Kommentare betreffend Kirche und Ehe

Die Kommentare sind fortlaufend nummeriert aber ansonsten vollkommen unredigiert!

38-1 wunderbare theoretische Stellungnahmen, aber in der Praxis eben fehlt oft die alltagstaugliche Formulierung und das praktische Verständnis.

38-2 Wie sollen alte Männer (ausschließlich Männer), die nie eine Familie hatten und sich auch nie um ihre Existenz sorgen mussten, Regelungen treffen, die für das alltägliche Leben der Familie eine Hilfe sein könnten?

38-3 Sie weist zu wenig auf die Verantwortung der Eltern für ihre Kinder hin

38-4 Die Frage ob die Menschen, das Sakramet suchen, wenn sie kirchlich heiraten, ist sicher unterschiedlich zu beantworten. Zum einen ist es Tradition oder eben schöner Brauch, oder schönerer Rahmen. Zum anderen sehen Frauen dies sehr oft anders als DeMänner, da die religiosität auch teilweise sehr differend ist. z.B. Der Wunsch nach Kinder ist bei Frauen meist ausgeprägter als bei Männern.

38-5 Die Sakramentalität der Ehe wird den Ehebewerbern über den Kopf gestülpt - ich sehe bei wenigen Paaren, dass sie mit dem Sakramentenbegriff etwas "anfangen" können.

38-6 Ich glaube, dass der überwiegende Teil der Menschen, die kirchlich heiraten, "für immer" beieinander bleiben wollen. Die Praxis dazu ist aber nicht leicht umzusetzen - und oft wird "die Flinte zu früh ins Korn geworfen". Leider fehlt es in diesem Zusammenhang aber sehr viel an guter Beratung - vor allem durch Menschen, die davon etwas verstehen, selbst Erfahrungen mit diesen Problemen haben, Experten sind (expertus = es ausprobiert, in der Praxis angewendet hat). Berater, die sich nur aufgrund der Kenntnis von Lehrsätzen der Kirche dazu befähigt glauben, liegen falsch.  

38-7 zu 2.10: Warum sollte die Kirche darauf hinweisen, dass Eltern die Pflicht zur umfassenden Erziehung ihrer Kinder haben? Da ist ja wohl für alle Eltern selbstverständlich (auch wenn die Erziehungsansichten sehr verschieden sein können)!

38-8 "Es ist mit den jungen Eheleuten so wie mit den Kartoffeln -  es gehen ihnen die Augen erst dann auf wenn sie im Dreck stecken!" War einer der markigen Sprüche des Priesters bei unserem Brautleutewochenende.  Er hatte eine sehr große Bandbreite zu bedienen - und hat das Problem gut gelöst. Die weisen, weisshaarigen Entscheidungsträger in Rom haben jahrzehntelangen Nachholbedarf. Die 1000 in eheähnlichen Konstellationen lebenden Priester in Österreich sind ein Beweis dafür dass die Entwicklung weiter geht - auch wenn das alte Rom noch auf der Bremse steht. "Roma locuta - causa finita" entspricht der heutigen Zeit und Kathechese nicht mehr. Deshalb ist dieser Fragebogen ein hoffnungsvolles Zeichen. "Ad multos annos, Franziskus!"

38-9 Ich weiß nicht was hier mit "Naturrecht" gemeint ist.  Ich glaube, dass Menschen im Moment der Eheschließung auf eine lebenslange Dauerhaftigkeit ihrer Beziehung hoffen. Die kirchlich strenge Unauflöslichkeit wird erst im Konfliktfall relevant.

38-10 Ehevorbereitung besteht im kirchlichen Kontext nach meiner Efahrung nur in der Festlegung der liturgisch gestaltbaren Texte und Lieder. Eine Katechese zum Sakrament der Ehe und der daraus sich ergebenden Folgen (bei Scheidung Ausschluss vom sakramentalen Leben) findet nicht statt. Für Taufscheinchristen sollte auf deren Wunsch eine Segensfeier stattfinden.

38-11 Die Unauflöslichkeit der Ehe ist ein anstrebenswertes Maximum, das, sollte es nicht erreicht werden, nicht zum Ausschluss von der Tischgemeinschaft führen darf!!!!

38-12 im sakrament sollen menschen etwas von gott begreifen oder darstellen. die eheleute beginnen mit der eheschließung einander sakrament zu werden/zu sein die ehe passiert nicht in der kirche, sondern im alltag und in den nächsten jahren da kommt höchstens einer von der kirchensteuer vorbei

38-13 Man sollte endlich geschiedene Eheleute anerkennen und nicht wie Bittsteller behandeln, auf Augenhöhe wie andere!

38-14 Augenscheinlich besteht die Gefahr, dass kirchliche Trauungen zu schönem Brauchtum degenerieren, das gilt auch für eine "schöne Leicht". Andrerseits verblüfft mich, dass kirchlich geschlossene Ehen mit Argumenten aufgelöst werden. Das setzt den Bruch des Beichtgeheimnisses oder eine vatikanische NSA voraus, die überall ihre Augen und Ohren hat. Ich kenne (auch prominente) Fälle, dass Ehen staatlich wegen Verschuldens nur eines Partners geschieden werden. Warum operiert die Kirche mit dem Rasenmäher: Der nicht Schuldige wird mit gefangen und mit gehangen.

38-15 Kirchliche Trauung sollte aber sehr wohl die Absicht beinhalten, Gott in seinem gemeinsamen Lebensweg einzubinden. Dies ist im Zweifelsfall aber anzunehmen.

38-16 Ich sehe gar nicht ein, warum die Ehe ein Skrament sein soll. Das Eheversprechen einander feierlich geben finde ich sinnvoll, braucht aber m. E. keinen Priester.  

38-17 Die Menschen anerkennen den Wert der Ehe und bemühen sich, entsprechend zu leben& das kath. Eheverständnis wird als Leitlinie, als Option gesehen und nicht als Verpflichtung, eine Ehe aufrechtzuerhalten, in der die Liebe der Ehepartner erloschen ist.

38-18 Wiederverheiratete Geschiedene, die am Leben der Kirche teilnehmen wollen, soll dies unbeschränkt möglich sein.

38-19 Wenn zwei Menschen heiraten, hoffen sie fast immer, dass die Liebe ewig hält. Der Wunsch nach dem Segen Gottes in Form des Sakraments der Ehe kann also auch von kirchenfernen Katholiken echt sein.

38-20 Siehe vorigen Kommentar

38-21 Gott ist Leben. Leben ist Veränderung, Entwicklung, Anpassung, Fortschritt und auch Rückschritt. Unveränderlichkeit gibt es nur im Geistigen, das vor dem Materiellen, der Form stets Vorrang hat. Die Form ist also veränderbar. In dem Maße, in der in einer Eheschließung die Form Vorrang hatte, ist sie auch veränderbar, also nicht "unauflöslich". Alles Menschliche ist unvollkommen, so auch die Ehe und die Kirche, die sie geschlossen hat - also veränderbar in Richtung Entwicklung.  

38-22 Der Wert der Ehe wird oft nicht erkannte. Es braucht mehr Wissen, warum die Ehe ein lebenslanges Projekt sien soll.

38-23 Eheschließung ist in erster Linie ein Versprechen der Ehepartner zueinander. Kirche hat hier mE die Aufgabe, an das Gewissen zu appellieren, wieviel Verantwortung in diesem Versprechen - auch hinsichtlich der zu erziehenden Kinder - liegt. Die Kirche hat aber auch die Aufgabe, Menschen aufzurichten, wenn deren Ehe gescheitert ist, anstatt sie zu be- oder verurteilen und sogar zu bestrafen! 

38-24 Ich denke, dass der Wille zur unauflöslichen Ehe bei denen, die dieses Sakrament schließen, durchaus gegeben ist. Gleichzeitig ist uns als Pfarre und auch den Paaren bewusst, dass diese Unauflöslichkeit viel offeneren und gleichzeitig schwierigeren Einflüssen ausgesetzt ist. Kein Zwang, mehr Freiheit, viel höreres Lebensalter usw. verleihen der Unauflöslichkeit eine ganz andere Dimension. Lieder Gottes hat die Kirche es bis heute nicht geschafft, auch Ritale des Lösens zu entwickeln - so barmherzig ist die Kirche!

38-25 Die meisten Christen, welchen Status immer, kennen ganz allgemein den Begriff "Naturrecht" so gut wie gar nicht& wie soll er da für sie eine Rolle spielen?

38-26 Für mich persönlich ist es zu wenig, wenn die Menschen kirchlich heiraten, weil das Fest einfach schöner wird. Die Verbindlichkeit der sakramentalen Ehe ist ein hoher Wert, der Umgang mit den Menschen, die aus welchen Gründen auch immer, diese Verbindlichkeit nicht oder nicht mehr leben können, ist dagegen zutiefst unchristlich.

38-27 Leider bleiben nur die Hälfte der kirchlich Getrauten beisammen, auch wenn Kinder da sind. Leider hat die Kirche allgemein an Einfluss auf die Menschen verloren, sodass sie ihnen keine Orientierung geben kann. (wird nicht angenommen)

38-28 Viele Brautpaare bezeichnen sich als außerhalb der Kirche stehend, weil sie deren Wortwahl oder Heilsverkündigung nicht mehr verstehen können. Wenn man näher nachfragt leben sie aber nach vielen Werten die auch die Kirche verkündet.  Es wäre an der Zeit neue Formen von Sakramenten für Ehepaare zu finden. Segnungen, Danksagungen usw. könnten ausprobiert werden.  Unauflöslich ist die treue Begleitung Gottes für Paare die an ihn Glauben. Der Glaube des Menschen ist aber einem ständigen Wandel unterworfen. Das heißt ein Scheitern muss wie bei allem menschlichen Tun seinen Platz haben.

38-29 Dauerhaftigkeit ja, daher auch grundsätzlich Unauflösbarkeit dies steht aber nicht im Widerspruch zu lebensbejahenden Trennungen und Neubeginn.

38-30 kann mich nur wiederholen ... viele Ansichten sind veraltet ...

38-31 Die Ehe ist ein Bund der Liebe, der ein großes Vorbild hat: die Liebe Christi zu seiner Kirche und die Liebe Gottes zu seinem geschaffenen Ebenbild, dem Menschen.

38-32 Von der Kirche kann man mit vollem Recht ein viel tiferes Verständnis für die Schwierigkeiten und sog. "Versagern" im Ehelebensgeschehen erwarten.

38-33 zu strikt im Hinblick auf die vielfältigen Lebensumstände

38-34 Vielfach ist die kirchliche Trauung verkommen zu einem festschmückenden Brauch, auf den aber zunehmend verzichtet wird, weil die Behandlung von Geschiedenen und Wiederverheirateten als gnadenlos und  unbarmherzig erlebt wird, als Bestrafung und Hilfeverweigerung  für Menschen, die gerade im Scheitern der Zuwendung bedürfen. Auffallend ist dabei, dass die Strenge in diesem Bereich  kontrastiert gegenüber der eher gleichgültigen Distanz zu Fragen der sozialen Gerechtigkeit, der Menschenrechte, der Freiheitsbewegungen, zu Krieg und Frieden....

38-35 Leider wird heutzutage sicherlich nicht nur wegen dem Sakrament geheiratet, sondern weil es oftmals noch vorausgesetzt wird von Eltern/Großeltern bzw. weil es zur standesamtlichen Hochzeit einen wesentlich schöneren Rahmen gibt und man sehr viel gestalten kann.

38-36 Die Ehe ist als Sakrament unauflöslich aber trennbar und nicht in Frage zu stellen& Annullierungen möglich, da kein Sakrament gespendet wurde.

38-37 In Mt 19,3-10, wo Jesus nach Tardition der Kirche die Unauflösbarkeit der Ehe festschreibt, geht es um einseitige Entlassung aus der Ehe duch Männer, die ihre Frauen wie ihren Besitz betrachteten. Diese Stelle muss neu gedeutet werden. Sie handelt vielmehr darum, Männer aus ihrem Wahn der Männermacht heraus zu führen hin zur Gleichberechtigung von Mann und Frau!

38-38 es scheint sich bei der kath kirche vor allem um eine bevormundung zu handeln und erwachsene menschen weiterhin gängeln zu können

38-39 Entsprechende Ehevorbereitung (z.B. Marriage Encounter) kann zu einer bewussten Entscheidung mit allen Konsequenzen beitragen. Auch dazu, doch nicht ...

38-40 Was die Kirche zum Thema Ehe sagt, interessiert mich nicht mehr.

38-41 Was man selbst nicht praktiziert, kann man anderen nicht aufbürden.

38-42 junge Menschen die erfahren haben, daß die Institution Kirche für sie nicht mehr  bindend ist, weil ihre Eltern ausgeschlossen wurden, haben mit der Kirche nicht mehr viel zu tun. Die "Kirche" muß wieder glaubwürdig werden und ich habe Hoffnung mit Papst Franziskus, daß sich einiges ändern wird. Junge Menschen haben das Bedürfnis für eine gemeinschaftliche Ehe, die wieder erlebbar werden muß.

38-43 es gäbe zu viel dazu zu sagen. kernpunkte: "die" r.-k. kirche ist zu oft lebensfremd, unbarmherzig, dogmatisch, un-christlich

38-44 Ich empfinde es als Heuchelei. Es ist eine überkommene Machtstrukutut, die in der heutigen Zeit die Menschen gar nicht erreicht. Meine erwachsenen Kinder können, obwohl katholisch erzogen mit Kirche nichts anfangen, wohl aber mit Glauben an eine höhre Macht. Der Klerus lebt auch nicht in der Gesellschaft sondern außerhalb und verleugnet und straft jene ab, die andere Wege gehen. Was hat das mit Gott zu tun?

38-45 Die kirchliche Trauung wird einmal als besonderer, wechselseitiger  Vertrauensbeweis unter den Brautleuten verstanden, andererseits aber sehn viele Menschen die kirchliche Ehe auch als folkloristisches, brauchtums-ähnliches Ereingnis. 

38-46 viele sind suchende, priester sind nur ausführende, keine bezugspersonen für das brautpaar zur kirche

38-47 Die kirchliche Ehespendung wäre große Chance für lebendige Akzeptanz. Man kommt immer über erfreuliche, freundliche Ereignisse in Gruppen und deren Philosophie!

38-48 wer eine Ehe eingeht, MUSS sich darüber im Klaren sein, daß er/sie einen Rechtsakt also einen unbefristeten Vertrag eingeht. Leider bindet auch das Sakrament nicht lebenslang, wenn ein Zusammenleben aus triftigen Gründen unmöglich wird.

38-49 Ist oft Fadenscheinig. Den der es sich Leisten und Richten kann, löst auch eine Ehe unter falschen Angaben auch oft wieder auf.

38-50 Die Kirche sollte begreifen, dass Scheidung nicht gegen das Wort Jesu verstößt und Wiederverheiratete  nicht weiter diskriminieren. Ein weiter Ehe  soll unbedingt in der Kirche geschlssen werden können

38-51 Dass die Ehe leider oft nicht hält ist eine Tatsache. Die Unversönlichkeit der kirchlichen Haltung demgegenüber ist aber, finde ich jedenfalls, ganz und gar nicht christlich.(  Man denke nur an die Bibelstelle mit der Ehebrecherin.) Hier sollte man an eine Veränderung denken und Wiederverheiratung mit anderen Menschen ermöglichen. Das heißt nicht, dass man das christliche Ideal der Unauflöslichkeit preisgeben muss.

38-52 Leider wird die Ehe heute nur noch von wenigen jungen Menschen geschlossen& ein unverbindliches Zusammenleben auf Zeit wird einer Ehe auf Dauer vorgezogen. Ob das für die Zukunft der Gesellschaft gut ist, weiß ich nicht...

38-53 Man sollte den Menschen wohl die hohe Anforderung der Unauflöslichkeit der Ehe nahebringen, aber als Idealfall, der anzustreben ist, aber nicht als unveränderliche Verpflichtung, sondern auch die Hinfälligkeit der menschlichen Existenz in Betracht ziehen. Damit wäre man näher bei den Menschen. Die Ostkirchen gehen hier den besseren Weg. In anderen Bereichen wie Armut, Nächstenliebe etc. ist man ja auch nicht so auf Perfektionismus erpicht. Man weist dann immer auf die Sakramentalität, aber das ist ja auch eine theologische Konstruktion. Als unveränderlich sollte man nur das gelten lassen, was sicher in der Intention Jesu war und auch nicht als zeitbedingt anzusehen ist.

38-54 Es wäre besser, wenn die Kirche im Trauungsritus die Formulierung:"....bis dass der Tod euch scheidet" einfach weglassen würde. Frauen wollen  u. können heute ebenso für den Lebensunterhalt sorgen wie Männer und müssen daher nicht in einer qualvollen Partnerschaft bleiben. Zivilrechtlich können Vertragspartner, beidseitiges Einvernehmen vorausgesetzt, einen gültigen Vertrag auch wieder auflösen.Es geht nicht mehr um einseitige Entlassung aus der Ehe. Auch kirchlich spenden sich die Partner beidseitig das Sakrament und nicht der Priester. Eine Trennung vernünftiger Menschen muss nicht eine Katastrophe, kann aber eine Erlösung sein.

38-55 Gedanken zur "Unauflöslichkeit der Ehe" im biblischen Kontext  Nach Aussage Jesu im Neuen Testaments gilt: "Amen, ich sage euch: Alles, was ihr (gemeint sind die Apostel) auf Erden binden werdet, das wird auch im Himmel gebunden sein und alles, was ihr auf Erden lösen werdet, das wird auch im Himmel gelöst sein." (Matthäus 18:18). Es existieren im Neuen Testament zahlreiche Stellen ähnlichen Inhalts.  Die "Binde- und Lösegewalt", die Jesus den Aposteln verliehen hat, ist zweigliedrig: Sie kann sich sowohl in Bezug auf das Behalten als auch auf das Lösen betätigen. Die "Lösegewalt" wird von den "Geistlichen" der Katholischen Kirche in der Nachfolge der Apostel vor allem dort ausgeübt, wo im Bußsakrament dem reuigen Sünder die Sünden vergeben werden.  Frage: Warum sollte die "Lösegewalt" nicht auch für den Fall gelten, dass es um die "Lösung des Ehegelöbnisses" geht? Dem steht zunächst Folgendes entgegen: "Die gültig geschlossene Ehe ist nach Aussagen des Neuen Testaments unauflöslich!" (vgl. Matthäus 19:3-12& Markus 10:2-12& Lukas 16:16-18).  Wann ist eine Ehe "gültig geschlossen"? Nach dem kanonischen Eherecht der Katholischen Kirche (vor dem II. Vatikanum) darf man erst dann von der "Gültigkeit einer Ehe" sprechen, "wenn nach dem gültigen Abschluss der Ehe zwischen den Gatten bereits jener Akt stattgefunden hat, auf den der Ehevertrag seiner Natur nach hingeordnet ist und durch den die Gatten ein Fleisch werden" (can. 1015 § 1). Im Klartext: Der Ehevertrag wird danach erst durch den vollzogenen Geschlechtsakt gültig. Das "Element der Liebe" bleibt in diesem Zusammenhang unerwähnt. In Fortentwicklung der bisherigen Lehre setzt das II. Vatikanische Konzil neue Akzente, indem auch "die eheliche Liebe" Erwähnung findet: "Durch ihre natürliche Eigenart sind die Institutionen der Ehe und die eheliche Liebe auf die Zeugung und Erziehung von Nachkommenschaft hingeordnet und finden darin gleichsam ihre Krönung." (Das II. Vatikanische Konzil behandelt die Ehe insbesondere in der Pastoralkonstitution Gaudium et Spes, Nr. 47-51.)  Die Aussage der Katholischen Kirche zur "Unauflöslichkeit der Ehe" kann man mit dem Satz der kirchlichen Trauungszeremonie zusammenfassen, der da lautet: "Bis der Tod euch scheidet (ohne weitere Differenzierung)!" Soll damit zum Ausdruck gebracht werden, dass die "Unauflöslichkeit der Ehe" ausschließlich an die "Institution der Ehe" gebunden ist, die ja durch den Tod eines oder beider Ehepartner zu Ende ist?  Was macht nach biblisch-christlichem Verständnis "das Wesenelement der Ehe" aus? Die eheliche Liebe oder die Ehe als Institution (und die mit der Institution verbundene Pflicht zur Treue, die Verantwortung für Kinder aus dieser Ehe und die eheliche Sexualität?) Welches Wesensmerkmal der Ehe ist eigentlich höher einzuschätzen: Die "Ehe als Bund der Liebe" oder die "Ehe als Institution"?  Die Antwort ergibt sich indirekt aus biblischen Texten: Im biblischen Kontext ist "die Liebe" in Lehre und Praxis das wichtigste Gebot unter den 10 Geboten: "Römer 13:10 "… die Liebe ist die Erfüllung des Gesetzes."  Vgl. besonders in diesem Zusammenhang "Das Hohelied der Liebe": 1 Korinther 13:1 Wenn ich in den Sprachen der Menschen und Engel redete, / hätte aber die Liebe nicht, / wäre ich dröhnendes Erz oder eine lärmende Pauke.  1 Korinther 13:2 Und wenn ich prophetisch reden könnte / und alle Geheimnisse wüsste / und alle Erkenntnis hätte& / wenn ich alle Glaubenskraft besäße / und Berge damit versetzen könnte, / hätte aber die Liebe nicht, / wäre ich nichts.  1 Korinther 13:3 Und wenn ich meine ganze Habe verschenkte / und wenn ich meinen Leib dem Feuer übergäbe, / hätte aber die Liebe nicht, / nützte es mir nichts.  1 Korinther 13:4 Die Liebe ist langmütig, / die Liebe ist gütig. / Sie ereifert sich nicht, / sie prahlt nicht, / sie bläht sich nicht auf.  1 Korinther 13:5 Sie handelt nicht ungehörig, / sucht nicht ihren Vorteil, / lässt sich nicht zum Zorn reizen, / trägt das Böse nicht nach.  1 Korinther 13:6 Sie freut sich nicht über das Unrecht, / sondern freut sich an der Wahrheit.  1 Korinther 13:7 Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand."  1 Korinther 13:8 Die Liebe hört niemals auf. 1 Korinther 13:13 "Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei& / doch am größten unter ihnen ist die Liebe."  Nach biblischer Aussage ist die Liebe offensichtlich das am höchsten einzuschätzende Gebot überhaupt, – und dies gilt entsprechend auch mit Bezug auf die Ehegemeinschaft. Wenn aber nach 1 Korinther 13:8 die Liebe niemals aufhört, gilt dies auch für eine Ehe, die sich wirklich auf Liebe gründet.  Es ist aber schmerzliche Realität, dass viele Ehen zerbrechen. Ein erster Grund für das Scheitern einer Ehe könnte darin bestehen, dass "echte Liebe" – an der obigen Definition von "Liebe im biblischen Sinne" gemessen – von vornherein nicht vorhanden war, sondern vielleicht nur eine Art Verliebtheit bzw. sexuelles Begehren, d.h. Merkmale, die fälschlicherweise für "echte Liebe" gehalten wurden.  Wenn dem so ist, dass eine Ehe, deren Wesenselement die "echte Liebe" ist, unter solch falschen Voraussetzungen die Liebe betreffend geschlossen wurde, ist zu fragen, ob der Eheabschluss entweder bloß als unerlaubt oder aber unerlaubt und ungültig zu betrachten ist, so dass die Verbindung als unwirksamer Versuch einer Ehe getrennt werden darf bzw. getrennt werden muss. Frage: Ist nun die offizielle Feststellung, dass das Wesenselement der Ehe (die Liebe) von vornherein fehlte, ein hinreichender Grund für eine nachträgliche Dispensgewährung? Auch eine zunächst auf "echte Liebe" gegründete Ehe kann zerbrechen, wenn zweitens z.B. einer der Partner sich als eine völlig andere Persönlichkeit entpuppt als ursprünglich angenommen ("Das ist nicht der Mensch, den ich geheiratet habe!). Es können auch äußere Umstände (z.B. Beitritt eines Ehepartners zu einer menschen-verachtenden Sekte) dazu führen, dass die "Flamme der Liebe" erlischt und eine Trennung unvermeidbar wird. "… in gewissen Fällen ist es nicht nur erlaubt, sondern unvermeidbar, dass eine Trennung erfolgen muss." schreibt Vitus Huonder, Bischof von Chur in seinem Hirtenbrief zur Fastenzeit 2012 mit dem Titel "Die Ehe ist unauflöslich" (vgl. www.kath.net& 04. März 2012, 19:00) Hier ist nun wiederum zu fragen: Wenn der "Tod der Liebe" vor dem "physischen Tod" eines oder beider Ehegatten sich einstellt, ist dies ein hinreichender Grund für eine nachträgliche Dispensgewährung? Hat Rolf Schermann recht, wenn er in seinem bemerkenswerten Buch "Woran die Kirche krankt. Kritische Betrachtungen eines engagierten Priesters" (Heyne Verlag, München 1883, S. 253) schreibt, es sei falsch, ob schon aus einem dominierenden juristisch-soziologische Denken heraus durchaus verständlich, wenn die Unauflöslichkeit der Ehe mit der Institution Ehe, anstatt mit ihrem gottgegebenen Wesenselement, der Liebe, verbunden werde? Denn nicht die Institution Ehe verlange gemäß ihrer Tendenz nach Unauflöslichkeit, sondern die Liebe.   

38-56 Kirche hat sich in Ehefragen nicht einzumischen.

38-57 Die Kirche müßte mehr Verständnis für schuldlos geschiedene Menschen haben

38-58 2.8 Wenn einer oder beide Partner keinen Bezug zum Glauben hat/haben, im Zweifelsfall nicht.

38-59 Was eine sakramentale Ehe bedeutet, ist fast nicht mehr bewusst, aber eine gewisse Verantwortung und ein Ernst gegenüber einer dauerhaften Gemeinschaft ist vorhanden und daher sollte man das Sakrament nicht verweigern und - wenn auch mit Schmerzen - akzeptieren, dass für die meisten Christen die Kirche vor allem an den wichtigsten Lebenspunkten noch immer gefragt ist.

38-60 Die Rolle der jeweiligen Kirche steht und fällt mit der Auffassung der Eheleute, was wichtiger ist: Ihr Verhältnis zur jeweiligen Kirche und deren Amtspersonen oder ihr selbst-verantwortetes Verhältnis zu Gott / Jesus / Heiligem Geist,  wohlwissend, dass Gott weder katholisch, noch protestantisch, noch jüdisch usw. ist.

38-61 Zum Zeitpunkt der Eheschließung sind viele Menschen überzeugt, dass ihre Ehe halten wird, und somit ist die Unauflöslichkeit kein Hindernis. Immer mehr heterosexuelle Menschen sind jedoch gar nicht mehr am schließen einer Ehe interessiert, sondern leben lieber in Partnerschaft, oft auch imt Kindern ohne (auch zivilem) Trauschein.

38-62 Die Amtskirche kann sich in diesen Fragen nicht für zuständig erklären, da sie im Zölibat lebt.

38-63 Die Abwertung der (gescheiterten) Ehegemeinschaft steht in keinem akzeptablen Verhältnis zur Glorifizierung der gerade begonnenen, kirchlich sanktionierten ehelichen Gemeinschaft. Abwertung: die Gescheiterten werden ausgeschlossen, die frisch Getrauten glorifiziert. Insgesamt aber zeigt dieses wie anderen Mißverhältnisse auch nur auf, dass Kirche mit dem Thema "und sie sollen eins sein" nicht umgehen kann. Es ist, wie wenn der Blinde von der Farbe spricht.

38-64 Die meisten Paare, die (heutzutage noch) kirchlich heiraten, wünschen sich eine lebenslange gute Ehe. Die Lehre der Kirche zu Ehe und Sexualität verhindert immer öfter kath. Eheschließungen.

38-65 Homo-Ehen sollten je nach Kultur möglich sein...

38-66 Kirchliche Trauung für Menschen, die einen (wie auch immer) Glauben haben

38-67 Ich als Theologe verstehe natürlich, was "Naturrecht" bedeutet. Ob aber der kirchliche Naturrechtsbegriff mit meiner Meinung übereinstimmt? Ein Beispiel: Kondom oder Pille sind beim ehelichen Verkehr verboten, weil "gegen das Naturrecht". Aber Haareschneiden ist erlaubt. Ist das nicht auch ein Eingriff in die Natur?

38-68 Wir sind beid wiederverheiratet, speziell ich bin seit frühester Kindheit (Ministrant, KLJ-Dekanatsführer, KAB) mit der Kirche verbunden gewesen, auch viel Kontakt mit dem Bodenpersonal - zur Zeit (vor Franziskus) aber von der Praxis in der Kath. Kirche frustriert, um nicht zu sagen abgestoßen!

38-69 Viele Paare wollen das äußere Zeichen und die innere Wirkung des Sakramentes, verstehen aber sehr selten das sehr komplexe theologische Sakramentenverständnis. Ja selbst under den Priestern ist der Zugang zum Sakrament sehr unterschiedlich!

38-70 Unsere moderne welt hat auch das eheliche zusammenleben bzgl. Abhãngigkeiten, rechtl. Stellung von mann und frau, pflichten und rechten, arbeits(ver)teilung völlig verändert, was seitens der offiziellen kirche entweder verschlafen oder ignoriert wurde. Man akzeptiert nicht einmal, wenn zwei eheleute sich friedlich trennen, weil sie nicht mehr miteinander können. Selbst wenn scheidungen oft unüberlegt erfolgen, hat die kirche nicht das recht zu verurteilen, sie sollte begleiten und stützen, so dies gewûnscht wird.

38-71 Jeder wünscht sich eine Ehe bis zum Tod aber wenn es manchmla wirklich nicht geht und es kommt zur Scheidung sollten diese Menschen nicht von der Kirche ausgeschlossen werden wie es jetzt geschieht. Sie müssen deswegen keine schlechteren Menschen sein. Warum haben Frauen nicht die gleichen Rechte wie Männer???

38-72 Sakramente wie die Ehe führen oft Menschen wieder zur Kirche zurück

38-73 Eine gründliche und tiefgehende Ehevorbereitung ist das Um und auf.

38-74 Die Unauflöslichkeit der Ehe ist ein Unsinn& Christus hat das nie in diesem Sinn gelehrt, es ist eine bewußte Fehlinterpretation. Die Unauflöslichkeit ist eine menschenverachtende Bestimmung, die, genau betrachtet, völliger Unsinn ist: wenn zwei Personen zur Auffassung kommen, dass eine Aufrechterhaltung der Ehe völlig sinnlos ist und auch eine echte Zumutung, dann sollte sie auflösbar sein - auch hier verweise ich auf die unierten Ostkirchen.

38-75 Die gesellschaftlichen Verhältnisse zur Zeit Jesu waren so verschieden zu unseren, dass die strenge Auslegung der Worte Jesu bezüglich der Unauflöslichkeit der Ehe heute nicht gerechtfertigt erscheint.

38-76 zu 2.2 und 2.5.: Ich bin der Meinung, daß die Kirche ein Naturrecht, das nicht mit den Geboten und Verboten der Kirche übereinstimmt, nicht als solches anerkennt.

38-77 Ich bin mit meine Lebensmenschen verpartert, 28 Jahre zusammen, und geht's gut damit

38-78 Gläubige fühlen sich tatsächlich häufig bezüglich ihrer Familie in der Kirche in einem stärker als durch den Staat geschützten Rahmen, aber auch wesentlich stärker gegängelt und auch ausgegrenzt, wenn sie den kirchlichen Ansprüchen mit ihrer Familie nicht genügen.

