Kommentare betreffendKinder in „freien“ („irregulären“) Lebensgemeinschaften

Die Kommentare sind fortlaufend nummeriert aber ansonsten nicht redigiert.

74-1   DAs hängt weitgehend davon ab, ob für die Betroffenen ein verständnisvoller Seelsorgen überhaupt erreichbar ist. Kinder aus Konkubinaten und irregulären Ehen dürfen nach kirchlichem Recht nicht getauft werden& selbst dann nicht, wenn die Eltern gläubig sind..

74-2   Die Frage der Sakramenten-Vorbereitung ist zu kurz gegriffen& Grundproblem ist, daß die Kirche nach dem Religionsunterricht/Schulabschluß in Pflichtschulen kein niederschwelliges Instrumentarium zur Glaubensweitergabe in der modernen Welt anbietet. Und wenn ... dann ist es für kleinere Einkommen unerschwinglich (Preise der Unterkünfte und Kurse in kath. Bildungshäusern!) Da wäre das Geld, das der Kirche zur Verfügung steht, gut eingesetzt. Die (oft eit entfernten) Bildungshäuser werden großteils nur von kirchlich Engagierten und gut situierten Selbstverwirk-licherInnen frequentiert,

74-3   Der Religionsunterricht in den Schulen sollte konkreter auf die verschiedenen Lebenssituationen von Kindern und Jugendlichen eingehen

74-4   Zu Pkt. 6,1 finde ich die Auswahlmöglichkeit nicht zutreffend ! Mein Einschätzung ist, dass die Eltern zwar ausschließlich oder vorwiegend Verständnis erwarten, aber die Einbindung in die Gemeinde nur TEILWEISE wünschen und nicht "überwiegend" !

74-5   Ich erlebe Sakramentenvorbereitung als Abprüfen von kirchlichen Themen genauso wie ein offenes Erschließen in sinn-gebenden, aber relativ freien Impulsen

74-6   Die Sakramentenpastoral braucht Standards, die aber Menschennähe vermitteln, aber doch klare Grundsätze für das Verständnis der Sakramente abgeben.

74-7   Bei Tischmüttern und Firmhelfern kommt es auf die Schulung und die Qualität der handelnden Personen - und auf die Unterstützung durch die Priester an. Wenn die Priester nur noch als eilige Autofahrer erlebt werden, weil sie zu viele Gemeinden zu betreuen haben, dann erhält die Vorbereitung auf die Sakramente nicht den Stellenwert der ihr gebührt.

74-8   Die Unterstützung wird aber zu wenig angenommen

74-9   Erstkommunion-, Firmung- und Ehevorbereitung müssen intensiver durchgeführt werden. Die junge Generation hat zu wenig Glaubenswissen und Glaubenspraxis

74-10   das magische sakramentenverständnis hindert einen normalen umgang der klerisei mit den menschen: der klerus kommt als zauberelite daher

74-11   Was sollen die "in Sünde Lebenden" von einer Kirche erwarten, die mit strikter "Moral" hantiert.

74-12   Meine Kinder fanden den Religionsunterricht durchwegs langweilig und realitätsfremd. Sie lernten viel über andere Religionen (die jüdische, die muslimische, den Buddhismus..) aber wenig über die eigene.

74-13   Es gibt inzwischen viele Angebote für Eltern und Familien, z.B. Eltern-Kind-Gruppen, in denen gelebte Menschlichkeit, Miteinander leben und feiern zentral sind. Solche Formen der christlichen "Erziehung" sind weitaus vielversprechender als Formelgebete oder gar der Katechismus.

74-14   Vieles ist nicht mehr zeitgemäß und wird daher nicht mehr ernst genommen. Mit dieser Haltung verliert die Kirche den Boden, die Basis......schade!

74-15   "Die Kirche" sind wir alle - also sind wir da alle gefordert!

74-16   Wir haben Taufgespräche,Erstkommunionsunterricht, Firmunterricht und Ehegespräche mit dem Pfarrer

74-17   auch da differenzierung. natürlich gibt es hervorragende vorbereitungen im großen und ganzen spricht aber der kirchliche zugang nicht an - das ist neben der lehre auch eine frage der didaktik und methodik

74-18   Zu 6.2 und 6.3: "Weitgehend" bzw. "überwiegend" nicht "die Kirche", wohl aber einzelne (viele?) Gemeinden.

74-19   es gelingt nicht die Kinder für religiöse Fragen nachhaltig zu interessieren

74-20   Oft ist über die Erziehung der Kinder  wieder ein Zugang  zu religiös distanzierten  Eltern möglich, ein Kairos, ein emotionales Fenster, an verschüttete eigene religiöse Kindheitserfahrungen und -bedürfnisse anzuknüpfen.

74-21   Lasset die Kindlein zu mir kommen. Kinder sind unschuldig. Oberstes Gebot der Katholischen Kirche ist die LIEBE! Schuldgefühle zu erzeugen ist unchristlich!

74-22   Die Menschen werden nicht akzeptiert, wie sie sind, sondern ins Korsett kirchlicher Lehre gezwängt. Das machen die Menschen nicht mehr mit. Die Erziehung seitens der Kirche hat auch noch die überholte Form des Vorbetens und Nachbetens von Formeln nicht überwunden. Der mündige, selbst denkende Christ wird 'noch' von ihr gefürchtet statt gefördert.

74-23   Ich habe keine Kenntnis, welche Inhalte der Erstkommunionunterricht meiner Enkel hatte (Bistum Köln). Dies ist in unserer gemischtreligiösen Familie kein Thema. Das Einzige, was mir von meinem Erstkommunionunterricht (Bistum Mainz)in Erinnerung geblieben ist, möchte ich zum Besten geben: Vor Fastnacht schärfte uns im Erstkommunionunterricht der Pfarrer ein& ein Kommunionkind verzichtet auf die Teilnahme an Fastnachtsveranstaltungen. Um und die Folgen einer Zuwiderhandlung vor Augen zu halten, erzählte er folgende Geschichte: "Einst missachtete ein Kommunionkind den Wunsch seines Pfarrers und nahm doch am Fastnachtstreiben teil. Es tollte maskiert mit anderen Kinder umher und war unachtsam. Es geriet beim närrischen Treiben unter einen Wagen, wurde überfahren und starb an den Folgen des Unfalls." Ich missachtete den Wunsch des Pfarrers und bin heute noch am Leben.

74-24   Die Generation der heutigen Kinder wird sehr schlecht auf die religiös-spirituellen Aspekte des Lebens vorbereitet. Es ist schade, dass die esoterischen Strömungen stärker wirken als die christlichen - denn das Christentum hätte wirklich viel zu bieten - wenn es wirklich gelebt würde. Mir kommt vor, dass das Christentum zu einem Pseudo-Christentum verkommen ist und die Lehren Jesu in Wirklichkeit gar nicht mehr befolgt werden. Macht und Geld sind in der Institution der röm.-kath. Kirche viel zu wichtig geworden und sie hat meiner Meinung nach das ussprüngliche Ansinnen Jesu aus den Augen verloren.

74-25   bei 6.2 und 6.3. fehlt mir das detailwissen

74-26   erstkommunionvorbereitung in volksschule, firmvorbereitung in den pfarren

74-27   Kinder aus Lebensgemeinschaften sind freie Menschen und sind als Christen von der Kirche zu akzeptieren.

74-28   Das Fest der Erstkommunion ist sowas wie ein gesellschaftliches Ritual und da hat man noch die meisten Kinder im kirchlichen Kreis& leider verliert es sich dann immer mehr.

74-29   in vielen Pfarren gibt es durchwegs von engagierten Laien geführte Firmvorbereitungsgruppen und äusserst ansprechende Kinderwortgottesdienste.

74-30   Hier gibt es natürlich auch keine klare Linie. Es kommt immer darauf an, an welchen Priester man gerät. Das geht ja so weit, dass sogar der Kardinal in so schwierigen Fragen (vor allem der Ehepastoral) einen anderen Priester empfiehlt. Für die Priester selber muss das ja auch sehr schwierig sein, sie werden einfach im Regen stehen gelassen bei all den fast unmöglichen Aufgaben in den Großpfarren.

74-31   Christen sind aufgerufen allen Menschen ohne Unterschied, wie Brüder und Schwestern zu begegnen.

