Kommentare betreffend Akzeptanz von Humanae Vitae

Die Kommentare sind fortlaufend nummeriert aber ansonsten nicht redigiert.

87-1        was bitte hat die seelsorgliche Begleitung der Menschen mit ihrer Kinderzahl zu tun? was tut man mit solchen Fragen den ungewollt kinderlosen Eizelnen an? wieso soll das Gelingen eines Lebens mit der Kinderzahl zusammenhängen?

87-2        Die Forderung, Kindern das Leben zu schenken, muss aufrecht bleiben, aber für die konkrete Familie sind die Umstände entscheidend, wie viele Kinder für sie zumutbar sind. Sind weitere Kinder nicht mehr zumutbar, so ist die Art, wie Empfängnis verhütet wird, kaum von Bedeutung& bevorzugt sollte die möglichst naturnahe Verhütung werden. Dass in kirchlichen Lehräußerungen Empfängnisverhütung und Abtreibung regelmäßig in einem Atemzug genannt werden, ist verhängnisvoll.

87-3    Ehepartner sollen aus ihrem Gewissen heraus entscheiden, was sie tun

87-4    Die Enzyklika "Humane vitae" ist (vom Inhalt) schon wenig bis unbekannt und wird eigentlich, auch meines Wissens, NICHT mehr nachgefragt, da man der Kirche, was Sexualität und Familienplanung betrifft, KEINE oder nur geringe Kompetenz zugetraut wird.

87-5    Erziehung in Sachen Ehe? Von wem? Wird das Eheseminar als "Erziehung" angesehen?

87-6    Die "Pillen"enzyklika kommt in die Jahre - nun sind es schon 45! Die Zeit geht weiter, die Pastoral dazu auch. Die ewig Gestrigen und Ultra-konservativen predigen heute noch so dass sich der "Pillenpapst" freuen würde.  Die Priester, die sich größerer Akzeptanz erfreuen, streichen die Rolle des Gewissens hervor und werden als glaubwürdiger erfahren.

87-7    zu 7.7:  Die Kirche bemüht sich um Erziehung zu Ehe und Familie, während von ziviler Seite wenig Impulse kommen.

87-8    zu 7.8: Im Sinne des sozialen Friedens und der Pensionen ja, aber sicher nicht als moralisch Verpflichtung

87-9    gesellschaftliche Akzeptanz und wirtschaftlich gesunde Verhältnisse könnten in vielen Ländern - vor allen Dingen den westlichen - Familien ermuntern, mehrere Kinder groß zu ziehen. In der dritten Welt und den armen Kontinenten dagegen muss durch Aufklärung und Bereitstellung geeigneter Mittel der Empfängnisverhütung das Bevölkerungswachstum gebremst werden - auch in Hinsicht auf die globale Bevölkerungsexplosion.

87-10    die kirche redet mehr, als ihr zustteht die kirche hat nichts zu sagen, weil sie nichts weiß

87-11    7.8. in industrieländern ja in entwicklungsländern nein

87-12    In einer modernen Zeit, ist das echt Sache der Befroffenen!

87-13    Wenn das Gewissen die letzte "irdische" Instanz ist (sein soll), dann kommt es (auch) darauf an, wer das Gewissen wie bildet. Das gilt auch für die Familienplanung. Zur rigorosen Ablehnung "künstlicher" Empfängnisverhütung kann man nur sagen: Si ecclesia tacuisset....auch, weil die materielle Lage von Partnern dabei eine massive Rolle spielt. Viele Kinder sind ja nicht nur ein Segen Gottes......

87-14    Ja, demografisch gesehen wäre eine höhere Geburtenrate in Mitteleuropa wünschenswert. Z. B. Problem der Ueberalterung. Gewisse Antikonzeptiva (Medikamente) sind oekologisch aus m. Sicht mehr als bedenklilch. Aber das war hier nicht die Frage. 

87-15    Es soll allein der elterlichen Verantwortung überlassen bleiben, für wie viele Kinder sie sich entscheiden

87-16    Mit dem Beharren auf die sogenannte "natürliche Empfängnisverhütung" mach sich die Kirche lächerlich.

87-17    Ich bin in Österreich aufgewachsen, wo die katholische Kirche wesentlich mehr Macht hat als in der Schweiz. Dort war die kirchliche Lehre in der Erziehung durch Eltern und Priester präsent, in der Schweiz überhaupt nicht. Die moralischen Zustände in Österreich waren deswegen nicht besser als in der Schweiz, es wurde nur mehr gelogen und vertuscht.

87-18    Es sollten allen Menschen freigestellt sein, sich für ein Kind zu entscheiden oder nicht. Mit jeder Geburt sind unglaubliche Verantwortlichkeiten verbunden. Hier sollte die Kirche dringend toleranter und moderner werden.

87-19    Humanae vitae ist zumindest nicht mehr zeitgemäß. Ob sich die Menschen früher daran orientiert oder gehalten haben oder ob sie sich selbst - oder im Gegensatz dazu die Kirche belogen haben - kann ich nicht beurteilen...

87-20    Kirchliche Lehre in der Urzeit!

87-21    Unter "Lehre von Humanae Vitae" wird hier wie auch in der Bevölkerung offenbar nur die Lehre bezüglich der Geburtenregelung verstanden.  Zur moralischen Bewertung der Methoden: Verlangt wird ausschliesslich weitestgehende Sicherheit und keine Störung des Gefühls der sexuellen Vereinigung Dass sich Frauen (und auch ihre Partner) nur dann voll hingeben können, wenn eine Empfängnis möglich ist (auch wenn sehr unerwünscht), ist ein frommes Märchen!

87-22    Eltern sind für ihre Kinder verantwortlich, die Kirche kann keiner Familie helfen, die in Not gerät, weil die Mütter nicht arbeiten gehen, weil mehrere Kinder zu versorgen sind, daher liegt es im Ermessen der Eltern, wieviele Kinder leistbar sind.

87-23    oh mei

87-24    Einstellung zur Empfängnisverhütung = KEIN Verständnis, ÜBERHAUPT NICHT

87-25    Zu 7.4 und 7.7: Hängt von der Gemeinde/dem Pfarrer ab. Wird wohl recht unterschiedlich sein. Die "offizielle Kirche" vermittelt die Vorschrift. Zu 7.8: Im Sinne einer Hilfe bei den Rahmenbedingungen. Nicht in Richtung: ".....Frauen zurück an den Herd...." sondern Unterstützung beider Partner. Da gilt es vor allem, die Frauen in Beruf und Gesellschaft "gleich zu behandeln". Also kein rein "kirchliches" Problem!

87-26    Kinder sollen auf Grund eines Liebeaktes gezeugt werden

87-27    Ihre Fragen sind leider tendenziös& schade!

87-28    Nachdenken und auf neue Gedankenmodelle kommen.

87-29    Kinder sind wunderbare Persönlichkeiten! Die Kirche sollte sie zu freien, selbstbewussten, aufrechten, selbst denkenden und kritischen KirchenBürgern liebevoll geleiten!

87-30    Allein die Fragestellung ruft bei mir Kopfschütteln hervor. Wo leben die Herrn im Vatikan denn?

87-31    Ich würde mir wünschen, dass die offizielle Kirche verlautbart, dass Empfängnisverhütung völlig in Ordnung ist.

87-32    Ich denke, daß Ehepaare sich bewußt sind, wieviele Kinder sie haben möchten, wegen Beruf, Wohnungsnot, Krankheit, etc.

87-33    Dich Kirche sollte sich weitgehendste von der Sexualität im Bezug auf Ehepaare fernhalten.

87-34    zu 7.9: natürlich mit kirchlicher Orientierungshilfe, allerdings nicht durch Verbote.

87-35    Das geht die Kirchen nichts an. Und sie haben keine Ahnung. Erst wenn sie es Leben können - dürfen - müssen werden die Kleriker glaubwürdig sein. Teilweise ist es wie ein Hohn für die Menschen.  Und was gibt die Kirche den Menschen heute überhaupt? Das sollte das Thema der Kirche sein. Und was wollen diese alten ehrwürdigen Menschen uns auf UNSEREN WEg mitgeben?? Ich wüßte nicht was! Außerdem sind wir Europäer uninteressant - bei uns gibt es keine neuen Mitglieder, der Zulauf ist in Asien, Afrika,... und dort funktioniert vieles noch. Sicher nicht Jahrhunderte wie bei uns, weil es gibt Internet, auch dort. Und Bildung

87-36    viele junge paare getrauen sich nicht zu heiraten obwohl sie kinder haben und ernsthafte menschen sind

87-37    Mehr Kinder täten der Gesellschaft gut, trotzdem sollte die Kirche sich aus den Schlafzimmern halten

87-38    Wir haben Überbevölkerung, die Kirche sollte sich eher für die Adoption von Waisen-kindern stark machen, die Heimat, Liebe und ein gutes Aufwachsen bräuchten!

87-39    Die Kirche muss aufhören, in die Schlafzimmer der Ehepaare mit einem erhobenen Zeigefinger zu schielen - so viele andere Dinge des Christentums sind unendlich wichtiger - vor allem die Liebe, wie sie Jesus zum Beispiel in den Selipreisungen und im Hauptgebot verkündet. Fangen wir das an zu leben und zu verkünden, und wir werden glaubwürdiger sein...

87-40    Während meiner langjährigen glücklichen Ehe (vier Kinder)hatte ich oft heftige Gewissenskonflikte, mit denen ich auch meinen Mann belastete. Schließlich entschied ich mich nach dem 4.Kind nach langen gemeinsamen Überlegungen zur Pille.

87-41    Alles eine Frage der Methoden!

87-42    Überbevölkerung der Erde

87-43    Humanae vitae scheiter wirklich hauptsächlich an dem falschen oder einseitigen Naturbegriff, der der Enzyklika zugrundliegt. Das müsste man einmal korrigieren oder sich davon verabschieden, dann schaut vieles gleich anders aus.

87-44    Humanae vitae kann als Beweis dafür gelten, dass die Lehre des Papstes in Fragen von Ehe u. Familie den Glaubenssinn des Volkes Gottes verfehlt hat, soweit es sich dabei überhaupt um Glaubensfragen gehandelt hat.Damit wurde die Bestimmung von der Unfehlbarkeit des Papstes ad absurdum geführt.

87-45    Die kirchlichen Vorschriften zur Sexualmoral sind so weit ab von dem, was vernünftig ist, dass sich die Menschen längst nach anderen Quellen zur moralischen Bewertungen im Bereich der Sexualität umschauen mussten. Somit hat sich ein weites Experimentierfeld für die verschiedensten Moralvorstellungen eröffnet.

87-46    Aufgabe der Kirche wäre es, dafür zu sorgen, dass Familien wieder Zeit haben, Familie zu leben. Deshalb muss die erste Aufgabe sein, die immer unmenschlicheren Arbeitsbedingungen massiv zu kritisieren, den sozialen Zusammenhang wie den wirtschaftlichen Zusammenhang zwischen Unternehmen und Arbeitnehmern wieder herzustellen, Frauen zu entlasten (wie wäre es mit einer Hausfrauenrente, wie sie in den 50zigern schon einmal im Bundestag angedacht wurde?), Mütter freizustellen, Werkverträge und Leiharbeit - das moderne Sklaventum - in der Wirtschaft und bei Unternehmenr massiv anzuprangern, sich auf die Seite der Arbeitnehmer zu stellen, Renten zu schützen und Rentner damit auch. Dann würde man den Pfarrer auch befragen, wenn es um Familienwirklichkeit und -planung ginge.

87-47    In Österreich gab es seinerzeit zum Thema Familienplanung die Maria-Troster Erklärung, deren Intention durchaus weiter vertreten werden sollte.

87-48    Es fehlt bei uns noch die Aufklärung!

87-49    Anmerkung: Es geht kaum noch jemand zur Beichte

87-50    zu Humanae vitae: siehe vorher. Ein Unglück für die Kirche. Schade um die schönen Passagen darin über die Ehe. Diese Enzyklika ist ein Beispiel dafür, dass "gut gemeint" oft das Gegenteil von "gut" ist.

87-51    Es gibt nur die verpflichtenden Ehevorbereitungskurse - davor und damach keine "Erziehung" im kirchlichen Bereich. Staatlich gibt es noch weniger

87-52    Beratung anbieten, aber keine vorschriften machen. Aus der persönlichen lebenssituation müssen entscheidungen getroffen werden.

87-53    "Fördern" in dem Sinn, dass Familien mit mehreren Kindern geschätzt und unterstütz werden. Nich, viele Kinder "fordern" und keinerlei Unterstützung gewähren.

87-54    Humanae Vitae ist von herausragender Bedeutung dafür, dass die kirchliche Sexuallehre und leider damit noch vieles andere, was die Kirche sagt, nicht mehr ernst genommen wird. 

87-55    Die Kirche soll den Menschen nicht vorschreiben wie sie verhüten müssen. Das ist ja ein Witz. Das Kondomverbot angesichts von AIDS überhaupt ein Wahnsinn.

87-56    Meine Frau und ich haben uns als jung verheiratet sehr intensiv mit Humanae Vitae auseinander gesetzt und kamen zu dem Schluß, daß der damalige Papst sich als beratungsresistent erwiesen hat und, daß er seine fachliche und sachliche Kompetenz überschritten hat.

87-57    Man soll das sechste gebot nicht zum wichtigsten machen. Heute leiden viel mehr Menschen an Armut und ungerechten Strukturen in der Wirtschaft und Gesellschaft als an "Unmoral" in Bezug auf Sexualität. Es geht darum, zu vermitteln, dass es in Beziehungen um Liebe, Verständnis, gegenseitige Hilfe und absolute Wertschätzung geht."Liebe und tu, was du willst" (Augustinus

87-58    Der Begriff "Verantwortete Elternschaft" wird in der Kirche meist ignoriert.

87-59    Die Kirche arbeitet mit Geboten, Verboten, mit Angst und Unterdrückung, und das hat sich leider wenig geändert! Manche Menschen brauchen das, die anderen wenden sich von der Kirche ab, sie hat nichts mit unserem liebenden Gott zu tun!

87-60    Die Kirche hat keine Möglichkeit, die individuelle Lebenssitauation zu beurteilen und kann daher schwer alle über einen Kamm scheren.

87-61    Humanae vitae wird von der Grosszahl der Katholiken nicht angenommen. Die Kommission, die Geburtenverhuetung studierte, wurde durch Humanae vitae ignoriert.

87-62    Der Vorrang des Gewissens soll auch als kirchliche Lehre mehr ins Bewusstsein der Menschen gebracht werden.

87-63    Vermutlich wäre es für die Gläubigen ein akzeptabler WEg, wenn zwar einerseits auf die Lehren der Kirche zu diesem Thema hingewiesen würde, andererseits aber das eigene (gebildete) Gewissen als letzte Instanz klarer und deutlicher betont würde. Hat bei uns lediglich der inzwischen verstorbene P. Thaler gemacht und das in Familienrunden.

87-64    Da die in Humanae vitae gegebenen Begründungen wenig überzeugend sind und in keiner Weise dem sensus fidelium entsprechen, wird nicht nur die Enzyklika in der Frage der Geburtenregelung fast vollständig ignoriert& es hat sich überhaupt die Meinung gebildet, die Kirche habe - zumindest in diesem Bereich - jede moralische Kompetenz verloren und den Geschlechtspartnern in der Praxis ihrer Sexualität nichts dreinzureden& sie solle sich - zumindest für einen längeren Zeitraum - überhaupt eines ("Buß-")Schweigens befleißigen. Die Enzyklika hat lediglich einen Hauptbeitrag dazu geliefert, dass das Kirchenvolk und die wissenschaftliche Theologie sich weitgehend vom kirchlichen Lehramt getrennt haben und sich entweder feindselig gegenüber stehen oder einander überhaupt ignorieren. Der Schaden, den diese Enzyklika angerichtet hat, ist unermesslich, steht in keinem Verhältnis zu ihren berechtigten Anliegen und hat weder der Glaubwürdigkeit und Autorität des kirchlichen Lehramts noch der christlichen Praxis des Kirchenvolkes einen Dienst erwiesen - im Gegenteil.

87-65    fern von jeder Lebensrealität.......

87-66    "Keine Antwort" habe ich meist dann gewählt, wenn ich zuwenig in Bezug auf die gestellte Frage weiß. Heißt also: "weiß nicht" (dies gilt für den ganzen Fragebogen!

87-67    Geburtenrate fördern klingt sehr schön, - aber so lange die gesellschaftlichen Bedingungen (Unsicherheit der Arbeitsplätze, Niedriglöhne etc.) nicht für Familien geeignet sind, werden sich die meisten Menschen - ob Christen oder nicht - in der westlichen Welt keine oder nur wenige Kinder mehr leisten können.

87-68    Empirische Daten zeigen: Kinderwunsch ist höher als die realisierte Kinderzahl! Die Frage ist: Wie kann man Eltern unterstützen, um ihre Wunschvorstellungen eher zu realisieren - das ist die Herausforderung seit Jahrzehnten. Moralische Appelle sind sinnlos, bzw. auch kontraproduktiv - es geht um Taten! 

87-69    7.9   Wem ist sie denn überlassen, wenn nicht den Ehepartnern???

87-70    hohe Geburtenrate ist in verschiedenen Ländern eine andere Sichtweise  kann nicht Anliegen der Kirche sein

87-71    Geburtenregelung sehe ich nicht als Verstoß gegen Gott solange dabei nicht Leben zerstört wird, daher kein Hindernis zum Sakramentenempfang.

87-72    Humanae vitae ist in ihrem Verbot so schlimm., dass auch die Hierarchie darüber schweigt. Es wäre ohnehin der Sache dienlich, wenn die zölibatären und alten Kleriker zu diesen Fragen schweigen und das Gebiet den Ehe- und Fachleuten überlassen.

87-73    zu 7.7 ich bemühe mich in der Erziehung meiner Kinder das so zu gestalten. Im übrigen bin ich der Meinung, dass ich gemeinsam mit meinem Mann und ev. noch den Großeltern und Pädagogen meine Kinder erziehe und nicht die Kirche

87-74    zu 7.4: habe keine aktuelle Erfahrung zu 7.8: Das ist Sache der Ehepaare, oder höchstens der Gesellschaft

87-75    Österreich hat eine Geburtenrate von 1,6 Kind pro Frau (bei korrekter Zählung). Das Land stirbt also langsam aus

87-76    Ich kann nicht beurteilen, wie andere Gläubige sich verhalten, wenn sie sich nicht nach Humanae vitae richten.

87-77    Für junge Menschen ist weder die Verwerflichkeit des irregulären Zusammenlebens noch ein Verbot der künstlichen Empfängnisverhütung ein Thema. Sie orientieren sich nach ihrem Gewissen, ohne die maria Troster Erklärung zu kennen.

87-78    Zu Frage 7.2.: Die moralische Bewertung verschiedener Methoden der Empfengnisverhütung ist ein äußerst eigenartiges Konstrukt, für dass es - meines Erachtens zu recht - in dem überweigenden Teil der Bevölkerung keinerlei Verständnis gibt. Mit Verlaub, aber das Termperaturmessungen und temporäre Enthaltsamkeit natürlicher oder moralisch besser sein soll, als z.B. die Verwendung eines Kondoms, ist ein völlig unverständlicher Schwachsinn.  Wenn Methoden der Empfängnisverhütung bewertet werden sollen, dann sind das in erste Linie medizinische und allenfalls noch ökologische Fragestellungen: Wie sicher ist eine Methode, welche medizinischen Probleme können auftreten usw., bzw. wenn man will: welche Rückstände der Methoden werden in die Umwelt abgebebn (Zum Glück ist das Quecksilbertermomenter inzwischen verboten)? Natürlich lassen sich aus der Beantwortung dieser Fragen auch moralische Aspekte ableiten, aber Ärzte und allenfalls Umweltwissenschaftler sind da sicher die besten Ansprechpartner und auch die meisten Gläubigen sind für eine entsprechende Bewertung wesentlich besser informiert als die meisten Theologen und Kleriker.  Zur Frage 7.8: Ohne regionalen Kontext lässt sich diese Frage nicht beantworten. Für jede Gesellschaft ist es wichtig die Bevölkerungsentwicklung sozial, ökonomisch und ökologisch nachhaltig zu gestalten. Das ist eine Herausfoderung in vielerlei Hinsicht. Sowohl Offenheit für Kinder als auch bewußte Geburtenregelung sind Aspekte, die unter vielen anderen dafür nötig ist. Jedenfalls stellt in vielen Gesellschaften zu hohe Geburtenraten ein großes Problem dar, sodass die Fragestellung sehr eigenartig ist.

87-79    Wir erwähnen Humanae vitae in der Ehevorbereitung Viele Brautpaare, die kirchlich heiraten wollen, haben schon Kinder! (Lebenspraxis - Haltung der Kirche?) Die Eltern fühlen sich Verantwortlich, handeln auch liebevoll- trotzdem "leben sie in Sünde" (nach der Kirchlichen Lehre!) Wir verurteilen sie nicht, sondern sehen sie als unsere Zukunft!

87-80    In einer Zeit, in der unserer Welt eine Überbevölkerung droht, wäre die Förderung einer höheren Geburtenrate ausgesprochen widersinnig (oder zynisch, denn im Kampf um die knapper werdenden Resourcen würden einander die Menschen am Ende bekriegen und umbringen).

87-81    Aber die Familien auf die Schwierigkeiten aufmerksam machen die eine zu große Kinderschar mit sich bringt  Und nicht nur, haupsächlich bei Migranten, den finanziellen Gewinn der vielfachen Kinderbeihilfe sehen.

