Kommentare betreffend 1. Kenntnis und Akzeptanz der kirchlichen Lehre zu Sexualität, Ehe und Familie

Die Kommentare sind fortlaufend nummeriert aber ansonsten nicht redigiert.

Q24-1 Die "natürliche Empfängnisverhütung" ist nur für jene "lebbar" welche ein beschauliches Leben führen können. Keinen Stress mit Kindern, Beruf und geregelte Arbeitszeiten des Partners. Und trotzdem noch mit "Fehlerquoten"(z.B.Ergebnis 5 Kinder) behaftet. Frage: Wer hat die Wohnmöglichkeit etc. eine nichtgeplante Familiengröße zu versorgen. Auch setzt es die volle Gesundheit der Frau voraus etc. Überhaupt geht diese Art der "Familienplanung" zur Gänze zu Lasten der Frau! Sie muß von Monat zu Monat hoffen, nicht Schwanger zu sein.Eine große psychische Belastung !!! 

Q24-2 Die Auswirkungen auf das tägliche Leben sind marginal, da die Vorstellungen der Amtskirche raelitätsfern sind und die Entstehung von sexuellen Abartigkeiten begünstigen.

Q24-3 mein kirchliches Aufwachsen und derzeitiges wieder aktives Mitleben und gestalten der Pfarrgemeinschaft hat wenig mit einer Kirche in Rom zu tun - diese ist nicht nur räumlich sehr weit weg.

Q24-4 Die Glaubenslehre ist mir Wegweiser und Lebensorientierung v. a. in der Vermittlung durch weise und kundige Seelsorger und deren Literatur. Manche Vorschriften in Bezug auf Sexualität und Ehe lassen sich in der Realität weder konsequent leben (z. B. dass sich Ehepartner trennen und dann neue - zumindest staatlich legitimierte - Beziehungen eingehen, ist weit verbreitet und kann von mir nicht als Sünde angesehen werden), noch in der Erziehung den jugendlichen Kindern plausibel vermitteln.

Q24-5 Die Ehe ist unauflöslich mit Sexualität ist verantwortlich vor Gott umzugehen

Q24-6 Es ist grundsätzlich sehr wichtig, dass die kirche sich auch zu moralische Fragen wie Treue, Verhütung, künstliche Befrüchtung, Genmanipulation usw. ausspricht. Es sollte aber nicht im Form von strenge Vorschriften sondern als Anregungen und Diskussionsbeiträge statt finden und dabei nie verurteilend für individuelle Situationen sein. Dabei sollte berücksichtigt werden, dass es auch innerhalb der christliche Kirche keine absolute Wahrheit gibt und daher sollten auch die abweichende Haltungen beleuchtet und diskutiert werden.

Q24-7 Es ist unsinnig und unverständlich und nicht glaubhaft, daß katholische Priester nicht heiraten dürfen. Das entspricht nicht der Natur und es kommt daher immer wieder zum Mißbrauch, unehelichen Kindern ectr. Die Kirche müßte sich dringend öffnen damit sie glaubhaft bleibt.

Q24-8 Die kirchliche Lehre diesbezüglich geht völlig an der realen Lebenssituation der Menschen vorbei.

Q24-9 Keinen Geschlechtsverkehr vor der Ehe. Keine Sakramente, wenn Wiederverheiratung.  Wenn in einer Partnerschaft lebend, darf man kein Kommunionspender sein etc.  Aber eigentlich frage ich mich, warum alles nur um das Thema Ehe und Familie "greist". Es gibt doch viele andere wichtige Themen. Die Pfarrerinitiative wollte doch die Situation in den Pfarren analysieren und verbessern oder??

Q24-10 Nur meine Meinung zum Fragebogen, da Fehlt ein punkt zwischen kaum und weitestgehend. Ich schwanke eigentlich fast überall zwischen diesen beiden Antwortmöglichkeiten.

Q24-11 gilt das wort? sowie  der kopf der Haupt des  Leibes ist , so ist  das  der Mann das Haupt der Familie  .

Q24-12 es ist mM nach nötig, ein Ideal und die Lebenspraxis in Barmherzigkeit auseinander zu halten, Motivation, statt Verhaltenskodex...und die Reife viel mehr beachten, bei Entscheidungen, die für das Leben halten sollen. Die Menschen wollen Liebe "lernen". In erster Linie durch die Familie(auch negativ!!) dann durch alle anderen Bezugspersonen, oder Medien...

Q24-13 Letzte Frage sehr wichtig: Viele Gläubige machen die Erfahrung (leider manchmal auch ungewollt und mit traumatisierenden Folgen), dass der Klerus sein Versprechen bezüglich sexueller Enthaltsamkeit nicht ernst nimmt und ohne große Bedenken dagegen verstößt.

Q24-14 Man hat hier nicht den Eindruck, dass diese Lehre den Menschen dienlich und hilfreich sein soll. Sie berücksichtigt die individuellen Situationen der Menschen nicht, hebt aber den Zeigefinger und droht mit "Strafe", anstatt den Menschen Halt und Unterstützung zu geben.

Q24-15  Schon die Abfassung des Original-Fragebogens zeigt, dass die offizielle Kirche nicht mehr die Sprache unserer Zeit spricht.

Q24-16 es gibt wichtigeres als die Sexualität und ihre Anwendung

Q24-17 Das Thema Sexualität wird weitgehend von Personen bestimmt,die alt, zölibatär und Kleriker sind. Wenn öffentlich noch immer der Sakramentenempfang für Geschieden-Wiederverheiratete an sexueller Entsagung gebunden ist, dann verstehen diese Haltung der Kirche nur mehr wenige.

Q24-18 Wenn dir Kirche den Aufbruch, der durch den neuen Papst entstanden ist, nicht nützt ist die Jugend für die Kirche unwiderbringlich verloren.

Q24-19 Ich bin Mesner mit 10% Arbeitszeit in einer großen Einrichtung für Menschen mit hauptsächlich geistiger Behinderung und arbeite auch dort auch auf einer Wohngruppe mit 50% Arbeitszeit, habe eine Freistellung für den Religiösen Arbeitskreis und eine Freistellung für die Mitarbeitervertretung, wo ich mich gerade mit der Christlichen Grundordnung herumschlagen muss, was Scheidung und Wiederverheiratung angeht. Dies geht meiner Meinung nach komplett an der Lebenswirklichkeit vorbei.Menschen auch noch zu bestrafen, wenn manche unschuldig geschieden sind, dass man ihnen auch noch den Arbeitsplatz wegnimmt, weil dies nicht der Christlichen Grundordnung entspricht, das will und kann ich nicht akzeptieren und ist unchristlich. Ich bin politisch aktiv in der Ökologisch Demokratischen Partei und bin über den "Schutz des ungeborenen Lebens" zur Partei gekommen und ich bin der festen Überzeugung, wenn wir den Familien den nötigen finanziellen Handlungsspielraum geben, den sie brauchen, dann sind wir ein gutes Stück weiter. Familien brauchen den Schutzrahmen von politischem Handeln ,um als Familie geschützt leben zu können und ich würde mir wünschen, dass auch die Kirche hier ihre Hausaufgaben macht.Kindererziehung ist das vörderste Recht der Eltern und ist zu fördern. Gute Bildung funktioniert nur, wenn eine gute Bindung, besonders in den ersten Lebensjahren voraus geht. Und zu guter letzt bin ich der Meinung, dass Sexualität ein Grundbedürfnis jedes einzelnen Menschen ist,und als göttlich anzusehen ist, wenn sie "geliebt" wird. Hier muss die Kirche sich ganz besonders öffnen und auch in Bezug "Verhütung"n ihre Meinung überdenken.

Q24-20 Kirchenmitglieder können heute nur zu einem kleinen teil als gläubige verstanden werden. Da nur noch sehr wenige praktizieren, werden auch nur noch wenige von bemühungen der kirche erreicht. Die "kirche" ist bei der jungen generation einfach kein thema mehr

Q24-21 menschen- und lebensfeindlich& kaum Bezug zur Lebensrealität der Menschen& lebensfremd& keine hilfreiche Orientierung&

Q24-22 Die Erfahrungen, die im Miteinander / Füreinander / Gegeneinander von Mann und Frau tag-täglich neu hinzukommen, machen den wesentlichen Teil dessen aus, was gemäß biblisch-mythologischer Schöpfungsgeschichte literarisch seinen Ausdruck fand in der Darstellung 'Gott schuf sie sich zum Bilde und er schuf sie als Mann und als Frau'.  Es entspricht einer Zwangskastration, dem Priester diese täglichen Erfahrungen zwangszölibatisch vorzuenthalten.

Q24-23 Empfägnisregelung im Falle eines unregelmäßigen Zyklus kaum einhaltbar

Q24-24 Da sich die vorausgegangenen Fragen unterschiedslos auf die drei genannten Stichworte bezogen haben, ist leider eine differenzierede Antwort nicht möglich

Q24-25 Zölibat für den Klerus weitgehend aufheben. Die Liebe und Nächstenliebe soll uns Christen weitgehend leiten, ohne wenn und aber.

Q24-26 Schade, dass so viel Gottgeschaffenes oder Gottgewolltes, wie die Sexualität, was so schön sein kann, so negativ in der Kirche gelehrt wird. Eben auch der Homosexuelle ist von Gott geschaffen, was kann daran schlecht sein??!!!

Q24-27 ich finde es sehr schade dass geschiedene nicht wieder kirchlich heiraten können und dürfen! und ebenso nach der lehre der kirche auch nicht an der hl. kommunion teilnehmen dürfen. das finde ich diskriminierend und hätte jesus so nie gewollt !!!

Q24-28 Die Lehre der kath. Kirche stößt vor allem deshalb auf Ablehnung, weil ihre Glaubenssätze (Dogmatik)aus einer Zeit stammen, die kulturell von unserer völlig verschieden ist und mit unserer Lebenswirklichkeit nichts zu tun hat, z.B. Jesus als Gottes leiblicher Sohn (vom hl. Geist gezeugt), Maria als theotokos, Unfehlbarkeit des Papstes. Als Wichtigstes: Durch den Tod Jesu seien wir erlöst, wovon eigentlich? Von Schuld? Dazu kommt die verquere Sexuallehre, die aus der Gnosis stammt. In den Evangelien findet sich nichts davon.  Die Kirche (Vatikan, Glaubenskongregation) ist zu sehr verrechtlicht, sieht zu wenig den Menschen. Papst Franziskus will das ja ändern, hoffentlich gelingt es ihm.

Q24-29 Die kirchliche Lehre geht von einer Wunschvorstellung aus, einer Wunschvorstellung, die jedes Paar von Anbeginn hat. Leider sieht die Realität oft anders aus. Manchmal stellt es sich erst bei der Geburt der Kinder heraus, dass der Partner dem Alltag nicht gewachsen ist, ausbricht, überfordert ist. Und manchmal ist eine Ehe bei bestem Willen gerade im Interesse der Kinder zu beenden, um Schaden von ihnen abzuwenden.

Q24-30 Warum etwas auf best. Art eingefordert wird ist für mich nicht immer transparent. Die Kirche stellt viele Ge- oder Verbote auf, Begründung oder Motivation warum ich mich daran halten sollte gibt es nicht.

Q24-31 Es ist bekannt, dass die Kirche keine vorehelichen sexuellen Beziehungen gutheißt. Bei der Empfängnisverhütung wird seitens der Kirche nur die natürliche Empfängnisregelung akzeptiert. Beides wird allerdings schätzungsweise von 95% der Katholiken nicht akzeptiert.

Q24-32 In der Würzburger Synode wurde den Eheleuten Gewissensfreiheit zugestanden. Die danach formulierte kirchliche Lehre ist ein Rückschritt und interessiert nicht wirklich.

Q24-33 Blickt man in der Geschichte zurück, so wird deutlich, dass naturrechtliche Argumente immer von der herrschenden Klasse dazu verwendet wurden, Unterdrückung anderer rechtzufertigen. Wenn die Kirche an dieser Argumentationslinie festhalten will, so wird deutlich, dass es weiters um Machtausübung geht.

Q24-34 Die kirchlichen Lehre zu Sexualität, Ehe und Familie wäre erheblich relevanter für die Gesellschaft, wenn sie nicht primär der Machtausübung des Klerus dienen würde.

Q24-35 Ich empfinde die Einstellung der kirchlichen Lehre zur Sexualität als leibfeindlich und nicht dem Evangelium entsprechend. Besonders hier geht es vor allem um Rechthaberei, um starre, weltfremde Regelungen, die der Realität sowohl der Mernschen als auch der Situation nicht gerecht werden. Die Kirche könnte etwas Wichtiges zur Sexualität sagen, dass sdie nicht zur Ware wird, dass sie mit Liebe gefüllt ist. Durch ihre rechthaberische, rigide moralisch besserwisserische unbarmherzige Haltung verspielt sie aber jef´glicvhes Gehör.

Q24-36 In der gegewärtigen Gesellschaftlichen Situation verliert der Status der "Familie" immer mehr an Boden. Die Kinder werden in Krabbelstuben abgegeben, in Horten und der "Gesamtschule" betreut. Wer vermittelt Werte wie Liebe, Geborgenheit, Vertrauen und Glaube in diesen Institutionen? Wir werden dadurch eine "gefühlsverwahrloste" Gesellschaft erziehen, in der der Glaube noch weniger Platz findet, als heute!

Q24-37 Sprache und Inhalte und Formulierung erreichen die Menschen nicht und werden daher auch nicht angenommen Gleichberechtigung von Mann und Frau fehlt Frauenbild der Kirche wird von den Menschen nicht akzeptiert

Q24-38 Es wäre wünschenswert, wenn in der Seelsorge (z.B. geistl. Begleitung durch geistl. Schwester) mehr Toleranz und Einsicht für andere Lebensweisen (Ehe, Familie) gelebt werden würde.

Q24-39 Ist derzeit überhaupt nicht mehr zeitgemäß (obwohl bei anderen Gelegenheiten immer wiedergesagt wird, dass man z.B. das Evangelium im zeitlichen Kontext sehen muss).

Q24-40 zu diesen themen wird vorallem immer von MÄNNERN in der katholischen kirche stellung genommen. wo sind die meinungen der FRAUEN?

Q24-41 Es ist gut, wenn Werte hoch gehalten werden, aber es ist nicht hilfreich, wenn die Menschen das Gefühl haben, dass damit andere Werte (das Selbstbestimmungsrecht und die Gewissensfreiheit)außer Kraft gesetzt sind bzw. werden.

Q24-42 Die Pille und die durch die Medien sexualisierte Umwelt lässt die Sexualität zum Genuss verkommen. Dieser Gesellschaft stehen Vertreter dieser Kirche mit erhobenen Zeigefinger  gegenüber und reden von Sünde, was kaum mehr jemand versteht, und geben selbst kein besonders gutes Beispiel. Notwendig wäre eine offene Aussprache, ohne Vorurteile, wie ein christlicher Lebensvollzug heute gelingen kann. Mit der Moral von gestern fangen die Menschen von heute nicht wirklich etwas an. Und die Aussprache muss im Sinne der Ganzheit des Menschen alle Bereiche umfassen und nicht nur die Familie und den Sex. Viel heute festgestelltes angebliches  Fehlverhalten findet im Sex seinen Ausdruck. Hat aber ganz andere Ursachen. Man braucht sich nur das Konsumverhalten und die dahinter stehenden Interessen vor Augen führen. Besonders gut in der Vorweihnachtszeit zu beobachten Die Geburt Jesu wird zum Konsumrausch missbraucht.ect.ect.

Q24-43 Die Kirche müsste in sehr vielen Bereichen umdenken, ohne die Aussagen der Bibel aufgeben zu müssen. Ein wörtliches Festhalten an der Bibel entspricht nicht der heutigen Zeit, da die Bibel ja auch in die damalige Zeit gesprochen wurde. (Siehe die Stoßrichtungen der einzelnen Evangelisten).  Der Kirche fehlt seit langem die Glaubwürdigkeit. Die "Verantwortlichen" predigen Wasser, sie selbst aber trinken Wein.  Wäre es im Sinne Jesu, wenn Geschiedene (nicht alle sind selbst verantwortlich dafür), die nach Jahren des Alleinseins einen neuen Partner finden, und die neue Liebe vor Gott bekräftigen wollen, dass diese von den Sakramenten ausgeschlossen werden. Die Angst der Kirche kann ich nicht verstehen, da sich geschiedene Wiederverheiratete, die mit der Kirche nichts mehr am Hut haben, wohl kaum für den Empfang der Sakramente interesseiren oder Ihnen ein großes Anliegen ist!!!

Q24-44 Lehre wird im außerkirchlichen Bereich stark kritisiert, bzw. zurückgewiesen. Es gibt oberflächliche Informationen aus der Presse. Gemeinde- bzw. Kirchenbindung nimmt immer mehr ab, dadurch keine Einflussmöglichkeiten.

Q24-45 Durch den Zölibat kam es offanbar auch zum Kindesmißbrauch, da die Sexualität nicht offen ausgelebt werden kann. Sexualität ist ein Teil der menschlichen Natur und von Gott gewollt.

Q24-46 Nach 5 Jahren Aufenthalt in einem Augustinerseminar (11-16 Jahre alt, 1960 bis 1965), 25 Jahren teilweise Mitarbeit in kirchlich geprägten Einrichtungen, einer gescheiterten Ehe und zwei Lebenspartnerschaften kann ich nicht sagen, dass - nach Mißbrauch im Heim - auch nur ein einziges Mal Kirche und kirchliche Amts- oder Mandatsträger je eine Antwort hätten geben können auf die Fragen "Ehe, Sexualität", Liebe und Gemeinschaft", etc. Ausnahme: fromme Predigten an Sonntagen von Leuten, die vom Leben keine Ahnung haben. Am Schlimmsten waren die sogenannten "Ohren-Beichten".  Meiner lebenslangen Einschätzung nach, nach meiner Erfahrung ist die in der "Amtskirche" weit verbreitete sexuelle Orientierung (heimliche Liebschaften, wilde Ehen und homosexuelle Neigungen) mit die schlimmste Heuchelei, die uns Glaubenden gegenüber gebracht wird. Die geradezu krankhafte Verehrung von "Marienbildern" - die Mutter Jesu wird soweit in den HImmel geschoben, dass sie nichts Menschliches mehr an sich hat - trägt dazu bei, sich innerkirchlich eine "Ersatz-Mutter" (weibliches Wesen) zu schaffen, der man sich wieder als "Kind" nähern darf. Das alles ist völlig absurd, wider alle Evangelienwahrheit und dient ausschliesslich dem Machterhalt und der Organisation der Amtskirche. Als erstes wären Glaubenssinn (der ganzen Gemeinde) von der Organisation zu trennen& dann müsste damit endgültig die Bevormundung des Klerus enden. Dann würde Kirche vielleicht auch die Kraft aufbringen, endlich eine "rück(en)sichtslose" Kirche für die Armen, Bedürftigen, HUngernden, Bedrohten, Benachteiligten und Obdachlosen und Arbeitslosen zu sein - somit eine Kirche der Armen. Jetzt ist sie nur eine Kirche der Reichen.

Q24-47 Verantwortungsvolle Verhütung hat NICHTS zu tun mit ungezügeltem Sexualtrieb!

Q24-48 ich finde  auch Amtsträger( Priester, Bischöfe..alle eben.)in der Kirche sollten ein EHE- Familienleben führen dürfen, weiters würde ich mir wünschen, dass auch Frauen Priester oder gar Papst werden dürfen.  ein offner Umgang mit Geschiedenen und Ehelosen Partnerschaften wäre sehr wünschenswert, auch wenn diese Gleichgeschlechtlich sind....denn steht nicht in der Bibel...liebe deinen Nächsten wie dich selbst??? und dass Gott alle Menschen liebt, warum bestraft die Kirche dann einen Teil der Menschen die nicht ihr Schema passen??? werdet offener und die Menschen werden ihren weg zur Kirche zu Gott finden, so grenzt ihr euch immer mehr ab und wirkt total weltfremd....mit Besten Grüßen Sandra

Q24-49 Ich persönlich halte Lehre und Lehrer nicht für weltfremd und machtinteressiert, merke aber, dass diese oft so gesehen wird. Es fällt mir schwer, das in der aktuellen Situation zu erklären.