74-32   Eltern, die in einer glechgeschlechtlichen Gemeinschaft leben, scheuen oft davor zurück, ihre Kinder in einen kirchliche Kindergarten oder Schule zu schicken aus Angst, dass ihre Kinder von Seiten des Personals diskriminiert werden könnten. Somit behindert die diskriminierende Haltung der Kirche aktiv die Glaubensweitergabe an Kinder.

74-33   Es ist immerhin festzuhalten, dass in Österreich der Religionsunterricht der anerkannten Religionsgemeinschaften in den Schulen vom Staat finanziert wird.

74-34   Besser wäre, meiner Meinung nach, eine Taufe ab 16 Jahre... Kindstaufen, damals sogar mit Weihwasser (!)in den Mutterleib hinein (Nottaufe) sind ein totaler Blödsinn! Es fehlt bei uns noch die Aufklärung!

74-35   hier ist zu beachten, dass es kirchliches Leben überhaupt mur noch in größeren Städten gibt. Was also negativ beurteilt wird, liegt auch darin begründet, dass es mangels Teilnehmern gar nicht mehr stattfindet.

74-36   6.1. das Gleiche wie Paare die verheiratet sind, da sie sich selber kaum als "irregulär" empfinden

74-37   Es gibt seitens der kirche häufig ein großes bemühen, eltern und kinder zu "erreichen".

74-38   wie schon gesagt in manchen Pfarren sehr gut  z. B. Hartberg  in der STMK in Österreich in anderen wieder kaum  z. B Pöllau Pöllauberg

74-39   Zur Vorbereitung auf die Sakramente gibt es zum Glück inzwischen viele Ehrenamtliche die sich um kirchliche Vorgaben zum Glück wenig Kopf machen und wirklich versuchen Gott im Leben der Menschen erleb- und spürbar zu machen.

74-40   Man muss unterscheiden, ob es sich um die Eltern oder um die Kinder handelt. Die Kinder wollen oft "eingebunden" werden& bei den Eltern ist das meiner Erfahrung nach nicht so häufig

74-41   In freien Lebensgemeinschaften fehlt eher der Wille zur Bindung als die Sehnsucht nach einem Glauben.

74-42   DDie Unterstützung im Glauben wie auch die Vorbereitung auf die Sakramente geschieht häufig- nicht überall- in wenig lebensgerechter Weise.

74-43   All das hängt von den einzelnen Pfarren ab, es ist schwer hier generell von "der Kirche" zu sprechen.

74-44   Das sind Fangfragen ...

74-45   Es ist nicht die Schuld der Kinder, was die Umstaende der Eltern sind.

74-46   Jeder Mensch ist von Gott gewollt und kann daher nicht irregulär sein, auch wenn er aus nicht kirchlichen anerkannten Beziehungen stammt - dies gilt auch für Kinder die aus priesterlichen Beziehungen stammen!!

74-47   Meist sind Eltern sg irregulärer Partnerschaften von der kirchlichen Praxis im Umgang mit ihnen so traumatisiert, dass sie kaum Interesse haben, ihre Kinder demselben Verein zuzuführen.

74-48   ... Wieder das Problem der unverständlichen Sprache und eines Denkens, das in Wahrheit heute nicht mehr verstanden werden KANN!

74-49   Kinder können ja nichts für die Lebensweise ihrer Eltern und dürfen deswegen nicht benachteiligt werden. Wird aber bei uns auch kaum getan. In der Kinderpastoral stehen eben die Kinder im Mittelpunkt und nicht deren Eltern oder deren Lebensweise und Lebensform. Ich bin dagegen, dass die Sakramentenvorbereitung hier zu sehr für die ERwachsenenpastoral missbraucht wird, ohne dass das klar deklariert wird.

74-50   Die Kirche verwaltet in erster Linie sich selbst. Besonders am Land ist die Situation wo ein Pfarrer 2 oder mehr Gemeinden hat schlimm. Es gibt kaum noch Bindung zum Priester/Kirche.

74-51   Für Kinder aus sogenannten 'freien' Lebensgemeinschaften gibt es dieselben Angebote wie für alle anderen Kinder auch. Würde dabei unterschieden, hätte die Kirche bald keine Gläubigen mehr. Zumindest in unserm Land!

74-52   Die Kirche gibt Antworten auf Fragen, die nicht gestellt werden, schweigt aber zu brennenden Fragen der Gesellschaft oder ergeht sich in Phrasen.

74-53   Ich weiß nicht, wie es jetzt ist. In meiner Kindheit und Jugend gab es viel Zwang, Disziplinierungsmaßnahmen und Gewalt von Seiten der Kirche. Kinder wurden im Gotteshaus geohrfeigt!

74-54   Pkt. 6.1: Eingeschränkt auf "gläubige" Eltern! Pkt. 6.3: Hier muss man der Kirche wirklich ein Lob aussprechen& viele Pfarren bemühen sich sehr um eine Sakramentenpastoral, die "ankommt": Das Problem ist, das vielfach Sakramente nur als "Behübschung" von Lebenswenden, als tradierte Rituale für bestimmte Lebensphasen gefragt sind!

74-55   Beichte wird vernachlässigt, ich denke die wird es bald nicht mehr geben

74-56   Jungschararbeit läuft weitgehenst zufriedenstellend, ebenso die Vorbereitung auf Erstkommunion und Firmung.

74-57   Auf welche Sakramente? Mit Erstbeicht- und Erstlkommunionunterricht im Kindesalter ist es nicht getan. Mit ihrem Entscheid, die Bussfeiern seien nicht Sakrament, hat die Amtskirche der Glaubenspraxis des Volkes Gottes schweren Schaden zugefügt. Dasselbe geschieht mit der sturen Beibehaltung des Zölibatsgesetzes, das die Feier der Eucharistie verunmöglich, des zentralen Sakraments "(Quell und Höhpunkt").

74-58   Die Fragen sind oft schwer zu beantworten, weil die Erfahrung über "die Kirche" ja aus dem Erleben in einer Pfarrgemeinde entstehen - da gibt es ja enorme Unterschiede.

74-59   zu 6.1: gilt nach meiner Ansicht nur für gläubige Eltern zu 6.3: ich habe hier keine aktuelle Erfahrung mehr

74-60   Firmung - Sakrament der Verabschiedung und nicht der weiteren Eingliederung

74-61   Es ist ein Skandal, dass in der Diözese Salzburg nur auf die für viele abstoßenden Eheseminare vom Familienreferat aufmerksam gemacht wird. Von den ansprechenden Seminaren in St. Virgil heißt es, dass es sie nicht mehr gibt. Man kann nur auf Umwegen davon erfahren.

74-62   Wieder sind es in erster Linie die Pfarren, die hier die positive Arbeit leistet. Die Unterstützung durch die Kirchenleitung ist, abgesehen von der (noch vorhandenen) finanziellen und personellen Unterstützung gering.

74-63   Solange Kinder klein und unmündig sind, ist die Kirche ihr Partner. Aber ab dem Zeitpunkt, an dem die Kinder selbst Informationen bekommen und verarbeiten, ab dem Zeitpunkt, an dem sie eigenständige und eigenverantwortliche Junge Erwachsene werden, wenden sie sich von der Kirche ab, weil sie von anderen Strömen stärker beworben werden. Jene Jugendlichen, die die Kirche am meisten brauchen würden, fühlen sich am stärksten von der Kirche im Stich gelassen!

74-64   Antworten gelten für Gemeinden o.ä. in denen die Eltern Verständnis und Einbindung in die Gemeinde tatsächlich erleben.

74-65   Manche dieser in freien Lebensgemeinschaften lebenden Eltern wünschen sich nichts mehr von der Kirche, denn sie haben sich abgewandt.

74-66   Kirchliche Kinder- und Jugendarbeit wird in Österreich seitens der Bischofskonferenz zu wenig gefördert. es fehlt an finanziellen Ressourcen und Ausbildungsstandards für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter/innen

74-67   Vorbereitung auf die Sakramente geschieht weitgehend durch "Laien"& ist deswegen überwiegend ansprechend.

74-68   Kinder aus freien Lebensgemeinschaften werden üblicherweise wie alle anderen Kinder behandelt.

74-69   zu 6.1 für sich wollen sie, dass sich die Kirche in ihre privaten Angelegenheiten nicht einmischt        für ihre Kinder wollen sie, dass sie wie die Kinder aus ehelichen Gemeinschaften gehandelt werden. zu 6.3 die Kirche ist sehr bemüht im Rahmen der Vorschriften eine passende Sakramentsvorbereitung zu bieten, scheitert aber an der Gleichgültigkeit der Menschen.

