undifferenziert Unterstellung. Was müsste geschehen, damit Christen/die Kirchen merken, wie sehr moderne Menschen auf der Suche sind nach einem heilen Leben. Da können noch mehr Menschen ins burn-out fallen, in die Armutsfalle geraten, gehäuft unter Umweltkatastrophen leiden und von einem konsumorientierten Neokapitalismus beherrscht werden. Die Liste ließe sich fortsetzen ... und die Kirche redet nur vom Sex! Vor Jahrzehnten hat das schon Erwin Ringel erkannt und bekämpft.

92-162    Was verstehen Sie mit der Frage: Unvereinbarkeit von Christentum und moderne Welt. Diese Frage ist schlicht dumm.

92-163    8.2 ist in den möglichen antworten tendenziös und unvollständig. die begegnung mit christus wird verhindert durch die allgemeine kultur des ich, und "jeder gegen jeden", und "bist du blöd? gott gibt es doch nicht" wer DU fähig ist, kann und wird christus begegnen: im nächsten, im gebet (kultur), in den sakramenten (mittler: kirche)

92-164    Schade, dass Christentum und AMTSKIRCHE vermischt werden.  Das Christentum, wie ich es als Kind vermittelt bekam wäre mit der modernen Welt nicht unvereinbar, wenn die Amtskirche flexibler und offener wäre. Wenn Sie nicht glauben würde, dass Menschen durch Angst und Demut Christen werden/bleiben.

92-165    Das Problem ist nicht das Christentum, sondern wie die Kirche dieses heute versteht.

92-166    bei "Familie" klingt immer mit, dass alle Mitglieder der Familie mit dem Glauben etwas anzufangen wissen. Das ist oft nicht der Fall - ich kenne viele gläubige Menschen, deren PartnerInnen / Kinder dem Glauben (und mehr noch: der Kirche) im besten Fall neutral, aber oft sehr ablehnend gegenüber stehen. Solche Familien werden vom Fragebogen - genauso wie von der  Kirche - ignoriert

92-167    Viel stärker wirkt sich der EInfluss des Umefeldes in der Bevölkerung auf Glaubenskrisen aus als die Familie.

92-168    Über Religion wird wenig gesprochen. Das ist weitgehend Privatsache.  Es ist Glücksache, oder kirchlich gesprochen Gnade, wenn es bei Kindern gelingt, dass sie eine Beziehung zu Jesus bekommen. Dafür kann bestenfalls gebetet werden.

92-169    8.3 Natürlich, und sei es alleine dadurch, dass ein Mensch in der Glaubenskrise einfach unausgeglichen ist und sich in einem mentalen Zwiespalt befindet und dadurch für die Familie nicht in der Form da sein kann, wie man es sein sollte.

92-170    die  klerikale Hierarchie  ein kultureller Faktor der Begegnung mit Christus 

92-171    Nach mM meist umgekehrt: Familienkrisen lösen Glaubenskrisen aus

92-172    kein Komentar

92-173    Das kirchenbild von franziskus hat aschon vieles verbessert

92-174    Weil heute viel mehr mit den Kindern geredet wird daheim und in der Schule, ist das für mich auch irgendwo eine christliche Erziehung, keines wird ausgegrenzt, es gibt Friedenssifter und so. Darum kann ich nicht sagen dass unsere moderne Welt sich nicht mit dem Christentum sich vereinbart, irgendwie anders, man redet nicht so viel von Gott halt

92-175    Die wenigsten die ich kenne leiden unter einer Glaubenskrise, viele aber unter einer Kirchenkrise.

92-176    Bei allen Frage-Blöcken ist schwer zu sagen, wie es in der Allgemeinhiet ist...

92-177    8.1 Diese Frage ist nicht allgemein zu beantworten. In Familien, die ihren Glauben leben sicherlich, in anderen Familien überhaupt nicht.

92-178    Vorbildwirkung

92-179    christus wird vielfach von den kath. priestern unverständlich verkündet. aus unwissenheit, oder ignoranz?

92-180    Unsere moderne Welt ist in großen Teilen weit weg von der Botschaft des Christentums, von der Botschaft Jesu. Die Kirche mit ihrem zeitweiligen Widerstand gegen die moderne Welt und mit ihrer Konzentration auf Gebote und Verbote in Moral und Familie(s.o.) hat zu diesem Weg der Entfremdung beigetragen

92-181    Für viele Christen spielt die konkrete Religionsausübung kaum mehr eine Rolle. Das dürfte daran liegen, das die Kirche aus der Zeit gefallen erscheint. Sie wird mit der Tatsache, dass es den meisten Menschen in unseren Ländern gut geht, nicht fertig. Die Menschen brauchen im Moment keinen Trost sondern eine Begleitung durch die gefahrvolle Welt des konsumieren. Da braucht keine erhobenen Zeigefinger sondern Verständnis für die Schwächeanfälle bei den vielen Versuchungen und Ablenkungen. Der zeitgenössische Tanz um das Goldene Kalb ist die Aufgabe der Verkündigung. Bei der notwendigen Veränderung geht es dabei nicht nur um Seelenheil etc. sondern um den langfristigen Bestand der Mensch, um die Zukunft unsere Kinder. Das geht aber nicht nur mit frommen Sprüchen. Da braucht es auch politische Engagement mit einem Demokratieverständnis für das 21.Jhdt.

92-182    8.3: kommt darauf an, wie sehr eine Krise in der Familie diskutiert wird, wie große die Krise ist, ... manchmal ist eine Krise vorübergehend, nach 1,2 Jahren ändert sich wieder manches.

92-183    Die Kirche wird oft nicht als Verkünderin der Frohen Botschaft, sondern als rigide Moralbehörde wahrgenommen.