Q24-50 Die Abschaffung des Zölipats wäre vordringlich zu behandeln

Q24-51 Auch wenn ich selbst kein Brautexamen absolviert habe - nicht kanonisch getraut - ist doch  festzustellen, dass die notwendige Einbindung von Laien sehr  vom handelnden Priester abhängt, dies gehört klar geändert

Q24-52 Gerade im Bereich Sexualität und Ehe geht die Schere zwischen der Lehre der Kirche und der Lebenswirklichkeit sehr weit auseinander. Dieses Auseinanderfallen führt oft dazu, dass eine Entfernung von Glauben und Kirche stattfindet, obwohl der Glaube an Gott und das zentrale Gebot der Gottes- und Nächstenliebe eigentlich bejaht wird.

Q24-53 Siehe Kardinal Groer u. a.

Q24-54 1. persönliche Gewissen muss wesentliche Richtlinie sein 2. Recht auf Familienplanung: Methoden sind nach bestem Gewissen den Partnern und ihren Ärzten zu überlassen! "Natürliche" Methoden: Ist Basalthermetrie natürlich? 3. Ehescheidung ist oft das geringere Übel. Bei Wiederverheiratung ist Verurteilung "von außen" nicht akzeptabel. Eheauflösung durch Rom unterliegt meist einer Doppelmoral. Da andere christliche Ehen nicht anerkannt sind, kann ein/e Geschiedene/r einer solchen Ehe katholisch heiraten, ein geschiedener Katholik nicht: Hier scheint nach wie vor die alleinseligmachende r.k. Kirche nachzuwirken. Die Theologie der Ehescheidung ist aufgrund des soziokulturellen Hintergrunds der Zeit Jesu und von Jesu Aussagen her neu zu durchleuchten. 

Q24-55 Der Umgang mit Geschiedenen-Wiederverheirateten ist zutiefst unchristlich, weil er nicht vom Verständnis für Menschen sondern zuoberst vom Pochen auf die Einhaltung von Vorschriften geprägt ist, die noch dazu zu einem Gutteil in sich widersprüchlich sind.

Q24-56 Die Lehre der Kirche ist den Leuten total egal - was auch richtig ist! Die Eigenständigkeit der Menschen muss wachsen: da sollte die Kirche helfen!

Q24-57 Die sog. Pillenenzyklika humanae vitae mit ihrer Unterscheidung zwischen künstlichen und natürlichen ethoden der Empfängnisverhütung brachte nach der Aufbruchstimmung von Vatikanum 2 den ersten großen Dämpfer& diese Unterscheidung wurde von sehr vielen Gläubigen nicht akzeptiert. Sie wurden dabei durch die Königsteiner Erklärung der deutschen Bischöfe bestärkt, wonach Fragen nach Anzahl der Kinder und Methoden der Regulierung primär der Verantwortung und dem gewissen der Ehepartner übertragen sind. Sie müssen nach Situation der ganzen Familie, des sozialen Umfelds entscheiden. Seit humanae vitae ging auch die Beichpraxis signifikant zurück. Sollten sich die Gläubigen in der Beichte wegen der Pillenverwendung Vorwürfe machen lassen? Sre waren sich keiner Schuld bewußt und gingen weiter ohne Bedenken zur Kommunion. Auch bei Krankheiten wird nach der hilfreichen Medizin gefragt und nicht nach künstlichen und natürlichen Heilmitteln unterschieden. Die Bischofssynode sollte keinen Rückgriff auf die Enzyklika humanae vitae machen, da die Gläubigen seit Vatikanum II sehr wohl wissen, dass frühere Enzyklikaaussagen oft später ins pure gegenteil verkehrt werden mussten, z.B. die im Syllabus von "Quanta Cura" noch als Irrtum bezeichnete Forederung nach Religionsfreiheit wurde im Vatikanum 2 inns pure Gegenteil gedreht: Religionsfreiheit wurde als für die der Würde des Menschen unverzichtbar definiert.

Q24-58 Fragen sind kaum zu beantworten, da sehr unterschiedliche Sachen zur kirchlichen Lehre von Familie gehören, wie Wertschätzung von Famile und Glaubensweitergabe und Erziehungsverantwortung, denen ich zustimme, aber auch Aussagen zur Empfängnisverhütung und Sexualität, die ich für falsch halte.

Q24-59 Familienväter mit einer ausreichend theologischen Ausbildung sollten zu Priester geweiht werden dürfen!

Q24-60 Bei der Verbreitung der kirchlichen Lehre kommt es ganz auf den Religionslehrer/ die Religionslehrerin darauf an. Leider gibt es unter den Lehrpersonen viele, die zwar Religion unterrichten (laut Anstellung) jedoch den Kindern hauptsächlich Ethik beibringen. Wie sollen da die Kinder die Werte der Kirche näher kennenlernen, wenn nicht einmal der Religionslehrer/ die Religionslehrerin sie vorlebt? Wenn man sich schämen muss - sogar im Religionsunterricht - wenn man zugibt, jeden Sonntag in die Kirche zu gehen. Wo kommen wir da noch hin? Eine schreckliche, sehr liberale Entwicklung, ist momentan gegenwärtig. Über Religion zu sprechen ist schon fast überall tabu. Leider.

Q24-61 Die Homosexualität sollte besser anerkannt werden, dafür die Pädophilie (in den eigenen Reihen?!?) rigoros als Strafbestand aufgeklärt werden. Keine "schützenden Hände" mehr über Täter, die ihre Autoritätsstellung ausnutzen!

Q24-62 Das Zölibat ist für mich nicht nachvollziehbar. Die Kirche ist nicht glaubwürdig, wenn für 3 Kinder eines Priesters Alimente von der Kirche gezahlt werden, der Vater aber weder zu den Kindern noch zu deren Mutter öffentlich stehen kann. Wie viel Grausamkeit wird doch diesen Menschen angetan!  Mit welchem Recht maßt sich die Kirche an, Wiederverheirateten die Kommunion zu verweigern? Jesus hat niemanden, der zu ihm kam, weggeschickt! In mancher Ehe gibt es teilweise so schreckliche Zustände, dass sie schon der Kinder wegen von einem Partner nicht fortgesetzt werden kann. Hier sollte die Kirche barmherziger und verständnisvoller sein.

Q24-63 Die Kirche handelt komplett gegen die Natur und das ist meiner Meinung nach nicht das was Gott will! Es ist ein Macht und Manipulationsspiel der Kirche um die Menschen klein, sündig und erbarmungswürdig zu halten! Ich habe vier Jahre lang in einem Caritas Pensionistenwohnheim Seminare gehalten:" Die Sinnhaftigkeit des Lebens!" Viele der alten Leute haben panische Angst vor dem Sterben, da ihnen gerade in den angesprochenen Bereichen ständig Angst gemacht wird!Nach vier Jahren ist meine Arbeit im Haus St. Barbara in Wien ausgelaufen, da die neue Koordinatorin empfunden hat meine Arbeit passt nicht in ein Caritashaus, da ich auch Energetikerin bin und den Leuten versucht habe die Angst zu nehmen! Denn es gibt keine Hölle! Das Wort "gehenna" bedeutet die Hölle in dir, die du selber mit deinen negativen Gedanken schaffst!Sonst gibt es in der Originalsprache der Bibel kein Wort über Hölle und Fegefeuer ist auch ein Machtwort das die Kirche selbst erfunden hat, oder besser gesagt Katholiken die der Meinung sind Macht über andere Menschen ausüben zu müssen! 

Q24-64 Kirchliche Vertreter dürfen nicht Wasser predigen und Wein trinken!!! Ehrliche, offene und positive Vorbilder nicht moralinsaure Predigten!

Q24-65 Pfarrer sollten ruhig heiraten dürfen, damit ihre Kinder offiziell Väter erhalten. Außerdem kann es nicht einer  christlichen Lebensweise entsprechen, Kindern ihre Väter vorzuenthalten.  Weiters sollen sie Partnerschaft erleben, damit sie erfahren, was diese Form des Zusammenlebens an positiven und negativen Seiten mit sich bringt. Alles, was man selbst erlebt, kann besser verstanden und erfahren werden.

Q24-66 Die Kirche darf sich nicht. In die Sexualität ihrer Mitglieder einmischen.

Q24-67 Liebe und Barmherzigkeit sollten im Mittelpunkt stehen und nicht irgendein Menschen verachtendes Gesetz

Q24-68 Voreheliche Sexualität und jede Art von Empfängnisverhütung müssten von der Kirche akzeptiert werden, allerdings keine Abtreibung!

Q24-69 die Sexualität zwischen zwei sich liebenden Menschen ist etwas sehr Wichtiges und fördert die Zusammengehörigkeit und Liebe zwischen ihnen und die Offenheit gegenüber den Mitmenschen. Das Verbot von Sexualität ohne Akzenptanz der Bereitschaft, Kinder zu bekommen, führt sehr häufig zu Anspannung und Gewissenskonflikten bis zu Ehekonflikten. 

Q24-70 Der Originaltext der Vatikanumfrage lässt vermuten, dass in Rom die "Königsteiner Erklärung" der Deutschen Bischöfe, von Julius Kardinal  Döpfner am 30. August 1968 herbeigeführt, ignoriert wird. Sie ist aber für die Praxis vieler Katholiken maßgebend.

Q24-71 Für die männer ist sex das wichtigste in der ehe. Und wenn das zu wenig ist, dann geht sie auseinander.männer wollen eben immer, dass gemacht wird, was sie sagen und wollen.

Q24-72 In den Medien, bes. in kirchenfernen, wird noch immer eine sehr rigorose und überholte Haltung der Kirche dargestellt. Dies ist aber oft die einzige Informationsquelle über die "kirchliche Lehre", also abstoßend. Menschen, deren Beziehungen nicht ganz den strengen Normen entsprechen, fühlen sich in der Kirche nicht willkommen, bleiben daher fern, besonders auch die Jugendlichen, auch Geschiedene und nicht Wiederverheiratete.... Kirchliche Lehre wird überwiegend als Verbot, Familie als Kinderproduktionsstätte dargestellt.

Q24-73 Vorbildwirkung des Klerus fehlt in vielfacher Hinsicht. Alleine in meinem näheren Umfeld  sind mir mehrere Priester bekannt, die kein zölibateres Leben praktizieren sondern in eheähnlichen Verhältnissen leben.

Q24-74 Die gelebte und verkündete Barmherzigkeit Jesu findet z.B.im Umgang mit Geschiedenen/Wiederverheirateten keinen Niederschlag.

Q24-75 unter der Frage "kirchliche Lehre bekannt" verstand ich: nicht nur in groben Inhalten (z.B. "Pille verboten" etc) sondern vertiefte Begründungen - diese hielt ich für unbekannt. Es wäre aber eine Überforderung sowohl für Vermittler als auch für Gläubige, wollte man genaue Begründungszusammenhänge und detailliert die Lehre der Kirche in Jugendarbeit, Religionsunterricht oder Ehevorbereitungskursen "rüber bringen". 

Q24-76 Dummheiten, wie falscher Begriff von Naturrecht, verdunkeln die sonst sehr wertvollen Feststellungen in Humanae vitae (gegenseitige Hilfe und Liebe als erster Ehezweck). Diese Enzyklika ist schuld, dass die Glaubwürdigkeit des kirchlichen Lehramtes verloren gegangen ist.

Q24-77 Für Geschiedene, Wiederverheiratete ist die Katholische Kirche absolut keine Heimat! Wenn man sich nur hinter einem verständnisvollen Priester verstecken muss selbst aber achten muss, dass er nicht Schwierigkeiten bekommt, hat das mit Nächstenliebe nichts zu tun!  Heißt es nicht in der Bibel: Kommt alle zu mir, die ihr  .... und beladen seid? 

Q24-78 "Wasser predigen und selber Wein trinken... Betbüchl in der Hand, Teufel im Sack!"

Q24-79 Es ist unbestritten, dass die Liebe die tragendste Kraft des Menschen ist.  Es ist richtig, dass die liebende Verbindung zw Eheleuten u das so gewachsene Vertrauen in einer langjährigen Beziehung so wertvoll ist, dass jede schwierige Lebensphase gemeinsam bestanden werden kann. Die Liebe zu einem Menschen allein vermag nicht, unterschiedlichste u sagen wir mal krankhafte, süchtige oä.Charaktere derart zu "verändern", dass ein fortwährendes gemeinsames Leben in Liebe, Achtung, Wertschätzung usw möglich ist. Daher ist es oftmals notwendig die Selbstliebe, die Jesus genauso gefordert hat, u die Liebe zu den gemeinsamen Kindern, über die Unauflöslichkeit des Sakraments der Ehe zu stellen. Der Akt der Trennung geht oftmals einher mit existentiellen Ängsten u Nöten, die aber in Kauf genommen werden (müssen), um sich selbst u der Liebe treu zu bleiben. Im Sakrament holt sich der Gläubige den Segen Gottes für sich u den Partner u für ein Gelingen der Ehe.Daher geht der Segen Gottes für den Einzelnen auch bei einer Scheidung nicht verloren. Die Sexualität ist ein Bestandteil der menschlichen Natur und Lebenselexier. Sie kann ein Akt der Freude oder der Destruktion sein. Sie dient (in der heutigen Zeit) nicht mehr nur der Fortpflanzung. Wollen wir ein Leben in Fülle leben, dann ist das Ja der Kirche  zu allen Lebensformen notwendig, die Ausdruck der Liebe zwischen Menschen sind. Die Aufgabe der Kirche ist die spirituelle Vermittlung der Liebe und die auf Christus ausgerichtete seelsorgerliche Begleitung in allen menschlichen Lebenslagen, Bereichen und Lebensformen zur Vermittlung des christlichen Geistes. Aber nicht das starre Beharren auf traditionsgemäß gelebtes Leben. Gebote sind als "Hinweisschilder" für ein erfülltes Leben, aber nicht als ein ehernes Gesetz zu betrachten, deren Nichtbefolgung den Ausschluss aus der Kirche bzw von verschiedensten Ritualen in der Gottesbeziehung zur Folge haben.

Q24-80 .

Q24-81 Die Lehre der Amtskirche betreffend der Sexualität ist gerade in der heutigen Zeit eine Zumutung. Selbst Priester haben, wie immer wieder bekannt wird, mit der Sexualität die größten Probleme. Siehe Missbrauchsopfer!

Q24-82 Grosse Hindernisse für die Akzeptanz in und ausserhalb der Kirche bildet der Dogmatismus. Dadurch wird den vielfältigen Lebenssituationen, den individuellen Erfahrungen überhaupt nicht Rechnung getragen. Das "richtig gelebte" Sexualität als natürliches Wesensmerkmal des Menschen und Urtrieb ausschliesslich an Ehe geknüpft wird, ist nicht nachvollziehbar und hat auch mit den Erkenntnissen der Wissenschaften keine Kompatibilität.    Familie nur als Verbindung von verheiratetem Mann und Frau (+ Kinder) zu sehen, ist ebenfalls vollständige Wirklichkeitsverengung (Was ist mit Alleinerziehenden,  mit Patchwork-Familien,  Mit Paaren ohne Trauschein, Kinderlosen etc?)  Der Ehebegriff sollte von seiner sakramentalen Fessel befreit werden, dann ist ein menschlicher Umgang mit all den Brüchen und Krisen des Zusammenlebens von Mann und Frau deutlich gerechter und barmherziger möglich.

Q24-83 * hat mit der Bibel fast nichts zu tun (z.B. Formulierung des 6. Gebotes als "Unkeuschheit treiben") * trägt den Stempel außerchristlicher Einflüsse der ersten Jahrhunderte * berücksichtigt nicht den in der Zwischenzeit entstandenen Wissensstand und das heutige gesellschaftliche Bewusstsein

Q24-84 Es wird nur mit Verboten aufgrund rigoroser einseitiger Bibel-Auslegungen gehandelt.

Q24-85 Die ganze Gesellschaft hat sich dermaßen verändert, dass die Kirche unbedingt darauf eingehen sollte. Familie kann viele Formen annehmen. Patchwork-Familien sind nicht per se schlecht, geschiedene und unverheiratete Paare sollte man keinesfalls ausschließen.

Q24-86 der beruf priester muss ein beruf werden, den verheiratete männer und frauen wie jeden anderen beruf auch ausüben dürfen

Q24-87 Die kirchliche "Lehrmeinung" ist in sich so bunt und auslegbar, dass es schwierig ist klare Antworten zu geben. Gewisse Dingen wurden aber trotz aller "Auslegungs-Freiheiten" immer wieder klargestellt. Genau dort liegt das Problem ...

Q24-88 Die katholische Kirche muss auch Platz für die Eigenmverantwortunmg der Gläubigen geben!

Q24-89 Ich sehe 3 Problemfelder in unserem Kulturkreis: 1.Sprache der Kirche ist sehr veraltet, großteils nicht mehr verständlich, sogar missverständlich und transportiert viele Widersprüche, Neurotizismen (incl. andere Abwehrmechanismen)und Fehlhaltungen. 2.sehr viele Vermittler (Priester, Bischöfe, Nonnen und Mönche) sind nicht glaubwürdig, haben kein Charisma, keine Persönlichkeit, die Führungsqualitäten und wahre Menschenliebe (  basierend auf Achtung, Verständnis, Wertschätzung, Kenntnis der Psyche) integriert. 3. Die übliche Begegnung und Glaubensvermittlung über Religionsunterricht und Gemeindeleben (incl.liturg.Messriten, Sakramente etc) erreicht nur mehr sehr wenige Menschen, nicht nur die Jugend fühlt sich nicht mehr angesprochen und bleibt fern... es braucht eine andere Sprache, eine andere Vermittlung und Begegnungsmöglichkeit....,

Q24-90 I meinem Umfeld ist fast jeder der Meinung,dass der verpflichtende Zölibat der röm.kath. Kirche nicht der ursprünglichen Lehre entnommen ist und der Glaubwürdigkeit der Kirche entgegensteht. Mehrheitlich wird auch angenommen, dass sexuelle Übergriffe von Angehörigen des Klerus daraus resultieren. Auch wird immer wieder die Unfähigkeit von Teilen des Klerus erlebt, den Zölibat acuh tatsächlich einzuhalten.Wie kann eine Kirchenführung es zulassen, dass sich Priester nicht zur Vaterschaft bekennen dürfen aber weiter das Priesteramt ausüben. Wie kann es sein, dass ein Geschiedener Wiederverheirateter die Sakramente nicht empfangen kann, der Priester, der verbotenerweise in einer Beziehung lebt, Kinder gezeugt oder noch schlimmer Kinder missbraucht hat, Sakramente spenden darf?

Q24-91 Mein Wunsch ist es, dass sich Frauen, Männer und Familien mit ihren Sorgen und Problemen in der katholischen Kirche angenommen und geborgen fühlen.

Q24-92 Wenn man die Moral predigt, muss man sie auch einhalten

Q24-93 Die Sprache der Kirche und der kirchlichen Verlautbarungen, Erlässe, usw. ist nicht die Alltagsspracehd er Menschen. Vieles scheint wie eine Geheimsprache. Die Lwehre der Kirche zum Thema Sexualität, Ehe, Familie wird nur von Gott hergedacht& die konkrete Situation des Menschen wird nicht mitbedacht.

Q24-94 Sehr vom Alter der Betroffenen abhängig. Je jünger der Befragte, desto unbekannter...Kirchliche Lehren werden nicht wahrgenommen. Kulturell bedingt: 68 Generation, Pille,....bis Freistellung der Abtreibung Meine Frage: Ist es in anderen christlichen Religionen anders? z.B. bei Protestanten mit Scheidungserlaubnis...weniger oder mehr Scheidungen? Hat die Gesetzgebung überhaupt noch einen Bezug zum Leben?

Q24-95 Die Akzeptanz ist meist abhängig vom Inhalt der Verkündigung des "jeweiligen" Priesters vorort.

Q24-96 Der Sinn und Zweck des Inhaltes der kirchlichen Lehre wird von der Kirche dem Großteil (und damit sind auch die gemeint, welche nicht regelmäßig an Gottesdiensten oder sonst. kirchl. Veranstaltungen teilnehmen) der Bevölkerung nicht transportiert.

Q24-97 Die katholoische Kirche ist die letzte Institution, die auf diese Fragen nicht den "Mainstream" folgt. Ich war bei IBM, dort gab es eine fast idente Situation wie es jetzt in der katholischen Kirche passiert. Die IBM hat und hatte 1000 und mehr Probleme, aber trotzdem ziehten wir an einen Strang. Wenn wir unsere internen Situationen mit dem Kunden besprochen hätten, gäbe es heute keine IBM mehr

Q24-98 Nicht die Liebe steht im Vordergrund sonder die Ehrbarkeit und Siten und, und ...