74-70   Firmunterricht könnte tw jugendgerechter sein von der Methodik her, ist aber sehr unterschiedl,. je nach Pfarre

74-71   Ist ein staatlich ausgebildeter Theologe(Religionslehrer) gleichbedeutend mit einer kirchlich ausgebildeten Person(Priester) im Sinne der übermittelten kirchlichen Werten?

74-72   Die Antwortmöglichkeiten sind in gänzlich unzulässiger Weise polarisierend! Zwischen "überwiegend" und "kaum" liegen doch noch Welten!!!

74-73   zu 6.3: Das kommt auf die jeweilige Pfarre an. Ich bereite selbst Kinder und Jungendliche auf Erstkommnuion/"Erstbeichte" und Firmung vor und denke, dass ich das mit meinen Mitarbeitern ansprechend mache. Ehevorbereitung ist sicher nicht ausreichend! Für die Taufe gibt es ein Taufgespräch -ob das reicht?

74-74   Gott sei Dank leben wir in einer christlichen Gemeinde wo dies scho gelebt wird!!!!!

74-75   Viele junge Leute und Kinder sind der Kirche schon sehr fern und interessieren sich überhaupt nicht mehr für christliche Einstellungen

74-76   Der Begriff "irregulär" (=außerhalb der Norm Seiende) betrifft Kinder und Heranwachsende von Alleinerziehenden, unverheirateten Paaren, geschiedenen Wiederverheirateten... Ist eine Abqualifizierung junger Menschen als zweitklassig ein Ziel, zudem feinfühlig?

74-77   Die Erstkommunion und Firmung wird bestens vorbereitet und gefeiert.

74-78   hängt von er Priesterpersönlichkeit ab

74-79   Auf die Erstkommunion wird im schulischen Religionsunterricht vorbereitet. Auf die Firmung in pfarrlichen Gruppen.

74-80   leider aber nur für Kinder, deren Eltern aktiv am Kirchenleben teilnehmen, es gibtr aber viel mehr Kinder, die vielleicht gerne mitmachen würdne, von zu Hause aber nicht begleitet werden, daher sollten Vertreter der Kirche vermehrt diese Eltern besuchen und betreuen

74-81   --------------

74-82   GILT FÜR VIELE FRAGEN: DIESE SIND FÜR NICHT-FACHLEUTE BZW: NICHT  - INSIDER &&&NICHT BEANTWORTBAR

74-83   Leider wird zumeist die große Chance vergeben, im Rahmen der Sakramente die Menschen wirklich anzusprechen, zu vieles erstickt in der Routine

74-84   Menschen, die mit der Kirche in Kontakt stehen wünschen sich sowohl Verständnis als auch die Möglichkeit am Gemeindeleben teilnehmen zu dürfen. Der Religionsunterricht ist oft ansprechend und die oft einzige Möglichkeit mit Kindern und Jugendlichen über ihre Gedanken, die Gott und die Welt und das Leben betreffen, ins Gespräch zu kommen. Ich denke die Vorbereitung auf die Sakramente wird in vielen Pfarren als Chance gesehen, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen.

74-85   Dasiveau der ReligionslehrerInnen in unserem Land ist sehr hoch.

74-86   von irregulären Lebensgemeinschaften zu sprechen ist Frevel!

74-87   Man muss das Angebot der Kirche aber auch annehmen und selbt dafür sorgen, dass man die Vorgänge auch versteht.

74-88   In meiner Gemeinde ist die Kirchliche Betreuung vorbildlich. Allgemein leider nicht. Wir würden ein positives Marketing brauchen, damit unsere Jugend stolz sein kann, Christ zu sein. Im Umgang und in der Zusammenarbeit mit Moslemischen Menschen ist es wichtig, sein christliches Selbstbewusstsein zu haben. Dadurch wird der Respekt der Moslemischen Menschen viel höher. Sie akzeptieren, dass ich am Sonntag in die Messe gehe und ich akzeptiere, dass sie am Freitag in die Moschee gehen. Damit ist die Grundlage für eine gute Zusammenarbeit gegeben.

74-89   Wie viele "freie" Lebensgemeinschaften entstehen durch die Gesetze der Kirche? Die Menschen sind deswegen keine Ungläubigen - deswegen ist dieses Thema ja so wichtig!

74-90   Rligionsunterricht in Schule ist in Österreich die Verkündigungsform der Kirche, die die zahlenmäßig größte Gruppe flächendeckend anspricht. Das schlägt sich aber nicht in der Wertschätzung durch die "Oberen" nieder. Die Erstkommunionsvorbereitung wird in Eintracht mit den 2. Klassen durchgeführt, manchmal noch die Firmung. Das ist zu spät. Ich finde aus meiner Praxis heraus nicht, dass Kirche (außer in Schule) sich um die Kinder und Jugendlichen in einem ausreichenden Umfang annimmt. Einige Pfarren sid ganz toll, es fehlen aber Konzepte, Botschaften und Dialogbereitschaft.

74-91   Hier wieder: Meinen Sie die Amtskirche oder die Gläubigen. Viele dieser und obiger Fragen können nicht beantwortet werden.

74-92   es wird in der Schweiz kein unterschied gemacht, ob ein Kind aus unehelichen Verhältnissen stammt oder aus dem Sakrament der Ehe gezeugt wurde. Auch hier: die Protestanten sind viel offener

74-93   Zu 6.3.: Sakramenten-Vorberteiung ist - so weit ich das sehe - sehr unterschiedlich von Pfarre zu Pfarre!

74-94   Kinder dürfen auf keinen Fall das verantworten müssen, was die Eltern durch ihre Entscheidung leben.

74-95   Selbst gut gemeinte Firmgruppen haben oft wenig bleibende Wirkung.

74-96   Den Ausdruck irregulär finde ich schon eine Zumutung.

74-97   In der Pfarre Unterricht vor - Erstkommunion - Firmung - Trauung Über die Beichte höre ich seit Jahtzehnten nichts. Zur Osterbeichte wird nicht aufgerufen.

74-98   zu 6.1 Viele irr. Paare haben den Kontakt zur Kirche einfach aufgegeben.  Sie erwarten sich keine Einbindung mehr. Sie wollen verstanden und akzeptiert und nicht geduldet werden!

74-99   mehr Informationen und mehr gemeinsame Feiern wären schön, das scheitert jedoch an der Anzahl der Priester und der engagierten Laien ... und am Interesse der Kirche nicht so nahe stehenden Personen

74-100   Die Kirche bereitet überhaupt nicht vor....sondern nur die Mütter oder Väter!

74-101   Oberstes Gebot ist ein Höchstmaß an Liebe

74-102   6.2 wenn die Eltern die Kinder am Religionsunterricht teilnehmen lassen

74-103   6.1 Die Frage differenziert nicht. Paare in freien Lebensgemeinschaften haben sehr unterschiedliche Motive: Viele wollen in diesem von ihnen als sehr privat empfundenen Lebensbereich nichts mit Kirche UND Staat zu tun haben. Verständnis wünschen sich vor allem Paare, die zwar kirchlich heiraten wollen, aber sich ihrer Partnerschaft noch nicht ausreichend sicher sind oder noch keine wirtschaftliche Basis für eine Ehe und Kinder aufbauen konnten.

74-104   Das ist aber kein Verdienst der Bischöfe, sondern der vielen engagierten "Laien" und auch vieler Priester

74-105   Kommunion- und Firmvorbereitung in der Hand von Laien geht nicht. Sie muss hochprofessionell und zutiefst motivierend sein.

74-106   Wir haben vor Ort eine ausgezeichnete, lebendige Kinderkirche.

74-107   Ja, es wird in den Pfarren ungeheuer viel Energie in die Vorbereitung von Erstkommunion und Firmung gesteckt. Es wundert mich schon lange, dass man etwas so intensiv betreibt und dabei längerfristig null "Erfolg" herausschaut: Weder Eltern noch Kinder noch Paten sind damit kirchlich irgendwie zu gewinnen. Ich finde es schade, dass hier keinerlei Reflexion betrieben wird. Ich weiß schon, dass die Kirche mit anderen Maßstäben misst, aber dermaßen viel Kraft zu vergeuden, halte ich auf die Dauer für sehr ungünstig. Hier könnte man sofort ansetzen, Lebenswelten der Menschen studieren, wissenschaftliche Ergebnisse einbeziehen und neue (ganz andere!!!) Konzepte entwickeln und andere Schwerpunkte setzen: begleitende, länger wirksame Familienpastoral, Hilfe bei der Erziehung, Begleitung in Lebenskrisen (Krankheit, Burnout, Arbeitsplatzverlust...) etc.  Es tut mir leid/weh, dass der kirchliche Rahmen zur äußeren Behübschung von Familienfeiern herhalten muss!