38-79 Das leidige Thema "Geschieden-Wiederverheiratet" wird heute - Gott sei Dank!! - von vielen Priestern realistisch und verständnisvoll behandelt. Die Stellung der offiziellen Kirche ist leider immer noch Schuld an Verzweiflung und Gewissensnot. Das dürfte nicht mehr sein!  Meine erste Ehe schloss ich im guten Glauben, sie hielte für die Ewigkeit, nach sieben Jahren ging sie zu Bruch. Meine 2. - "sündige" - Ehe hält seit nunmehr 38 Jahren und überstand alle Tiefen des Lebens. Und da sollte Gottes Geist nicht wehen?? Ich fühlte mich keine Sekunde von Gott verlassen, ganz im Gegenteil! 

38-80 Siehe oben

38-81 Die Tatsache der vielen Geschiedenen, die sich trotzdem zur Kirche bekennen und am Kirchenleben teilnehmen wollen muß berücksichtigt werden.

38-82 Ehe nur als "unkündbaren" kirchenrechtlichen Vertrag zu sehen mit der Begründung  auf das Sakrament der Ehe ist  ist auf Grund der menschlichen Natur oftmals "unerträglich", wenn  Zerüttetheit im Eheleben eintritt und einer oder beide einen Neubeginn ohne "Verdammnis" versuchen wollen. 

38-83 Die Unauflösbarkeit der Ehe sollte eine Maxime sein, jedoch in bestimmten Fällen hinterfragt werden.

38-84 Es ist notwendig, der Realität Rechnung zu tragen, dass die Menschen 80 Jahre alt werden und es nicht schaffen, 60 Jahre verheiratet zu sein. Die Kirche muss diese Menschen inkludieren, hereinholen, mitnehmen - statt auszugrenzen und allein zu lassen.

38-85 Ein der Kirche distanziertes Brautpaar hat durch eine gute Begleitung vor der Hochzeit eine gute Chance wieder Zugang zu finden.

38-86 Da man bei den Fragen bezüglich Naturrecht nicht definiert, welches gemeint ist, kann man die Fragen nicht beantworten. Das formulierte theistische Naturrecht der katholischen Kirche widerspricht allerdings dem Stand der modernen Wissenschaften.

38-87 Das Sakrament der Ehe spenden sich die getauften Christen selbst. Warum wollen die kirchlichen Vertreter von Dingen reden die sie selbst nie erfahren haben bzw. nicht dürften.

38-88 bin selbst geschieden und kirchlich wiederverheiratet (erste Ehe evangelisch - Mischehe, zweite katholisch). Und es wurden mir bis auf einzelne großartige Priester nichts als Probleme gemacht, mein kirchliches Engagement und mein spirituelles Bedürfnis mit den starren Regeln der Kirche in Einklang zu bringen.

38-89 Es ist mir vollkommen neu, dass die Kirche sich auf ein (thomistisches?) Naturrecht beruft. Was die Erziehung betrifft, so wird auf die notwendighkeit hingewiesen, daß man die Kinder katholisch erziehen soll. Das hat aber keienrlei Inhalt und wird auls Aufruf zur Unterwerfung der Kinder unter die Hoheit der Kirche (!) verstanden.

38-90 Als geschiedener, praktizierender Christ würde ich mir Zugang zum Empfang der Kommunion als Stärkung für den Alltag wünschen. Es wäre ein Zeichen für mich, dass Gott ein Verzeihender und Liebender ist.

38-91 als Betroffene geschiedene und wiederverheirate bin ich sehr von der Amtskirche enttäuscht

38-92 Es gibt nicht ausreichendes Wissen unter den Gläubigen und Unverständnis und Ablehnung sowohl bei Gläubigen aber noch viel mehr bei Menschen außerhalb der Kirche.

38-93 Ich halte es für ein Ärgernis, dass die Kirche nur die sakramental geschlossene Ehe als einzig legitime Form des Zusammenlebens von Mann und Frau akzeptiert. Das bedeutet letztlich eine Verrechtlichung des Ehesakraments und desavouiert es auf diese Weise. Außerdem beraubt es die Pastoral der Chance einer echten Auseinandersetzung mit der Bedeutung des Ehesakraments. Menschen heiraten häufig, weil sie auch dem kirchlich gesetzten Rahmen entsprechen wollen, ohne sich weiter mit dem eigentlichen Inhalt des Ehesakraments auseinander zu setzen. Könnte man den Getauften verschiedene legitime Formen des partnerschaftlichen Zusammenlebens und entsprechende kirchliche Feiern anbieten (z.B. neben dem Ehesamkrament eine einfache Segnung), würden vielleicht weniger Menschen das Ehesakrament feiern, diese dafür aber bewusster - und es könnte den Menschen die eigentliche Bedeutung des Ehesakraments besser vermittelt werden (durch Erklärung der Unterschiede). Das ist nicht möglich, solange die Kirche nur die sakramental geschlossene Ehe als legitim anerkennt: Das mindert das Ehesakrament herab zum bloßen Erfüllungszeichen kirchlicher Gesetze.

38-94 Zölibatäre Entscheidungsträger ohne eigener Erfahrung in diesem Bereich schließen aus Themen bei der Beichte auf die ganze Gesellschaft - beichten geht aber nur mehr eine verschwindende Minderheit...

38-95 Heutzutage heiraten die Menschen "aus Liebe". Dazu ein altes Sprichwort: "Wer aus Liebe heiratet, hat gute Nächte, aber üble Tage." - Das könnte eine der Ursachen für die vielen Ehescheidungen sein, weil die Menschen merken, dass es im Zusammenleben trotz Liebe und bester Bemühung einfach nicht geht. Ein gemeinsamer Glaube ist kein Fundament mehr für die Ehe. Früher haben sich die Ehepartner gemeinsam an Gott orientiert, heute sind beide Teile meistens orientierungslos, - sprich "agnostisch".

38-96 Das Selbstverständnis von Frauen und Männern hat sich verändert, die Anforderungen und auch die Erwartungen an Beziehung/Ehe ebenfalls. Die Belastungen, denen der einzelne Mensch ausgesetzt ist, sind gestiegen. Damit hat sich auch das Rollenbild von Männern und Frauen - auch in der Ehe - verändert. Dem sollte auch die kirchliche Lehre über Ehe entsprechen!  Das Bedürfnis nach - dauerhaften, stabilen - Beziehungen und Bindung ist groß. Vor dem o. skizzierten Hintergrund wird das Zerbrechen so vieler Beziehungen aber verständlich. Hier muss die kirchliche Lehre einen Weg finden, diese Menschen nicht vor den Kopf und aus der Kirche zu treiben!

38-97 Wie soll ein Geistlicher, der keine Ahnung von dem Alltag einer Ehe hat, ein Ehepaar gut beraten, wenn diese in Schwierigkeiten sind.

38-98 den Splitter im eigenen Auge auch sehen und wohlwollend damit umgehen

38-99 ---

38-100 Naturrecht ist kaum bekannt. Soweit es bekannt ist, wird die kirchliche Erklärung hiezu kaum angenommen. Die Unauflöslichkeit der Ehe gehört von Sewiten der Kirche überdacht.

38-101 Die Amtskirche hat ihr Ansehen und ihre Autorität durch die Enzyklika Humanae vitae verloren - und wird folglich in solchen Fragen gar nicht mehr gehört. Vom Naturrecht ist in diesen Fragen kaum je die Rede. Was zur Natur des Menschen gehört, wird in Fragen der Sexualität vom gläubigen Volk anders gesehen als von der Amtskirche (z.B. Humanae vitae). Verheerend ist, dass, was gemäss allgemeiner Einsicht zur Natur des Menschen gehört, von der Amtskirche nicht akzeptiert wird, z.B. ganz wichtig die Menschenrechte. Solange die Amtskirche die Menschenrechte in Lehre und Praxis nicht bejaht, muss sie den Menschen nicht mit "Naturrecht* kommen.

38-102 Habe schon alles gesagt. Menschen entwickeln sich- oft zum schlechteren...man kann einen Zusammenleben nicht forcieren. Die meisten überlegen schon gut ob sie ihre Ehe auflösen wollen- es schließlich mit viel Ärger und Streit verbunden. Die meisten gehen schon mit dem Wunsch für immer zusammen zu blieben in einer Ehe hinein.

38-103 Ich glaube, dass viele Menschen, die kirchlich heiraten wollen, schon eine dauerhafte Bindung wollen. Sie wollen aber nicht unter dem Druck stehen, dass die kirchliche Ehe unauflöslich ist. Das ist zweierlei!

38-104 Viele gläubige Menschen, die  das Unglück hatten geschieden worden zu sein, und wieder  verheiratet wurden (menschliches Bedürfnis) sehnen  sich  danach, dass  sie  die  hl. Sakramente erfahren  dürfen.  Kirchlich  wieder heiraten dürfen. Wie ich schon  unter  1  geschrieben habe:  Ich glaube, dass  bei  der Niederschrift  und  Übersetzung  der Bibel Auslegungsfehler  begangen wurden. "Was auf Erden verbunden wurde, SOLL der Mensch nicht trennen." Ich bin röm. Katholisch, leider geschieden und  wiederverheiratet. Ich leide.

38-105 Rom steht wissentlich daneben.

38-106 Ich führe seit fast 50 Jahren eine kirchliche Ehe, die für mein Leben eine große Bedeutung hat. Ich habe mich an die Vorgaben von Humanae vitae gehalten, aber ich meine, daß die Normen zu rigoros sind (Pille = Todsünde!).

38-107 Die Kirche hat zum Thema Ehe, Familie und Sexualität eine unglaubwürdige Einstellung. Priester, Beichtväter, etc., dürften von den kirchlichen Vorgaben her (zölibatäres Leben) keine praktischen Erfahrungen auf diesem Gebiet aufweisen, trotzdem werden Beratungen durchgeführt.

38-108 Heiraten = heute ein Höhepunkt, früher war es ein Beginn! Daraus leiten sich andere Gedanken ab: . Wunsch nach Verbindlichkeit bis zu Tod (Unauflöslichkeit!) . Trend: Wunsch der Brautleute, der Ehe eine Spiritualität zu geben (Sakrament!) . Qualität der Kirchlichen Hochzeit ist besonders! -> Erfahrungen aus den Eheseminaren! - Wir sind Referenten in der Steiermark!

38-109 Leider wird nur auf die Wichtigkeit der religiösen (katholischen) Erziehung hingewiesen.

38-110 Da ich nicht weiß, was die Kirche unter Naturrecht versteht, kann ich auch die Fragen dazu nicht beantworten.

38-111 Die Ehe als Lebensort für geglücktes Leben ist einfach in der kirchlichen Praxis zu wenig unterstrichen!

38-112 ich finde es nicht richtig, dass Menschen kirchlich mit übertriebenem Prunk und Pracht heiraten, nur um des Äußerlichen wegen

38-113 In einer Gesellschaft, in der Menschen über 80 Jahre alt werden und Ehen mindestens 50 Jahren dauern können, bei gleichzeitiger rasanter Veränderung von Umweltbedingungen ist eine einseitige Fixierung auf "Unauflöslichkeit" schwierig. Grundsätzlich heiraten Menschen, weil sie davon überzeugt sind, die/den richtigen Partner/in gefunden zu haben, mit der/dem sie sich auch vorstellen können, ein  Leben lang zusammen zu bleiben. Was immer in der Folge diesen Vorsatz in Frage stellt - für diese Situation hat die Kath. Kirche kein konstruktives Konzept.

38-114 Zur Ehe: Wieso wird von uns Menschen eine Bundestreue verlangt, genauso wie Gott sie gegenüber dem Menschen eingegangen ist? Ich kann doch von Menschen nicht übermenschliche Treue verlangen.

38-115 DER VATIKANFRAGEBOGEN IST UNSERIÖS. UNPROFESSIONELL GEMACHT IN DEN FRAGESTELLUNGEN STELLT FRAGEN DIE NUR VERMUTUNGEN ZUR ANTWORT HABEN KÖNNEN DIE KURZE ABTWORTFRIST UND DER ZEITPUNKT ADVENT IST RESPEKTLOS GEGENÜBER DEN BISCHÖFEN DIE FRAGE NACH DEN LEHREN.ALTEN ODER NEUEN? VON BISCHÖFEN& PÄPSTEN& KONZILIEN& REGIONALEN KATECHISMEN& APPROBIERTEN WERKEN ::::LÄSST DAS EVANGELIUM IN DEN HINTERGRUND TRETEN  UND TESTET NUR KIRCHENTREUE DER BISCHÖFE UND DER GLÄUBIGEN 

38-116 Die Kirche geht oft an Jesus "vorbei"...

38-117 Auch wenn Menschen, die eine kirchliche Ehe schließen nicht immer tatsächlich einen unauflöslichen Bund schließen sollen, ist das kein Grund, um von der Unauflöslichkeit der Ehe abzurücken. Viel eher sollte die Kirche ihre Informationspolitik verbessern.

38-118 Für mich war das Sakrament der Trauung sehr wichtig ("Schlag mich wie einen Nagel in Gott, damit die Mauer nicht bröckelt, wenn ich an Dich meine Liebe hänge! Christine Busta)", bei aller Sorge, dass ich den Anspruch nicht immer leben kann. Wobei Trauung im Schoss einer geschwisterlichen Gemeinde, von den Partnern gegenseitig vor Gott gespendet wurde. Aber leider sehr oft sind alle diese Rahmenbedingungen nicht gegeben, ohne dass ichs den Menschen absprechen will.

38-119 Der Begriff "bis dass der Tod euch scheidet" bezieht sich nicht nur auf das Lebensende, sondern auch darauf, wenn die Liebe gestorben ist. Menschen, die so eine schlimme Beziehung hinter sich haben, dürfen nach Lehre der kath. Kirche bis an ihr Lebensende nicht mehr in einer Beziehung glücklich sein! Gott ist die Liebe, er kann das nicht wollen!

38-120 Ein maßgebender Theologe in den theol. Kursen sagte zur Eheannulierung: Man muss nur wissen, was man sagt, dann geht es unschwer. Trennungen sollten nicht zur Selbstverständlichkeit gehören, aber im Einzelfall sehr wohl einen begründeten Ausweg erlauben.- Josefsehe?? Wem Ernstzunehmenden kann so was einfallen?

38-121 Meiner Meinung nach ist es ein Fehler, die Eheschließung, welche die Partner einander spenden, als Sakrament einzustufen! Eine Segnung der Partner, als sakramentale Handlung, wäre empfehlenswert, das ist: den Menschen von Gott her Heil zuzusprechen. Eine spätere Erkenntnis, dass die Partner doch nicht, wie gedacht, unauflöslich zusammenpassen, soll eine Trennung ermöglichen, z.B. einvernehmlich.

38-122 zu2.8 Das sollte individuell entschieden werden, sollte vom Willen abhängen, von nun an als aktiver Christ zu leben.  zu2.10 mir ist nur bewusst, dass bei der Taufe darauf hingewiesen wird.

38-123 Ich finde es falsch wenn Paare nur in Kirchen heiraten, weil es sich eben gehört oder, weil ihnen die Räumlichkeiten gefallen. Ich hoffe sehr, dass in Zukunft auch gleichgeschlechtliche Paare eine Chance bekommen werden ein lebenslanges Bündnis vor und mit Gott eingehen zu können.

38-124 Zu Frage 2.2.: wieder unklare Fragestellung. Was ist gemeint: ob es MIR bekannt ist oder ob meiner Meinung nach allgemein bekannt ist, dass....  Die Antwortmöglichkeit KAUM mußte ich teilweise für mich in  SELTEN uminterpretieren

38-125 Im Falle der Beantwortung der Fragen 2.1 und 2.2 mit NEIN sind die nachfolgenden Fragen hinfällig.

38-126 Die Ehe schließen meistens junge Leute voll Idealismus. Dass es dann später im Alltag zum Auseinanderlegen kommt, speziell weil man den Partner nicht wirklich kennengelernt hat, ist auch verständlich. Gerade junge unerfahrene, begeisterte Menschen können Fehler machen, die sie korrigieren können müssen. Die Unauflöslichkeit der Ehe ist ein Idealbild. Wenn sich die Partner auseinandergelebt haben und die Liebe total erloschen ist, muss es die Möglichkeit geben, sich zu trennen und eine neue, auf der bisherigen Erfahrung aufgebaute Ehe eingehen zu können. Wegen Fehlern darf man nicht einfach von den Sakramenten ausgeschlossen werden. Ich kenne so viele gute Zweitehen.

38-127 Schuster bleib bei deinen Leisten!

38-128 Diesen Punkt der Eheschließung sehe ich ambivalent: für viele Menschen bedeutet die kirchliche Eheschließung sehr viel und sie sind sich der Bedeutung bewusst, auch wenn sie der Kirche vielleicht eher fernstehen.  Natürlich ist sehr viel Tradition dahinter (siehe Firmung). Das schreckt sicher manche auch ab, weil sie den Menschenauflauf nicht wollen, der am Land bei Hochzeiten unweigerlich zustande kommt.  

38-129 Oft nur Show

38-130 Wenn kein Bezug zur Kirche und nur der schöne Rahmen gefragt sind wäre eine Segnung besser alt eine Traunung!

38-131 Ich (jetzt80jährig)habe mich einst nach 30 Jahren scheiden lassen, hatte einen wunderbaren neuen Lebenspartner, ging und gehe immer zur Kommunion (ich sehe sie als Hilfe und nicht als Belohnung!)und mache mir alles mit meinem Gott aus!

38-132 Wenn Menschen,die zwar kirchlich getauft und gefirmt sind, der Kirche fern stehen, so sollen sie zwar die Möglichkeit zur kirchlichen Heirat bekommen, es soll aber auch kirchlicher Seits versucht werden diese wieder in die Gemeinschaft zu integrieren. Jedoch nicht durch Zwang, sindern in dem ihnen auch Raum für ihre Zweifel und Fragen geboten wird ohne sie als irrelevant ab zu tun.

38-133 Antwortmöglichkeiten stimmen nicht mit Fragestellung überein

38-134 Auswahl der Antwortkategorien ist schlecht gewählt! Durch die von Frage zu Frage verschiedenen Kategorien (Fast immer vs. Immer etc.) werden meines Erachtens die Ergebnisse grob verfälscht.

38-135 Leider haben sich die Zeiten so stark geändert, dass ein "bis zum Tod" Beisammensein oft nicht mehr möglich ist. Darauf sollte die Kirche Rücksicht nehmen. Auch  eine 2.Ehe sollte kirchlich getraut werden können und die Eheleute die Kommunion empfangen dürfen. Jesus hat sicher nie jemanden ausgeschlossen!

38-136 Aneinander "Binden" wird heute negativ gesehen, Heirat bedeutet für viele viel aufgeben müssen& standesamtliche Trauung oder kirchliche Hochzeit bedeutet in Zeiten der Indiviudalisierung Vieler Verzicht auf Vieles im Leben& die Angst vor Bindung ist durch die Gesellschaft heute vorgegeben.

38-137 Auch in diesem Fragebogen wird wieder bewusst auf Geschiedene und Wiederverheiratete "vergessen"

38-138 Der (oder das) Pflichtzölibat muss weg.Die Kirche wird nicht mehr ernst genommen. Das Frauenpriestertum ist dringend erforderlich.

38-139 zu 2.9, ich glaube schon, aber Dinge, Menschen etc können sich ändern und sie ändern sich im Laufe der Zeit

38-140 Wenn sich die Kirche ganz allgemein in ihren Ansichten nicht ändern, verliert sie an Bedeutung.

38-141 jemand der darüber redet, sollte auch eine praxisbezogene Erfahrung haben, andernfalls wirkt er wenig glaubwürdig

38-142 Ich glaube, die Angebote der Kirche für Ehepaare (Begleitung, Paarwochenenden, Exerzitien für Ehepaare etc.) wären durchaus noch ausbaufähig.

38-143 Die Erkenntnis des Willen Gottes, wie sie allen Menschen kraft ihrer Natur im Gewissen möglich ist, soll die katholische Kirche tragen, den Dialog zwischen den Kirchen und mit anderen Religionen zu führen. Gegen die Natur des Menschen: Mißbrauch, Vergewaltigung

38-144 Die kirchliche Ehe sollte in bestimmten Fällen auflösbar sein.

38-145 die Kirche soll das Idealbild predigen und empfehlen, aber Scheitern zulassen: helfen statt moralisch strafen

38-146 Die Kirche müsste toleranter sein.

38-147 zur Frage 2.9: Ich glaube, dass die meisten schon eine unauflösliche Ehe schließen wollen. Der Unauflöslichkeit der Ehe stehen allerdings in der Praxis viele Schwierigkeiten entgegen, wie völliges Unverständnis der Partner, Vergewaltigung in der Ehe, Betrug in vielerlei Hinsicht, Gewalt gegen die Kinder (auch Vergewaltigung!!!) Sadismus, extreme Eiferucht, die zur völligen Überwachung führt, um nur einige zu nennen. Ein Zwang, in einer solchen Ehe weiter leiden zu müssen ist unmenschlich, völlig lieblos und damit auch nicht der Lehre Christi entsprechend.

38-148 Mir stellts die Haare auf, wenn ich im Originalfragebogen den Begriff "irreguläre Formen des Zusammenlebens" lese

38-149 Auch im ersten Testament war die Ehe lösbar, so auch in der orthodoxen Kirche und bei den Protestanten. Warum sollen wir rigoroser sein als die Lehrmeinung zu Zeiten Christi?

38-150 Ältere Menschen denken noch an die Unauflöslichkeit der Ehe. Aber junge Leute lassen sich scheiden, wenn die Ehe nicht gut läuft.

38-151 Die Ehe ist ein Bündnis zwischen Mann und Frau und soll von der Kirche begleitet werden, sie soll hilfreich zur Seite stehen, aber nciht mit Geboten und verboten, denn Priester, die keine Familie führen dürfen, können sich  als Außenstehende nciht unbedingt einmischen. Die Ehe ist ein sehr komplexe Einrichtung und verlangt Begleitung von Menschen, die das auch verstehen.

38-152 Warum hängt die Kirche noch immer am Zölibat fest?

38-153 Frage 2.9 ist vielleicht nicht ganz eindeutig. Ich gehe davon aus, dass Menschen die kirchlich heiraten, dies mit dem Wunsch tun, für immer zusammen zu bleiben zu können, dass sie trotzdem im Falle eines Scheiterns die Möglichkeit haben wollen, aus einer unerträglichen Lage - ggf. durch Auflösung der Ehe und Neue Partnerschaft  - wieder zu einem erfüllten Leben gelangen zu können.  Ich gehe nicht davon aus,dass Ehen als unauflöslich geschlossen werden, egal wie sich diese möglicherweise negativ entwickelt.

38-154 Grundsätzlich sollte das Sakrament der Ehe als Segnung einer Lebensentscheidung beibehalten werden. Beim Scheitern ist jedoch - wie bei vielen Lebensvorsätzen - das Prinzip der Barmherzigkeit und der Vergebung anzuwenden.

38-155 Die Bedeutung des Ehesakraments und die Zeichen, die eine solche Feier beinhaltet sind herrlich und werden bei guter Erklärung auch als solche gut angenommen und gerne mit ganzem Herzen zum Ausdruck gebracht. Treue ist ein, bei fast allen Menschen, auch bei den Jugendlichen, sehr hohes Gut und eine, bei Beziehungswünschen, zuerst genannte Bedingung für ein geglücktes Zusammenleben.

38-156 Die Kirche soll sich rechtzeitig (bereits in der Pflichtschule) mit dem Thema befassen und weitergeben. Der Aufklärungsunterricht muß mehr als nur der Verhütung dienen.

38-157 In unserer Gemeinde lassen verzichten immer mehr Paare auf die kirchliche Trauung. Oft sind es die Eltern, die ihren Kindern gut zureden. In den meisten Fällen gibt das Prestige den Ausschlag: also das feierliche Ambiente und die musikalische Untermalung, immer häufiger mit Schlager- und Popmusik.

38-158 Die Ehe ist das einzige Sakrament ,das die beiden ehewilligen einander spenden. Es ist nicht von Jesus Christus eingesetzt. Ich verstehe daher nicht ,warum die beiden Eheleute (bei schwerwiegenden Gründen) nicht eine Auflösung dieser Ehe im gegenseitigem Einverständnis vollziehen können.Gott will ,dass wir ein Leben in Fülle haben, was eine zerrütete Ehe ohne Vertrauensbasis aber unmöglich macht. Etwaige Kinder leiden unter so einer Ehesituation sehr.Man kann einen Ehepartner nicht zur Liebe zwingen. Eine Brücke,die nur von einer Seite gebaut wird, fällt unweigerlich ins Wasser. Daher ist eine Scheidung oft der einzige Ausweg um seelisch und körperlich nicht zu zerbrechen.

38-159 In Ehefragen mit Naturrecht zu kommen, und es in anderen Fällen außer Kraft zu setzen / zu ignorieren, ist eine der ganz großen theologischen Fehler. Hier, wenn es "passt" mit Wahrheit zu argumentieren, und dort die Diskussion abzuwürgen, weil es nicht "passt", ist unseriös. Damit hat sich die Hierarchie die größten Defizite an Glaubwürdigkeit erworben. Damit sind wir bei einem weiteren Problem: Disziplinäre und moralische Fragen wurden v.a. unter Johannes Paul II. quasi-dogmatisch gehandhabt. In der Kanonistik wurde hinter vorgehaltener Hand von "schleichender Dogmatisierung" gesprochen. Gerade aber die Fragen von Sozialgestalt der Kirche und die Lebensführung der Gläubigen dürfen niemals mehr mit Redeverboten belegt werden, zumal auch das stärkste Redeverbot keine Wirkung mehr zeigen würde.

38-160 Die Ehe von meiner Frau und mir hält inzwischen 38 Jahre, aber das kirchliche Ehebild hat sicher keinen entscheidenden Einfluss, obwohl wir beide gläubige Menschen sind. ZUm Gelingen unserer Ehe haben andere Parameter beigetragen, die sehr wohl von christlichen und humanitären Werten geprägt sind.

38-161 Partnerschaften die auf Dauer gedacht sind, sollten - auch ohne kirchliche Heirat, gesegnet werden.

38-162 Wie können alte Männer über Ehe und Sex beurteilen, wenn sie nie in einer Ehe waren bzw. nie Sex gehabt haben (sollten)

38-163 Die kirchliche Hochzeit ist ein tiefes schönes spirituelles Erlebnis. Der Wunsch, dass es unendlich ist, ist jedenfalls zu dem Zeitpunkt gegeben. Es ist hilfreich sich in Familien bzw. Eherunden auszutauschen, um Themen zu besprechen, bevor sie zum Problem werden. Ehe, Beziehung braucht Pflege, damit sie wachsen kann. Sie braucht Anleitung, wie man sich selber besser kennenlernt und wie man auf den anderen zugeht. Die Persönlichkeiten entwickeln sich.

38-164 Das Bild in der Gesellschaft bezüglich Ehe und das Bild in der Kirche klaffen weit auseinander. Ich finde es dringend notwendig, dass Kirche sich der Realität stellt, dass jede dritte Ehe geschieden wird und sollte das Sakrament der Ehe neu überdenken.

38-165 Naturrecht? Ich empfinde eine Einmischung der Kirche entmündigt in der Verantwortung bei ethischen Werten.  Wenn getaufte kirchlich heiraten wollen, sollen sie es dürfen. Wer weiß, wodurch eine Distanziertheit existiert? Hat nicht unbedingt mit dem Glauben an Gott und der Nachfolge Christi zu tun! Wer heiratet, meint es ernst. Doch der Mensch ist nicht perfekt... Ein Neubeginn nach Scheidung sollte ermöglicht werden - Barmherzigkeit? Äußere Umstände? - Eine Annulierung, die SEHR LEICHT angeboten wird, ist eine menschliche Lüge und schafft z.B. uneheliche Kinder?

38-166 Das gemeinsame Liebesleben zweier Menschen ist Menschenrecht und niemand hat das Recht auf Einmischung oder Bevormundung.

38-167 Das Problem ist nicht das Wollen, eine unauflösliche Ehe zu führen, das mag im Moment sogar vorhanden sein, aber es wird oft schnell aufgegeben, oder zu wenig Hilfe angeboten/angenommen. "Plötzlich" wird so die Unauflöslichkeit zum Problem

38-168 Der Druck, der auf Ehepartnern lastet, ist von allen Seiten her groß. Geänderte Lebensbedingungen erfordern eine neue Anpassung. Wenn Ehe zur Belastung wird, dann sollte es Alternativen dazu geben. Ich sollte einem Priester bei der Beichte versprechen, dass ich etwas nie mehr machen werde. Das konnte ich nicht. Er hat mich nicht losgesprochen. Keiner kann versprechen, dass eine Beziehung für immer klappen wird.

38-169 Kirchliche Eheschließung: Selbstverständlich soll Kirche Feste mitgestalten!

38-170 Es lässt sich schwer sagen, warum viele (auch) kirchlich heiraten. Ich denke es ist die (relativ diffuse) Hoffnung auf den SEgen Gottes.

38-171 gescheiterte ehen müssen nach einer angemessenen Bußzeit (1Jahr) eine neue Chance bekommen.   JESUS:  Auch ich verurteile dich nicht...

38-172 Ich habe den Begriff "Naturrecht" erst im Zusammenhang mit dieser Befragung das erste Mal gehört. Weder in den Familienrunden noch in Pfarrveranstaltungen an denen ich teilgenommen habe, wurde dieser Begriff zur Erklärung kirchlicher Positionen verwendet. Da die Frage was in der Ehe natürlich ist, aus Sicht der Kirche ganz anders gesehen wird, als aus der vieler praktizierender Katholiken, bedarf es einer genauen Definition und größeren Verbreitung dieses Begriffes durch die Kirche.

38-173 Das Sakrament der Ehe ist eine wunderbare und grojßartige Sache. Scheitert die Ehe  aber, so ist das Auschließen von dem Sakrament der Kommunion eine zu tiefst unchristliche Vorgangsweise und gehört sofort abgeschafft.

38-174 Die Kirche soll barmherziger mit den Menschen umgehen,denen es nicht gelingt,in einer Ehe zu bleiben.

38-175 Leider kann man am Ende der Befragung keinen Kommentar mehr abgeben. Darum teile ich Ihnen hier mit, dass die Bestätigung in meinen Spam- Mails gelandet sind und ich nur durch Zufall dort hineingesehen habe und dass die Zeit zum Ausfüllen des Fragebogens fast nicht ausreichte, um nicht vom Server gecancelt worden zu sein.

38-176 Weitgehend wird die Ehe zwischen Mann und Frau als natürlich angesehen, jedoch wird die Freiheit einer Person respektiert, eine Beziehung zum gleichen Geschlecht zu leben. Vom Staat und auch von der Kirche wird erwartet, einer freien Wahl der Lebensform und PartnerInnenwahl zu entsprechen.   Wenn nicht praktizierende oder ungläubige Menschen zur Kirche kommen, ist das zu sehen wie „ein verlorenes Schaf“. Wie mit verlorenen Schafen umgegangen werden kann, dazu finden wir ja im NT einige Hinweise.

38-177 In Österreich viel zu viele Priester haben heimlich eine Frau und manchmal auch Kinder. Kein gute Beispiel.

38-178 Mir  scheint, dass die Kirche kaum oder nur in unverständlicher Weise Begriffe verwendet.  VERBA DOCENT&EXEMPLA TRAHUNT !

38-179 Die Ehevorbereitung durch Kirchliche Vertretung ist leider häufig Formsache. Die Tatsache dass sich Ehepaare auch kirchlich trauen scheint manchem Geistlichen oft schon zu genügen womit dann eine bedingungslose trauung folgt

38-180 Auch Homosexuelle Paare sollte diese Möglichkeit offen stehen.