Q24-99 Ich glaube, dass es meist zu trocken bei Jugendlichen ankommt und sie deshalb wenig bis gar nichts dafür über haben. Wobei meiner Meinung nach sich die Kirche auch "neu" zu dem Thema äußern sollte, weil ich glaube, dass die alten Regeln so heute nicht mehr umsetzbar sind.

Q24-100 Christusnachfolge wird nicht gelebt.

Q24-101 Die kirchliche Lehre zu sexualität, Ehe und Familie ist für die meisten Christen nur sehr oberflächlich bekannt. Viele kennen die Verboten, wissen aber nicht welche begründete und durchaus legitimierte Gedanken dahinten stehen. Es fehlt total an Bildung und Gewissensbildung bei den Laien. Und in Österreich auch für die die sich dafür interessieren, sind alle Seminare und Vorträge zu zahlen (was für mich nicht ok ist).

Q24-102 interressiert die wenigsten  kein Interesse, jeder möchte frei entscheiden, wie er sein Privatleben lebt.

Q24-103 Die kirchliche Lehre entspricht einem veralteten und einengendem Welt- und Gottesbild und geht über die wirklichen Probleme der Menschen hinweg. Es erzeugt zusätzliche Gewissenskonflikte und Probleme und ist wenig hilfreich bei der Entwicklung und  Reifung der Menschen.

Q24-104 Die Kirche sollte viel deutlicher machen, was das "Ziel" einer kirchlichen Ehe ist, in der Praxis aber die tatsächlichen Gegebenheiten berücksichtigen und einen neuen Umgang mit dem "Scheitern" finden. Die Erhaltung von sittlichen Normen ist ja ok., aber der Umgang mit Menschen, die aus guten Gründen diese Normen nicht einhalten können, ist diskriminierend und mangelt an Barmherzigkeit.

Q24-105 Keine Kommunion nach einer Scheidung ist falsch, Zölibat ist ganz, ganz falsch,  

Q24-106 Eine strenge Lehre ist nicht unwichtig, denn wenn es kein Optimum gäbe, wenn alles "erlaubt" wäre, wenn es keine Moralvorstellung gäbe, wäre alles noch verworrener. Doch auch individuelle Situationen müssten berücksichtigt werden. Auch ganz normale: Warum soll eine Ehe andauern, wenn einer der Partner den anderen schlägt? Warum sind die beiden nach einer Scheidung teilweise aus der Kirche ausgeschlossen? Gerade in dieser Trennungssituation bräuchten sie Unterstützung. Die Kirche soll sich nicht jeder Mode unterwerfen, aber die gängige Lebenspraxis völlig zu ignorieren funktioniert auch nicht. Die Kirche soll ja den Menschen helfen, nicht sie verängstigen, bestrafen, ausschließen.

Q24-107 Ich hoffe, dass wiederverheirateten Paaren der Empfang der Eucharistie erlaubt  und den Priesteramtskandidaten das zölibatäre Leben freigestellt wird. Gemeinschaft mit und Akzeptanz der anderen Religionen ist sicher schwierig, aber wünschenswert

Q24-108 Kirche entgegen der Lehre Christi oft sehr unbarmherzig /zb gegen Wiederverheiratete, Priester mit Frau und Kinder, va. gegen "Priesterkinder"

Q24-109 Die katholische Sexuallehre hat mit der heutigen gesellschaftlichen Realität kaum mehr etwas zu tun, kann selbst von streng dogmatisch gläubigen Katholiken nur in seltenen Fällen gelebt werden und führt daher oft zu schweren Gewissenskonflikten bis hin zu krank machenden psychischen Beeinträchtigungen. Was krank macht, kommt aber sicher nicht von Gott!

Q24-110 Den Wortsinn kann man verstehen, den Sinn des Inhaltes nicht immer!

Q24-111 Die Kirche verliert zu oft die besten Angestellten, die durch Verstoß des Zölibat oder Verstoß gegen die Grundordnung gekündigt werden. Die Gesetze in der Grundordnung sind nicht mehr Zeitgemäß, und finden in der Bevölkerung keine Akzeptanz.

Q24-112 Ich bin selbst an vielen Fronten betroffener der Gewalt innerhalb der kath. Kirche. Als Heimkind wurde ich physisch und psychisch und auch sexuell missbraucht. Mein erster Kontakt zu einem Priester fand in der ersten Volksschulklasse statt - er wurde als Pädophiler entlarvt und wurde in die Mission geschickt. Als "berühmter" Missionar besuchte er uns nach vielen Jahren am Jungschar-Lagerfeuer - und hatte sich nicht geändert! In den Heimen mussten wir bei den Priestern, die uns zuvor all das angetan hatten auch noch zur Zwangs-Beichte gehen. Wir haben uns zuvor immer ausgetauscht, was wir dort vorlügen. Meine Frau war vor unserer Ehe verheiratet um eine Eigentumswohnung zu bekommen. Ich habe mich jahrzehntelang in der Kirche engagiert und bin immer wieder belogen und getäuscht worden. Ich habe verzichtet die Ehe meiner Frau annulieren zu lassen weil ich nicht so werden wollte wie die Amtskirche: verlogen, selbstgerecht und besserwisserisch.

Q24-113  Richtig gelebte Sexualität gehört zur Menschheit und ist nichts schlechtes.  Solange Priester nicht heiraten dürfen werden sie die Probleme in Ehe und Familie auch nicht verstehen. Es ist nicht richtig wenn jemand nur betet und beichten geht und aucf der anderen Seite eine Geheime Beziehung hatoder ?????? Was ist so schlecht daran wenn Priester auch heiraten dürfen oder auch Frauen zu Priestern geweit werden????

Q24-114 die Lehren werden in der Regel dogmatisch präsentiert und führen daher oft zum Abschalten der Adressaten

Q24-115 Es ist viel Unwissen da unter Christen, ich glaube es gibt viele auch sehr gute Texte über das Verständnis von Ehe, Sexualität in der Ehe und Liebe jedoch sind nur plakative Meinungen über die Kirche bekannt. Die Kirche sollte ihren Mitgliedern mehr Freiraum im Bezug auf Sexualität, Ehe und Familie geben, mehr Freiraum für Fehler, Brüche und Menschliches. Dann würden die Menschen auch wieder offener sein und die Kirche als das Wahrnehmen was sie ist. Die Kirche ist nicht Ort der Verbote und Gebote, da gibt es keine richtigen und falschen Menschen. Die Kirche soll ein Ort sein in dem Menschen ein offenes Ohr finden, Seelsorgen gelebt wird und Ehe, Liebe und Sexualität eine Tiefe, eine tiefere Bedeutung bekommen. Kirche soll ein Ort für Familien sein, egal wie sie zusammengesetzt sind. Die Kirche hat so viel zu Bieten und zu geben. Die Menschen hungern in unserer oberflächlichen Welt danach. Die Menschen hungern nach Ritualen, nach Wegbegleitern, nach Zeichen und nach Hoffnung. Jedoch wenn die Kirche Menschen wegen ihrer Lebensweise ausschließt, Menschen diese Rituale/Sakrament verweigert und sich einkapselt, wird sie irgendwann niemanden mehr haben der sie besucht und niemanden mehr der sie akzeptiert.

Q24-116 die grundsätzliche Sexualfeindlichkeit der offiziellen Lehre verhindert jegliche Akzeptanz

Q24-117 In der kirchlichen Lehre ist kein Platz für Barmherzigkeit, wenn Beziehungen Scheitern und eine neue Beziehung eingegangen wird.

Q24-118 Die Sexualität als Gottesgabe auch positiv sehen und daher auch in der Familienplanung Kondome erlauben.

Q24-119 Oft wäre es mir lieber, wenn die kirchliche Lehre nicht so bekannt wäre, da sie den Blick auf das Wesentliche - Jesus Christus - verstellt.

Q24-120 vielfach fehlt es an der Vorbildwirkung des Klerus& sie predigen Wasser und trinken Wein

Q24-121 Nach langer Überlegung habe ich mich im Juli 1965 entschlossen, evangelisch zu heiraten und die Kinder evangelisch erziehen zu lassen. Wir hatten vor der Ehe entschieden, dass ich für das Einkommen und meine Frau für den Haushalt und Kindererziehung zuständig sind. Die Ehevorbereitung durch den evangelischen Pfarrer bezog sich wesentlich auf die mir entstehenden Probleme Folgen sowie Wesen des Ehebundes.

Q24-122 Meiner Ansicht nach würde ein abschaffen des Zölibats - die meisten sexuellen übergriffe von Kirchenvertreten verhindern würde Und für die Kirchenvertreter die Probleme und Sorgen in einer Familie  viel besser nachvollziehbar wäre.

Q24-123 Egal, was die Kirche in ihren Lehren aussagt, sie verkündet gleichzeitig in den Medien immer wieder sich selbst als "Moralapostel" und das macht sie unglaubwürdig und verärgert Menschen. Dazu kommt noch, dass die Kirche selbst die nach außen verkündete Moral selbst in sich nicht lebt (Umgang miteinander, Skandale, Menschenrechte etc.)

Q24-124 Wir wünschen der Kirche den Mut,die Realität im Klerus wahrzunehmen.

Q24-125 Bei jüngeren und jungen Menschen ist die Akzeptanz der kirchlichen Ehe- und Sexualmoral sehr gering oder fast gar nicht mehr vorhanden.

Q24-126 Bekannt sind nur die in den Medien kolportierten "Highlights": keine Scheidung, keine Sakramente für Geschiedene, keine Verhütung, auch nicht als Schutz vor Aids.

Q24-127 Viele Menschen haben ein vorgefertigtes Bild zu dem was Kirche zu den Themen Sexualität, Ehe und Familie zu sagen hat. Dieses trifft nicht immer das, was in der Sexualethik gelert wird. Vor allem sind die Begrifflichkeiten den Menschen nicht mehr oder nur schwer zugänglich, bzw. wird mit ihnen etwas anderes verbunden, als vielleicht gemeint ist.

Q24-128 Akzeptanz INNERHALB der Kirche müsste eigentich genügen& trifft aber nicht zu

Q24-129 Eine Kirche mit Zukunft benötigt mehr Kinder in der Kirche...

Q24-130 Bei jungen Menschen ist die kirchliche Akzeptanz der kirchlichen Ehe-und Sexualmoral sehr gering oder fast gar nicht vorhanden.

Q24-131 Humanae vitae zur Empfängnisverhütung (auch in der Ehe) katastrophal. Wir brauchen Modelle und Hilfen für Menschen mit gescheiterten Beziehungen. Dann könnte diese Lehre auch vermittelt werden. So aber verletzt sie in erster Linie und wird deshalb gemieden (auch die vielen wertvollen Teile)!

Q24-132 Ich lebe in einer Gemeinde, welche einen fürsorglichen Pfarrer h a t t e, der mich gelehrt hat, eigenständig Glauben zu leben. Jetzt ist es wieder konservativ in unserer Gemeinde. Es ist schwer erträglich. Durch den vorigen Pfarrer bin ich jedoch so mit der Gemeinde verbunden, dass ich meine ehrenamtlichen Tätigkeiten weiter ausübe.

Q24-133 priester sollten offiziell familie haben dürfen!

Q24-134 Als Religionslehrer in der gymnasialen Oberstufe erlebe ich häufig, dass die kirchliche Lehre zur Sexualität von den Jugendlichen in den meisten Fällen nicht mal ansatzweise verstanden und akzeptiert werden kann. Die Reaktionen reichen von Unverständnis über Lächerlichmachen bis hin zu echter Wut.

Q24-135 zu 1b: Ich glaube,dass für sehr viele, besonders für junge Leute, die kirchliche Lehre, auch dort, wo sie hilfreich sein könnte, völlig irrelevant ist. Es wird das, was diesbezüglich von der Kirche kommt, überhaupt nicht ernst genommen, weil es eben zutrifft, dass die Vorschriften von Menschen kommen, die weit weg vom normalen alltäglichen Leben sind. Vielleicht ändert sich da mit Papst Franziskus etwas ...

Q24-136 Leider sind die Fragestellungen dieses Katalogs oft zu einseitig und zu wenig differenzierend.So etwa die Fragen zur Machtausübung durch die Kirche. Das mag früher so gewesen sein und auch noch auf manchen Monsignori im Vatikan zutreffen, hat aber heute keine Bedeutung mehr. Das Kernproblem scheint mir, daß die Kirchenobrigkeit in einem Biotop lebensfremder Ahnungslosigkeit lebt, das durch einen undurchdringlichen Schutzwall traditioneller theologischer Festlegungen abgesichert ist.

Q24-137 Wenn jemand sich den Glauben an die Botschaft Jesu bewahrt hat und sein Gewissen sorgfältig bildet, braucht er keine Skrupel haben, sich über vieles in der Lehre der Kirche zu Sexualität, Ehe und Familie hinwegzusetzen.

Q24-138   Sinnvoll wäre meines Erachtens, der Gewissensentscheidung jedes Einzelnen zu diesen Themen mehr Platz einzuräumen. Dazu sollte aber für die Gewissensbildung der Menschen (angefangen vom Religionsunterricht bei den Kindern bis zu den Senioren)mehr Energie investiert werden.       

Q24-139 Seit "Humanae Vitae" ist für mich die kirchliche Lehre in Sachen "Sexualität, Geburtenkontrolle und Familie" nicht mehr relevant.

Q24-140 Die Kardinaele, Bischoefe und Priester haben bzgl Ehe und Familie und besondders bzgl Frauen KEIN, also NULL Ahnung. Sie wissen gar nicht, worueber sie reden! Es geht ihnen allein und ausschliesslich darum, ihre millelalterliche,feudalistische, absolutistische und totalitaere Macht aufrecht zu erhalten. Die Aussagen der Bibel und des CHristentum werden von den klerikern allein dazu missbraucht, veraendert ("interpretiert") und bis zur Unkenntlichkeit kaputtgeredet.  Die kath. Kirche muss endlich die UN-Menschenrechte anerkennen, ratifizieren und auch danach HANDELN!

Q24-141 Die kirchliche Lehre zu Sexualität, Ehe, Familie: ist weltfremd&  schadet dem Image der Kirche& stimmt mit Naturgesetz nicht überein& Stimmt mit den Worten Chrisi in der Bibel nicht überein& Stimmt it dem Urchristentum teilweise nicht überein& wird inkonsequent angewendet, wie etwa Zölibat (siehe unierte Ostkirchen)

Q24-142 Eine grundlegende Reform ist von Nöten. Wir leben Got5t sei Dank nicht mehr im Mittelalter.

Q24-143 Danke, für die Befragung und die Fragestellungen.

Q24-144 Umgang mit Homosexuellen und Lesben inakzeptabel mit  meinem Verständnis von Liebe und Gnade, Umgang mit Geschiedenen inakzetabel, Nöte der Menschen durch solche und ähnliche Probleme werden von  Kirche nichtmitgetragen!

Q24-145 die Kirche unterscheidet nicht zwischen Traum und Realität. Der Traum ist eine Ehe, die bis zum Tod dauert und alle Schwierigkeiten unschwer überwindet. Die Realität kennt viele - auch völlig schuldlos - zugeteilte Schicksalsschläge, die zum Scheitern der Ehe führen. Die Sexuallehre ist völlig überholt und dringend reformbedürftig.

Q24-146 Wenn die Kirche weiter bestehen soll, dann muss sie sich der Realität stellen und nicht in irgendwelchen Sphären schweben. Sprich: Das Wort Gottes in die heutige Zeit projezieren. Das Sprachgebrauch hat sich sicherlich in 2000 Jahren verändert.

Q24-147 Die Lehre war menschenverachtend, grausam, bigott...(s. Erlebnisse der Lena Christ in einem schwäbischen Nonnekloster in "Erinnerungen einer Überflüssigen" Heute ist sie weitgehend weltfremd bis verlogen. Eine christlich (Christus war frei, pragmatisch, den Menschen zugewandt..)Lehre zur Sexualität im menschlichen Leben hätte unsere Gesellschaft dringend nötig.  Es tötet nicht nur diese Wirtschaft, sondern auch diese Prostitution in Deutschland

Q24-148 wegen fehlender Akzeptanz kein Wunsch zu umfassenderer Kenntnis

Q24-149 1. Es geht nicht an, dass das zölibatäre Leben höher geachtet wird, als das Leben der Menschen in Ehe (Beziehungen) und Familie.  2. Sexualität ist grundsätzlich ein positiver menschlicher Wert und dient ebenfalls dazu, dass Menschen ein erfülltes Leben leben können. 3. Die Sprache in Zusammenhang mit Sexualität ist in kirchlichen Artikeln und Predigten häufig negativ besetzt oder ist so lieblich, dass sie realitätsfremd wirkt Insbesondere wird der gebrauchte Terminus von vielen Menschen nicht mehr verstanden. 4. Das tatsächliche Leben der Menschen entspricht weitgehend nicht den kirchlichen Vorstellungen. Die Lebensumstände werden häufig nicht wahrgenommen. (Was nicht sein darf ist nicht. Wenn die Frauen nicht arbeiten gehen würden, dann wäre alles viel besser....)

Q24-150 Ich bin der Meinung, dass es in der Kircher mehr besprochen werden sollte. Auch finde ich, dass das Zölibat abgeschafft werden sollte. Da jeder anderer Priester wie zum Beispiel ein evangelischer Priester darf ein Kind bekommen. Nur die katholischen Priester dürfen kein Kind bekommen. Und das finde ich das es schon veraltet ist und das ganze erneuert werden sollte. Es sollten auch diese Menschen heiraten dürfen und Sex haben und leben dürfen wie ganz normale Menschen. Generell finde ich das Thema zu mindestens in der katholischen Kircher veraltet wie zum Beispiel kein Sex vor der Ehe oder das man das Kind nicht abtreiben darf und diese ganzen Themen.

Q24-151 nebenbei möchte ich erwähnen, dass die Fragen nicht verständlich gestellt sind für Schüler. Ich musste oft meine Professorin fragen. Meine Meinung zu dem Thema Es ist ein Thema wie jedes andere und trotzdem wird darüber gesprochen wie sonst über kein anderes.  Die Situationen und auch die Menschen haben sich geändert. somit bin ich der Meinung das auch die Kirche sich ändern soll.  Was das Zölibat angeht, der Sex vor der Ehe, Verhütung und auch die Abtreibung.

Q24-152 Anmerkung zur Umfrage: Es wäre gut gewesen zu Beginn des Fragebogens zu definieren, was unter "kirchliche Lehren" verstanden wird. Die Fachbezeichnungen in der ersten Frage konnte ich nicht zuordnen, obwohl ich mir sicher bin, einiges über kirchliche Regeln zu wissen. Es war unklar, auf welche kirchliche Regeln sich die Fragen beziehen. Nicht alle sind gleich sinnvoll mMn, sie werden verschieden stark akzeptiert. Differnzierter Fagen hätten deshalb mehr Informationsgehalt. Auch die Abgrenzung der kirchlichen Lehre zu christlichen Basisannahmen ist mir unklar. zB erlebe ich das Gebot der Nächstenliebe als weithin akzeptiert und praktisch umsetzbar, wohingegen ich etwa das Verbot der Geburtenkontrolle nicht nachvollziehbar und nicht einhaltbar finde.  Tipp: falls Sie wieder einmal einen Fragebogen erstellen (was ich an sich toll finde, überhaupt die ganze Initiative!) könnte es Ihnen helfen, eine/n Psychologin/Psychologen zu Rate ziehen. Die haben viel Erfahrung mit dem Erstellen von Fragebögen! :)

Q24-153 Meiner Meinung nach befindet sich die Lehre der Kirche über oben genannte Themen einige Jahrzehnte, wenn nicht sogar einige Jahrhunderte im Rückstand.

Q24-154 zu 1.3.: Die kirchliche Lehre ist verständlich in Bezug auf die Frage, was die Kirche verlangt und was sie verbietet.  Die kirchliche Lehre ist aber absolut unverständlich, wenn es um die Begründung der Gebote bzw. Verbote geht. Die Kirche ist leider gegenüber den kompetenten Wissenschaften oft beratungsresistent.