87-82    Schlafzimmerhorchen brauchen wir nicht - aber das Gespräch unter den Eheleuten - wie bei ME oder der Familienbewe3gung der Fokolare u. a. finde ich unendlich wichtig.

87-83    leider ist von Humanae vitae nur die Stellung zur "Pille" "bekannt", der Rest nicht, man sollte den gesamten Inhalt den Gläubigen (zumindest) nahebringen, damit sie von der Einseitigkeit wegkommen

87-84    Diese Lehre ist den meisten bekannt. In der moralischen Bewertung der Methoden wurde allerdings von unverheirateten alten Männern ein Standpunkt eingenommen, der zeigt, dass jene von der ehelichen Realität gläubig-katholischer Ehepaare keine Ahnung haben. Denn die von der Kirche propagierten „natürlichen Methoden“ sind inhuman und unsicher.Wenn es die Wissenschaft ermöglicht, dass die Kinderzahl beschränkt werden kann, muss man es dem Gewissen und der Verantwortung mündiger Eltern überlassen, wie viele Kinder sie in die Welt setzten wollen. Diesbezüglich muss die Morallehre adaptiert werden. Denn ein mündiger Mensch, der nach gründlicher Prüfung entsprechend seinem Gewissen entscheidet, sündigt nicht.

87-85    Humanae Vitae ist (in der Öffentlichkeit) zu wenig bekannt, weshalb die Fragen schwer, bzw. nur ungenau beantwortet werden können.

87-86    Die Geburtenregelung - Verhütung auf "natürliche Weise" - Enthaltsamkeit während der empfängnisfähigen Tage der Frau funktioniert nur sehr selten. Eine große Kinderschar mag für manche Eltern ein Segen sein, für viele bedeutet es jedoch Armut, Krankheit und Verzicht auf das Lebensnotwendigste.

87-87    Ein leidiges, aber berechtigtes Thema in den Entwicklungsländern

87-88    Diese Enzyklika ist für das Leben der Ehepaare und Familien nicht hilfreich, sie richten sich durchwegs nach ihrem Gewissen und können diese Verantwortung tragen. Die Basiskirche ist in diesen Fragen sehr wohl hilfreich.

87-89    Ich persönlich habe meinen Standpunkt zur Familienplanung von meinen Eltern vorgelebt bekommen, ihn für christlich und gut befunden und übernommen. Mein Vater hat sich intensiv mit humanae vitae auseinander gesetzt. Er ist Familienteratpeut.

87-90    Kirchliche Schriften wie Humanae vitae gehören einfach gänzlich aufgehoben und ins Archiv, anstattdessen muss sich die Kirche auf die Gebote von Jesus Christus besinnen und diese verkündigen. Humanae vitae wiederspricht dem Gebot der Nächstenliebe.

87-91    7.5: wie soll ich das von anderen wissen??? Wie also soll die Frage sachgerecht beantwortet werden?   7.8: kann von der Region abhängen. ich verstehe die Frage bezogen auf die enorm hohe Anzahl der Abtreibungen in Ö.

87-92    Frage 7.4: Schon wieder diese suggestive Polarisierung! In der Frage "regelmäßig" und als Antwort "immer" - welch Unsinn!

87-93    Rahmenbedingungen schaffen für die Vereinbarkeit von Kindern und Beruf.

87-94    Wichtiger als HV wäre ein Klarmachen, dass 1. Sex eine "Erfindung Gottes" ist und dass Abtreibung und Spirale nicht zur Familienplanung taugen.

87-95    Eine höhere Geburtenrate sollte nur in jenen Ländern gefördert werden, wo es weniger als 2 Kinder pro Familie gibt.

87-96    Es nützt nichts wenn ich Kinder in die Welt setze, die nur in Organisationen (Krippe, Kindergarten, Hort, Internat) untergebracht werden, weil beide Elternteile arbeiten gehen müssen (bei Normalverdienern), um sich einen normalen Alltag leisten können!

87-97    Meiner Meining nach hat die Kirche nur dann etwas zur Familienplanung ihrer Gläubigen zu sagen, wenn es um das Thema Abtreibung geht. Ansonsten ist der/ die Gläubige rein seinem Gewissen verpflichtet.

87-98    Die Unterscheidung in natürliche und unnatürliche Methoden der Empfängnisverhütung ist meiner Meinung nach vollkommen unsinnig. In diesem Sinn wäre jeder medizinische Eingriff wie eine Operation oder auch nur eine ärztliche Behandlung "unnatürlich"!

87-99    zu 7.8 Ja aber nicht durch Verbot von Verhütungsmittel, sondern durch bessere Rahmenbedingungen in der Gesellschaft (Kinderbetreuungsplätze, Finanzielle Unterstützung, Karenzzeiten für Pensionszeiten anrechenbar machen).  Hier könnte sich die Kirche als Familiennah beweisen und diese Dinge von der Politik fordern

87-100    Die Förderung der Geburtenrate sollte allerdings nicht durch das Verbot von Verhütung und Abtreibung gefördert werden, sondern durch die Schaffung von Arbeitsplätzen für Frauen, Ausbau der Kinderbetreuungsplätze etc. erfolgen.

87-101    Familienplanung bzw. Verhütung betrifft meiner Ansicht nach genau ZWEI Personen - und sonst niemanden!!

87-102    Humanae vitae müsste unbedingt abgeschafft werden

87-103    Durch Humanae vitae hat unsere katholische Kirche stark an Glaubwürdigkeit verloren. Ein wirklich zölibatär lebender Priester hat ja keine Erfahrung und kann kaum gute Ratschläge geben.

87-104    Mehr Kinder wären wünschenswert, ist jedoch derzeit aufgrund familienfeindlicher Gesellschaftspolitik in Europa nicht erstrebenswert.

87-105    Familienplanung geht der Kirche in moralischen Fragen nichts an.

87-106    Entscheidungen über Empfängnisverhütung und Familienplanung sollten dem Gewissen der Ehepartner überlassen werden. Die Partner in einer christlichen Ehe haben ein geschärftes Gewissen dafür, was verantwortbar ist und was nicht. Daher sollte die Frage Pille oder Kondom ja oder nein allein den Ehepartnern überlassen werden.  Ebenso sollte es im Ermessen der Ehepartner liegen, ob sie bei ungewollter Kinderlosigkeit medizinische Hilfe in Form von künstlicher Befruchtung in Anspruch nehmen wollen oder nicht. So etwas kann auch nicht einfach stur von der Kirche verboten werden, sondern es soll vom Gewissen der beiden Ehepartner entschieden werden dürfen, wie weit sie hierbei gehen wollen.

87-107    zur Zeit: Ständige Zunahme der Weltbevölkerung Abschottung gegen diejenigen, die kommen wollen, weil angeblich kein Platz ist.

87-108    Es kommt darauf an, in welchem <Land man lebt, in den westlichen Wohlstandsländern gibt es zu wenig Kinder, in der 3.Welt zu viele. Eine Förderung wird ichts ändern...

87-109    aus naturwissenschaftlicher Sicht halte ich humanae vitae veraltet. die Kirche sollte sich auf Verhinderung "unnötiger" Abtreibungen und Geschlchstkrankheiten konzentrieren

87-110    Man soll die Familienplanung den Eltern überlassen

87-111    Nur Paare können diesbezüglich entscheiden. Unter Miteinbeziehung des Gewissens sind alle Methoden erlaubt (außer Abtreibung!)

87-112    Ich möchte meine religiöse Erziehung in meiner Jugend nicht missen, sie hat mir sehr in meiner Lebensplanung geholfen. Aber die Maria Troster Erklärung war sehr nützlich.

87-113    Die Geburtenrate in unseren Breiten kann ja sicher gefördert werden, aber in der dritten Welt Afrika,Asien usw. sollte man auch von kirchlicher Seite endlich eingreifen (Pille usw)und den Menschen helfen, daß sie nur ein oder zwei Kinder bekommen sollen, weil sie kaum für die Bildung usw. sorgen können.

87-114    Dar Geist weht wo er will.

87-115    Zu 7.9 : die Familienplanung ist ausschließlich Sache der Ehepartner und geht die Kirche nichts an !!!

87-116    wenn zur kirchlichen Erziehung der rel.unterricht gehört, dann muss ich sagen, dass ich nicht die offizielle lehre der kath.kirche in manchen belangen vor den kindern vertrete, sondern eine menschlich-verständnisvolle.

87-117    Ich halte deshalb auch die kirchliche Erziehung für lebensnah, weil die Träger dieser Erziehung (ReligionslehrerInnen, Katecheten, ...) nicht die offizielle Lehre der Kirche lehren, sondern zumindest die nichtlebensnahen Teile einfach weglassen.

87-118    Familienplanung ist einzig Sache der Ehepartner, aber Abtreibung ist sicher KEINE Form der Familienplanung. Hierbei kann die Kirche jedoch nur dann glaubhaft auftreten, wenn sie die Formen der Empfängnisverhütung zulässt. Kirche, Politik und Gesellschaft sind gefordert, alle notwendigen Maßnahmen zur Verfügung zu stellen, um Abtreibungen möglichst zu verhindern.

87-119    Die Erziehung in christlichen Familien ist getragen von den Angeboten zur Gottes und Nächstenliebe. Abtreibung hat nichts mit Familienplanung zu tun, sie ist Mord!!!!!

87-120    Die sogenannte natürliche Empfängnisverhütung war für mich alles anders als natürlich, weil durch die Veränderung des Hormonspiegels gerade dann ,wenn ich Sehnsucht nach Vereinigung hatte, diese nicht stattfinden durfte. Außerdem ist  diese Methode nach einer Geburt (wenn man nachts immer wieder aufsteht) nicht sicher. Ich bin froh ,meine 4 Töchter zu haben, aber ich spreche der Kirche das Recht ab, in der Frage der Empfängnisverhütung und der Kinderzahl Einfluss zu nehmen und zu be-bzw.ver-urteilen.Das bleibt absolut dem Gewissen der Eheleute (Partner) vorbehalten.

87-121    Die Antwortmöglichkeiten sind hier wieder zu undifferenziert. Zweifellos hat sich die Kirche in der Vergangenheit in sexualibus zusehr ins Leben der Menschen eingemischt, dafür im gesellschaftlich-politisch-wirtschaftlichen Bereich zuwenig. Deshalb ist heute auch eine weitghehende Abstinenz des Klerus in diesen Fragen zu bemerken.

87-122    Hier streben allerdings "christliche" und reale Werte diametral auseinander.

87-123    Familienplanung ist allein Sache der beiden Partner

87-124    "suum cuique", jeder kann selbst entscheiden, ob und wieviele Kinder er haben will

87-125    Kinder sind ein Geschenk Gottes. Man sollte die Rahmenbedingungen so schaffen, dass sich die Ehepartner oder Lebensgemeinschaften für Kinder entscheiden können. Es sollte für beide Ehepartner möglich sein mit einer Familie mit 2 Kindern gleichberechtigt berufliche Karriere machen zu können, und parallel den Kindern eine herzliche Jugend ermöglichen zu können.  Dazu ist der Staat und die Kirche gefragt, überkommenen Einstellungen betreffend der Rolle der Frauen stetig in das neue Frauen und Familienbild umzuformen zu helfen. Das ist wahrscheinlich die essentiellste Aufgabe, die die Kirche derzeit machen kann, damit unsere Gesellschaft gegenüber der französischen oder der amerikanischen und den asiatischen Gesellschaften bestehen kann.

87-126    Warum will die Kirche bei Sexualität und Geburtenregelung mitsprechen??? Den Menschen sollen wertvolle Ethikbegriffe der christlichen Religion nahegebracht werden, dann sollen sie über ihr leben selbst entscheiden!

87-127    Familenplanung hängt mit Partnerschaftlichen Möglichkeitne zur Vereinbarekeit und Familie zusammen. Kirche macht sich lächerlich, wenn sie auf Einhaltung von Regeln beharrt, anstatt die Nöte der Menschen und die Fehler in den eigenen Reihen (Klerus) zu sehen.

87-128    wir wollen doch mündige ChristInnen?! An der Basis, in der Schule ja.

87-129    -hier ist dringend zwischen Familienplanung im Sinne von Empfängnisverhütung und Abtreibung zu differenzieren -meiner Meinung nach muss sich die Kirche deutlich gegen Abtreibung stellen (außer in Ausnahmefällen, Vergewaltigung...) -aber Verhütungsmittel (solange sie nicht die Einnistung verhindern) sollen erlaubt werden(auch um Abtreibungen zu verhindern und Geschlechtskrankheiten zu reduzieren)

87-130    Familienplanung gehört zur verantwortungsvollen Lebensführung einer Familie. Aufziehen und Ausbildung der Kinder im Umfeld der Anforderungen an die jungen Menschen erfordert auch ein Abwägen der wirtschaftlichen, physischen und psychischen Möglichkeiten der Eltern. Das Ziel, in jeder Ehe möglichst viele Kinder zu produzieren, kann in unsrer Zeit nur als obsolet angesehen werden. Es ist den Eltern jedoch klar zu machen, dass sie eine Verantwortung gegenüber der Gesellschaft und Kultur der Gemeinschaft in der sie leben, tragen. Zur Kultur gehört auch die Glaubensgemeinschaft der sie angehören. Diese sollte es sich jedoch nicht so einfach machen, wie es die Katholische Kirche es tut und dabei unter anderem ignoriert, dass es bald 8 Mrd. Menschen auf Erden gibt. Die Eigenverantwortung der Menschen hat sich in nahezu allen Bereichen unseres Lebens wesentlich erhöht. Die gilt auch für viele Bereiche, die die Kirche noch immer mit strengen, unbeugsamen Vorschriften (und wenig Erfolg) zu regeln versucht.

87-131    Man soll fördern, dass Kinder, die da sind und die geboren werden, ohne wirtschaftliche Not aufwachsen können. Die katholische Kirche soll endlich aufhören, aus dem Glauben eine moralische Institution zu machen (das hat 2000 Jahre nicht funktioniert). Die römische Amtskirche soll endlich ihre juristsiche Sichtweise gegen die liebevolle, verständnisvolle, dem Leben zugewandte Sichtweise Jesu eintauschen.

87-132    Die Familienplanung bleibt einzig dem Gewissen der Ehepartner überlassen,denn sie haben in der Gegenwart zu leben.

87-133    Wer sieht die Kirche in diesen Fragen (seit HV) als kompetent an?

87-134    In Österreich die natürliche Methoden der Verhütung (wie zb. Billingsmethode) sind total umbekannt, und vom die Ärzte sogar belächelt.

87-135    Nach gründlicher Information und reiflicher Überlegung entscheiden wir als Ehepaar

87-136     

87-137    a mensch mecht i bleibn!

87-138    Empfängnisverhütung ist kein Mord. Das ist einfach Unsinn. Es ist eine falsche Auslegung von Gottes Wille. Gott ist doch nicht blöd und verbietet Empfängnisverhütung in überbevölkerten Regionen, wo die Leute Hungers sterben. Gott hat sicher zur Entwicklung der Empfängnisverhütung - und damit zu Leidverminderung - beigetragen.

87-139    Auch Eltern die mehrere Kinder bekommen wollen müssen von der Gesellschaft respektvoll behandelt werden.

87-140    Längere Ausbildungszeiten führen zu höheren Erstgebähralter. Dies ist nach Meinung der Anthropologen eine Gefahr, da damit ein höheres medizinisches Risiko eingegangen wird. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist ein Megaproblem.

87-141    Moral, Recht, Kultur, soziales Zusammenleben ist kaum von der Natur ableitbar. Wir sind Menschen und nicht Gott, können also nicht die Gesetze Gottes in die von Gott geschaffene Natur hineininterpretieren - das uebersteigt unseren Horizont, auch die des Papstes.

87-142    In unserer ach so aufgeklärten Zeit gibt es leider noch immer viele Unaufgeklärte, weil viele Menschen ihre Eigenverantwortung zu wenig wahrnehmen.

87-143    Entscheidend ist das Gewissen, dieses sollte jedoch ohne "erhobenen Finger" gebildet werden.

87-144    Humanae vitae hat viele Menschen entweder sehr belastet oder sie bewogen, sich von der Kirche weiter zu "entfernen"

87-145    keine Instanz hat die Befugnis den Partner in der Familienplanung drein zu reden

87-146    Höhere Geburtenrate bei wem / welcher Bevölkerungsschicht?? Auch hier ist eine überregionale Differenzierung wichtig!

87-147    Die Einstellung zur Familie als postive Institution des menschlichen Zusammenlebens sollte gefördert werden!

87-148    Da die Unterstützung von kinderreichen Familien kaum vorhanden ist, gibt es vor allem 1 Kind oder gar nur 1 Hund-Familien.

87-149    Die sogenannte "natürliche Empfängnisverhütung funktioniert in der Praxis selten bis gar nicht. Diese Vorschriften können gläubige Frauen in große Verzweiflung und Gewissenskonflikte stürzen. Mich selbst hat es immer sehr bedrückt, dass ich mich nicht daran halten konnte (ich habe 5 Kinder, ohne die verbotene Empfängnisverhütung hätte ich wahrscheinlich 10 oder 12!). Ich finde die Kirche hat nicht das Recht, sich in solch private Dinge wie Familienplanung einzumischen. Das muss tatsächlich die Angelegenheit der Ehepartner bleiben. Kein einziger Priester kann sich die Verzweiflung vorstellen, die einen befällt, wenn man schon wieder ungewollt schwanger wird. Dabei spreche ich nicht einmal davon, wie es in Frauen aussieht, die sich weitere Kinder aus finanziellen Gründen nicht leisten können. Das kann tatsächlich existenzbedrohend sein. Unverheiratete, meist alte Männer, sollten über so etwas nicht entscheiden können. 

87-150    Ich glaube, dass nur sehr wenige Menschen Empfängnisverhütung moralisch bewerten, mit Ausnahme von Abtreibung vielleicht. Ich persönlich lehne Abtreibung ab, würde mich aber sehr hüten über eine Frau ein moral. Urteil zu fällen, die in einer Notsituation eine Abtreibung vornehmen lässt. Im Sinne von: Wer bin ich denn.............

87-151    Die Amtskirche tut ja so, als ob zumindest allen Katholiken die Lehren wirklich bekannt wären.... tatsächlich werden wohl nicht einmal jene Personen, die regelmäßig den Sonntagsgottesdienst besuchen genauere Details wissen, mehr schon nicht .... das muss wohl an der zu theoretischen und theologischen Sprache liegen, viele andere Personen können gar nicht (mehr) erreicht werden...

87-152    der letzte, der eine höhere Geburtenrate forderte war Adolf Hitler

87-153    Da "Bonum Prolis" sollte allen Eheleuten bewußt sein und durch die Beachtung desselben, die Würde der Frau und Mutter zur Geltung kommen

87-154    Über das Problem der Überbevölkerung muss man nachdenken Wir haben bald zuwenig Lebensraum und zuwenig Nahrung Was ist mit unseren Enkelkinder?

87-155    Zu 7.5: Kann nicht beantwortet werden, da Priester ans Beichtgeheimnis gebunden sind

87-156    Es sollte nicht wie in China werden.

87-157    zu 7.8 Es geht nicht darum, eine "Rate" zu fördern, sondern um die Förderung der Kinderfreundlichkeit und um eine Infragestellung heutiger Wertigkeiten. Ich wünsche mir den Vorrang des Vertrauens und der Liebe zu Gott und den Menschen - insbesondere den Kindern - vor der Angst, einem Kind materiell nicht alles bieten zu können.

87-158    es ist traurig und für mich nicht nachvollziehbar, warum heute viele Paare gar keine Kinder mehr wollen und gerade begüterte Menschen/Paare, die es sich leisten könnten, auf Kinder um der Karriere und Freiheit Willen auf Kinderglück und Elternwürde verzichten. Andererseits vermute ich die negative Umweltbelastung als Ursache für viele unfruchtbare Personen und unerfüllten Kinderwunsch. Wird man wirklich nicht mehr loskommen von all den Giften u.s.w.

87-159    Förderung einer höheren Geburtenrate darf nicht ein Zurückfallen zu Frau an den Herd bedeuten, sondern die soziale und finanzielle Absicherung der Familien sichern

87-160    Man soll grundsätzlich eine kinderfreundliche Gesellschaft fördern.

87-161    Kinderfreundlichkeit in den kirchlichen Gemeinden soll nicht mit der Pubertät enden - Toleranz und Verständnis gegenüber Jugendlichen und ihren Wünschen ist Voraussetzung für Jugendarbeit.

87-162    Kann ich nicht beantworten!

87-163    Man soll nicht jungen Ehepaaren vorwerfen, dass sie nur 1 oder 2 Kinder haben, sondern soll bedenken, wie teuer und klein Wohnungen heute sind und welche Kosten mit Kindern verbunden sind. Kirchliche Instanzen sollen Immobilienspekulation und überteuerte Mietpreise deutlich verurteilen.  Zur Familienplanung: es ist unerträglich, dass von zölibatären Männern, die keinerlei Erfahrung als Lebenspartner oder Väter haben (sollen), Vorschriften auf diesem Gebiet gemacht werden. Nur das Gewissen der Eltern ist maßgebend, wie viele Kinder sie haben wollen oder haben können. Viel deutlicher soll betont werden, dass es eine Verpflichtung im Gewissen ist, Kindern auch Geborgenheit und eine gute Ausbildung zu geben.

87-164    Eine Bringschuld der Gesellschaft (Staat, Stadt, Bezirk) ist die ausreichende zur Verfügungstellung von Kinderbetreungs- und Kinderförderungseinrichtungen in guter Qualität und kostenfrei, wie auch ein ganztägiges Bildungssystem. Dann können die Menschen in dem heute gelebten Gesellschaftssystem der gleichen Rechte von Frauen und Männer auf Beruf und Verdienst, guten Gewissens, sich für einen Wunsch nach mehr Kinder erfüllen. Dann werden wir auch nicht aussterben bzW. nicht nur die Imigranten und ihre Nachkommen für unseren Lebensabend sorgen müssen.