74-108   Meine Antworten in diesem Kapitel setzen voraus, dass es sich um gläubige Christen handelt. Die anderen legen auf die Anerkennung durch die Kirche keinen Wert.

74-109   Für Frauen gibt es keine reguläre Vorbereitung auf die Diakoninnen- und die Priesterweihe.

74-110   Auch kirchlich nicht sozialisierte Menschen wollen in ihrem Bemühen um Ehe und Familie von "der Kirche" akzeptiert werden.

74-111   Weiß ich nicht!

74-112   Kinder sollten alle in der selben Weise willkommen sein, unabhängig von der Art der Lebensgemeinschaft ihrer Eltern. Sippenhaft ist verwerflich. Eventuell benötigen Kinder aus problematischen Verhältnissen grössere Zuwendung als andere.

74-113   Sakramentenvorbereitung ist häufig gegeben aber wenig ansprechend (Firmung& Ehe& Buße& ...)

74-114   6.3. nicht immer "kindgerecht" und sehr kurzfristig-denkend

74-115   Frage 6.1 manipulativ

74-116   es ist zuwenig Kapazität in den Gemeinden an hauptamtlichen und ausgebildeten Mitarbeitern für die Pastoral, Priester sind auf Grund ihrer geringen Zahl und oft nicht landeszugehörig, daher mit den Menschen kulturell nicht so verbunden., überfordert.

74-117   Religionsunterricht, Erstkommunion- und Firmvorbereitung sind gut in den Gemeinden installiert und akzeptiert. Verbindliche Ehevorbereitung wird weitgehend als hilfreich empfunden.

74-118   Die Sakramenten-Vorbereitung wird engagiert angeboten und durchgeführt. Jedoch das Interesse versiegt zunehmend, weil der Glaube bei den derzeit aktiven Vätern und Müttern zu schnell "verdunstet".

74-119   Es gibt wenige, die sich engagieren, und nicht immer die Geeignetsten.

74-120   Sakramente sind kostbar. Die sakramentale Beichte ist ein katholischer Schatz und eine wirkliche Heilung - gerade deswegen darf sie nicht als Machtmittel missbraucht werden. Der Ausschluss getaufter Gläubiger von Sakramenten aufgrund der Form ihres LEbens ist skandalös und widerspricht der Botschaft Jesu Christi. Wer ohne Schuld ist, werfe den ersten Stein - ...

74-121   In lebendigen Pfarren unternehmen die Laien oder Kapläne die Vorbereitung der Kinder auf die Sakramente& das ist auch gut so - denn die meisten Laien sind Lebensnaher als die Priester.

74-122   Geht es bei 6.2 und 6.3 um alle Kinder oder um die Kinder aus "irregulären" Lebensgemeinschaften? Man sollte jedenfalls allen Kinder gleich begegnen.

74-123   Ich finde es verkürzend, eindeutige Antworten zu geben, wenn ich in meinem Umfeld die ganze Bandbreite erlebe. Ich sehe in der Heimatpfarre sehr gute Angebote. Sie wahrzunehmen ist aber freiwillig.  Die Vorbereitung auf die Sakramente ist nicht optimal. Allerdings ist das auch fast unmöglich, wenn in der Familie Glaube nicht gelebt wird. Zudem erschwert eine unverständliche liturgische Sprache den Zugang.

74-124   Die christl. Erziehung und Vorbereitung auf die Sakramente erfolgt ausschließlich von Laien in den Schulen. Es sind dringend mehr kirchliche Mitarbeiter (Pfarrassistenten, Diakone etc,) gefordert, die die Seelsorge vor Ort übernehmen bzw. unterstützen können. Unsere Priester sind mit Begräbnissen, Taufen und Hochzeiten schon überbeansprucht bzw. Überfordert.

74-125   Manche Paare werden gezwungen, in freier Ehe zu leben, weil sie ihre vergangene Ehe nicht verleugnen und als gänzlich schlecht im Sinne der Annulierung sehen wollen. In vielen Gemeinden wird nicht gefragt, sondern es geht um verantwortungsvollen Miteinander und Füreinander. Die wieder-verheirateten-Paare, denen der Glauben wichtig ist, werden aber leider immer noch oft vor den Kopf gestoßen und ausgeschlossen. Barmherzigkeit Gottes wird hier von den Priestern und Kirchenrechtlern zugeschnitten und als göttliche Offenbarung dargestellt - mit welchem Recht?

74-126   Die katechetischen und pastoralen Aufgaben werden immer häufiger von begabten Frauen !!!!!!!!!!!! und Männern im Laienstand bestens erfüllt, in glaubwürdiger Form.  Die Kirche verspielte in der Nazizeit des vergangenen Jahrhunderts ihre Glaubwürdigkeit  durch Schweigen, Feigheit, Wegschauen und Mitläufertum (von Ausnahmen abgesehen, Gott sei Dank).   Heute verspielt sie leichtfertig ihre Glaubwürdigkeit, weil sie die Frauenrechte mit Füßen tritt und das priesterliche Amt an das Geschlecht der Männer knüpft. Armen, arme Männerkirche!!!!!!!!! Ihr verloret schon die Frauen, und so verliert ihr kommende Generationen!!!!

74-127   Die Einbindung der Laien bei der Sakramentalen Vorbereitung, z.B. Erstkommunion, Firmung, ist mit dem Pontifikat von Papst Johannes Paul II spuerbar zurueckgegangen.

74-128   Das gröste Problem ist, dass die Menschen Symbole immer weniger verstehen. Das hat auch mit viel Fernsehen von Kindern und dem Umgang mit den nbeuen Medien zu tun. So wird die Fantasie nicht entwickelt und auch gewisse Seelenvermögen die zu einer spirituellen Entwicklung führen nicht entwickelt und gepflegt.

74-129   Was heißt hier eigentlich "Kirche"? Gläubige Menschen suchen nach einer kommunikativen, spirituellen Beheimatung in einer Gemeinde. Diese steht und fällt mit der Sensibilität für Vielfalt gelebten Christseins (in sexuellen und partnerschaftlichen Beziehungen)und dem dazu oft unfähigen Betreuungspersonal.

74-130   Beispiel Sakrament EHE: Hier wird an "einem Wochenende" den Ehewilligen erklärt, was Ehe ist und wie es gehen könnte. Für eine gelingende, lebenslange EHE bräuchte es viele Jahre der spirituellen Vorbereitung und der guten lebenslangen Begleitung von Priestern, die auch von der EHE und vom täglichen Zusammenleben von Frau und Mann etwas verstehen, was bei "zölibatär" lebenden Priestern kaum der Fall sein dürfte. Also auch hier gilt - endlich ankommen im 21. Jahrhundert!

74-131   Diese Eltern sollten erwarten dürfen, dass diese Kinder völlig gleich behandelt werden, denn selbst wenn die Eltern Schuld am Zerbrechen der Ehe haben, so darf man dies nicht die Kinder spüren lassen. Denn das würde sie sicher von der Kirche entfremden. Ich hoffe sehr, dass diese Kinder und Heranwachsenden an christlichen Schulen nicht abgewiesen werden. Die Eltern sind immer das Vorbild für die Kinder. In wenigen Fällen wird man daher  Kinder zu einer sakramentalen Praxis heranziehen können, wenn diese den Eltern verwehrt wird.

74-132   Viele Paare in freien Lebensgemeinschaften fühlen sich und ihre Kinder von der katholischen Kirche nicht angenommen. Es sollte deutlich werden, dass alle willkommen sind.

74-133   Wenn die Kirche die Lehre der letzten Jahrtausende nicht mehr lebt, wie soll sie die Lehre dann den Kindern vermitteln? Die Kirche muss wieder zu ihren Wurzeln zurück, um die Menschen richtig und gut zu unterrichten.