Q24-155  Gott ist doch überall, warum wird man   von vielen Menschen dann  nich wahrgenommen wenn man bei den kirchlichen Institutionen nicht oft teilnimmt. Auch als  geschiedene <person ist man ausgestossen, gott stösst  niemanden aus. M>an kann nicht   über  etwas reden das masn dann nicht lebt.  Kirchensteuer wird aber verlangt und  als Tazfpate  bin ich dann unerwünscht. Es  gehört einfach viel Reformiert dsnn  würden viele >junge  >Menschen wieder kommen.  Wertigkeit sozialer <UMgang mit djeder Kategorie von Mensch ist notwendig! Doch die Voruteile und das Aburteilen regiert zur Zeit ganz groß! Lg. Renate

Q24-156 Wir, als Klasse, finden es schlecht, dass homosexuelle Paare nicht heiraten dürfen. Weiters finden wir es auch schlecht, dass man theoretisch keine Kondome benützen darf. Aber trotzdem ist die Kirche gegen Abtreibung! Warum lehnen Sie alle Verhütungsmethoden ab? Klar ist nicht, was sich die Kirche in bestimmten Fragen zu diesem Thema vorstellt.

Q24-157 Klerus sollte auch das vorleben, was er in der Predigt sagt.

Q24-158 Öffnen wir die Kirchentüre für jeden Menschen! Egal ob geschieden, wiederverheiratet, homosexuell.... WIR ALLE sind Kirche!!!!

Q24-159 keiner

Q24-160 Liebe hat kaum etwas mit Moralvorschriften zu tun. Die aktuellen Priester sind falsch ausgebildet, um Menschen hier etwas zu vermitteln - und sind psychisch betrachtet oft "Patienten" in diesem Themenbereich.

Q24-161 Als Schwuler bin ich aus der Kirche ausgetreten, weil ich keinen Verein finanziere, der mich ohnehin nicht will. Und die Kirche geht es nix an, wie ich lebe.

Q24-162 Die seinerzeitige Erklärung der österr. Bischöfe zu diesen Fragen erscheint mir ein geeigneter, menschlicher Weg.

Q24-163 Ich kenne alle kirchlichen Lehrer, halte sie aber als gläubige Christin, die geschieden und wiederverheiratet ist, für nicht lebbar. Für mich wäre eine Ehe auf Lebenszeit zwar eine schöne Vorstellung in der Realität zerbrechen aber immer mehr Ehen und die Menschen in diesen gescheiterten Beziehungen haben ein Recht auf eine neue Bindung ohne schlechtes Gewissen. Vor allem in kirchennahen Kreisen oder wenn die Kirche der Arbeitgeber ist, wird man zum Lügner, und gezwungen, die eigene Beziehung zu verleugnen, da das eigene Leben nicht mit dem der kirchlichen Moralvorstellungen korrespondiert.Ich habe das bei vielen und mir selbst erlebt wie demütigend und verletzend das ist

Q24-164 Eine klare Darstellung wird fast nicht,auf alle Fälle zu wenig und in schwer verständlicher Form den Gläubigen nahegebracht.

Q24-165 Ein großes Ärgernis ist die beschränkte Mündigkeit der Frauen, die nur mit der Tradition (an den Haaren hergezogen) begründet wird und nicht biblisch ist. Die Leibfeindlichkeit, die im Pflichtzölibat gipfelt, führt zu neurotischen Christen und ist möglicherweise mitschuldig, dass es soviel Klagen gegen Priester im Zusammenhang mit Gewalt und Pädophilie kommt. Auch die Doppelmoral, die man uns vorwirft, nährt sich aus dieser verklemmten Haltung gegen den von Gott geschaffenen Körper.

Q24-166 Zölibatär lebende Menschen sollten nicht die Regeln für das eheliche Leben festlegen. Das muss einseitig werden. Die Verantwortung des einzelnen sollte respektiert werden, ohne sich zum Richter über das Gewissen des anderen zu machen.

Q24-167 Die Kenntnis der Sexuallehre wird nicht umgesetzt, weil total realitätsfernste ! Soweit sie außerhalb der KIrche bekannt ist, wird sie belächelt bis total kritisiert, trifft aus Unverständnis und Ablehnung

Q24-168 Die Kenntnis der katholischen Lehre zu Ehe, Familie und Sexualität wird von vielen Gläubigen von vornherein für unbedeutend gehalten, da die Unvereinbarkeit mit der Wirklichkeit der Gläubigen von heute als gegeben angenommen wird.

Q24-169 Absolut nicht zeitgemäß, Beispiel Empfängnisverhütung mittels Kondom als Verbot - obwohl Schutz vor Ansteckung. So eine Auslegung empfinde ich als  Unmenschlich und entspricht einer mittelalterlichen Denkweise. Wenn sich hier und auch in anderen Belangen (Umgang mit Wiederverheirateten, Zölibat u.s.w.) nichts ändert, dann sehe ich schwarz für die Zukunft unserer Kirche.

Q24-170 Es muss sich die Kirche auch den neuzeitlichen Gegebenheiten anpassen und ändern. Frei werden von den alten Strukturen!  Und nicht Wasser predigen und selbst Wein trinken! Warum soll ein Priester im christlichem Glauben seinen ganz natürlichen sexuellen Bedürfnissen nicht nachkommen dürfen?

Q24-171 Ich halte die Lehre aus Humanae vitae für lebensfeindlich. Damals haben Laien beraten, ihre Beratung überzeugte die Klerikar, die anwesend waren, aber der Papst hat nicht zugehört und gegen eine bessere Einsicht versucht, seinen Willen durchzusetzen. Das konnte nicht gut gehen. Laien müssen in allen sie so existentiell betreffenden Dinge gehört werden UND ihre Beratung muss etwas bewirken!

Q24-172 Die richtige Einstellung zu Sexualität im Leben ist wichtig, dies darf jedoch von der Kirche weder zum Haupt-Thema noch zum Tabu-Thema gemacht werden. Der Großteil der heutigen Jugend erlebt den Zugang und den Umgang mit Sexualität offener und dadurch auch ehrlicher.        

Q24-173 die kirchliche Lehre ist teilweise repressiv. sie beleidigt die Menschen als würdevolle Individuen und soziale Entitäten.

Q24-174 größtmöglicher Gegensatz zwischen Lebenssituation und katholischer Lehre

Q24-175 ohne Sexualität, die gott gewollt ist, würde es uns nicht geben und ohne Frauen keine familiäre Religiosität oder sogar keine gesellschaftliche Verankerung christlicher Werte

Q24-176 Kirche sind wir alle und deshalb kann die Kirchenleitung nicht ohne Einbindung des „sensus fidelium“, des Glaubenssinns der Gläubigen, festschreiben, wie die Menschen ihr Leben zu gestalten haben. - Zum Verständnis von Partnerschaft und Ehe: Ohne Ausgrenzung muss Teilhabe am Leben der Gesamtgemeinde möglich bleiben:  Eucharistiefeiern, Erziehungsaufgaben, Kinder- , Jugend- und Erwachsenenpastoral. - Sexualität und Lebensweitergabe: Ehe bedeutet gegenseitige Verantwortungsübernahme, Familie bedeutet Verantwortungsübernahme über mehrere Generationen hinweg.   Den Laien wird die kirchliche Lehre, wie der Schutz des ungeborenen Lebens von oben herab gepredigt. Gleichzeitig wurden Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene von Kirchenbedienstete, wie Priester sexuell missbraucht und geschlagen. Darin sieht man auch dir Doppelmoral der Kirche. Die Opfer leiden bis heute. Die kirchlichen Täter werden von der Kirche geschont und kommen ungeschoren davon. Die Taten haben keine Folgen für die Täter.

Q24-177 Beim obligatorischen Eheunterricht vor unserer kirchlichen Trauung wurde uns vom Vertreter der Kirche vermittelt, daß die Sexualität in der Ehe  und de Familienplanung (Verhütung) eine reine Gewissenssache der Eheleute ist und sich die damalige Kirche nicht einmischt. Das im Jahr 1966 in der Diözese Salzburg.

Q24-178 gegen die Natur kann keiner Gesetzt erlassen, die dann auch eingehalten werden können. Sie, die Gesetzte werden hintergangen!

Q24-179 Die Schwierigkeit besteht darin, die kirchlichen Lehren im ALLTAG in die Praxis umzusetzen.

Q24-180 Ich finde diese Befragung der "Basisi" sehr positiv und sie lässt auf Veränderungen hoffen (weg von kirchlichen Vorschriften und hin zu den Ideen Christi)

Q24-181 Die Amtskirche sollte sich nicht überall einmischen und die Freiheit jedes Einzelnen respektieren und achten.

Q24-182 Die Kirche geht viel zu wenig auf die konkrete Situation der Familien ein. Für Kinder ist der ständige Streit der Eltern äußerst problematisch.

Q24-183 Die Lehre ist fast überhaupt nicht mehr mit der tatsächlichen Lebenswirklichkeit der Gläubigen in Einklang zu bringen. Mir ist unter den vielen Gläubigen, die ich kenne, nur eine einzige Person bekannt die streng nach diesen Regeln lebt, obwohl sich viele als praktizierende Katholiken bezeichnen würden. Bedauernswert ist, dass die Lehren der katholischen Kirche von Außenstehenden sehr häufig fast vollständig auf die wirklichkeitsfremde Sexuallehre beschränkt wird. Diese erscheint offenbar oft so abschreckend, dass eine weitere Beschäftigung mit der kirche nicht stattfindet, dass ihre weit wichtigeren Lehren (Nächstenliebe,...) und guten Taten in den Hintergrund tritt.

Q24-184 Weiß aus Erfahrung (mein Lebensgefährte), wie daraus resultierende Schuldgefühle das Leben beschwert und von der Kirche wegleitet. 

Q24-185 Nicht kulturelle Faktoren sind schuld, sondern die Kirche nimmt wissenschaftliche Erkenntnise aus Biologie, Psychologie, Soziologie,.. nicht entsprechend zur Kenntnis. Im Gegenteil sie bekämpft sie großteils, weil sie ihr nicht ins Konzept passen, dass macht sie bei den Menschen unglaubwürdig! Die kirchl. Lehre ist von einer Sexualneurose geprägt, weil nur die Angst vor Lust den Zölibat aufrechterhalten konnte - System bricht aus diesem Grund derzeit zusammen, weil kein Mensch mehr das ernstnimmt.  Die Kirche müsste sich zuerst mal bei den Millionen Menschen entschuldigen, denen sie die Freude an der Sexualität zerstört hat. Sie sollte sich dafür ein 10Jähriges Bußschweigen auferlegen (zumindest von zölibatärer Seite!!)

Q24-186 kein Kommentar

Q24-187 Zölibat sollte auf frei gewählter Basis möglich sein. Priester - kein Zölibat, wenn ein solches vom Einzelnen gewünscht - die Mitgliedschaft einer Ordensgemeinschaft wählen

Q24-188 Jeder Priester soll selbst entscheiden können über Ehe oder Zölibat!Ich bin mir sicher es gäbe keinen Priestermangel!

Q24-189 Unter Berücksichtigung der Lehre Jesu schöpft die kirchliche Lehre alle ihr gegeben  Möglichkeiten aus um den Menschen nahe zu sein und zu helfen.

Q24-190 Die SONDERstellung der Ehe, wie sie früher galt, gibt es heute nicht mehr. Das finde ich sehr schade! Abgesehen davon, müsste die Kirche aber die verschiedenen Lebensformen, die aus der heutigen Zeit nicht mehr wegzuleugnen sind,besser wahrnehmen und akzeptieren, will sie nicht viele Verzweifelte verlieren.

Q24-191 nachdem ich geschieden bin und wieder verheiratet war( mein Mann ist gestorben) war es für mich ein grosses Problem zu akzeptieren dass die Kath Kirche UNBARMHERZIG mir gegenüber war. Erst ein sehr guter Freund, kath. Priester hat mir geholfen! Seine Rede war: GOTT IST VIEL GRÖSSER! Ausserdem geben die Eheleute einander das Versprechen , der Priester ist nur Zeuge!  Christus, der Jude war! hat mit seinen Rabbinern grosse Probleme gehabt, er würde wie damals handeln und den ganzen Prunk und Plunder aus den Kirchen schmeissen und sie den Armen öffnen. Ich weiss, es ist eine Entwicklung, doch wo ist die Kirche der Armen? Wo gibt es eine Gewissensfreiheit? Wir sind von der Erbschuld befreit!!!!! Gott will uns glücklich sehen!!!!!!

Q24-192 Der Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen wird von mangelnder Barmherzigkeit geprägt.

Q24-193 Große gesellschaftliche Umbrüche und neue wissenschaftliche Erkenntnisse verlangen eine neue Betrachtungsweise und Herangehungsweise, sonst wird die Kluft zur Realität noch größer und es droht eine noch stärkere Abwanderung.

Q24-194 Gerade in Fragen der Sexualmoral sollten kirchlische Lehrmeinungen unverbindlich bleiben und den tatsächlichen Lebensgewohnheiten und Formen der heutigen Zeit entsprechen

Q24-195 Reformbedürftig

Q24-196 Wünschenswert - lebensbejahend: - Sakramente für Geschiedene und Wiederverheiratete - Berücksichtigung der      individuellen Umstände,  - Berücksichtigung der Situation von Patchwork-Familien - Zölibat lockern - Verheiratete vermehrt zum Priesteramt zulassen - Empfängnisverhütung (entsprechend dem heutigen Standard) zulassen - dadurch    Vermeiden von vielen legalen und illegalen Abtreibungen - Flexibilität im Umgang mit multikonfessionellen Ehen

Q24-197 Sowohl Kenntnis als auch Akzeptanz ist allgemein selten feststellbar, Barmherzigere Formulierungen und mehr Transparents daher notwendig

Q24-198 Die Fragen sind sehr kompliziert und teilweise schwer verständlich formuliert.

Q24-199 keine Hilfe zum sinnerfüllten Leben mit Selbstverantwortung

Q24-200 Die geschiedenen Wiederverheirateten werden beim Kirchenbesuch als "Aussätzige"  angesehen& auch die Entscheidung zur Kommunion zu gehen, dem Geschiedenen zu überlassen, ist eigentlich "feige Entscheidungsübertragung" der Kirche/Theologen an den "Sünder"! 

Q24-201 - es gibt das Scheitern - auch in Beziehungen und dem sollte auch berücksichtigt werden - Menschen sind schon genug gestraft, wenn ihre Beziehung in Brüche geht, obwohl sie sich um ein Gelingen bemüht haben - und werden dann wegen der Scheidung "bestraft", obwohl sie gerade da auch Unterstüzung bräuchten - ein Bruch einer Beziehung hat auch da Folgen, wenn es noch gar keinen Trauschein gab

Q24-202 Konstruktive Kritik ja Purer Populismus und falsch verstandene kirchliche Lehre ist abzulehnen!  Unsere Kirche ist über Jahrtausende gewachsen und wird mittlerweile von Innen heraus zerstört, weil manche meinem dem Zeitgeist nachgeben zu müssen!  Dabei ist genau das die Ursache fuer unsere Probleme!

Q24-203 Sexualität ausschließlich in der Ehe zu leben ist sehr sinnvoll. Keine Verhütungsmittel benützen zu dürfen ist einfach praktisch undurchführbar

Q24-204 Kirche: in sozialen Fragen als kompetent anerkannt, in dieser Frage nicht

Q24-205 (Kor. 1:13 ff) ... ehemals, da ich ein Kind war ... (und jetzt setzen Sie bitte alle Positivae Pubernaliae Paulinae ein)& jedoch heute ... (Mil.-Dienstl. Vorschriften betr. exakte Ausübung X-tentum& gez.: Paulus, siehe Eph.).- Nöh. X-tentum ist ursprünglich zutiefst buddhistisch - und diesen Geist zu vermitteln fand ich noch kam jemanden.

Q24-206 meine erste Reaktion auf den Fragebogen war: "nicht schon wieder das Thema Sexualität für eine Bischofssynode von älteren Zölibatären, denen jede Erfahrung zu diesem Thema fehlt und die Generationen von Eheleuten die Sexualität verteufelt und mit Sünde und Höllenstrafen verknüpft haben!! Es gäbe wichtigere Themen wie z.B. Spiritualität mit denen sich eine Bischofssynode beschäftigen sollte!!!"

Q24-207 ich bin aus diesem Verein ausgetreten da Bevormundung und rückständige Ansichten dem heutigen Weltbild nicht entsprechen und Wege zu Gott besser und sinnvoller vermittelt werden können. Auch denke ich, dass Religion und Kirche einen besseren Weg der Begleitung zur Erlösung finden müssen und ein Zugehen auf heutige Gegebenheiten unbedingt von Nöten wäre. Diktatorische Ansichten der Würdenträger und eine von oben herab regelnde Obrigkeit führen zwangsläufig zur Abwanderung und zum Unverständnis.

Q24-208 sexuelle Orientierung wird nicht anerkannt Geschiedene Wiederverheiratete werden abgelehnt Frauen in der Kirche über weite Strecken nur für Hilfsdienste - zuwenig in der Führungsebene

Q24-209 Die offizielle Lehrmeinung der Kirche ist einem Gesellschaftsmodell verpflichtet, das so nicht mehr besteht und hält an einer Lebenswirklichkeit fest, dike nicht mehr zeitgemäß ist.

Q24-210 Der Sexualtrieb wurde von der Kirche bisher unterschätzt und deshalb geriet die katholische Kirche durch das Festhalten am Zölibat in der letzten Zeit in große Schwierigkeiten.  Geschlechtsverkehr vor der Ehe zu verbieten ist gegen die Natur und von den meisten Menschen nicht einhaltbar. Diese Vorschrift wird kaum von jemandem ernst genommen und daher sollte man sich davon verabschieden. Dagegen sollte man den Respekt und die Verantwortung, die zwei Menschen im Umgang miteinander in den Vordergrund stellen und die Missachtung der Würde des Partners    

Q24-211 Es ist unendlich befremdlich, dass man der Meinung ist, Lebensäußerungen wie Sexualität, Vitalität, Spiritualität mit "Lehren" "regeln" zu können. Fachlich gesprochen ist diese rein "extrinsische" Orientierung meiner Ansicht nach Leben verachtend, und naiv bis lächerlich.  Zudem ist solches Denken hochgradig anmaßend und Menschen- und Leben verachtend: wie bitte schön kann man auf die Idee kommen, zu meinen, besser zu wissen, was jemand anders von seinen eigenen Lebens- und Spiritualitätserfahrungen halten kann und soll? Es gibt nur eines: zuhören und sehen.

Q24-212 Die katholische Sexualmoral ist vorwiegend in Klischees bekannt. Die Realität der Familien wird von der katholischen Nomenklatura gezielt ignoriert, d.h. die Hälfte der Familien sind Patchworkfamilien, die sich redlich plagen, unter wirtschaftlichem Druck ihre Kinder zu einem Leben als anständige Menschen zu geleiten. Dabei werden sie von der Katholischen Kirche nicht nur allein gelassen, sondern auch behindert und mit Schuldgefühlen traktiert. Beispiel: Einem geschiedenen wiederverheirateten Ehepaar, das in der Kirche leben WILL, die Kommunion zu verweigern, das ist das Gegenteil von Seelsorge, das ist obrigkeitliche Lebensfeindlichkeit.

Q24-213 Was Not tut, ist aggiornamento.

Q24-214 Die kirchliche Lehre zur Sexualität wird in den Pfarren so gut wie nicht weitergegeben. Dort wo sie aber bekannt gemacht wird, ist sie auch einsichtig und wird in der Regel gut angenommen, auch von kirchnfernen! Man kann nicht ständig gegen etwas wettern und zugleich die Leute blöd sterben lassen.

Q24-215 Also ich kenne keinen, der die Verwendung eines Kondoms beichten würde. Das soll nur ein Beispiel sein, dass kaum jemand, und nicht einmal der Klerus, an die katholische Sexuallehre glaubt. Da sie niemand einhalten kann, halte ich sie für eine vorsätzlich gestellte Sündenfalle um den Gläubigen Schuld zu geben, im Fall wenn sonst schon keine zu finden wäre.

Q24-216 Der Hauptgrund weshalb die Lehre  von vielen nicht angenommen wird, ist die Tatsache, dass sie von unerheirateten Maennern ausgelegt wird, die wirklich die Umstaende in Familien nicht verstehen. Geburtenkontrolle und die harte Linie gegenueber Wiederverheiratenden sollte mit Laien studiert werden. Wir koennen etwas von der Ostkirche lernen!