38-181 Manchmal würde es guttun dass die Kirche sich dazu bekennt dass in der Ehe oft viele schlimmen Dinge passieren!! man darf ein Versprechen auch zurücknehmen dürfen!

38-182 Es magelt an kirchlicher Unterstützung für Ehepaare. Kirche wird erst aktiv, wenn es zu spät ist und dann auch nur mit Verurteilung und Ausschluss.

38-183 Eltern werden nicht genug von der Kirche unterstützt, wie sie den Kindern den Glauben näher bringen können. Religion wird viel zu wenig an der Schule unterrichten (zumindest bei uns in der Schweiz)

38-184 Sex erst nach der Hochzeit ist völlig unrealistisch und auch bei gläubigen Menschen nicht durchführbar Scheitern ist menschlich, durch Verzeihen sollte wieder normales Verhältnis zur Kirche hergestellt werden --> jeder Mensch braucht eine zweite Chance

38-185 Früher gab es in Wien Familienrunden, die sollten wieder gefördert werden. Allerdings war da auch ein geistlicher dabei - jetzt sind sie knapp. Es wird ja eine Ehe zw. Katholik und Protestant von der kath.Kirche nicht gestattet, dann heiraten sie protestantisch! Diese Haltung ist unverständlich, jedoch nicht zu 100% gegeben.

38-186 Die Fragen sind irreführend formuliert - in meinen Antworten habe ich daher nur der Eindruck wiedergegeben, der in meinem Bekannten- und Freundeskreis vorherrscht.

38-187 Wir leben in einer sehr schnelllebigen Zeit > Wer kann schon sagen, was in fünf oder sechs Jahren sein wird. Das wirkt sich auch auf das Eheversprechen aus: Zum Zeitpunkt des Versprechens meinen es sicher die allermeisten ernst, doch holt sie die traurige Wirklichkeit oftmals ein. Diese hohen Ideale lassen sich schwer leben.

38-188 Sexualität zwischen Paaren nur dann gutzuheißen bzw. statthaft zu finden, wenn daraus Kinder entstehen können, ist für mich der nächste "Wahnsinn". Da gelebtes befriedigendes Sexualleben für die Beziehung immens wichtig ist. Vor allem im Alter ist Sexualität, natürlich im Rahmen des Möglichen, erwiesener Maßen gesundheitsförderd sowohl physich als auch psychisch.

38-189 Die (Amts-)Kirche ist bei der Ehe viel zu viel auf Sexual- und Moralaspekte fokussiert - die umfassende Liebesbeziehung bleibt oft im Hintergrund. Und dass das Ideal der Ehe nicht für alle Menschen die passende Lebensform ist, wird überhaupt ignoriert.

38-190 Die kirchliche Ehe ist menschlich gesehen häufig vernünftigerweise auf "lebenslang" unhaltbar.

38-191 Ob das etwas nützt - ob das nötig ist - , wenn die Kirche bei der Trauung auf die Pflicht der Kindererziehung hinweist ? Wenn das Brautpaar verantwortlich handelt , wird es das sowieso tun , wenn nicht - wird die ganze Mahnung nichts nützen und ist eine herablassende Belehrung .

38-192 Die Ehe ist sicherlich für den Erhalt der Gesellschaft und die geordnete Entwicklung und Erziehung von Kindern sehr wichtig,die übrige Sozialfunktion wie z.B. soziale / wirtschaftliche Absicherung der Partner ist heute in den hoch entwickelten Ländern weitgehend durch die staatliche Sozialversicherung gegeben. In Ländern der Dritten Welt sieht die Situation anders aus. Gegebenenfalls Anpassung der kirchl. Lehre an die sozialen/politischen/ökonom. Rahmenbedingungen?! (Die Welt ist zu differenziert, um mit einer einzigen Antwort dne regional unterschiedlichen Fragen gerecht zu werden.)

38-193 Was "die Kirche" macht, kann ich schwer beurteilen. Ich weiß nur, was in meiner Pfarre nicht geschieht. Da ist von irgendwelchen Pflichten des Christen überhaupt nicht mehr die Rede. Gott liebt uns, alle kommen in den Himmel. Ich füchte mich schon, einmal im Himmel zwischen Hitler und Stalin zu sitzen. Teile des Evangelius sind in meiner Pfarre völli unbekannt, etwa - wer nicht mit uns ist, ist gegen uns - für diesen Menschen wäre es besser, er wäre nie geboren worden  - geh hin und SÜNDIGE NICHT MEHR! Das Sakrament der Buße scheint unbekannt zu sein.

38-194 Die Frage 2.8 wäre eine Grundsatzdiskussion wert.  Ich glaube nicht, dass die Menschen um die Bedeutung des "Sakramentes" (auch der Eucharistie) wissen. D.h. aber nicht, dass Menschen "von Amts wegen" von den Sakramenten ausgeschlossen werden dürfen, sondern nur, dass das persönl. Gewissen entscheiden muss. Damit es das kann, braucht es echte, verständliche Information und liebevolle Begleitung.

38-195 weniger Vorschriften die kaum erfüllbar sind - mehr gütiger Beistand...

38-196 geschiedene Wiederverheiratete sind volle Kirchenmitglieder durch die Taufe und daher volle Eucharistiemitglieder& auch Ausgetretene (nicht Kirchensteuer zahlende) sind durch diese Taufe noch immer vollwertige Christen. Der Zölibat ist eine Amtskirchenfrage und keine Glaubensfrage (siehe geschichtliche Variabilität)

38-197 Die Kirche soll an der Unauflöslichkeit festhalten

38-198 Zölibat verhindert sehr oft das Verstehen eines Lebens in der Ehe

38-199 Als Hilfe empfinde ich kirchliche BERATUNGSSTELLEN wie "Beziehung leben" z.B.in Linz, deren Publikationen in der Kirchenzeitung und die Möglichkeit,sich mit Problemen und Fragen dahin zu wenden.

38-200 Für uns war die Rubrik "Fast immer" wertend. Warum nicht "immer"?

38-201 Ehe für Priester auf Wunsch ermöglichen!!

38-202 Zu 2.8. Sollen auch der Kirche gegenüber distanzierte Menschen kirchlich getraut werden: Ich halte es für eine Frage der Ehrlichkeit, solchen Menschen Offenheit zu zeigen, aber in ausführlichen seelsorglichen Gesprächen und im Ehevorbereitungskurs ihnen klar zu machen, wozu sie ja sagen. Auch sollte ihnen bewusst gemacht werden, dass Glaube eine Entscheidung ist, die im Vertrauen auf Gott und in der Art, wie ich aus diesem Vertrauen heraus mein Leben - bei der Ehe insbesondere meine Partnerbeziehung - gestalte. zu 2.9. Ich halte nichts davon, jede/n, der/die es wünscht, zu trauen. Ich nehme Menschen in ihren Entscheidungen nicht ernst, wenn ich ihnen die nötigen Vorinformationen für die Entscheidung vorenthalte. Sagen sie in voller Kenntis der christlichen Lehre ja, muss die Kirche dies akzeptiere und niemand darf sich anmaßen zu wissen, wie ernst es die beiden meinen. 

38-203 Solange in der Kirche nicht Gleichberechtigung der Geschlechter (Zugang zum Priesteramt für die Frau) besteht, ist für mich eigentlich alles, was die Leitung der Kirche sagt oder tut, irrelevant.

38-204 Die Eltern versagen immer mehr bei der Erziehung der Kinder. Auch wenn man sie darauf hinwiese, dass sie ihre Pflichten vernachlässigen, würden sie sie nicht besser erfüllen können wegen ihrer diversen Defizite. Konkrete Unterstützung und Hilfe tun Not.  

38-205 Zölibatär lebende Personen sollten die Finger von diesem Thema lassen. Unter der aktuellen Situation der Beziehung Kirche - Ehe, ist es gut und sinnvoll, wenn Ehepaare die kirchliche Trauung verweigern, denn, so wie sie zur Z. praktiziert wird, bedeutet das noch mehr Lasten auf sich nehmen. Kirchliche Ehe ist nämlich eine Last und keine Hilfe die Ehe zu meistern.

38-206 Ich würde mir mehr Toleranz wünschen,das Geschiedene auch ihren Platz in der Kirche haben.

38-207 es ist schwer eine Meinung abzugeben, weil ich glaube, dass die religiösen Beziehungen der Menschen schwer einzuschätzen sind und an den guten Willen glaube ich allemal. Warum sonst zahlen sie z.B. Kirchenbeitrag.

38-208 Viele Menschen heiraten und hoffen, dass diese Ehe für immer halten wird, egal ob sie kirchlich heiraten oder nicht. Die Faktoren, die zu einer Trennung führen sind selten voraussehbar.

38-209 Ein kirchenseitiges Hinterfragen der Gründe für das Scheitern einer Ehe wäre wünschenswert

38-210 Zwischen "Oft" und "Kaum" müsste es noch eine Möglichkeit geben!!! (etliche, manchmal...)

38-211 Der kirchliche Umgang mit den Geschiedenen und Wiederverheirateten hat schon Tausende, wenn nicht Millionen ehemals praktizierende Christen aus der katholischen Kirche vertrieben.

38-212 Für Taufe, Firmung, Hochzeit und begräbnis soll die Kirche für viele einen schönen, stimmungsvollen Rahmen liefern, die religiöse Komponente spielt in den meisten Fällen eine Nebenrolle.

38-213 Die kirchliche Ehechließung soll allen Getauften, die sie wünschen,ermöglicht werden, d.h. auch Geschiedenen nicht grundsätzlich verwehrt werden.

38-214 Das Leben in der heutigen Zeit mit all seinen Anforderungen, dem Stress, der oft Menschen verachtenden Einstellung gegenüber dem Nächsten, die dadurch entstandene Oberflächlichkeit, aber auch das schlechte Vorbild vieler Priester - Heuchelei,  Mißhandlungen, Kinderschändung - entspricht schon lange nicht mehr kirchlichen Vorstellungen und Lehren. Ich war selbst in einem katholischen Internat, und habe danach lange überlegt, ob ich aus der Kirche austreten soll. Als getaufter Katholik habe ich diesen Schritt letztlich aber unterlassen... Von Priestern und Kirchenmännern erhofft man sich, dass sie Vorbild sind. Mein Glaube an solche Vorbilder wurde in meiner Kindheit weitgehend zerstört !

38-215 Wenn Menschen eine kirchliche Trauung wünschen, soll sie ihnen nicht verweigert werden, auch wenn sie der Kirche distanziert gegenüberstehen,aber es soll ein umfassendes Gespräch über ihre Motive mit ihnen geführt werden.

38-216 Das Sakrament der Ehe wird nur von einer Minderheit von der Kirche erbeten. Ein erheblicher Prozentsatz will überhaupt ohne Verpflichtungen als Single leben oder in loser, unverbindlicher Partnerschaft. Wenn dann schon ein Paar heiraten will, dann sollten kirchliche Funktionäre es mit Freude willkommen heissen und die Chance nützen in der Vorbereitung und Durchführung der Trauung dem Brautpaar und nicht auch zuletzt den  Mitfeiernden die "Frohe Botschaft" vom liebenden Gott näher zu bringen.  Solche Feiern wie auch Taufe und Einsegnungen geben die Chance das negative Image, verursacht durch Missbrauchsfälle und Bischodsprunk auszugleichen.

38-217 siehe bitte  Punkt  1 d

38-218 Vielen Menschen ist wohl bei der Trauung nicht ganz bewusst, welche Konsequenzen das fuer sie hat, eine umfassendere Ehevorbereitung waere hier sicher hilfreich

38-219 Was ist "Naturrecht"?

38-220 Ich war wohl etwas zu schnell mit meiner Kritik und mache jetzt weiter und werde falls ich noch etwas zu sagen habe am ende schreiben. Mit dem Naturrecht kann ich eigentlich nicht viel anfangen nehme aber an, das es sich dabei um natürliche Bedürfnisse in Bezug auf Sexualität handelt.

38-221 Die Kirche nimmt praktisch keine Rücksicht auf die Gründe, die zu Scheidungen führen. Auch der 'unschuldige' Partner wird von den kirchlichen Sakramenten praktisch ausgeschlossen.

38-222 Man kann einem Getauften das Sakrament der Ehe nicht verweigern, denn heiraten tun die beiden Partner! Die Kirche ist nur der Zeuge.

38-223 Ehe ist von ihrem Wesen her unauflöslich - ist der Idealfall. Es ist aber - glaube ich - nicht richtig den Idealfall als absolute Norm hinzustellen. Die Kircher muss akzeptieren, dass eine Ehe auch scheitern kann. Annulierung ist Augenauswischerei - die gemeinsame glückliche Zeit, die leider nicht durchgehalten werden konnte kann nicht einfach "annuliert", "weggewischt" werden!!! Familie hat sich im Laufe der Zeit verändert - muss auch von der Kirche akzeptiert werden!!

38-224 Wandel der Gesellschaft und Zeit/Revolution/Innovation/... sag niemals NIE & IMMER

38-225 ...schon vorher beantortet...

38-226 Frage 2.8 Thema ist zu komplex für diese simplen Antwortmöglichkeiten.

38-227 Zu 2.9.: Ich denke praktisch alle wollen zum Zeitpunkt der Eheschließung für das restliche Leben beisammen bleiben, die formale Unauflöslichkeit mit allen Konsequenzen im Falle des - für jeden denkenden Menschen als realistisch erkennbaren - Scheiterns wird jedoch nur nolens volens akzeptiert (von den praktizierenden Katholiken - dem hohen Prozentsatz fernstehender ist es ohnehin egal)

38-228 Geschiedene wieder verheiratete sollen Sakramente ihrem Gewissen nach empfangen dürfen

38-229 Die kath Kirche sollte endlich einsehen, dass es für Eheleute und auch Kinder oft größeres Leid bedeutet eine unglückliche,vielleicht sogar gewalttätige Ehe aufrecht zu erhalten als sich zu trennen. Die Kirche hat nicht das Recht den sich trennenden Eheleuten permanet das Gefühl zu geben, sie wären nicht mehr in der Kirche erwünscht und so das Leid noch zu vergrößern.

38-230 Ehevorbereitung "NEU" ist weitgehend akzeptiert, würde aber effektiver werden, wenn die Paare nach der Hochzeit begleitet werden könnten.

38-231 Die von der katholischen Kirche vertretene Haltung ist zwar grundsätzlich richtig, führt aber bei einem Scheitern vielfach zu nicht vertretbaren Härten und Unbarmherzigkeiten. Eine Auflösungsmöglichkeit - unter bestimmten Auflagen - und Möglichkeit der kirchlichen Wiederverheiratung ist unbedingt anzustreben und mehr als überfällig.

38-232 Die Unauflöslichkeit der Ehe soll die Regel sein, es sollte aber hilfreiche und liebevolle Unterstützung bei Problemen geben und eine Lösung aus der Ehe in begründeten Fällen öfter ermöglichen.z.B eine diözesanes Gremium aus dem auch Laien und Psychologen angehören

38-233 Unbarmherzig erscheint die Kirche im Verweigern der Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene

38-234 Paare, die kirchlich heiraten, wollen ihre Ehe durchaus als Christen leben. Das ist in den letzten 20 Jahren eine deutlichere Entscheidung geworden: Weil die kirchliche Trauung gesellschaftlich nicht mehr verlangt wird, wurde sie zur bewussten Entscheidung.

38-235 Priester könnten besser über Ehe erzählen, wenn sie selbst eine Ehe eingehen könnten. Würde es jedoch begrüßen, wenn höhere kirchliche Funktionen ehelos leben könnten. Die Frau steht in der kirchlichen Lehre dem Mann nicht ebenbürtig gegenüber (sage ich als Mann). Es wird mancherorts betont, die Frau sei dem Mann untertarn (solche Sprüche sind nicht mehr zeitgemäß.

38-236 Es ist unverantwortlich, den vor Gott geschlossenen Ehebund unauflöslich zu erklären (Sakrament). Unverantwortlich deswegen, weil die ehewilligen Männer und Frauen nie und nimmer den Inhalt dieses Sakramentes verstehen. Wenn auch viele Wilens sind, die Ehe nie aufzulösen, gibt es genug Gründe und negative Entwicklungen, die Scheidung zu beantragen. Der Schutz der Kinder, der Schutz von Leib und Leben geht bevor, die Zerstörung der Seele muss aufgehalten werden.   

38-237 Ich Katholikin  habe den Heidenvater meiner (damals fünfjährigen) Tochter standesamtlich geheiratet, damit sie  versorgt ist, wenn einem von uns etwas passiert. Es war nicht unsere Absicht, die LIebe Christi zur Kirche abzubilden - das wird aus meiner Sicht von der Kirche projeziert. Auf unserer Ehe ruht Gottes Segen - ob mein MAnn früher schon einmal verheiratet war oder nicht. 

38-238 Leider gibt es für Ehepaare vor allem am Land kaum Angebote, wo sie sich austauschen könnten. Familienrunden gibt es eher in den Pfarren in den Städten - am Land sind die Menschen allein gelassen.

38-239 Ich denke, dass es mir nicht zusteht darüber zu urteilen, wer kirchlich getraut werden darf und wer nicht. Ich weiß ja nicht von jedem Ehepaar, was es denkt über das Sakrament der Ehe, deshalb kann ich die Frage, ob sie an einer unauflöslichen Ehe interessiert sind, nicht beantworten. Das kann ich nur für mich tun und hierfür lautet meine Antwort ja. Wenn ich vor Gott mit meinem Partner trete, dann wegen des unauflöslichen Sakramentes und Versprechen vor Gott.

38-240 Die Ehevorbereitungskurse sind wenig zufriedenstellend. Auch eingehende Gespräche mit dem Trauungspriester sind meist unmöglich.  Die liturgisch meist ahnungslosen jungen Leute "basteln" eine Feier, die kaum Bezug zu einem Sakrament hat. Das alles bedürfte großer Aufmerksamkeit.

38-241 siehe erster Kommentar, Ehepaare sollten auch nach der Hochzeit betreut werden - Ehepaarrunden etc.

38-242 Ich wünsche mir mehr Vertrauen in die Gläubigen und in ihre Verantwortlichkeit. Sexualität ist etwas Beglückendes, zutiefst Befriedigendes, das zum menschlichen Leben dazugehört und behutsam entdeckt sein und wachsen soll.Und auf dem Gottes Segen ruht. Warum verteufelt es die offizielle Kirche so? Warum überlagert so viel Angst und Misstrauen dieses schöne Geschenk Gottes? Warum verurteilt das Kirchenrecht Menschen, die aus ihren Misserfolgen und Ent-Täuschungen lernen und einen zweiten Versuch wagen wollen? Warum verweigert die r.k. Kirche ihren Priestern, ganzheitlich Menschen zu sein? Warum wird so viel Leid verursacht, wenn die Beziehungen und Kinder verleugnet werden? Warum muss ein Priester seine Berufung verleugnen, wenn er zu seiner familie steht? Warum ist das Kirchenrecht so unbiblisch???

38-243 Wo bleibt die Barmherzigkeit und das Verzeihen, wenn Paare, trotz Bemühens, ihre Ehe nicht aufrecht erhalten können? Menschen, deren Ehe scheitert werden von der "Kirche" und den kirchlichen Vertretern verurteilt und vom Sakramentenempfang ausgeschlossen und viele würden gerade in schweren Zeiten diese Sakramente brauchen. Ist das Gottes Wille? Welche Verletzungen fügt man diesen Christen zu? Was wird so alles den Eheleuten vergeschrieben und von ihnen verlangt - von der Kirche, bzw. den kirchlichen Vertreten, die überhaupt keine Ahnung haben, was es in dieser Zeit heißt, partnerschaftlich zu leben, das notwendige Geld zu verdienen, Kinder zu erziehen und eventuell auch noch kranke und/oder alte Menschen zu betreuen. Welche Vorgaben macht die Kirche z. B. zur Empfängnisregelung - das ist für viele unlebbar.   Wo ist die Glaubwürdigkeit der Kirche??   

38-244 Der Wunsch bei der Hochzeit immer zusammenzu bleiben ist bei den mir Bekannten immer da gewesen. Das Leben bringt halt Prüfungen, denen nicht alle gewachsen sind. Und das Leben zusammen wird auch immer schwieriger, ich denke an Schichtarbeit, viele Anforderungen an junge Eltern , die sehr überfordernd sein können.

38-245 zu 2.10  leider nur einmal, beim Ehevorbereitungsgespräch. Für die Priester gibt es fast keine Möglichkeit darüber zu sprechen, weil die Ehepartner nie in die Kirche gehen, oder zu irgendeinem Vortrag etc. 

38-246 Priester im Zölibat können zum Thema Ehe naturgemäß wenig fundiertes Wissen beitragen.

38-247 Die Kirche sollte den Menschen auch eine 2. Chance geben. Man sollte auch nach einer Scheidung noch einmal kirchlich heiraten dürfen. Scheitern gehört zu uns Menschen, und zwar zu allen Menschen, auch zu den Priestern, Bischöfen, Kardinälen und naturgemäß auch zum Papst.

38-248 Die Katechese über Ehe und Familie ist häufig eine Aneinanderreihung von Schriftworten, die einfach aus dem Zusammenhang gerissen sind und dadurch nichts bestärken und stützen können.

38-249 Das Eheversprechen vor Gott ist in erster Linie die persönliche Entscheidung der Heiratswilligen. Die Kirche muss den Wunsch der Heiratswilligen respektieren& wer um (kirchliche) Trauung ansucht, meint es in aller Regel "ernst" und denkt an einen dauerhaften Bund fürs ganze Leben.

38-250 Personen von gescheiterten Ehen haben meisten trotzdem einen Glauben! Wenn sie nochmals heiraten wollen, darf die Kirche dies nicht verbieten!!! Anullierungsgründe sind höchst veraltet! Wie kann die Kirche vorschreiben was von jeweiligen Personen als unerträglich für ihr Leben ist!!!!!

38-251 Wie kann ein Priester über Ehe und Familie reden, wenn er das tägliche Leben in der Familie nicht kennt. Das der Priester einmal ein Kind war und etwas von zu Hause mitgenommen hat, ist zu wenig. Wie bei den Evangelischen - vorleben.

38-252 Der Bezug auf das Naturrecht in Puncto Sexualität ist absurd, da bei unzähligen höherstehenden Tierrarten Homosexualität nachgewiesen. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Homosexualität ein normales und prozentuell konstantes Vorkommnis in der Natur ist. Der Ausschluss Homosexueller vom Sakrament der Ehe ist nicht schlüssig argumentierbar, ohne dabei gegen die Menschenrechte ins Feld ziehen zu müssen, was, ohne Frage, keine Option darstellen darf.

38-253 allerdings klafft zwischen Wunsch und realem Leben oft eine Lücke und die guten Absichten bein der Eheschließung lassen sich nicht auf Dauer leben

38-254 Wenn Homosexualität so unnatürlich ist - warum kenn man diese seit Jahren. Ist die einzige Garantie, für eine gute Ehe und Erziehung der Kinder die Tatsache, dass nur Mann und Frau die Ehe schließen können?

38-255 Nur mit dem Sakrament der Ehe kann man heutzutage in der sog. modernen Welt eine unauflösliche Beziehung führen. Denn ohne die Hilfe des Herrn wird man durch die Medien und auch die Schulen und Gesellschaftspolitik der Parteien etc. erzogen und quasi angehalten zur Lustvollen Untreue....Die Ehe ist für Mann und Frau bestimmt. Die eheliche Vereinigung kann nur dann als Krönung der ehelichen Liebe gelebt werden wenn sie mit dem Kinderwunsch verbunden ist (Aus Verantwortung kann auch auf die Natürliche Empfängnisregelung zurückgegriffen werden, z.B. bei finanziellen Nöten).Sexualität kann bei homosexuellen Paaren nie auf die Zeugung ausgerichtet sein.  Jesus Christus darf nicht missbraucht werden, indem homosexuelle Paare heiraten dürfen. Wir machen uns sicher schuldig vor dem Herrn, wenn wir das ermöglichen. 

38-256 Das von der Kirche postulierte Naturrecht erscheint vielen als eine willkürliche aus einer vergangenen Kultur abgeleitete Festlegung. Obwohl junge Menschen ja noch immer von einer "normalen" (Vater, Mutter, Kinder-) Familie träumen, ist man weithin davon überzeugt, dass so genannte "Patchwork"-Familien ebenso gut gelingen können. Menschen, deren Veranlagung nicht auf die Verbindung von Mann und Frau gerichtet ist, können diesen Begriff des Naturrechts nicht akzeptieren. Der religiös neutrale Staat kann nicht die Wünsche einer einzelnen Glaubensgemeinschaft befolgen, auch wenn dieser (noch) die Mehrheit der Bevölkerung angehört. Er kann daher weder Scheidung und Wiederheirat noch die Verbindung gleichgeschlechtlicher Partner unterdrücken.  Die Kirche ist zwar gegen die Diskriminierung homosexuell Veranlagter, betrachtet aber sexuelle Betätigung auch in solchen stabilen Beziehungen als schwere Sünde. Das ist völlig inkonsequent und offenbar die Folge einer grundlegend falschen Einstellung zur Sexualität. Es würde zu weit führen, dies hier ausführlich zu erklären - es sei daher auf das Buch des australischen Weihbischofs Geoffrey Robinson, Macht, Sexualität und die katholische Kirche, verwiesen. Bezüglich der Frage, ob Ungläubigen oder nicht Praktizierenden zu einer kirchlichen Trauung zugelassen werden sollen: dies kommt ganz auf den einzelnen Fall an und ich würde es der pastoralen Weisheit des Seelsorgers überlassen. Es gibt ja keine eindeutige Unterscheidung zwischen Praktizieren und nicht Praktizieren, zwischen gläubig und ungläubig.

38-257 Menschen, die sich kirchlich trauen lassen, wollen zu diesem Zeitpunkt sehr wohl eine unauflösliche Bindung eingehen. Allerdings kann sich das ändern und dann ist die Unauflösbarkeit problematisch.

38-258 Viele (oft Frauen) träumen von der Prinzessinnenhochzeit in weiß und bleiben nur deshalb der Kirche "treu". Als Sakramentendiskonter sollte sich die Kirche eigentlich nicht verstehen.

38-259 Heute wird kaum deshalb geheiratet, weil es der richtige Weg im Leben ist, sondern aus finanziellen Gründen oder weil ein Kind unterwegs ist. Kaum jemand weiß noch, dass ein voreheliches Zusammenleben von der traditionellen Kirche als Todsünde angesehen wird.

38-260 Die meisten Menschen haben ehrliche Absichten bei der Eheschließung, aber das Leben verändert Menschen, Beziehungen können scheitern, und wem ist dann gedient, wenn "der Schein gewahrt wird"?  Wem ist mit einer "Josefsehe" in 2. Ehe gedient??

38-261 Das Sakrament der Ehe ist schon Zeichen der Liebe und Gegenwart Gottes VOR der Eheschließung (Das ganzheitliche JA zueinander findet ja schon früher statt.) . Deshalb sollte der vorehelischer Geschlechtsverkehr toleranter bewertet werden.  Die Ehe auf Dauer ist ein Ideal, das - bei Verfehlung dieses Ideals - auch toleranter gesehen werden muss: Barmherzigkeit

38-262 Die wahren Motive für eine kirchliche Trauung werden von der Kirche viel zu wenig untersucht. Die Eheschließungen werden zu schnell und oberflächlich vorgenommen, nur damit die Leute "nicht weiter in Sünde" leben.....

38-263 Auch von vielen Gläubigen wird der Amtskirche und dem Lehramt die Kompetenz in Sachen Ehe und Familie abgesprochen!

38-264 Priester sollen auch heiraten dürfen. Keine Scheinehen führen.

38-265 Um den Staplerführerschein zu erlangen braucht man 1 Woche KURS + anschließender Prüfung ! Die Ehevorbereitungskurse sind  zu oberflächlich und zu kurz und der STAAT schaltet sich hier überhaupt nicht ein !!!!! Und zu wenig persönlich - es sind immer Massenveranstaltungen !!!

38-266 Es schmerzt mich, mir von geschiedenen Frauen anhören zu müssen, dass sie ausgegrenzt sind von der Kirche und den Sakramenten. Die Kirche bietet so viele Möglichkeiten, dass sich auch diese Frauen einbringen können. Meiner Meinung nach grenzen sich diese selbst aus. Und wenn diese die Kommunion schon nicht empfangen dürfen, dann kann man diese doch auch geistig empfangen. Jesus schaut auf das Herz und nicht auf das Äußere.Mir kommen diese Frauen oft wie trotzige Kinder vor: ICH will das aber auch haben! Dabei geht es oft nur um das eigene Ego.

38-267 Wie die Kirche mit diesem Thema umgeht ist sehr unterschiedlich. Vielen Menschen die Kirchliche Trauung suchen, ist es wichtig das das Leben gelingt, einen tieferen Sinn im Leben suchen .     

38-268 Es gibt immer weniger kirchl.Eheschließungen und bei Ehevorbereitungskursen kommt oft die ehrliche Antwort der Paare, dass sie kirchl. heiraten wollen, weil es so ein schöner Brauch ist und es ein so schönes Fest gibt--es ist also oft der äußere Rahmen,der gesucht wird.Ich glaube schon, dass viele den Vorsatz haben, die Ehe verbindlich und treu zu führen, doch die Wirklichkeit schaut dann viel anders aus.

38-269 es steht jedem menschen frei seinem eigenen gewissen zu folgen

38-270 Oft gehört die kirchliche Eheschließung einfach dazu und die Ernsthaftigkeit der Unauflöslichkeit wird nicht erfasst. In weiterer Folge ist zu wenig Bemühen da um diese Unauflöslichkeit weiterzuverfolgen, da Viele nur das eigene Wohl im Auge haben und vergessen, dass es Sinn wäre einander GUT zu tun.

38-271 Kann man sich kirchlich scheiden lassen?

38-272 Leider gelten in der Kirche nur kirchlich getraute Paare als "richtig, ordentlich, sittlich in Ordnung" verheiratet. Das gehört dringend geändert. Die Zivilehe muss als ordentliche und richtige Form der Ehe von der Kirche anerkannt werden. Das Sakrament wird dann glaubwürdiger und ist für jene, die seinen Sinn auch verstehen und wollen.

38-273 Ich stoße mich etwas an der Formulierung 2.8: Die MENSCHEN trauen sich, nicht die Kirche traut sie. Das ist etwas, was landläufig viel zu wenig kommuniziert wird und was aber, wenn es erklärt wird, meist auf positiven Widerhall stößt. Dass es kirchenrechtlich nicht darum geht, wie nahe jemand der Kirche steht, sondern ob er/sie getauft ist, wäre ein weiteres Problem...

38-274 Kirche muss mehr herausstreichen, was das Ziel ist. Fehler sind side steps, aber deshalb muss nicht gleich das Ziel gänzlich verfehlt sein.

38-275 Die Anführung der "Menschenrechte", wie sie heute verstanden werden, als Beispiel für Naturrecht ist glatter Unfug, daher keine Antwort auf die betreffende Frage.

38-276 ich bin in den 50/60ern gut katholisch aufgewachsen, mit aufgeschlossenen Geistlichen und hab als Ministrant das Konzil mitbekommen und hab mich auf erneuerung gefreut, doch sie kam nicht und kam nicht..... soweit zu meiner Vorgeschichte ganz kurz Geheiratet hab ich schließlich nicht! kirchlich, weil ich nicht versprechen wollte,  die Kinder religiös zu erziehen da dann immer mehr Rückschritt statt erneuerung festzustellen war. Als Pendler zwischen tirol und Steiermark bich ich stolz, jeweils  Dechanten, die der Pfarrerinitiative angehören als persönlichen Ansprechpartner zu wissen.