74-134   Das größe Problem ist das Busssakrament: Alle Priester benötigen heute ein Mindestmaß an psychotherapeutischer und gesprächskundiger Ausbbildung.

74-135   Die Vorbereitung auf die Sakramente findet meist durch Laien, Frauen in der Mehrzahl, statt. Das erlaubt die Kirche, nur kein Spenden der Sakramente.

74-136   Christl. Erziehung muss vom Kleinstkindalter an geschehen.  Immer mehr Kinder müssen in 2 gegensäzl.Welten leben: Zuhause in säkularem Umfeld, in Kindergarten und Schule mit Elementen religiöser Erziehung.

74-137   Besonders Religionslehrer, Jungscharmitarbeiter, Jugendleiter und andere Ehrenamtliche Mitarbeiter unterstützen die religiöse Erziehung und die Vorbereitung auf die Sakramente der Kinder.

74-138   Die Vorbereitung erfolgt nur mehr vorbildlich für die Erstkommunion unter schwerster Belastung für die Religionslehrer ( Keine christl. Lehrer mehr !!). Nachher fehlen die Vorbilder  ( Eltern ? - Paten ?? ) bzw. in der Gesellschaft und der Glaube wird nicht mehr erfahrbar !!!

74-139   Ich würde mir wünschen , dass die Priester mehr über die Kraft  und Wirkung und Einsatzmöglichkeiten der Sakramente spricht und auch erklärt.

74-140   Es keine einheitliche Meinung - wird sehr verschieden gehandhabt.

74-141   Da fehlt wohl fast allen die Erfahrung um diese Fragen zu beantworten

74-142   Im Religionsunterricht wird versucht, die Kinder in ansprechender Weise auf die Sakramente vorzubereiten--es ist aber nicht einfach, denn die meisten Kinder haben keinen religiösen, gläubigen Background mehr.

74-143   Der Karren steckt tief im Sumpf. Zu lange hat die Amtskirche ausgegrenzt. Zu lange hat die Kirche hopp oder trop gesagt. Aber Leben lässt sich nicht von Menschen endgültig verdammen, also haben sich die Menschen abgewandt. ZUERST muss die Kirche diesen Menschen PARTNERIN werden!!! Dann kann AUF AUGENHÖHE eine Kommunikation stattfinden. Jesus hat die Samariterin am Brunnen nicht ausgeschlossen, sondern sie wirklich eingeladen! Die Kirche muss eine neue Haltung lernen und diese Haltung leben. Den Armen, den Sündern, den Kranken, den Bedürftige gegenüber. Die kirche ist nicht besser, steht niocht auf der "guten Seite", sie ist Mittel, Werkzeug, Hilfe, verlängerter Arm Gottes zu den Menschen. Das aber geht nicht autoritär, es geht partnerschaftlich, auf Augenhöhe, wie es Jesus gezeigt und vorgelebt hat.

74-144   Mein erster Sohn kam unehelich auf die Welt. Kannte zu dieser Zeit meinen Ehemann bereits 5 Jahre. Bin überzeugte und gelebte Christin. Mein zweiter Sohn kam ehelich zur Welt. Ich wusste irgendwann heiraten wir kirchlich. Beide Kinder wurden religiös erzogen. Es mangelte ihnen an nichts. Ehe heißt nicht -> gut und freie Lebensgemeinschaft -> schlecht. Beziehung ist immer Verantwortung. Geht die Ehe schief ist es "kirchlich aus". Trenne ich mich in einer freien Lebensgemeinschaft hat es keine so massiven kirchenrelevanten Auswirkungen - siehe wiederverheiratete Geschiedene.

74-145   Wenn sich die Gläubigen zur Kirche bekennen, werden sie auch unterstützt. Es wird versucht  Kirchenverstehende zur Kirche zu gewinnen.

74-146   Die Religionslehrerinnen und Religionslehrer bemühen sich sehr um alle am Religionsunterricht teilnehmenden Kinder.

74-147   Im Bereich Sakramentenpastoral gibt es sehr viele Initiativen und oft auch tolle Ideen. Viele setzen sich hier ein - ehrenamtlich und hauptamtlich - mit viel Freude, aber auch Frust, weil halt viele familiäre und außerfamiliäre Aktivitäten der Kinder und Jugendlichen wichtiger genommen werden als kirchliche Angebote.

74-148   Kindern ist der Glaube fürs Leben mitzugeben. In welcher Situation sie ihn später brauchen ist offen. Aber er sollte da sein um Fehlhandlungen zu vermeiden.

74-149   in ansprechender Weise? Na ja, wenn es keine Obdachlosen- oder Zigeunerkinder sind...

74-150   akzeptanz und anerkennung eine möglichkeit ist die von manchen schon prktizierte paarsegnung keine verweigerung der taufe solcher kinder

74-151   Die Kinder werden größtenteils als eigenständige, wertvolle Personen gesehen - unabhängig von den Situationen, in denen sie aufwachsen.

74-152   Ein kirchliches Angebot für Kinder aus "irregulären" Lebensgemeinschaften besteht, aufgrund der elterlichen Erfahrungen mit Kirche wird es jedoch selten wahrgenommen.  Im Übrigen ist der Begriff "irreguläre Lebensgemeinschaft" sehr verletzend. So können nur Juristen sprechen, die das vielfältige Leben in eine Norm pressen.

74-153   Das wird wohl von Pfarre(r) zu Pfarre(r) verschieden sein!

74-154   Die starke Fokussierung auf das Ideal der (Kern)Familie und die damit verbundene Wert anderer Formen hat m.E. auch eine wahrgenomme Wertung (auch wenn die Kirche das selbst nicht so intendiert!) der Kinder solcher Lebensgemeinschaften zur Folge.

74-155   Erstkommunionsvorbereitung hat meiner Meinung nach von der "Kirche" (Religionslehrer und Priester) zu erfolgen und nicht aufgezwungenermassen von "Tischmüttern"!!!

74-156   "ansprechende Weise" ist kein klar umrissener Begriff. Ist Kindergottesdienst ansprechend per se, weil er "kindgerecht" aufbereitet wird - und finde ich das für meine Kinder immer ansprechend? Da scheiden sich die Geister, daher keine Antworten.

74-157   Zum einen ist der konfessionelle Religionsunterricht ein Ort, an dem christliche Erziehung erfolgen kann - innerhalb des schulischen Rahmens ist dies allerdings sehr eingeschränkt möglich (zB wegen der Beurteilung). Auf pfarrlicher Ebene gib es tatsächlich nur mehr wenige Angebote für Sakramentenvorbereitung bzw. wir es immmer schwieriger, Kinder und Jugendliche zu erreichen, vor allem im Städtischen Bereich.

74-158   6.2. und 6.3. Ich kann nur für meine Gemeinde sprechen, da die Umsetzung dieser Dienste sehr von den handelnden Personen abhängig ist. "Die Kirche" in Österreich hat viele verschiedene Gesichter!

74-159   Die freien Lebensgemeinschaften wollen erfahrungsgemäß nicht unbedingt etwas mit der Kirche zu tun haben  Liebe, Treue und Beistandspflicht (Ehe) ist nicht unbedingt jedermanns Sache& sonst würde es doch viel mehr Eheschießungen geben.

74-160   Sakrament der Buße in der 2. Klasse Volksschule entspricht nicht dem Entwicklungsstand der Kinder, Firmung mit 14 ist nicht ausgerichtet auf den Entwicklungsstand der - in diesem Alter höchst pubertären Jugendlichen - sondern auf die organisatorischen Möglichkeiten, die Jugendlichen noch zu "erwischen", bevor sie in höhere Schulen etc. verschwinden (zumindest am Land).

74-161   Viele in freien Lebensgemeinschaften lebenden Paare ist die Einstellung der Kirche glelichgültig. Die meisten nehmen auch nicht am kirchlichen Leben teil. Wenn die Kinder aus diesen Gemeischaften getauft sind, erfolg eine christliche Unterweisung im Religions- und Kommunionunterricht in geeigneter Weise.

74-162   Die Kirche bemüht sich zwar, erreicht aber nur wenige

74-163   Die Priester nehmen keine, seelsorgerische Aufgabe mehr war. Es ist ja grotesk das sich Priester von "Gläubigen" (Pfarrgemeinderäte) beraten lassen, die zum großen Teil kein Interesse an der Stärke der Kirche haben, im Gegenteil die Kirche schwach machen wollen. (Nur kein Einfluss der Kirche)

74-164   Die Vorbereitung  auf Erstkommunion und Firmung wird von gut ausgebildeten Laien hervorragend gestaltet. Die Familienmessen ebenfalls. Der Gemeinschaftssinn steht im Mittelpunkt, bei allen Kinder-und Jugendveranstaltungen, mit hoher Qualität

74-165   Priester haben kaum mehr die Zeit dazu, bei allem guten Willen!