87-165    man sollte versuchen  eine viel  geringere Geburtenrate in Asien, Afrika und Südamerika zu erlangen

87-166    Die persönlichen wirtschaflichen Faktoren muss jeder selbst berücksichtigen, sind auch maßgeblich.

87-167    leider kenne ich die Inhalte von Humane vitae nicht!

87-168    mehr Geburten beschert auch der Kirche mehr "Kunden"

87-169    Sorry, aber die Art der Fragestellung ist mittlerweile SEHR manipulativ. Z.B. Frage 7.9: Wer soll denn sonst über die Familienplanung entscheiden? Detto 7.7. etc.

87-170    unsere derzeitig vom Staat geprägten Familienförderung und -hilfe ist mäßig zielt eher auf Ganztagsschule und damit vom Staat beeinflußte Erziehung hin. Damit wird die Erziehung und persönliche Erziehung zurück gestellt. Freizeit, Begabung, Musikerziehung, Sport ist zeitbeschränkt.  

87-171    Die kath Kirche soll es unterlassen sich in die Empfängnisverhütungsmethoden der Gläubigen einzumischen. Wirklich gläubige Menschen lassen sich dadurch einschüchtern und es entsteht viel menschliches Leid, besonders in wenig zivilisierten Ländern aber auch in ländlichen Gegenden unseres Kontinentes.

87-172    Die Kirche sollte im Rahmen von Ehevorbereitungskursen die Paare über die ethischen Aspekte der verschiedenen Verhütungsmittel informieren und solche Kurse auch ehebegleitend anbieten

87-173    Ich frage mich, wer hält sich in Österreich oder auch in Europa an Humane vitae? Empfängnisverhütung mittels der "Temperaturmethode" ist rein theoretisch in der Schule in Biologie erklärt worden, wird aber meines Wissens bei der heutigen Jugend als völlig unzureichend und zu kompliziert angesehen und es wird daher meist die Pille verwendet.

87-174    Leben das entstanden ist, muß man schützen und vielfältige Hilfen anbieten diese Leben zu pflegen. Es ist aber die Erkenntnis, selbst zu beeinflussen ob man in der Lage ist ein Kind gut zu versorgen und liebevoll aufzunehmen, nicht zu unterschätzen. Es wäre ein Traum dass nur mehr Kinder geboren werden, für die es eine liebevolle Erwartung gibt. Unterstützung der ungewollt Schwangeren, und Förderung der außerfamilieren Betreuung, wenn notwendig, erscheinen mir extrem wichtig.

87-175    Durch Humanae Vitae hatte ich mich vor 40 Jahren vollkommen von der Kirche entfernt, nachdem ich mich nicht mehr getraut habe zur Beichte zu gehen.Ich fühlte mich als junge Frau mit Freund und Pille regelrecht von der Kirche verdammt.

87-176    Ich meine,das sich dabei die Kirche nicht einmischen sollte.

87-177    Gaudium et Spes (VAT II) erklärt die "Verantwortete Elternschaft" zur Sache der Ehepaare. Das ist bekannt und akzeptiert.

87-178    Mit einer aufgeklärten Verhütung könnte viel Leid (Krankheiten) verhindert werden.

87-179    Die Familienplanung ist eine Frage des Gewissens, bedingt das gegenseitigen Verständnis und der Einwilligung zur Kinderzahl, der Offenheit, der Treue und Anerkennung des Partners, ist eine Frage der psychischen und physischen Verfassung, der sozialen Eingliederung  und der Tradition des Kulturkreises, des Einkommens, ........ Also, es nehmen viele Faktoren Einfluss auf diese Entscheidung.  Und dann kommt die Kirche und macht konkrete Vorschriften ........... 

87-180    "Die Kirche" , wie sie in ihrer Homogenität in den Formulierungen der Fragen manchmal vorausgesetzt wird, gibt es nicht. Glücklicherweise gibt es doch differenziertere Sichtweisen und eine gewisse Pluralität auch innerhalb der Kirche.

87-181    Hier ist "die Kirche" ein unpassendes Subjekt. In der offiziellen Debatte wird "die Kirche" gefragt und kritisiert. Im wichtigen pastoralen Gespräch kommt es auf die Meinung und die Erklärung des Seelsorgers an.

87-182    Einsetzen der Kirche für ein Familiensplitting, für Anrechnung von Erziehungszeiten und verhindern, dass Familien mit Kindern finanziell schlechter gestellt werden. Das hilft mehr als drohen.

87-183    Die Zeit, dass alles als "gottgewollt" und unumgänglich erlebt und angenommen wird, ist vorbei. Die Angst der kirchlichen Verantwortlichen sollte endlich aufgearbeitet und in Vertrauen und Liebe umgewandelt werden. Da muss bei der Priesterausbildung angesetzt werden und bei dem gemeinsamen Miteinander aller Gläubigen.Niemand will sich in den intimsten und privatesten Bereichen solche Vorschriften machen lassen, noch dazu von Männern, die nicht wissen dürfen, wovon sie eigentlich reden!

87-184    zulassung pille und präservativ (aids)

87-185    Wichtig ist, dass die Kinder die geboren werden auch geliebt werden. Das ist nicht selbstverständlich, wie ich immer wieder in Beratungsgesprächen erfahre. Ein passiertes Kind knabbert ein Leben lang daran, anderen im Weg gestanden zu sein.

87-186    Wer ist "man"? Gefördert werden muss Respekt und Wertschätzung in den Beziehungen in einer auf Ausbeutung orientierten Gesellschafts-un-Ordnung. Es mangelt in der Welt nicht an Menschen, wohl aber an menschlicher Lebenskultur.

87-187    Hohe Geburtenraten sind je Land unterschiedlich zu bewerten

87-188    Aufgrund der weltweit prekären wirtschaftlichen Lage und der immer größer werdenden Zahl alleinerziehender Mütter, scheint es aus meiner weiblichen Sicht nicht klug, die Geburtenrate zu fördern, da somit nur die Armut der Kinder erhöht wird. Kinder haben ein Recht auf geordnete finanzielle Verhältnisse.

87-189    Wann hört die Kirche endlich auf, sich in das Sexualleben der Menschen einzumischen? Es gibt wirklich wichtigere Aufgaben. Wenn die Kirche angesichts der Aidsproblematik, z.B. in Südafrika, das strikte Verbot von Kondomen aufrecht erhält, finde ich dies in höchstem Maße verantwortungslos! Ich habe Respekt vor den Ordensleuten, die entgegen der Kirchenregeln z.B. in Afrika Aufklärungsarbeit leisten und dabei ihre Arbeitsstelle riskieren.

87-190    Es kann nicht Wille Gottes sein, Leben in die Welt zu setzen, für das dann niemand (adäquat)sorgen kann. - Die Welt ist ein begrenzter Lebensraum& d.h. auch, dass die Bevölkerung nicht ewig ansteigen kann.- Die ELTERN müssen die Verantwortung für ihre Kinder übernehmen: Sie allein sollen daher entscheiden dürfen, für wieviele Kinder sie (mit gutem Gewissen) da sein können.

87-191    von humane vitae ist nur das Verbot von Verhütungsmitteln bekannt!

87-192    Wenn es den Paaren nicht überlassen wird, wenn sie nicht als "selbst Entscheidende" gesehen werden herrschen "chinesische Verhältnisse"

87-193    mehr Kinder in Europa

87-194    Die vielen positiven Aspekte von Humanae vitae wurden durch das Verbot „künstlicher“ Empfängnisverhütung zunichte gemacht und die Autorität der Kirche wurde dadurch erheblich beschädigt. Am schlimmsten wirkte sich die Behauptung aus, dass gewisse Maßnahmen „inhärent sündhaft“ seien, ganz unabhängig von den Umständen und der Absicht der Ausführenden, und auch die Unterscheidung von „natürlich“ und „künstlich“ war fragwürdig. Dies führt dazu, dass viele Gläubige sich jetzt auch um an sich ernst zu nehmende Forderungen der Kirche nicht mehr kümmern. Mehrere Bischofskonferenzen reagierten damals richtig und stellten fest, dass wohlüberlegte Gewissensentscheidungen zu respektieren seien (Maria Troster Erklärung, Königsteiner Erklärung, …). Es ist bedauerlich, dass neuerdings Versuche unternommen wurden, diese damaligen Erklärungen der Bischofskonferenzen als „Sünde“ zu brandmarken. Selbst der damalige Kardinal Ratzinger gestand laut einem seiner Biographen einer Frau, die schon mehrere Kinder geboren hatte, zu, „künstliche“ Empfängnisverhütung anzuwenden. Meine Frau benützte nach der Geburt unseres vierten Kindes eine zeitlang die Pille. Wir beschlossen dann, damit wieder aufzuhören, aber nicht aus Gründen, die in Humanae vitae genannt wurden. Zu fragen wäre auch, warum die Hierarchie bezüglich Forderungen an einfache Gläubige extrem strenge Maßstäbe anlegt, während sie an sie selbst gerichtete Forderungen Jesu (zum Beipsiel: „ihr sollt nicht schwören“) einfach ignoriert, und warum sie so massiv auf einem Gebiet interveniert, auf dem sie selbst eigentlich keine Erfahrung haben kann. Ich bin sehr froh darüber, dass Papst Franziskus dazu aufgerufen hat, nicht die Sexualmoral als das Um- und Auf des christlichen Lebens zu betrachten. Erfreulich ist auch, dass der Grundsatz „inhärent sündhaft unabhängig von den Umständen“ inzwischen aufgegeben wurde (Pille nach Vergewaltigung). Die Kirche hat mit dem Versuch, Empfängnisverhütung dadurch zu verhindern, dass sie diese bisweilen in eine Reihe mit der Abtreibung stellte, genau das Gegenteil erreicht, nämlich dass daraus der Schluss gezogen wurde: „Wenn Abtreibung nicht schlimmer ist als Empfängnisverhütung, dann können wir sie zulassen“. Immerhin betrachtet die weltliche Macht die Abtreibung nicht als ideales Mittel der Geburtenregelung& sie ist in Österreich bis zum dritten Monat immerhin verboten, wenn auch straffrei. Papst Benedikt hatte bei seinem letzten Besuch in Österreich daran nichts auszusetzen, aber einige Fanatiker unter unseren Bischöfen wollen ja die „Fristenlösung“ zu Fall bringen. Die weltliche Erziehung betrachtet künstliche Empfängnisverhütung als unproblematisch. Eine offene Mentalität für die Nachkommenschaft kann man nicht durch Verbote fördern, sondern durch positive Beispiele. Wie wäre es, wenn man auf Priester als vorbildliche Familienväter hinweisen könnte, wie es ja der Apostel Paulus fordert? (1 Tim 3, 4-5). Es ist die Frage, ob wir angesichts der drohenden Überbevölkerung der Erde einen Anstieg der Geburtenrate fördern sollen.  

87-195    Die Kirche sollte nichts fordern, wenn sie die individuelle Lebenssituation der Paare nicht kennt. Die Familienplanung ist ausschließlich Sache der (Ehe-)Partner, da darf niemand mitreden, der/die nicht dazu gehört.

87-196    Gott schickt einem jeden so viele Kinder, wie es gut für ihn ist. Eine Empfängnisverhütung auf jede Art und Weise ist nicht von Gott gewollt. Auch die natürliche Empfängnisverhütung darf nur nach Absprache mit einem traditionellen Priester durchgeführt werden.

87-197    Ich kann nicht beantworten, was andere beichten und weiß auch nicht, wer sich an humanae vitae hält und schon oder nicht deshalb zur Kommunion geht...

87-198    zu 7.8 :die Förderung der Geburtenrate ist nicht aufgabe der Kirche!

87-199    Die einfachen Leute interessieren solche Vorschriften nicht - Theologische Feinheiten haben keine Bedeutung für das Alltagsleben , daß ohnehin immer härter wird ! Die Menschen können in den staatlichen Gesetzen  keine Kath. Handschrift mehr erkennen !!!!

87-200    Die Familienplanung an sich ist sicherlich Sache der Ehepartner, wie viele Kinder sie verantworten können, allerdings mit der Einstellung und Haltung von Humanae Vitae. Ich würde mir auch wünschen, dass die Priester mehr dahinter stehen und eine diesbezügliche Ausbildung haben müssen, damit sie besser argumentieren können.

87-201    "höhere Geburtenrate" ist vor allem eine Frage der Weltgegend. In Europa soll man sie fördern, in vielen Ländern des Südens senken.

87-202    Es fehlt auch an Hilfestellungen, nicht moralisier.

87-203    Da Familienplanung auch vielfach von geselllschaftlichen und finanziellen Umständen abhängt, sollte dies keine allgemeine verbindliche Regel beinhalten - wann, wo und wie sollte dem jeweiligen Paar überlassen werden. Diese müssen dann nach bestem Wissen und Gewissen entscheiden, ob sie ein Kind auch erhalten können und ihre Zeit dem Kind widmen können.

87-204    die kirche soll sich schon lang dafür stark machen, dass frauen, die das möchten, den ganztagsjob der mutter auch finanziell honoriert belommen, dann kommen nicht bereits säuglinge in krippen, sondern die familie die möglichkeit, finanziell zu überleben, wenn die mutter länger beim kind/den kindern bleiben möchte. pflegeltern erhalten einen ziemlich nettenm betrag pro kind - eltern, die beim eigenen kind bleiben möchten, viel weniger

87-205    Man muss bei der Geburtenrate aber unterscheiden zwischen Europa und anderen Ländern der Erde. Die Einstellung zu Kindern (Belastung, Armutsfalle, Karriereknick)gehört dringend reflektiert und korrigiert, auch durch Maßnahmen zur gerechten Verteilung der Lasten zwischen den Eltern.

87-206    zu 7.8: "Fördern" verstehe ich in dem Sinn, dass Paaren Mut zu Kindern gemacht wird, indem die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessert wird und die gerechte Verteilung von Leistungen für die Familie von Frauen und Männern fokussiert wird. Hier hätte die Kirche einiges an Potential, das sie nicht nützt.

87-207    So einfach ist das Problem der ungelanten und ungewollten Empfängnis nicht zu lösen. Zunächst muss schon den Jugendlichen sehr früh alles bekannt sein, was körperlich und medizinisch Stand des Wissens ist. Und es muss allen Menschen klar sein, dass Kinder eine riesen große Aufgabe sind, eine Herausforderung, die man vorher nicht abschätzen kann. Unsere Welt - vor allem die westliche - ist nicht auf Kinder eingestellt. Es geht hier nur um Macht und Geld. Wirtschft ist das Leitwort. Wirtschaftswachstum die Ideologie, der alles, die ganze Schöpfung leichtfertig geopfert wird. Intimster Geschlechtsverkehr ist etwas sehr schönes, esist weit mehr als nur eine Funktion zur Zeugung von Kindern& das hätte Gott auch ohne die "Begleiterscheinungen" der so intimen körperlichen Kommunikation zweier Menschenbewerkstelligen können. Die Kirche muss diese körperlichen Kontakte neu sehen lernen. Dann ist - für die gesundheit gefahrlose! - Verhütung der Empfängnis kein Problem mehr.

87-208    Habe Humanae vitae gelesen. Für mich undenkbar und unlebar. Kirche hat in unserem Ehebett absolut nichts verloren. Verantwortet Sexualität ist wichtig!!! D. h. nicht hemmungslos!!!

87-209    Das Nötige habe ich weiter oben schon gesagt.

87-210    seit fruchtbar und mehret euch... ein satz der in der heutigen Zeit nicht mehr tragbar ist!!

87-211    zu 7.8 ja, wenn die Voraussetzungen vorhanden sind und gegenüber der Nachwelt verantwortlich erscheint.es ist aber die Überbevölkerung zu beachten. Meine Antwort eher jein.

87-212    Ohne diesen Fragebogen hätte ich noch nie von Humanae vitae gehört.

87-213    

87-214    Humane vitae wurde vom Großteil der praktizierenden Katholiken in Österreich ignoriert, da die Eltern über die Familienplanung auf Grund der gesamten Lebensumstände entscheiden müssen.

87-215    In Westeuropa soll höhere Rate gefördert werden. Die Familienplanung sollte finanziell beeinflusst werden. Keine Kinder = sehr hohe Besteuerung!

87-216    Eine höhere Geburtenrate setzt auch eine gute Förderung der Familien voraus. Trotzdem ist es immer noch die Entscheidung der Paare - ich nenne es verantwortete Elternschaft. Solange Familien mit mehr als zwei oder drei Kindern in der Gesellschaft "schief" angeschaut werden, wird sich da auch wenig ändern.

87-217    Förderung der Geburtenraten in den INDUSTRIELÄNDERN, versuchen die hohe Geburtenrate in den Entwicklungsländern zu verringern

87-218    Verhütungen haben oft Nebenwirkungen die unterschätzt werden. Jeder Kinderwunsch sollte in Eigenverantwortung bleiben

87-219    zölbatäre sollen bezüglich die sexuelle beziehung von ehepaaren einfach den mund halten!

87-220    Die Gesellschaft ist derzeit vom Materialismus, Konsumismus gefangen. Kinder wirken da oft störend, da sie mangels entsprechender finanzieller Unterstützung zu viel kosten und vor allem auch das eigene Leben einschränken. Das den Kindern zu liebe zu ertragen, ist heute nicht mehr aktuell. Geld, Welt und Kinder sind anscheinend Gegensätze.

87-221    Jedes Ehepaar muss selbst entscheiden,wieviel Kinder es verkraftet.

87-222    Mehr Eigenverantwortung auf der Grundlage von grundlegenden Werten wäre m.E. angebracht.

87-223    Familienplanung wird von Menschen und Kirche vor Ort ausschließlich als Sache der Eheleute verstanden - keine Kommunikation darüber!

87-224    Über Leben oder nicht entscheidet Gott, egal wer plant!!!!!

87-225    Im Originalfragebogen wird vorausgesetzt, dass eine Förderung der Geburtenrate gut ist. Da geht es nur noch darum, auf welche Weise die Geburtenrate gefördert werden kann. Das ist sehr manipulativ und wird zudem der Wirklichkeit nicht gerecht.

87-226    Ob es sinnvoll ist, eine höhere Geburtenrate zu fördern, hängt stark von der Situation der Familien ab.  Keinesfalls darf sie dort gefördert werden, wo sie zu Lasten der Gesundheit (körperlich und psychisch) der Frauen geht. Die Verantwortung der Väter ist einzufordern und die Frauen dürfen durch Kinder nicht in völlige Abhängigkeit, Unterdrückung und Unfreiheit gedrängt werden. Das gilt für ALLE Länder, hat aber in Regionen mit Hunger und schlechter Gesundheitsversorgung besondere Relevanz. Auch mitten in Europa kann das Thema sein, eine mir bekannte Familie von Bergbauern hat die Mutter verloren, die nach vielen Geburten, der Pflege eines behinderten Kindes und der harten Arbeit am Hof tödlich erkrankte. Viele Kinder sind leider nicht immer gleichzusetzen mit viel Lebensglück.

87-227    Die Antworten beziehen sich nur auf die hochentwickelten Länder, in denen die Geburenrate sehr niedrig ist. In vielen asiatischen, afrikanischen oder lateinamerikanischen Ländern soll keine höhere Gburtenrate gefördert werden.

87-228    Ich wäre an dieser Stelle sehr für eine tatsächliche und verständliche basisdemokratische Befragung der Gläubigen in Kombination mit einer Beratung durch repräsentative, lebensnahe und kompetente Vertreter aus Wissenschaft, Kirche und Gesellschaft. Ihr Urteil sollte dann aber auch vom Vatikan berücksichtigt werden (nicht so wie beim Humanae Vitae!).

87-229    Humanae vitae war schon immer ein veraltertes Dokument, das keine Akzeptanz gefunden hat, weil es einfach weltfremd ist! Die Kirche sollte sich in diesen Standpunkten aktualisieren und ein erneuertes Dokument herausbringen!

87-230    Die Kirche sollte die Verantwortung für die Geburtenregelung an die Ehepaare abgeben.

87-231    Wann erzieht die zivile Gesellschaft zur Ehe, wann die Kirche? Ich denke, dass Institutionen, auch die Schulen, hier sehr wenig Einfluss haben. Es ist einerseits die peer-group, also die in derselben Lage und Lebenssituation sich befindenden Freunde und Verwandten oder in seltenen Fällen die Eltern (die gerade in Sexual- und Ehefragen eine kritische Rolle spielen, da Kinder sich nicht primär an sie wenden, um Rat zu holen). Die Geburtenrate in Deutschland zu fördern, ist im Sinne des Kindeswohls m.E. wichtig: zuviele Kinder haben keine Geschwister und zuviele "Ahnen", das verändert auch die jugendliche Mentalität.

87-232    Kinderwunsch ist eine sehr persönliche Entscheidung jedes Paares, da sollte sich weder Staat noch Kirche einmischen.  In den letzten 30 Jahren hat man sich daran gewöhnt, dass die Kirche in Fragen der Sexualmoral "veraltete" Ansichten hat, an denen man sich heute nicht mehr orientieren kann.

87-233    7.5. und 7.6.: ich ging nicht zur Beichte und doch zur Kommunion, trotz "verbotener" Empfängnisverhütung UND Wiederverheiratung nach Scheidung - was andere Gläubige tun, kann ich nicht beurteilen.

87-234    Ich bin absolut davon überzeugt und wir haben es auch so gehandhabt, dass wir an diesem Punkt Gott und unserem Gewissen und uns gegenseitig untertan sind und kirchliche Regelungen nur gehört aber nicht unabdingbar befolgt haben.