38-277 Die Kirche sollte eine umfassende Ehevorbereitung anbieten, in welcher das Sakrament der Ehe und die damit verbundene Lehre der Kirche eingehend den Paaren nahegebracht wird. Eine solche Vorbereitung soll aber auch Raum für Zweifel, Kritik usw. haben, damit eine intensive und kritische Auseinandersetzung möglich wird. Wer dieses Angebot nicht annehmen will, weil zu aufwendig, muss auch nicht kirchlich heiraten.

38-278 Ich bin der Meinung, dass die Menschen zu wenig wissen über die Verbindung Kirche und Ehe

38-279 Das Sakrament der Ehe ist für so manche Ehepartner nicht mehr im Vordergrund. Falls überwiegende Gründe für die Auflösung einer Ehe sprechen, erfolgt in den meisten Fällen eine Scheidung. Die Sexualität wurde vom Schöpfergott geschaffen. Im Laufe der Geschichte entwickelten sich manch eigenartige Erklärungen (z.B. Augustinnus)die mit den Kenntnissen der Wissenschaft des 21. Jhdt über die Sexualität nicht üereinstimmen.

38-280 Das Eheseminar reicht nicht aus!!! Es sollte in jeder Pfarre einmal im Jahr ein Auffrischungsseminar geben!

38-281 Jeder Getaufte soll kirchlich heiraten können. Auch ein zweites Mal, wenn die erste Ehe fundiert begründbar getrennt wurde. (Entscheidung beim regionalen Kirchenoberhaupt - keine Annulierung notwendig)

38-282 Ich erlebe in meiner seelsorglichen Tätigkeit in der Stadt, dass eigentlich fast nur noch jene Paare kirchlich heiraten möchten, die auch wirklich einen Kirchenbezug haben, das Sakrament einander spenden möchten und sich auch wirklich um diese umfassende Liebe und Treue bemühen wollen. Wegen des schönen Rahmens ist das nicht mehr nötig, da gibt es von Seiten der Standesämter und der diversen Heiratsagenturen tolle Angebote außerhalb der Kirche.

38-283 "Die Kirche beruft sich im Bereich von Sexualität, Ehe und Familie gerne auf das Naturrecht, lässt es aber in anderem Zusammenhang (z.B. Menschenrechte in der Kirche) unbeachtet" - das ist doch nicht einmal eine Frage. Und wieso wird nicht gefragt, ob man den Rekurs aufs Naturrecht überhaupt für sinnvoll hält? Wie entstehen solche Fragebögen? Fragen über Fragen...

38-284 Ohne Trauschein zusammen Stehen ist modern und wird vom Gesetzgeber und der Gesellschaft gefördert und anerkannt. Die kirchliche Trauung wird damit als nicht erforderlich angesehen. Die Lebensgewohnheiten haben sich geändert. Eine kirchliche Verbindung nach einer Trennung müsste in anderer Form möglich sein.

38-285 Die Position gegenüber Geschiedenen, die wieder verheiratet sind ist für mich nicht akzeptabel!

38-286 Die Kirche sollte keine Einstufung von der Bewertung des sozialrechtlichen Beziehungsstandes für das innerkirchliche Leben abhängig machen& es kann nicht sein, dass der Stifter vorbehaltslos die Menschen betrachtete, die Kirche, die in seinem Namen agiert, aber in den wesentlichen Fragen Ab- und Einstufungen vornimmt.  

38-287 wer ohne fehler ist, der werfe den ersten stein auf geschiedene und wiederverheiratete!

38-288 Die Kirche muss akzeptieren, dass Ehen scheitern können. Den Betroffenen muss ein Weg zu den Sakramenten offen bleiben, auch wenn sie eine neue Partnerschaft eingehen.

38-289 Die kirchliche Vorbereitung zur Ehe ist zu kurz angelegt. Das bräuchte einen früheren Ansatz bei der Jugendarbeit.

38-290 Die Kirche sollte mehr auf die Ehepaare horchen,die viel Erfahrung haben.

38-291 Betonen des Werts der Ehe sicher wichtig - aber auch barmherzige Haltung mit Menschen, die an diesem Ideal scheitern, ist wichtig.

38-292 Zölibat und Ehelosigkeit für Priester nicht zeitgemäß

38-293 Ich selber bin geschieden aber nicht wiederverheiratet, da wird fein unterschieden in unserer Gemeinde, ansonsten lässt sich das Versprechen "bis das der Tod euch scheidet" oft nicht in unseren Lebensalltag umsetzten. Wir Menschen haben Fehler, ich denke, Gott verzeiht sie uns. Wir sollten uns nur anstrengen, sie wieder gut zu machen. Ich kann am Arbeitsplatz, bei vielen Freizeitaktivitäten nicht über die Moralansprüche der Kirche sprechen, ich würde ausgelacht. Aber da es fast wie eine andere Welt ist, muss ich mich beim diskutieren z. B. über Veränderungen die der Papst anstrebt an Gemeindemitglieder halten.

38-294 Eine sakramentale Ehe ist wie jedes Sakrament ein Geschenk Gottes. Wir Menschen können uns darauf einlassen und uns ehrlich darum bemühen, letztlich können wir uns ein Sakrament aber nie "erarbeiten". Daher dürfen wir dankbar sein, wenn eine Ehe wirklich so ist, dass sie - zumindest im Wesentlichen - etwas von Gott durchscheinen lässt. Wir dürfen aber niemals die verurteilen, denen das nicht geschenkt wird und es wäre auch im Widerspruch zu dem, wie Jesus mit den Menschen umgegangen ist. Zutiefst christlich ist es, immer wieder einen Neubeginn mit Gottes Hilfe zu wagen und sich Seiner Unterstützung gewiss zu sein. Dass sollte auch mit Zeichenhandlungen - insbesondere liturgischen Handlungen - gefeiert werden dürfen. Ich kenne Menschen, deren 2. Ehe viel mehr von Gottes Liebe sichtbar machte, als ihre erste, obwohl sie in beide Ehen mit bestem Willen hineingegangen sind. Ich würde mir wünschen, dass jede Ehe als Sakrament auch öffentlich gefeiert werden darf.  Das setzt überhaupt nicht das ehrliche Bemühen und Kämpfen um die Nichtauflösung der Ehe außer Kraft. Aber kein Mensch hat die Kraft, das allein aus eigenem Willen zu schaffen. Daher dürfen wir jene, denen die Ehe bis zum Tod nicht geschenkt wird, nicht herabsetzen. Insbesondere müssen wir als Christen Menschen aus Gewaltsituationen befreien - auch aus körperlicher, psyhischer oder sexueller Gewalt in der Ehe.

38-295 Das Sakrament der Ehe sollte mehr als Stütze, weniger als "Belohnung" für die Rechtgläubigkeit verstanden werden.

38-296 Die gesellschaftlichen Bedingungen habe sich stark verändert und diese Bedingungen muß die Kirche berücksichtigen und eine lebbare Orientierung geben, vor allem für Menschen, die in Schwierigkeiten sind und Vorbildwirkung zeigen, welche Werte für ein christliches Leben wichtig sind.

38-297 Der Segen Gottes für die künftigen Eheleute erscheint mir wichtig, denn es steht vieles nicht in unserer Kraft, die Kirche hat vielfältige Gesichter, in der Unterstützung von Eheleuten, sie kann hilfreich sein (vor allem, wenn sie persönliche Hilfen gibt), doch nur dann, wenn diese sich nicht auf die Dogmatik und Moral der Kirche berufen.

38-298 Wir sind schon lange in einem großen Umbruch in der Gesellschaft, den die Kirche aber nicht wahrhaben und an ihren Jahrhunderte "alten Zöpfen"krampfhaft festhalten will. Jesus war Jude die Ehe wurde von ihm so nicht eingesetzt! Vor über 2000 Jahren hatten Frauen keine Rechte und da halfen einige Richtlinien, aber doch nicht mehr heute !Es ist etwas schönes, wenn sich Paare zusammen finden, in bester Absicht Kinder groß ziehen wollen, aber dann so schändlich behandelt werden von der Kirche, wenn sie scheitern, wo sie gerade dann erfahren müssten, wie unendlich groß die Liebe Gottes zu seinen Kindern ist. Ich habe die Erfahrung am eigenen Leib gemacht, wie viele in meinem Umfeld. Sie alle haben der Kirche den Rücken gekehrt,  sind und bleiben katholisch, streichen aber das " röm. "  .

38-299 Ich bin dafür, dass sich die Ehevorbereitung noch intensiver und verpflichtender gestalten sollte. Ich glaube, dass viele Menschen nicht verstehen, was es bedeutet kirchlich zu heiraten und dass sie die Ehevorbereitung nicht genug ernst nehmen.

38-300 Ich bin der Meinung, dass das Sakrament der Ehe als Zeichen der Liebesbeziehung am deutlichsten erlebbar macht, wie wir uns Gottes Liebe vorstellen können. Leider wird von der Amtskirche und in der Katechese diese wichtige Dimension kaum bis gar nicht beachtet. Paare, die ihre Liebe zeichenhaft (=sakramental) leben, sind das größte Kapital der Kirche. Aber das wird nur sehr selten wirklich bewußt gemacht und wertschätzend anerkannt. 

38-301 Es sollten auch Geschiedene Personen wieder kirchlich heiraten dürfen und zu den Sakramenten zugelassen werden, wenn sie sich zum christlichen glauben bekennen.

38-302 Auch wenn der Wille zur unauflöslichen Eheschließung besteht, ist ein WEg nach dem Scheitern für die, denen es ein Anliegen ist not-wendig& für die andern unschädlich.

38-303 die Kirche ist dzt. gezwungen Toleranz zu üben... sie müßte aber trotzdem mehr darauf beharren den Stand der ehe hervorzuheben,das Familienleben im Hinblick auf Kinder, diese haben einen Anspruch auf die Liebe und Fürsorge der Eltern! Ein gelungenes Familienleben (auch ggf.mit Sorgen...) ist doch die beste Grundlage für das weitere Leben der Kinder, diese Verantwortung müssen die Eltern übernehmen, es ist deren Pflicht. Darauf muß die Kirche immer wieder hinweisen.!!

38-304 Dass das Ehesakrament kirchlich nur unterstützt wird, da dieses Sakrament einander die Eheleute selbst spenden, ist zu wenig bekannt

38-305 Das Gespräch wird  zu wenig gesucht, man ist zu schnell mit Vorurteilen und Ausgrenzungen da!

38-306 Es ist nicht Aufgabe des Priesters/der Pfarrgemeinde, Menschen ein Sakrament zu verwehren, wenn sie darum bitten. Auch wenn der vorrangige Gedanke eines Paares vielleicht der schöne Rahmen ist (und weil es einfach so dazugehört)- keiner weiß, ob und wie Gott die Herzen nicht vielleicht doch anrührt. Ich glaube schon, dass die überwiegende Mehrheit der Menschen den Wunsch nach dauerhafter Partnerschaft hat. Naturrecht erscheint mir völlig absurd, wenn ich z.B. natürliche Empfängnisverhütung betrachte: Wie natürlich ist ein genaues Fieberthermometer? Beim Ende des Lebens sind alle medizinischen Möglichkeiten gnadenlos auszuschöpfen, aber am Beginn zählt die Natürlichkeit?? Und traut die Kirche nicht auch Paare, bei denen die Frau altersmäßig die Möglichkeit zur Empfängnis schon sicher überschritten hat - wie ist es da mit der Bereitschaft zur Zeugung eines Kindes??

38-307 In der sakramentalen Eheschließung kommt unausgesprochen die tiefe Sehnsucht der Menschen nach Beständigkeit und Zugehörigkeit zum Ausdruck und sollte als solche auch gewürdigt werden - auch wenn dann die Durchführung sehr bescheiden ausfällt.

38-308 Die Eheleute spenden sich das Sakrament gegenseitig. Wenn jemand dafür um den Segen Gottes bittet, sollte man ihm diesen nicht verweigern. Vor der Segnung in der katholischen Kirche gibt es ja auch noch die verbindliche Vorbereitung, in der die einmalige Chance besteht, den Bittenden die entsprechenden Lehren der katholischen Kirche näher zu bringen.

38-309 Die Unauflösbarkeit der Ehe soll das hohe Ziel bleiben, auch wenn es sehr oft nicht erreicht wird

38-310 Ein Ehe Sakrament ohne Absicht einer Lebenslangenverbindung kann es nicht geben. Ja, viele Menschen heiraten heutzutage kirchlich, weil es eben noch irgendwie dazu gehört, also von früheren Zeiten noch ein Rest ein Wahrheiten in Köpfen verankert ist. Aber wenn die Kirche so weiter macht und selbst die Unauflöslichkeit der Ehe in Frage stellt, wird bald überhaupt nicht mehr geheiratet. Und Ehen werden immer kürzer halten. Die am meisten leidtragenden sind in gescheiterten Ehen wohl die Kinder und die Frauen..

38-311 Der Begriff Naturrecht ist so wenig differenziert definiert, bzw. kennt viele Definitionen. Daher konnten die Fragen nicht beantwortet werden. Wenn Kirche von Naturrecht spricht, hat sie meist schon einen kirchlichen Standpunkt im Hinterkopf. Wenn man ohnehin immer die Bibel zitiert, dann möge man sich der Abrahmserzählung erinner, da merkt man, dass jede Kultur und Zeit ihre Sitten hat , die ja auch Sinn machen.

38-312 Wenn die Ehe wirklich ein Sakrament ist, ist es notwendig für Gültigkeit dass die, die es empfangen die heiligmachende Gnade besitzen. Es gehören natürlich auch noch andere Kriterien dazu. Ich finde die Kirche hat viel zu wenig Mut diese Wahrheiten den Menschen vor Auge zu führen.

38-313 kein Kommentar

38-314 Die Begründung der kirchlichen Trauung sollte schon erfragt werden, wenn jedoch der Wunsch nach Segnung und Unaufloeslichkeit besteht, denke ich , darf niemand dies verweigern oder belehrend agieren. Die Sehnsucht ist sehr groß nach bereicherndem Partner Sein. Hilfe möge angeboten werden, aber von praktizierenden Partnern.

38-315 Man muss sich alles überlegen....

38-316 Bereits meine Eltern (vor Jahrzehnten) litten sehr unter den kirchlichen Geboten. Ich selbst (Jahrgang 1940) konnte mich zum Glück für die Pille entscheiden. Ich würde niemals einem jungen Paar raten, die kirchlichen Ehe-Gesetze zu übernehmen, weil sie völlig lebensfremd sind.

38-317 Besser erst kirchlich heiraten, wenn nach einer Zeit der Erprobung die Aussicht besteht, dass die Beziehung beständig werden könnte.  Die Menschen lassen sich in diesen persönlichen Angelegenheiten aber nicht mehr ein Gesetz von oben aufzwingen, sie wollen aber meist auch für das Gelingen ihrer Beziehung etwas tun.

38-318 Priester leben nie in einer Ehe, wie sollten sie darüber Menschen beraten können ?

38-319 Wenn es von der Kirche die Möglichkeit einer Scheidung gäbe, so wäre es für die Kinder aus diesen Beziehungen sicher eine große Hilfe, dass die Eltern ähnlich wie bei der Ehevorbereitung, einen Kurs absolvieren müssten. Damit die Rechte der Kinder auf beide Eltern besser gelebt werden können, denn wenn die Eltern versuchen ihre Probleme mit einer Scheidung zu lösen, machen sie dies auch wenn es gegen das Kirchenrecht ist. Gäbe es einen möglichen Weg, der aber dann verlangt sich mit dem Thema schon im vorhinein auseinander zu setzten, wie sieht dann in Zukunft z.B. das Besuchsrecht aus...-Daraus könnte für diese Kinder und die Kirche viel gutes neues wachsen, denn da herrscht eine große Not, welche die Gesellschaft alleine nicht beheben kann.

38-320 Für mich ist eine Ehe auch dann nicht mehr am Leben, wenn die Liebe erloschen ist und nicht nur wenn ein Partner stirbt. Die Kirche sollte im Falle einer Wiederverheiratung den freien Zugang zur Kommunion ermöglichen, da meiner Meinung nach gerade denen, die einen Zugang zum Kommunionempfang möchten, dieser nicht von Menschen verweigert werden darf. Jesus ist der Einladende und nicht die offizielle Kirche

38-321 Kirche und Ehe sind 2 verschiedene Paar Schuhe. Über die Ehe kann nur derjenige urteilen, der sie selbst erfahren hat, obendrein verläuft jede Beziehung unterschiedlich, weil jedes Individuum einzigartig ist.

38-322 Es ist schade, dass dieses Thema so vorbelastet ist. Wenn es heißt, dass Gott vergibt, dann soll sich das im Verhalten der Kirche spiegeln: Sakramentale Versöhnung, Kommunion und Eheschließung wie in den Ostkirchen. 

38-323 Weil die Frauen nicht mehr vom Mann abhängig sind, da sie selbst berufstätig sind, hat die "Versorgung und Abhängigkeit vom Mann" in der Ehe nicht mehr den Stellen- wert wie früher. Witwen müssen ja schon seit geraumer Zeit ihren Lebensweg auch alleine gehen, oft mit Hilfe der Eltern u. Schwiegereltern, weniger mit der Kir- che. Die Pfarrer haben nicht mehr die Zeit dafür, sie sollen 2-4 Pfarreien ver- sorgen - ein Unding!!! In den Dörfern waren es früher die Frauen, welche diesen Witwen geholfen haben.

38-324  die Kirche stellt die Ehe als unauflöslich dar und das ist heute fast nicht mehr erreichbar& Kirche Ehe sind so eingerichtet dass beide einander treu sind& Ehe bedeutet für mich, ein Lebenspartner

38-325 Wie in der Ostkirche sollte unter bestimmten Voraussetzungen eine zweite oder dritte Wiederheirat möglich sein. Eine Ehe, die auf Beziehung beruht ist in unserer Zeit (schnelllebig und mobil) sehr gefährdet und bedarf der ständigen Pflege. Barmherzigkeit mit Geschiedenen in neuen Beziehungen und Behandlung als vollwertige Brüder und Schwestern.

38-326 Jeder sollte die Möglichkeit zur Eheschließung bekommen, auch wenn er der Kirche fern steht. Man sollte nicht vor-verurteilen.

38-327 Jeder, der heiratet, hat vor mit dem Partner ewig zusammen zu bleiben. Durch verschiedene Umstände (z. B. Kinderlosigkeit) würde es zu einer enormen Belastung kommen, die Ehe unter allen Umständen aufrecht zu halten, sodass eine Wiederverheiratung für beide Partner oft der menschlichere und christlichere Weg sein kann. Es wäre von Vorteil, wenn die katholische Kirche diese Menschen in ihrem Schicksal nicht verurteilt, sondern Verständnis hätte, wie z.B. die orthodoxe und evangelische Kirche.

38-328 Der Wunsch vieler Brautpaare nach einer romantischen Zeremonie wird unreflektiert erfüllt ohne nach der eigentlichen Motivation zu fragen. Der äußere Anschein, alle Gemeindemitglieder möglichst kirchlich verheiratet zu haben, ist oft wichtiger als die Frage, was für eine Lebensform die Beteiligten eigentlich wollen.

38-329 Warum ist Ehe unauflöslich? Nur weil es symbolhaft die Dreifaltigkeit darstellt oder weil Kirchenlehrer es fundamentiert haben.

38-330 Gerade junge Paare, die vielleicht wegen einer Schwangerschaft auf Drängen der Eltern heiraten, sollten über die Konsequenzen dieses Schrittes hingewiesen werden! Wenn sie eine Scheidung später den "richtigen" Partner heiraten wollen, kommt das "böse" Erwachen... Ich kenne so ein Paar, das ein jahrelanges Annullierungsverfahren durchstehen musste und die Kirche den Kindern einen Brief schrieb, ob sie wüssten, dass ihr Vater sie nicht mehr als seine Kinder akzeptieren möchte- nur weil er eine andere Frau vor Gott annehmen wollte- und all das wegen eines Jugendfehlers, der seitens der Kirche forciert wurde.

38-331 Habe halt gegoogelt. Die Annahme, dass Menschen über das Naturrecht Bescheid wissen, ist ein Irrtum.

38-332 Geschiedene sollen Kommunion  erhalten dürfen. Geschiedene sollen selbst entscheiden dürfen,ob sie  ein zweites mal Kirchlich Heiraten möchten. Das Zölibat sollte aufgehoben werden.

38-333 Meiner Meinung nach sollte sich die Kirche nicht in das Liebes- bzw. Sexualleben der Bevölkerung einmischen

38-334 Jeder sollte die Ehe schließen dürfen, auch Homosexuelle! Es sollte auch ihnen überlassen werden, ob sie kirchlich heiraten möchten oder nicht, egal wie der momentane Bezug zu der Kirche ist.

38-335 Finde ich gut, auch wenn viele nur wegen der Feier in die Kirche gehen, werden dennoch viele zum nachdenken angeregt.

38-336 Meiner Meinung nach sollte die Kirche eine größere Akzeptanz an den Tag legen. Wenn man schon so groß redet, und meint: Ihr seit alle Töchter und Söhne! solle es keine Diskriminierung geben. Nur weil jemand homosexuell ist, ist er trotzdem noch mein Bruder und sollte kirchlich seinen Lebensparten heiraten dürfen. Außerdem finde ich es schwachsinnig, dass die Kirche ihre Pfarrer nicht heiraten lässt. Durch so ein Verhaltn kommt es dann zu den ganzen Skandalen wie in letzter Zeit zu Kindesmissbrauch.

38-337 Homoehe soll endlich akzeptiert werden

38-338 Ich will auch mal in der Kirche heiraten!

38-339 Ich finde die Ansicht, dass man keinen Sex vor der Ehe haben soll nicht so gut weil sich sowieso fast niemand daran hält. Ich selber möchte auch einmal kirchlich heiraten weil ich finde dass es dazu gehört wenn man den richtigen Partner findet und ich finde es schön in einer Kirche ganz in Weiß zu heiraten.

38-340 keine weiteren Fragen

38-341 Ehe ist für die meisten Menschen einfach nur der Bund der Ehe und ein Beweis der Liebe, aber trotzdem nur eine Urkunde. Es wird nicht viel an der Beziehung ändern

38-342 Ich denke, dass es heutzutage oft der Fall ist, dass sich Partner kirchlich Trauen lassen weil es die Tradition vorsieht. Der Hintergedanke, dass man sich nicht mehr scheiden lassen kann,  unter normalen Umständen, wirft denke ich auch ein schlechtes Licht auf die kirchliche Ehe. Natürlich soll die Ehe ewig halten und man sich bis ans Lebensende treu bleiben aber oft ist das nicht der Fall und wenn es wirklich Probleme gibt ist es dann wirklich im Sinne der Kirche, dass die Ehepartner unglücklich zusammenbleiben?

38-343 Oft ist den Menschen, die heiraten wollen, nicht bewusst, was sie damit für Rechte und Pflichten eingehen. Für den Moment finden sie alles schön und gut, doch das Sakrament der Ehe zu schließen bedeutet für mich wirklich, sich zu versprechen, sich sein Leben lang beizustehen.

38-344 Meiner Meinung nach ist die kirchliche Ehe ein sehr wertvolles Sakrament. Die Ehepartner versprechen sich bis in den Tod miteinader zu leben, doch heutzutage scheiden sich leider zu viele Ehepaare, wegen Betrugs oder wegen Alkohol

38-345 Normalerweise wird krichlich Geheiratet wei es einfach dazu gehört und schöner, prachtvoller, traditioneller ist.

38-346 Man kann nicht jeden Menschen gleich erziehen, das wäre eín verlust der Individualität und somit ist es schwer von einem auf alle zu schließen...

38-347 Meiner Meinung nach sollte die Ehe auch gleichgeschlechtlichen Paaren erlaubt sein, da wir alle gleichwertig zu behandeln sind. Ansonsten fällt das in die Kategorie Diskriminierung.

38-348 Kommunion für geschiedene Wiederverheiratete darf nicht verweigert werden!!!!Es ist ein Wahnsinn, wenn Priester bestimmen, wer würdig ist

38-349 Die Kirche kann durch das Zölibat hier einfach keine überzeugende Position vertreten, die mit de rLebensrealität und der Erfahrung der alelrmeisten Gläubigen Schnittstellen hat.

38-350 Ich habe auf die Frage, ob die Kirche auch Menschen, die ihr kritisch gegenüber stehen, trauen soll, mit Ja geantwortet. Meine Begründung ist: Der/die Einzelne hat einen eigenen Glauben, und es gibt die Kirche, aber das sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Da ich als gläubiger Mensch vielen Positionen der Kirche äußerst kritisch gegenüber stehe, unterscheide ich deutlich zwischen meinem Glauben - und der Amtskirche. Dies muss die Kirche auch akzeptieren. Die Zeit des Gehorsams ist vorbei. 

38-351 Meine Annulierung war ganz,ganz schrecklich.Gespräch war psychisch und geistig ganz,ganz fürchterlich-erniedrigend und gemein,fast willkürlich.Die "alte" Frau stimmte nicht zu ,nur durch "Beziehungen"wurde meine Ehe annuliert.Soetwas ist schrecklich wenn einem das wirklich wichtig ist und wer lässt seine Ehe annulieren,wenns ihm nicht wirklich wichtig ist?

38-352 Die Ehe wird selten als Sakrament füreinander gesehen, die Partner meinen es wohl ernst miteinander, aber die Belastungsfähigkeit hat abgenommen und die stützende Großfamilie fällt weitgehend weg.Auch um der Kinder willen sind Neuversuche zu stützen. Zerrüttete Beziehungen richten viel größeres Unheil an, wenn sie um jeden Preis fortgesetzt wrden.

38-353 Wenn Menschen sich Menschen kirchlich trauen lassen, dann haben sie ein Grundbedürfnis nach Gottesnähe und seinem Segen, sonst wäre die standesamtliche Trauung ausreichend für sie. Welche Beweggründe im Innersten des Menschens dazu führt, sich kirchlich trauen zu lassen, kann niemand beantworten. Jedem, der eine kirchliche Trauung anfragt, sollte sie ermöglicht werden. Mit der Aufklärung darüber, was nach christlichem Verständnis die Ehe bedeutet.

38-354 Nach meiner Auffassung hört das Mitspracherecht an der Schlafzimmertür auf. Ebenso hat sie kein Recht über homo. Lebenspartnerschaften zu urteilen, im Gegenteil, ich bin der Überzeugung würde Christus heute leben, würde er auf diese Randgruppe zu gehen und sie annehmen, wie er die Ehebrecherin angenommen hat. Auch würde er geschiedene Wiederverheiratete nicht ausgrenzen. Keiner hat das Recht über andere zu urteilen und schon gar nicht die kirchliche Führung.

38-355 Die Akzeptanz der Priester in den Pfarren würde steigen, wenn sie eine Frau und Familie hätten. Ich kenne einige ehemalige Priester, die geheiratet haben und gerne ihre Berufung leben würden. Die Kirche braucht nur den Mut, die Priesterehe zuzulassen, den Segen Gottes hätte sie!

38-356 Ich finde diese Fragen seltsam. Ich kann doch nur von mir ausgehen. Was weiß ich über die Beweggründe, weshalb Menschen, die der Kirche distanziert gegenüberstehen nun doch kirchlich heiraten wollen? Und wie vielleicht dieses Ereignis ihre weiter Bindung an eine Kirche stärken könnte? Ich habe mich selbst auch erst als Mutter wieder angefangen in der Kirche zu engagieren. Der Kirche steht Großzügigkeit hier meiner Meinung nach gut an. Sollte man uns Christen denn nicht an der Liebe erkennen?

38-357 Da homosexuelle Paare auch Kinder haben können, sei es durch Adoption, aus früheren Beziehungen oder anders, sollte auch sie heiraten dürfen.

38-358 Es wird Zeit das Scheitern einer Beziehung nicht weiter zu bestrafen. Es wird Zeit,dass ein wirklicher Neuanfang im Leben von Geschiedenen möglich ist.

38-359 manches entwickelt sich, daher sollte man keinen ausschließen den sakramenten. gott schickt seinen heiligen geist, wenn die liebe da ist und man sich bemüht. die  erziehung ist von den eltern sicher umfassend gewollt.

38-360 Der gesellschaftliche Trend geht von der kirchlichen Eheschließung zur ausschließlich standesamtlichen Eheschließung.

38-361 Es fehlt noch so viel Aufklärungsarbeit. Den Begriff des Naturrechts im Zusammenhang mit Kirche habe ich noch sehr selten gehört - trotz längerer Ausbildung.

38-362 Naturrecht im Sinn der Theologie des Katechismus ist keine tragfähige philosophische Grundlage für Ethik. Ethische Fragen können nicht auf Basis von Naturgesetzen entschieden werden sondern nur auf Basis individueller Zustimmung.

38-363 Das letzte Kapitel befaßte sich mit Ehe. Wieso taucht jetzt plötzlich der Begriff "Kinder" auf?

38-364 Aktive katholische Paare suchen das Sakrament. Andere suchen für dieses entscheidende JA den Segen von oben und hoffen, dass ihre Liebe hält

38-365 Die Eheschließung sehe ich noch immer als von Gott gesegnet, das man nicht leichtfertig trennen soll. Aber es gibt Umstände, die eine Trennung befürworten. Gewalt, Alkohol,

38-366 sehr gespalten, da die Stellung dazu kaum sinnvoll erscheint.

38-367 Hier bietet die Kirche gute Ansätze vor der Heirat, für den Verlauf der Ehe fehlen begleitende Maßnahmen.

38-368 Im Moment der Eheschließung ist der gute Vorsatz ja meistens vorhanden, wird aber oft oft von den Mühen des Alltags und unterschiedlichen persönlichen Entwicklungen der Partner untergraben. Da die Möglichkeit zur Trennung gesellschaftlicher Konsens ist, wird dieser Weg oft als der leichtere beschritten. Der Erste Schritt wird oft unbewusst schon am Anfang gesetzt, mit der Abfassung eines vermögensrechtlichen Ehevertrags.

38-369 Da Menschen sich weiterentwickeln kann die Unauflöslichkeit der Ehe kein Postulat sein. Eine Ehe mit Zwang ist für Kinder schlimmer als eine offene Trennung.

38-370 Kirchlich heiraten ist für den Christen fast Pflicht ! Man solle in diesen Falle auch die anderen Glaubensrichtungen in Augenschein nehmen! Außerdem im Zuge der Emanzipierung (Mitsprache in der Ehe)und leichteren Scheidungsgesetzen werden die Ehen bei Einigung und Ehevertrag sehr leicht geschieden! Leiden tun die Kinder!

38-371 Aktive katholische Paare suchen das Sakrament. Andere suchen für dieses entscheidende JA den Segen von oben und hoffen, dass ihre Liebe hält.

38-372 Es gibt viele Menschen, die zwar nach der katholischen Lehre und versuchen, nach dem katholischen Verständnis zu leben, aber dennoch in ihren Beziehungen scheitern. Für sie muss es unbedingt (!) einen Platz in der Kirche geben. Es muss für sie ein Raum der Versöhnung geschaffen werden. Die Kirche sollte insgesamt eine Theologie des Scheiterns entwickeln, die glaubwürdige Lösungen bereithält, vor allem im Bezug auf den Sakramentenempfang für Wiederverheiratete und Geschiedene. Dazu noch eine Randbemerkung: Ich finde, wenn Priester laisiert werden können und Ordensleute, die nach der Ewigen Profess mit dem Ordensleben brechen, trotzdem weiterhin zu den Sakramenten zugelassen werden, muss für Eheleute das gleiche Recht gelten.