92-184    Nicht nur die Familie, auch Gemeinschaften sind wichtig und die Atmosphäre der Offenheit und Annahme. Eltern führen Kinder in das Gemeindeleben ein. Kritische Situationen in einer Familie: Geld- und Zeitmangel, Konflikte, keine Beziehung zum Glauben, Krisen, zu rigide formulierte „Zugangs-Bedingungen“ zur Gemeinschaft der Kirche, Abwertung von Lebens-Entwürfen, Unversöhnlichkeit „der Kirche“ nach Krisen (Schwangerschaftsunterbrechung, Scheidung…). Glaubenskrisen in Familie: Erziehung im Glauben muss von Eltern getragen werden, wenn einer nicht mitmacht ist es problematisch - christliche Schule kann Vakuum füllen.

92-185    Ein Thema sollte sicher auch Christentum und Emanzipation sein: Gott ist nicht zwei Männer und eine Taube! Die Welt besteht zu mehr als 50% aus Frauen. Welchen Platz haben sie in der Kirche? Das ist Menschen in aufgeklärten Demokratien nicht / kaum zu vermitteln.

92-186    Es fällt mir schwer zu beurteilen, inwiefern, sich die Menschen Christus gegenüber öffnen wollen oder welche Verkündigung die geeignetste ist. Information und Verständnis finde ich wichtig.

92-187    Jetzt versuche ich zum dritten mal diesen Kommentar in Punkt 8 und jedesmal ist er weg wenn ich auf weiter drücke! Meine persönliche Glaubenskrise wirkte sich absolut positiv auf meine ganze Familie (Mann und drei Kinder im Alter von 11, 13 und 14 Jahren)aus! Nachdem ich 30 Jahre lang im Dienste der Kirche gestanden bin als Chorsängerin, Tischmutter, Kommunion Spenderin, Lektorin, beim Blumenschmuck, in der Kinderliturgie, katholischer Familienverband... und immer daran gearbeitet habe, dass sich endlich in der Kirche etwas bewegt, bin ich endlich vor 1 1/2 Jahren nach jahrelangem Ringen mit negativen Erfahrungen durch Katholiken, Priester,... von der Kirche ausgetreten und habe mit dieser Lüge der Religion und dem ständigen gegen die Natur handeln, der Machtausübung und der Manipulation durch die Kirche in meinem Leben Schluss gemacht!Nun bin ich mehr denn je mit Gott in Einheit, da ich es nicht mehr zulasse, dass ich jeden Sonntag beim Gottesdienst als erbarmungswürdig (durch meine Schuld, durch meine Schuld, durch meine große Schuld) und Sündig (Ich betete schon seit Jahren als Kommunionspenderin am Altar (Herr ich bin würdig, dass du eingehst unter mein Dach und sprich ein Wort, so bleibt meine Seele gesund, denn sie ist gesund und in Einheit mit Gott) Nun genießt die ganze Familie den Sonntag Morgen gemütlich beim gemeinsamen Frühstück mit reden und lachen, ohne dass ich wieder schnell in die Kirche hetzten muss um meinen Dienst zu machen. Die Kinder und mein Mann sind froh, dass ich sie nicht mehr dazu zwinge mich wenigstens ab und zu zu begleiten.Wir beten die Gebete des Herzens und danken Gott jeden Tag wie gut es uns geht dass wir in Einheit und im Fluss leben dürfen und sind frei ohne Macht und Manipulation unseren Glauben leben zu dürfen!

92-188    Christentum und moderne Welt sind nicht unvereinbar! Vielmehr wird die "moderne Welt" von den sogenannten guten Christen verteufelt.

92-189    Der Glaube ist eine Angelegenheit der Einzelperson (vgl. Jesu Wort von der "neuen" Familie drinnen, die "alte" biologische Familie draußen).

92-190    .

92-191    siehe die entscheidenden Hintergründe: Neue Weltordnung, Globalisierung,daraus Armut für die Mehrheit der Menschen.Kein Wunder, daß viele Menschen in ihrer Verzweiflung den Glauben an die Kirche verloren haben. Obwohl meine Überzeugung dahin geht, daß auf die in der Kirche mit hohen Ämtern versehenen Menschen nicht verzichtet werden kann und soll. Es würde sich vieles zum Guten verändern, wenn diese Menschen mehr in Erscheinung treten würden. 

92-192    Diese Fragen sind sehr schwierig zu beantworten, da "Begegnung mit Christus" sehr persönlich ist und letzlich Geschenk(Gnade). Ich erlebe bei meinen Enkelkindern (volksschulalter), dass sie nicht getauft sind aber in den Religionsunterricht gehen, um sich selber ein Urteil bilden zu können. Ich verfolge die rel. Entwicklung sehr gespannt und sie ist durchaus interessant.

92-193    Das eigene Bekenntnis ist das Um- und Auf in der Kindererziehung. Man kann Kinder noch so gut erziehen, sie machen doch dasselbe wie ihre Eltern. Wahrer Glaube ist ansteckend.

92-194    wir haben eine gute familienstruktur, bei problemen finden wir jedoch nicht den richtigen halt an der kirche

92-195    Das Umfeld ist auch wichtig! Oft nur ein Elternteil gläubig, wenn überhaupt. Pauschal nicht zu beantworten

92-196    Ausbildung für Eheplanung und Lebensplanung und Bibelschulung einführen

92-197    ist leider ansteckend

92-198    Ich glaube, die Begegnung mit Christus heute wird nicht von der Unfähigkeit der heutigen Kirche verhindert, sondern von der Unfähigkeit der Kirche von Gestern. Viele Eltern von heute haben in ihrer Kindheit eine ausschliesslich authoritäre religiöse Erziehung erlebt (man muss beten/ in die Kirche gehen)und keine Beziehung zu Jesus kennen gelernt...deshalb können sie heute ihren Kinder nicht von einer Beziehung zu Jesus erzählen. Die Kirche heute sollte mehr die freiheitbringende Beziehung / Freundschaft zu Jesus betonen. Zu viele haben Kirche als ein Joch und nicht als Freude kennen gelernt.