87-235    sofern Abtreibung nicht als Teil der Familienplanung gesehen wird.

87-236    voraussetzung wäre ein intaktes Familienleben in das Kinder hineingeboren werden... (das ist aber dzt altmodisch und gegen den Trend... die Berufstätigkeit beider Eltern ist sicher ein Problem den Kinderwunsch hintan zu halten. 

87-237    In Zeiten einer Überbevölkerung sollte die Familienvergrößerung auf Sparflamme betrieben werden.

87-238    Die Kirche muss wegkommen vom moralischen Vorschreiben und Verurteilen hin zu einer lebensnahen Begleitung.

87-239    Sowohl die kirchliche als auch die zivile Erziehung sollte primär als hilfreich erlebt werden - ob sie das ist, dazu fehlt mir der Überblick!

87-240    Wenn es die Wissenschaft ermöglicht, dass die Kinderzahl beschränkt werden kann, muss man es dem Gewissen und der Verantwortung der Eltern überlassen, wie viele Kinder sie in die Welt setzten wollen. Diesbezüglich muss die Morallehre adaptiert werden. Denn die von der Kirche propagierten „natürlichen Methoden“ sind inhuman und unsicher.

87-241    Die Familienplanung sollte den Ehepartnern überlassen bleiben, aber die Kirche sollte weiterhin eine Abtreibung ablehnen. Es ist unverantwortlich, einfach viele Kinder in die Welt zu setzen.

87-242    Natürlich kann es Fälle geben, wo einfach keinen weiteren Kindern mehr eine ausreichende Versorgung (Erziehung) gewährleistet sein kann. In diesem Fall müssen sich Ehe Leute auch in den entsprechenden Tagen enthaltsam sein. Generell kommt das Leben von Gott, und die Annahme der Kinder ist ein wesentlicher Teil bei eingehen der EHE.

87-243    Wo Sexualität zur Lieblosigkeit wird, sollte Kirch die Liebe einmahnen. Zu verantwortete Elternschaft und Eigenverantwortung soll ermuntert werden.

87-244    Verantwortete Elternschaft bedeutet sich über Empfängnisverhütung zu informieren und auch das nötige zu tun.

87-245    Geburtenrate für Inländer: Ja! Aber für Islamisten????? Diese "Zuwanderer aus dem Osten" haben fast immer mehr Nachwuchs als der christliche Westen...... In zwei bis drei Generationen werden wir mit "großen Augen" aufwachen......

87-246    Es ist nicht Aufgabe der Kirche, die Geburtenrate und die Familienplanung im Sinn einer Steigerung beeinflussen zu wollen, abgesehen davon dass es ihr auch gar nicht gelingt. Auch der Staat kann es nur sehr indirekt (angesehen von abzulehnenden Repressivmaßnahmen). Bildungschancen für die Mädchen und gute Angebote, Kinder und Beruf vereinbaren zu können, sind die nachhaltigsten Mittel für eine ausgewogene Entwicklung der Menschheit. Eine höhere Geburtenrate ist global gesehen sogar ein großes Problem. Nichts in der Natur kann ewig weiterwachsen.

87-247     Die Pille und Kondome müssen grundsätzlich auch von der katholischen Kirche er- laubt sein, weil es verantwortlich ist, nur so viele Kinder zu haben, wie sie von einer Mutter oder einem Paar erzogen werden können. Die meisten Kinder passieren halt und sind nicht mal immer willkommen.

87-248    Methodenwahl ist eher eine medizinische als eine moralisch-theologische. Methode muss den Lebensumständen und der Liebesbeziehung entsprechen.

87-249    Fördern mit viel Liebe und Verständnis, aber nicht fordern

87-250    Verheerend ist: 1) dass Empfängnisverhütung fast gleichgesetzt wird mit Abtreibung und damit entweder die Abtreibung verharmlost oder die Verhütung verurteilt wird 2) dass durch das Verbot der Empfängnisverhütung (außer mit "natürlichen" Mitteln) die Übertragung von HIV/Aids gefördert wird - das finde ich in höchstem Ausmaß verantwortunglos Zu Frage 7.2: Die Gläubigen können beurteilen, wie die Lehre der Kirche dazu ist, dies stimmt aber meist nicht mit ihrer eigenen moralischen Bewertung überein Zu Frage 7.4 a: Das ist doch keine Hilfe! zu Frage 7.4 b: damit meine ich die "Basis" Zu Frage 7.8: Wer ist "man"? Dort, wo die Geburtenrate sehr niedrig ist, könnte der Staat die Geburtenrate durch Beihilfen etc. fördern, als Aufgabe der Kirche sehe ich das nicht

87-251    Familienplanung kann NATÜRLICH nur von den Ehepartnern betrieben werden, von wem sonst zur Beichte geht heute kaum noch jemand

87-252    7.8: in den sog. "Wohlstandsländern" des Westens mit geringer Fertilitätsrate

87-253    Frage 7.8 läßt sich nicht einfach mit ja oder nein beantworten. Grundsätzlich ja, aber es kommt auf die Lebensumstände der Familie an, die dazu passen müssen (Finanzen, Wohnsituation, psychische Stabilität).

87-254    DIE frage, was 2natürlich" ist, ist kaum zu beantworten, die Art der Verhütung muss zur Lebenssituation passen, aber von Respekt vor dem Leben getragen sein. Ganz daneben scheint es mir, wenn manchmal von kirchlicher Seite der Eindruck erweckt wird, dass Verhütung (Pille) und Schwangerschaftsabbruch dasselbe sei!

87-255    Die Haltung der Kirche zur Empfängnisverhütung wird höchstens noch belächelt.

87-256    in den westlichen ländern soll die geburtenrate gefördert werden, in den armen ländern nicht

87-257    Ich nehme wahr, dass viele (junge) Eltern mit der Kinder-Erziehung zunehmend überfordert sind und diese Kinder oft sich selbst überlassen sind bzw.Druck und/oder Gewalt erfahren. Da ist gr0ßer Handlungsbedarf!!!

87-258    7.5 kann ich nur vermuten, 7.6 ist beobachtbar Bevölkerungspolitik ist nicht Aufgabe der Kirche, aber das  Wohlergehen der Lebenden schon.

87-259    Mit der Forderung nach höherer Geburtenrate tue ich mir schwer! Klingt nach Leistung und diskriminiert Menschen, die keine Kinder bekommen können. Andererseits  finde ich die Einstellung vieler "moderner"  Menschen möglich wenig Kinder zu bekommen, um mehr Geld und mehr Freiheit zu haben, egoistisch. Kinder zu haben ist etwas Wunderbares.

87-260    Es geht ja keinen etwas an wie viele Kinder man möchte

87-261    Die Familienplanung sollte man nicht einem Ehepartner überlassen, sonder immer zu zweit entscheiden.

87-262    Verhütungsmittel sind doch keine Sünde und kein Grund für eine Beichte! Was soll der Blödsinn? Es ist doch 100mal besser für das Kind das es nicht erst gezeugt wird wenn es nicht willkommen ist als das es geboren wird wenn es nicht erwünscht ist. Viele die schon in jungen Jahren Sex haben wäre es garnicht erst möglich für die dadurch entstandenen Kinder zu zeugen - Was soll also gut daran sein eines zu bekommen???

87-263    Jeder Mensch hat das Recht, selbst zu entscheiden, ob und wie viele Kinder man haben darf. Jedoch werden sich viele Paare dazu entschließen, wenige Kinder zu bekommen, da es sich finanziell oft schwer ermöglichen lässt. Sie wollen jedoch auch nicht auf Sexualität verzichten, was wiederum menschlich und natürlich ist.

87-264    Heutzutage ist es leider ein finanzielles Problem, dass man viele Kinder hat. Es fehlt das Geld und deswegen haben die meisten nur 1 bis 2 Kinder

87-265    Heut zu Tage ist es schwachsinn nicht vehüten zu dürfen. Das Risiko an einer Krankheit zu erkranken ist emens hoch. Das wäre nicht meschlich jemanden so in eine Gefahr laufen zu lassen.

87-266    Jedes Paar sollte für sich bestimmen können wann sie Kinder wollen oder wann sie eines adoptieren!

87-267    Jeder sollte für sich entscheiden dürfen, wann er wie viele Kinder haben möchte.

87-268    grundsätzlich Familien mit mehreren Kindern fördern (Staat) Möglichkeiten schaffen, dass Mütter zu Hause bleiben können

87-269    Kirche = Amtskirche = Bischöfe

87-270    Ich persönlich habe eine uneheliche Tochter aus Furcht die Pille zu nehmen,einen ungeplanten Sohn und kann heute noch nicht die Pille nehmen,weil ich sie laut der Kirche nicht nehmen "darf".Habe 3 Kinder und entsprechend meines Alters und auch der Tatsache ein schwer krankes Kind groß gezogen zu haben,(nicht mehr die Kräfte) und auch platzmässig eigentlich mit der Familienplanung abgeschlossen.Ich bzw.wir sind sehr glücklich und zufdrieden und wir wollen ja auch tolle Großeltern sein.Ich praktiziere die natürliche Empfängnisregelung,bin nicht wirklich frei was Pille bzw.Kondom betrifft

87-271    in der Ehevorbereitung geschieht seitens der Kirche bei uns mehr Hilfreiches als seitens des Staates.Aber Familienplanung muss dem Gewissen der Partner überantwortet bleiben. Ein kinderfreundliches Klima ist ganz wichtig.

87-272    7.4.-7.6. Humanae vitae ist eine Vorschrift, die einfach zu weit geht. Habe noch keinen Pfarrer erlebt, der dazu auffordert, sich daran zu halten. Kann ich nicht beurteilen, Beichte ist für mich ein schwieriges Sakrament. In jedem Gottesdienst wird dreimal die Schuld vergeben. Kenne niemanden, der wegen nicht Einhalten der H.V. zur Beichte geht. Vielleicht spricht man nicht darüber. 7.8. Förderung der Geburtenrate. Wo? Bei uns, ja. In Entwicklungsländern, wo die lebensnotwendige Grundlagenversorgung nicht gegeben ist, gewiss nicht.

87-273    "Ein Kind ist der Beweis dafür, dass Gott den Glauben an die Menschen noch nicht verloren hat!" Viele Paare entscheiden sich für Kinder, wenn sie dafür bereit sind und nehmen sie bewusst und mit Freude auf. Oft sind aber auch "ungewollte" Kinder ein Segen für die Eltern und lassen sie ihrem Leben einen Sinn geben. Ob dabei Humanae vitae eine Rolle spielt kann ich nicht beurteilen.

87-274    Kirche und Staat sollten helfen ein kinderfreudliches Klima zu schaffen. Unterstützung der Eltern und Kinder hilft eher, dass weniger Kinder abgetrieben werden als der bisherige Einsatz für ungeborenes Leben. Aus der Familienplanung sollte sich die Kirche raushalten. Regeln die von zölibatär lebenden, alten Männern gemacht werden tragen nur zur Unglaubwürdigkeit der Kirche bei und zum nicht mehr Erstnehmen von Dingen wo sie wirklich gute Ansichten vertritt (z.B.Sozialetik)

87-275    die rahmenbedingungen der gesellschaft dafür fordern und fördern nur dann kann man die geburtenrate erhöhen

87-276    Die offizielle Kirche hat den Menschen, besonders seit Humane vitae, gezeigt wie wenig kompetent sie auf diesen Sektor ist.

87-277    Wenn Menschen über die gesundheitlichen Auswirkungen der künstlichen Empfängnisregelung ehrlich informiert werden, können sie selber entscheiden und verstehen auch dann die Lehrmeinung der Kirche eher. Verbote helfen nicht!

87-278    Die Unterscheidung zwischen künstlich und natürlich ist unberechtigt. Fragen der Bevölkerungsentwicklung dürfen bei der Familienplanung keine Rolle spielen, hier geht es ausschließlich um individuelles Glück.

87-279    Geburtenrate dort förden wo nötig (Europa), nicht aber in Afrika und Asien.

87-280    Das Kondomverbot muss endlich fallen! Es ist absolut unbarmherzig so viele Aidstote und Aidswaisen zu riskieren.  Der Glaube ist eine große Hilfe für Ehe und Familie!

87-281    Familienplanung ist Recht und Pflicht des Ehepaares. Da sollen sich weder Staat noch Kirche einmischen.

87-282    Jeder Staat hat Möglichkeiten, den jungen Menschen zu helfen. Heute mehr als früher. Er muss es nur auf seine Weise umsetzen. Dazu gibt es in einer Demokratie eigentlich mehr Mittel als im "Sozialismus"!

87-283    Eigenverantwortung fördern.

87-284    Es ist irre, sich in unserer Gesellschaft Familien mit 8-12 Kinder vorzustellen.  Schon der Nationalsozialismus forderte mit Hinweis auf die Rentnerversorgung 3-4 Kinder pro Familie und hatte keinen Erfolg. Die Pille erledigte den Rest.

87-285    Kinder in die Welt zu setzen und sie für dieses Leben zu rüsten ist eine verantwortungsvolle Aufgabe und es muss den Ehegatten überlassen bleiben, in wieferne sie sich dazu in der Lage sehen, Kinder in die Welt zu setzen und dieser Aufgabe gerecht zu werden.

87-286    Ist ja wohl eine Frechheit, wenn die Familienplanung "vorgeschrieben" werden würde!

87-287    Hier sollte die Kirche mit dem Staat kommunizieren da in manchen Fällen die staatliche Unterstützung (Kindergeld)usw. für mehr Kinder hervorruft! Man sieht es ja in den Medien,hohe Bevölkerungsdichte (Brasilien, Afrika,usw.) Mein Vorschlag sind zwei Kinder bei gesetzlich verheirateten Ehen zu fördern! Im besonderen bei Emigranten (Sehr kinderreich )! Alleine die Abschaffung von christlichen Traditionen Nikolaus/Adventkranz/Kreuz in unseren Schulen, vermisse ich die Entgegnung der Kirche!!!!!!!!!!!!!!!!!  

87-288    Das Kondomverbot muss endlich fallen. Es ist absolut unnötig - wem tut das weh?  - und absolut unbarmherzig so viele Aidskranke und Tote und Waisen in Kauf zu nehmen!  Der Glaube ist eine große Hilfe für Ehe und Familie!

87-289    sex sollte nicht nur ein thema zur fortpflanzung sein sondern auch ein liebesbeweis wenn es keinen kinderwunsch gibt. es müsste gelingen, den kinderwagen als statussymbol auf eine ebene mit dem neuen merzedes zu setzen.

87-290    Heutige junge Frauen werden wohl kaum noch Interesse für naturrechtliche Fragen in der Empfängnisverhütung aufbringen. Sie sind von ganz anderen Einschränkungen umgeben, vor allem was ihren beruflichen Fortschritt betrifft, der  existentiell (!!!) ist. Sie brauchen oft bis in die 30er Jahre hinein, bis sie eine gesicherte Anstellung erhalten. Erst dann können/wollen sie sich für eine Familiengründung  entscheiden. Aber auch dann erfahren sie großen Druck, weil sie wegen eines Kindes ihre Berufsstelle aufgeben müssen, diese ihnen seltenst sichergestellt wird bei der Rückkehr in den Beruf etc. Ängste wegen ungesicherter Vorsorge für die spätere Rente kommen hinzu. All dies soll und muss die Kirche sehen!!! Diese Inhalte bestimmen heutzutage das mit, was die "Natur" von Frauen ausmacht.

87-291    Eindeutig ist, dass unser Planet überbevölkert ist. Meine Antwort auf 7. 8. ist nicht ganz eindeutig, denn ich selber habe 5 Kinder, dennoch denke ich, so eine Kinderzahl ist vertretbar, wenn sie Umstände passen, jedoch ist das häufig nicht der Fall und dann werden Kinder vernachlässigt. Es ist zu einfach zu sagen, die Geburtenrate gehört gefördert oder nicht, man muss es den Eltern überlassen die richtige Entrscheidung zu treffen.

87-292    jeder Mensch sollte dazu erzogen und ermutigt werden, sich mit diesen Fragen eigenverantwortlich auseinander zu setzen. Die Kirche hat Werte -allgemeine menschliche WErte - zu lehren und Gott als barmherzigen zu vermitteln. der Zeigefinger bringt schon in der Erziehung nicht viel.

87-293    Die sozialen Bedingungen einerseits (hohe Lebenshaltungskosten in Österreich) und/oder Wohlstandsabsicherung andererseits halten Eltern ab mehrere Kinder bekommen zu wollen. Viele Eltern / Mütter sind in der Erziehung der Kinder überfordert. Ich bewundere jede Frau die bereit ist ein Kind zur Welt zu bringen.

87-294    Kommt darauf an, wie hoch/nieder die Geburtenrate ist.

87-295    Es gibt globale Probleme mit der Vielzahl an Menschen. Da wäre es widersinnig, eine höhere Geburtenrate zu fordern. Wenn jedoch Menschen aus Liebe Kinder zeugen, dann ist das ihre freie Entscheidung, ebenso, wie der Verzicht - mag er als solcher deklariert sein, oder nicht.

87-296    Verhütung ist eine Frage, die jeder Mensch mit seinen eigenen Moralvorstellungen betreiben soll- in diesem Bereich kann die kirchliche Lehre unter den herrschenden Gesellschaftsbedingungen keinen Beitrag leisten, weil sie dazu keine moralische Autorität besitzt!

87-297    Was hat die Art der Empfängnisregelung mit einem Verantwortlichen Umgang mit Sexualität zu tun??? Frau und Mann brauchen Sex für ihre Beziehung. Das "intime Band" ist wichtig und würzig. Kinder sollen spüren, dass Erotik zum Leben gehört.

87-298    die Zahl der Kinder und die Familienplanung liegt in der Gewissensfreiheit und Verantwortung der Ehepaare. Als Kirche sollten wir Hilfestellung geben, dass sie verantwortungsvoll entscheiden können

87-299    Eher sollte man (z.B. in Laendern, in denen sich die Menschen explosionsartig vermehren oder es keine Arbeit oder schlechte Bildungsmoeglichkeiten usw. gibt) auf eine verantwortungsbewusste Familienplanung pochen!!!

87-300    Viele Kinder sind auch eine finanzielle Belastung In unterentwickelten Ländern - viele Kinder und zuwenig zu Essen dann für alle Überbevölkerung ("Fußabdruck")

87-301    Kinder SIND unsere Zukunft!

87-302    Liebe ist Menschenrecht und Menschenpflicht.

87-303    Dies muss jeder für sich selbst entscheiden.

87-304    Humanae vitae hat im Leben der Menschen keine moralische Relevanz.

87-305    Humane vitae ist vorwiegend als die Pillenenzyklika bekannt, wird aber von den meisten Menschen abgelehnt

87-306    ich empfange alle sakramente& auch wenn wir in unserer Ehe emfängnisverhütung aktiv vornehmen& und trotzdem bewußt drei kinder haben& das passt doch wunderbar zusammen

87-307    die Kirche soll sich nicht bei den Geburtenraten einmischen

87-308    Menschen sind doch mündige Wesen, wo bleiben sonst die Forderung der Aufklärung.

87-309    Mit welcher Berechtigung kann die kirchliche Hierarchie, wie sie derzeit besteht, fundiert Stellung zum Thema Familienplanung beziehen?

87-310    Eine Höhere Geburtenrate zu fördern, steht dem Ziel der Georgia GuideStones (Reduzierung der Bevölkerung) diametral gegenüber. Daher wird von den Weltregierenden eine komplette Zerstörung der kirchlichen Lehre gefördert, im Sinne des Umweltschutzes. Alle, die eine höhere Geburtenrate fordern oder fördern, sind daher in Lebensgefahr. Die Christlichen Werte sollen ja vernichtet werden!

87-311    Die Kirche sollte sich in das Sexualleben der Menschen nur insoweit einmischen, als es um das Eintreten für die Liebe und gegen Gewalt geht.

87-312    Humanae Vitae - höre das erste mal diesen Ausdruck, nicht desto trotz weiß ich was gemeint wird. Die Kirche soll endlich aufhören sich in die Familienplanung einzumischen, mit ihren Verhütungsverboten hat sie enorm viel Unglück verursacht, besonders was Ansteckungskrankheiten und ungewollte Kinder betrifft. Die Tatsache, dass Vatikan der Größtaktionär bei Antibabypille ist macht das Ganz noch unglaubwürdiger.  mfg Rosemarie Hofstätter

87-313    Eigentlich ist dieser Fragenbereich einzig und allein Sache der Ehepartner, die nach ihrem Gewissen und ihrer persönlichen Lebenssituation entscheiden sollen!

87-314    Dazu nur die Wiederholung, dass das eigene Gewissen die höchste Instanz sein sollte, danach werden wir ja einmal beurteilt werden.

87-315    Die christliche Erziehung könnte, wenn sie lebensnah wäre eine Hilfe sein.

87-316    ad 7.8: in der !ersten Welt", nicht aber in der 3. Welt

87-317    Haben sie schon einmal davon gehört, daß es unerfüllten Kinderwunsch gibt ? Was sagt humanae vitae dazu ?  Da kann "man" lange fördern.

87-318    Ich glaube, dass sich in diesem Bereich ohnehin keiner mehr an die kirchlichen Vorschriften hält.....

87-319    Es geht nicht um die Geburtenrate, sondern um die Offenheit für Kinder. Die Kirche sollte die Freude an Kindern vermitteln, nicht auf die Anzahl achten

87-320    das ist allein die entscheidung der Eheleute

87-321    Es gibt zwar eine klare überalterung in unseren breiten, aber die weltbevölkerung wächst ohnehin, dass wir nicht wissen, wie sie ernährt werden soll. ich sehe keinen grund, eine höhere geburtenrate zu fordern.