Q24-217 Die Menschen haben meist ein recht feines Gespür, wie sie ihre Sexualität, ihr Ehe- und Familienleben gestalten wollen. Sie möchten ohne Druck von außen/0ben, ihrer eigenen Verantwortung entsprechend, ihr Leben gestalten.

Q24-218 Sehr suggsetiv diese Fragen.

Q24-219 Die Lehren sind veraltet und nicht zeitgemäß. Aßerdem wurden sie ausschließlich von Männern gestellt. Frauen haben immer schon eine untergeordnete Rolle in der Kirche einnehmen müssen. Dies sollte sich ändern!

Q24-220 Die kirchlichen Würdenträger und geistlichen Vertreter verlangen hier etwas von den Gläubigen was sie selbst nie gehalten haben aber den Menschen gegenüber Macht ausüben und Angst machen.

Q24-221 Die Blickrichtung auf die Empfängnisverhütung muss geändert werden. Wo keine Befruchtung geschehen kann (etwa Kondom) wird auch kein Leben vernichtet. Gegenüber der Sünde der Abtreibung ist Empfängnisverhütung vielleicht nicht von Gott gewollt, aber eher "Lässlich", denn die Christlichen (und jüdischen) Lebensregeln stammen aus einer Zeit, als die Erde Platz für alle hatte, ja als große Familien überlebenswichtig waren.  Und das wusste natürlich auch der "Allwissende"-

Q24-222 sehr weltfremd, Menschen werden in ihren persönlichen Lebenssituationen nicht abgeholt  bzw. in Schwierigkeiten nicht begleitet.

Q24-223 Mit einer konservativen Auslegung der Sexualmoral schadet die Kirche ihrer Mission mehr, als sie sie erfüllt. Beispielsweise ist die Haltung zur Homosexualität nicht verständlich. Wenn es bei vielen Menschen einen natürlichen Hang zur Sexualität ist, und dies entgegen vieler Meinungen keine Krankheit o.ä. ist, sollte dies als Teil der Schöpfung und Variation des Menschen als Kreation Gottes gesehen werden, anstatt als etwas unnatürliches und etwas, was unterdrückt werden muss. Viele Homosexuelle könnten sich den Lehren der Nächstenliebe etc. der Kirche zuwenden, wenn sie sich nicht von dieser Sexualmoral ausgeschlossen fühlten. Mit der strikten Haltung, beispielsweise bei der Einführung der gleichgeschlechtlichen Ehe in Frankreich, nährt die Kirche auch einen Konflikt zwischen traditionalistischen und progessiven Anschauungen, der bedenkenswerte Ausmaße annimmt. Wenn die Kirche den Lehren Jesus Chritus folgte, müsste sie Außenseiter, wie Homosexuelle, beschützen, anstatt sie durch ihren Diskurs weiter auszugrenzen.

Q24-224 Die kirchliche Lehre geht weit über das hinaus, was Jesus über diese Bereiche gesagt hat. Sie gibt penible Regeln, wo die Eigenverantwortung der ChristInnen (geistbegabt!) gefragt ist.

Q24-225 hängt wesentlich vom Priester ab. Da gibt es viele, die mit beiden Beinen im Leben stehen und auch gute geistige Führung anbieten und geben, und manche, zu denen man halt nicht geht. Das systematische Vertuschen der Kirche von Missbrauchsfällen steigert auch nicht das Vertrauen in sie. Die eingesetzte Klasnic-Komission war ein erster guter Schritt dieses notwendige Vertrauen wieder langsam aufzubauen.

Q24-226 Soweit sich unsere Mitmenschen heute überhaupt noch um die "kirchliche Lehre" zu diesem Thema kümmern, sollten  ihnen Entscheidungen nach dem eigenen Gewissen zugestanden werden.

Q24-227 Für mich ist der Komplex der Sexualität im allgemeinen von der Kirche als Institution nur völlig verkrampft und lediglich voller Regeln dargestellt. Jede natürliche Freude am Menschsein mit allen seinen (positiven) Fasetten wird in Frage gestellt, als wäre Sexualität per se etwas Sündhaftes.

Q24-228 Wenn Sexualität aus Liebe zum Partner/zur Partnerin geschieht und in gegenseitiger Achtung vollzogen wird, sollte der Geschlechtsakt von der Kirche akzeptiert werden - auch wenn kein Kind dabei gezeugt wird, oder kein Trauschein vorliegt.

Q24-229 Man soll freie Sexualitaet haben mit der Partnerin, egal welche Religion oder Herkunft si ehat, denn es ist alles vom Herzen kommend!

Q24-230 Ich bin als verheiratete Erwachsene getauft worden und unser Liebesleben hat sich durch das Katholischwerden nicht geändert, nur die Ehrfurcht vor dem Leben hat eine bessere Grundlage (als bisher: subjektives Bauchgefühl) erhalten. Homosexualität ist soziale Realität und es ist absolut unzeitgemäß dieses Faktum zu ignorieren oder zu verdammen!

Q24-231 Ich bin eigentlich ein Mensch, der am religiösen Leben teilnimmt. Habe aber seit der Schule fast nichts mehr über die Lehre der Kirche gehört. In der Kirche wird nur das Evangelium wiederholt.

Q24-232 zu den Fragen möchte ich anmerken: so, wie sie gestellt sind, ist nicht ganz klar, ob ich aus meiner persönlichen Haltung/Lebenssituation heraus antworten soll oder ob ich angeben soll, was ich denke, was die allg. Meinung ist. Zum Thema: Persönlich glaube ich, dass die Kirche etwas Wertvolles einbringen kann, z.B. Schutz von Leben (ungeborenes, geborenes, Mann, Frau), dass Sexualität bzw. sexuelle Handlungen etwas Wertvolles, tief berührendes sein können und daher einen besonderen Rahmen brauchen usw. // mit der Meinung, dass das Hauptziel die Zeugung von Kindern ist bzw. dass allein die Ehe der geschützte Rahmen für Sexualität ist, wird sich die Kirche in der heutigen Zeit schwer tun, diese Botschaft zu vermitteln... v.a. auch weil Jugendliche heute erleben, dass die Ehe allein (s. Scheidungsrate) kein Garant für eine dauernde, geborgene Beziehung ist.

Q24-233 Hier reden Blinde von der Farbe. Selbst wenn verheiratete Laien als Berater herangezogen wurden (wie bei Humanae vitae), wurden ihre Stellungnahmen nicht in die Entscheidung eingebaut.

Q24-234 * kein junger Mensch nimmt die kirchlichen Dogmen für respektabel, weil sie an der Natürlichkeit und an der gesellschaftlichen Situation komplett vorbeigeht. Die Anzahl der unehelichen Kindern schon zur Zeit meiner Großmutter bis in die Gegenwart zeigt, dass die Realität schon lange eine andere ist als jene, die die Kirche predigt. Zusätzlich empfinde ich diese Abgehobenheit der kirchlichen Sexualregeln auch dadurch verstärkt, dass sich zölibatäre Menschen in ihrer Natürlichkeit stark einschränken müssen und im daraus resultierenden unauthentischen Rollenspiel entweder unverständliche Dogmen predigen, die vom Volke ignoriert werden, ein Suchtproblem entwickeln oder sich selbst nicht dran halten, was ich für vernünftig und natürlich halte, aber gegen die aktuellen Regelungen eines Macht-Großkonzerns vrstößt, der mit wenig Gefühl für den Alltag, die Menschen und deren Problem versucht, sich mündiger Menschen zu bemächtigen, obwohl man selbst schwer unglaubwürdig agiert, ob bei Groer und allen schlimmen Fällen rund um die ganze Welt. Mit einem natürlicheren Zugang zu den Menschen würden viele verklemmte Schweinereien innerhalb der Organisation nicht passieren!

Q24-235 völlig praxisfern. Das Wort "verständlich" verstehe ich als "weiß was damit gemeint/gewollt wird" (und nicht warum)

Q24-236 Die Lehre der Kirche sollte meiner Ansicht nach hier anstatt konkrete Vorschriften über Art und Weise der Verhütung oder auch der konkreten Form des Zusammenlebens zu vermitteln, vielmehr die prinzipiellen Werte von Liebe, Vertrauen und Treue, verantworteter Partnerschaft und Familie, gegenseitigem Respekt, Achtung der Würde auch der Kinder und verantworteter Elternschaft in den Mittelpunkt nehmen. Wenn diese Werte freiwillig als gut und richtig angenommen werden, verhelfen sie den Menschen wirklich glücklich zu leben. Da wir alle aber unsere Fehler haben wird es häufig vorkommen, dass wir diesem Ideal nicht immer entsprechen,was uns selber belastet (z.B. Geschiedene). Gerade dann brauchen wir aber eine Kirche, die uns in unserer Unzulänglichkeit annimmt anstatt uns von den Sakramenten und damit von der Gemeinschaft auszuschließen.

Q24-237 es wird nicht die gemeinsame Basis aller Menschen (Geschöpfe Gottes mit Würde) gesucht, ebenso besteht nicht die Bereitschaft zum Hören --- "ghettomentalität" wird gepflegt anstatt sich den Problemen der Zeit zu stellen

Q24-238 Ich hoffe sehr, dass es nicht beim Anschein, der durch Papst Fanziskus entstanden ist bleibt. Denn niemand braucht eine Kirche, die nicht dazu beiträgt, daß individuelles und kollektives leben gelingen kann, sondern statt dessen nur Behauptungen aufstellt. Das Paradies ist im Diesseits - oder eben nicht. Ewigeas Leben kann nur der gewinnen, der für andere etwas dazu beiträgt. Mit abgehobener Guru-Allüre ist das nicht möglich. Vorerst weist Franziskuas den richtigen Weg. Es ist vielleicht die letzte Chance für diese Kirche!

Q24-239 Die Geschichte mit Wasser und Wein

Q24-240 Es wird nie anerkannt, dass es unschuldig Geschiedene gibt, die aber auch vom Sakramentempfang ausgeschlossen sind.

Q24-241 Die Kirche ist nicht kompetent in diesen Fragen, und daher wird sie hier nicht ernst genommen. "Vorschriften" in der Lehre bezüglich Empfängnisverhütung entsprechen nicht der Lebenswirklichkeit. Außerdem würden sie, wenn befolgt, dazu beitragen, vor allem Druck für die Frauen zu erzeugen.

Q24-242 Barmherzigkeit, nicht Strenge, Trost, nicht Gesetzestreue, Anleitung, nicht Verurteilung.

Q24-243 Vielleicht war die kirchliche Lehre früher als ein Schutz für Frauen gedacht. Als mündiger Mensch gestehe ich der Kirche kein Mitspracherecht in der Ausübung meiner Sexualität zu, wenn sie nicht andere schädigt.

Q24-244 als evangelischer christ finde ich es traurig, daß es immer noch keine wirkliche ökumene gibt, und wir z.b. vom Abendmahl in kathol. feiern ausgeschlossen sind.  verheiratete geistliche haben schon einen anderen zugang zum leben in partnerschaft  ich bin nicht sicher, ob es wirklich eine art unterricht für erwachsene in religiösen fragen gibt, und wenn, ob dieses angebot attraktiv genug ist und das volk anspricht.

Q24-245 Kirchliche Lehre wird in meinem Umfeld in Vorbereitungsstundene (Taufe, Erstkommunion, etc. sowie Religionsunterricht, JS-, Jugendstunden,Messe, Diskussionsrunden, etc.) weitergegeben. Dabei wird aber sehr sehr oft die "Lebensnähe" außer Acht gelassen. Sogenannte "Selbsthilfegruppen" von einem/r Fachmann/-frau geleitet fehlen. Heute arbeiten meist beide Eltern und sind meist mit all ihren Verpflichtungen überfordert - das Angebot sollte darauf abgestimmt werden ("Elterncoaching" wäre doch was!).

Q24-246 Es bedarf dringend einer Aktualisierung der kirchlichen Lehre zu Ehe ....., da die neuen Gegebenheiten neue Fragen stellen (Beziehung vor der Heirat, Kinderzahl, Scheidung, Homosexualität,.... Das Thema der Familienplanung/Verhütung ist durch den Naturrechtsgedanken dermaßen eng seitens des Vatikan, dass hier dringend Handlungsbedarf besteht. Hier ist es im Sinn des Evangeliums verantwortungslos, nur natürliche Methoden zuzulassen. Zölibatär lebende Männer dürfen nicht über derart wichtige Dinge einer Ehe einfach Urteile und Verurteilungen fällen.

Q24-247 Ich würde mir eine offenere Institut Kirche (Geschiedene, Frauenämter, Zölibat, Sexualität, Homosexualität), die auch situativ auf Gemeindemitglieder eingeht, wünschen.

Q24-248 Die derzeit geltende Sexual-Lehre finde ich als realitätsfremd und auch die psychische und körperliche Gesundheit gefährdent. Vielen bleibt nur übrig, sie zu umgehen, dabei entsteht aber auch eine Hemmung, Einschränkung, die in vielerlei Hinsicht möglich ist. Der Großteil der Menschen hat sich deswegen schon von der Kirche weitgehend oder ganz verabschiedet. Das hat für den einzelnen die Folge der sprirituellen Verarmung, oft auch der ethischen, da die stützende und stärkende Gemeinschaft fehlt. Gesellschaftlich gesehen, sind die Folgen auch sehr schwerwiegend: ethische Verrohung, Flucht in Esotherik, Konsum, Alkohol. Es ist eine neue Form von Egozentrik entstanden, die auf den ersten Blick sehr aufgeklärt und befreit wirkt, auf den zweiten Blick wird aber die Verarmung an gesellschaftlicher und familiärer Solidarität deutlich. Natürlich gibt es auch positive Kräfte in unserer Gesellschaft. Das beweist die Aktion Licht ins Dunkel. Aber trotzdem sehe ich aber vielfach diese Leere an geistiger Verbindung der Gemeinschaften unserer Gesellschaft.

Q24-249 Der Wille zur Auseinandersetzung mit der Lehrmeinung der Kirche ist kaum mehr vorhanden, da diese als zu wenig lebensrelevant gesehen wird und kaum eine diskussionsbereitschaft von kirchlicher Lehramtsseite signalisiert wird.

Q24-250 1.3. Die Frage ist für uns leider nicht beantwortbar, da inhaltlich zweideutig.

Q24-251 Ich selbst habe sehlischen Schaden erlitten durch übermächtige Macht der kirchlichen Lehre die nicht auf den Menschen eingeht. Sexualität war und ist in der Kirche immer noch ein Tabuthema und wurde uns Cristen zu sehr als etwas negatives sugeriert. Auch die Verhütungsmittel die uns Menschen teilweise eine Hilfe sein sollen,werden von der Kirche als Sünde uns criesten auferlegt.Die Kirche hat dadurch viel an Glaubwürdigkeit und Akzeptanz verloren. Sowie auch in der Zölibatsfrage, wo dadurch die letzten Priester verheizt werden

Q24-252 Die kirchliche Lehre ist heute nicht mehr zeitgerecht! Es wird schon jahrzehnte lang anders gelebt!

Q24-253 Die Kirche ist inzwischen die einzige moralische Instanz, von der ich erwarte, dass sie für alle Katholiken gleichermaßen gültige Verhaltensweisen vorgibt. Diese sollten aber auch weitgehend mit den moralischen Vorstellungen anderer Konfessionen (z.B.: Islam, andere christliche Religionen) übereinstimmen.

Q24-254 Wird nicht gelebt. Dir Kirche läßt die Gläubigen mit ihren Problemen im Leben im Regen stehen und das mit gehobenem Zeigefinger.

Q24-255 Vieles ist nicht mehr zeitgemäß,wird aber dennoch von der Amtskirche vertreten.Christen, die die Lehre ernst nehmen wollen, aber "versagt" haben (Scheidung,...)haben es schwer.Einiges wird schon lockerer und menschenfreundlicher gesehen,die Menschen bekommen allerdings nicht mit, dass die Kirche in etlichen Fragen schon toleranter ist (weil sie das auch nicht öffentlich, sondern nur in kleineren Kreisen tut)z. B. Scheidung, Empfängnisverhütung.  Öffentliche Bekenntnisse wären sehr wichtig.

Q24-256 Die Kirche maßt sich Einschränkungen in Bereichen des Sexuallebens an, die den natürlichen Bedürfnissen widersprechen. Auch Homosexualität (für beide Geschlechter) ist für manche Menschen ein sexuelles Bedürfnis, das nicht eingeschränkt werden dürfte& es geht Dritte überhaupt nichts an.

Q24-257 Lehre wird kaum akzeptiert, weil sie nicht der Lebenswirklichkeit entspricht

Q24-258 Rückblickend auf mein Leben hat mich die kath. Kirche mit der zwingenden Einhaltung der Sexualmoral "neurotisiert". Jetzt erkenne ich allmählich, dass vieles ein Druckmittel, entsprungen aus einem sich im Laufe der Jahrhunderte  angemaßten Machtmonopol war. Im Eheunterricht vor ca. 50 Jahren hieß es: ehel. Verkehr ist nur erlaubt, wenn er der Zeugung von Nachkommen dient. Ein Verstoß dagegen wurde als Schwere Sünde gewertet : ab in den Beichtstuhl! das ist nur ein Beispiel. Heute frage ich mich, woher aus der Hl. Schrift nimmt die kath. Kirche die Legitimation dazu.

Q24-259 Die Kirche(nicht Jesus) verstößt gegen Naturgesetze und reglementiert individuelle Veranlagungen, die sonst niemanden schaden. Homosexuelität/Transexualismus/Geschlechtsorientierung/Gender ist angeboren. Das Zölibath ist nur eine Maßnahme, um Reichtum anzuhäufen und ist überhaupt nicht Gottes/Jesus wille.

Q24-260 Was ist Naturrecht?

Q24-261 Ich bin der Ansicht, dass die ursprüngliche Lehre der Bibel von den katholischen Oberhäuptern und vielen Priestern missinterpretiert wird. Ich finde es sehr wichtig, zwischen der Biblischen Lehre und den aktuellen Geschehnissen des Lebens bzw. individuellen Erfahrungen eine Brücke zu bauen. Dazu gehört emotionale und geistige Reife der Lehrenden und Priester.

Q24-262 Es wird viel zu wenig auf die konkrete Lebenssituation der heutigen Menschen eingegangen. Man vesteift sich dagegen auf angeblich "ewig" gültige Gesetze, die jedoch zeitbedingt festgelegt wurden.

Q24-263 Geschlechtsverkehr nur in der Ehe und ausschließlich zum Kinderzeugen ist weltfremd. Das Verbot der Familienplanung mit der Pille& Kondomen& Spiralen& Eileiter- und Samenleiterunterbindung usw. führt dazu dass Großteile der gebärfähigen Frauen (und auch deren Männer) in Kauf nehmen in der Sünde zu leben. Dass geschiedene wiederverheiratete Frauen und Männer von der Kommunion ausgeschlossen sind ist zwar Kirchenrecht, wird aber Gott sei dank von den Kommunionausteilern übersehen (sollte aber unbedingt geregelt werden.

Q24-264 Ich habe es als regelmäßiger Kirchgänger noch nie erlebt, dass diese Problematik angesprochen worden wäre bei einer Sonntagspredigt und passenden Evangeliumsstellen oder passender Lesung. Ich bin 73 Jahre alt.

Q24-265 Die Fragen sind aber schon eher polemisch. Z.B. von Personen festgelegt, die selbst keine Ahnung von Ehe und Familie haben - ich denke, dass fast jeder Mensch in einer Familie aufgewachsen ist und auch die entsprechenden Problematiken mitbekommt. Um ein Verständnis für die Probleme zu haben, muss man meiner Ansicht nach nicht unbedingt auch in einer Partnerschaft leben. Wahrscheinlich gibt es auch nicht so wenige Kleriker, die in jungen Jahren mal eine Freundin hatten (vor der Priesterweihe &-)

Q24-266 Christus hat eine Frohbotschaft verkündet, nicht eine Drohbotschaft.