92-199    Glaubenskrisen können sich negativ oder auch possitiv auswirken. es kommt auch auf die Hilfen an, die von Geistlichen dazu kommen. wieviel Verständnis aufgebracht wird.

92-200    Man kann den Leuten von heute Religion nicht auf die selbe Weise näher bringen wie vor 1000 Jahren. Modernisieren bitte!

92-201    ad. 8.3 vor allem die Verunsicherung der Eltern führt zu einer massiven  Säkularisierung

92-202    -------

92-203    Es wäre die Aufgabe kirchlicher Amtsträger, die Menschen dort abzuholen, wo sie stehen.

92-204    Glaubenskrisen sind normale Schritte in der Entwicklung des Glaubens. Es ist authentisch und auch für andere Hilfreich, wenn diese auch in der Familie besprochen werden.

92-205    Die Lehren der Kirche sind weltfremd, genauso wie deren starke Vertreter. Nur so mancher Priester steht mit beiden Beinen im Leben der Menschen und wir zu deren Vertrautem. Das sind Menschen die wirklich den Glauben vertreten aber von der eigenen Machtclique verdammt und unterdrückt werden.  Wenn man heute von christlichen Werten spricht, dann sind diese bei vielen Menschen zu finden aber so gut wie gar nicht in der Amtskirche!

92-206    Das Schwierigste ist, in verständlichen (!) Worten den Menschen zu sagen, woran wir Christen glauben. Und da ist die deutsche Einheitsübersetzung der Bibel nicht wirklich eine Hilfe. Man muss schon sehr glauben wollen, um nicht wegen der vielen unverständlichen oder schwer verständlichen Texte eine Messfeier zu verlasen.

92-207    kirche muss zuvor existenzielle themen der menschen in unserem land in Griff bekommen. Das ist Kirche... und sie sollte das auch vorleben.

92-208    Kirche und Lehre Jesus Christus??? Das ist wie Nord- und suedpol, das ist ein widerspruch in sich! Die kirche hat sich von der Lehre Jesus unendliche Lichtsjahre weit entfernt!  Christus begegnen sie in keiner einzigen Kirche mehr! Wenn Sie Christus begegnen wollen, dann muessen Sie zu "Pro Familia" zur Schwangerschaftskonfliktberatung gehen, dann muessen sie in Asylantenheime gehen, dann muessen Sie zu den HARTZ IV Empfaengern, zu den diskriminierten, ... gehen! Lesen Sie Jaques Gaillot: eine Kirche, die nicht dient, dient zu nichts! Und die kath. kirche dient schon lange nicht mehr, sie will nur herrschen!

92-209    keiner

92-210    Viele Menschen sehen  den Kirchenbeitrag als Belastung an, weil sie keinen Kirchenbesuch mehr machen und nurmehr ein Teil der Familie wegen der Feier der Erstkommunion oder Firmung nicht aus der Kirche austreten. Auch bei den wenigen Hochzeiten,die es ebenfalls oft nur wegen eines pompösen Festes noch gibt, mehren sich die Zahlen,dass nur mehr ein Teil christlich ist. All diese Üunkte verhindern mit eine Begegnung mit Christus.

92-211    Je nachdem wie sehr der Einzelne seine Glaubenskrise vermittelt, anprangert und verbreitet. Die Familie kann aber auch bei Glaubenskrisen stützen, Halt bieten und diese lösen

92-212    ....

92-213    Verallgemeinerungen im Zusammenhang mit Glaubenskrisen sind schwer. Die Eheleute werden von einer Krise des Partners schon betroffen.

92-214    Ich erlebe dies zur Zeit am eigenen Leib und Seele: Mein Mann hat sich in sehr konservative, fundamentalistische Galubensbereiche begeben und bezeichnet mich, die eher "linkskatholisch" ist inzwischen als "Irrgläubige Heretikerin" Er isi "in besitz der Glaubenswahrheit" und er kann nicht mehr mit mir beten oder zusammen die Heilige Messe besuchen. Er hat keinerlei Problemeinsicht, da er ja "die Warhheit" vertritt und dies auch von seinen neuen Glaubensfreunden bestätigt bekommt.

92-215    gegenwärtige Lebenswelten in Österreich und Christentum können in Kontakt treten, wenn nicht Dogmen, sondern Weisheit und Achtsamkeit von Seiten der Kirche angewandt werden.

92-216    Glaubenskrisen kommen oft als Sinnkrisen und Burn Out heraus, und es gibt keine Kochrezepte fürs Leben aber viele Hilfen für ein besseres Miteinander

92-217    Die Familien und Opfer sexuellen Missbrauchs durch kath. Priester werden von der Kirche allein gelassen. Kann sich die Kirche überhaupt nicht vorstellen, was so etwas mit einen Menschen macht?!

92-218    Mit lebensfremden Vorschriften der Kirche ist sie unglaubwürdig und wird insgesamt nicht ernst genommen. Jesus ja - Kirche nein!

92-219    Die Bequemlichkeit der Menschen behindert sehr oft die Weitergabe des Glaubens. Grundsätzlich sind Kinder am Glauben interessiert, aber die Eltern haben so viele andere "wichtigere" Dinge zu erledigen, das "keine Zeit mehr bleibt", sie zu Gottesdiensten zu bringen bzw. dorthin zu begleiten. Werteproblematik - In den Gottesdienst zu gehen ist nicht cool.  Vorbild sein ist nicht mehr wichtig. Man will sich oft nicht outen, Christ zu sein.

92-220    Nächstenliebe ist ein Grundthema der christlichen Kirche. Fehlt diese, kommt es automatisch zu Problemen mit unseren Nächsten, z.B. der Familie.

92-221    Die Familien stehen mit so vielen Problemen alleine da und die weisen Sprüche helfen meistens nicht, um die Schwierigkeiten zu lösen.