87-322    nicht höhere Geburtenrate ist zu fördern sondern die Möglichkeit Kinder zu haben.

87-323    Um mehr Kinder in den Familien haben zu können, müsste die Gesellschaft kinderfreundlicher werden und Kirche und Politik Familien fördern und für eine familien- und kinderfreundliche Lebensumwelt Sorge tragen.

87-324    7.8 => weil der Wert der Kinder als Geschenk Gottes unschätzbar ist.

87-325    ... und ihnen die frage stellen, was sie denn brauchen würden, um für mehr kinder bereit zu sein.

87-326    In einer globalisierten Welt, die sich mit den enormen Problemen der Überbevölkerung und einer ungleichen Verteilung von Ressourcen herumschlägt, sind alle Initiativen zweckmäßig, die Menschen in die Lage versetzt, ihre Familienplanung eigenverantwortlich zu gestalten.

87-327    Die Kirche hat sich in diesen Bereich überhaupt nicht einzumischen. Man sieht ja in Ländern, wo die Geburtsraten unkontrolliert sind, dass dies nur zur Armut des Volkes führt.

87-328    Die Familienplanung ist ausschließlich Sache der jeweiligen Ehepaare und da soll sich niemand anderer einmischen. Wir haben von Gott einen freien Willen bekommen und den sollen wir auch leben dürfen. Wir haben sowieso schon so viele Gesetze und Verbote, da brauchen wir nicht noch so viele von der Kirche. Die Kirche soll unterstützen und nicht verbieten !

87-329    Es sieht faktisch niemand in meinem Umfeld einen Verstoß gegen das kirchliche Verbot von künstlichen Empfängnisverhütungsmitteln als Sünde an und geht deswegen auch nicht zur Beichte, aber ganz selbstverständlich zur Kommunion.

87-330    Was Familie, Ehe und Sexualität betrifft,  ist die Kirche weder lebensnahe noch hilfreich. Viel mehr würde ich sie als völlig veraltet und nicht hilfreich bezeichnen

87-331    Die Fragen gehen davon aus, dass "die Kirche" eine einheitliche Lehre vertritt. Das mag für hierarchische Amtsstuben gelten, darüber hinaus gibt es einen großen Pluralismus.

87-332    Aus den Fragen alleine sieht man, wie weit die Kirche vom alltag der Menschen entfernt ist. Die Frage der Geburtenrate hängt essentiell vom Land ab, in dem man lebt. Es wäre schön, wenn in Österreich die Menschen mehr Kinder bekommen würden, das gilt nachtürlich nicht für andere Länder, in denen viele Kinder sterben und die Menschen nicht genug zu essen haben!

87-333    Humanae Vita war eine päpstlihe (Fehl)Entscheidung wider besseren Wissens. Die Mehrheit des Expertenrates war gegen die (einsame)päpstliche Entscheidung. Durch das Festhalten an dieser Doktrin (bis heute!) hat die Kirche jeden Kredit im Hinblick auf Begleitung, Beratung und Meinungsbildung in den Fragen der Familienplanung verspielt. Sie übersieht, dass hier viele familiäre, sozio-kulturelle Aspekte zu berücksichtigen wären, wollte sich das kirchliche Lehramt hier wieder sinnvoll ins Spiel bringen (wie es der Psychotherapie und teilweise auch durch kompetente Eheberatungsstellen in den Diözesen!) gelingt. Den Schlüsel zu den Schlafzimmern wurde den Hirten schon längst aus der Hand genommen. Paare reeln diese Fragen selber und holen sich dort Rat, wo man von der Sache auch etwas versteht.

87-334    Da der Nutznießer von Kindern in materieller Hinsicht (= zusätzlichen Bürgern) heutzutage ausschließlich der Staat ist, hat dieser den kompletten materiellen Aufwand für Kinder zu tragen!!! Den Eltern bleiben die Sorgen und Mühen, allerdings auch die Freuden mit Kindern.  Da muß die Kirche, alle Glaubenden, nicht nur die Amtskirche, massiven Druck auf die Politik ausüben.

87-335    Die kirchliche Lehre mischt sich zusehr in die Privatsphäre ein, das wollen die Menschen nicht mehr

87-336    Kinder sind die Zukunft der Gesellschaft. Für sie muss man a uch etwas in Kauf nehmen.

87-337    fördern - nur mit geistigen mitteln, nicht durch gesetze und belohnungen. jedes gewollte und sozial verkraftete kind ist ein geschenk für die ganze welt. (auch behinderte, wenn die eltern die kraft haben, es zu lieben und ökonomisch die mittel, es in ein würdiges leben zu begleiten.) es gibt aber ein elend der massen (vor allem der frauen), das gerade mit hilfe und zuwendung vieler nur aufzulösen ist. hier braucht es neues denken und handeln aller. "dein problem", der schreckliche spruch der gegenwart muß wieder abgelöst werden von "leben und leben lassen!" teilen wir.

87-338    In Zeiten von HIV/AIDS ist die Frage was man von Humanae vitae hält aus meiner Sicht unnötig. Bitte werdet lebensnah!

87-339    Ich erziehe meine Kinder weder kirchlich noch zivil, sondern auf der Grundlage unseres Glaubens. Eine strikte Trennung zwischen ziviler und kirchlicher Welt kann ich überdies nicht feststellen. Die Geburtenrate kann sicher nicht durch das Verbot der Empfängnisverhütung gefördert werden.

87-340    Zu Punkt 7.7 - diese Frage ist schwierig zu beantworten. Es gibt viele Ethisch korrekt lebende Menschen.

87-341    Die Probleme der Entwicklungsländer sind nicht die gleichen wie beispielsweise in Europa.

87-342    Wer sagt was "moralisch" Verhütung ist -die Kirche? Eine höhere Geburtenrate kann man schon fördern, aber nur über mehr kinderfreundlichkeit. Was tut die Kirche da? Was hat das mit Humanae Vitae wirklich zu tun?

87-343    In die Familienplanung soll sih die Kirche ÜBERHAUPT NICHT einmischen.

87-344    Wir schauen uns meistens nur in Europa um und merken hier ein Rückgang der Geburten, vergessen aber die weltweite starke.Zunahme der Bevölkerung.

87-345    1. Korinther 7, 29-31   -   das sollte reichen, oder?

87-346    Höhere Geburtenrate fördern: sich wieder lebensfördernd in die Sozialpolitik einbringen.

87-347    Die Kirche kann in diesem Bereich keine Vorschriften machen. Denn diese können nicht eingehalten werden. Eine Frau gestaltet eigenverantwortlich ihr Leben: Berufsausbildung, Familiengründung und Zahl der Kinder.  Sie muss darauf vorbereitet sein, die Kinder allein erziehen zu müssen. Väter verlassen ihre Familie bzw. Ehen scheitern. Die Frau muss also sehen, dass sie finanziell unabhängig sein kann, um mit Kindern nicht in Armut zu geraten. Diese Anforderungen an das Leben einer Frau hindern sie u.a. daran, ihr Sexualleben von der Kirche bestimmen zu lassen.

87-348    Solange Kinder ein Armutsrisiko und "Unfälle" sind und in Aschentonnen und Kühlruhen entsorgt werden, braucht niemand in unserem Land darüber diskutieren.  Senioren bekommen Pflegegeld. Das Kindergeld ist ein Riesenschwindel. Meistens haben Mütter keine Wahl, weil sie Geld verdienen müssen.

87-349    Aber gut informieren und auch moralische Abwegungen, urteilsfrei vermitteln!!!

87-350    mehr Kinderfreundlichkeit in unserer Gesellschaft und in den Betrieben wäre angebracht

87-351    Die Forderung Sex nur für die Fortpflanzung zu haben bzw. nicht künstlich zu verhüten ist das welfremdeste was die Kirche verlangen kann und ich gehe davon aus, dass das auch nur ein Auslegungsfehler von einmal gut gemeinten Regeln entspringen kann. Ich bin gegen wilden Sex unter ständig wechselnden Partnern. Innerhalb einer Ehe/Partnerschaft zwischen Liebenden ist Sex aber etwas wundervolles Guttuendes ob man nun Kinder damit zeugt oder nicht. Natürlich ist es wunderbar, wenn der Herrgott daraus Kinder entstehen lässt. Wenn Paare das aber nicht wollen, dann sollen sich auch Sex haben dürfen, wie sie wollen.

87-352    ich bewundere die Nachhaltigkeit von Katholiken

87-353    Normen für die Familienplanung ?? in welchem Jahrhundert, in welcher Gesellschaft leben wir ? Das Gewissen bilden, die Verantwortung schulen, nicht Verhalten diktieren...

87-354    Kirche solte unbedingt durch Beratung die Menschen unterstützen zu einer Entscheidung zu finden, die sie mit ihrem Gewissen vereinbaren können. Familienplanung ist und bleibt die persönliche Angelegenheit der betroffenen Menschen und Paare.

87-355    kein Komentar

87-356    Ich habe vor 55 jahren geheiratet und unserem pfarrer war es damals nur peinlich, so etwas vertreten zu müssen! Er entshuldigte sich dafür und hoffte auf das konzil

87-357    Die offizielle Lehre - Sexualilität habe immer auf Fortpflanzung hin ausgerichtet zu sein - geht völlig an der Psyche des Menschen und der sozialen Realität vorbei. Humanae vitae hat viel zum Glaubwürdigkeitsverlust der Kirche in punkto Morallehre beigetragen, das ist offenbar auch den Verantwortlichen in der Kirche bewusst, deshalb wird es so eher nicht mehr offensiv vertreten.

87-358    Information zu Ehe und Kindererziehung ist sowohl kirchlich wie stattlich nicht ausgeprägt.

87-359    Ich finde es persönlich schade, wissen so viele junge Mädchen nicht smehr von der natürlichen Empfängnisverhütung.sie kennen ja nicht mal mehr ihren Körper mehr. Und wenn sie das auch nicht von der Mutter lehren können? Aber es ist nicht mehr so einfach, einfach Kinder zu haben, finanziell schon nicht. Oft ist diese Realität den obersten Kurien nicht bekannt. Aber lieber Pille als eine schlimme Abtreibung, einen späteren Hass auf das Kind. Ich denke früher, da hätte ich nicht Mutter sein wollen. Nur Sex haben,wenn ich ein Kind haben wollte, dabei ist Sex eine Entladung, tut gut, beugt Migräne vor und vielem andere. Dann hatten sie ein Kind nach dem anderen, sie konnten sich ja nicht schützen und wurden geschwächt und starben oft am Kindbett. Eine Gute Mutter soll stark bleiben und nicht zuviele Kinder haben, damit sie für jedes genügend Kraft hat und zufrieden sit dabei.  Wie oft wurde aus lauter Verzweiflung,weil sie kraftlos war, ein Kind mit dem Kissen erstickt oder ähnliches. Aber das weiss die Männer-Kirche ja nicht! Es wurden sogar die Mütter nach der Geburt ausgesegnet, so als wäre sie unrein. So ein Quatsch. Unsere Kirche ist einfach nicht natürlich, entspricht fast gegen das Menschenrecht. Leider waren es viele Ureinwohner noch, aber die Mission zerstörte diese Natürlichkeit.

87-360    Der Staat bemüht sich um eine höhere Geburtenrate, aber bisher ohne Erfolg. es gibt heute verschiedene Lebensziele, dazu gehört nicht unbedingt eine große Familie.

87-361    Eine höhere Geburtenrate braucht Voraussetzungen, die heute nicht gegeben sind. Es geht nicht nur um ausreichende Krippenplätze, Kindergärten und Ganztagsschulen. War es vor 2 Generationen noch selbstverständlich, dass Frauen den Männern untertan waren, sind heutige Frauen selbstbestimmt und machen sich nicht mehr abhängig und das ist gut so. Wie viele Frauen mussten früher in furchtbaren Ehen ausharren, weil sie keine Ausbildung hatten, über kein Einkommen und keine Pension verfügten. Niemand wünscht sich eine Rückkehr der Frauen an den Herd, wenn Männer sie in späteren Jahren durch ein jüngeres Modell ersetzen und sich vor Alimenten drücken.

87-362    Als Familie muss ich mir die von Gott geschenkten Kinder auch leisten können (Wohnung, Nahrung, Schulbildung, Teilnahmemöglichkeit am Leben Gleichaltriger...)

87-363    Es gibt andere Themen, die für die Kirche bedeutsam sein sollten.

87-364    Eine höhere Geburtenrate ist in den meisten Ländern dieser Welt ein Grund für Hunger und Armut. Diese zu fördern ist  damit das Fördern von Elend und Leid. Das halte ich für eine weit größere Sünde als der Verstöß gegen das kirchliche Verbot von Sex ohne den Wunsch nach Fortpflanzung.

87-365    kirchliche Lehre ist nicht praxisgerecht, weltliche Erziehung ist auf Verhütungstechnik reduziert

87-366    die familienplanung ist sache der beiden ehepartner. schon gar keine einmischung von unverheirateten priestern, die noch dazu nur MÄNNER sind.

87-367    Alle Kinder anzunehmen die Gott schenkt.... -ist ohne Empfängnisregelung nicht umsetzbar. Das Geschenk eines oder mehrerer Kinder anzunehmen ist den 'Reichen' vorbehalten.

87-368    ersteres ist Sache des Gemeinwohls. Die Rolle der Mütter muss nennenswert  gesellschaftlich aufgewertet werden. Es ist erstaunlich das man es als selbstverständlich ansieht das die Kinder die Pensionen auch von Kinderlosen mit finanzieren, während die Mütter pensionsrechtlich oft benachteiligt sind. Die Familienplanung ist in der Verantwortung der Eltern. Die Methoden sind neutral und bekommen ihre Wertigkeit aus der Anwendung Diese Beurteilung sollte man lieber dem lieben Gott überlassen. Der kann es besser als seine Kirche.

87-369    Höhere Geburtenrate wäre wichtig, da ist auch die Politik gefordert, die für die jungen Menschen günstige Steuern und höhere Kinderbeihilfen einführen müsste.  In den 70er Jahren gab es eine Heiratsbeihilfe und eine Geburtenbeihilfe für jedes Kind in Österreich, das wäre wieder sehr wichtig für die jungen Paare heutzutage.

87-370    Auch die Kirche trägt natürlich Verantwortung für eine kinderfreundliche Umgebung.

87-371    Warum soll „künstliche“ Empfängnisverhütung verboten sein, „künstliche“ Medikamente dagegen erlaubt? Der Begriff „natürliche Methoden zur Empfängnisverhütung“ ist problematisch – was ist an Medikamenten „unnatürlich“? Die kath. Morallehre auf diesem Gebiet wird nicht akzeptiert, ja von vielen total abgelehnt. Frauen wollen Familie und Beruf planen können – die kirchlich „zugelassenen“ Methoden sind unzuverlässig bzw. werden als unzuverlässig empfunden. Enthaltsamkeit/Knaus-Ogino/Temperaturmessung sind fehleranfällig und sind ungläubigen Partnern schwer zu vermitteln: das wird leicht als mangelnde Liebe verstanden bzw. als Nein zum Partner. Es besteht – zu Recht oder Unrecht? – kein Schuldbewusstsein, wenn Verhütung praktiziert wird.

87-372    zu 7.9: Wem denn sonst?!?

87-373    Humane vitae ist Schwachsinn und wird von den Gläubigen in Nordeuropa seit Jahrzehnten ignoriert. Akzeptiert endlich die Emanzipation der Frau und das Bedürfnis der Frauen, nicht nur "Gebärmaschine" zu sein. In dem Zusammenhang wäre es auch hilfreich, Frauen nicht mehr als Menschen 2. Klasse zu behandeln und sie endlich zur Priesterschaft zuzulassen.

87-374    Verantwortungsvolle Verhütung hat NICHTS mit ungezügeltem Geschelchtstrieb zu tun!

87-375    nicht jeder ist für Kinder gemacht sollen diese Menschen nicht vor Gott ihren Bund eingehen dürfen?? Wen wollt ihr damit noch aller ausgrenzen...ist das der Sinn der Kirche...ausgrenzung???

87-376    Den Wert einer grundsätzlichen Offenheit für das Leben zu fördern und wie viel Glück, Lebenssinn und auch Gelassenheit aus dieser auch mit möglichen Opfern verbundenen Lebensweise entsteht, zu fördern, finde ich höchst wichtig.  Die letztendliche Entscheidungsfreiheit kann nur bei den Ehepartnern liegen.

87-377    Die Geburtenrate in den Wohlstandsländern sollte erhöht, in den Armutsländern hingegen niedriger werden!

87-378    Durch den lebensfernen Umgang mit Sexualität und Verhütung haben die allermeisten gläubigen, vor alllem auch junge Leute, große Probleme mit der christlichen Lehre. Da sie erfahren, hier völlig unverstanden zu werden, verlieren sie den respekt auch tu anderen kirchlichen Regeln. Außerdem  hat die teilweise sehr nachhaltig betonte Einstellung der Kirche zur Verhütung dazu geführt, dass oft Verhütung und Abtreibung in eine Schublade eingeordnet werden und dadurch auch die Argumente gegen die Tötung ungeborenen Lebens an Kraft verlieren.

87-379    Mit Blick auf die global immer noch stark steigende Bevölkerungszahl, kann man diese Forderung global nicht verantworten. Für die Länder z.B. in Europa mag dies aber gerechtfertigt sein. Mehr Differenzierung täte also der Kirche auch in Moralfragen gut anstehen. Geanu deshalb müssen auch hier mehr Befugnisse von Rom auf die Bischofskonferenzen übertzragen werden. Subsidiarität auch hier! Wenn wir bei uns mehr Kinder wollen, dann ist das primär nicht eine Frage der Moral, sondern der sozialen Rahmenbedingungen. Wir brauchen langfristig sichere Arbeitsplätze, adäquate Lohnzahlungen, Verfügbarkeit bezahlbaren Wohnraums. aa

87-380    ad 7.8  Der Gesellschaft soll bewusst gemacht werden, dass der hohe Lebensstandard nicht haltbar ist in den Industrieländern wenn keine Kinder nachkommen. Pensionssystem, Gesundheitssystem bricht über kurz oder lang durch die Veralterung zusammen.

87-381    Die Entscheidung für ein Kind ist eine sehr persönliche

87-382    Empfängnissverhütung sollte für alle Menschen dieser Welt erhältlich sein und nicht negativ von der Kirche bewertet sein!

87-383    Empfang der Kommunion und "irreguläre" Beziehungen. Leider gehen viele Menschen, die in solchen Beziehungen leben, sehr selten in die Kirche. Wenn sie dann jedoch in der Kirche sind, sehen es die meisten als "Pflicht" an, zur Kommunion zu gehen. Ein Irrglaube, der sich leider offensichtlich immer stärker durchsetzt. Man will ja "dazugehören".

87-384    Dieser Punkt ist wieder klassisch, wie entmündigt die Menschen werden! Wer kann denn besser entscheiden, was für ihn, seinen Lebensweg und seine Kinder das Beste ist? Man sollte nicht die Situation der Eltern Werten und Bewerten, sondern einfach hilfreich für sie da sein und sie unterstützen wenn sie in einer schwierigen Lebenssituation angelangt sind! Es ist sicher nicht hilfreich für die Betroffenen, wenn da noch jemand mit erhobenem Zeigefinger dasteht und sagt:" Das ist ja Sünde!" Jede Situation muss angenommen werden ohne zu Werten und dann erst kann ich Hilfestellung leisten!

87-385    Familienplanung ist Privatsache, niemand hat mir zu sagen wie und ob ich verhüten darf

87-386    zu 7.8: durch sozial-politische Maßnahmen, aber nicht durch Gewissensdruck!

87-387    Geburtenrate in Deutschland ist so niedrig, die Schrumpf-Alterung ist deprimierend. Die Leistungen der Familien werden viel zu wenig gewürdigt und honoriert.

87-388    Kinder können eine Beziehung bereichern. Leider auch manchmal belasten. Unser Land würde eine höhere Geburtenrate benötigen, aber verordnen kann man es nicht. Anreize wirken oft nur in bildungsfernen Schichten.  Ich denke eine Einmischung ist nicht legitim, aber Hinweise auf die Verantwortlichkeit für das Leben eines Kindes wäre öfter notwendig.

87-389    Der Glaube ist halt - auch ohne dass die Kirche mich "erzieht" - eine echte Stärkung für Durststrecken in der Ehe. Ich gestehe jedem zu, "nicht mehr zu können" - Trennung und Scheidung sind für viele ein trauriger letzter Ausweg. Aber ich selbst liebe (für mich/uns beide) die Lehre von der Unauflöslichkeit der Ehe - und für mich hat es hohe Bedeutung, alles, wirklich alles dafür zu tun, dass es bei uns "hält" und Segen bringt.    

87-390     Akzeptanz von Humanae vitae (Forts)!!!!!!!!!!????????? Wie soll ein einzelner wissen wie sich andere sexuell verhalten und vielleicht darüber urteilen?

87-391    .

87-392    Die Koppelung der "richtig gelebten" Sexualität an die Ehe ist nicht menschengerecht. Sexualität ist ein Natur- und Wesenskern des Menschen, ein  Urtrieb. Das Leben dieses Triebes ist ursächliche Verantwortung des Menschen selbst. Die Kirche kann Hilfestellung und Leitlinien geben, wie diese Verantwortung gelebt werden kann. Der Massstab ist dabei der Respekt vor dem anderen und sein Recht auf Unversehrtheit bzw. freien Willen.

87-393    kinder sind etwas schönes.jeder der kinder haben möchte sollte sie bekommen. in der heutigen zeit ist das aber leider ein finanzielles problem...