38-373 Es ist gut, dass die viele Priester Geschiedenen die Sakramente nicht verweigern.

38-374 Jesus hat sich nie in die Ehen anderer eingemischt, zumindest wissen wir nichts davon. Er hat nur einmal auf die Frage nach dem Scheidebrief gesagt, daß es im Anfang nicht so war, daß Gott aber den Scheidebrief wegen der Herzenshärte erlaubt hätte

38-375 Die Sehnsucht nach Unauflöslichkeit ist bei der Eheschließung sicherlich vorhanden, sonst würden die meisten diesen Schritt wohl gar nicht (mehr) eingehen. Eine große Herausforderung besteht m.E. in der Tatsache, dass viele Paare gar nicht mehr den Schritt einer offiziellen Bindung eingehen (wollen), aus vielerlei Gründen. Dann gibt es offene Formen der Bindung, oft auch noch dann, wenn schon Kinder da sind. Die Kirche sollte sich auf diese Entwicklung einstellen,ihr heilendes Angebot aufzeigen und den tieferen Sinn von Sakramentalität vermitteln, ohne Druck.

38-376 Es gibt Ehen, die meiner Meinung nach aufzulösen sind, wenn beispielsweise körperliche und seelische Gewalt im Spiel sind. Andererseits bin ich der Auffassung, dass eine Ehe eine Verbindung ist, die man nicht unüberlegt und vorschnell aufgeben soll, man hat sich gegenseitig ein Sakrament gespendet und das ist eine Verbindlichkeit.

38-377 das Sakrament der Ehe spenden die Ehepartner einander selbst, die Kirche ist Zeugin

38-378 Die meisten können mit dem Begriff "Naturrecht" nichts anfangen, aber ebenso für die meisten ist die Ehe mehr als nur Konvention oder gar positives Recht!

38-379 keine zeitgemäße Familienseelsorge, da Männern und Frauen viel zu wenig Raum gegeben wird. Immer noch das Bild der "Priesterkirche".

38-380 Aus meiner Sicht hat die Kirche überhaupt nichts mit Ehe zu tun. Was nicht gelebt wird, kann nicht gelehrt werden.

38-381 Die Ehe als Institution der Gesellschaft ist sehr gefährdet. Dafür gibt es politische, soziale und persönliche Ursachen. Einerseits wird Scheidung staatlich erleichtert, anderseits wird Scheidung von der Kirche offiziell abgelehnt, um ihre Unauflöslichkeit hervorzuheben. Zu wenig beachtet wird die jeweils konkrete Situation der Betroffenen.

38-382 Der Staat gehört von der Kirchenleitung motiviert, gegen das Unwesen der allein erziehenden Mütter, besonders wenn die Väter keine Unterstützung zahlen, EU-weit vorzugehen.

38-383 Der Begriff des Naturrechts ist überholt und schwammig. Je nach kultureller Vorprägung umfasst er etwas anderes, kirchlich wird er zu oft für ein Bild verwendet, das der "Natur" des Menschen sogar zuwiderläuft. Wenn man seriös argumentieren will, muss der Begriff vermieden werden.

38-384 Die Ehe, bzw. die Partnerschaft ist eine allgemein-menschliche Einrichtung. Liebe und  Sex spielen eine Rolle. Wenn Menschen  das Bedürfnis haben, ihre Religion auch in die Partnerschaft mitzunehmen, dann sollen sie auch vor ihrem Gott heiraten, sonst nicht.

38-385 Eine Ehe kann scheitern. Das steht im Buch des existentiellen Lebens. Für diesen Fall braucht es den Akt der Barmherzigkeit. Alles andere ist scheinheilig!

38-386 Die kirchliche Trauung ist generell ein würdiges Zeichen (Fest) für einen gemeinsamen Weg, der unter den besonderen Segen Gottes gestellt wird. - auch wenn oft nur eine Sehnsucht oder Ahnung hiefür besteht.

38-387 Früher hat es aus Gesundheitsgründen fast nur kurzdauernde Ehen gegeben und waren außerdem  ein absolutes Versorgungsinstrument.

38-388 Ich erlebe in Brautgespräche wie schon geschrieben, dass Verliebte wirklich immer beieinander bleiben wollen, aber sie wollen auch neue Chance nach Scheitern haben ohne Ausgrenzung und fortgesetztem Leiden wegen Scheitern und schon keine Bestrafung

38-389 GOTT hat im Hinblick auf das menschliche Verhalten keine Vorlieben und fällt auch keine Urteile.

38-390 Menschen versprechen den Ehebund, aber scheitern durch ihre Fehlbarkeit, so dass Ehen zerbrechen, und zwar in vielen Faellen unreparierbar. Aussereheliche sexuelle Enthaltsamkeit (wie von der Kirche generell verlangt)in der Folge einer Trennung ist Unrecht und Nonsens, weil fuer den Grossteil der Menschen nicht einhaltbar. Diese Auflage der Kirche mit den damit verbundenen Konsequenzen (u.a. Ausschluss von den Sakramenten) kommt praktisch dem Ausschluss einer Person aus der Kirchengemeinschaft gleich, entspricht einer heuchlerischen Verurteilung. Denn wer geht denn von den nicht Gestrauchelten makellos und fehlerfrei zur Kommunion, waehrend man geschiedene Wiederverheiratete oeffentlich brandmarkt und an den Rand draengt - und gleich den Rest der Familie dazu?

38-391 Bei bereits distanzierten Menschen führt die Ablehnung der Trauung zum endgültigen Bruch der Wunsch nach einer lebenslangen Ehe ist oft da, wird dann aber oft für die weitere Lebensplanung zurück gestellt

38-392 zu Fragen 2.6 und 2.9 diese Fragen sind nicht mit ja oder nein zu beantworten!  Es gibt sicher Menschen, die das Sakrament der Ehe suchen und/oder die eine unauflösliche Ehe eingehen wollen, aber alle Menschen?   Vielleicht haben diese Menschen trotz aller Zweifel die Sehnsucht nach einem Gelingen der Ehe.   

38-393 Das katholische Eherecht ist eigentlich nicht mehr logisch. Der Satz "semel catholicus semper catholicus" gilt nur für das Eherecht und ist damit eigentlich nnicht nachvollziehbar. Bei Beerdigungen gilt dieser Satz z.B. nicht. Also im kirchl. Strafrecht gilt er nicht, sondern nur im Eherecht.

38-394 Für die ganz normale Durchschnittsehe ist die Kirche schlicht ein Störfaktor, auf den sie nicht stolz sein sollte.

38-395 Anstatt Menschen im Vollzug des Ehealltags zu helfen, wird man von der Kirche völlig alleine gelassen bzw. wie eine Aussätzige behandelt, wenn man versagt und sich zB von seinem Partner trennt.

38-396 Ich bin geschieden und wiederverheiratet, ich finde es nicht richtig, dass man von der Kommunion ausgeschlossen ist. Man trennt sich nicht so leicht von einem Partner, aber wenn man darunter zugrunde gehen würde, ist das sicher auch nicht von Gott gewollt.

38-397 Die Kirche tut nichts für die Geschiedenen, sie verstosst sie lieber (Sakramentenverweigerung z.B. des Pater Christian  Oppitz (Kalesantiner aus Schwarzau/Steinfeld). Die Barmherzigkeit Gottes hat bei diesem Thema in der Amtskirche nicht Platz. Daher verliert die Amtskirche viele Gläubige an andere Konfessionen.  

38-398 Die kirchliche Lehre vom Naturrecht Hinsichtlich Ehe ist eine sehr einseitige, zumal bekannt ist, dass in anderen Kulturen der Vergangenheit und der Gegenwart ganz andere Formen von "Ehe" gelebt und tradiert wurden und auch ihre Berechtigung hatten und daher zu würdigen sind. Wir dürfen uns nicht darüber erheben und meinen, unsere Auffassung von Ehe sei die alleinige richtige.  Es wird oft vergessen, dass die Eheleute einander das Sakrament der Ehe spenden. Ist die Intention nicht vorhanden, kommt kein Sakrament "zustande". Somit ist letztlich jede Kirchliche Trauung eigentlich eine besondere Form der Segnung und nicht eine Sakramentenspendung.

38-399 Viele Menschen wollen für ihre Ehe den Segen Gottes, auch solche, die der Kirche ferne stehen oder aus ihr ausgetreten sind. Die kirchlichen Rechtsvorschriften sind ihnen weitgehend egal.

38-400 die Institution Kirche kann kaum etwas zum Eheleben sagen, wenn Pfarrer, Bischöfe etc nicht heiraten dürfen. --> Zölibat soll aufgehoben werden

38-401 Ich hab meine 1.Ehe Annullieren lassen, es war der reine Horror! Wie man da mit mir umgegangen ist!

38-402 Ich weiß nicht, was Naturrecht ist, möchte es nicht googeln, sondern davon im Rahmen dieser Befragung aufgeklärt werden.

38-403 Das Sakrament der Ehe wird oft missverstanden und sollte vom Sakrament der Eucharistie getrennt betrachtet werden, sodass auch Geschiedene und Wiederverheiratete Menschen so wie MörderInnen und MilliardenbetrügerInnen das Sakrament der Eucharistie empfangen dürfen.

38-404 es wäre angeraten, die Menschen zu ermuntern, erst nach Jahren der Prüfung und auch des Zusammenlebens den Schritt der Spendung des Ehesakramentes zu wagen.

38-405 Unverheiratete Bischöfe und Priester haben nicht die notwendige Erfahrung um zu diesen Themen glaubwürdige Stellung zu beziehen.

38-406 Ehe kann nicht als unauflöslich gelten, weil wir nicht wissen was Gott wirklich für immer verbunden hat und was er nur für eine Zeit gebunden hat, oder was er überhaupt niemals hätte binden wollen. Wir können nur darum bitten, dass es eine gute Ehe wird. Die Priester sollten endlich aufhören Gott zu spielen, sie können nur bitten und begleiten, Gott ist ein ganz Anderer ... MFG Rosemarie Hofstätter

38-407 Abschaffung des Pflichtzölibates!!

38-408 Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass ich und mein damaliger Mann im Alter um die 20 Jahre davon überzeugt waren, bis dass der Tod uns scheidet, beisammen zu bleiben (wir waren Jahrgang 1938/39 und sicher sehr weltfremd!) Unsere Ehe ist nach einigen Jahren gescheitert und deshalb bin ich der Meinung, da die Kirche die "Macht" hat, so eine Ehe zu lösen ("was ihr auf Erden binden werdet, wird auch im Himmel gebunden sein, was ihr auf Erden löset, wird auch im Himmel gelöst sein"), einer neuen Eheschließung von schon gereifteren Persönlichkeiten nicht im Weg zu stehen.

38-409 Viele Menschen heiraten heute ohnehin nicht mehr kirchlich. Jedoch die, die den Segen Gottes wünschen denen sollte bewußt sein bzw. gemacht werden, welche"Verpflichtung" sie  dadurch haben und in die ganze Kirchengemeinde hineingenommen sind.

38-410 Der Bruder meiner Frau lebt in Köln und ist aus der evangelischen Kirche ausgetreten. Er lernte eine Katholikin kennen, die wollte kirchlich heiraten. Geht nicht, sagte der Priester, der Mann muss in einer Kirche sein, auch wenn es die evangelische ist. Mach ich nicht, sagte mein Schwager. Daraufhin gingen sie zum evangelischen Pfarrer, und der traute am Altar die katholische Braut und den ausgetretenen Bräutigam, Abendmahl für die Braut in beiderlei Gestalt, viele Leute waren da, und alle waren es hochzufrieden.

38-411 mein sohn war 16 jahre verheiratet mit einer Spanierin ,2 nette kinder.sie hat die ehe annullieren lassen und letzte woche hat der Erzbischof von madrid die ehe für nichtig erklärt.carmen war zu jung und mein sohn zu arbeitsam.sie ist aber seit 2 Jahren mit einem geschiedenen mann wieder verheiratet.was ist das für eine Kirche?

38-412 Die Kirche läuft Gefahr, zum Veranstalter netter Feiern degradiert zu werden.

38-413 zu 2.8: wenn sie es wünschen..JA

38-414 Bei geschiedenen und wiederverheirateten Paaren, die gerne zur Kommunion gehen würden, sollte die Kirche mehr Entgegenkommen zeigen und nicht abweisend sein. 

38-415 Getaufte sollen kirchlich getauft getraut werden, wenn sie es wünschen. Zum Zeitpunkt der Hochzeit besteht bei vielen durchaus der Wunsch nach einer unauflöslichen Ehe. Durch den Einfluss der allgemeinen Ansicht und Praxis zur Ehe verliert der ursprüngliche Unauflöslichkeitsgedanke dann aber im Krisenfall an Bedeutung, was dann häufig zur Trennung führt.

38-416 Frage 2.8 scheint sinnlos: kirchliche Trauungen finden meines Wissens freiwillig statt, verwehrt werden diese wohl keinem Kirchenangehörigen.

38-417 Was soll ich mit "Naturrecht" anfangen ? Habe das von der Kirche noch nie gehört. Wenn die Kirche Ehen schließt sollte sie "dran bleiben", sonst hören und sehen sie nie mehr was von den luxuriös Gekleideten. Mir kommen die Fragen bezüglich Sex obszön vor, die Kirche hat ja (offiziell) keine Ahnung davon.

38-418 Kirchliche Heirat findet meist aus Tradition oder aus gesellschaftlichen Gründen statt

38-419 Die Menschen, die kirchlich heiraten wollen, bieten eine wichtige Chance, dass die Kirche Orientierung und Hilfe bietet. Aber: Dies muss in sehr behutsamer, einfühlender Weise in sehr persönlichem Gespräch geschehen& die Paare müssen dort abgeholt werden, wo sie in ihrer Lebenssituation und Entwicklung stehen. Vorausgesetzt ist auch, dass nicht die traditonelle strenge Ehe- und Sexualdisziplin das Richtmaß ist. Bei Paaren, die deutlich "danebenstehen" und keine Entwicklung erkennen lassen, könnte statt einer notwendigen Zurückweisung von der kirchlich-sakramentalen Eheschließung das Angebot einer Segnung gemacht werden.

38-420 zu 2.8.: sind beide Partner gemeint?, wenn Menschen um eine kirchliche Trauung ansuchen, ist dies auch eine Chance der Begegnung.

38-421 es ist schon sonderbar,daß zölibatär lebende Menschen über eheliches Zusammenleben ...entscheiden.

38-422 Zu 2.6 und 2.7: Dass viele Paare nur wegen des äußeren Rahmens kirchliche heiraten, nicht wegen des Sakramentes, geht inzwischen schon wieder zurück, weil viele überhaupt nicht mehr kirchlich heiraten. Noch ist es aber sicher eine Mehrheit. Zu 2.9: Das Treueversprechen bedeutet vielen jungen Paaren auch heute sehr viel, sie bejahen die Verantwortung für den Partner, der sich ihnen in Liebe anvertraut hat. Insofern wollen viele möglichst immer beieinander bleiben. Aber ihnen ist zumeist auch klar, dass sich das nicht erzwingen lässt, und dass ein Scheitern nicht vollkommen ausgeschlossen werden kann.

38-423 Lebenslange Ehe kann nur ein Ziel sein. Sollte auflösbar sein damit sie nicht ein Schrecken ohne Ende wird nur um den Schein zu wahren.

38-424 Ich glaube, dass "bis der Tod uns scheidet" in der heutigen Zeit überholt ist.  Katholiken, die sich scheiden lassen, haben das sicher gut und im Gebet überlegt und werfen die Ehe nicht leichtfertig weg. Vor allem werden auch diejenigen "bestraft", die sich gar nicht scheiden lassen wollten, sondern weil der Partner sie vor vollendete Tatsachen stellt. Das ist ein sehr weites Thema und man darf nicht alle über einen Kamm scheren. Die Gründe für eine Trennung sind vielfältig. Gott weiß, was die Menschen dazu bewegt, er kennt die Hintergründe und alle Gedanken - nur er allein richtet.

38-425 Es sollten Pfarrer, Bischöfe und alle anderen Kirchenmitarbeiter die Möglichkeit zur Heirat und Partnerschaft (auch Gleichgeschlechtlich) haben, wünschenswert wäre es auch, wenn die Kirchenoberhäupte ein gutes Beispiel für Familien darstellen -also selber Familie haben und sich daher mit den Schwierigkeiten von Familien auskennen

38-426 Der verantwortungsvolle, aber vor allem auch kommunikative Aspekt der Sexualität zwischen Menschen sollte unbedingt mehr in den Fokus kirchlicher Betrachtungsweise gestellt werden. Diesbezüglich sollte auch verantwortete gleichgeschlechtliche Formen der Liebe positiv diskutiert und integriert werden, um diese Form menschlicher Sexualität endlich aus dem Dunstkreis des Anormalen oder gar Abartigkeit zu lösen. Nur so könnte auch Verantwortung übernommen werden gegenüber dem gleichgeschlechtlichen Partner.

38-427 Der Begriff Naturrecht ist für fast niemanden verständlich. Manchmal hat man den Eindruck, die Fragen sind so gestellt, dass einfache Menschen diese gar nicht verstehen sollten

38-428 Ein großes Problem besteht darin, dass selbst für kirchlich stark engagierte Gläubige immer mehr erkennbar wird, dass die Kirche sich durch die selbst auferlegten Lehren daran hindert, aureichende Kompetenz in diesen Fragen zu erlangen.

38-429 Die Unauflöslichkeit der Ehe soll schon als Ideal/Ziel dargestellt werden,doch sollte ein Mißlingen nichtverurteilt oder durch Entzug der Sakramente bestraft werden.

38-430 Die Kirche soll für unschuldig geschiedene wieder die Sakramente zulassen.

38-431 Die Kirche soll auf die Aufgaben eines Christen hinweisen.

38-432 Es ist schön, dass die Kirche eine Ehevorbereitung anbietet. Es ist aber eher nicht glaubhaft, dass ein Priester, der selbst keine Partnerschaft lebt und Kinder erziehen muss, einem Paar sagt wie es sein Leben zu leben hat. Ich finde, da sollte sich die Kirche nicht einmischen. Wenn ein Paar christlich leben will, dann tut es das sowieso auch ohne Druck der Kirche. Wenn sich aber ein Paar wieder trennen will, so ist es nicht die Aufgabe der Kirche darüber zu urteilen oder gar mit einer Exkommunion zu bestrafen. Dazu hat die Kirche nicht das Recht, das ist  sicher von Jesus und Gott so gewollt.

38-433 Trotz der Verpflichtung zur Ehevorbereitung ist für Viele die Bedeutung des Sakramentes der Ehe unklar. Wenn der klare Wille zur lebenslangen Treue gegeben ist, soll den Paaren auch die Möglichkeit zur Spendung des Sakramentes der Ehe eingeräumt werden.       

38-434 Jesus würde nicht den ersten Stein auf wiederverheiratete Geschiedene werfen. Auch der Amtskirche steht das nicht zu!!! Auch in Fragen der Empfängnisverhütung ist unsere Amtskirche auf dem Irrweg.

38-435 Auch geschiedene Menschen sollen eine kirchliche Trauung erleben dürfen. Scheidungen sind leider Teil unserer Zeit, aber auch Gott sei Dank. Denn durch Scheidung können durchaus auch Menschen geschützt werden.  Wenn sich also eine Person erneut "traut" den Bund der Ehe einzugehen, sollte ihm die Kirche ihre Unterstützung und Anerkennung entgegenbringen. Und nicht Verachtung, Respektlosigkeit und Demütigung, wie ich es erleben musste, als ich einen geschiedenen Mann heiraten wollte... 

38-436 Ich weiß nicht, in welchem Bereich die Kirche sich voll und ganz auf das Naturrecht bezieht, da z.B. die Gleichberechtigung von Mann und Frau nicht vorhanden ist.

38-437 Da ist es wie vorher, wenn der Schuster vom Hochbau spricht - schlicht und ergreifen, ohne jegliche Ahnung und Erfahrung!

38-438 Fragen sind OK

38-439 siehe erster Kommentar!

38-440 Es wäre zu überlegen, ob man nicht Rituale bzw. liturgische Formen entwickeln könnte (am Besten zusammen mit Betroffenen), die man denen anbietet, die zur Kirche kommen, weil sie (kirchlich) heiraten wollen, sont aber nichts mit "Kirchlichkeit auf dem Hut haben". Ein Ritual, das ihrer Lebenssituation entspricht, auch wenn es dann keine sakramentale Eheschließung ist.

38-441 DIe Kirche muss sich überlegen, wie sie mit dem scheitern einer Ehe umgeht. Heute stehen die Menschen dazu, dass sich die Wege eines Paares auch trennen können. Das ist besser als eine schlecht Ehe weiterzuführen und ehrlicher. Früher waren die Ehen auch nicht besser, es war aber aus finanziellen und gesellschaftlichen Gründen den Frauen nicht möglich, sich scheiden zu lassen. Jesus hätte es sicher ehrlicher gefunden, halbwegs im Frieden auseinander zu gehen als sich ein Leben lang zu hassen. Es ist ein großes Geschenk, wenn ein Paar ein Leben lang in Liebe verbunden sein kann, daran muss man arbeiten. Oft ist aber nur einem Menschen in der Partnerschaft wichtig, auf das Verhalten des anderen hat man dann keinen Einfluss. Ich würde mir wünschen, dass auch Priester die Wahl hätten, diese Lebensform zu leben, mit allen Vor- und Nachteilen! Dass man im Leben scheitern kann, ist auch im Bereich der Ehe der Fall, das sollte die Kirche akzepieren und die Ehrlichkeit schätzen. Ich rede nicht von Paaren die sich nach 2 Jahren wieder scheiden lassen, weil sie sich neu verlieben. Ich rede von Meschen, die aufrichtig um ihre Beziehung gekämpft haben und erkennen mußten, dass es nicht mehr geht.

38-442 Der Ausschluss von geschiedenen Wiederverheirateten Menschen von den Sakramenten ist ein liebloser Akt der Kirche und wird von den Betroffenen sehr negativ gesehen.

38-443 Bezüglich Motivation zu einer kirchlichen Eheschließung ist aus Sicht der Pastoral zu sagen, dass es hier sehr untrschiedliche Befunde gibt. Für manche ist es Tradition, für andere eine schöne Feier, wieder für andere das sakramentale Zueinander-Ja-sagen vor Gott. Vermehrt suchen praktizierende Paare intensive Formen der Ehevorbereitung. Für weniger vertiefte oder suchende Menschen kann ein intensives Erfahren einer festlichen Hochzeitsfeier manchmal auch wieder den Weg zur Kirche öffnen. Wenn kaum religiöse Praxis vorliegt (oder ein Partner aus der Kirche ausgetreten ist), kann manchmal eine Traungsfeier ohne Eucharistie der bessere und zufriedenstellendere Weg sein (man will sich nicht "blamieren", weil man sich nicht mehr auskennt. Wichtigstes Kriterium sollte über all dieser Beurteilungen die tatsächlich gegebene Liebesbeziehung zwischen zwei Menschen sein (ist auch evangeliumsgemäß). Und davor sollte die Kirche auch immer Respekt haben.

38-444 Was verstehen Sie unter Naturrecht, Objekt Sujet  -  Wir Menschen auch Sie schwimmen im Wasser der Gezeiten.

38-445 Der Wille zur unauflöslichen Ehe mag ehrlich sein, ist in der heutigen Gesellschaft  sehr schwierig einzuhalten

38-446 Mehr Belehrung ist notwendig über die Inhalte der kirchlichen Lehre, aber noch mehr über die Möglichkeit, bei Gott Kraft zu tanken.

38-447 die möglichen antworten des fragebogens sind ungenügend. die wirklichkeit der kirche und der heutigen sogenannten "welt" ist zu komplex, als daß auf die vorangegangene weise in der auswahl aus einigen punkten geantwortet werden kann.  die kirche hat in ihrer lehre, sofern sie wahrgenommen wird, alle hilfe - in ihrer praxis oft nicht. es kommt auf uns und unseren dialog mit allen nächsten an. zuerst hören und dann  aus liebe handeln ..

38-448 Es geht primär um partnerschaftliche, vertauensvolle, liebevolle Verantwortung füreinander - nicht um Unauflöslichkeit der Ehe. Wo ersteres - aus welchen Gründen auch immer - nicht mehr möglich ist, ist es unmenschlich, Partner in unnötigen Gewissensproblemen alleine zu lassen.

38-449 Amtskirche ist da oft SEHR SEHR weltfremd. Und verteufelt rasch, was oft ungewollt in Familien passiert. Bei der Hochzeit glauben alle Paare daran, sich ein Leben lang zu lieben. (Fast) niemand lässt sich bösartig scheiden. Die Paare leben sich auseinander. Und sind oft über die Trennung unglücklich. Warum muss da die Amtskirche noch eines  draufsetzen? Bin ich weniger wert, weil mein Lebenstraum des Zusammenlebens gescheitert ist?  Ich finde es schön, dass die Kirche Frauen und Männer mit ihren jeweils geschlechtsspezifischen Stärken wahrnehmen will. Aber sind die weiblichen Stärken weniger wert als die männlichen? Kann nicht eine Pfarre von einem Paar geführt werden. Dann hat man beide Stärken gleichzeitig! Klar in der Phase des Kindergroßziehens dieses Paares wird es keine 100%ige Konzentration auf deren kirchliche Tätigkeit geben. Na und. Dann stärkt man in dieser Zeit die Laien. Oder beruft mehr Diakone. Dann würde die Amtskirche eine realistische Sicht auf Ehe und Kirche bekommen.

38-450 Menschen haben den guten Willen, funktioniert halt oft nicht. Druck zu einer kirchlichen Eheschließung ist oft hoch.

38-451 Das Ziel unauflöslich darf nicht bedeuten, dass nichterreichung das Schlimmste vegehen ist Es ist absurd, dass wiederverheiratete Geschieden, mit oder ohne Kinder sich trennen müssen um Vergebung zu erlangen. Eine besondere Farce ist das kirchliche Eheauflösungsverfahren, damitzeigt sich die Kirche von einer schlimmen Seite (Politiker, etc. können sichs richten!)

38-452 Die Unauflöslichkeit der Ehe ist ein Ideal, aber das Scheitern einer ehe muss anerkannt werden.

38-453 Kommunionsausschluss ist niemals zu akzeptieren

38-454 zu 2.8 Ja, auch nicht praktizierende Christen sollten kirchlich heiraten dürfen, allerdings darf aus einem Angebot keine "Pflicht" werden im Sinne von: nur eine kirchlich geschlossene Ehe ist eine gute Ehe. zu 2.9 Ich glaube, dass Menschen die Heiraten grundsätzlich schon bis zum Ende des Lebens mit dem anderen verheiratet sein wollen (zumindest war das bei mir so), dass sie sich aber durchaus schon bei der Eheschließung bewusst sind, dass Leben eben "scheitern" (mit Worten der Kirche) kann und dann durchaus die Möglichkeit bestehen sollte, dass eine Ehe auch wieder lösbar ist.

38-455 Die Ehe als Schutzgemeinschaft für die Heranwachsenden Kinder verliert ihren Sinn, wenn die Kinder aus dem Hause sind. Und heute steht dann noch ein Lebensabschnitt von 20 bis 30 Jahren vor einem. Dies gab es vor 200 Jahren noch nicht. 

38-456 Es lohnt, sich den historischen Kontext anzuschauen, in dem die Ehe als "Sakrament" entstand: Da gehen einem die Augen auf ...

38-457 Unauflöslichkeit der Ehe ist grundsätzlich ein Problem, weil sich die Praxis deshalb häufig unmenschlich auswirkt, das beginnt bei der Vorenthaltung der Eucharistie, führt weiter über die Problematik wiederverheirateter Angestellter beim Tendenzbetrieb Kirche und endet beim "Zwang" zur Annulierung (also einem Bekenntnis zur Ungültigkeit der vorangegangenen Ehe), wenn eine Wiederverheiratung angestrebt wird.

38-458 Kann einige Fragen nicht beantworten, da mir nicht bekannt ist,was Naturrecht bedeutet

38-459 Menschen lassen sich viel zu häufig scheiden, weil sie von der Kirche auch keine Auswege und Hilfen angeboten bekommen.

38-460 Grundsätzlich glaube ich, dass die meiste menschen sich nach einer lebenslange Bezihunh sehnen, und ist diese ziel vor allem mit Kinder auch anzustreben. Aber wo menschen zusammen leben, gibt es auch immer Problemen und es gibt Situationen wo es besser ist die Ehe aufzulösen. Diese Menschen sollten dabei (wenn gewünscht)Hilfe und Unterstützung der Kirche haben und nicht verurteilt werden!

38-461 Die kirchliche Trauung stärkt unbedingt die Zusammengehörigkeit in der Ehe. Die Trauung sollte allerdings von einem Priester mit dem Brautpaar schön besprochen werden. Dazu wäre es sicher von Vorteil wenn der Geistliche auch verheiratet ist und die auftauchenden Probleme in der Ehe besprechen kann.

38-462 Der Kirche distanzierte Menschen sollen nach einem Gespräch mit einem Priester getraut werden. Voraussetzung ist natürlich, dass der Priester "reuigen Sündern" wirklich offen (herzlich/menschlich) gegenübersteht.

38-463 Unsere Gesellschaft wird beherrscht vom Verdienen, Macht und Image. Vielfach bleibt die Weitergbe an die Kinder zurück ...Verwahrlosung...Delegation an Kindergarten/Schule/ Freunde...bestenfalls noch an die Großeltern...

38-464 Konnte mit dem Wort "Naturrecht  gar nichts anfangen

38-465 Ich denke, dass sehr viele Menschen nicht wirklich wissen, was die Kirche unter "Unauflöslichkeit der Ehe" versteht und anders denken: nämlich, dass sie sich im schlimmsten Fall, wenn trotz allen guten Willens die Ehe nicht mehr gelebt werden kann, eine Trennung denkbar und richtig ist. Mit diesem Denken sind sehr viele katholisch geschlossenen Ehen theoretisch ungültig durch "Ausschluss der Unauflöslichkeit".

38-466 Leider wurden bei der Umfrage einige wichtige Themen ausgelassen:  z. B. :  Heirat von Priestern!  Priestern sollten heiraten dürfen! Das würde  für viele Probleme in der Kirchen einen Lösungsansatz           bringen.  Weniger Priestermangel, mehr Verständnis für die Gemeinde, weniger Einsamkeit für Priester, mehr Kinder...

38-467 Habe ich im ersten Komentar ausführlich beschrieben

38-468 Die ehe wird in einem maße überhöht, daß ich als religionslehrerin sprachlos bin und mich frage, wie kann man so eine lebensform priestern vorenthlaten!

38-469 Die Fragen waren noch schlechter als im ersten Komplex: vgl die Reihenfolge von 2.1 und 2.2

38-470 Die Ehe soll den beidseitigen Willen, einer immer währenden Verbingung mit Gottes Segen darstellen. Aber es DARF NICHT sein, dass sie zu einem Gefängnis mit der Hölle auf Erden wird, wenn sich ein Paar dafür entschieden hat, und aus irdischen Gründen, diese Verbindung nicht mehr aufrecht erhalten lässt.