92-222    Wenn sich heute viele Menschen von der Kirche abwenden, liegt dies am Machtanspruch der Kirche an der Vergangenheit, die damit den Zugang zu Christus versperrt. Je bescheidener die Kirche auftritt, desto glaubwürdiger wird sie.

92-223    Das ist, glaube ich, von Familie zu Familie sehr verschieden. In vielen Familien spielt der Glaube überhaupt keine Rolle.

92-224    Wenn Ehe und Familie nicht als Erfahrungsraum für Gott "erschlossen" werden kann, ist es mit der christl. Religion bald vorbei. Gott kann aber auch auf krummen Familienzeilen seine Heilsgeschichte schreiben - sollte man eigentlich von der Bibel her wissen!!

92-225    Was sind Glaubenskrisen? Wer hat keine? Lebt man sie (die Krisen) für sich alleine, oder spricht man/frau sich darüber aus?

92-226    Gott wird Gott sei Dank als der liebende Gott dargestellt - das ist gut. Nur so kann er dem Menschen ein Vertrauter werden.

92-227    Anpassen

92-228    Christi Geist bewegt mit uns viel Positives, wenn ich ihn lasse und nicht hinter Kirchen- und Klostermauern einsperre, bis er aus ist.

92-229    Es liegt oft an demjenigen der den Glauben vermittelt und wie er das tut!  Ich habe im Religionsunterricht alles gelernt nur nichts über die Kirche ... Alles was ich gelernt habe verdanke ich meiner Familie und unserer Pfarre!

92-230    Es gibt eine Wechselwirkung zwischen dem Einzelnen, der Gruppe (z.b. Familie, Arbeitsumfeld) und der Gesamtgeellschaft.

92-231    -no comment-

92-232    Glaube und Kirche entwickelt sich auseinander

92-233    Wie gesagt: für die meisten Familien ist Kirche / Glaube, fürchte ich, kein großes Thema. Natürlich wäre die Familie die erste und wichtigste Instanz, Kinder gerade zu diesen Themen führt und den Grundstock legt, auf den die Kirche aufbauen kann (wenn sie sich darauf verstünde). Daher wirkt sich eine Glaubenskrise v.a. der Eltern immer auf die Familie aus: kein Glaube seitens der Eltern = keine Glaubensvermittlung für die Kinder. Aber immerhin deutet eine Glaubenskrise immerhin an, dass der Glaube überhaupt noch als Thema fürs eigene Leben wahrgenommen wird. Ich glaube und sehe, dass es bei sehr vielen Familien eher so ist, dass Glaube /Kirche schlicht keine relevanten Faktoren im Alltag und Familienleben sind.

92-234    Klare Sprache über den Glauben spricht die Herzen an. Läst man einen einzigen Punkt weg, bekommt das ganze Glaubensgebäude Risse

92-235    Krisen (egal welche)wirken sich immer auf die Gemeinschaft aus, in der man lebt.

92-236    Eigentlich wollte ich Punkt 8 nicht beantworten, denn da müsste zunächst erklärt werden, wie tief die Begegnung mit Christus geht, Von der "bürgerlichen" Familie mit allen christlichen Hochfesten und Sonntagsgottesdienst bis zu fundalistisch-nahen, gemeinschaftsüberorientierten Gruppen erscheint alles möglich, trotzdem sind derartige Gruppierungen wohl nicht vergleichbar. Dem entsprechend werden - auch bei Gläubigen - Krisen unterschiedliche Stellenwerte haben.

92-237    zu 8.2 Die Priester bemühen sich redlich darum. Wenn allerdings der Bischof (Gerhard Ludwig Müller, damals Regensburg, jetziger Erzbischof und Präfekt der Glaubenskongregation) bei der Firmung meiner Tochter in St. Jakob in Straubing eine bitterböse Predigt hält,(über Pfarrer Trimpl) und ein paar Jahre später wieder zur Firmung ein ebenso bitterböses Hirtenwort verlesen lässt, diesmal über die Presse bei den Missbrauchsvorfällen (die Pfarrei wurde gezwungen, dies zu verlesen obwohl die Firmkandidaten sich wochenlang vorbereitet haben, diesen Tag würdig und feierlich zu gestalten), dann treibt man die jungen Menschen eher aus der Kirche als dass ihnen die Liebe und Barmherzigkeit Jesu nahe gebracht wird. Ich bin Chormitglied und wir singen bei den Firmungen.

92-238    zu 8.3 das ist ja eine der Aufgaben der Familie, einander zu helfen und zu versuchen, zu verstehen

92-239    Ich kenne sehr viele Menschen in der Kirche, Priester, Nonnen und Laien, für die es offenbar keine Unvereinbarkeit von moderner Welt und Christentum gibt. Denn der liebende Gott ist auch in der modernen Welt zu Hause. Leider nehmen ihn die Menschen nicht immer an.

92-240    es passt nicht mehr zuaammen

92-241    Die Familie fördert die Begenung mit Christus insoweit, als wir durch andere Menschen - und natürlich insbesondere - durch die uns besonders nahestehenden Familienmitglieder immer wieder auch Christus begegnen.

92-242    Sehr schwer auf die obige Art zu beantworten. In diesen Fragen wurden besonders in der Vergangenheit viele Fehler gemacht. Eine unbarmherzige Kirche, die vor allem mit dem "Prinzip der Angst" wirkte, in vielen Bereichen offensichtlich nicht authentisch mit der Botschaft agierte,... ist nicht das, was Suchende zu ihr führt. Bei der "Aufarbeitung" des Missbrauches von Kindern u. Jugendlichen war die Vertuschung zuerst am wichtigsten. Reichtum, Prunk.. Machtausübung....  können auch als Gründe gesehen werden. So ist es auch bei bestem Willen nicht möglich, die eigenen Kinder von den guten Seiten der Kirche zu überzeugen.  Die Botschaft Jesu - vor allem gegenüber den Armen - wird von vielen gelebt, aber sehr oft nicht auf ihn bezogen.