87-394    In dieser Überlebensfrage ist zuerst die derzeitige "politisch korrekte" Einstellung zu ändern. Die gesamte Gesellschaft ist bereits durch mannigfaltige Zwänge und Richtlinien knapp vor der Versklavung angelangt. Nur diese konstruierten Zwänge verhindern eine Entwicklung wie wir sie vor einigen Jahrzehnten kannten. Damals war die Familie noch etwas wert und man brauchte sich nicht um Nachwuchsraten den Kopf zu zerbrechen. Heute werden wir von Gesindel gelenkt, welches nur an Bereicherung denkt und dem die Menschen gleichgültig sind. Es stimmt nicht, daß es an der Beqemlichkeit liegt, daß es zu wenig Nachwuchs gibt.

87-395    Bei der kirchl. Sicht von Ehe und Familie steht die Sexualität zu sehr im Vordergrund, bei der zivielen sich ist die Beliebigkeit und kaum Verantwortung füreinander und für die Kinder zu sehr im Vordergrund!

87-396    Förderung durch Vorbilder, eine positive, lebensbejahende und das Leben wertschätzende Haltung und nicht durch Verbote und Gesetze

87-397    Die Familienplanung soll den Familien überlassen werden, jedoch sollte die Kirche die Umkehr von der Spaß- und Konsumgesellschaft zu einer Werte-orientierten-Gesellschaft vorantreiben und dazu gehört die Festigung von Ehen und das Bekenntnis zu Kindern

87-398    die entscheidung sollte bei den ehepartnern liegen und nicht moralisch bewertet werden

87-399    Hubschrauberführerschein ABSCHAFFEN :-) Autoführerschein ABSCHAFEN   :-) Mechanikerlehre ABSCHAFFEN  :-) Diplomarbeiten für Doktor und Magister ABSCHAFFEN :-) Vorlesungen und Prüfungen an der Hochschule ABSCHAFFEN :-)  SCHULE FÜR FAMILIE UND KINDERERZIEHUNG UND LEBENSSCHULE EINFÜHREN!

87-400    Keine Vorschriften mehr und keine Zwänge!

87-401    Mit Druck funktioniert nichts, es ist jeden seine eigene Entscheidung.

87-402    Familienplanung ist Sache der Partner, Förderung ist nur durch Rahmenbedingungen möglich.

87-403    Ich habe selbst fünf Kinder und weiss, welches Opfer und Herausforderung Kinder bedeuten. Es sind körperliche und psychische Belastung, die man in Kauf nehmen muss und nicht alle sind in der Lage, sich gut um viele Kinder zu kümmern.  Es ist wichtiger weniger Kinder gut zu begleiten als viele zu vernachlässigen. Heir soll jeder entscheiden, was und wieviel er/sie will und realistisch kann. Qualität und nicht Quantität. Die Menschheit stirbt nicht aus! &o)

87-404    ich finde die  Gesellschaft an sich nicht Kinderfreundlich, da helfen auch keine "Zuckerl" um ein Bewustsein zu ändern

87-405    Erst einmal die Bedingungen gesellschaftlich schaffen, dass diese zusätzlichen Kinder auch in Krippen/Kindergärten stundenweise aufgehoben sind, damit die Mütter nicht wie in der Steinzeit der kirchlichen Lehre zuhause bleiben müssen, sondern auch arbeiten gehen dürfen. Flexiblere Arbeitszeiten, Familienfreundliches Arbeitspensum, Teilzeit etc. (Ja, es gibt Frauen die das wollen! Selbstverwirklichung!)

87-406    Die Kirche sollte nicht Verbote tradieren, sondern sich endlich auf den heutigen wissenschaftlichen Stand bringen und die Menschen einen verantwortungsvollen Umgang mit den vorhandenen Verhütungs- und Familienplanungsmöglichkeiten lehren. Es ist ja nichts grundsätzlich Schlechtes, die Geburt eines Kindes so zu planen, dass es in geordneten Verhältnissen aufwachsen kann - nur wird leider die Möglichkeit der Verhütung aus Bequemlichkeit, nicht über das Thema nachdenken zu müssen oft missbraucht. Da sollte man ansetzen. Nicht das Werkzeug verdammen., sondern den Umgang damit lehren!!!

87-407    In Europa sollte höhere Geburtenrate gefördert werden

87-408    Irgendwann wird jede religiöse Gemeinschaft akzeptieren müssen, dass Frauen keine Gebärmaschinen sind – auch in unserem 21. Jahrhundert werden Frauen auf allen Kontinenten dieses Erdballs im Namen Gottes zu Tode geschwängert.

87-409    Man sieht den Menschen nicht an ob sie sich an Humane vite halten oder nicht, daher ist die Frage ob diese Menschen zur Kommunion gehen oder das Sakrament der Buße nutzen rein spekulativ. Außerdem gibt es zumindest in der katholischen Kirche Österreichs ein Beichtgeheimnis.

87-410    Ohne das Netz der Großfamilien sind viele Kinder nur mehr sehr schwer aufzuziehen, zu rasch würde man in die Armutsfalle tappen oder die Kinder vernachlässigen. Wir haben drei Kinder, die auch schon eine Herausforderung in der heutigen Zeit darstellten - aber es war machbar.

87-411    Kirche hat keine Kompetenz mehr in Sachen Empfängnisverhütung

87-412    man sollte junge Familien noch mehr bei der Erziehung ihrer Kinder unterstützen. Siehe das Format Familienteam. Den Ausbau der Kinderkrippen sehe ich mit gemischten Gefühlen. Ich halte es nicht für günstig Kinder schon so früh in Fremdbetreuung zu geben. Für manche Familien aber sicher eine bessere Möglichkeit. Doch ob man diese erreicht?

87-413    höhere Geburtenrate in der westlichen Welt fördern

87-414    Die höchste Instanz ist das eigene Gewissen!

87-415    Meine Erfahrung ist,dass sich besonders junge Menschen auch wenn sie in der Kirche aktiv sind, sich als Christen bezeichnen- sich bezüglich ihrer Einstellung zur Empfängnisverhütung nichts von der Kirche sagen lassen. Sie nehmen die Kirche oft hier gar nicht wahr- die Kirche verbietet nur alles! Sie sehen die Kirche nicht als Ratgeber. Für sie ist Familienplanung eine private Sache und das geht niemanden etwas an. Auf der anderen Seite ist viel Unwissen bei JUgendlichen vorhanden. Jungendliche haben ungeschützen Sex, bekommen Krankheiten und haben oft niemanden zu reden oder auch keinen echten Ratgeber. Die Kirche- mit ihrem Verbot von Kondomen- hat diese Rolle verspielt. Es wäre aber wichtig, dass die Kirche junge Menschen bildet, ihr Gewissen schult und sie befähigt aus ihrem Wissen heraus selbst gut ihr Familienplanung zu gestalten. Dabei muss die Kirche aber vorher ihre AUgen aufmachen und die Realität betrachten in der Jugendliche heute leben (Sex vor der Ehe, Wilde Ehen, Patchworkfamilien, Geschiedene Eltern, Unwissen über richtiges Verhüten- fehlen von echten Ratgebern,..) Ich glaube die Kirche, der Religionsunterricht könnte Menschen, wenn sie ihnen vorher zuhört, Wegweiser und Ratgeber sein. Jedoch wird sie wenn sie genau hinhört ihrer Lehre ändern müssen.  

87-416    Empfängnisverhütung, Abteibung diese Themen sollten der persönlichen Entscheidung des Paares vorbehalten sein

87-417    Für eine höhere Geburtenrate müssten Hartz IV, Leiharbeit und Arbeitnehmerwerkverträge abgeschafft, der Kündigungschutzes zur Schaffung längerfristiger Arbeitsverhältnisse wieder ausgebaut und die Arbeit gerecht bezahlt werden,damit eine Familienbildung wieder planbar wird.   

87-418    Die Kirche soll sehr wohl Hilfestellung in Fragen der Abtreibung sein, jedoch sich  als Berater in Fragen der Sexualität heraushalten.  

87-419    Man sollte die Familienplanung dem Gewissen der Eltern überlassen. Wohlgemerkt: Abtreibung als Art der Familienplanung gehört hier nicht dazu !

87-420    Man sollte die Familienplanung dem Gewissen der Eltern überlassen. Wohlgemerkt: Abtreibung als Form der Familienplanung gehört hier sicher nicht dazu !

87-421    größere und leistbare Wohnungen, mehr Bewußtsein für Familien, Familien mit mehreren Kindern mehr Anerkennung geben, mehr Begünstigungen für größere Familien Familien mit mehreren Generationen als Vorbild nehmen

87-422    Humanae vitae" interessiert kaum mehr jemanden - sie wurde übrigens auch von den meisten deutschen Bischöfen kritisch gesehen.

87-423    Nicht nur die Emfaengnisverhuetung, sondern alle Entscheidungen sind Entscheidungen des Paares! Keine Kirche, kein Papst, kein Theologe, kein Kardinal, NIEMAND darf Paaren auch nur irgendwelche Vorschriften, schon gar nicht moralischer Art, machen!  Jedes Paar hat das Recht, frei und in eigener Verantwortung und Ueberzeugung zu entscheiden! Die Kirche hat nicht das Recht, solche Entscheidungen zu kritisieren oder zu verbieten. Die Kirche muss die Entscheidungen, die ein Paar fuer sich trifft, akzeptieren!

87-424    Persönliches Gewissen - Sexualität als Ausdruck von Liebe, Zärtlichkeit, Verschmelzung und Genuss

87-425    Wieweit Gläubige ,die sich nicht an Humanae vitae halten,zur Beichte oder Kommunion gehen,können wohl nur Priester beantworten.

87-426    fördern klingt fast wie fordern. Man sollte aber auf jeden Fall den Schwangeren und den Familien helfen

87-427    Die Kirche sollte sich zu den Fragen der Empfängnisverhütung nicht mehr äußern.

87-428    Im kinderarmen (aussterbenden) Deutschland ist gegen mehr Geburten grundsätzlich nichts einzuwenden

87-429    zu 7.2: keine Antwort, da unklar ist, was hier "moralisch" heißt& Kirchenrechtlich oder nach eigenem Gewissen? zu 7.5 und 7.6: über andere habe ich keine Kenntnis, für mich persönlich sehe ich keinen Grund zur Beichte oder nicht zur Kommunion zu gehen. zu 7.8: Höhere Geburtenrate ist Frage der Methode der Geburtenregelung. Zu fördern wäre der Kinderwunsch - dann aber planen und nicht dem Zufall überlassen.

87-430    bei Frage 7.2: Ist moralisch hier als Sicht der katholischen Kirche oder als eibene Gewissensentscheidung zu verstehen?

87-431    Die Meinung, dass man durch die Einmischung in die Lebensplanung der Menschen, insbesondere durch Hmanae vitae, die Geburtenrate fördern könne ist ein Trugschluss. Ich erachte es als viel wichtiger die Menschen in ihrer Eigenverantwortung zu stärken und sie dort zu unterstützen wo sie Hilfe brauchen und diese auch wollen. Moralisierungen waren noch nie lebensfördernd.

87-432    Man braucht nicht die Geburtenrate fördern, allerdings wäre es für Mehrkindfamilien förderlich, wenn die Steuergesetzgebung den erhöhten Aufwand von Familien mit mehr Kindern und jene Menschen, die sich - zumindest für einen gewissen Zeitraum - ausschließlich der Familie und Kindererziehung widmen, besser berücksichtigen würde.  Die/der sogenannte Nur-Hausfrau/mann sollte wieder einen höheren Stellenwert in der Gesellschaft erhalten.

87-433    Es ist besonders wichtig, dass die Familienplanung den Eltern überlassen wird, da es ihre Familie ist.

87-434    keiner

87-435    Die derzeitige Lebensweise und der jetzige Lebensstandard erschweren ganz wesentlich eine mögliche Geburtenratenerhöhung. Es ist auch schwierig, denn immer mehr studieren, wollen ihr Wissen dann auch im Beruf umsetzen und verzichten so auf Familie, das Verständnis auf gewissen Verzicht verlangen würde - verständlich. Oder, der Lebensstandard kann nur durch Arbeit beider Elternteile gehalten werden - auch verständlich. Weiters wird seitens des Staates keine Unterstützung der Frau-Mutter gewährt, sondern höchstens Werbung für Kinderbetreungseinrichtungen gemacht. Ist das vielleicht ein Weg, Familien eine christliche Glaubenswelt zu zeigen? Somit muss man die Familienplanung den Eltern überlassen, leider mit dem Nachteil, dass die christliche Glaubensvermittlung nur mehr wenig oder gar nicht mehr vorhanden sein wird.

87-436    In diesen intimen Bereichen kann viel Vertrauen verloren gehen. Die Position der Kirche geht von Idealen aus unter totaler Ignoranz der Brüche. Nach meiner Ansicht hat die Kirche auf diesem Gebiet den Ton, der den Zugang zu den Herzen öffnet, kaum gefunden

87-437    Über Fragen zu Ehe und Familie sollen vor allem christliche Eheleute sprechen& Zölibatär lebende Menschen sollten über die Verpflichtung zu Liebe und Treue reden, aber keine Gebrauchsanweisungen für Eheleute geben. 

87-438    Die Kirche sollte sich nicht so sehr um eine Sexuallehre und deren Befolgung kümmern, sondern viel mehr um eine allgemeine Stärkung des Gewissens und der verantwortungsvollen Lebensführung.

87-439    Wenn die höhere Geburtenrate gefördert werden soll, dann so, dass es für alle sinnvoll ist und nicht zu anderen Problemen führt. So sollte dies vor allem durch eine Vereinfachung des Kindererziehens geschehen, jedenfalls aber nicht durch Verbote seitens der Kirche (zB keine Verhütung etc.)

87-440    Diese Themen sollten die Paare ausschließlich selbst entscheiden. Und im Schlafzimmer hat die Institution Kirche nichts zu sagen, das ist wirklich nur in liebender Verantwortung füreinander und vor Gott.

87-441    Eine höhere Geburtenrat fördern ja, aber nur in Ländern mit niedriger Rate.

87-442    Die Zeiten werden im finanziellen Einkommen immer schwieriger. Und Kinder kosten Geld. Für viele Familien kaum mehr finanzierbar.

87-443    Natürlich wäre es schön, wenn Paare mehr Kinder bekamen, sie bereicherten das Leben. Doch dazu gehört ein gesellschaftliches Umfeld, das dazu förderlich ist. Es beginnt mit gesicherte und ausreichend bezahlte Arbeit - heutzutage für beide Partner. Doch Kinderbetreuung, gute Ganztagsschulen, ein Arbeitsumfeld, das nicht alle Zeit beansprucht dazu. Hier hat die Kirche maßgeblich wichtige gesellschaftliche Neuerungen behindert.

87-444    "Verantwortete Elternschaft"

87-445    Ein Kind zu bekommen bedeutet in vielen Fällen für die Frau eine existentielle Bedrohung und löst daher oft starke Angst aus& es ist häufig eine Krisensituation, in ihrer Intensität durchaus vergleichbar mit dem Verlust des Arbeitsplatzes oder der schweren Erkrankung bzw. dem Todesfall eines nahestehenden Menschen. Warum? Weil für die Frau das ganze bisherige Lebensgebäude einstürzt. Plötzlich sich mit massiven Geldeinbußen konfrontiert zu sehen, oft nicht die passende Wohnung für ein Familienleben mit Kind vorhanden& fehlende Kinderbetreuung, wenn man für seinen Lebensunterhalt u. spätere Pension arbeiten geht und wenn Kinderbetreuung, dann oft mit sehr hohen Kosten verbunden& abgesehen davon, daß die Kinderbetreuungszeiten oft nicht mit den realen Arbeitszeiten übereinstimmen. Außerdem sind in den Alimentationszahlungen der Väter die Kinderbetreuungskosten nicht inkludiert. Ich beschreibe gerade die Situation der werdenden Mutter, die vom Kindesvater im Stich gelassen wird - und das kommt sehr häufig vor. Weiters: Fehlende Großmütter, die, weil sie auch erst sehr spät in Pension gehen dürfen, zur Betreuung ihrer Enkel auch ausfallen (bei guter Gesundheit können sie höchstens einmal bei den Urenkeln aushelfen). Wundert sich jetzt noch jemand, warum sich Frauen nicht freiwillig in solche existenzbedrohende Situationen begeben? Viele Kinder sind deswegen nicht geplant, sondern passiert. Ich kenne übrigens viele Ehen, die nur deswegen geschlossen wurden, weil ein ungeplantes Kind sich ankündigte. Das zweite Kind ist dann in den meisten Fällen geplant. Selten passiert dann noch ein drittes Kind. Dann bleiben die Ehepaare zusammen, weil sie den Kindern ein Familienleben ermöglichen wollen. Sind die Kinder einmal goß, gibt es keinen Grund mehr, die Ehe aufrecht zu erhalten. Im Alter zwischen 40 und 50 Jahren werden dann die Karten neu gemischt. Und dann ist es manchmal möglich, daß ein Mensch mit etwa 50 Jahren plötzlich die partnerschaftliche Liebe seines Lebens findet. Nach einem halben Jahrhundert! Und dann will vielleicht die Kirche etwas dagegen haben?!?  

87-446    was die Partner in puncto Sexualität und Fruchtbarkeit vereinbaren, geht die Kirche prinzipiell nix an!

87-447    wir sollten globaler denken und auch die gestiegene Lebenserwartung einbeziehen, auch wenn ein guter Wille da ist, ist die Realität eine andere und das wesentliche ist, dass wir einander in Liebe und Fürsorge ergeben sind

87-448    Die Kirche wird von niemandem mehr als Hilfe angesehen. Sie gilt in Sachen Ehe, Sexualität als inkompetent. Von alten Männern lässt sich heute niemand mehr etwas vorschreiben. Niemand kann der Begründung folgen.

87-449    Die Königsteiner Erklärung der Deutschen Bischöfe von 1968 setzt auf die Gewissensentscheidung der Partner, wie viele Kinder ein Paar haben will und welche Methoden der Empfängnisverhütung es anwendet.

87-450    Man hat auch eine große Verantwortung für unseren Planeten, die Erde. Die Überbevölkerung ist ein großes Problem. Außerdem könnte man mit vielen Kindern nicht sicherstellen, dass jedes eine Bildung, Lebensgrundlage und Zukunftsperspektive bekommt. Das gilt besonders für die "dritte Welt".

87-451    Was geht die Kirche die Familienplanung von zwei Menschen an? Kennt sie die Probleme und die Gründe, weshalb eine gewisse Kinderanzahl gewünscht bzw. nicht gewünscht wird?

87-452    Die Lebenssituationen der Familien sind so unterschiedlich, dass man gleichmachende und einspurige Regeln nicht anwenden kann.

87-453    Eine höhere Geburtenrate sollte man fördern, indem man Eltern zeitlich und finanziell ermöglicht Kinder zu haben, etwa durch gute Betreuungsmöglichkeiten. Ein Verbot von Verhütungsmitteln geht völlig an der Lebenswirklichkeit der Menschen vorbei und wird von so gut wie niemandem eingehalten.

87-454    Ohne Rücknahme/Revision von Humane Vitae, wird die Kirche weiterhin unglaubwürdig bleiben. Menschen ab ca. 40Jahre haben davon kaum eine Ahnung, bzw. es ist ihnen völlig egal, was die Kirche dazu sagt!

87-455    Wie in vielen Punkten, so sollte man auch hier den Mündigen und vom heiligen Geist erfassten Menschen mehr eigene Gewissenentscheidungen zumuten. Eine Kirche als Bevormundungsinstitution macht sich selbst unglaubwürdig. Biblisch begründete Regeln und der Verweiß auf diese,ja, aber eine bevormundende Sanktionierung, nein. Die Kirche hat die Liebe Gottes zu verkünden, aber sich nicht als göttliche Richterin zu fungieren.

87-456    Familienplanung ist eine sehr persönliche Angelegenheit. Auf den Wert des Lebens sollte deutlich hingewiesen werden und die Möglichkeit der Empfängnisverhütung verstärkt betont.

87-457    Die Religion (wie auch der Staat) haben sich aus den Schlafzimmern aller Paare zurück zu ziehen (allein der Staat hat für den Fall strafrechtlich relevanter Sachverhalte - wie z.B. Vergewaltigung in der Partnerschaft - das Recht, einzugreifen).

87-458    Reformbedürftig

87-459       

87-460    Kinder sind ein wertvolles Geschenk - das können junge Paare von Eltern spüren

87-461    Es braucht in Sachen Sexualität eine umfangreiche Aufklärung (diese gibt es außerhalb der kirchlichen Lehre viel zu wenig, kirchlich schon gar nicht) und es bräuchte ein Bewusstsein dafür, dass die liebevolle Vereinigung das Sakrament ist

87-462    Fragen zu denen ich oft keine Antwort gebe sind ja wirklich sehr merkwürdig formuliert!  fasst schon bedenklich!

87-463    Vom Staat mehr Familienunterstützung einfordern!!

87-464    Sex ist nicht nur zum Kinderkriegen da! Macht Spaß, stützt die Beziehung, ordh´net den psychischen Energiehaushalt ...

87-465    Wenn wir mal davon ausgehen, dass sich die Partner das Sakrament ihrer Zweisamkeit gegenseitig spenden,  dann vermute ich auch, dass dies für alles was unter der häuslichen Bettdecke, auf dem Rücksitz des Autos oder der Toilette des Nobel-Restaurants abspielt, ebenso ein gegenseitiges Geschenk darstellt. Ein ähnliches (nämlich auf Gegenseitigkeit beruhendes) Übereinkommen unterstelle ich auch der von diesen Partnern angestrebten Fertilität. Gerade diese -unter allen Sakramenten autonom gestellte- Gegenseitigkeit sollte auch jeden, rpt. jeden klerikalen Einfluss auf das "wie, wann und warum" beiseitewischen.  Um es vulgär, jedoch präzise auf den Punkt zu bringen: "ein gottgewollter Beischlaf" ist, diesfalls klerikal beräuchert, nun keineswegs ein "göttlicher Fick".