38-471 Ich denke ,noch nie in unserer Geschichte waren es sich die Brautleute überhaupt bewusst, dass sie das ganze Leben miteinander aushalten müssen. Heute ist es überhaupt nicht schlimmer. Wenigstens gibt es nicht mehr die schlimmen Ehen,brutale Männer, heute kann die Frau gehen und dann soll sie nicht mehr heiraten dürfen??!!!! Wir mit unserem Vergeben und so! Jesus war immer mit den Sündern, mit Menschen die Fehler machten. Das muss ändern.  Denn kirchlich getraute, die ev. nur dem schönen Fest wegen kirchlich heiraten, haben ev. mal ein Problem und dann fangen sie an zu beten und, wer weiss, werden aktive Kirchengänger oder -mithelfer.  Einfach ohne Vorurteil jedes Schäfchen aufnehmen.

38-472 sehr oft ist die kirche bei diesem thema zu weit von den menschen entfernt

38-473 Ihrem Wesen nach ist die Ehe  nicht aufzulösen.Aber wenn ein Ehepaar absolut nicht mehr harmoniert, kann man bei der heutigen Lebensdauer Unauflöslichkeit nicht verlangen. Abzulehnen ist Leichtfertigkeit.

38-474 Im Augenblick der Eheschließung vor Gott hofft jedes Paar auf deren Unauflöslichkeit.

38-475 Was ist Naturrecht jetzt wirklich? Ich glaube, dass viele Paare sich den Segen Gottes für ihre Beziehung wünschen und das im Sakrament auch suchen und erhalten - die schöne Feier ist für mich auch Ausdruck dieser Segnung. Dass viele Ehen schief gehen, liegt am Druck der Zeit, am Alltag, an den eigenen viel zu hoch gesteckten Vorstellungen - es ist immer eine Tragödie, wenn Beziehungen endgültig zerbrechen, das ist Leid genug. Wir sollten uns als Christen Gedanken darüber machen, wie wir solche Menschen auffangen und sie die Liebe Gottes spüren lassen anstatt sie aus unserer Gemeinschaft auszugrenzen, sobald sie wieder einen Menschen gefunden haben, der zu ihnen steht! Der Umgang mit Wiederverheirateten-Geschiedenen in der Kirche ist für mich untragbar und beschämend!

38-476 Die Kirche sollte barmherziger sein, wie Jesus es getan hat, falls eine Beziehung- eine Ehe trotz beiderseitigen Bemühens der Partner zerbricht.

38-477 Die pastorale Praxis und Begleitung ist meistens in Ordnung.

38-478 Naturrecht kaum bekannt und akzeptiert kirchliche Begründung des Naturrechts wird nicht angenommen Ehe als temporäre Gemeinschaft, die bei Schwierigkeiten aufgelöst wird

38-479 Es wäre wünschenwert, wenn geschiedene Eheleute wieder die Kommunion empfangen könnten.

38-480 ich fühle mich im sakrament der ehe von der katholischen kirche nicht begleitet und unterstützt.

38-481 Menschen, die sich kirchlich trauen lassen, suchen in diesem Augenblick Kontakt zur Kirche, und manchmal ist dies ein erster kleiner Schritt wieder Richtung Gemeinschaft. Das sollte der Kirche wichtig sein.

38-482 Diese Fragen sind nur differenziert sinnvoll zu beantworten. Am Beginn der Ehe steht schon sehr oft der Wille für ein Leben beisammen zu bleiben. Nur dann kommt halt alles anders. Darauf brauchen auch die Christen eine sinnvolle Antwort. Auch in dieser Frage wird es keine allgemeine gültige Antwort, die für alle und jede Situation gültig ist, geben. Wenn ich Jesus richtig verstanden habe, hat er für alle eine persönliche Antwort gemeint und diese war von der Nächstenliebe getragen. Das vermisse ich manchmal bei Vertretern der Kirche.Ich finde es für sehr schön das es Priester und Bischöfe gibt die mehr für den Menschen als für den Buchstaben da sind.

38-483 Wenn kirchenferne Paare es wollen, sollen sie die Möglichkeit einer kirchlichen Trauung haben. Vielleicht lernen sie dadurch die Kirche besser kennen.

38-484 Vielen Getauften ist die kirchl. Eheschließung eine schöne Veranstaltung die dazu gehört. Trotzdem sollte die Kirche diese Menschen nicht ausschließen, sondern vielmehr Kontakt zu Ihnen suchen und halten.  Oft erfolgt über die Kinder wieder ein Zugang zur Kirche. Dieser Zugang sollte jedoch nicht vorher durch Uneinsichtigkeit zerstört werden. (Der Geist Gottes weht wo er will)!

38-485 Naturrecht wird sehr kritisch gesehen bzw. abgelehnt (wenn denn der Begriff überhaupt bekannt ist). Die Natur kennt z.B. auch die Homosexualität. Cf. aus der Rechtsprechung: "Homosexuelle Schimpansen sind undolose Werk-zeuge eines Schöpferwillens"! (Sie können ja nicht beschuldigt werden, gegen das Naturrecht „gesetzwidrig“ zu handeln – homosexuelle Schimpansen handeln also schuldlos…. Nein, Sexualität wird nicht mehr automatisch mit Fortpflanzung verbunden, sondern mit der Beziehung zu einer Person.

38-486 Zum Thema Naturrecht: heute weis man, dass die Natur sehr viel mehr kennt als nur Männlein und Weiblein. Homosexuelle Tiere, intersexuelle Menschen (die weder männlich noch weiblich sind) - Gottes Schöpfung ist vielfältig. Das enge Verständnis von "Naturrecht" geht an der Schöpfung vorbei. 

38-487 Verweigerung von Sakramenten soll sich nur auf schwerwiegenden Fälle beziehen.

38-488 Lasst heiraten wer dies wünscht

38-489 Ich halte es für unmöglich über Menschen zu richten, die den kirchlichen Rahmen für die Hochzeit suchen, ihn aber sonst meiden. Ein Aufklärungsgespräch im Vorfeld bzw. mehrere halte ich hingegen für sehr nötig.

38-490 Auch wenn zu Beginn der Ehe die Absicht besteht eine Ehe für immer zu führen, kann die Lebenswirklichkeit doch durch die Weiterentwicklung der Menschen, ihrer Lebensumstände und Gefühle zueinander, irgendwann erkennen lassen, dass Menschen feststellen an diesem Lebensplan gescheitert zu sein.  Der christliche Gott ist doch ein verzeihender Gott, fehlbare Menschen scheitern immer wieder an ihren Vorsätzen und Versprechen. Warum wird ihnen ausgerechnet in diesem Punkt keine Chance auf einen Neuanfang verwährt?

38-491 Wiederverheiratete, geschiedene haben ein Problem mit der Kirche

38-492 hier wieder dieselbe Anmerkung: Naturrechtsaspekte bezüglich Familie hagben für mich einen positiven Wert, bezüglich Empfängnisverhütung lehne ich sie ab 

38-493 Die Kirche sollte mehr auf die persönliche Situation der Menschen eingehen und die Sakramente zum Heil der Menschen spenden und nicht um sie zu unterdrücken! Der einzige der bestimmen kann ob ein Sakrament wirkt ist und wird immer Gott bleiben und nicht eine menschliche Autorität!

38-494 Wenn man kirchlich verheiratet ist und den Glauben auch in der Ehe lebt, ist das sehr schön. Wenn man aber nur heiratet wegen der schönen Feier und das Paar eigentlich der Kirche kritisch gegenüber steht, dann kann eine "christliche"Ehe und Erziehung der Kinder nicht funktionieren.

38-495  Wenn Menschen, die getauft sind, sich aber von der Kirche distanziert haben, die kirchliche Trauung verweigert wird, werden sie auch später kaum nochmal zur Kirche zurückfinden. Außerdem stößt die Kirche im Umfeld dieses Brautpaares auf Unverständnis.  Auch Priester, die Kinder haben, haben die Pflicht zu deren umfassenden Erziehung!

38-496 Das ist wieder ein Thema, wo die Kirche total gegen die Natur handelt, denn der Körper ist etwas von dem natürlichsten und wertvollsten, was uns Gott im Hier und Jetzt mitgegeben hat. Die Kirche untergräbt ständig mit ihrer Machtausübung die Natürlichkeit und den freien Willen den Gott jedem Menschen mitgegeben hat und dann kommen in den eigenen Reihen solche krankhaften Dinge wie Missbrauch, Pädofilie und dergleichen zustande! Im Mai 2013 in Baden bei Wien im Zuge der Firmung spielte beim Firmungsakt der Zisterzienser Priester mit den Stopstellocken meiner Tochter und wickelte sie um den Finger, was auf dem Bild des Fotografen festgehalten ist! Er machte mit seinem intensiven "geschrubbel" mit dem Chrisamöl auf der Stirn, bei 54 Firmlingen das "dritte Auge" zu! Wir hatten nachher energetisch viel zu tun, um 54 Jugendliche wieder nach oben hin für Gott zu öffnen!

38-497 Was ist das "Naturrecht"?

38-498 Die Menschen suchen rund um das Sakrament der Ehe die Kirche, diese Zeit des KAIROS soll/muss man als CHANCE nützen!

38-499 Geschiedene und wiederverheiratete dürfen nicht geächtet werden

38-500 Eine kirchliche Heirat kann heute keine Garantie für Unauflöslichkeit sein.

38-501 Die meisten intressiert die meinung der kirche bibel gar nicht,weil sie auch keine einmischung wollen.

38-502 In den vorgeschriebenen kirchlichen Eheseminaren wird gute Vorbereitungsarbeit geleistet. Es gibt auch gute Angebote zur weiteren Betreuung.

38-503 Getaufte Liebende, die der Kirche fernstehen aber den Wunsch nach dem Sakrament haben, sollen nach einer Ehe-Vorbereitung zugelassen werden. Jesus hat auch niemanden von seiner Gnade (Heilung, ..) ausgeschlossen.

38-504 Wer selber im unnattürlichen Zwangszölibat lebt, kann und darf sich nicht anmaßen Ratschläge zu hetero-oder homosexuellen Partnerschaften abzugeben!!!

38-505 finde es etwas veraltert

38-506 .

38-507 Priester sind oft überfordert, wenn es um familiäre Fragen geht, da sie ja selber keine Familie haben.

38-508 Gottseidank ist die Haltung unserer Gesellschaft zu diesem Thema wesentlich lockerer geworden

38-509 Selbst Theologen konnten mir keine plausible Antwort geben, was es mit dem Naturrecht auf sich hat. Meiner Meinung nach müsste jede gravierende Intervention am Körper (z.B. Transplantation)gegen das Naturrecht seiN. Aber auch die Kontrolle der fruchtbaren Tage eine Frau zum Zwecke der Empfängnisvermeidung müsste ein Akt gegen das Naturrecht sein. Somit ist für mich die Argumentation mit dem Naturrecht völlig unbrauchbar.

38-510 jeder kann frei entscheiden, wie er getraut werden möchte. die kirchliche trauung ist ein schönes ritual welches vielen paaren gefällt und deshalb immer noch gemacht wird.

38-511 Die Kirche nennt die Ehe ein Sakrament.Warum unterstützt sie aber die Mühen, die Ehe aufrecht zu erhalten so wenig? Warum setzen sich alle möglichen Weltverbesserer mit Ihren Methoden, die Familie zu entwerten so leicht durch? Wo bleibt die Unterstützung zum Familienleben in Liebe und Zuneigung? Diese Lebenserfahrung können Kinder nie in einer KITA oder anderen Abschiebeeinrichtungen erfahren.Ich durfte diese Art der Entwicklung 12 Jahre in der DDR hautnah studieren.

38-512 Scheidung kann manchmal eine Erlösung sein,  Kirche sollte ein Ort der Stärkung und Tröstung, Zugehörigkeit und seelischer Heilung für die Wunden sein, Unterstützerin in der Weiterentwicklung der Persönlichkeit und der Beziehungsfähigkeit sein

38-513 Die kirchliche Trauung ist wie die Taufe und die Firmung ein Teil der Tradition und wird häufig nur als "es gehört eben dazu" angesehen.

38-514 Die Fragen zu 2 waren suggestiv und verlangen vom Befragten Antworten für andere zu geben.

38-515 Ehe ist auch eine Weiterentwicklung und nur gut wenn sich beide Partner wohl fühlen

38-516 Die kirchliche Eheschließung ist eine Chance, dem Brautpaar und den Mitfeiernden die Dimension nach oben ein wenig bewußt zu machen.

38-517 Dem Großteil der Katholiken sind die allgemeinen notwendigen Werte in der Gesellschaft schon nicht richtig bewusst. Die Werte der Kirche, dh die Lehre der Kirche, ist dann umso weniger bewusst. Das Bewusstsein für Werte und am Glauben selbst "verliert" sich leider immer mehr.

38-518 Aus meiner Erfahrung heraus möchtge ich sagen, daß es als Schutz für die katholische Ehe vor einer Eheschließung LIEBEVOLL ZWINGEND mindestens 30 mal ein gemeinsamer Kirchenbesuch bzw. Mitfeiern einer Messe Voraussetzung für eine kirchliche Hochzeit vorgewiesen werden müsste. Ich weiß, klinkt total altmodisch, aber für meine kirchliche Hochzeit wäre das sinnvol gewesen. Oder aber nur klar und deutlich gesagt werden MÜSSTE, daß nach einer Eheschließung nichts mehr verändert werden kann, eher alles nur noch weniger gemeinsames unternommen wird. Das glaubt einem ja wirklich keiner.

38-519 Da fehlen mir die Worte. Und das ist nicht oft der Fall!

38-520 Die Ehe ist ein Konstrukt, das sich bisher nicht an eine veränderte Gesellschaft angepasst hat.

38-521 Manchmall zeigt es sich erst mit der Zeit dass man nicht den Richtigen/die Richtige geheiretet hat, sich getäscht hat, oder der Partner sich in eine nicht akzeptable Richtung entwickelt hat. Manchmall ist das auch die Liebe, nein zu sagen. Dann muss man gehen, sich scheiden lassen.  Dann füllt man sich aber von der Kirche nicht verstanden, und im Stich gelassen. Und wenn man nach diese Erfahrung, den Richtigen / die Richtige gefunden hat, was als Gottesgeschenk empfunden wird, sagt die Kirche nein, darf nicht sein.

38-522 Die Kirche soll das Idealbild erklären, aber immer wie Christus verzeihen und nicht ausgrenzen.

38-523 Es ist schwer zu generalisieren...vielen suchen das Sakrament, andere wollen nur das schöne Fest. Ich würde die "Aufnahmebedingungen" für eine kirchliche Ehe viel schwieriger und intensiver machen, damit die Ehepaare sich ernsthafter mit der ganzen Sache auseinanderstzen.

38-524 die Gläubigen trennen in der Regel ihr Privatleben/Eheleben von den vorgaben der Kirche.

38-525 Jeder dem es wichtig ist, sollte das REcht auf eine "Ehe vor Gott" haben. Selbst wenn andere Lebensbereiche evtl. nicht so sehr mit der Kirche verbunden sind, kann dies im Einzelfall ein sehr wichtiger bindender Schritt sein, den man sowieso nur geht, wenn man sich auch wirklich dauerhaft auf einen Partner festlegen will. Dies sollte auch für gleichgeschlechtliche Paare möglich sein.

38-526 Es ist schön auch den kirchlichen Segen zu haben, aber wenn es nicht mehr geht dann geht es nicht mehr und dann sollte man nicht von der Kirche bestraft werden indem man nicht mehr zu Kommunion gehen darf und auf eine Weise ausgegrenzt wird.

38-527 Viele gehen zum Heiraten in die Kirche, weil es schön ist. Dennoch finde ich das gut: Sie würden sonst gar nicht in die Kirche gehen. Und sie spüren ja dennoch eine gewisse Spiritualität und haben den Tag in schöner Erinnerung. Es ist sicher eine Bindung und die Chance zur wieder häufigeren Hingezogenheit zur Kirche.

38-528 --------

38-529 Das Dogma von der Unauflösbarkeit der Ehe muss 1. im historischen Kontext betrachtet werden und ist 2. ein Ideal, das in der Realität der Moderne nur dann lebbar ist, wenn alles – aber wirklich alles! – perfekt zusammenpasst.

38-530 es fehlt eine Erklärung zum Begriff "Naturrecht"

38-531 Für die Kirche war und ist auch die Ehe immer Unterdrückungsinstrument gewesen. Wie kann man einen Partner bestrafen, wenn er von anderen betrogen und misshandelt, vielleicht sogar zu unchristlichem Handeln gezwungen wird? Die Kirche hat sch sogar immer verweigert, überhaupt darüber nachzudenken, wie die heutige Realität und die Glaubenssätze für den Christen vereinbar sind. Auch die Abtreibung sind oft ja eine Folge von Versäumnissen auch der Kirche. Nicht einmal oder besser gerade tiefgläubige Christen können etwa nicht begreifen, dass die Kirche sogar Kondome verbietet, obwohl man dadurch Millionen Abtreibungen und auch HIV-Übertragungen verhindern könnte.

38-532 Die Meinung der Kirche ist in punkto Ehe nicht mehr gefragt. Die Kirche hat den Draht zu den Menschen verloren.

38-533 Vor allem für gescheiterte Ehen ist die kirchliche Praxis nicht unterstützend noch mutmachend für ein gelungenes Leben. Die Kirche geht mit Scheitern bezüglich Ehe, mit Sexualität etc nicht den Menschen unterstützend um.

38-534 EIne Frage die sich die Kirche stellen soll ist: Wie gehen wir mit geschiedenen Menschen um? Welchen Platz haben sie in der Kirche? Wie gehen wir mit Wiederverheirateten Geschiedenen um?  Ich heirate bewusst kirchlich und freue mich schon sehr darauf. Jedoch habe ich im Freundeskreis einige die entweder ausgetreten sind oder wenig mit der Kirche am Hut haben- dann aber doch irgendwie sich nach diesem Sakrament sehnen. Ich frage mich wie kann die Kirche diesen Menschen begegnen? Wäre es nicht gerade durch das Sakrament der Ehe oder durch Kinder möglich Menschen neu anzusprechen, einzuladen? Jedoch hören diese Menschen oft nur das darf du, das darfst du nicht... Ich als Kind von geschiedenen Eltern( und wir sind sehr viele und werden immer mehr) habe auch Angst vor der Ehe. Die Unauflöslichkeit der Ehe ist ein Ideal dem viele nicht gerecht werden. Wie kann ich dem gerecht werden? Ich will es mit meinem Partner schaffen, aber was wenn nicht?

38-535 notwendig wäre mehr Verständnis für Schwierigkeiten in eine eheelichen Partnerschaft, auch für ein Scheitern der Ehe

38-536 Jesus kümmerte sich um die Gescheiterten (Ehebrecherin). Die Kirche verstoßt sie. Ist das christlich?

38-537 Die Kirche sollte keine Auflagen bei der Trauung mit einem nichtkatholischen Partner machen.

38-538 Diese Entscheidung wird von jedem Paar in dieser Situation getroffen. Mit der Sicherheit jetzt das Richtige zu Entscheiden, mit dem Entschluß das es für das ganze Leben hält.  Das sich in einem Leben viele Faktoren ändern, die eine Ehe in Frage stellen oder ein weiteres Zusammenleben nur mehr unter Qualen und Schmerzen möglich machen trifft leider immer öfter auf.

38-539 Die Themen vom Eherecht sind für Menschen meistens nicht nachvollziehbar, weil sie dem menschlichen Empfinden und ihren Erfahrungen nicht entsprechen. Meist schließen die Partner ihre Ehe nach bestem Wissen und Gewissen und auch mit dem festen Willen zur Treue. Dann aber gibt es weder Begleitung, noch Hilfestellung bzw. Annahme mit "Scheitern", wobei "Scheitern" bereits eine Beurteilung von Menschen ist, die niemand zusteht.

38-540 Als Kindergartenpädagogin wäre es mir sehr wichtig wieder mehr "Kirche" in den pädagogischen bereich einfließen zu lassen. Über regelmäßie Besuche der Pfarrer in Kiga und Schule wäre ich sehr dankbar!!!!

38-541 Auch wenn ein Ehepaar die Ehe mit dem Ziel der Unauflöslichkeit eingeht,gibt es ein Scheitern. Die evangelische und die ortodoxe Kirche ist im Umgang mit den gescheiterten Eheleuten barmherziger,wenn sie eine zweite Verbindung eingehen.

38-542 Jeder der heiratet möchte dass seine Ehe hält, nur scheitern viele Ehen, und das Scheitern wird dann auch noch von der Kirche bestraft. Wo bleibt hier die Barmherzigkeit und die Nächstenliebe? 

38-543 Die kirchliche Ehe ist am Land noch mehrheitlich gewollt und verbreitet - in der Stadt jedoch überwiegt die Zivil- bzw. standesamtliche Ehe.

38-544 Bei der Hochzeit ist vielen Menschen noch nicht klar, was unauflöslich für Konsequenzen hat. Und sie wissen noch nicht, was in zehn, zwanzig oder dreißig Jahren einer Ehe alles pasieren kann.

38-545 Menschen heiraten aus den unterschiedlichsten Motiven kirchlich, viele werden es wegen der Ehe als Sakrament tun, aber genauso viele wegen des "schönen Rahmens" oder dem Wunsch nach einem Ritual.

38-546 Am Land ist die kirchliche Ehe noch mehrheitlich gewünscht und beabsichtigt. In der STadt überwiegt jedoch die Zivilehe.

38-547 frage der guten ehevorbereitung ist bestimmt vordringlich vielleicht sollte es mehr möglichkeiten für eheberatung geben (krisenberatung)

38-548 Viele Ehen scheitern und sehr oft ist nicht "Leichtfertigkeit" die Ursache, sondern ein langer Leidensweg geht der Trennung voraus. Ich glaube sehr wohl, dass der Wert der Ehe von der Kirche betont und verteidigt werden soll. Ebenso glaube ich aber auch, dass es Wege (nicht allzu komplizierte!!!) geben muss, wie nach einem Scheitern eine neue Beziehung auch von der Kirche voll anerkannt werden kann. Jeder Mörder kann nach einer Beichte Verzeihung erlangen und zur Kommunion gehen!!! Jesus hat alle eingeladen - Zöllner, Sünder, auch Judas war beim Abendmahl. Barmherzigkeit statt Gesetzestreue! Einladen statt ausgrenzen!

38-549 Die Formulierungen  ".. die Menschen" beinhalten einen Pauschalierung, die eigentlich eine Beantwortung unmöglich macht.Niemand kann Aussagen "für die Menschen" machen, allenfalls für - nach eigener Einschätzung - wenige, viele etc.

38-550 Man sollte es getauften aber der Kirche fernstehenden Menschen ermöglichen, kirchlich zu heiraten, aber gleichzeitig versuchen, sie durch gezielte Bildungs-) - Angebote wieder ins Boot zurückzuholen.

38-551 Die Ehe ist eine Entscheidung zweier Menschen fuer ein gemeinsames Leben. Da sich Menschen entwickeln, kann es auch sein, dass sich das Paar nach einer gewissen Zeit wieder trennt. Die Kirche muss das akzeptieren. Die Ehe ist eine freiwillige Entscheidung zweier Menschen, eines mannes uind einer Frau, zweier frauen oder zweier Maenner, fuereinander. Auch das muss die Kirche akzerptieren. Wenn Gott gewollt haette, dass alle Menschen heterosexuell sind, dann haette er die Menschen auch so erschaffen. Hat er aber nicht! Also ist es auch Gottes Wille, dass homosexuelle Menschen gluecklich werden und auch heiraten, mit ALLEN Rechten und Pflichten. Die Kampagnen der Kirche gegen Homosexuelle Menschen sind einfach nur hoechst ekelhaft und menschenrechtsverletzend!

38-552 ad 2.8/2.9 Hier sollte m.E. wirklich hinterfragt werden, ob eine kirchlichen Trauung aus ernsthaften Motiven oder nur "wegen des schönen Rahmens" oder "weils halt so Brauch ist" erfolgen soll.  Gegegebenenfalls ist auch eine Ablehnung - mit entsprechender(!)Begründung - durchaus legitim.

38-553 Geschiedene sollten in der Kirche nicht wie "Aussätzige" behandelt werden.

38-554 Uns,die wir im Säkularinstitut,zölibatär leben,ist die Meinung der Kirche unbekannt.-bei Punkt2/5

38-555 Jedem Menschen ist die göttliche Wahrheit ins Herz geschrieben- wenn er sie nicht bemerkt, kann man ihn nicht zu seinem Glück zwingen...

38-556 Modernere Formen im Trauritus täten gut

38-557 praxis- und weltfern

38-558 Viele Taufscheinchristen wollen heute kirchliche heiraten und ihre Kinder taufen lassen wegen des schönen Festes bzw.weil es dazu gehört, sind sich aber nicht bewußt,dass dies eine Bindung zu Gott ist und eine Verbindung für immer sein soll  

38-559 Kirchliche Ehevorbereitung: Kurs mit 6 Paaren, von denen eines rkath-rkath war, der Rest gemischtkonfessionell oder gemischtreligiös. Keinerlei Eingehen auf diese Situation. Das war schon sehr bitter.

38-560 hier bewegt mich die Ungerechtigkeit denen gegenüber, deren Ehe gescheitert ist und sich wieder verheiratet haben, sehr, weil sie "offiziell" nicht zu den Sakramenten zugelassen sind. Zum Glück gibt es wirkliche Seelsorger, die diesen Menschen helfen, gegen die "Vorschrift" der Kirche.

38-561 Ich finde das Kirche und Ehe wichtig ist, da die Menschen sich vor Gott trauen und somit vor Gott verheiratet sind. Aber auch wenn sich die Menschen scheiden lassen, sollten sie wieder heiraten dürfen. Weil wenn eine Beziehung zu ende geht sollte sie zuende gehen .

38-562 Grundsätzlich bin ich zur Firmung gegangen damit ich kirchlich heiraten kann. Es muss für mich nicht unbedingt jetzt in der Kirche sein weil mir die Räumlichkeiten gefallen aber Pfarrer und das ganze drum herum und die Bindung vor Gott und den Anwesenden ist mir wichtig. Denn eine ehe geht mein ein weil man den Menschen liebt und nicht nur weil mein jetzt endlich Sex haben kann. Denn den haben die meisten schon vorher. &) Ich finde es auch nicht schlimm wenn sich jetzt paare scheiden lassen wollen. Denn wenn liebe vorbei ist haben sie das Recht neue zu finden. Warum sollten sich zb Frauen schlagen lassen und sich aber nicht scheiden lassen dürfen.  Wie schon erwähnt Zeiten haben sich geändert.  Natürlich solle man sich auch nicht nur heiraten weil man auf Geld aus ist oda einfach so!

38-563 Nochmal: wenn Sie den Begriff Naturrecht einführen und sogar abfragen, ob er bekannt ist (was ich toll finde), sollte Sie für den weiteren Verlauf des Fragbogens anschließend an diese Frage kurz erklären, was der Begriff bedeutet.  Ich musste den Begriff googlen und bezog mich beim Ausfüllen dann auf diese Homepage: http://www.kath-info.de/ehe.html. Das "Naturrecht" wird in diesem Artikel als Argument gegen Homosexualität verwendet. Ich lehne diesen Gedanken somit vehement als diskriminierend ab. Und noch kurz zur Bibelzeile "als Mann und Frau schuf er sie": 0,2 % der Babies kommen ohne ausgprägte primäre Geschlechtsmerkmale zur Welt. Sie sind intersexuell und können den Kategorien "Mann" oder "Frau" nicht klar zugeordnet werden.

38-564 Wo ist in der Bibel die angebliche Unauflösbarkeit der Ehe verankert?

38-565 Wir finden es sehr schlecht, dass ein/e geschiedene/r Mann/Frau nicht mehr kirchlich  heiraten darf.

38-566 keiner

38-567 Da der Staat zusätzliche Förderungen in erster Linie für Singles möglich macht, wird immer mehr der Weg des "Nichtheiratens" gewählt.  Nachdem Die Erwachsenen ("Eheleute" selber immer weniger mit der Kirche zu tun haben oder es wollen, liegt ihnen auch an der christlichen Erziehzung immer weniger.

38-568 Die Unauflöslichkeit der Ehe ist biblisch begründbar. Hier war Jesus inkonsequent, weil er ja die Gültigkeit des Gesetzes nicht bestritt. Im alten Testament war die Ehe mit einem Partner nicht die Regel. Im alten Testament war man jedenfalls sehr flexibel (Abraham und Hagar u.a.m.). Ich bin für das Eheideal als Ziel. Es gibt aber unzählige Ehen deren Trennung das kleinere Übel für alle Beteiligten ist. Weiters bin ich dafür, wenn ich den Empfang der Sakramente als Segen sehe, niemanden von diesem Segen auszuschließen. Wenn die Sakramente eine Belohnung für Wohlverhalten, und nicht eine Hilfe für die mit Mühsal beladenen ist, würde die Haltung passen. Ob das aber christlich ist?

38-569 Das Zusammenleben ohne kirchliche Trauung hat stark zugenommen. Es ist aber doch beachtlich, dass viele auch kirchlich heiraten wollen. Mit der Sexualmoral, die von der Kirche vertreten wird, können aber viele nichts anfangen. Es hat oft den Anschein, dass die Kirche vom 6. Stock aus für Menschen auf ebener Erde Gebrauchs-Anweisungen gibt, die nicht mehr verständlich sind. Die Ehe ist etwas sehr Intimes und Persönliches, die in der Verantwortung des einzelnen liegt, und von außer schwer beurteilt werden kann.

38-570 Die kirchliche Einstellung zur Ehe ist sehr idealisiert, aber von der Realität weit entfernt.

38-571 Würde nicht ein Zölibat Priester davon abhalten selbst eine Ehe zu schlißen, dann könnte man ihnen auch abnehmen, dass sie wissen über was sie in diesem Zusammenhang von sich geben und Predigen. Auch das Problem Priestermangel gebe es wahrscheinlich nicht in diesem ausgeprägten Mass.

38-572 Ich katholisch erzogen worden. Habe katholisch meine Ehe geschlossen. Mit den Worten "Bis der Tot Euch scheidet." Frau und Mann! Bin aber absolut gegen eine Homo Ehe. Schon gar nicht das diese Kinder  adoptieren dürfen.

38-573 M.E. haben die Menschen fast immer vor lebenslang verheiratet zu bleiben, aber die Entwicklungen im Leben sind häufig nicht förderlich dafür, manchmal sogar ein unüberwindliches Hindernis. Das würde Jesus akzeptieren, warum kann die Kirche es nicht?

38-574 Ich kann mit den Antworten "Oft" oder "Kaum" nichts anfangen, die sind zu weit auseinander. Wieso gibt es keine Antwortmöglichkeit in der Mitte, wie doch das meiste im Leben ausgewogen, also in der Mitte, ist? So eine Antwort müßte heißen: "Manchmal". Daher kann ich leider auf viele Fragen keine Antwort geben, da die meiner Meinung nach einzige richtige Antwort "Manchmal" nicht vorkommt. Oder ist es Absicht, zu polarisieren???

38-575 die Kirche schafft Probleme - auch unter Ehepartnern - wenn sich Priester und andere Amtsträger in den vertraulichen und schätzenswerten Bereich der Ehe einmischen. Dies beobachte ich aktuell bei zwei Priestern des Neokatechumenalen Weges (Dietmar Neubauer und Gabriel Girardi), die ungefragt in der Linzer Pfarre Herz Jesu auf Paare und Eltern zugehen und sie mit lästigen Fragen und Vorschriften schlussendlichen aus der Pfarre verreiben. Die kirchlichen Mitarbeiter jeden Standes hätten meiner Meinung nach genug damit zu tun, auf Fragen der Menschen zu allen möglichen Lebensbereichen zu antworten, wenn sie gestellt werden.