92-243    Die Begegnung mit Religion findet immer mehr außerhalb der Kirche statt!

92-244    wenn die vorbildwirkung der eltern nicht gegeben ist, ist es für die kinder sehr schwer, sich mit glauben und christus in dieser immer stärker säkularisierenden welt zu befassen oder gar sich dazu zu bekennen. dies ist großteils schuld der kirche, das evangelium jesu christi so stark verfälscht zu haben, dass sich so viele menschen von der kirche vorallem innerlich lossagen und mit gott wenoig anzufangen wissen.

92-245    Christentum und moderne Welt sind sehr wohl vereinbar. Jedoch ist die Kirche ständig in Gefahr die Menschen mit Schlagworten wie Umkehr, Nächstenliebe, Geben ist Seliger denn Nehmen etc. zu überfordern und zu übervorteilen. Wenn ehrenamtliche Mitarbeiter  ständig vielfältig im verschiedenen Arbeitskreisen eingesetzt werden und nicht Nein sagen dürfen (zum eigenen Wohle oder zum Wohle der eigenen Familie). Auch Priester und andere Hauptamtliche müssen ständig an die Grenzen und haben verlernt zu spüren, wann sie Zeit für sich brauchen, oder auch Nein sagen müssen, um selbst nicht auszubrennen, oder den Weg gehen zu können, den Gott wirklich von ihnen will.

92-246    In der modernen Welt hätte die Lehre Christi schon Platz, wäre sehr wichtig, würde negative Auswüchse korrigieren helfen.

92-247    Religion wird als unbequem angesehen und daher weitgehend ignoriert.

92-248    Glauben muss vorgelebt werden und wenn das gelingt, dann können auch Krisen als Bestandteil eines jeden Lebens gesehen werden und bewältigt werden. Hilfe von außen sollte kommen, Einmischung bitte nicht.

92-249    Das Kernproblem der Kirche ist, dass sie immer noch nach dem Prinzip der Macht und nicht der Liebe lebt, zwei sich völlig ausschließende Paradigmen

92-250    Der Glaube ist im täglichen Leben nicht präsent. Es trauen sich am Arbeitsplatz wenig Menschen zugeben, dass sie katholisch-gläubig sind. Ich bin der Ansicht, dass viele Krisen "Burn out" etc. daher kommen, dass viele Menschen keinen Glauben mehr haben, und deshalb keinen Sitz im Leben mehr finden. Diese Unsicherheit auch bei Verantwortlichen, Managern veranlasst zu "unmenschlichen" Handlungen gegenüber Menschen.  Ich denke man muss sehr vorsichtig mit der Aussage: "Glaube ist Privatsache" umgehen.

92-251    Die Urkirche kannte keine Beichte, war wegan, alle Priester waren gleichrangig, die gemeinde wurde IMMER befragt, diese wirklichen nachkommen Christi lebten auch lebensfreundlich, herzlich und vergan!!!

92-252    Begegnung mit Christus / der allumfassenden Liebe ist ist immer möglich, wenn die betreffende Person dies will. Gefördert kann diese Begegnung in Gemeinschaft werden - Familie im engen und weiteren Sinne.

92-253    Diese Fragen hängen sehr von der Familiensituation ab.

92-254    Da spiegle ich mein Meinungsbild.

92-255    Nie wurde man so häufig mit Atheismus konfrontiert. Als Gläubige  Person muss man sich rechtfertigen, vor allem wenn man in kirchlicher Praxis steht. ("Wie kannst du zu so einem Verein gehören.") Die Kirchenfeindlichkeit ist enorm.

92-256    Glaube ist für die meisten kein so wichtiger Bereich in ihrem Leben.

92-257    Die Tatsache der Verantwortlichkeit der Familien für die Weitergabe des Glaubens ist abhanden gekommen.

92-258    8.3 man kann allerdings nicht sagen, ob positiv oder negativ, aber es führt dazu, dass sich auch andere Familienmitglieder intensiv mit ihrem Glauben auseinander setzen und ihren Glauben überdenken. Das kann Ergebnisse in beide Richtungen haben.

92-259    ad 8.1. kann sein, muss aber nicht

92-260    Arbeitsplatz, Gesundheit und Partnerschaftsprobleme wirken sich sicher mehr auf die Familie aus.

92-261    Das Zusammenspiel äußerer und innerer Beeinflussungen im christlichen Familienleben ist ebg verknüpft. Lebt eine Familie christliche Werte, wird die UNfähigkeit der Kirche ein Problem.

92-262    der glaube ist vom mensch gemacht

92-263    einzelne Menschen und in den Familien vor allem die Mütter leben ihr eigenes Christentum und vermitteln es jenseits der Kirche an die Kinder weiter

92-264    Glaubenskrisen wirken sich wie gelingendes Glaubensleben aus

92-265    Streng gläubige Mütter zahlen für austrittswillige Töchter die Kirchensteuer! (Konkreter Fall).

92-266    Der katholischen Kirche fehlt im wirklichen Tun ein klares Leitbild. Dafür stehen wir und dafür stehen wir nicht. Würde die Kirche griffiger, wäre klar, dass die Kirche eigentlich aus vielen tausend Untergruppierungen besteht, die noch wenig mit einander zu tun haben.  Weil die offizielle Lehre der Kirche einfach nicht lebbar ist, viele aber doch die Gemeinschaft lieben, die die Kirche bietet.  Stattdessen kochen viele ihr eigenes Süppchen, bei einem bestimmten Punkt gibt es aber dann doch Angst, dass "von oben" etwas verboten wird. Und dass es dann ernste Konsequenzen gibt.  Auf diese Art wird verhindert, dass das wirkliche Leben in die Gemeinden kommt und die wirklich heissen Themen angeschnitten werden.  Das sind Praktiken, die aber mit Christus und seiner Urgemeinde absolut nichts mehr zu tun haben.  Wiederum bin ich der Meinung, dass wenn Christus in meinem Leben eine Rolle spielt, werden das meine Kinder ganz automatisch merken. Merken sie es nicht, spielt er offenbar in meinem Leben keine Rolle und dann muss ich auch nichts daran verändern.   