Q24-267 Ich finde es sehr bedauernswert, dass Kirche vom überwiegenden Großteil der Bevölkerung nicht ernst genommen wird, und zwar deshalb, weil die kirchliche Lehrmeinung als so weit entfernt von der realen Lebenswelt der Menschen empfunden wird.... und dies zu recht! Weil die Lehre so extrem streng ausgelegt wird. Wirkich schade! Wo Kirche eigentlich so viel Wertvolles beizutragen hätte. Und Jesus immer so nahe bei den Menschen war... Wenn wir als Kirche vor allem unser Wesentliches vor Augen haben: dass es um das Leben geht, um ein Leben möglichst in Fülle und LIebe, dann kommt unsere Botschaft bei den Menschen an.  Und nicht wenn von oben - durch Bischöfe und Rom (bis vor Papst Franziskus) - dies kaum im Blick behalten wird, sondern das Leben bis ins Detail reglementiert wird. Wirklich beschämend für unsere Kirche und schade! Irritierend finde ich auch die Fragestellung 1.10 "Behindern kulturelle Faktoren die Akzeptanz der kirchlichen Lehre?" Warum wird immer angenommen, dass "die Welt" so schlecht ist? Es ist umgekehrt: die Lehre der Kirche behindert sich selbst, einen wertvollen Beitrag im Leben der Menschen leisten zu können.

Q24-268 Leider kenne ich aus nahem Beziehungsbereich "gelebte kirchliche Sexualmoral". Diese Personen erlebe ich als krank!

Q24-269 Wiederverheiratete Geschiedene,die sich bemühen, nach den 10 Geboten Gottes zu leben, sollten auch Zugang zu allen Sakramenten bekommen.

Q24-270 Es gibt nur wenige wichtige Teile der Lehre, die nicht förderlich sind.

Q24-271 Ich finde es gut, dass es eine Orientierung seitens der Kirche gibt und das diese nicht dem Zeitgeist unterworfen wird

Q24-272 veraltert& an gesellschaftlichen Problemen vorbei& nicht geschlechtergerecht gestaltet

Q24-273 z.B. christliche Familie hat 8 oder 12 Kinder (wird als Vorbild von einem polnischen Pfarrer hingestellt) Verweigert Menschen, die nicht kirchlich verheiratet sind, aber zusammenleben, die Eucharistie (auch geschiedenen Wiederverheirateten, da sie ja nicht bereuen)

Q24-274 Hier handelt es sich um den Bereich der kirchlichen Lehre, der auch unter Nichtgläubigen weitgehend bekannt ist. Die Nichtakzeptanz dieser Lehre bei den Nichtgläubigen aber auch bei einem Großteil der Gläubigen ist in der heutigen Zeit als das größte Hindernis auf dem Wege zum Glauben anzusehen.

Q24-275 Die Ausübung in der Praxis gehört grundlegend reformiert!

Q24-276 Es soll akzeptiert werden, dass man in der Ehe auch sexuelles Vergnügen mit Verhütungsmittel hat.

Q24-277 Gerade im Punkt der Homosexualität ist hier ziemilich viel Heuchelei festzustellen. Laut Richard Sipe und anderen seriösen Autoren lebt nur ca. 1/3 des Klerus zölibatär, 30-50% sind homosexuell. Dass dann homosexuelle Menschen zu Sündenböcken deklariert werden (siehe Ratzinger-Dokument), die für den Verfall der Gesellschaft verantwortlich gemacht werden, ist schwer erträglich.  Ich kenne sehr gute, verantwortungsbewusste homo- und heterosexelle nicht zölibatär lebende Priester. Wann wird die katholische Kirche endlich authentisch?

Q24-278 Christen haben von Anfang an Kindesweglegung (und Abtreibung) nicht praktiziert. Wenn wir 100.000 Einzelbestimmungen brauchen, hätten wir gleich beim Mosaischen Gesetz bleiben können Unserem Herz (gemeinsam) zu folgen, ist doch unser Weg

Q24-279 Die kirchliche Lehre hat meiner Meinung nach mit einem gläubigen und erfüllten Leben in Liebe nichts zu tun.

Q24-280 Bestimmte Veränderungen der Gesellschaft (neue Familinekonzepte, Homosexualität, Feminismus, Sexualität) erfordern zumindest Anpassungen in der kath. Kirche. Der Glauben muss in unserer heutigen Welt auch für Menschen lebbar sein, die nicht als komplett entrückt leben wollen/können

Q24-281 Es sollten Priester und Laien mehr Zeit für seelsorgliche Gespräche und Begleitung haben. Damit sich Christen auch im Alltag von Ehe und Familie unterstützt wissen.

Q24-282 die derzeitige Lebensweise und zum Teil Notwendigkeit der Lebenssituationen deckt sich mit den gedachten Verhaltensweise der Kirche nicht. Eine Einhaltung der Vor-Schriften ist daher für die meisten Menschen schwer.

Q24-283 Vor allem sollte man eine Trennung von Eheleuten die länger als 3 Jahre dauert als Realität akzeptieren.

Q24-284 abzielen bitte ohne "h" schreiben! Fragen verständlicher und einfacher formulieren!

Q24-285 Priester sollten endlich heiraten dürfen, wie sollten sie sonst bei Tauf- oder Brautgesprächen realistisch klingen? Die Kirche soll ihre Reichtümer aufteilen und nicht immer Ärmere zur Kasse bitten!

Q24-286 Die kirchliche Lehre ist weitgehend bekannt, jedoch nicht dem Leben entsprechend.

Q24-287 Die Kirche predigt Wasser und genießt den Wein: Selbst in den eigenen Reihen der Kirche - vor allem bei Hauptamlichen die nicht dem Priestertum angehören - wird zu "weltlich" entschieden. Auf der Kanzel aber etwas anderes gepredigt. z.B. gibt es im Bistum Osnabrück eine hohe Anzahl von "Ehenichtigkeits Erklärungen" auch im Generalvikariat. Hier ist doch etwas faul, oder?

Q24-288 Schade, dass die Kirche mit ihren bei weitem überzogenen Vorschriften und der großen Ferne zum Alltagsleben der Menschen keine wirkliche Orientierung mehr gibt.

Q24-289 Die kirchlichen Vorstellungen sind mit der Realität nicht vereinbar. Die Notwendigkeit des Zölibats ist nicht nachvollziehbar

Q24-290 Die kath. Kirche wird in diesen Fragen kaum noch gehört, weil ihre Lehre weitgehend "am Leben vorbei" geht - deswegen Schwierigkeiten bei der Bildungsarbeit und auch bei der Akzeptanz

Q24-291 Kirche wird aufgrund ihrer diesbezüglichen Lehre weitgehend als nicht kompetent und die Lehre als irrelevant gesehen.

Q24-292 Was Verhütungsmethoden anbelangt, sollte die Kirche die entwicklung der Medizin berücksichtigen und z.B. die Anti-Baby-Pille befürworten. Auch der voreheliche Geschlechtsverkehr sollte nicht als sündhaft dargestellt werden, sondern als ein Zeichen der Liebe erlaubt werden.

Q24-293 In der Lehre der Kirche wird das Einhalten von Geboten überbetont und die zuwendungsorientierte Bildung des Gewissens und des verantwortungsbewußten Umganges und des Respektes eher vernachlässigt.

Q24-294 die Realität schaut anders aus als die kirchliche Lehre.

Q24-295 ich habe die falsch verstandene lehre -auch durch meine eltern - in mir zementiert und das hat zur schädigung meines lebens und meiner ehe und familie beigetragen.

Q24-296 "Humanae vitae" ist realitätsfern und inakzeptabel

Q24-297 strikte, nicht umsetzbare und unbarmherzige Gesetze die nicht den Menschen dienen, verbauen Möglichkeiten um wirkliche Werte im Bezug auf Familie, Partnerschaft und Sexualitat den Menschen näher zu bringen. Kirche hätte hier viel Wichtiges und Sinnvolles zu sagen, stellt sich aber durch mittelalterliche Ansichten ins Abseits.

Q24-298 Alle Lehrbriefe sind in einer zu "abgehobenen" (Kirchen)Sprache abgefasst und viel zu umfangreich und werden schon deshalb nicht im Gesamten gelesen, bestenfalls in Kommentaren.

Q24-299 es ist schwierig allgemein zu beurteilen, da es immer von den jeweiligen Personen abhängt wie die kirchliche Lehre vermittelt und gelebt wird.

Q24-300 DurchvchschnittschristInnen - auch solche, die am kirchlichen leben teilnehmen - haben keine oder nur sehr oberflächliche Ahnung, was in den Dokumenten steht (z.B. Die Kirche ist gegen die Pille). Die kirchl. Dokumente sind ja auch in einer sehr schwer verständlichen Sprache geschrieben.

Q24-301 Zölibat der Weltpriester sollte freiwillig sein!

Q24-302 Sexualität ist von Gott gegeben, die kath. Kirche hat keinerlei Einfluss darauf zu nehmen!(das ist meine Meinung als praktizierende Christin)

Q24-303 Befinde mich im sogenannten "inneren Kreis" der Kirche und kenne selbst da kaum Fälle, wo die kirchliche Lehre zu Sexualität, Ehe und Familie gelebt wird. Was sagt uns das?

Q24-304 Zur Eigenverantwortung der Paare muss mehr beigetragen werden, dabei soll nicht moralisierend gewirkt werden, sondern auf die Liebe und das gegenseitige Vertrauen gesetzt werden. In weiterer Folge dient dies ja den Kindern als nachahmenswertes Beispiel. Es sollte den Paaren klar gemacht werden, dass in der Liebe von Mann und Frau Gott selbst anwesend ist, da ja Gott die Liebe ist. Dieses kostbare Gut soll vermittelt werden, aber nicht ob die Pille genommen wird oder nicht.

Q24-305 Der Klerus redet da über Themen, die er selber nicht lebt und darin auch keine Erfahrung hat. Er wird daher nicht als kompetent in diesen fragen angesehen. Die Christen entscheiden im besten Fall nach dem eigenen Gewissen, auch wenn es im Widerspruch zur kirchlichen Lehre steht. Dass die Kirche in diesen Themen etwas zu sagen hat, gehört längst der Vergangenheit an. Wenige Konservative kümmern sich noch um das Lehramt.

Q24-306 Scheinmoral der Kirche gegenbüber Priestern mit "Partnerinnen". Solange beide "wild" zusammenleben, wird die "Sünde" toleriert, ja sogar Alimente werden bezahlt. Steht jedoch ein Priester zu seiner Partnerin, wird er sogar seines Kirchenamtes enthoben. Scheinheiliger geht es nicht mehr! Zur Rolle der Frau möchte ich nur sagen: "Zum Kirchenputzen sind Frauen sehr willkommen, Pastoralassistentinnen sind das obere Ende der Karriereleiter. Die Sexualität ist in der Kirche noch immer mit Schmutz, Sünde, ... behaftet. Wie kann man Liebenden erklären, dass der Sexualakt, der beiden Partnern Lust vermittelt, nur mit ehelichem Segen eine moralisch einwandfreie Aktivität ist. Wie kann man erklären, dass Verhütung Sünde ist? Wieso sind Menschen, die im Leben bei der Partnerwahl einen Fehler gemacht haben, sich geschieden haben, einen neuen Partner gefunden haben, mit dem sie ein erfülltes Leben in einer neuen Familie gefunden haben, von gewissen kirchlichen "Ritualen" ausgeschlossen? Das sind nur wenige Punkte, die unter den Nägeln brennen!

Q24-307 Ich finde es gut, Richtlinien und Anleitung zu bekommen, aber sie müssen lebbar sein.

Q24-308 Bei allem Verständnis zur Notwendigkeit der klaren Formulierung und somit auch einer notwendigen Abgrenzung gegenüber modernen Erscheinungen des menschlichen Zusammenlebens, sollten doch Barmherzigkeit, ein Aufeinanderzugehen und Wohlwollen im Vordergrund der Pastoral stehen.

Q24-309 Ohne das Zölibat hätte sich die katholische Kirche viel unnötigen Arger ersparen können. Hunderttausende von Kindsmissbräuchen und sogenannte Fehltritte der Priester wären weit weniger passiert. das Zölibat gehört ohne wenn und aber abgeschafft. Die Regelung von der Empfängnisverhütung im Zeitalter von Aids ist überflüssig und gefährlich. Ein hoher Prozentsatz im Kirchenvolk hat da kein Verständnis mehr. 

Q24-310 Das verbot der sakramente für geschiedene die wieder geheiratet haben ist für mich nicht verständlich[geistliche die kinder missbrauchen werden zum beispiel nicht von den sakramenten ausgeschlossen obwohl sie bei der priesterweihe auch ein gelübte ablegten].

Q24-311 priester sollen heiraten dürfen

Q24-312 vollkommen von der Ralität der Menschen entfernt

Q24-313 keine Akzeptanz

Q24-314 Die kirchlichen Würdenträger haben sich schon so weit von der Basis entfernt, dass sie nur mehr Kontakt zu frommen Konservativen haben. Sie leben ohne wirklicher Kenntnis der Lebenrealität des Großteils der Gesellschaft, geschweige denn der Armen und der Jugend - Propheten unter ihnen sind die Ausnahme.

Q24-315 Wissenschaftliche Erkenntnisse aus Medizin, Psychologie haben keinen Eingang gefunden. Die Lehre geht an der Lebensrealität vorbei und lässt die Barmherzigkeit vermissen.

Q24-316 liebe toleranz respekt gottesbezug sind wesentlichste aspekte

Q24-317 Im Schlafzimmer hat eine Bevormundung der Kirche nichts zu suchen!

Q24-318 danke für diesen vereinfachten Fragebogen, mit dem Original, mit Begriffen wie gaudium et spes, familiaris consortio bin ich trotz großem Latinum voll überfordert. Die Kurve zum Naturrecht kriege ich immer noch nicht, hab ich im Zusammenhang mit humanae vitae schon nicht verstanden. Diente wahrscheinlich damals schon als Nebelkerze.

Q24-319 Gibt es keine Differenzierung beim Empfang der Sakramente zwischen Gläubigen, welche Scheidung begehren und solchen, die eine gerichtliche Scheidung gegen ihren Willen hinnehmen müssen ?  Wer gegen seinen Willen geschieden ist, muss lebenslänglich sexuelle Enthaltsamkeit üben oder die Liebe zu einer anderen Frau bereuen, ehe ihm/ihr Absolution erteilt wird ?  Sollen Personen, die aktiv eine Scheidung betrieben haben und auch bei gemeinsamer Nachkommenschaft weiterhin unversöhnlich sind, im Kirchengemeinderat vertreten sein ?

Q24-320 Bitte endlich um zeitgemässe Haltung der röm.kath. Kirche zu Sex, Ehe und Familie

Q24-321 Es gibt nach wie vor keine Gleichberechtigung von Mann und Frau in der Kirche!!!!!!

Q24-322 Auf das "Leben" wird nicht geachtet - es geht um Vorschriften und Richtlinien, die mit dem Leben nichts zu tun haben. Darüberhinaus wird ein wesentlicher Grundsatz von Gaudium et Spes nicht berücksichtigt: die Zeichen der Zeit zu erkennen.  Die schlechte Bewertung des Religionsunterrichtes kommt daher, dass auch hiert die Elemente des Lebens weitgehend ausgeblendet werden.

Q24-323 Praxisfern

Q24-324 Man muss sich selbst um Informationen kümmern. Outsidern ist dies nicht möglich

Q24-325 Vielleicht wäre es besser, die Priester heiraten zu lassen, weil da hätten sie dann die gleichen Aufgaben wie die "kleinen" Schäfchen. Sie sollten dann auch mit den einfachen Sorgen des täglichen Lebens vertraut sein um die Menschen besser zu verstehen!!!

Q24-326 Sexualität sollte auch als Freude und Menschen verbindendes Element gesehen werden und nicht mit Angstmache (auch nicht vor der Ehe) bekämpft werden. Ofter hingewiesen gehört auf den gesundheitsgefährdenden Aspekt (auch hier nicht mit Angst, sondern Sicherheitslösungen. Das gleiche gilt für das Thema "Abtreibung". Da scheint die staatl. Gesetzgebung ein tolerierbarer Weg zu sein. Für jede Betroffene stellt das ohnehin eine lebenslange Belastung dar. Wenn die Kirche da weiter ihren derzeitigen Standpunkt vehement vertritt, wird sie hier nur eine Minorität ansprechen. (Die Abtreibe-Willige würde ein Opfer erbringen müssen. Nur eine Minorität bringt gerne gewichtige Opfer).

Q24-327 Die Kirche kann Orentierung geben, aber es ist - bei Gott - anmaßend, vorzuschreiben, wie Menschen zu leben oder lieben haben.

Q24-328 Die Lehren der Kirche sind inakzeptabel, lebensfeindlich und lebensfremd und haben auch nichts mit dem Vorbild von Jesus zu tun. Ich würde mich freuen, wenn die Kirche einen deutlich anderen Kurs einschlagen würde, der mehr mit Freude, Leben, Lust, Sexualität und der Lebensrealität zu tun hätte.

Q24-329 Aus persönlicher Sicht besteht die Probleme für die römisch katholische Kirche in den Fragen ihrer Sexuallehre: 1. In der starken Ausrichtung von Sexualität auf Zeugung und zu wenig als Stärkung der Partnerschaft. 2. Ihre, durch Weihe mit besonders ausgestatteten, Exponenten keine Gelegenheit haben partnerschaftliche Beziehungen glaubwürdig vorzuleben. 3. Kleriker teilweise eine neurotisierte Sicht von Sexualität hatten und manche noch immer haben.    

Q24-330 Die Kirche akzeptiert keine Verhütung (Pille, Kondome ...)  habe als gläubiger Mensch meine eigene Meinung dazu gebildet

Q24-331 Die kath. Priester sollten auch eine Familie haben dürfen, mit Frau und Kinder. So wie früher einige Päpste es gétan hatten.

Q24-332 Die Kirche muß sich zu dieser Frage mehr öffnen,sonst wird sie in den nächsten Jahren komplet vom Volke veranschieden.

Q24-333 wird nur von wenigen Klerikern (von 1000den nur einer)lebensnah erläutert!

Q24-334 Leben ist Veränderung, und so wäre es für die Akzeptanz de Kirche in der Zukunft ratsam, grundlegenden gesellschaftlichen Veränderung Rechnung zu zollen und besser darauf einzugehen anstatt sich auf missverstandene Tradition zu versteifen. Die Gleichberechtigung von Mann und Frau, von gleichgeschlechtlichen Beziehungen und Geburtenkontrolle sind Zeichen der Zeit (dem Himmel sei Dank) und bergen immense Möglichkeiten für die kath.Kirche, um Menschen näher zu kommen, sie zu unterstützen und von ihnen unterstützt zu werden.

Q24-335 Ich war selbst betroffen von der starren kirchlichen Lehre zu Ehe und Familie. Nach Jahre langem Ringens was für meine Tochter die weniger belastende Situation ist, ständige körperliche und verbale Gewalt in der Familie oder nach Trennung ein Leben in Harmonie mit nur einem Elternteil, das heißt mit mir als Mutter. Die ständige Freundin, die mein Ehemann neben mir hatte, der übermäßige Alkoholkonsum, die Lieblosigkeit bis hin zur Ignoranz mir gegenüber, waren der Grund für die Zerwürfnisse und die daraus resultierende Gewalt. Ich war 38 Jahre jung, stand vor den Trümmern meiner guten Vorsätze "bis dass der Tod euch scheidet". Ich fühlte mich von der Kirche im Stich gelassen und unverstanden. Hätte wirklich einer von uns beiden Ehepartner sterben müssen, damit der andere wieder "christlich" leben darf?  Nach meiner Scheidung habe ich mich von der Kirche abgewandt. Nicht aber von Gott. Jahre später, als mein geschiedener Mann mit jungen 53 Jahren gestorben ist, war ich ja nach christlicher Lehre verwitwet mit allen daraus resultierenden Folgen. Die Tatsache, dass ein Mensch relativ jung sterben muss, damit der andere Partner wieder regulär glücklich werden darf, hat mich von dieser unmenschlichen Lehre noch mehr abgestoßen. Es hat mich aber nicht gehindert, doch wieder der Kirche beizutreten. Nicht weil ich die Lehre akzeptiere, sondern weil eine Schwächung des Christentums in Mitteileuropa Raum gibt für noch schlimmere Religionen. Meine Erklärung für meine Situation ist für mich die. Die Kirche besteht aus Menschen, die keine Ahnung vom wirklichen Leid des Einzelnen haben, sich aber das Recht nehmen, erbarmungslos zu urteilen. Nur Gott weiß, wo die Wahrheit liegt und kann darüber richten.

Q24-336 Sprache, sprich: Formulierungen für Laien oft kaum verständlich. Christentum ist für mich eine Volksreligion, die für jeden durchschaubar und verständlich sein sollte und nicht die Religion einer kleine Gruppe, sprich: Elite. Jeder, der Zugang finden möchte, sollte sich angenommen und verstanden fühlen, so wie er ist, mit allem was er mitbringt an Stärken und Schwächen, an positiven und negativen Lebenserfahrungen. Christus nimmt doch auch jeden an wie er ist, soweit ich das richtig verstanden habe.