87-466    Was soll Frage 7.8  ?????

87-467    Aus persönlicher Erfahrung weiß ich um die beziehungszerstörerische Wirkung der Pille. NER hat meine Ehe gerettet!

87-468    die kirchliche lehre ist teilweise hilfreich, teilweise lebensfern  die abtreibungsrate sollte verringert werden

87-469    Jede Form von Geburtenregelung (leider inklusive Abtreibung) wird praktiziert und von den Menschen als Grundrecht verstanden. Keine Form kirchlicher Restriktion wird da zum Erfolg führen.

87-470    christliche Erziehung muss nicht schlechter als zivile sein. letztendlich liegt es an der Einstellung des Einzelnen - die Kirche bietetn kaum lebensnahe Hilfe oder Richtlinien an.

87-471    7.9 ist für mich zu allgemein formuliert. Man soll sie den Ehepartnern überlassen, aber Begleitung, Information, Richtlinien anbieten

87-472    Die alte "Mariatroster Erklärung" der "Verantworteten Elternschaft", basierend auf dem Gewissen der Eheleute, ist anzuerkennen.

87-473    Ist der Planet Erde in der Lage, 7 bis 10 Milliarden Menschen zu ertragen, die alle den Lebensstandard des westlichen Europas haben möchten?

87-474    Geburtenrat ein div Laender ja aber nur wenn notwendig ist. Ehepartnern soll man Familienplanung lassen nur sie wissen wann und wie es soweitist im Leben

87-475    auch hier ist wieder die Frage: gehe ich von mir persönlich aus oder davon, was die meisten Gläubigen denken... ich glaube, dass die meisten auf "Humane vitae" als Einmischung empfinden  (v.a. reife, gefestigte Paare, die ohnehin ihr Gewissen als Instanz sehen bzw. die verschiedene Verhütungsmethoden auch moralisch und medizinisch/gesundheitlich etc. beurteilen können)

87-476    zu 7.5 und 7.6 kann ich nicht sagen, was andere tun ich habe jedenfalls ein reines Gewissen trotz technischer Empfängnisverhütung, sehe keinen Grund zur Beichte und gehe zur Kommunion  Eine höhere Geburtenrate in unserer hoch entwickelten Gesellschaft hängt von mehr Faktoren ab als ein paar Regeln der Kirche die maximal Empfehlungscharakter mit Chance zur Ignoration haben.

87-477    Diese Erde braucht Familienplanung und gerechte Verteilung der Güter und "Früchte der Erde".

87-478    In reichen Ländern wie Deutschland, sollte eine höhere Geburtenrate durch ein familienfreundliches Umfeld durchaus gefördert werden. Die Freude, die durch Kinder in die Familie kommt sollte dabei im Fordergrund stehen. In sehr armen Ländern mit sehr hohen Geburtenraten und Überbevölkerung hingegen sollte man die Geburtenrate eher durch bessere Ausbildung der Frauen, durch Information über Verhütungsmittel und günstigen Zugang dazu verringern. Dabei sollten aber keine Zwanngsmaßnahmen erfolgen sondern eine verantwortete Elternschaft als Leitbild fungieren.

87-479    Nach fast 50 a wäre "Refresher"  oder "neuadaptierung" für die Enzyklika dringend notwendig !!

87-480    Bitte kurz den Graphen zur Bevölkerungsentwicklung verstehen.  Das genügt dann auch schon.  http://de.wikipedia.org/wiki/Bevölkerungsentwicklung

87-481    Die "offizielle Meinung" der Kirche zum Thema Empfängnisverhütung wird als Vergangenheit angesehen. Dort, wo Empfängnisverhütung als Hilfe gegen Aids dringend nötig wäre, behindert die Kirche damit eine Aufklärung und die Eindämmung großen Leidens von Familien und Kindern.

87-482    unsere gesellschaft, die eine mehrkind-familie nicht wirklich respektiert, nicht fördert und als DIE grundlage für ihr gedeihen ansieht, ist schlußendlich zum scheitern verurteilt. der kampf gegen die familie ist im vollen gange ! die kirche muß hier voll zur famile stehen !

87-483    Die Kirche soll sich nicht in Dinge einmischen, die sie nichts angehen! Dazu gehört das, was Menschen, die sich lieben, in ihren Schlafzimmern tun!

87-484    Die Frage 7.8 ist für Europa mit JA allerdings für die anderen Kontinente mit NEIN zu beantworten. Ob die "Geburtenrate" ein kirchliches Thema sein soll ist außerdem fraglich.

87-485    Höhere Geburtenrate fördert man aber nicht durch das Verbot bestimmter Verhütungsmittel, sondern durch Familienpolitik und eine familienfreundlichere Gesellschaft und Wirtschaft.

87-486    Die Förderung der Geburtenrate - wodurch? Und wer begleitet und unterstützt die Familien mit den vielen Kindern, dass die Eltern ideell und finanziell gut über die Runden kommen. Dass die Kinder in Schul- und Berufswelt die gleichen Chancen haben wie Einzelkinder von reicheren Eltern - wer sorgt dafür - etwa die Kirche mit ihren Forderungen alles ehrenamtlich zu machen....

87-487    Die Paare brauchen Hilfe bei der Entwicklung ihrer Persönlichkeit hin zu Beziehungs-fähigkeit und Liebesfähigkeit. Die partnerschaftliche Sexualität sollte gefördert und entwickelt werden. Damit ist natürlich die Frage der Empfängnisverhütung  verbunden.

87-488    Man sollte vielleicht die kirchlichen Regeln mit deutschen Überschriften in Deutschland verbreiten, wenn man möchte, dass die Menschen sie verstehen.

87-489    Die Ehepaare sind mündige Menschen,und können unt6erscheiden was für sie hifreich ist,und brauchen daher keine lieblose Antwort von der Kirche auferlegt.

87-490    Was unsere westliche Welt betrifft: Die Politik sollte Bedingungen schaffen, dass die Leute sich wieder leichter und öfter für ein weiteres Kind entscheiden. Die Kirche sollte dies auch unterstützen.

87-491    Die Kirche sollte sich stärker dafür einsetzen, dass die Rahmenbedingungen für Familien so sind, dass sie sich von selbst für mehr Kinder entscheiden (können) z.b. durch bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, familienfreundliche Arbeitgeber, bessere Steuerliche Anerkennung von Familien, bessere Kinderbetreuung, Anerkennung von Kindererziehungszeiten und Zeiten von Teilzeit aufgrund Kindererziehung bei Renten, höhere Frauen- und Mütterquoten in den Betrieben ...

87-492    Wenn man die Bevölkerungsentwicklung der Zuwanderung überlässt, sterben die christlichen Religionen in Europa aus.

87-493    Aus dem Zeitalter "Kirche als große Mutter weiß, was für mich / uns gut ist und denkt für mich" sind wir heraus!! Das Gewissen zu fördern wäre meiner Meinung nach vordringlich!!

87-494    Das ist ein sehr heikles Thema, da dürften sich nicht so viele - vor allem nicht so viele Nichtbetroffene - einmischen.

87-495    Für mich sind Methoden wie z.B. die Pille eher aus medizinischer Sicht (Nebenwirkungen bis möglicherweise Begünstigung schwerer Erkrankung) bedenklich& ein Eingriff in so komplexe Dinge wie hormonelle Vorgänge ist meiner Meinung nach falsch

87-496    Eine höhere Geburtenrate soll man fördern, dass sich die Kirche dafür einsetzt, dass  Mann und Frau keine beruflichen und finanziellen Nachteile haben, wenn sie länger bei ihrem Kind zu Hause bleiben.

87-497    Zuviel Einmischung, zuviel Bevormundung, zuwendig herz und verständnis ... Jesus würde sich mit Schaudern abwenden!!!

87-498    Die Vereinigung von Mann und Frau sollte ausschließlich in Liebe geschehen& in dem Bewusstsein, dass dies auch die Empfängnis eines Kindes zur Folge haben kann.  Mit dem Thema der Empfängnisverhütung sollte bewusst, in Liebe und verantwortungsvoll dem Leben gegenüber umgegangen werden.

87-499    Die Frage nach der Beichte läßt sich schwwer beantworten, weil ich keinen Überblick über das Verhalten anderer Menschen habe. Da jedoch kaum mehr jemand zur Beichte geht ist die Frage eher mit nein zu beantworten

87-500    solange Kinder in einer Familie zu deren finanzieller Verarmung führen wird die Geburtenrate nicht steigen.

87-501    Bei diesem Problem der Überbevölkerung soll alles andere als eine höhere Geburtenrate propagiert werden!!!!!

87-502    Fördern soll man eine höhere Geburtenrate schon, dass kann man aber nur durch eine Vereinbarkeit von Beruf und Familie sprich Kind!!!

87-503    7.6.Wie kann ich wissen, wer sich an Humanae vitae hält? Über so intime Fragen wird kaum gesprochen.

87-504    Die Lebensbedingungen haben sich stark geändert, somit sind auch neue Formen der Partnerschaft entstanden, die aber sehr sehr wertvoll sein können.

87-505    Im Gegenteil: Armutsbekämpfung wäre zu fördern.

87-506    Die Enzyklika Humanae vitae ist ein theologisches Werk, von ausgefeilter Systematik und Logik, jedoch im täglichen Leben mit einem nicht erfüllbaren Anforderungscharakter ausgestattet. In der Folge hat sich eine Parallelhaltung entwickelt, die sich meilenweit von der ursprünglichen Tendenz der Enzyklika entfernt hat. Ein Kapuzinerpater z. B. verweigert im Beichtstuhl die Absolution, weil die Frau in der augenblicklichen Situation kein Kind bekommen will und deshalb mit Condom verhütet. Eine Katastrophe in der Seelsorge!

87-507    Die Anzahl der Kinder ist immer begrenzt& und sei es mit zu vielen (8, 10, ...) (Meine Frau und ich haben vier Söhne, eine große Aufgabe)  Es gibt genug Menschen auf dieser Erde, um die sollen wir uns kümmern, nicht um Geburtenraten.  Warum haben dann Pristen (offiziell) keine Kinder? Wenn Geburtenraten wichtig sind.

87-508    Die Entscheidung dazu, ein Kind zu bekommen, darf jede Frau nach ihrem eigenen Gewissen treffen!

87-509    Weil jede Familie einen unterschiedlichen Unterstützungsrahmen hat. Die Kleinfamilie ist massiv überfordert, noch mehr wenn keine Großeltern da sind.

87-510    die Entscheidung über die Familienplanung ist sehr subjektiv und sollte den Ehepartnern überlassen werden

87-511    Der Islam wird uns überollen.

87-512    kann mit diesem begriff nichts anfangen.

87-513    Ich denke, mit dem diesbezüglichen Einmischen der Kirche, hat sie viel an Akzeptanz verloren. Unlogisch sind ja die Begründungen gegen "künstliche" Methoden: Es kommt durch auf die Intention an, und ich kann sehr wohl auch NER dazu verwenden, dass möglichst keine Kinder gezeugt werden. Hier sollten sich die (z.T.) zölibatär lebenden zurücknehmen und diese Frage den Betroffenen überlassen.

87-514    Der mündige Mensch soll und kann die elemantare Frage, ob er/sie Kinder will, selbst am besten beurteilen.

87-515    Besonders das Verbot von Kondomen ist im Zeitalter von AIDS eine Absurdidät an sich!!! Als Mutter gebe ich ALS ERSTES meinen Kindern mit, ZU VERHÜTEN, wenn sie alters-/ausbildungsmäßig und wirtschaftlich noch nicht in der Lage sind, sich um ein Kind zu kümmern!! Außerdem MÜSSEN sie Kondome verwenden, um sich der Gefahr von Aids nicht auszusetzen!

87-516    Priester, die für Humanae Vitae eintreten, haben vom Familienleben und den heutigen Lebensrealitäten eine Vorstellung wie im 19. Jh. Die Maria Troster ERklärung der österr. Bischöfe ist auch irgendwie in der Versenkung verschwunden.

87-517    Die Kirche sollte sagen, dass die Familienplanung Sache der Ehepartner ist!

87-518    höhere Geburtenrate in unterentwickelten, armen Ländern ist unter Umständen nicht wünschenswert.

87-519    Familienplanung geht NIEMANDEN an,ausser die betroffene Familie.Schon gar nicht die kath.Kirche.

87-520    Die Ehepartner sind für Familienplanung alleine zuständig - allerdings muss die Kirche in Not geratene (zB wirtschaftlich) mehr unterstützen.

87-521    Solange "Humanae vitae" in den Pukten "fidelis et exclusorius" und "fecundus" abgeändert wird, bleibt die Scheinmoral aufrecht und die Eigenverantwortung der Familien übrig. Es kann nicht das Ziel sein, Kinder zu zeugen, wenn Zuwendung, Liebe, Bildung, Ausbildung, .... nicht garantiert sind. Wollen wir Kinder, die nicht erwünscht sind, die nicht geliebt werden, die ausgestoßen sind, .....? Familienplanung, es sagt dies schon das Wort, ist die Planung durch die Familie und nicht durch irgendeine außerfamiliären Institution (Staat, Kirche, Kommune, ..)

87-522    1.Alleinerzieherinnen leben in Armut 2.es gibt zu viele Menschen auf dem Planeten - es kommt immer wieder zu Hungersnöten 3.den jetzt Lebenden soll geholfen werden& daher KEINE Förderung der Geburtenrate

87-523    Wem, außer den Ehepartnern,  sollte man sonst die Familienplanung überlassen?

87-524    Ledige Mütter dürfen nicht gegenüber Familien bevorzugt werden. Ist finanziell der Fall!

87-525    Die Familienplanung MUSS man den Personen überlassen, schon aus Gründen der Wirklichkeit! Die Amtskirche kann und soll beraten, Hilfe für Entscheidung anbieten, ARGUMENTE LIEFERN ( die bloße "das ist verboten und das ist Sünde" ist unbefriedigend, geht völlig daneben, ist auch nicht einsichtig, nimmt den Menschen als Ebenbild Gottes nicht ernst, ist unbiblisch und spiegelt nur die philosophische Leibfeindlichkeit der z.B. griechischen Philosophie wieder. Eine Besinnung auf die atl. Haltung (Geschenk Gottes - sorgsamer, verantwortungsvoller Umgang)wäre hilfreicher.

87-526    es ist schon schlimm, dass man humanae vitae nach 50 Jahren immer noch nicht in die Tonne gekloppt hat.

87-527    7.9 ist eine klassische Nona-Frage. Verpflichtende Fortpflanzung mit Angabe der Zahl von zu zeugenden/zu gebärenden Nachkommen ist (noch) nicht einmal angedacht.

87-528    Soll bei 6-7 Milliarden Menschen auf der Erde die Kirche (oder sonstwer) einen Anstieg der Geburtenrate fördern? NEIN. Es geht darum, dass wir als Menschen und Christen das gerechte Zusammenleben der Menschen foerdern und diesen Planeten fuer usnere Nachwelt bewohnbar halten

87-529    aber nur indirekte förderung - die gesellschaft muss kinderfreundlicher werden und es sollte auch mehr geld für familien geben.

87-530    Ich verstehe nicht, wie die Verwendung von Verhütungsmittel zu einer moralischen Frage werden kann. Vielleicht wenn die Herstellung eines Verhütungsmittels Menschen in Zwanglagen bringt, dann schon. Da wäre mir aber nichts bekannt und da könnte die Kirche bei der Wahl der Kleidung zum Beispiel unterstützend wirken.  Die Wahl des Verhütungsmittels ist eine rein praktische: Welches Verhütungsmittel ist für mich passend? Welches Risiko gibt es? Welche Sicherheiten bietet es?  Es wäre gut, wenn die Kirche da Informationsquelle sein könnte, die unabhängig von Pharmakonzernen agiert und zum Beispiel klar über die Gefahren und Nebenwirkungen der Pille informieren.  Mein Eindruck ist, dass die Kirche durch die Mengen Geld, die ihr zur Verfügung stehen, längst in den Gelder der Pharmakonzernen mit drin hängen und eigentlich nicht mehr die Möglichkeit haben, unabhängig zu informieren. Schade, sie wäre mit ihrer Grösse vielleicht die einzige Kraft, die den grossen Konzernen noch die Stirne bieten könnte.  Ein Verbrechen ist es, dass die Kirche offiziell das Kondom als Verhütungsmittel ablehnt, gleichzeitig aber Gelder nachweislich in Kondomfabriken investiert (hat). Diese Doppelmoral ist nicht zu verstehen und macht die Kirche vollkommen unglaubwürdig.  

87-531    Die Akzeptanz von Humanae vitae ist weitgehend nicht gegeben und wird vor allem auch als Antibabypillenenzyklika gesehen. Die Maria Troster Erklärung der österreichischen Bischöfe ist aber jedenfalls nicht wenigen Katholiken bekannt und diese lässt dem Gewissen der Menschen weit mehr Spielraum.

87-532    Bei uns wird die Familienplanung vorwiegend von den Ehepaaren gemacht. In Ländern wie Afrika sollte man die Menschen weitgehend aufklären, denn die Not der Menschen durch viele Kinder ist groß.

87-533    Familienplanung den Eltern überlassen. Sie ist ja ohnehin nur Planung, der wirkliche Lenker ist Gott allein. Er entscheidet, ob sich der Plan einer Familie erfüllt oder nicht.  Die Eltern sind für die geborenen Kinder ja in erster Instanz dann auch verantwortlich in allen Punkten, sprich: Erziehung, Bildung, u.s.w.

87-534    Es wäre von Vorteil, "Humanae vitae" grundsätzlich zu reformieren.

87-535    gilt nicht in Entwicklungsländern, dort ist Pillenverbot etc. ein verbrechen gegenüber der Menschlichkeit. Unchristlicher geht's nicht mehr.

87-536    Die Selbstverständlichkeit von Pille- und Kondomgebrauch muss klar kommuniziert werden!!!!

87-537    Mit Vorschriften und Verboten hat die Kirche in dieser Situation keine Zukunft.

87-538    Hier kann von Akzeptanz seitens der Gläubigen kaum die Rede sein. Humanae vitae sollte im Grunde umgeschrieben werden bzw. zumindest überlegt, die Lebenswirklichkeit der Menschen einzubinden. Wer sich nicht an humanae vitae hält, wird dabei in den seltensten Fällen ein schlechtes Gewissen haben oder gar zur Beichte gehen.  

87-539    Familienplanung darf nicht von Kirche oder Staat vorgeschrieben werden Man muss ja dass auch leben können, und das können nur die Ehepartner vereinbaren. Kinder sind ein Geschenk Gottes.

87-540    Unabhängig von der Geburtenrate ist die massive Zuwanderung ein Übel.

87-541    Gesellschaft muss kinderfreundlicher werden Eltern sollen besser unterstützt werden / Beruf und Familie für beide Eltern möglich sein

87-542    Nur begrenzte Antwortmöglichkeit, da davon nicht betroffen und zu wenig Kenntnis.

87-543    Nur die Ehepartner können aufgrund Ihres Gewissens und ihrer Gesundheitslage entscheiden. Hier ist ein lebensnaher Umgang mit dem Kinderwunsch notwendig.

87-544    Wie kann man kirchliche Erziehung und zivile Erziehung in der Ehe vergleichen? Erziehung ist Erziehung. Selbstverständlich können nur die Partner darüber befinden, ob und wie viele Kinder sie sich zumuten können und wollen- Jede Förderung der Geburtenrat kann nur zu (emotionalen) Lasten des Wohls der geförderten Kinder sein! 

87-545    die sich um christliches Leben bemühen nutzen ihr Gewissen, die anderen halten sich ohnehin nicht an kirchliche Regelungen

87-546      Das Thema ist sehr schwer !    Als Versuch einer Antwort: die Gesellschaft muß sich gesund machen, dann werden auch die Lebensgemeinschaften wieder mehr der christlichen Lehre entsprechen

87-547    Die Kirche verlangt, dass die kirchliche Lehre und das Gewissen der Menschen übereinstimmen. Die kirchliche Lehre zur Empfängnisverhütung und Familienplanung  behauptet, sie sei lebensbejahend, fokussiert aber bei näherer Betrachtung auf krude Sexualmoral. Das führt zum Verdacht vieler Mitmenschen, dass dies auf unterdrückte eigene sexuelle Bedürfnisse der zölibatären Protagonisten zurückzuführen sei. Die zivile Sexualerziehung ist auch nicht lebensbejahend genug, sondern stark von Utilitarismus und ökonomischen Zielen bestimmt. Es wird dabei durch Staat, Politik, aber auch durch die Gesellschaft die große Verantwortung, die der sexuell aktive Mensch trägt, vernachlässigt. Abtreibung, Treue und liebende Rücksicht auf Geschlechtspartner könnten von der Kirche viel besser vertreten werden als vom Staat.

87-548    man sollte Adoption fördern. Es gibt so viele Kinder deren Eltern nicht die Möglichkeit haben ihren Kindern ein Leben in Liebe, Geborgenheit, die Möglichkeit auf Bildung, Nahrung, medizinische Versorgung zu geben. (in armen Ländern, aber auch in Mitteleuropa. Der tabuisierte oder ablehnende Umgang mit Verhütungsmitteln  fördert nicht den verantwortungsvollen Umgang mit Sexualität, sondern hilft höchstens ungewollte Kinder zu produzieren die mit diesem ungewollt sein, da nicht in die jeweilige Lebenssituation passend, ihr Leben lang zu kämpfen haben werden)

87-549    Die kirchliche Forderung nach "natürlicher" Empfängnisregelung ist sehr weit von der Realität entfernt. Ich kanne kaum ein Paar, das das einhält. Trotzdem verstehen sie sich gut und ziehen an einem Strang. "Natürlich" verhütet man fast nur aus medizinischen Gründen, meiner Meinung nach.