92-267    Jesus Christus wird in der Lehre der römisch katholischen Kirche vernachlässigt und durch Heiligenverehrung (Maria!!!) zugedeckt. Marienerscheinungen in Fatima, Lourd und an anderen Orten haben diesen Marianismus befördert. Die befreiende Botschaft des Jesus der später zum Christus wurde, wird von der über Jahrhunderte gelebten sogenannten Volksfrömmigkeit zugedeckt. O-Ton Kardinal König: "Wir müssen zurück hinter die konstantinische Wende".

92-268    Die Sequenz 8 differenziert viel z uwenig. Nach meiner Ansicht ist die Mehrzahl der Familien areligiös, das Hauptproblem ist: Desinteresse, bequemlichkeit.

92-269    wie gesagt: den Glauben in einer verständlichen Sprache vermitteln. Das heißt nicht den Zeitströmungen in allem einfach nachgeben& sie sehr wohl prüfen und abwägen&Kirche sollte eine kritische Stellung zu aktuellen Themen einnehmen, sich aber nicht von vorn herein verschließen und Menschen verstören wie es immer wieder geschieht. Jesus hat doch auch in einer Sprache gesprochen, die die Menschen verstanden haben und er hat das Gesetz hinter die Menschlichkeit gereiht. Das wichtigste ist für mich die Barmherzikeit, die Nächstenliebe wie sie Papst Franziskus immer wieder hervorhebt.

92-270    Die Kirche spielt heute keine große Rolle mehr. Die Menschen brauchen keine "Polizei" mehr, sie sind "erwachsen" und mündig.

92-271    "Jesus lebt nicht, weil er verkündigt wird, sondern er wird verkündigt, weil er lebt." (Hans Küng) Jesus in irgendeine dogmatisierte Form zu gießen, und ihn nicht als lebendig zu verkündigen, ist wohl der Hauptgrund, warum eine Begegnung mit Jesus Christus durch die Kirche oftmals verunmöglicht wird.  

92-272    8.1 *Welche* Familie??? "Begegnung" mit Christus??? - Warum so verzopfte Formulierungen?

92-273    Die Kirche muss sich den "heutigen Umständen" besser anpassen

92-274    ad 8.2: Christentum ist nie unvereinbar mit moderner Welt. Die Lehre Christi ist für alle Zeiten gültig und wahr. Die Kirche mit ihrer Auslegung der christlichen Lehre macht in der modernen Welt Probleme. Mit Konstantin dem Großen hat die Kirche den Herrschaftsanspruch übernommen und bis heute nicht aufgegeben. Die Kirche kann sich anpassen, hält aber an Altem fest, wie es ihr gefällt.

92-275    Mit Fortdauer des Fragebogens habe ich immer mehr Probleme Fragen auf der Meta-Ebene zu beantworten - ich kenne meine Familie, bin aber nicht im Stande allgemein gültige Antworten zu geben. Etwaige Abhängigkeiten sind nicht darstellbar.

92-276    Welt und Christentum müssen kompatibel sein sonst ist Christentum nicht möglich

92-277     

92-278    Wenn Glaube ein wichtiger Teil des eigenen Lebens ist, führt der Zweifel an der Nächstenliebe und Güte in katholischen Kirche zwangsläufig zu einer Hinterfragung des eigenen Glaubens und von Gott an sich. Das entwurzelt, es benötigt Zeit, sich neu zu orientieren. Das wirkt sich unausweichlich auf eine sich sorgende Familie aus.

92-279    Auswirkungen von Glauben auf den einzelnen und/oder die Familie ist stark von der Einstellung und der christlichen Prägung der jeweiligen Familie, weniger von der Kirche abhängig.

92-280    Als meine 10-jährige Tochter sich entschieden hat, zu ihrem Vater weit weg zu ziehen, ist für mich eine Welt zusammengebrochen. Ich habe meine kirchlichen Funktionen zurückgelegt. Ich habe dann eine Aussprache mit einem Priester gesucht, die mir gut getan hat, aber die Kirche ist nicht auf mich zugegangen.

92-281    der neue Papst ist ein wohltuendes Zeichen - die Vorgänger Benedict und JP II Vertreter einer Kirche der Vorschriften und Verbote! Barmherzigkeit und Auftreten gegen dominanten Kapitalismus und Ausbeutung der Armen ist extrem wichtig!

92-282    Wahrscheinlich ist die Interpretation des Christentums in den meisten Familien, die dem Glauben raum geben, großteils nicht mehr deckungsgleich mit der offiziellen Version.

92-283    Der Stellenwert der Familie Befindet sich seit Jahren in einem gesellschaftlichen Umbruch oft fehlt die Bereitschaft zu Verständnis und Kommunikation

92-284    eine  GLAUBENSKRISE MUSS NICHT NEGATIV BEURTEILT WERDEN, ES IST EIN SUCHEN...

92-285    Anspruch an das Wochenende wird immer größer: Erholung, Sport, Freundschaftsplege, Familienausflüge, Gartenarbeit etc. und Messfeier - DAHER Abendmessen als Alternative anbieten (Priestermangel !!!???)

92-286    keiner

92-287    Die Begenung mit Christus muss jeder Mensch selber suchen und erfahren, da spielt die Familie keine Rolle.