38-576 Was verstehen schon Zölibatäre

38-577 es gibt die göttliche Gnade und wir sollen nicht richten wer wie zum Glauben finden soll, man sollte allen die Möglichkeit geben mit Gott und Gläubigen in Kontakt zu kommen und dies betrifft ja dann auch die Gäste einer Hochzeit, manchmal das erste Mal in einer Kirche

38-578 Der Glaube an die Unauflöslichkeit der Ehe ist eine heilige (heilende) Absicht.Vor einem Scheitern jedoch ist auch der Beste nie sicher. Wer hat hier die Arroganz und will den Richter spielen? Wer wirft den ersten Stein und schließt seinen Bruder, seine Schwester, von der hl. Komunion aus, wenn sie sich nach dem Zusammenbruch endlich wieder aus dem Chaos erheben um das Leben aufs Neue zu wagen - und mißbraucht dazu das hl. Sakrament für Bestrafungen, die es laut Jesus gar nicht geben dürfte?

38-579 Die Kirche betreibt hier eine massive Realitätsverweigerung.

38-580 Die Kirche sollte die Chance nützen, wenn junge Menschen anlässlich ihrer Hochzeit wieder einen Zugang zu einer christlichen Gemeinde finden. Hier einem "Nichtmitglied" wegen unbezahlter Kirchenbeiträge den Zugang zu einem Sakrament zu verweigern, ist ein Jammer!

38-581 Ich glaube schon, dass die Menschen sich Gedanken darüber machen, was "natürlich", also vielleicht gottgewollt ist. Viele sehen aber auch, dass es beispielsweise "von Natur aus" Menschen gibt, die sich in Gleichgeschlechtliche verlieben. Die Überlegung vieler (wie auch meiner) ist es dann, dass das doch so falsch nicht sein kann, wenn die Liebe doch ein Geschenk Gottes ist und die Liebe Gottes zu den Menschen wiederspiegelt.

38-582 Ich bin in der kirchl. Ehevorbereitung aktiv und stelle fest, dass 80-90% nichts mit der kirchl. Lehre anfangen können. Sie können kaum einen Zusammenhang zwischen der Sakrament und ihrem Leben als Paar/Familie herstellen, so abgehoben ist die Lehre vom Allag. Der Ansatz muss sich ändern: vom Leben, von der Praxis her muss der Glaube erschlossen werden, nicht von der Theorie her - da darf man sich nicht wundern, wenn dann der Deckel nicht zum Topf passt! 

38-583 Was einen getauften Christen, welcher der Kirche fern steht, ausgerechnet an das Sakrament der Ehe bindet ist mir schwer verständlich,oder ist es der Grund, dass zum Heiraten zwei gehören.

38-584 Ehe als Sakrament ist wichtig

38-585 Ich kann nichts über "die Menschen" sagen, allenfalls Vermutungen anstellen. Diw Fragen sollten auf mich persönlich bezogen sein. Dann könnte ich besser antworten. Diese Anmerkung gilt auch für den vorausgehenden Fragenblock.

38-586 Reformbedürftig

38-587 Ostkirchliche Praxis mit Barmherzigkeit und mehr Beschäftigung mit einzelne persönlichen Fällen und Schicksalen

38-588 Sakrament der Ehe als Kraftquelle für die pPartnerschaft sehen und vorleben

38-589 ad 2.8: wenn sie das wollen!)

38-590 Ich kann nur fuer meine Pfarre sprechen und dort wird das sehr gut vermittelt!  Wir haben aber auch gute Priester, die sich Ihrer Verantwortung bewusst sind und deren Hauptanliegen die Seelsorge ist!  Ueber Motive weshalb menschen heiraten kann ich keine Auskunft geben ... das muss jeder selber wissen!  Tatsache ist jedoch, dass die EHE ein vor GOTT geschlossener Bund ist und als Sakrament heilig ist und NICHT von einem Priester sondern von den Eheleuten gespendet wird!  Die Ehe wird nur vom Priester bestätigt und daher ist es ein besonders heikles Thema und das ist in alle Überlegungen einzubeziehen!

38-591 Das Sakrament der Ehe ist - soweit ich es voll und ganz nachvollziehen kann - das einzige, das Menschen sich gegenseitig spenden können. Allerlei Pfäffliches an unserer matrimonialen Bettkante fällt unter Ungeziefer. Kindererziehung? -Fehlanzeige, was Qualität angeht& die Kirche spricht nur von "im Glauben" und dies ist ja wohl eher ... hmmm ...

38-592 wie Frage 1d

38-593 Das Ideal der lebenslangen Ehegemeinschaft wird von der Kirche als 'Gottes Wille' postuliert ohne überzeugende Argumente dafür vorzulegen.

38-594 Die Sehnsucht der Menschen nach geglückten Beziehungen ist riesengroß. Aber auch die Kirche im normalen Pfarrleben lässt hier die Menschen im regen stehen. Würde die kirchliche Lehre voll und ganz verkündet, wäre sie auch einsichtig

38-595 Die Trauung steht am Beginn einer Ehe, da wird es zumeist an gutem Willen zur Unauflöslichkeit nicht fehlen. In der Praxis des Alltags schiedet sich - manchmal nach vielen Jahren - erst der Spreu vom Weizen. Vielleicht könnte da ein echter Priester-Freund helfen, doch der wird für eine detaillierte Auseinandersetzung keine Zeit haben. Außerdem bleiben ihm viele Sorgen von Eheleuten duch den Zoelibat verschlossen, Und Theorie alleine wird nicht helfen.

38-596 Wird das Sakrament der Ehe als Kraftquelle erfahren?

38-597 Ich glaube nicht an die Unauflöslichkeit der Ehe. "Was ihr bindet..., was ihr löst...". Da halte ich den Ansatz der evangelischen Kirchen für ehrlicher und die kirchliche "Nichtigkeit" für "verlogen", aber das ist ein anderes Thema

38-598 In unserem Umfeld wird oft nicht geheiratet, die Menschen leben ohne Trauschein zusammen. Wenn allerdings Ehe, dann wird bei der Eheschließung die Unauflöslichkeit gesehen.

38-599 Die Kirche sollte die ernsthafte Suche von geschiedenen Wiederverheirateten nach Gottes Nähe und nach Vergebung akzeptieren und sie daher nicht von den Sakramenten ausschließen.

38-600 Ist wichtig das dieses Thema in einer Familien Runde besprochen werden sollte, nurdann kann man Glauben und Liebe verbinden!

38-601 Kirchlich heiraten aus Traditionsgefühl oder wegen (älterer) Angehöriger halte ich für ein nicht zu verachtendes Motiv. Siehe Kants Ethik: aus äußeren Beweggründen können nach und nach innere werden!!!!

38-602 Bezüglich der Trauung von Fernstehenden (aber Getauften): Ich würde hier ein Zwischenritual (Segen mit offiziellem Charakter + intensive Vorbereitungszeit) begrüßen bevor die Trauung vorgenommen wird (ähnlich dem Katechumenat)& aber ich verstehe auch dass viele Pfarren den Fernstehenden die Heilszeichen der Kirche nicht verweigern wollen

38-603 Bei der kirchlichen Heirat denken sicherlich die wenigsten an eine mögliche Scheidung. Das Leben spielt halt leider oft anders.

38-604 Das Sakramentenverständnis (damit auch der Ehe) gehört neu überdacht

38-605 katholische Kirche hat(ihre Priester,...), wenn alle den Katechismus ernst nehmen, wenig Ahnung von Ehe und Familie. Eine Kuh lehrt dem Finken das Fliegen. Fein, jederzeit den Versuch wert.

38-606 Man muss fragen, warum Menschen distanziert zur Kirche sind, denn die Kirche liefert auch viele Gründe, warum man distanziert sein kann. Durch gelebte Toleranz und Offenheit kann man mit entsprechenden und ansprechenden Angeboten auch Zweifler wieder näher zur Kirche bringen, ein Sakrament wie die Eheschließung kann ein Türöffner für eine Wieder-Annäherung sein.

38-607 "unauflöslich": ich glaube, die Menschen meinen es ernst, schließen aber nicht aus, sich zu trennen, wenn es nicht (mehr) passt.

38-608 2.10 - leider

38-609 Ja, es ist gut, dass die Ehe als dauerhafte, lebenslängliche Beziehung angelegt ist.  Aber es gibt einfach Fälle, wo die Verletzungen so tief sitzen, dass es keine Hoffnung auf Versöhnung mehr gibt und eine Trennung für alle Beteiligten besser ist als eine lebenslange Streiterei.

38-610 nachdem die Ehe, entgegen früherer Zeiten, 2 gleichberechtigte Partner schliessen kann es zu Streit und Scheidung kommen, da sich die Menschen ja weiter entwickeln und die Verliebtheit bald schwinden kann.

38-611 Der Wert der Ehe wird sehr betont. Vor allem bei Problemen könnte sie Stärkung und Hilfe bieten. Leider kann sie durch ihr Pochen auf die Lehre diesem Bereich nicht so erfüllen, wie es möglich wäre. Vor allem Wiederverheiratete spüren, dass ihre neue Partnerschaft vor der Kirche keinen Wert hat. Nur geduldet zu sein, kann gerade von den Menschen, die von ihrem ersten Partner verlassen wurden, sehr schmerzvoll sein.

38-612 "Bis dass der Tod euch scheidet" wird einem erst im Laufe des Lebens bewusst, was dieses Versprechen heisst - eigentlich ist es nicht erfassbar und ein Glück, wenn es gelingt, aber eine Zumutung wenn es nicht gelingt. Eine Rücknahme dieses Versprechens muss möglich sein.

38-613 ich weiß nicht, was die kirche unter naturrecht versteht.  ich beschäftige mich mit dem thema icsi, klonen, leihmutterschaft, transplantation von organen usw. nicht alles was möglich ist, ist gut. unser leben ist endlich, das müßte in die erziehung viel mehr einfließen.  kirchliche trauungen, kirchliche beerdigungen haben schon oft den charakter einer Bühnenvorstellung-viele trauernde können doch nicht einmal das vater unser mitsprechen usw.

38-614 kirchliche Eheschliessung soll nur nach Gespräch mit d. Pfarrer stattfinden. Ev. soll mit kirchlicher Eheschliessung zugewartet werden.

38-615 Die Kirche legt den Menschen im Bereich Sexualität, Verhütung Lasten auf, die unnötig sind und das Eheleben erschweren.

38-616 Die Kirche verschreckt und verjagd durch ihre Sexualmoral und ihre Leitlinien zu Verhütung viele Menschen, die die Fähigkeit zur Religiosität haben, da diese so unzeitgemäß und verschroben, gesundheitsschädigend (Kondom vs. Aids) sind.Damit verliert die Kirche zuviel an Autorität und wird in anderen Bereichen, die positiv sind und eine Hilfe und Bereicherung für die Menschen wären, nicht mehr angenommen werden. ("Das Kind wird mit dem Bad ausgeschüttet.") Ein weiterer Negativpunkt ist der Umgang mit Geschiedenen Wiederverheirateten, bei dem dringend Änderung anstünde.

38-617 Man verzichtet auf viele gute Leute, wenn man Geschiedenen und Wiederverheirateten in der Kirche keinen vollwertigen Platz einräumt. Jedem der heiratet, kann es passieren, dass er geschieden wird bzw. sich scheiden lassen muss. Es gibt keine Garantie, dass eine Ehe ewig hält. Das sollte man nie vergessen.

38-618 Ich kann mit den Namen Naturrecht nichts anfangen.

38-619 Total veraltet!

38-620 Die Verpflichtung zur Erziehung der Kinder durch die Eltern gehörte viel, viel öfter bzw. mehr bewusst gemacht - nicht nur in der Ehe-Vorbereitung!

38-621 Als Jahrgang 1941 habe ich jetzt schon zu wenig Einblick

38-622 Viele wollen eine Ehe auf Lebenszeit ohne christlichen Hintergrund. Weil dieser fehlt ist das Scheitern nicht leichter, aber vor der Kirche fühlt man sich nicht als Versagen oder sogar Sünder.Die Ehe sollte auf jeden Fall einen hohen Stellenwert in der Kirche behalten, die Gewissensfragen im Fall einer Wiederverheiratung müssten aber viel deutlicher hervorgehoben werden.

38-623 Die kirchliche Eheschließung hat als Ergänzung zur standesamtlichen Eheschließung durch ihre Feierlichkeit einen verstärkenden Bindungseffekt. Sie verstärkt die Absichtserklärung, mit dem Partner beisammen bleiben zu wollen.

38-624 Die Moraltheologie der kath. Kirche ist m.E.n. nur sehr bedingt von dem , was uns von Jesus überliefert ist, ableitbar.

38-625 Mir gefällt die heutige Auslegung der Ehe.

38-626 Es soll die Möglichkeit geben, dass getaufte Christen, die der Kirche distanziert gegenüber stehen kirchlich heiraten können, es sollten jedoch sinnvolle Gespräche von Ehepaaren,  die positive Erfahrungen mit dem Sakrament der Ehe haben, angeboten werden.  Der Religionsunterricht sollte auf zwei Säulen aufgebaut sein: 1. Die Schüler und Schülerinnen sollen die Daten und Fakten der katholische Religion erfahren, darüber diskutieren und sich eine eigene Meinung bilden, genauso wie im Geschichte oder Geografieunterricht. 2. Eine wichtige Säule ist die Herzensbildung, die Medidation und die Hinführung zum Gebet, die als kraftgebende  Quelle erlebt werden kann. Auch die Bedeutung des Sonntagsgottesdienstes, die Bedeutung des Ablaufes der Messe sollte wieder mehr in den Vordergrund treten.  

38-627 Was wird unter dem Naturrecht verstanden? Eine kurze Erklärung eingangs wäre hilfreich.

38-628 Naturrecht bedeutet ja in der Natur vorkommend... In der Natur gibt es Homosexualität bei Delphinen, Zwittertum bei den Schnecken, wechselnde partner und selbst Pinguine sind oft schwul, obwohl sie in dieser Spezies oft "lebenslang" zusammenbleiben ... Natürlich ist, was das Herz sagt..., und nicht irgenein verstaubtes Schriftstück(Dogmen, unflexible/FALSCHE Auslegung von Jesus) , Jesus hat maria magdalena, eine Hure gerettet, die Kirche verdammt Sexualität per se.

38-629 Ich sehe den ursprünglichen Grund für die Installation der Institution EHE darin, die Obsorge und wirtschaftliche Verantwortung für Frauen (die sich damals kaum selbst versorgen konnten) und Kinder (gesetzlich) zu regeln.

38-630 Probleme sehe ich vor allem darin, wie mit Menschen umgegangen wird, deren Ehe gescheitert ist. Es gibt auch wenig hilfreiche Unterstützung für Menschen mit Eheproblemen.

38-631 Ich habe erfahren,dass viele Mitgläubige ( Sonntagsgottesdienstbesucher) ein abstruses oder sehr verschwommenes Sakramentenverständnis haben.Magischer Glaube scheint mir sehr verbreitet. Das Sakrament der Ehe spenden sich die Eheleute selber, wenn sie in dieser Wirklichkeit leben wollen und nicht der Priester.

38-632 Ich hätte gerne eine kurze ERklärung zum Naturrecht gehabt.

38-633 Die Forderung nach Unauflöslichkeit ist einfach zu stellen. Wer hilft den Menschen diese zu erreichen?

38-634 Zu Frage 2.8 Ich habe nicht das Recht zu richten wie Menschen handeln,denken und sich verändern.Sei es jetzt oder später.

38-635 Die Kirche(Institution) soll das Scheitern einer Ehe anerkennen und damit den Weg öffnen, neu starten zu können - erfahrener, reifer.

38-636 Die Forderung der Unauflöslichkeit finde ich nur in dem Sinn von Exupery angebracht: "Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was Du Dir vertraut gemacht hast."

38-637 Kirchliche Trauungen dienen in den meisten Fällen wohl dem Versuch, einen übernatürlichen Beistand für den kommenden Lebensabschnitt zu gewinnen, sich einem geistigen Schutz für die unbekannte kommende Zeit anzuvertrauen. Kirchliche Trauungen sind für alle Anwesenden eine Kontaktmöglichkeit zu Kirchenvertretern, Kirchenritualen - da Trauungen prinzipiell einen Schwerpunkt im Lebensablauf darstellen, können kirchliche Trauungen Wendemarken oder zumindest Orientierungshilfen für wenig religiöse Menschen sein. Abgesehen von der Vorstellung der Unauflöslichkeit der Ehe in der katholischen Morallehre dürfte wohl für die überwältigende Mehrzahl der Ehewilligen die Vorstellung von einer glücklichen und geglückten Ehe eine maßgebliche Grundhaltung sein. Ob sich diese aber in den Schwierigkeiten der Ehe bewähren kann, steht auf einem anderen Blatt und wird dann im Falle des Scheiterns allgemein als ein Unglück betrachtet.

38-638 Vielleicht wird die kirchliche Ehe manchmal zu unüberlegt geschlossen: wenn sie scheitert, ist man erst recht außerhalb der Kirche, wenn man einen neuen Partner findet (und lebt dann in Sünde). Lebt man vorher nur ohne Trauschein zusammen, lebt man vorher "in Sünde". Man sollte sich klar darüber sein, dass die Kirche eine Gemeinschaft von Menschen mit Fehlern ist - und diese Menschen nicht ausschließen, sondern in Liebe annehmen und ihnen als Gemeinschaft Heimat und Hilfe geben.

38-639 Die Eheschließung gehört zu den Angelpunkten im menschlichen Leben. Hier ein Sakrament zu verweigern, ist weder rechtens, noch klug und schon gar nicht barmherzig. Viel wichtiger wäre es, dieses Sakrament zu überdenken und neu zu interpretieren (ich denke, die meisten Paare hoffen auf eine lebenslange Beziehung!), was aber unabdingbar einen anderen Umgang mit denjenigen erfordert, denen die Beziehung für das ganze Leben nicht glückt.

38-640 Priesterväter werden von der Erziehung ihrer Kinder eher ferngehalten als in die Pflicht genommen.

38-641 Ich hatte noch die Gunst der Ehevorbereitung und mir persönlich hat dies schon, viel gebracht. Vor 37 Jahren durfte man nur mit dem Schein Kirchlich heiraten, was ich auch sinnvoll finde. 

38-642 Der Anspruch auf eine permanente gelungene Beziehung ist unrealistisch hoch. Hier bräuchte es ein Relativieren der Ansprüche an Beziehungen.

38-643 Ein Sakrament ist eine Gabe (Gottes), die nicht verweigert werden kann Menschen zu begleiten, die in unserer Nähe sind (heiraten, Kinder taufen, ...) ist doch die Eigenart der Kirche (=der Christen)  Mit NaturRECHT kann ich hier nichts anfangen. Mit unnatürlicher Natur auch nichts. Vielleicht schränkt dieses Recht die Natur sicherheitshalber ein.

38-644 Auch nicht-verheiratete Menschen haben ein Recht auf Familie, in einer Partnerschaft zu leben

38-645 Grundsätzlich möchten Paare, dass ihre Beziehung glückt und erhoffen sich Segen von der Kirche. Viele erhalten diesen gar nicht mehr, weil bereits ein Partner gescheitert ist. Ehe und Familie sind ein schützenswertes Gut. Aber wo ist die Unterstützung im Alltag, wenn die Belastungsproben zu groß werden? Wo ist die Barmherzigkeit, wo wird man mitgetragen, wenn die Beziehung gescheitert ist?

38-646 Der Kirche nahestehende Menschen brauchen sicher die kirchliche Trauung und verstehen sie auch als Sakrament. Andere verstehen darin eine feierliche Zeremonie im Kreis von Freunden.

38-647 Es sollte eine Möglichkeit die Ehe aufzulösen.

38-648 Die Kirche hat zum Thema Ehe und Familie eine vielfach nicht umsetzbare Haltung. Z.B.Geschiednen und  Wiederberheiratete Menschen

38-649 Der Trend zu immer weniger Scheidungen wird künftig das Problem der Geschiedenen aufheben - weil es auch hier immer weniger gibt

38-650 So lange der Glaube nicht echt tragfähig ist und wichtig genommen wird, kann mit dem "Sakrament" der Ehe nichts angefangen werden und kann das daraus resultierende "Kraftpotential" auch nicht genützt werden.

38-651 Die Verantwortung für die Kinder wird von der Kirche sehr wahrgenommen und auch dem Paar klar gemacht, was es bedeutet Eltern zu sein.

38-652 Die Kirche proklamiert zwar das "Naturrecht". Gehört Sexualität nicht auch zur menschlichen Natur? Warum steht die römisch-katholische Kirche der Sexualität so ambivalent und realitätsfern gegenüber? Widerspricht die Verpflichtung zum Zölibat nicht deutlich dem "Naturrecht"?

38-653 Der "schöne Rahmen" durch eine kirchliche Trauung wird allgemein überbewertet. Die Tatsache der Unauflöslichkeit der kirchlich geschlossenen Ehe wird allgemein eher unterbewertet. Zu Beginn einer Ehe kann man eventuell später auftretende Schwierigkeiten überhaupt nicht als real sehen und IST davon überzeugt, dass diese Ehe unauflöslich ist und sein soll. Als Kirche darf man Personen nicht den Zugang zu Sakramenten verwehren - WER weiß schon, WO der Hl.Geist wehen wird??? (siehe auch Damaskus-Erlebenis des Saulus/Paulus!)

38-654 Leuten, die sich von der Kirche distanziert haben, ein Sakrament zu verweigern, heißt, sie aufzugeben und den Weg zurück zu versperren. Wer weiß, vielleicht kommt jemand nach einer schönen Trauungszeremonie auf die Idee, dass Kirche und Gottesdienste ihm doch mehr geben, als er dachte? Diese Möglichkeit sollte man niemandem verwehren!

38-655 es ist schade, dass kirchlich verheiratete Paare, die sich scheiden lassen nur durch das komplizierte und teure Verfahren der Anulierung wieder kirchlich heiraten können, insbesondere wenn Kinder dadurch betroffen sind... errare humanum est

38-656 Ich finde es wichtig, dass auch kirchlich distanzierte Menschen kirchlich getraut werden. Es ist eine Chance, mit der Kirche in Berührung zu kommen!

38-657 Scheidung darf kein Grund sein, Menschen von den Sakramenten auszuschließen! Es muss auch in der Kirche die Möglichkeit eines Neubeginns im Zusammenhang mit der Ehe geben!

38-658 Da heute sehr viele Ehen geschieden werden, genügt  die standesamtliche Trauung.

38-659 War die Kirche unter Naturrecht der Sexualität ist mir unbekannt.

38-660 Die Kirche sollte Ehen oder auch Partnerschaften samt den Kindern unterstützen und den Menschen bei Problemen echte Hilfe sein und nicht auf Vorschriften pochen. Unter anderem könnte Marriage encounter ein mögliches Modell sein.

38-661 Zu 2.9: auch wenn Menschen beim Schließen der Ehe eine unauflösliche Ehe wollen, heißt das nicht, daß es ein paar Jahre später  auch noch so ist.

38-662 Menschen, die heiraten, hoffen immer auf eine dauerhafte Beziehung. Zum Zeitpunkt der Hochzeit denkt niemand über eine eventuelle Trennung nach. Dennoch muss eine Tür für eine Trennung offen bleiben. Ja selbst die Kirche hat ja einst  "Hintertüren" für Betuchte offen gelassen, indem sie von "Nichtvollzug" der Ehe, "trennenden Ehehindernissen", ... sprach. Mit der nötigen finanzielle Potenz wurde dann so eine Ehe von höchsten kirchlichen Gremien für nichtig erklärt.

38-663 Jeder will kirchlich heiraten, jedoch nicht um den Segen Gottes zu bekommen, sondern weil jede Braut gerne ein riesiges weißes Kleid tragen will...und das ist nun mal nur in der Kirche Tradition...und weil es die ganze Familie erwartet....

38-664 Dass ein Zusammenleben zwischen zwei Menschen gelingen kann, braucht es tagtägliche Anstrengungen beiderseits und nicht zuletzt ein Vertrauen darauf, dass es sich um eine von Gott gesegnete Gemeinschaft handelt. Wenn diese Kommunio in Gefahr ist, hilft es wenig, darauf hinzuweisen, dass sie als unauflöslich gilt. In diesem Fall braucht es Begleitung und Verständnis von seiten der Seelsorge, die hier nicht in einer Richterrolle sondern als barmherziger Ort der Versöhnung auftreten soll.

38-665 Die Menschen WOLLEN vmtl. eine unauflösliche Ehe schließen (oder tun dies zumindest in dessen Bewusstsein). Allerdings können sich Lebensrealitäten ändern und dies muss auch von der Kirche theoretisch und praktisch anerkannt/akzeptiert werden.

38-666 Ehe ist keine Voraussetzung für Kinder& Frauen wird die Bürde der unbezahlten Familienarbeit aufgeladen& Frauen weigern sich daher zunehmend, diese Arbeit zu übernehme& andere Geschlechter wie Lesben, Homosexuelle und Transgender-Identitäten können Kinder sowohl zeugen als auch gebären und sind fähig, Kinder mit Liebe aufzuziehen:

38-667 mann und frau spenden im rahmen der kirche einander das sakrament der ehe.

38-668 Da laut Auffassung der Kirche der Mensch von Gott geschaffen wurde, ist in jedem Menschen ein Teil Gottes. Wieso werden dann von der Kirche von Menschen getroffene Entscheidungen (z.B. dass man nicht oder noch nicht heiraten möchte oder, dass man sich scheiden lassen möchte) nicht akzeptiert?

38-669 falsche Vorgaben von inkompetenten Leuten

38-670 Wenn die Menschen heiraten, wollen sie eine dauerhafte Ehe. Aber Scheitern und Neubeginn sind zwar in der Bußlehre bekannt, aber offenbar nicht beim Thema Partnerschaft

38-671 Zum Zeitpunkt der kirchl. Heirat glaubt das Paar an die Unauflöslichkeit seiner Beziehung& aber die Ehe sollte nicht unauflöslich sein weil sich im Laufe der Zeit eine Beziehung  eben ändert

38-672 Die kirchliche Trauung mit Schwur macht natürlich mehr Eindruck als eine simple Vermählung am Standesamt. Dass das Bündnis vor Gott "immerwährend" ist, würden vermutlich einige vermeiden, wenn es möglich wäre.

38-673 die kriche sollte sich in diesem thema öffnen und jede begegnung mit jedem menschen als chance sehen.

38-674 Die Unauflöslichkeit der Ehe erscheint mir in einer Zeit, in der die Hälfte der Ehen geschieden werden und die andere Hälfte oft nicht das goldene Vorbild sind, mehr als überholt. Vielleicht ist es an der Zeit, dass die Kirche Paare dabei unterstützt, wenn es in der Ehe schwierig wird, und vielleicht auch Rituale schafft, dass sich Ehen wieder trennen können.

38-675 Natürlich heiraten Menschen auch heute noch meist mit der Absicht ein Leben miteinander zu teilen. Die ehelos lebenden Vertreter der römisch katholischen Kirche haben keine Gelegenheit gelungene Zweierbeziehungen in den Schwierigkeiten des Alltags glaubwürdig vorzuleben. Allzu oft gab und gibt es in Klerikerkreisen entweder ein verklärtes Idealbild von Ehe oder auch ein neurotisiertes Bild von Partnerschaft und Sexualität.

38-676 Bin selbst über 40 Jahren verheiratet,  verstehe jedoch nicht, dass die Kirche nach einer Scheidung und Wiederverheiratung die hl. Kommunion verweigert,   verstehe die Kirchenaustritte aus diesem Grund

38-677 Die Kirche geht überhaupt nicht mit der Zeit, die wird nur beherscht von alten Greisen. Wenn sich junge Prister mit neuen Ideen einbringen,werden die kaltgestellt. Prister sollen auch eine Ehe eingehen können,die würden auch wieder das Volk und Leute in die Kirche bringen und nicht wie jetzt zum Austritt.

38-678 Es muss wohl eine Mittelweg zwischen der weitverbreiteten Leichtfertigkeit gegenüber der Ehe ("ich kann mich ja morgen wieder scheiden lassen") und der kirchlichen (von Gott verbunden, daher unauflöslich) geben. Warum nicht eine pragmtaischeren Ansatz wagen? ZB.: staatlich heiraten ist eine Sache, kirchlich eine auf einer höheren Stufe, weil spirituell, zwei Seelen vereinen einander. Aber wenn es nicht gut geht, sind wir, die Kirche für Euch da.

38-679 siehe Kommentar zu 1d

38-680 Geheiratet wird heute vielfach wegen der Zeremonie& weil es dazu gehört. Den Beteiligten ist vielfach das Sakrament der Ehe nicht bewußt. Trotzdem glauben die meisten an immerwährende Liebe und an ein lebenslanges Bündnis, das sich halt oft als Ilusion herausstellt. Wie es im Leben immer auch Hürden zu meistern gilt, so auch in einer Ehe. Nichts ist nur traumhaft schön.

38-681 .....wie können Ehelose alt Männer im Vatikan und sonstwo über die Ehe was sagen ??????? und bestimmen!

38-682 Wenn Priester frei entscheiden können, ob sie eine Ehe eingehen  und dann auch die Wirklichkeit dieser kennenlernen können, können sie auch viel besser über Kirche und Ehe dozieren können.

38-683 Frage der Ehe zwischen Menschen unterschiedlicher christl. Gemeinden ist zu streng. Christen sind Christen - egal ob kath., evang, orthodox, ...

38-684 Das Sakrament der Ehe wird wohl weitgehend seitens des Brautpaars nicht so ausgelegt, wie es gedacht ist. Die Bedeutung der Ehe wird somit meist unterschätzt. Welche Bedeutung eine kirchliche Eheschließung tatsächlich hat, sollte seitens der Kirche viel stärker betont werden, jedoch ohne irgendeine Form von übertriebener "Regelkunde", sondern in menschlichem, verständlichem Sinne.

38-685 Kirche weist auf die Erziehung hin gibt aber dazu keine Unterstützung (hat keine Kenntnisse vom familiären Leben)

38-686 wenn die Priester verheiratet wären, hätten sie auch mehr verständniss, wie das im wirklichen Leben abläuft.  Die kath. Kirche ist oft so weltfremd in dieser Hinsicht

38-687 das geschieden auch wieder Kirchlich Heiraten können,wie so manch andere Schicht,(Kaiser+Monachentum)oder zahlen die mehr !!!

38-688 Ich persönlich hatte großes "Glück", mit 41 Ehejahren diese noch immer glücklich zu empfinden, aber ich habe vollstes Verständnis wenn sich jemand in der Partnerwahl geirrt hat.

38-689 Wir sind Kirche und wir sind das Volk

38-690 Bin wiederverheiratete Geschiedene - ohne Kinder. Nach etlichen Versuchen war es nur der Güte eines Priesters zu ver- danken, daß ich nach 34 Jahren in der zweiten Ehe wieder die heiligen Sakramente empfangen kann.

38-691 Schade, dass in der Kirche nur das höchste Ideal einer Partnerschaft (monogame Ehe auf Lebenszeit) erlaubt ist und gut geheißen wird.

38-692 lebensbegleitend orientieren sollte die Kirche, nicht maßregeln. Erziehung per Alleinberechtigungsanspruch der Kirche ist Hauptgrund vieler Kritik.

38-693 Es wird zu schnell getraut. Es ist ungerecht, dass man 10 mal standesamtlich verheiratet sein kann und dann doch noch kirchlich heiraten kann. Es sollte vielmehr auf die einzelne Situationen eingegangen werden. Zum Zeitpunkt der Eheschliessung sieht jeder im Anfang die Ewigkeit, doch mitten drin im Scheitern, im Kämpfen sollte viel mehr Christlichkeit, Nächstenliebe, Nähe zu den Menschen und Barmherzigkeit von den Priestern geübt werden. Ernsthafte Gedanken und Gespräche sind unbedingt notwendig.