87-550    Familienplanung ist grundsätzlich Privatsache. Allerdings führt die zunehmende Kinderlosigkeit bzw. Einkindfamilie zu einem riesigen Pensionsproblem bzw Generationenkonflikt. Hier kann der Staat mit Gesetzen eingreifen. Die Kirche muss ein kinderfreundliches Klima schaffen und propagieren. Z.B. in Parks werden Hunde oft toleranter behandelt als Kinder!

87-551    Man kann die "Forderungen" Humanae vitae nicht auf alle Kulturkreise der Erde übertragen.  Man z.B. Mitteleuropa nicht mit Afrika etc. vergleichen.  Diese falsche Einstellung der Amtskirche ist in etlichen Bereichen des sittlichen Lebens festzustellen. 

87-552    Konnte einige Fragen nicht beantworten, da der Begriff Humanae vitae nicht bekannt ist,wäre gut, wenn solche Begriffe vor der Fragestellung erkärt würden.

87-553    Eine höhere Geburtenrate ist in unserem Land förderungswürdig. Sie sollte jedoch nicht durch das moralische Verbot der "unnatürlichen" Empfängnisverhütung erreicht werden. Vielmehr durch Maßnahmen des Sozialwesens (Kinderbetreuung) und durchaus auch atmosphärisch.

87-554    Der Ursprung vieler Probleme im familiärem Bereich liegt in der seit langem wirklichkeitsfremden kirchlichen Haltung zur Sexualität& daher wäre es zweckmäßiger gewesen, diesem Thema primär Beachtung (und daher Umfrageraum) zu widmen.

87-555    GROSSE , KINDERREICHE FAMILIEN WERDEN WIEDER BEWUNDERT.  SIE BRAUCHEN ABER PRAKTISCHE UNTERSTÜTZUNG WIE KRABBELSTUBEN, TEILZEITARBEIT, NACHMITTAGSBETREUUNG IN DEN SCHULEN,ETC.

87-556    Wenigstens in Österreich hält sich kaum jemand an humanae vitae. Es ist für die meisten (inklusive mir) einfach weltfremd und unlebbar. Dass deswegen jemand zur Beichte ginge oder auch nur ein schlechtes Gewissen hätte, habe ich auch noch nie gehört.

87-557    Sexualität sollte offen behandelt werden, dann verliert sie an Kraft und Verhütung sollte zugelassen sein.

87-558    Die Kirche soll das Gewissen bilden, die Ehepaare sollen nach ihrem gebildeten Gewissen frei entscheiden.

87-559    Empfängnisverhütung b.z.w. Abtreibung sollten immer dem Überleben dienen und niemand zu einer ungewollten aufgezwungenen Schwangerschaft verurteilt werden. Auf der anderen Seite sollte Kindersegen gefördert werden....

87-560    möglichst viele Kinder zu zeugen hat keinen moralischen Mehrwert!!!

87-561    Die kirchlichen Regeln über Empfängnisverhütung gehen gänzlich an der Realität vorbei. Selbst ein Großteil praktizierender Katholiken hält sich nicht daran und sieht darin auch kein unmoralisches Verhalten.  Künstliche Empfängnisverhütung wirkt gerade in einer Partnerschaft belebend und fördert   das Miteinander und anerkennt eine verantwortungsbewusste, selbstbestimmte Familienplanung durch die Ehepartner.

87-562    Humanae Vitae ist für niemanden in meinem umfangreichen Freundeskreis eine Richtschnur. Auc für ich und meine Kinder nicht.

87-563    Höhere Geburtenraten sollte man über die Verbreitung der Freude über Kinder fördern (damit auch politisch für die Förderung der Familienfreundlichkeit im Staat aktiv sein) ,nicht als Folge von verboteńer Verhütung.

87-564    Siehe Kommentar zu 1d

87-565    Noch heute steigt eine gewisse Wut auf, wenn ich dran denke, was diese Enzyklika den gläubigen Menschen in unserem Umfeld angetan hat:  2-3 Generationen von unglücklichen Menschen, Frauen und Männern und Paaren, die sich im Dilemma aus ihrem tiefen Glauben einerseits und dem Drama dieser Enzyklika andererseits abgearbeitet haben daran, diese absurden Regeln zu leben.   Frauen, die viel mehr Kinder bekommen und erziehen mussten, als sie konnten und wollten (schließlich ist das ein Kraftakt, den nicht jeder 4-6 mal im Leben schafft), Männer und Frauen, die ihr Recht auf spontane freie Sexualität niemals leben dürfen, nicht einmal in der Ehe, weil sich die Kirche bemüßigt gefühlt hat, auch das noch zu regulieren.   Eine Doktrin, die tief in die Familien und in die einzelnen Menschen hinein derartigen Schaden angerichtet hat, dass sie bei allem Goodwill, den sie wohl ausdrücken wollte, nun einmal als grausam und schädlich bezeichnet werden darf.   Gerade die, die sich ernsthaft um eine kirchliche gute Ehe bemüht haben, wurden hier tief geschädigt, das ist das absurde daran.  Alle anderen haben der Kirche darauf hin in mehr oder weniger vollem Umfang den Rücken gekehrt.   Teile der Kirche haben hier in ihrem Wunsch, die Triebkräfte der Sexualität zu zügeln, weit übers Ziel geschossen.  Den gesellschaftlichen Wandel konnten sie damit nicht aufhalten, möglicherweise haben sie ihn sogar unterstützt und beschleunigt.   Wenn man Menschen anhalten will, ihre Sexualität in der Ehe und in gemeinsamer Verantwortung für einander, für die (kommenden und existierenden) Kinder und für das Schöpfungsganze zu leben - warum muss das in so sexualitätsfeindlicher unmenschlicher Weise geschehen?   Unter jetzt 50Jährigen - oder noch jüngeren - finde ich kaum noch Menschen, die diese Schrift überhaupt kennen, geschweige denn bereit sind, nach diesen Regeln zu leben.      

87-566    Was sind die Unterschiede zwischen der kirchlichen und der zivilen Erziehung? ich verstehe die frage nicht!

87-567    Der Zug ist schon  längst abgefahren! IN meinem Bekanntenkreis würde sich niemand in Verhütungsfragen bei der Kirche Hilfe oder Informationen holen!  Große Unsicherheit, großes Unverständnis und wenig Wissen gibt es zu den weitergehenden bio-ethischen Fragen. Dass der Mensch anfängt, selber am Leben herumzubasteln, das sollte die Kirche anprangern, da soll sie klar Stellung beziehen. (Auch wenn dieses Thema sehr, sehr sperrig und schwierig ist.)

87-568    Es gibt genug Menschen auf dieser Welt. Sollte es nicht ein Grundredht sein selbst zu entscheiden wieviele Kinder man haben möchte? Schließlich könnte diese Welt bei einer gerechteren Verteilung auch mehr  Menschen ernähren.

87-569    Meiner Meinung nach soll es keine höhere Geburtenrate geben. Es gibt genug Menschen auf dieser Welt. Schön wäre es, wenn alle die Kinder wollen auch welche bekommen können, auch wenn sie arm sind.

87-570    Ich finde man sollte Empfängnisverhütung endlich zulassen

87-571    Natürliche Geburtenregelung und Umgang mit der eigenen Fruchtbarkeit (für Frau und Mann!) sollen nicht "Outlaw"-Themen sein. Mehr Information und Reden über für-und-wider bringt mehr Auseinandersetzung mit dem Thema Sexualität und Familienplanung. Und das würde zu mehr Gewissensentscheidung führen statt zur bequemen Verdrängung des Themas (wie es meiner Meinung nach durch Pille und Kondom in unserem europäischen Kulturkreis geschieht).

87-572    Familienplanung und Empfängnisverhütung sind private, intime Angelegenheiten, die nicht im Regulierungsbereich der Kirche oder eines Glaubens liegen. Medizinische und biologische Aspekte stehen gemeinsam mit dem individuellen Gewissen im Vordergrund, nicht die Meinung der Kirchenjuristen.

87-573    Mehr Geburten wird es dann geben, wenn mütter bei ihrem wiedereinstieg ins Berufsleben nicht behindert werden, und wenn Mädchen begreifen, dass sie für sich verantwortlich sind und sich nicht auf einen Partner verlassen dürfen.

87-574    Humanae vitae sollte in einer neuen, groß angelegten Aufklärungsinitiative unter die gläubigen und nicht-gläubigen Menschen gebracht werden.  Ihre Aktualität und Gültigkeit anhand von praktischen, familien-nahen Beispielen aufgezeigt und vermittelt werden.  Es sollten eigens Sachverständige ausgebildet werden die den Pfarren bei der Wissensvermittlung helfen.

87-575    7.8. Aber nur in Abhängigkeit von der jeweiligen Weltregion und den dortigen Lebensbedingungen& in Europa wäre auf Grund der demographischen Entwicklung eine höhere Geburtenrate gesellschaftlich begrüßenswert.

87-576    abhängig von verschiedenen Faktoren,Regionen,Ländern,menschenwürdigen Lebensbedingungen, insbesondere soll bei uns der Kinderwunsch nicht der Karriere,Freisein geopfert werden.

87-577    Die Frage ist wie. Es geht nicht um Familienformen, sondern um die Gesellschaft im Allgemeinen. Bedingungen sind gefordert, die den Kindern eine Art, großzuwerden bietet, die früher eventuell eine Großfamilie bieten konnte. Die Freunde, die Nachbarschaft,  die allgemeine Gesellschaftsstruktur muss geeignet sein. Das hat aber nichts mit der Kirche zu tun, sondern mit der Gesellschaft, die auch im Wandel (sehr langsam, aber doch) begriffen ist.

87-578    Die Antwortmöglichkeiten von Frage 7.4 schließen sich eigentlich gegenseitig aus. Es hängt davon ab wer für die Kirche spricht. Die Kirche ist ja keine selbstsprechende Institution. Konservative Vertreter betonen das Verbot, liberalere Vertreter betonen das Gewissen. Nachdem sich kaum mehr an Humanae vitae hält und die Schlangen vor dem Beichtstuhl kurz sind und der Großteil der Kirchengeher auch zu Kommunion geht, erklären sich diese beiden Fragen von selbst. Die zivilen Vorgaben zur Erziehung sind nur unwesentlich lebensnäher.

87-579    Die kirchlichen Richtlinien zur Familienplanung sollten an den Stand der Wissenschaft angepasst werden.

87-580    Die Fragestellung ist hier teilweise so, dass ich sie nicht beantworten möchte.

87-581    In unserer Gemeinde wird Humanae Vitae seitens der Priester nicht erwähnt und seitens der Gläubigen ignoriert, soweit ich das beurteilen kann. Mit diesem Zustand können wir zwar gut leben, aber sollte die Kirche ernst genommen werden wollen, ist es natürlich nicht ideal.   

87-582    In Lateinamerika und Asien vermehren sie sich wie die Hasen. Und bei uns??? Ein Kind ist zu Teuer !!

87-583    7.7  Die kirchliche Erziehung ist kaum lebensnahe für nicht religiöse Menschen. Sie sollte ein Wegweiser sein, ohne Menschen auszugrenzen, die das Ziel nur teilweise oder gar nicht erreichen. Die zivile Erziehung gibt kaum Ziele vor, sie delegiert die Zielvorgaben an die Partner.

87-584    Die Menschen sind wissend und mündig genug um verantwortungsvoll Fragen zu ihrer Sexualität selbst entscheiden zu können.

87-585    Der Mensch denkt, und Gott lenkt. So wird es wohl auch hier sein. So viele Menschen wünschen sich Kinder und können keines bekommen. So viele Menschen haben Kinder - und lassen sie ver"kümmern", misshandeln sie, ...

87-586    ich kenn niemand für den Humane vitae ein Thema in ihrer lebensgestaltung ist - ich denke mündige Menschen informieren sich eher naturwissenschaftlich ohne Moral

87-587    7.1.: im Wissensstand der Bevölkerung ist "Humanae vitae" auf das "Pillenverbot" beschränkt - aber das scheint ja die beabsichtigte Kernaussage zu sein. 7.4.: die "Maria Troster Erklärung" der österreichischen Bischöfe wird konsequent verschwiegen. Das Gewissen als Letztinstanz wird nur von "progressiven" Priestern genannt. 7.8.: "JA" gilt (nur) für Österreich bzw. Mitteleuropa

87-588    die Entwicklungen sozialer und wirtchaftlicher Natur  haben die Geburtenrate drastsch gesekt: 1,2 Kinder pro Familie ! Natürlich brauchen wir mehr Kinder, als unsere Zukubnft, aber das muss eine freiwillige von der Gesellschaft geförderte Entscheidung sein

87-589    Leider ist die Lehre von Humanai vitae so in den Köpfen der älteren Menschen fixiert, sie belastet dadurch viele Beziehungen.

87-590    Es geht um eine vernünftige Familienplanung und Bevölkerungsplanung! Wir haben wenige Regionen mit zu geringer Geburtenrate und viele Gegenden mit viel zu hohen Geburtenraten. Da kann man nicht "mit dem Rasenmäher" gleiche Vorschläge/Vorschriften für alle machen!  Man hat das Gefühl der Kirche geht es bei Sex, Ehe, Kinder und Erziehung nur um die Züchtung neuer Mitglieder....

87-591    Familien muss es eifach leichter gemacht werden. Grundsätzlich soll es den Frauen freistehen, welchen Weg sie bei der Kinderbetreuung wählen. Ich bin jedoch sehr besorgt darüber, dass die Kinderbetreuung und -erziehung immer mehr aus der Familie ausgelagert wird.

87-592    Ich finde, dass niemand - auch nicht oder schon gar nicht die Kirche - zu urteilen hat, welches Paar sich wann für Kinder entscheidet. Das ist meiner Meinung nach eine Entscheidung, die jeder selbst für sich treffen darf und soll. Ein "Verbot" des sexuellen Aktes, der nicht der Fortpflanzung dient, ist absolut kontraproduktiv, da er vor Jahrzehnten, wenn nicht vor Jahrhunderten, von der Gesellschaft ad absurdum gestellt wurde. Vielmehr ist es meiner Meinung nach Pflicht der Kirche, zu versuchen, das Gewissen zu "bilden", aber keinesfalls zu richten.

87-593    Die Kinder sind die Zukunft einer Gesellschaft.Dieser Blick über die eigene Generation fällt schwer.

87-594    Da das Thema "EHELICHE FRUCHTBARKEIT" trotz aller Offenheit auch im zivilen Bereich nicht bzw. nicht ausreichend diskutiert wird, hat die kirchliche Lehre hier auch keinen gesellschaftlichen Nährboden.

87-595    die heutigen jungen Ehepaare entscheiden meist selbst - die Meinung der Kirche ist in ihren Augen veraltet und ist ihnen egal

87-596    Die Familienplanung nach "Humanae vitae" ist auch für gut Informierte fast undurchfürbar.

87-597    Die Ehe sollte nicht als "Zucht" angesehen werden.

87-598    Man sollte die Akzeptanz von elterlicher Erwerbsarbeit fördern, die auch dem Mann die Möglichkeit zur Verbindung beider Aufgabenbereiche gibt. Immer noch wird bei Männerarbeit überwiegend überdurchschnittlicher Einsatz gefordert: Viele Dienstgeber akzeptieren keine Teilzeitarbeit. Frauen, auch mit höchstem Ausbildungsstand werden in die Rolle der universellen Organisatorin gedrängt..

87-599    Das kommt auf die Gesellschaft an. In Gesellschaften mit sehr hohen Geburtenraten und nur geringen Möglichkeiten die eigene Bevölkerung selbst ausreichend mit Nahrungsmitteln zu versorgen und in Gesellschaften in denen die Ehepartner insbesondere Frauen nicht die Möglichkeit haben die Familienplanung wirklich zu beeinflussen sollte der Staat informativ und mit der kostenlosen zur Verfügungstellung von Verhütungsmitteln eingreifen (keine Abtreibung).

87-600    Lehre wird belächelt (praxisorientierte Informationen fehlen)

87-601    Warum muss alles latein sein? Kann man das nicht auch auf Deutsch schreiben? Wenn es um Verhütung geht, sollte man das jedem selbst überlassen.  Abtreibung verurteile ich ebenso. Sollte aber trotzdem niemanden ausgrenzen.  Und wenn sich jemand künstlich befruchten lässt, um ein Kind zu Welt bringen zu dürfen - aus welchen Gründen auch immer - sollte die Kirche das auch akzeptieren. Immer! Überall!

87-602    Kinder sind das höchste Gut für die Eltern und für die Gesellschaft.

87-603    Mit aller Macht Grundsätze durchzusetzen bringt außer Kirchenaustritten nichts. Die Konfrontation einer versteinerten Kirche (pro und contra) schafft unnötige Fronten und Verfeindung. Kirche soll versöhnen nicht trennen und darüber steht Gott und die Liebe.

87-604    Ein Ehepaar hat das Recht, zu verhüten wie es das für sicher hält. Methoden die zu unerwünschten Kindern führen, lehne ich ab!

87-605    Ich habe bei den Fragen Probleme mit der Formulierung "dir Kirche". Ist das die jeweilige Enzyklika, der Bischof, das Konzil, mein Pfarrer...?

87-606    wieder:  Den Themen von Humanae vitae Raum geben ja, aber keine fertigen Lehrmeinungen von oben nach untetrn verbreiten wollen.  das akzeptiert fast niemand, und damit vertut man sich überhaupt die Chance als Diskussionspartner akzeptiert zu werden.

87-607    Morallehre und Verständnis: Wo ist der Maßstab dafür? Was haben Lehramt und Kleriker den Familien voraus? "Morallehre" sollte als "Weisung zum guten Leben" verstanden werden KÖNNEN. Praxis ist vielfach, dass sie als Normvorgaben gesehen werden, die eine Eigenverantwortung zumindest eingrenzen.

87-608    Förderung der Geburtenrat hängt davon ab, wo man lebt! Es gibt dafür keine generelle Antwort.

87-609    jede Partnerschaft soll selbst über ihre Familienplanung und wie sie das macht entscheiden können ... übrigens der Empfang der hl. Kommunion ist für mich keine Belohnung sondern eine Hilfestellung zur Bewältigung der Probleme im täglichen Leben

87-610    Unter Johannes XXIII wäre bereits die Eigenverantwortung der Eltern mehr betont worden. Die "natürliche Familienplanung" ist für im Berufsleben stehende Frauen - und das ist heuztutage die Regel - nicht praktikabel, da sich geringfügige Belastungen auf die Verschiebung der Regel auswirken. Natürlich kann man Temperaturmessung und Schleimbeobachtung dazunehmen, aber es ist auch schwierig dass sich das Liebesleben nach diesen Dingen orientieren soll - da fühlt sich dann auch oft der Mann vor den Kopf gestoßen!

87-611    Soll man - inbesondere global betrachtet - eine tiefere Geburtenrate (Ende der Bevöljerungsexplosion) fördern, sowohl mit familienplanerischen als auch mit sozialen Massnamen: Ja, unbedingt!

87-612    Als gesamtes soll auf die jeweiligen folgen Aufmerksam gemacht werden. (Überbevölkerung sowie Überalterung

87-613    Ein Kind ist eine Gottesgeschenk! Es ist ein Segen auch wenn es Probleme macht oder krank ist. Lasset die Kinder zu mir kommen sagte der HERR. Was ein Fleisch ist im heiligen Bund der Ehe ist mit Gott verbunden. Auslegungen und Streitigkeiten über das Gesetz auch im Bezug auf die Ehe sind nutzlos und unfruchtbar! Vielmehr sollte sich die Kirche und deren Glieder sich guter Werke zu befleißigen!

87-614    es muss aber bei der Familienplanung auch auf die Verantwortung der Parre hingewiesen werden, in Bezug auf Hormone die den Körper und da sie in so großen Mengen genommen werden auch auf die Natur. Und es gibt z.B.: bei sehr vielen Paaren! keine Kentnisse über natürliche Empfängnisregelung -> auch von Seiten der Frauenärzte gibt es in Bezug auf Familienplanung aufholbedarf! Es kann nicht sein, dass es gang und gebe ist jungen Mädchen (oft 13-14 Jahre) die Pille zu verscheiben- es muss hier nicht nur auf die Verhütung hingeweisen werden- sondern auch auf die Veränderungen/ Prägungen die außerehelicher Verkehr mit sich bringt!

87-615    Ich erlebe auch hier sehr viele unterschiedliche Meinungen und Haltungen der Vertreter der Kirche. Nach meiner Meinung sollte das Gewissen der Christen gut gebildet werden, diese Entscheidung (Empfängnisverhütung) aber ihrem Gewissen überlassen werden.

87-616    Familienplanung ist wichtig und das Recht jedes Menschen.

87-617    Geburtenregelung durch Pille ist kein Verstoß gegen Gott!!! Kein Hindernis für Empfang von Sakramenten!!!

87-618    gso statistische Fragen weiß ich nicht, kann ich nur GEfühlsmäßig beantworten über das was ich in meinem Umfeld höre

87-619    wem sollte die Familienplanung sonst überlassen werden, wenn nicht den Ehepartnern?!?! Möchte sich die Kirche anmaßen, wie viele Kinder eine Familie bekommen sollte ?!?!