Q24-337 Ich nehme an, dass teilweise die staatlichen Vorteile des Nicht-verheiratet-Seins die Entscheidung gegen die Ehe begünstigen. Zudem glaube ich, dass das in Glaubensfragen gleichgültige Umfeld und das leichte Auseinandergehen gegen die sakramentale Ehe spricht. Außerdem: wer sich einmal von seinem kirchlich getrauten Partner trennt, hat in der Kirche keine Heimat mehr und - abgesehen v. d. Kirchensteuerzahlung - keine Rechte mehr. 

Q24-338 Das Geschenk der Sexualität wird bisher meines Erachtens weitgehend negativ gesehen. Ich habe lange mit den mir weitergegebenen Sätzen zu Sexualität gekämpft.

Q24-339 Ich halte einen kritischen, demokratischen Dialog für sinnvoll in allen Bereichen der römisch-katholischen Kirche für sehr sinnvoll!

Q24-340 die kirchliche Lehre interessiet kaum, weil sie als lebensfremd empfunden wird.

Q24-341 ...passt besser in die Zeit Maria-Theresias

Q24-342 Es sind grundlegende Veränderungen für die Lebensweisen der Katholiken notwendig.

Q24-343 Es ist eine Diskreminierung der geschiedenen wiederverheirateten Paaren und Eltern, die sich wirklich im Sinne der Barmherzigkeit Gottes bemüht sind ihre Familie mit Liebe zu leiten, wenn sie nicht an den Sakramenten teilhaben dürfen.

Q24-344 Die Lehre zur Sexualität ist nicht mehr zeitgerecht. Priester predigen, was die Gläubigen tun sollen, selber mach sie aber das Verbotene. Warum spielt hier ein Theater? Mein ehemaliger Religionsprofessor erzog uns mit großer Strenge zu einem geordnetem sexuellen Leben, selbst aber lebte er geheim mit seiner Freundin zusammen. Und so gebe es doch noch  andere Beispiele, dass viele Priester ein Scheinsexualleben führen müssen! Lasst doch die, welche es wollen, eine Familie gründen. Dann können sie über die Probleme auch sprechen. Sonst sind sie nur Theoretiker. Meine Tante war die erste Pastorin und evangelische Pfarrer in Tirol. Und deshalb ist die moralische Welt in Tirol doch nicht zusammengebrochen!!

Q24-345 Ich wünsche mir Männer und Frauen als PfarrerInnen,die mitten im Leben stehen in jeglicher Hinsicht!

Q24-346 Viele Priester leiden selber unter der aufgzwungenen Enthaltsamkeit und Einsamkeit und sind daher den Gläubigen gegenüber in diesem Punkt  extrem hart.

Q24-347 Die Meinungen sind sehr verschieden Sie werden auch verschieden akzeptiert

Q24-348 Die momentane kirchl. Lehre geht an der Realität einfach vorbei.

Q24-349 Zwar wissen viele Katholiken einigermaßen über die kirchlichen Lehren in diesem Fragekomplex Bescheid, akzeptieren sie aber wohl weitgehend nicht. Bei mir ist es jedenfalls so. Hier wird die Lebenswirklichkeit der Menschen seitens der Lehre ausgeblendet.

Q24-350 warum dürfen Geschiedene noch immer nicht zur Kommunion gehen. Es ist ja nicht immer die Schuld des einzelnen.  Der Zölibat gehört dringendst überdacht!!!

Q24-351 das geschiedene auch zur Kommunion gehen können.

Q24-352 Ich lebe nach meinem Gewissen, das sich an den 10 Geboten orientiert und finde manche Vorschriften der Enzykliken nicht lebensnah, z.B. Empfängnisverhütung.

Q24-353 wir sind Kirche und das Volk

Q24-354 Theorie der kirchlichen Lehre und gelebte Praxis driften seit Jahrzehnten auseinander.

Q24-355 Ich schätze es, dass der Vatikan sich für die Meinung der Laien interessiert.

Q24-356 Wir sind einige Mitglieder einer Pfarre mit gemischten Lebenssituationen. Verheiratet, geschieden in Partnerschaft, nur geschieden .... Durch unsere Arbeit in der Kirche kenne wir sehr viele Situationen der Pfarrmitglieder. Natürlich auch des Klerus. Wir versuchen alles nach unserem besten Wissen und Gewissen zu beantworten. Nach unserer Erfahrung wird vom Klerus nicht gelebt, wonach wir beurteilt werden und was uns gepredigt wird. Natürlich soll nicht jede Ehe nach Lust und Laune aufgelöst werden. Doch wenn Menschen gescheitert sind und alles zum Guten geregelt haben, miteinander weiterhin fair umgehen, die Kinder möglichst gut betreut werden, warum kann die katholische Kirche dann nicht wie alle anderen Gebote eine Verzeihung aussprechen. Warum macht sich ein oder mehrere Priester zum Richter auf Erden. (Einem von uns wurde die Absolution verweigert.)Der Ausschluß der Menschen, die in Unordnung nach katholischem Recht leben, und aber in der Kirche wertvolle Dienste leisten und jeden Sonntag Gemeinschaft in der Kirche feiern, ist entwürdigend. Dieser Ausschluß trifft die kirchenfernen Menschen gar nicht. Doch die wirklich Gläubigen, die gescheitert sind und ganz besonders darunter leiden, nicht mehr kommunizieren, die sind wirklich bedauernswert. In der Gesellschaft schürt diese Handlungsweise bei kirchenfernen Menschen Unverständnis und noch weitere Entfernung vom Christentum (=katholische Kirche)

Q24-357 Kaum ein Katholik kann mit den lateinischen Begriffen auch nur irgendetwas anfangen. Die Kirche wäre gut beraten in der Sprache der Menschen zu sprechen. Daher oft auch 'keine Antwort'

Q24-358 das eigene Gewissen und die Lebensumstände (Zeit und Möglichkeiten für Kinder) sind maßgebliche Entscheidungsgrundlage

Q24-359 Gott hat den Menschen geschaffen in all seinen Facetten, das heißt auch Sexualität in all ihren beglückenden Formen von Gott kommt. Sexualität ist eine weitere Form, in der wir der Liebe Gottes zu uns begegnen können, egal ob hetero- oder homosexuell, den auch das ist Teil der Schöpfung. Dort wo Gewalt oder auch nur Übervorteilung eines anderen im Spiel ist, das ist nicht in "Gottes Sinn". Pädophilie, extremer Sadismus, Vergewaltigung, Frauenhandel für Prostitution aber sind sicher nicht im Sinne der Liebe Gottes, sondern können nur aus einer bewussten Abkehr von der Liebe stehen.

Q24-360 Weltfremdheit führt zur Abkehr von Religion

Q24-361 Die Kirchliche Lehre zu Sexualität, Ehe und Familie zeichnet sich durch Unkenntnis und Ignoranz des tatsächlichen Lebens aus, die hohe Zahl der Priester welche sich in sexuelle Affären zum anderen oder gleichen Geschlecht begeben sind nur ein Zeichen von vielen auf welchem Irrweg die Kirche mit Ihrer ZU RIGIDEN Sexualmoral ist. Wiewohl hier auch festgehalten werden soll: die Gesellschaft ist Übersexualisiert, Sexualität soll innerhalb der Ehe stattfinden, soll als fleischgewordener Ausdruck von Liebe dienen, Homoerotische Partnerschaften sind zu ent-diskriminieren, jedoch sind sie KEINE Ehen, denn Ehen werden vor Gott zwischen Mann und Frau geschlossen.  Kein Mensch kann sich seine Sexualität aussuchen. Wenn die Ausformung der eigenen Sexualität jedoch eine Folge der eigenen hedonistischen und egozentrischen Lebensweise darstellt so ist der Apfel bereits vom Stamm her faul. Ein Kind braucht ein Rollenmodell " Vater" und "Mutter" .  wenn der Vater ein Alkohliker und Schläger und die Frau eine Hure ist ( überzeichnete Bespiele )  erfüllen "Vater" und "Mitter" dann Ihre Rollenbilder oder ist ein adoptiertes Kind bei einem gleichgeschlechtlichen, Liebevollen Paar in diesem Fall dann nicht doch besser aufgehoben ? Vieles ist in der heutigen Zeit nicht mehr an Grundgesetzen festzumachen sondern bedarf immer der Betrachtung der individuellen Situation. Das macht eine allgemeine Wertzuordnung auch so schwierig.

Q24-362 Es ist weitgehend von der Person des Pfarrers einer Pfarrgemeinde und von dessen persönlichen Ansichten abhängig, ob die strengen Vorschriften des katholischen Katechismus und der Humanae Vitae zu Missachtung und sakramentalen Sanktionen für Paare führen, die ohne Ehesakrament zusammen leben. Eine wiederverheiratete geschiedene Frau erzählte mir, dass der Pfarrer meiner Heimatgemeinde ihr mitgeteilt habe, eine Absolution für sie sei ihm nicht möglich, da sie ja mit ihrem 2.Mann zusammen lebe. Ich bin der Meinung, dass die katholische Kirche eine klare Position zu Ehe, Sexualität und Familie haben muss. Sie muss auch Leitbild, Anker und Stütze für die Menschen in diesen Fragen sein. Das wird aber nur angenommen werden, wenn die Position der Kirche auf gesunden und lebensfreundlichen Ansichten über Sexualität, Ehe und Familie beruht. Die Position zur Abtreibung (Tötung eines Kindes!) ist eine Umsetzung des Gebots der Nächstenliebe, sie darf nicht verlassen werden. Aber das Verbot von Verhütungsmitteln basiert nicht auf Verantwortung und Nächstenliebe, sondern auf ungesunden und unnatürlichen Phantasien über Sexualität, für die die katholische Kirche mehr als verdächtig ist. In unserer Pfarre konnte ein Pfarrer über viele Jahre Ministranten missbrauchen, unter den Augen von teilweise informierten Pfarrgemeinderäten. 

Q24-363 Skandale oder Gerüchte über das Verhalten von Priester oder Klerus bzw. das "Nischendasein" wirklich praktizierneder Katholiken und das überwiegen des "modernen" Lebnsstils - ohne kirchlichen Einfluß - führen zum Eindruck, dass das Festhalten einzlner am buchstäblichen Text der Bibel als weltfremd und/oder abschreckend empfunden wird.

Q24-364 Ich denke, dass z.B. ein evangelischer Pfarrer mit Familie die verschiedenen, oft komplizierten  Situationen besser (bzw. überhaupt) beurteilen kann als ein zölibatärer Kleriker es jemals können wird! Auch daher stimme ich der Aufhebung der Zölibatspflicht bedingungslos zu!

Q24-365 Die im Originaltext verwendete Sprache zeigt, wie weit entfernt die Leitung der Kirche (bzw. die Verfasser - ausdrücklicher Verzicht des Binnen-I!) von der Lebensrealität der Menschen (auch der katholischen Menschen) entfernt sind!  Der Originaltext könnte für mich genauso gut in Chinesisch verfasst worden sein! Die Kirche (= Leitung) muss zur Kenntnis nehmen, dass kirchliche Lehre (die in gut und schlecht, regulär oder irregulär einteilt) keine Autorität mehr für viele - auch gläubige Menschen, praktizierende ChristInnen hat. 

Q24-366 Es ist vor allem die Scheinheiligkeit, die mich stört. Jesus verzeiht ALLEN SünderInnen, Geschiedene z.B. sind keine SünderInnen, haben aber nicht den Rückhalt der Kirche. Ist das im Sinne Jesu?

Q24-367 Die Denkweise entstammt dem Mittelalter!

Q24-368 Eigentlich wird nur über verbote gesprochen. Dass sexualität gut und richtig sein kann, wird übersehen.

Q24-369 Meine Erfahrung ist, daß die kirchliche Lehre der jeweiligen Situation angepaßt werden sollte, damit sie dem Wohle der Menschheit dienen kann. Ansonsten glaube ich an die Mündigkeit und das Verantwortungsbewusstsein des Menschen. Zuviel Vorschriften steht im Gegensatz des kreativen Umgangs miteinander und dient wohl kaum der Liebesfähigkeit des einzelnen Menschen.

Q24-370 Die Werte des christlichen Zusammenlebens dürfen nicht nur an den Sakramenten und einer äußeren Form festgemacht werden.

Q24-371 Längst überfälliges Umdenken des viel zu alten Klerus in Rom und der oberen Etagen der kath. Kirche (Kardinäle und Bischöfe)

Q24-372 weitgehend kirchenrechtlich und nicht durch das NT begründet& Mittel zur Machtausübung und Unterdückung natürlicher und gottgewollter Triebe& Das Wirken des Hl. Geistes durch die Jahrtausende "der weht, wo er will", wird bewußt negiert. Stillstand, Konservativismus, Machterhalt, neurotische Ängste gegenüber Veränderung, Lieblosigkeit statt bedingungsloser Liebe.

Q24-373 Missbilligung des Gebrauchs von Kondomen ist ein Zeichen von Zynismus und Menschenverachtung. Die Lehre der katholischen Kirche bezüglich Andersartigkeit wie etwa Homosexualität ist gelebte Intoleranz und beispielgebend dafür, wie weit sich die katholische Kirche von der revolutionären Güte eines Jesus Christus enfernt hat. Das Zölibat war und ist Quelle vielfachen Unheils.

Q24-374 Hilfe statt Verurteilung (z.B. Schwangerenkonfliktberatung). Schutz von Opfern statt der Täter (Sexueller Mißbrauch an Kindern und Jugendlichen) Offenheit und Toleranz statt Scheinheiligkeit (nichteheliche Lebensgemeinschaften von Priestern und Laien im Kirchendienst, Wiederverheiratung Geschiedener, Umgang mit nichtehelichen Kindern etc.). Frauen und verheiratete Personen im Priesteramt bei hohen Anforderungen an die Persönlichkeit und Reife für alle Menschen, die dieses Amt ausüben wollen, statt Absenkung des pastoralen Niveaus zur Aufrechterhaltung der bisherigen Einschränkungen.

Q24-375 Die meisten kirchlichen Ansichten sind wirklichkeitsfremd, lösen nur Kopfschütteln aus bzw werden auch von gläubigen Christen ignoriert! Es ist schwer vorstellbar, dass eine radikale, dem Gesellschaftsbild des 21.Jahrhunderts entsprechende Reform noch etwas bewirken könnte - mE ist "der Zug schon abgefahren"...

Q24-376 Meine Einstellung zur Sexualität wurde durch die Vorschriften der Kirche und den Religionsunterricht total gestört und hat mich das ganze Leben darunter leiden lassen.

Q24-377 Im diesbezüglichen Religionsunterricht - soweit er heute noch breitgestreut angeboten bzw. überhaupt angenommen wird - kann meiner Meinung nach nur ein "Praktiker" lehren um von der Jugend voll akzeptiert zu werden.

Q24-378 Verzeihen und Barmherzigkeit fehlten oft

Q24-379 wird in der heutigen Zeit nicht ernst genommen

Q24-380 Ich kenne nicht die bei der ersten Frage angeführten Lehren (Humane vitae etc.), aber ich kenne im Groben die Meinung der Kirche zu Sexualität und Ehe (kein Geschlechtsverkehr vor der Ehe, keine Empfängnisverhütung).

Q24-381 Für Jugendliche ist die kirchliche Ehe- u. Sexualmoral völlig ohne Bedeutung.

Q24-382 die Kirche müsste mehr die Liebe in den Mittelpunkt stellen und die konkrete Umsetzung den mündigen Christen überlassen z.B. Verhütung

Q24-383 Als Naturwissenschalftlerin sehe ich sehr wohl die Möglichkeit die röm-kath Religion und wissenschaftliches Wissen/Leben im Alltag zu praktizieren. Aber beim Thema Empfängnisverhütung, hat ein sich selbst definierender zölibatärer Klerus, den Frauen nicht reinzureden! Schließlich müssen sie mit den Folgen zurechtkommen und wie viel humaner ist die Möglichkeit der Verhütung als eine Abtreibung! Als Mutter von drei kleinen Kindern hätten wir weder Kraft noch die finanzellen Ressourcen uns weitere Kinder leisten zu können, ohne dass es auf Kosten der Kinder ginge. Und jung wie wir sind ein asexuelles Leben zu führen wäre ebenso Partnerschaftszerstörend. Ich verstehe also nicht, wieso ich nicht Verhüten sollte!

Q24-384 verwenden die kirchlichen Würdenträger auch Antibiotika, oder nur Naturheilmittel?

Q24-385 Frage 1.3 ist unklar formuliert: Ist die kirchliche Lehre für mich verständlich?, oder ist die kirchliche Lehre für mich einsichtig? Den Inhalt kann ich erfassen, aber einsichtig ist es für mich zum Teil nicht!

Q24-386 Es wäre höchste Zeit, dass die Vorschriften nicht so starr und realitätsfremd gestaltet werden. Geschiedene - wiederverheiratete Menschen sind in der Kirche mit Verboten konfrontiert die man sehr schwer verstehen kann.

Q24-387 Fehlende Glaubwürdigkeit und Doppelmoral wird von mir nicht mehr akzeptiert.

Q24-388 Kenntnis durch eigenes Lesen. Haltung der Kirche zur Abtreibung ist überzeugend, völlig abwegig ist es aber die künstliche Empfängnisverhütung im selben Atemzug zu nennen. Das Verbot der künstlichen Empfängnisverhütung ist grundsätzlich falsch und dringend aufzuheben, zumal Temperaturmessung und Sex nach Kalender um nichts "natürlicher" ist als andere Methoden. Auch wenn die Kirche außerehelichen Geschlechtsverkehr ablehnt, sollte sie zugestehen, dass dabei gegebenenfalls die Vewendung von Kondomen in Zeiten von Aids immer noch moralischer ist als ungeschützter Verkehr.

Q24-389 Wir leben im 21. Jhdt. - und daher sollte die kirchliche Lehre den Bedürfnissen der Zeit angepasst werden. Das bedeutet jedoch keineswegs den Verlust von Lehrinhalten.  Warum es bis jetzt nicht passiert - Fragen sie einfach Franz von Assissi warum er seinen Orden gegründet hat - als Gegengewicht zum damals herrschenden Machtapparat.  Auch heute dient der Klerus in erster Linie der eingen Machterhaltung und nicht der Lehre Christi.

Q24-390 Ich würde begrüßen, wenn die kirchliche Lehre die gegenwärtigen Lebensumstände berücksichtigen würde und praktikabel wäre.

Q24-391 Wiederverheiratete von den Sakramenten auszuschließen ist zutiefts unchristlich

Q24-392 Meiner Meinung nach hält die Amtskirche an einem veralteten Begriff von Sexualität fest, der mit der gelebten Realität der meisten Menschen nichts zu tun hat.   In meinem Denken und Leben ist an Sexualität nichts verwerfliches, abzulehnendes. Sie ist uns von Gott gegeben, als Verschmelzung und Vereinigung von Mann und Frau, als inniges Zusammensein, als Quelle der Liebe, der Kraft und Lebensenergie. Wie viele andere finde auch ich es traurig, dass ausgerechnet Priester, die anderen Menschen so viel geben wollen und sollen, von dieser Quelle ausgeschlossen sind. Das Verständnis des Zölibats vor dem Hintergrund unserer Zeit ist eine große Herausforderung, auch wenn man es aus der Geschichte heraus noch irgendwie nachvollziehen kann.  Vielleicht wäre ein temporärer und / oder freiwilliger Zölibat eine Möglichkeit, als Zeit der Prüfung und zum Finden jener tiefen innigen Beziehung zu Gott und Spiritualität, die dann über schwierige Situationen in Leben und Glauben hinweghelfen kann.  Da aber Ehelosigkeit für den Priester nicht in allen Religionen Voraussetzung ist, schätze ich, dass sie keine absolute, von Gott gewollte Bedingung ist, sondern eine Wahl der katholischen Amtskirche, die auch geändert werden kann.  Die Ablehnung und Verteufelung der Sexualität durch die Amtskirche stößt bei vielen Menschen auf Unverständnis und führt zu ihrer Entfremdung von der Kirche.