74-166   Eine gute Vorbereitung ist zwar selbstverständliche Aufgabe, doch darf die Wirkung nicht überschätzt werden. Das innere und nachhaltige Annehmen der Sakramente durch die Menschen liegt nicht in der Verfügbarkeit der Kirche.

74-167    Meine negativen Antworten resultieren daher, weil die Priester nicht wissen, wie sie mit Gleichgeschlechtlichen umgehen sollen, auch nit mit deren Kindern. Sie waren ja Jahrhunderte ausgestoßen. Selbst die sogenannten "Christen" rümpfen die Nase, meiden ja ekeln sich sogar vor ihnen. Da liegt ein weites Feld der Wiedergutmachung vor der Kirche!!!

74-168   Kinder sind immer "unschuldig" und dürfen in keiner weise diskriminiert werden.

74-169   Das Rechtliche ist der Kirche oft wichtiger als das Menschliche

74-170   Durch den zunehmenden Personalmangel ist das Angebot für Jugendliche und Familien in Gemeinden de facto nicht vorhanden. Religionsunterricht wird zunehmend durch Ethikunterricht ersetzt, vermutlich ebenso Personalmangel und/oder Sparmaßnahmen der Schulen.

74-171   Christliche Erziehung erschöpft sich nicht in Sakramentenvorbereitung.

74-172   Vielfach sind bei Erstkommunion, Firmung und Eheschliessung bemühte, beispielgebende Laien eingebunden, die auch einen realistischen Bezug zum Leben haben und in der (Pfarr)gemeinschaft anerkannt sind. Viele Priester sind müde und ausgelaugt und strahlen so keine Begeisterung aus.

74-173   Die Sakramentenvorbereitung hängt sehr stark von den Pfarren und Mitarbeiterinnen- haupt- und ehrenamtlich ab. Deshalb kann für mich nicht beantwortet werden, ob sie allgemein ansprechend ist. Ich bemühe mich in meiner Pfarre seit über 10 Jahren um ansprechende Erstkommunionsvorbereitung!

74-174   die Kirche ist nicht für die Erziehung der Kinder zuständig das ist einzig und allein Aufgabe der Eltern

74-175   Keine Beschwerden hier

74-176   Es ist schwer für die Kirch Kinder in unsererm Land christlich zu Erziehen, da mittlerweile auch in den Schulen oder in den Krankenhäusern keine Kreuze mehr hängen und diese somit keinen richtigen Bezug dazu bekommen.  Als ich klein war gab es überall ein Kreuz und alles war viel religiöser. Jetzt ist es meist verboten und man nimmt den Kindern einen wichtigen Anhaltspunkt. Gott ist immer bei dir, das hat einem das Kreuz vermittelt.

74-177   Ehen sind nicht notwendig um Kinder zu bekommen und eigentlich auch sonst nicht. Ich bin selst unehelich und lebe in einer Patchwork-familie. Das bedeutet nicht, dass ich ein schlechter Mensch bin oder das meine Eltern etwas falsch gemacht haben. Jeder der etwas anderes glaubt, hat meiner Ansicht nach keine Ahnung von richtiger Liebe denn die braucht keinen Trauschein.

74-178   Die Kirche weiß von den Unvermittelbarkeiten ihrer Lehre& um dem zu entgehen werden christliche Erziehung/Vorbereitung etc. oft Gemeindegliedern überlassen, die slebt keine rechte Position beziehen (können).

74-179   Viele Dinge werden auf die Eltern abgeschoben, wie Vorbereitung zur Erstbeichte, Erstkommunion usw. Dass diese einen Beitrag leisten müssen ist klar, allerdings ist man als Laie - trotz gut ausgearbeiteter Leitfäden - oft überfordert. Auch hier wird der Priestermangel zu einem großen Problem werden.

74-180   es ist noch zu wenig Mut da, zu einer mündigen Entscheidung zu führen. Die Firmung ist immer noch nicht gereifte, persönliche Emtscheidung. Kinder aus "irregulären" Lebensgemeinschaften müssen die vorurteilsfreie Zuwendung der Gläubigen spürenn können und die Partner sollen Unterstützung in ihren Erzieungsbemühungen erfahren.

74-181   6.1. Alleinerziehende erwarten m.E. kaum etwas von der Kirche, sind froh, wenn Kinder die Sakramente empfangen, weiß allerdings nicht, ob sie Erwartungen an die Kirche haben. 6.2. Es wird an den Schulen Religionsunterricht angeboten. Mehr oder weniger ansprechend, Schule kann allerdings das nicht wettmachen, was zu Hause fehlt.6.3 in unserer Gemeinde finden sehr gute Vorbereitungen auf alle Sakramente statt. Dank der Hauptamtlichen und den vielen Ehrenamtlichen, die in die Vorbereitungen mit eingebunden sind.

74-182   "Was Gott vereinigt hat, soll der Mensch nicht trennen!" Vielleicht sind diese Lebensgemeinschaft von Gott zusammen gefügt, doch der Staat oder die Kirche verweigert ihnen aus welchen Gründen auch immer die Anerkennung. Keinesfalls dürfen die Kinder deshalb irgendeinen Nachteil haben, noch hat die Gesellschaft das Recht sie auszugrenzen.

74-183   Zu 6.1. redet nicht über sie sondern mit ihnen. Meiner Erfahrung nach ist der letzte Punkt, den kirchenferne Eltern aufgeben der Religionsunterricht an den Schulen. Eltern wollen immer das Gute für ihre Kinder. Und wenn sie das nicht mehr in der Kirche zu finden glauben, dann ist die Kirche "irregulär" geworden.

74-184   Es wäre hilfreich, wenn sich Religionsunterricht nicht auf Frontalunterricht beschränken würde. Wie wäre es zum Beispiel, mit den Kindern in gemeinnützige Einrichtungen zu gehen und das Ehrenamt im kirchlichen Dienst auch jungen Menschen näher zu bringen? Dort kann man viele der kirchlichen Lehren gleich praktisch auf das eigene Handeln beziehen.

74-185   es kommt auf die gemeinde an. priester sollen laien da mitwirken lassen und ihnen vertrauen, eine immens wichtige arbeit

74-186   Das Problem der Kirche: sie erreicht großteils die Menschen nicht mehr.

74-187   Viele Jugendliche wissen nicht, dass Wiederverheiratung von Geschiedenen oder freies Zusammenleben nicht im Sinne der Kirche ist.  Dieses Thema anzusprechen ist für sie wie eine Offenbarung...

74-188   Unser Ehevorbereitungskurs war die helle Katastrophe. Wir hätten diese gerne mit einem Priester durchgeführt, leider mussten wir das Angebot von Laien nutzen, die dem Seminar nicht gewachsen waren.

74-189   Wichtig ist, dass alle Kinder in den Gemeinden mit leben können, Angenommen-Sein erfahren und Aufgaben erhalten (ministrieren, Chor, im Pfarrleben mithelfen).

74-190   alles nur Formsache!

74-191   Man könnte die Eltern mehr einbinden und ihnen so auch ihre Verantwortung mehr bewusst machen.

74-192   Es ist schwer, die christliche Erziehung von Kindern zu unterstützen, wenn sie für deren Eltern keine Rolle mehr spielt außer als Schmuck bei Taufen und Hochzeiten, bei Martinszügen und Krippenspielen. die Basisgemeinde sind bemüht aber finden wenig Echo

74-193   Die Kirche soll im Leben nur begleitend nicht aber bestimmend sein! Dann könnten sie viele Jugendliche zum Glauben zurückgewinnen!

74-194   Diese Menschen führen oft einen jahrelangen Kampf gegen sich selbst. Die Einstellung unserer Kirche macht alles noch viel schwerer. Sie müssen sich abwenden von ihr, um zu sich JA sagen zu können.