92-288    Die Kirche begenet den Gläubigen vielfach mit erhobenenm Zeigefinger und in der Folge auch mannche Eltern den Kindern. Vielmehr sollte wieder ins Bwusstsein gerückt werden, was Paulus im Korintherbrief sagt. (Hohelied der Liebe)

92-289    Christentum ist nicht unvereinbar mit moderner Welt, aber bei vielen Menschen ist Empfänglickeit der Menschen für die kirchliche Botschaft reduziert. Das liegt auch daran, dass die kirchliche Lehre zur Empfängnisverhütung und zum Verbot des außerehelichen Geschlechtsverkehrs als so unsinnig empfunden wird, dass man die Kirche auch sonst nicht mehr ganz ernst nimmt.

92-290    Eine Kirche, die sich den Fragen der Zeit und den Grundbedingungen des Menschen, zu denen auch seine gesellschaftliche Verbundenheit gehört, nicht stellt, kann ihm in allen seinen wichtigen Fragen nicht zur Seite stehen:   Umgekehrt formuliert:  Um den Menschen umfassend in allen Fragen als Individuum und Familienmitglied zur Seite stehen zu können, muss sich die Kirche in jedem Sinn dem Geist der Gegenwart öffnen und sich mit allen gesellschaftlichen Sichtweisen offen, tabulos und sinnstiftend auseinandersetzen. Dies in einer Sprache, die die heutigen Menschen verstehen, in einer Sprache auch, mit der sie vielleicht sogar die Menschen aus anderen Religionen ansprechen können, die so wenig von unserem Glauben verstehen!  Nur wenn sich die Kirche öffnet und die Menschen dort abholt, wo sie sind, kann sie den Familien und den Einzelnen beistehen.   Christus verstehen lernen und lieben - wie soll das gehen, wenn Kommunikation nicht gelingt?

92-291    Fragen unverständlich

92-292    Die Vertreter der kath. Kirche haben als Vorbild große Schwierigkeiten Menschen von heute den Glauben nahe zu bringen, bzw. diese dafür zu begeistern.

92-293    Wo ist Platz für die Religion in unserer Zeit und was sind angemessene Formen der Verkündigung und der Pastoral (wo es auch im Inhalt und einer tiefgenden Beschäftigung geht)?

92-294    Unsere Welt ist Gott-sei-Dank eine mündiger denkende geworden. Dem muss die Kirche gerecht werden und eine Christus-orientierte Kirche verkünden, nicht die Ge- und Verbote, die in der langen geschichtlichen Entwicklung entstanden sind. Unsere moderne Welt braucht anders erklärte Verständlichkeiten, einen lebendig vorgelebten Glauben (statt erstarrte Dogmen), eine Offenheit für individuell gelebte Spiritualität - ist es wirklich so wesentlich, wie wir zu Gott kommen? Ist es nicht viel wichtiger, dass wir uns überhaupt auf den Weg machen und zu Gott kommen?

92-295    Glaubenskrisen können sich negativ auf die Familie auswirken, daher sollte die Kirche verständnisvoll unterstützen, nicht aber Verstöße gegen Kirchenrecht als Schuld aburteilen.

92-296    Eine gläubige Familie schafft Raum für Begegnung mit Christus --> dies kann ich aus meinem Leben selbst bezeugen.  Die Kirche muss den Zusammenhalt in den Familien stärken und sie erneut auf ihren eigentlichen, hohen gesellschaftlichen Stellenwert hinweisen!

92-297    8.1 in den Familien zu wenige religiöse Grundlagen 8.3."Verkündigungssame" oft gut, aber wenig "fruchtbringend"

92-298    Die Begegnung mit Christus kann überall stattfinden, wo Menschen einander begegnen, auch in der Familie, aber auch sonst in jeder Beziehung.  Nicht das Christentum ist unvereinbar mit der modernen Welt, ganz und gar nicht. Aber die katholische Kirche hat ihre Verkündigung auf Drohbotschaften statt Frohbotschaften reduziert, und maßt sich Antworten auf alles an, anstatt den Fragen der Menschen Raum, ihren Nöten Trost, und ihren Ängsten Hoffnung zu geben.  Die Verständlichkeit der Verkündigung liegt dabei einerseits an den Inhalten, andererseits an der Sprache, die auch einer Erneuerung bedarf.

92-299    Das historische Grab von Jesus und seiner Familie, auch seiner Frau aus Magdala ist bereits ausgegraben. Seine und seiner Familie Dna analysiert. Was bleibt ist, dass Jesus ein charismatischer, begnadeter Glaubensgründer war, was aber im Endeffekt nichts ändert.

92-300    Wer ist die Familie?? Oder war gemeint:"Sind Sie der Meinung, dass in ihrem Land Familien von Gläubigen die Begegnung mit Christus fördern?" Aber selbst diese Fragestellung ist sehr abstrakt und lässt sehr viel Interpretationsspielraum

92-301    Glaube, der auch bei den Menschen ankommt, muss positiv und somit erstrebenswert übermittelt werden. Ausgrenzung und Verurteilung sind da ganz schlechte Werkzeuge! "Richtet nicht, auf dass ihr nicht gerichtet werdet!", wäre schön, wenn das auch in der Kirche gelten würde!

92-302    Christentum als solches ist mit der heutigen Zeit sicher zu vereinbaren!

92-303    Man glaubt ja an nichts mehr. Der wahre GOTT ist das GELD. Dies hat man aus den USA gelernt. Money, money, money.....Geld, Geld, Geld.

92-304    8.2 Christentum muss mit "der Welt", also auch mit der modernen Welt vereinbar sein.

92-305    Die Darstellung der kirchlichen Lehre und Jesus Christus selbst durch die Kirchenleitung ist so weltfremd, dass unter den Menschen eine Sprachlosigkeit herrscht, einzuladen Jesus zu begegnen.