38-694 Begriff 'Naturrecht' ist in der Definition unbekannt.

38-695 Der Segen Gottes ist vielen wichtig, vielleicht nicht das Sakrament

38-696 Hauptsache Ehe, aber wie es den Menschen geht ist egal.

38-697 wenn man jung ist, dann ist die Unauflösbarkeit der Ehe nicht zu begreifen. Man kann damit nicht wirklich viel anfangen. erst mit 40 wird es begreiflich, aber keiner kann in die Zukunft schauen. demnach dürfte niemand heiraten.

38-698 Wie im Kommentar zuvor:  Das Problem ist nicht dass die Kirche vielleicht zu wenig informiert über Erziehung, Unauflöslichkeit der Ehe, dem Sakrament der Ehe usw, sondern dass sie den Menschen in der heutigen verwirrenden, wirtschaftlich angespannten, durch Migrationsbewegungen sich in kulturellem Umbruch befindlichen Gesellschaft, nicht genug Hilfestellung geben, nicht genug "Geistige" hilfreiche Hand zur Bewältigung des Alltages geben.   Der neue Papst ist eine absolute Hoffnung, Dieser Fragebogen ist eine absolute Hoffnung hin zu einer Entwicklung in die richtige Richtung. Die Kirche muss viel bedingungsloser auf die Menschen zugehen, Die Missionierung als helfende LERNENDE Kirche muss nicht mehr nur in Afrika und der dritten Welt stattfinden sondern gerade auch hier in Europa und in der "alten Welt"   die Sexuellen Übergriffe von Priestern und Ordensleuten, die vielen Kirchenaustritte, das verzweifelte ( bisherige ) Festhalten an überholten Dogmen, war nur der Beweis dass sich eben auch die Kirche der " Alten Welt" in der selben Krise befinden wie die übrige "alte Welt".  was richtig und falsch ist hängt in großem Masse von der Individuellen Situation ab, Über allem soll stehen dass das Zusammenleben der Menschen von Liebe getragen und geleitet werden soll. Wie kann man aber den anderen Lieben wenn so viele Menschen sich selbst über Haupt nicht lieben können ? ( Du sollst den Nächsten Lieben wie dich selbst )  Kennen um die eigenen Fähigkeiten und Qualitäten, mit Disziplin an sich arbeiten Entwickeln eines individuell gültigen Wertekataloges in Abstimmung mit der umgebenden Gesellschaft, Psychische Gesundung, erst wenn diese Faktoren erreicht sind kann sich Liebe zum Selbst und damit zum Anderen entwickeln ( ich möchte an dieser Stelle auf meinen anderen Kommentar hinweisen, in welchem ich behaupte, dass Homosexualität zum Teil ihre Entstehung in einem falschen Hedonistischen egozentrischen Gesellschaftsstil verdankt )  Die Kirche ist aufgerufen Ihre Dogmen weit, weit zu verstecken um mit einem größeren Überblick und einem größeren Raster die Menschen zu betrachten. Unbedingt ist auch der Ökumenische Austausch mit Religionen wie dem Islam ( und anderer Religionen ) voranzutreiben.   Wobei der Islam verbunden mit schulisch schlecht ausgebildeten Migranten eine gefährliche Mischung darstellt.  Auf der einen Seite zB.: eine Lesben und Schwulen Bewegung die in zum Teil hysterisch überzogener Weise eine gesellschaftliche Gleichstellung erzwingen will, und auf der anderen Seite ganzkörpervermummte Frauen zwei Meter hinter Ihren Männern, welche mit wütendem Blick auf die "Ungläubigen und Ihre schamlose Lebensweise" herabblicken, dass ergibt eine hochgefährlichen gesellschaftlichen Zündstoff !   

38-699 In der Vergangenheit war eine feierliche Hochzeitszeremonie mit Würde und Tiefgang fast nur mit einer kirchlichen Zeremonie umzusetzen. Seit aber die Menschen sich mehr und mehr von der Kirche entfernten (oder die Kirche von ihnen?), entscheiden sich junge Paare häufig, das Sakrament der Ehe nicht anzustreben. Dadurch haben die Standesbeamten (und hier meiner Erfahrung nach vor allem die Standesbeamtinnen)in die entstandene Lücke gefüllt. Ich habe diesen Sommer zuerst bedauert, dass mein älterer Sohn keine kirchliche Hochzeit wollte. Dann aber habe ich eine Hochzeitszeremonie durch eine Standesbeamtin miterleben dürfen, die selbst viele Ehejahre hinter sich hat und wusste, wovon sie sprach. Die Zeremonie war würdevoll, feierlich, fröhlich und gleichzeitig von der Menschlichkeit und Weisheit der Beamtin getragen, wie ich sie noch bei keinem Pfarrer erlebt habe. Ich glaube auch, dass ein zölibatär lebende Mann, womöglich noch mit den engen katholischen Ansichten, die manche Pfarrer haben, es nicht so gut machen hätte können. Der Segen Gottes liegt auf dieser Ehe ganz bestimmt. Den Segen unseres jetzigen Pfarrers, unter dessen freundlicher Fassade ich mehrfach Lieblosigkeit erkennen musste, hätte ich ohnehin für keines meiner Kinder gewollt.

38-700 Ich bin leider nicht kirchlich verheiratet, da mein Mann vor 43 Jahren schon einmal verheiratet war. Meine 42-jährige Ehe (2Kinder) hat daher nicht den kirchlichen Segen, den wir sehr gerne angenommen hätten.  Aber da dieses Sakrament sich ja die Partner spenden, haben wir das in unserem Sinne gelöst. Es ist schade, wenn Brautpaare die kirchliche Hochzeit einfach als "schön" mitnehmen, während anderen, die diese sehr ernst nehmen würden, abgewiesen werden!

38-701 In der Tat ist es oft so, dass Leute, die der Kirche distanziert gegenüber stehen, sich kirchlich trauen lassen. Einerseits ist es ihr Recht als getaufte Christen, das zu tun, andererseits müssen sie es mit ihrem Gewissen vereinbaren, ob das für sie passt. Dass dann die Ehe für sie allerdings nicht unauflöslich ist, ist auch klar. Andere hingegen sind der Überzeugung, dass die Ehe unauflöslich ist, aber es kommt dennoch zu einer Scheidung. Man kann leider nicht in die Zukunft sehen.

38-702 Humanae Vitae war der letzte Eckpfeiler der Erzkonservativen Vertreter der kath. Kirche. Geprägt von Vorschriften und Angst vor freidenkenden Menschen! Ist widersprüchlich bis zum geht nicht mehr. Davon hat sich die Kirche bis heute nicht erholt!

38-703 Mein Verständnis von der Unauflöslichkeit der Ehe ist nur insofern gegeben solange das Bündnis in Liebe geführt werden kann.

38-704 Die Anwendung von Naturrecht in Fragen der Sexualität ist nicht mehr zeitgemäß.

38-705 was versteht die kath. Kirche unter Naturrecht?

38-706 bis vor etwa 150 Jahren wurde davon ausgegangen, dass aufgrund der höheren Sterblichkeit, vor allem der Frauen durch Geburten, eine Ehe max. 20 Jahre dauert. Heute hat sich die Lebenserwartung der Menschen wesentlich erhöht, daher auch die zu erwartende Dauer einer Ehe. Daraus ergeben sich vielfältige Konflikte und divergente Entwicklungen der Partner. Vor der Romantik war Ehe eine Zweckgemeinschaft und seltener eine Liebesbeziehung, die Erwartungshaltung gegenüber dem Partner war anders: Frauen waren rechtlos.

38-707 Die kirchliche Trauung ist ein gutes Beispiel dafür, wo die Kirche mehr oder weniger gläubige Katholiken abholen kann - das Bedürfnis auf Ehe ist weitgehend gegeben...

38-708 Schluß mit dem Scheinheiligkeitsgefasel einer Unauflöslichkeit einer kirchlich geschlossenen EHE! Seit vielen Jahrhunderten(!) werden immer wieder Ehen aufgelöst -oft aus fadenscheinigen Gründen bzw mit dem "richtigen Anschieber". Viel Leid und so manche Bluttat(!) könnten vermieden werden, wenn sich die Kirche der Realität nicht verschließen würde: Was nicht zusammenpasst, soll nicht zum Zusammenbleiben gezwungen werden

38-709 Dass der oft romantische oder prunkvoll barocke oder mystisch-religiöse Rahmen der Zeremonie sehr oft ausschlaggebend bei der Auswahl des Ortes ist, darf als bekannt gelten. Wenn aber die staatl. standesamtliche  Eheschließung immer öfter ein ähnliches Ambiente anbietet, wird dieses - schon aus Kostengründen - einer echten kirchlichen Trauung vorgezogen werden.D.h.:Sehr oft steht das Sakrament der Ehe im Hintergrund.  Oft ist die Zusage (bei Mischehen), die Kinder nach der Religion des kathol. Ehepartners zu erziehen ein reines Lippenbekenntnis.

38-710 Verheiratete Priester als Alternative zu ordenspriestern mit Zölibat wären eine bereicherung

38-711 Wichtig wäre dass die Kirche klar macht, dass die Ehe zuallererst eine Gemeinschaft der Liebe ist, in der die Partner sich stützen und helfen und füreinander da sein müssen. Erst der nächste Sinn der Ehe kann die Weitergabe des Lebens sein - wenn die Ehe keine Liebesgemeinschaft ist, wie arm sind dann Kinder, die in ihr aufwachsen müssen?

38-712 Den einfachen Menschen wird in Bezug auf dieses Thema keine wirksame Hilfestellung gegeben

38-713 Kirchliche Trauung bedeutet für viele Jugendliche Traditionspflege, schönes Fest hat aber keinen sakramentalen Gehalt. 

38-714 die Sehnsucht nach einer exklusiven Partnerschaft ist ungebrochen

38-715 Leider weiss ich nichts zum thema Naturrecht in der christlichen Lehre

38-716 Ja, zur Ehe als Bekenntnis, gemeinsam mit dem Partner eine Familie gründen und zu leben. Barmherzigkeit beim Scheitern einer Ehe.

38-717 In den Pfarren funktioniert der Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen und die Zulassung zur Kommunion oft gut.

38-718 Vielleicht ist es sinnvoll mal darüber nachzudenken, dass Lebenspartnerschaften (auch Ehe genannt - ist ja im Grunde nur Makulatur) heute fast doppelt solange dauern als um die Jahrhundertwende. Damit ist eine Unauflösichkeit mehr als fragwürdig.

38-719 Die Ehe bleibt etwas Wunderbares, auch wenn sie immer schwerer so lebbar ist, wie die Kirche das fordert  - in Ausschließlichkeit, Treue und Unauflöslichkeit.  Umso mehr brauchen die Menschen die vitale Unterstützung einer verstehenden jetzigen Kirche, echte spirituelle Erkenntnis und die Kraft des richtigen Glaubens, der ihnen über Klippen hinweghilft.  Formelhafte Sprache, Regeln und spröde weihevolle Argumente vertreiben nur.   Freie Erkenntnis. das klare offene Wort, Wahrheit, Tiefe und Wahrnehmen des Menschen - das würde manche wieder zurückholen

38-720 Die Kirche sollte mit dem Thema liberaler umgehen

38-721 Die Kirche darf und soll klare Vorstellungen dazu haben, was das anzustrebende Gute und Richtige ist. Sie soll aber auch die Größe entwickeln bei Versagen der individuellen Menschen verständnisvoll und verzeihend zu sein. Bitte kein Ausstoßen von wiederverheirateten Geschiedenen!  Ehe für Gleichgeschlechtliche ist mir kein Anliegen, das soll der Staat auf standesamtlicher Ebene regeln. Aber kein Homosexueller ist an sich Böse.

38-722 Abgesehen von den Inhalten der kirchlichen Lehren müssen diese den Gläuben irgendwie auch vermittelt werden. Derzeit ist das sicher nicht so. Das macht es auch schwer darüber zu diskutieren und schafft Vorurteile und gegenseitiges Unverständnis.

38-723 Hier ist die Kirche am weitesten von den Menschen entfernt.

38-724 Warum richten wir und überlassen das nicht Gott? Verzeihen ist wichtig, gut überlegte Entscheidungen (nichts Leichtfertiges) und ein Bemühen um seinen eigenen Glaubensweg. Ich bitte die Kirche und ihre Vertreter, dass sie nicht Urteil sprechen, sondern Hilfe leisten auf schwierigen Wegen und in schlechten Zeiten

38-725 Wiederverheiratete sollen zu allen Sakramenten, auch zu einer neuerlichen Eheschließung Zugang haben. Die Auflösungsverfahren zur Ehe sind unmenschlich und unchristlich, da sie nur Schuldfragen in unappetitlicher Weise (z.B. sexuelles Verhalten) aufwerfen, aber keine positiven Zukunftsperspektiven bieten! Weiter müssen auch geschiedene und wiederverheiratete Religionslehrer/innen ihren Beruf weiter ausüben dürfen!

38-726 Eine ein Jahr bestandene Ehe (mit kirchlicher Trauung)wird 40 Jahre später immer noch als "gültig" angesehen, während eine 28 Jahre bestehende Ehe (standesamtlich geschlossen, aber zwei Kinder!)als nicht gültig gesehen wird.

38-727 Das kirchliche Sakrament der Ehe sollte wieder an Bedeutung gewinnen.

38-728 Zumindest früher oft skandalös oberflächliche Ehevorbereitung durch Priester, die die Probleme von Ehe und Familie aus eigenem nicht kennen (können), damit auch unzulängliche Vorbereitung auf die Rechtsfolgen einer katholisch geschlossenen Ehe, nämlich deren "Unauflöslichkeit".

38-729 Über die Ehe als Sakrament sollte die Kirche nicht nur in Ehevorbereitungskursen - Firmvorbereitung und dergleichen aufklären, sondern in den nächsten Jahren besonders in den westlichen Industrieländern bei jeder sich bietenden Möglichkeit für Aufklärung und Information sorgen!  Aus eigener Erfahrung erkenne ich, dass viele Menschen grundsätzlichstes über den Stand der Ehe nicht mehr wissen könnten. Dies erscheint mir fatal, vor allem in Hinblick auf den Wunsch eine kirchliche Ehe zu schließen.   Die Rolle Gottes in der Ehe sollte neu veranschaulicht und greifbar gemacht werden --> Eheliches Gebet& regelmäßiger Empfang der Sakramente usw.   Die Vorbildwirkung einer kirchlich geschlossenen Ehe sollte neu verdeutlicht werden --> "bis das der Tod euch scheidet" sollte nicht Sorge sondern Freude aufgrund des Vertrauens und der Liebe Gottes in den Menschen erwecken.

38-730 Es wäre schön, wenn Kirche - Religionsunterricht Hilfestellungen, Modelle für das gelingen von Beziehungen andenken und erarbeiten könnte. Kirche wäre für mich auch, Hilfestellungen in Krisensituationen den Eheleuten anzubieten, natürlich ohne erhobenen Zeigefinger, sondern psychologisch wirklich begleitet und wenn keine Lösungen möglich ist, auch das Ende einer Beziehung seelsorglich begleiten.

38-731 (Fast)jeder Mensch, den ich persönlich kenne, ist zum Zeitpunkt der Eheschließung davon überzeugt, dass dies seine einzige Ehe sein soll und wird. Rund 50% werden im Laufe ihrer Ehe eines besseren belehrt, und scheitern auch an ihren eigenen Vorsätzen. Warum sollen sie nicht eine zweite Chance erhalten, warum sollen sie dann ein Leben lang diskriminiert und mit Sanktionen belegt werden? Gerade wer Kinder hat, für die eine solche Trennung besonders schmerzhaft ist, möchte diesen eine "heile" Familie bieten, ein Zuhause mit einem Partner. Und gerade die werden bestraft.

38-732 Die Unauflöslichkeit der Ehe ist nur vor dem Hintergrund historischer Tatsachen zu verstehen: geringe Lebenserwartung, "Versorgungsdenken", etc. Ist mE heute nicht mehr zeitgemäß. Ein vernünftiges katholisches Scheidungsrecht würde mehr den heutigen Gegebenheiten Rechnung tragen.

38-733 Es gibt viele Lebensgemeinschaften, das Recht der Menschen bezieht alle gewünschten und freiwillig vollzogenen ein.

38-734 Die Antwortmöglichkeiten sind etwas zu einfach. Zum Zeitpunkt der Hochzeit meinen es Viele wirklich ernst. Aber die Lebensrealität sieht dann oft anders aus. Wer es versucht hat, aber an dieser Realität scheitert, sollte nicht verdammt werden.  Ein Mörder, der seinen Ehepartner umgebracht hat, darf, wenn er es ordentlich bereut, weiter zur Kommunion in der Gefängniskirche gehen, der Geschiedene und Wiederverheiratete wird ausgeschlossen - Gott sei dank wird das so in den Pfarrgemeinden nicht gelebt.

38-735 Der offizielle Ausschluss von Sakramenten für geschiedene wiederverheiratete passt nicht zur Barmherzigkeit, die Jesus vorgelebt hat.

38-736 mir war immer die kirchliche trauung wichtiger als die standesamtliche. ich habe nie verstanden, warum man sich nicht "nur" kirchlich trauen lassen kann. wenn die zahl der eheschließungen weiter so zurückgeht, werden vielleicht einmal, falls der pflichtzölibat aufgehoben wird, die priester die einzigen sein, die überhaupt noch heiraten !

38-737 Die wenigsten Paare tragen sich bei der Heirat mit einer späteren Trennung, trotzdem kann es passieren. Dann sollte die Kirche Tröster und Begleiter sein, nicht aber diese Menschen ausgrenzen.

38-738 Ich glaube, auch der Kirche fern stehende Personen sollten die Möglichkeit haben, sich kirchlich trauen zu lassen. Es ist eine Möglichkeit junge Leute in die Kirche zurückzuholen.  Grundsätzlich glaub ich schon, dass Menschen heiraten, weil sie für ihr ganzes Leben zusammen bleiben wollen. Es kommt dann halt oft anders als geplant.

38-739 Heut zu Tage ist es nur eine SHOW. Der wahre Gedanke ist wir machen eine grosse Party und sonst nichts. Nach ein Paar Jahren die Scheidung. Es ist traurig zu sehen dass Homosexuelle Paare die sich wirklich lieben auch tatsächlich bis ans Lebensende durchhalten und zusammenbleiben.

38-740 2.8 Wenn sie noch nicht ausgetreten sind: Ja

38-741 Wenn sich ein Paar trennt, so ist das meistens ein lang überlegter Schritt - und nicht einfach. Wenn dann ein Geschiedener jemanden kennen - und lieben lernt, dann sollte man diesem Menschen das Sakrament der Ehe, bzw. Kommunion nicht verwehren, wenn dieser es von Herzen ernst meint (erkennt man an seinem Bemühen, am christlichen Leben teilzunehmen, bzw. wie er im Umgang mit anderen Menschen ist)

38-742 Angebote für Ehepaare wie sie es in der Ehevorbereitung oder z.B.Marriage Encounter Gruppen gibt bieten einen realistischen und durchaus gefragten Zugang zu den Menschen. Familienrunden werden solche Gruppen auf pfarrlicher Ebene genannt, sie werden aber nicht gefördert, nicht propagiert. Warum nicht?

38-743 Die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen erschweren fallweise das Eingehen und die Führung einer dauerhaften Ehe (räumliche und zeitliche Trennungen von Partnern, wenig Zeit für Familienleben, insbesonders mit Kindern). Andererseits ist der wirtschaftliche Zwang zur Aufrechterhaltung einer unhaltbaren oder gewalttätigen Beziehung weggefallen. Die Orthodoxie (wie auch die Protestantischen Kirchen)haben kein grundsätzliches Problem damit, das Ehen scheitern und ein Neustart mit anderem Partner(in) möglich ist. Warum ist die katholische Kirche so HARTHERZIG ???

38-744 Entgegen der in kirchlichen Kreisen herrschenden Meinung, dass viele nur deshalb Kirchlich heiraten, weil es in der Kirche "feierlicher" ist, bin ich der Meinung, dass man dieses "feierlich" doch etwas differenzierter sehen muss. Ich denke dass die meisten Menschen in irgendeiner weise glauben und vermuten, dass es etwas göttliches gibt und dass sie für diese wichtige Entscheidung "Segen" suchen. Oft sind die Vorstellungen über das WIE oft geprägt von Vorstellungen, die für "Insider" sehr abstrus wirken und vom "Wesentlichen" ablenkend wirken. Aber im Wissen, dass Gott immer größer ist als er gedacht werden kann glaube ich, dass man da viel offener sein müsste oder verstärkt Aufklärungsarbeit leisten müsste, wenn es um Kernfragen geht. Je älter ich werde und je größer ich Gott denken gelernt habe, umso engstirniger und verhärteter erscheint mir so manches Katholische Gesetz. Würde man wirklich Gott und den Menschen in den Mittelpunkt stelle, wie es uns Jesus vorgelebt hat, müssten wir viel befreiter und offener sein. Regeln und Grenzen sind gut um sich anzuhalten und daran zu wachsen, wie ein Kind das selber laufen lernt aber als Ziel hat Gott vor uns Flügel wachsen zu lassen... will es mir mehr und mehr scheinen.

38-745 Die Kirche verletzt über das Fortschreiben der Geschlechterrollen die Gleichheit und Gleichwertigkeit der Personen.  Ausschluss und Brandmarkung ist gegen das Gebot der Nächstenliebe.

38-746 Bei der kirchlichen Eheschließung ist meiner Meinung nach ein eingehendes Gspräch mit den Paaren wichtig. Auch wenn jemand der Kirche nicht ganz so nahe steht jedoch eine Sehnsucht nach Gott,... da ist, dann soll ihnen dieses Sakrament nicht verwehrt werden. Wenn offensichtlich die Trauung in der Kirche einfach nur ein schönes, feierliches Event für das Brautpaar ist, sollte ihnen dies nicht gestattet werden. So billig müssen wir unseren Glauben und unsere Sakramente nicht hergeben. Machen wir den Menschen bewusst, dass das Kostbarkeiten sind! Werfen wir nicht Perlen vor die Säue!

38-747 M.M. nach sieht sich die Kirche vertreten in den Priestern als Stifter des Ehesakraments,die Ehepartner stiften sich doch das Ehesakrament!!, der Priester ist n u r Mittler

38-748 Die Hilfestellung zur gelungenen Partnerschaft sollte im Vordergrund stehen.

38-749 damit die kirchliche trauung nicht nur zu einem teil des "events" wird, sollte sie wirklich nur in der Kirche vollzogen werden, als sichtbares zeichen, dass das versprechen vor gott eben etwas besonderes ist und dazu eben auch der nötige ernst gehört, welchen ich mir auf der wiese oder beim teich nicht ganz vorstellen kann.

38-750 Die "Gewissensehe" wird meist geschlossen, um finanzielle Vorteile zu haben (bes. Studenten), das ließe sich leicht ändern.

38-751 Es sollte wie in der orthodoxen Kirche ein Scheitern der Ehe in Betracht gezogen werden und eine 2. Chance zur kirchlichen Verehelichung (in nicht so feierlicher Form wie bei der 1.Ehe) gegeben werden oder zumindest kein Ausschluss von den Sakramenten erfolgen. Ein oftmaliger Partnerwechsel braucht nicht unterstützt werden.Aber es leiden ja ohnehin nur diejenigen unter den Sanktionen, die sich um ein christliches Leben bemühen.

38-752 Segen Gottes ja, Einmischung der Kirche nein.

38-753 Ich denke, dass viele Menschen das kirchliche Sakrament der Ehe in anspruch nehmen, da Ihnen grundsätzlich die Segnung ihrer Verbindng wichtig ist. Eine Unauflöslichkeit am sich wird aus meiner Sicht damit jedoch nur mehr sehr selten verbunden. Die früher viel strenger befolgte Unauflöslichkeit hat meines Wissens nach häufig zu großer Verbitterung und Entfremdung zwischen verheirateten Menschen geführt. Die Konzentration der Gesellschaft in der Institution der Kleinfamilie stellt meines Erachtens ein Überforderung der weiblichen und männlichen Natur dar..

38-754 Bewusst oder unbewusst hohen Stellenwert( Verbindung Mann und Frau) kein Vertragszwang (sprich Ehe) Unkenntnis aufgrund von mangelnder Information "Was es bedeutet die sakramentale Bindung einzugehen" Kirchenimage sollte der Zeit angepasst werden

38-755 Grundsätzliche heiratet man um ewig zusammenzubleiben. Aber es kann eben auch anders kommen. Man verliebt sich neu, der Partner begeht Ehebruch, man lebt sich auseinander, Gewalt in der Familie, etc.  Wenn es zu einer Scheidung kommt, ist es meistens keine leichtfertige Entscheidung. Aber ich denke ein liebender Gott will, dass die Menschen glücklich sind. Warum sollte ich dann also in einer unglücklichen Ehe leben. Warum sollte ich mich nicht wieder neu verlieben dürfen. Ich finde auch geschiedene Paare sollten wieder den kirchlichen Segen haben dürfen. Immerhin ist es ein Bekenntnis zum Glauben. Wenn schon keine Heirat, dann zumindest ein Segen.

38-756 Die Unauflösbarkeit der Ehe kann in vielen Fälle einfach nicht akzeptiert werden. Es ist ungerecht und auch unchristlich, jemanden, der ohnehin große menschliche Enttäuschung erfahren hat auch noch von der Kirche ins Out zu stellen und ihn vom Sakramenten empfang auszuschließen. Dies entspricht nicht den Lehren Jesu.

38-757 Ehe ist ein heiliges Gut.

38-758 Ich bin sehr gespalten, wenn es um Ehe geht. Mit homosexuellen Paaren befreundet fällt es mir schwer, für eine Kirche Werbung zu machen, die diese Menschen als zweitklassig sieht. Andererseits fällt es mir auch schwer, mir vorzustellen, dass Kinder aus der Retorte für homosexuelle Paare produziert werden, weil diese Familie sein wollen...eine moderne Kirche grenzt niemanden aus und verbietet nicht, sondern läßt Menschen Erfahrungen machen und klärt auf- ansonsten ist sie für die Mehrheit unattraktiv. Die gesamte Kirche wird dann verurteilt und auch das Gute, das für diese Paare in der Kirche steckt.

38-759 Die Unauflöslichkeit der Ehe ist einfach nicht mehr zeitgemäß!

38-760 Warum wird geschiedenen Christen der Kommunionempfang verweigert? Ist das christlich?

38-761 Mit den Fragen zum "Naturrecht" kann ich nicht viel anfangen, bin da wohl in der Mehrheit!

38-762 kirche hätte über gemeinsames Zusammenleben wie in einer Ehe viel zu sagen: wie schön gemeinsamen religiöse Werte sind, wie sinnstiftend befreiender Glaube ist etc. doch Kiche soll sich nicht um die Spitzfindigkeiten wie Unauflösölichkeit der Ehe und damit folgernder Nicht-zugang zu Sakramenten Sorgen machen und Verbote geben, damit vertut sie sich auch die Glaubwürdigkeit zu sonstigen Themen...

38-763 Habe teilweise ein Problem  mit den Fragen und den Antwortmöglichkeiten

38-764 Ich denke, wenn das "Sakrament" als Lebenszeichen verstanden wird, dann wird es auch gewollt. Die Amtskirche hat jedoch mit ihrer Vorgabementalität weitgehend den Zuganz zu den Menschen verloren. Ehe wurde und wird viel zu sehr als rechtliche Institution deklariert. Dass die Menschen dann die Bindung scheuen, ist naheliegend, Rückhalt und Rückenstärkung ist aber weitgehend gefragt...

38-765 junge Menschen haben heutzutage Angst vor Bindung - wahrscheinlich auch deswegen, weil ihnen ihre Eltern und bekannte Ehepaare ihrer Umgebung ein nicht überzeugendes Beispiel vorleben, das sie keineswegs von der Notwendigkeit einer kirchlichen Trauung überzeugt ...

38-766 Siehe vorheriger Kommentar

38-767 Die Paarbeziehung ist schwer zu verstehen. zum Beispiel was bring eine unauflösliche Ehe wen sich das Ehepaar nach 10 oder 15 Jahre die Augen auskratzen!!!! Frage der Verhältnissmessigkeit

38-768 Kirche soltte Eheleuten beistehen durch Gebet und Gespräch unterstützen wenn eine Familie unverschuldet in Not gerät unterstützen auch wenn es verschuldet war und Einsicht und Reue da ist z.B. vorübergehend eine Herberge zu Verfügung stellen Kirche sollte nicht vorschreiben wie Sexualität in der Ehe gelebt werden soll, denn die Ehe ist heilig und damit auch die Eheleute in ihren Bund mit Gott, welche ja eins sind im Fleische und in Gottes geborgener Liebe. Die Ehe ist ein heiliger Bund zwischen Mann und Frau und sollte auch so bleiben. Das Zugeständnis im Namen der Liebe zu gleichgeschlechtlichen Partnerschaften ist ein Akt der Gnade um der Liebe willen. In Sanftmut und Demut sollte dies durch solche Partnerschaften gesehen werden und nicht durch Hochmut und weitere Forderungen nach Ehe als heiliger Bund wie zwischen Mann und Frau. Gleichstellung vor dem Gesetz kein Problem, aber bei Ehe sollte Gottes Wort gelten und da steht nicht geschrieben das Mann und Mann oder Frau und Frau heiraten sollen. Pflege, Obsorge, Adoption von Kindern können auch in einer aufrechten Partnerschaft zwischen gleichgeschlechtlichen Partnerschaften gelebt werden.

38-769 Es wäre viel Hilfe von der Kirche und Gesellschaft notwendig!

38-770 Viele Menschen trennen sich zu leichtfertig. Allerdings soll man sich aus einer Ehe zurückziehen, wenn man spürt, daß man "immer weniger wird". Man hat das Recht auf ein erfülltes Leben. Oft gib es für Paare im zweiten Anlauf eine bessere Chance, die auch bessere Menschen aus ihnen macht.  Oft kommt eine Ehe auch durch gesellschftlichen Druck zustande...Gott ist da nicht dabei. Das müßte auch die Kirche einsehen.

38-771 Die Verkündigung der Pflichten ist meines Erachtens schon zu lange im Vordergrund gestanden.

38-772 derzeit denke ich, wird die Ehe als temporäre Gemeinschaft akzeptiert, die bei Schwierigkeiten aufgelöst wird

38-773 Ehe wird (noch) oft mit kirchlicher Heirat verbunden, allerdings ist es oft nur die "schöne" Zeremonie, die gewünscht wird, und nicht so sehr der kirchliche Gedanke der unauflöslichen Ehe und der kirchlichen Erziehung der Kinder. Wobei zum Zeitpunkt der Heirat die meisten Paare der Meinung sein werden, dass sie immer zusammenbleiben werden. 

38-774 Kirche sagt ihre Meinung aber Menschen die etwas außerhalb stehen, denen ist das egal. Die wollen nur eine schöne Feier.

38-775 Die Kirche weist meiner Meinung nach zu wenig auf die Tragweite und die Konsequenzen im Vorfeld einer Eheschließung hin. Auch auf die Folgen nach einer Trennung wird von Seiten der Kirche überhaupt nicht hingewiesen. --> Das beispielsweise wenn man einen kirchlichen Arbeitgeber hat, nach einer Trennung und einer anschließenden standesamtlichen Wiederheirat, unweigerlich die Kündigung des Arbeitsverhältnisses folgt.