74-195   es liegt wie überall an den fähigkeiten "des personals". engagierte jugendbeteuer können so manches manko von "daheim" ausgleichen und die bedeutung und die botschaft der sakramente glaubwürdig vermitteln - im günstigsten fall für ein ganzes leben

74-196   Die Firmung muss verstärkt als Entscheidung nicht nur für Gott, sondern auch für die Kirche sichtbar gemacht werden. Viel zu oft verkommt die Firmung zu einer netten Feier, die Geschenke bringt. Das Sakrament der Versöhnung muss wieder attraktiver gemacht werden. Viel zu stark ist noch die Vorstellung von der Beichte als Ort der Folter. Dass dort Barmherzigkeit geschieht und es zu der Begegnung von Gott und Mensch kommt, ist weitgehend unbekannt.

74-197   Ich denke, die ReligionslehrerInnen leisten gute, engagierte Arbeit

74-198   Zu diesem fragebereiche habe ich kein Wissen. Es ist auch nicht ganz klar, was unter "freien"/"irregulären" Lebengemeinschaften jetzt genau gemeint ist. In vielen Fällen befürchte ich, dass sich viele dieser Lebensgemeinschaften ferne von der Kirche bewegen und daher auch kaum etwas von der Kirche erwarten. Diese Einstellung werden sie weitgehend an ihre Kinder weitergeben. Das bedeutet dann auch, dass die Kirche diese Kinder kaum mehr erreicht, es sei denn, sie sind getauft, dann ehielten sie über Kindergarten und Religiosunterricht in der Schle eine religiöse Erziehung.

74-199   Wenn das Elternhaus nicht mitmacht, hat die Kirche wenig Chance. Eltern sollten eingebunden werden.

74-200   zu 6.2 natürlich findet Religionsunterricht statt - ob dieser allerdings von einem Geist der Freiheit und Toleranz durchgeführt wird, wird nicht hinterfragt.

74-201   Es gibt kirchliche und staatliche Beratungsstellen. Entscheidend ist oft wie Mitglieder einer Pfarrgemeinde mit Betroffenen umgehen.

74-202   Wenn Jugendlich in der Samkramentsvorbereitung ähnlich wie in der Schule angesprochen werden, trifft das ihre Lebenswelt in keiner Weise. Deshalb ist die Firmung in den meisten Fällen auch der Abschluss des regelmäßigen Kirchgangs

74-203   In meiner Pfarre ist Jugendpastoral das Schlusslicht. Punkt. Soviel ist der Kirche ihre Zukunft wert!?

74-204   Allerdings ist der erhoffte Erfolg, d.h. Eingliederung in die Gemeinde, sehr unbefriedigend

74-205   Liturgie und Sakramente sind zum blossen Selbstzweck verkommen. Sie dienen einzig noch der Machtdemonstration des Klerus.

74-206   Kinder sind, wenn auch oft unausgesprochen, ebenfalls geächtete wie deren getrennt lebende oder geschiedenen Eltern. Das ist hartherzig, eigentlich gemein.

74-207   Ich finde dies wird bei uns sehr gut gemacht.

74-208   Die Fragen können sich wohl nur auf kirchlich sozialisierte Menschen beziehen. Ungläubige werden sich nicht plötzlich für eine Einbindung in die Gemeinde interessieren, wenn sie zuvor uninteressiert waren.

74-209   Auch in dieser Frage sind viele Priester aufgrund der kirchlichen Lehre verunsichert.

74-210   das gleichgeschlechtlichkeitsthema wird viel zu hoch gehängt& ist doch ein Randthema& die kath. Kirche starrt fixiert auf das Thema& eine Angst von Innen heraus?

74-211   Ich durfte im letzten Jahr meine zwei Nichten als Patin zur Erstkommunion bzw. zur Firmung begleiten. Die Vorbereitung erfolgte hauptsächlich durch sehr engagierte Frauen. Die Kinder wurden, meiner Meinung nach, gut vorbereitet und haben dabei auch sehr viel Freude erlebt. Meine Nichte möchte jetzt Ministrantin werden!

74-212   das tun aber dann am wenigsten die Priester, sondern Religionslehrer, Jungscharleiter. Diese tun das in meinem Umfeld aber sehr unbedankt. Das ist ein Skandal.

74-213   häufig werden aus Personalmangel schlecht oder gar nicht ausgebildete Katechetinnen und Katecheten eingesetzt, um z.B. einen Einschulungsgottesdienst zu halten. Wann begreift die katholische Kirche, dass sich die Nachfolge Christi nicht nur auf "bärtige Fischer" bezieht?

74-214   zur Frage 6.2. und 6.3.  der Begriff "die Kirche in Ihrem Land" ist ein sehr verallgemeinender.....in vielen "Basiskirchen", vielen "Pfarrgemeinden" unseres Landes ist wohl durchaus eine sehr lebendige Glaubenspraxis zu erleben....

74-215   Da die Moslems die österreichischen Kinder aus irregulären Lebensgemeinschaften und deren (gleichgeschlechtliche) Eltern sehr verachten, tendieren diese eher zum Atheismus. Uneheliche Mütter und Väter lachen über Priester, man sagt: die Katholischen Priester: das sind ja die "Warmen". Niemand glaubt, dass eine zölibatärer Priester eine Ahnung von Kindererziehung hat, daher haben diese Single-Familien auch kaum Lust, in einer Pfarre Hilfe zu suchen. Oft gibt es in katholischen Pfarren auch Intrigen und Gerüchte über die geheimen Liebschaften des Pfarrers und dessen "Zölibatessen".

74-216   Die lokalen Kirchen bemühen sich zwar sehr, jedoch können sie nicht herum die Kinder aus solchen Ehen als kirchlich ungewollt und sündenhaft ins Abseits zu stellen. Die Kinder fühlen das und distanzieren sich innerlich vom Glauben, oder was schlimmer ist, sie geben sich und ihren Eltern die Schuld.  mfg Rosemarie Hofstätter

74-217   Meist wird die Zeit der Vorbereitung auf den Empfang eines Sakramentes von der Familie konstruktiv begleitet. Dabei hängt viel davon ab, wie man auf Eltern zugeht und mit wieviel Toleranz man ihnen begegnet. Sehr wichtig für die Kommunikation ist auch eine verständliche Sprache. Sowohl bezüglich der Kinder als der sie begleitenden Erwachsenen. Hier hängt viel von der Einstellung des betreffenden Pfarrers und seines Teams ab.

74-218   Ich habe diesbezüglich eigentlich nur gute Erfahrungen gemacht, hatte aber nach meiner Scheidung (1968) einen sehr verständnisvollen Priester, der mir durch die schwierigen Jahre mit zwei kleinen Kindern (damals 3 und 4 1/2 Jahre) immer sehr verständnisvoll geholfen hat. Wofür ich heute noch sehr dankbar bin...

74-219   Das ist natürlich von Pfarre zu Pfarre verschieden.Es ist für die Vorbereitungsteams sehr schwierig wenn von den Eltern keine Unterstützung kommt.

74-220   Ob "freie" Lebensgemeinschaften für ihre Kinder von der Kirche etwas wollen, kann ich nicht sagen. Wenn sie aber von der Kirche etwas wollen, dann sollen sie auch eine Einbindung in die Gemeinde erfahren.

74-221   Ist die Kirche regulär ? Sind homosexuelle oder pädophile Priester regulär ? Sind die roten Schuhe des Papstes sowie seine Mäntelchen und kostbarer Ring regulär? Meine letzte Hürde, auszutreten, ist die Hoffnung aus Papst Franziskus. Er trägt die gleichen Schuhe wie mein Mann. Und Ratzinger trägt sogar emeritiert weiße Steppjacken !

74-222   zu 6.1. teilweise zu 6.2. teilweise

74-223   hängt sehr von der Pfarre ab

74-224   Das kommt auch darauf an wie wir Christen ihnen begegnen,begegnen wir ihnen gut und liebevoll dann haben sie eine Chance gläubig zu werden.

74-225   Es herrscht häufig noch die Zeigefingermoral und die Darstellung des Menschen als Sünder

74-226   Punkt 1 hängt ganz davon ab, ob die in solchen Lebensgemeinschaften Lebenden noch in der Kirche oder ausgetreten sind. Letzteren dürfte es weitgehend egal sein.

74-227   Die Vorbereitung auf die Sakramente hängt davon ab, in welcher Pfarre die Menschen leben. In meiner Pfarrgemeinde hängt dies wiederum vom Religionslehrer ab, wie sehr ihm das ein Anliegen ist.