92-306    von unseren Eltern und Großeltern haben meine Geschwister und ich die Freude an der Liturgie, an den Gottesdiensten und auch an Traditionen vorgelebt bekommen und leben sie weiter

92-307    Warum können "Ausgebildete" den Glauben nicht verständlich weitergeben? Weil sie nicht über sich selbst nachdachten, sich selbst zu wenig kennen. Wer die eigenen Gefühle nicht einschätzen und annehmen kann, kann auch nicht auf die Gefühle der anderen eingehen und diese annehmen.  Ich halte das für das Schlüsselproblem der Kirche. Ja, es gibt einige Priester in Wien, die dies können.

92-308    ich erlebe selten Menschen in Glaubenskrisen, -doch meine Gemeinde hat einen Priester der uns Christus immer liebevoll näher bringt, und er selbst ist auch  immer für uns da,-wenn ich ihm Probleme andeute hört er gut zu und nach Tagen gibts gleich einen erklärenden und helfenden Brief. Meine Familie unterstützt meinen Kirchgang, selbst  mein Mann der MOslem ist.schätzt den Zusammenhalt in unserer Gemeinde

92-309    Glaubenskrisen des Einzelnen wirken sich insofern auf die Familie aus, als sich jeder emotionale Zustand eines Familienmitgliedes auf die anderen auswirkt. Übertriebene "Bekehrungswut" und religiöser Fanatismus wirkt sich natürlich auch aus und Agnostizismus hat genauso einen Einfluss auf die Meinung, die sich die Kinder machen, wie gelebter Atheismus. Auch kirchenkritische Gläubige wirken auf die anderen Familienmitglieder. WIE sie alle wirken und WAS sie bei den anderen bewirken, das ist nicht pauschal zu sagen, das hängt von vielen anderen Faktoren ab...

92-310    Die Kirche ist zu sehr im eigenen Schneckenhaus und selbstzentriert! Der "klassische Glaube" steht NICHT im Mittelpunkt der Familie, der Gesellschaft oser des Staates. Auch wenn manche Fundamentalisten das gerne hätten... Er hat sich viel zu weit vom realen Leben entfernt.... bzw. ist der Zeit nicht gefolgt! Der Glaube / die Kirche sollte den Menschen helfen, sollte zu eigener Erkenntnis helfen - nicht bevormunden! Sozusagen die Probleme und Situationen des Einzelnen in eine spirituelle Sphäre transportieren helfen - dort versuchen Lösungen zu finden - und helfen diese in den Alltag zurück transformieren. Gerade unsere lehre hat ja so viele - auch gegensätzliche - Lösungen parat....

92-311    Begegnung mit Christus ist eine ganz persönliche Sache. Ich muss dafür bereit sein, ich muss etwas dafür investieren. Man kann doch nicht immer der Kirche die Schuld in die Schuhe schieben, dass die Menschen keine Bindung mehr an Gott haben. Dafür ist jeder selbst verantwortlich! Ich persönlich bekomme durch Kirche/Geistliche ganz viel Hilfe und Begleitung für mein Glaubensleben. Auch Meine Kinder fühlen sich bei unseren Priestern ausgesprochen wohl, angenommen und ernst genommen.

92-312    Nach 60 Jahren Erziehung durch die Medien und deren Beeinflussung, geht vieles in eine reaktionäre Gegenrichtung. Ein Umdenken nur dann möglich, wenn die Erkenntnis und die Sehnsucht des einzelnen Menschen greifen würde. Es wäre schön, wenn Familien privilegierte Orte der Werte-und Glaubensvermittlung wären.

92-313    In den Familien wird kaum über den Glauben gesprochen.

92-314    Kirche müsste offener und glaubwürdiger werden "Personalausstattung müsste überdacht werden" Wenn Eltern nicht überzeugt ----ist es schwierig Kinder für Kinder zu begeistern

92-315    Mehr Individualität, weniger Zwang.

92-316    Die Kirche hat mehr ihre Macht und ihr Streben nach mehr Macht im Sinn, als Versöhnung und Liebe.  Dieser neue Papst hat die letzte Chance, die Kirche zu vereinen, ansonsten wird Kirche immer weniger ernst genommen . Wenn die Kirche an ihre Zukunft denkt, muss sie die Gläubigen in die Kirche holen. Wer soll denn sonst die Kinder zu Gott führen, wenn nicht die Eltern? Ungläubige Eltern = Kinder, die sich nicht für den Glauben interessieren....

92-317    Der Glaube wurde von der Kirche bei den Gläubigen nicht gefördert! Jetzt wo we schwindet, fordert man ihn ein!

92-318    Die Fragestellung ist leider so, dass sie je nach Interpretation zum Beschönigen dienen kann. Was werden die Bischöfe wieder draus machen? Familien sind von Grund auf direkter "Ort" der Christusbegegnung. Das Lehramt definiert und bezeugt sie - und vermittelt sie von daher, kann daher aber nicht "zwischen" Christus und den Familien stehen. Unvereinbarkeit kann es zwischen Amtskirche und Familien geben, aber nicht zwischen Christentum und Familen. 8.3: besonders die von der Amtskirche verursachten...

92-319    Jesus Christus ist aufgrund seiner Mensch- und Gottheit der ideale Vermittler zwischen uns und einem barmherzigen Gott

92-320    Weniger Glorifizierung könnte hilfreich sein.

92-321    zu 8.2 Antwort zwischen weitgehend und kaum!

92-322    ad. 8.1. Diese Frage kann ich so nicht beantworten, da jede Familie anders ist. Ich erlebe Familien, die die Begegnung mit Christus fördern und andere, in denen Glaube, Gebet, Begegnung mit Christus kein Thema ist, bzw. bewusst dagegen angekämpft wird.

92-323    Das Christentum und die moderne Welt sollten nicht unvereinbar sein. Christus hat immer an die Menschlichkeit appelliert und die gesellschaftlichen Regeln kritisiert. Damit hat er sich bei den Geistlichen und den Politikern unbeliebt gemacht. Das ist hoch aktuell.

92-324    Warum ist moderne Welt mit Christus unvereinbar???

92-325    kommt drauf an, oder ...