74-228   zu den Fragen 6.2 und 6.3: Diese Fragen kann ich nur für die Pfarre, in der ich lebe, beantworten.

74-229   Ich denke, dieser Bereich ist nicht so schlecht aufgestellt.

74-230   Auch hier stelle ich oft fest, das es vielen Eltern weniger um eine Bezeihung zu Gott geht, sondern oft um die Beruhigung ihres schlechten Gewissen.   Somit haben solche Kinder oft gar keinen Zugang zur kirchlichen Lehre.

74-231   Bsp: die Firmung wird in den meisten Pfarreien aus meiner Sicht zum gesellschaftlichen Event. Die Jugendlichen "nehmen teil", weil "man das halt tut" oder weil "alle das tun". Ohne zu wissen "was sie tun"! Keines der Kinder ist aus vielerlei Hinsicht (Zu jung, wenig, zu kurze und falsche Vorbereitung,...) in der Lage ehrlich und Aufrecht die Entscheidung für den katholischen Glauben zu treffen. Mir bekannte Bewundernswerte Ausnahme: Herz Jesu Bregenz!!!!!

74-232   Zu 6.2.: Nachdem ich katholische Privatschulen und Kindergärten erlebt und dort selbst gewesen bin, muss ich ehrlich sagen, dass es mich nicht wundert, wenn immer weniger Menschen von der katholischen Kirche überzeugt sind. Leider wurde mit sehr wenig Respekt und Menschlichkeit gehandelt.  Zu 6.3: In meiner Heimatpfarre wird Gott sei Dank auf sehr ansprchende Weise gehandelt, ich finde sehr vorbildlich! Doch leider gibt es auch Bischöfe und andere Würdenträger die alles andere als ansprechend wirken.

74-233   Unter "ansprechender Weise" verstehen die verschiedenen Milieus sehr unterschiedliches. Der Fragebogen hat vermutlich keine(n) Soziologen gesehen...

74-234   Die jungen Eltern sind so weit von der Amtskirche weg, dass sie zwar die Kinder in den kathlishen Kindergarten geben, aber schon bei der Anmeldung sagen, dass sie mit der Kirche nichts zu tun haben wollen. Es gelingt den Pädagoginnen oft, auch diese Eltern für einzelne Veranstaltungen wie MArtinsfest und Kindermette zu gewinnen. So viele Jahrzehnte haben Versäumnisse stattgefunden!

74-235   Sowohl Religionsunterricht als auch das Eingehen auf Kinder in Jugendarbeit und Liturgie ist in hohem Maße gegeben. Erstkommunion- und Firmvorbereitung werden sehr ernst genommen. Die "Basis" ist hier noch als sehr gesund zu bezeichnen. Was diese Aktivitäten zusehends erschwert, ist der Umstand, dass durch Priestermangel, Pfarrzusammenlegungen aber teils auch durch immigrierte Priester, die für kindgemäße Liturgie und Pastoral wenig übrig haben, sondern eher als "Pfarrherren" thronen wollen, dem Kirchenvolk und seinen vielen ehrenamtlichn Mitarbeiter/-innen das Leben und Wirken im Sinne der Verkündigung schwerer gemacht wird.

74-236   Für viele Kinder istdie Kirche(Religionsunterricht,Firmvorbereitung, Tischmütter) die einzige Begegnung mit der Kirche

74-237   Die Kirchen sind vorwiegend von älteren Menschen besucht. Und die Priester nehmen meines Erachtens zu viel Rücksicht auf deren Bedürfnisse, wie Messe gefeiert werden soll. Es sollte ausgeglichen sein! Gebt Kindern mehr Raum! Sie sind die Zukunft. Aber sehr oft überkommt mich das Gefühl, dass der Zug leider schon abgefahren ist.

74-238   Ich habe noch nicht erlebt, dass hier Unterschiede gemacht werden.

74-239   Die Sakramente sind Ausdruck für die liebevolle Zuwendung Gottes, das fehlt m. E. oft.

74-240    Von Pfarre zu Pfarre sehr unterschiedlich, deshalb ist "überwiegen" und "kaum" Falsch

74-241   "Kirche" ist hier immer abhängig von den konkreten pastoralen Mitarbeitern vor Ort. Und da kann ich alles erleben. Von "den Menschen zugewandten und sich der Barmherzigkeit Gottes bewussten Mitarbeitern" bis hin zu klerikalen Machthabern.

74-242   Die religiöse/christliche Pädagogik ist noch zu sehr katechismuslastig: Glauben ist da weniger Einübung in den Vollzug der Caritas als verschultes Lernen von Lehrsätzen.

74-243   häufig sehr formal, wenig ganzheitlich auf die subjektive Situation der Familien eingehend.

74-244   Die Menschen, die die Vorbereitung auf die Erstkommunion oder Firmung verantworteten, haben das mit viel Engagement gemacht, aber es waren nur punktuelle Begegnungen. Kaum waren unsere Kinder gefirmt, hatten sie kein Interesse mehr an der  Mitarbeit in der Jugendarbeit etc. Sie haben sich von der Kirche entfernt, weil - wie sie sagen - es nichts mit ihrer Realität zu tun habe. Sie regen sich z. B. sehr auf über die Nichtanerkennung von homosexuellen Paaren oder darüber, dass Frauen vom Priestertamt und somit von der gestaltenden und entscheidenden Ebene in der Kirche ausgeschlossen sind.

74-245   ich bin dankbar um das Kommunionalter mit 9 Jahren. Ich hatte da auch schon Firmung. Wir brauchen mehr gute christliche Literatur für junge Menschen. (Auch Krimis) Wir sollten den jungen Christen mehr Gelegenheit bieten, christliche Familien im Ausland kennenzulernen. Ich hätte gerne ein internationales christliches Patenprojekt von ganz oben in der Kirche initiiert gesehen.

74-246   6.2. Auch hier fehlt mir ein Punkt zwischen kaum und weitgehend.  Was die Vorbereitung auf die Sakramente anbelangt, wäre es ohne Laien-Engagement schlecht bestellt.

74-247   geringe Unterschiede bei den Sakramenten...Tradition und "es gehört sich" überlagert zum teil die inere Motivation... hier ist großes Bildungspotential und -bedarf zu orten!!

74-248   zu 6.3: sehr unterschiedlich und zu sehr Engagement abhängig

74-249   kein Komentar

74-250   Diese eltern belastet das verhalten der kirche natürlich nur, wenn sie wirklich gläubug sind.

74-251   Bei uns lauft es gut. die kinderfeiern und die Sunntigsfiiren für die Kinder sind sehr gut, besser als früher dünkt mich. Daheim von den Eltern kommt oft nicht so viel, sie sind da irgendwie überfordert, wissen oft nicht, wie leicht es wäre.

74-252   Religionsuntericht ist grundsätzlich in Österreich eine gute Unterstützung in der Glaubensvermittlung und rel. Erziehung. (auch meist sehr gut ausgeführt in Österreich )

74-253   allerdings sind die Methoden wie die Kirche das macht oftmals nicht zeitgemäß und manchmal sehr wertkonservativ

74-254   Für die meisten Familien ist die Teilnahme am Gemeindeleben gerade nur bei der Esrtkommunion und der Firmung interessant.

74-255   Kirche soll auch Vorbild sein

74-256   zu 6.1 oftmals Einbindung für ihre Kinder

74-257   Hängt oft von Einzelpersonen, meist Laien, ab!

74-258   in manchen Pfarren (von mancehn Priestern) gibt es in Bezug auf Sakramente oder christliche Erziehung sehr rigorose Maßnahmen, z.B.: man muss jeden Sonntag in die Kirche gehen, damit das Kind zur Erstkommunion gehen darft- dies wird manchmal auch konrolliert-  in unserer Pfarre erleben wir hier einen sehr positiven, freien Zugang Es liegt sehr stark an der Einstellung/ Meinung/ Präsenz des jeweiligen Priester wie in der Gemeinde damit umgegeangegen wird

74-259   Ich stelle in dieser Hinsicht sehr intensive Bemühungen und großes Engagement von ReligionslehrerInnen, FirmhelferInnen usw. fest. Leider werden sie nicht immer von der jeweiligen Pfarrleitung unterstützt ...

74-260   Wer ist da die Kirche? Wenn wir alle, dann müssen wir uns bei der Nase nehmen, und für die christliche Erziehung unserer Kinder sorgen ...