Q24-393 Es mögen sehr sehr viele Repräsentanten der kath. Kirche glaubwürdig leben. Andererseits gibt es viele die dies nicht tun. Dies ist aber Grund genug für nicht wenige "Kirchenbürger" die Vorschriften als lebenfremd anzusehen. An Beispielen fehlt es nicht: Die in der Öffentlichkeit stark diskutierten Verfehlungen in den letzten Jahren machen dies deutlich.  Die Einstellung einfach alles zu vertuschen (aus den "Klostermauern" wird und darf nichts hinausdringen) war übliche Praktik in der Vergangenheit, heute wird dies nicht mehr akzeptiert. Diese Praktik war früher eine Verlogenheit und ist es heute umso mehr - wer das nicht versteht, dem ist nicht zu helfen. 

Q24-394 Sie wird bestenfalls belächelt, ist überhaupt kein Richtmaß im realen Leben, gilt als veraltete Tradition, und ist leider ein Hinderniss, die Kirche bei wirklich wichtigen Themen, in denen sie gut unterwegs ist (Soziales, Einstellung zum Leben - Stichwort bioethik ...) ernst und wahrzunehmen.

Q24-395 Beantwortung der Fragen z. T. schwierig bis unmöglich ohne die (genaue) Kenntnis der kirchlichen Lehre, soweit sie über allgemeine Ethik hinausgeht. Die Fragen sind z. T. kompliziert bis unverständlich formuliert.

Q24-396 Ich habe Verständnis für eine oppositionelle Stellung der Kirche gegen gesellschaftliche Trends und finde das auch gut, allerdings ist die Kirche am besten Wege sich soweit von der Realität entfernt zu positionieren, dass diese Meinung nicht mehr ernst genommen wird.

Q24-397 Viele Geistliche anders leben als sie predigen (müssen!). Schuld ist u.a. die veraltete kirchliche Lehre zu Sexualität, Ehe und Familie - ist nicht der Entwicklung der Zeit und Gesellschaft angepasst, daher oft unglaubwürdig.

Q24-398 Ohne Öffnung für die Lebensrealität, wird die Kirche in wenigen Jahren nur noch eine Randerscheinung der Gesellschaft darstellen. Das Evangelium und dessen Vermittlung muss endlich in die Sprache des 21. Jahrhunderts übersetzt werden. Die Menschen, die dies tun werden nur dann die Gesellschaft erreichen, wenn grundsätzliche Fragen zum Zölibat und zur Sexualität klar beantwortet sein werden. Das Erscheinungsbild des Klerus, mit Ausnahme des aktuellen Papstes, erweckt den Eindruck große Angst vor Veränderungen zu haben. Kein Bischof oder kein Kardinal hat bisher ein Signal ausgesendet, zu den Wurzeln der Kirche zurückkehren zu wollen (außer in Worthülsen). Ohne radikale Veränderungen wird es zu noch radikaleren Veränderungen kommen. Die heutigen alten Würdenträger glauben diese Veränderungen aussitzen zu können. So werden es dann auch die älteren Nachfolger tun wollen, - bis es zu spät dafür sein wird, die Veränderungen noch beeinflussen zu können. Ein kleines Rinnsal lässt sich noch lenken und leiten, eine Lawine, oder eine Vulkanausbruch nicht mehr.

Q24-399 nie etwas gelehrt bekommen, alles aus eigenem Interesse gesucht& lesen und verstehen ist aber schwer, möchte gern mehr Gelegenheit haben, mich weiterzubilden - auch Zeitfrage

Q24-400 Sexualität, Ehe und Familie bedingen einander und sind nicht isoliert voneinander zu betrachten!

Q24-401                        

Q24-402 Ausschluss von Wiederverheirateten von den Sakramenten widerspricht christlichen Prinzipien! Es muss die jeweilige Partnerschaft anerkannt werden! Die Ehe ist heute nichts Lebenslanges! Gleichgeschlechtliche Paare sollten zumindest gesegnet werden! Frauen und verheiratete Männer sind gleich gute Priester/innen wie Männer, die (zumindest offiziell) nach dem Zölibat leben!

Q24-403 Leider ist die kirchliche Lehre sehr realitätsfremd. Auch der Zölibat sollte freigestellt und nicht verordnet werden. Denn die Folgen sind dramatisch wie Priester, die mit dieser Bürde nicht zurecht kommen

Q24-404 Platz für Scheitern eine Ehe ist in der kirchlichen Lehre nicht gegeben. Homosexualität wird als widernatürlich angesehen.

Q24-405 Unerträglichkeit der kirchlichen Ansprüche an (oft unverschuldet)Geschiedene, quasi zölibatär zu leben (jede weitere sexuell konnotierte Verbindung gilt als Ehebruch an der noch kirchlich angetrauten Exfrau usw),während die Amtskirche gegenüber kirchlichen Amtsträgern, die in einer Beziehung leben, meist sehr großzügig ist (zumindest solange sich der Betreffende nicht slebst outet!).

Q24-406 Ich erlebe ein großen "Loch" an tatsächlichem Faktenwissen, vor allem von Menschen außerhalb der kirchlichen Gemeinschaft, also auch innerhalb. Wobei ich der Meinung bin, dass interessanterweise die Akzeptanz gegenüber der Kenntnis überwiegt, obwohl bei zunehmender Kenntnis die Akzeptanz weiter steigt. (dies gilt für das Kirchenvolk) Es scheint also, dass über eine grundlegende Kenntnis der kirchlichen Lehre zu Sexualität, Ehe und Familie eine Akzeptanz derer vorhanden ist, die sich grundsätzlich damit identifizieren können. Bei eingehenderer Befassung mit den genannten Themen steigt die Akzeptanz rapide an, da der Schutzaspekt des Lebens (vor allem des ungeborenen) immer mehr als großes Anliegen der Kirche erkannt wird. Des weiteren erkennt man den von der Kirche betonten Zuwachs an persönlicher Freiheit und Würde, die mit einer geregelten und beschützten Ausübung der Sexualität mit Fokus auf das neu entstehende Leben einhergehen. Diese tieferen Auseinandersetzungen kosten jedoch jenes Gut welches den Menschen westlicher Gesellschaften am wenigsten zu Verfügung steht --> nämlich Zeit!  Ich bin der tiefen Überzeugung, dass jeder Mensch die Ansätze und Forderungen der Kirche auf den Gebieten der Sexualität, Ehe und Familie verstehen und nachvollziehen kann --> entscheidend ist, wie so oft im Leben, ob er/sie es auch wirklich verstehen will und bereit ist aus dem Trend westlicher Triebbefriedigung auszusteigen --> ich denke, dass viele dazu der aufopfernden Liebe in Form des (vor)gelebten Apostolats bedürfen.  Hier müsste die Kirche, wie dies bereits in Heiligenkreuz und anderen Einrichtungen kirchlicher Bildung geschieht, gezielt Schulungen und Aufklärung anbieten und anwerben. 

Q24-407 Position zur Sexualität geht an der Realität vorbei. Es hat auch keinen ethisch-moralischen Sinn, die Empfängnisverhütung zu untersagen

Q24-408 Sexualität - als von Gott gegeben, wird von der Kirche zur Machtausübung missbraucht. Die Kirche bestraft z.B. Geschiedene, die jedoch Zuspruch bräuchten Ich glaube, die Vertreter der Kirche hätten wichtigere Themen, als sich als Moralaposteln aufzuspielen / natürlich meine ich nur die, die sich als Moralaposteln aufspielen.

Q24-409 Die kirchliche Lehre zu Sexualität, Ehe und Familie geht an der Realität, den Einstellungen und Bedürfnissen des modernen Menschen nach einer selbstverantworteten, christlichen Lebensgestaltung, Eheführung und Familienplanung in vielen Aspekten völlig vorbei. Daher wird sie auch nicht nur von Fernstehenden, sondern auch von den meisten Gläubigen als irrelevant betrachtet - ob es sich nun um Verhütung, Fragen der vorehelichen Sexualität oder Scheidung/Wiederverheiratung handelt. Der Kirche wird keine Kompetenz in diesen Fragen mehr zugebilligt, nachdem sie sich derart von den tatsächlichen Bedürfnissen der Menschen - auch in diesen Fragen - den Bedürfnissen nach Heilung, Versöhnung und Unterstützung entfernt hat. Ganz abgesehen davon, dass sie sich unglaubwürdig macht, wenn solche Lehren von unverheirateten, zölibatär und oft fern jeglicher Lebensrealiät lebenden Männern gemacht wurden.

Q24-410 Die kirchliche Lehre ist weilweise so veraltert, dass sie von jüngeren Personen nicht ernst genommen wird.

Q24-411 Geschiedenen und Wiederverheirateten sollte die Möglichkeit der Teilnahme an der Kommunion gegeben werden.

Q24-412 Zum besseren Verständnis von Ehe- und Familiensituationen sollte der Zölibat schleunigst aufgehoben werden, damit die Priester/Pfarrer aus eigenen Erfahrungswerten schöpfen können und nicht "Bücherweisheiten" von sich geben, die sie teilweise selbst nicht leben (siehe diverse "Sexskandale" in der Kirche, Homosexualiät, uneheliche "Pfarrerskinder" und Pädophilie, bis hinauf in höchste Kirchenkreise.

Q24-413 Realitätsfremd, weil sich seit dem hypothetischen christlichen Jahre 0  die Lebensbedingungen der Menschen um Vieles geändert haben.

Q24-414 Wie kann die kirchliche Lehre akzeptiert werden, wenn sie vom Klerus selbst nicht eingehalten wird und vor allem nicht eingehalten werden kann. Sie ist lebensfeindlich.

Q24-415 Ich habe mich mit ein wenig mit Literatur zum Thema "Untergang des römischen Reiches" befasst und dabei Hinweise entdeckt, dass die Haltung der r.k. Kirche zu Familie etc. viel mehr auf einschlägigen philosophischen Strömungen des 2.-4. Jh n.Chr. beruhen als auf Bibeltexten.

Q24-416 Zum Thema Sexualität, Ehe und Familie ist in der katholischen Kirche ein großer Reformbedarf gegeben, um die Menschen von heute zu erreichen.

Q24-417 Die Liebe Gottes spürbar machen, den Menschen so annehmen wie er ist,ihn abholen, dort wo er ist, ihm die Hand zu Hilfe anbieten, die Achtung vor jedem Menschen, der Natur - das sollte(n) die Kirche (wir alle) vermitteln.

Q24-418 wenn sich die römisch katholische amtskirche für den frieden in der welt, für die liebe  und fürsorge der menschen zueinander  genauso vehement einsetzen würde, wie sie es in ihrem kampf gegen die menschliche sexualität und alles was damit zusammenhängt, tut, würde es um die christliche nächstenliebe besser bestellt sein. manchmal habe ich den eindruck, für die röm.kathol. amtskirche gibt es überhaupt kein anderes thema. in dem fall geht es meiner meinung nach um macht und darum, die menschen in furchtsame abhängigkeit zu zwingen.aber viele menschen, die, obwohl sie sehr fromm sind und ihre heimat in der kirche gefunden haben, sind angesichts der verlogenen praxis ( pflichtzölibat der priester, sexuell und psychisch mißbrauchte kinder, aber auch erwachsene… ) so enttäuscht, daß sie es mit ihrem christlichen gewissen nicht mehr vereinbaren können, in dieser kirche zu bleiben. sie treten massenweise aus, und verlieren damit aber ihre seelische und geistige heimat. welcher mensch, der diese unmenschlichen kirchengesetze vertritt kann das vor Gott und vor seinem gewissen verantworten ???

Q24-419 Als wiederverheiratete bin ich von den Sakramenten ausgeschlossen, da ja die Kirche die Anerkennung von Scheidung und zweiter Ehe negiert. Und das, obwohl ich Kirchensteuer zahle und meinen zweiten Mann als Zeugin wieder in die Kirche einführen durfte, Kirchensteuer darf auch er zahlen, wird aber, so wie ich, trotzdem diskriminert!

Q24-420 Sehr schwierig zu beantworten: ich weiß nicht, was das Naturrecht sein soll, bzw. worum es in Gaudium et Spes, Familiaris Consortio etc. geht. Nur Humanae Vitae kenn ich so halbwegs, weil es immer wieder als Beispiel dient, die Weltfremdheit und Absurdität kirchlicher Lehren zu illustrieren.

Q24-421 Geld und Macht UND Arroganz& sonnst nichts. In Lateinamerika ist die Katholische Kirche wie ein Party-Haus gesehen. Absolut kein Respekt während der Heiligen Messe bzw. Gottesdienst. Weihnachtsdekoration schon im Oktober was eine Blasphemie ist.  Was will die Kirche? Sie muss zurück zum wirklichen Respekt. Bei den Muslimen wird in den Moscheen vor allem RESPEKT gezeigt.

Q24-422 Fehlende Anerkennung von Homosexualität

Q24-423 Die kirchliche Lehre zu Ehe, Familie und Sexualität ist weltfremd und nimmt auf aktuelle Erkenntnisse der Naturwissenschaften kaum Rücksicht. Auf dieser Basis kann mit den Menschen der Gesellschaft nicht gesprochen werden, ohne sofort als "Spinner" hingestellt zu werden.

Q24-424 Nach Vorne denken, nicht bewahrend nach rückwärts schauen

Q24-425 Wasser predigen und Wein trinken! - scheint´s in so manchem Fall

Q24-426 Die Fragestellungen sind eher kompliziert formuliert. Wie Religion z.B.in den Schulen vermittelt wird kann alsUnbeteiligter nicht beurteilt werden.

Q24-427 Die Repräsentanten, aber auch die einfachen Mitglieder der Kirche werden im Alltag nicht als moralische Instanz gesehen. Der frühere Anspruch darauf führt eher dazu, dass gerade aus dem Eck der Kirche gar kein ernstzunehmender Beitrag in der öffentlichen Debatte kommen kann. Damit geht aber unserer Gesellschaft etwas Positives ab.

Q24-428 In der Öffentlichkeit wird die kirchliche Lehre zu Sexualität als realitätsfremde und moralinsaure, dem Menschen keinesfalls hilfreiche reine "Verbotslehre" wahrgenommen, bestenfalls als absurd belächelt, jedenfalls ignoriert. Die positiven Aspekte (Menschenwürde, Wertschätzung etc.) werden daher ebenfalls nicht mehr wahrgenommen ! Viele Katholiken leiden unter dieser extremen Engführung der publizierten Lehre und ignorieren sie oder nehmen psychischen Schaden in ihrer Beziehungsfähigkeit.

Q24-429 die Vorschriften sind veraltet die Menschen, die jetzt leben, müssen mit ihren Meinungen, ihrer Sehnsucht gesehen und akzeptiert werden

Q24-430 War mir bei den ersten allgemeinen Fragen zur kirchlichen Lehre nicht sicher ob damit v.a. zur Sexualität, Ehe usw. gemeint sind, oder auch allgemeine Werthaltungen und Ethische Fragen, wie Ehrlichkeit, Nächstenliebe, usw. Wenn letzteres so finde ich dass Christliche Werte in der Gesellschaft noch immer einen hohen Stellenwert bei Jung und Alt haben und auch gut vermittelt werden bzw. es immer noch versucht wird. Auch von nicht-kirchlichen Institutionen. Bzgl. Sexualmoral trifft dann die v.a. die Nichtakzeptanz zu und dabei sollten Sakramente niemals als Druckmittel oder Sanktionen verwendet werden. Was Gott schenken will, darf der Mensch nicht zurückhalten!

Q24-431 Die kirchliche Lehre interessiert Außenstehende überhaupt nicht. Der Gleichberechtigung von Frau und Mann wird nur zum Schein entsprochen. Die diskriminierende Haltung gegenüber Geschiedenen und Homosexuellen ist nicht akzeptabel.

Q24-432 Seit dem Alten Testament hat sich die Menschheit von einer Nomadengesellschaft  mit Unterbevölkerung in eine überbevölkerte Welt verwandelt. Das iat nicht berücksichtigt!  Auch soll Sexualität der Freude und dem sozialen Zusammenhang dienen!

Q24-433 Aufhebung des Zölibats

Q24-434 Meine zwei Kinder gehen beide in die Volksschule - der Religionsunterricht hat hier keine Qualität. Kirchliche Lehre und Glaubensinhalte werden kaum vermittelt, wenn doch auf eine Art und Weise die zumindest meine Kinder nicht mögen.  Ich finde die kirlichliche Lehre im Bezug auf Ehe, Familie und Sexualität eine äußerst wichtige Richtlinie für ein verantwortungsvolles Verhalten in diesen Bereichen! Doch wenn Menschen es nicht schaffen, diese Ideale in ihrem Leben umzusetzen, dann ist meiner Meinung nach helfende Barmherzigkeit gefragt und nicht Strafe und verwehren von Sakramenten.

Q24-435 Die röm.kath.Kirche hat sich zunehmend als Staatskirche entwickelt und vernachlässgt m.M.zusehr den jesuanischen Auftrag.

Q24-436 Es ist grundfalsch, +Kirche" mit Amtskirche gleichzusetzen, wie es in all diesen Fragen der Fall ist. Die  a m t s -kirchliche Lehre zu Sexualität, Ehe und Familie ist obsolet und wird vom Kirchenvolk nicht praktiziert. Sie ist gründlich zu revidieren. In der Moral- und der Pastoraltheologie werden zu Recht ganz andere Positionen vertreten, seit Jahrzehnten.

Q24-437 Als "Gesetze" vermittelte Vorschriften werden nicht als hilfreiche "Weisungen zu einem geglückten und guten Leben" erlebt!

Q24-438 die kirchlichen ge-und verbote, besonders voreheliche beziehungen betreffend bewirken, dass vor allem jugendliche sich vom glauben entfernen, um so keine gewissensbisse haben zu müssen

Q24-439 Die kirchliche Lehre zu Sexualität, Ehe und Familie ist nicht zeitgemäß

Q24-440 Akzeptanz und Toleranz sind in dieser konservativen Glaubensgemeinschaft nicht gegeben. Stattdessen erfahren homosexuelle Menschen von der Kirche Ablehnung, Ignoranz und kein Verständis.

Q24-441 meine Antworten treffen sicher nicht für alle Pfarren zu,aber für viele und diese Meinung ist weitgehend unter den Jüngeren stark verbreitet

Q24-442 die kirchliche Lehre zur Empfängnisverhütung bringt viele Paare in große Schwierigkeiten. Verantwortliche Elternschaft ist  dadurch fast unmöglich!

Q24-443 Kenntnis vorhanden, doch ist die Amtskirche lebensfremd, zu Wiederverheirateten lieblos und unbarmherzig.Die offiziellen Bedingungen für die wiederverheirateten Geschiedenen zum Sakramentenempfang sind nicht lebbar.Die Einstellung zu den Verhütungsmitteln ist lächerlich.

Q24-444 Eigenverantwortlichkeit eines mündigen Christen sollte viel stärker berücksichtigt werden.

Q24-445 Es ist total ungerecht, dass geschiedene Ehepartner, die selbst keinerlei Schuld an der Auflösung der Ehe haben, nicht mehr die Sakramente erhalten dürfen, obwohl sie selbst sehr gläubig sind.

Q24-446 Die heutige Zeit ist nicht vergleichbar mit 1550!

Q24-447 Die Lehre der Kirche ist veraltet, heuchlerisch (weil in den eigenen Kreisen nicht eingehalten)und nicht menschenfreundlich - also auch sicher nicht im Sinne Jesu.

Q24-448 Der Sexualität wird in der katholischen Moraltheologie ein zu großer und problematisierender Raum gegeben. Ein anglikanischer Priester hatte in einem Interview einmal seinem Unverständnis über die Ausführlichkeit katholischer Sexuallehre Ausdruck verliehen: Jesus habe sehr viel zu wesentlichen sozialen Themen und spirituellen Aspekten gesagt& Aussagen über Sexualität sind jedoch im Grunde sehr wenige überliefert.... Die Menschheit hätte viele weitaus brennendere Fragen zu bewältigen, als diejenige des einer Theologie entsprechenden, zu befolgenden Umganges mit Sexualität..........

Q24-449 Sexualität ist weiterhin weitgehend tabuisiert.

Q24-450 Nach dem ich die kirchlicher Lehre dazu nicht wirklich kenne - also nur vom Hören-Sagen, wahrschinlich gespickt mit gerüchten habe ich mir mit der Beantwortung der fragen im zweiten Teil recht schwer getan.

Q24-451 doktrin, sehr konservativ, kaum praktikabel Familienbild hat sich geändert kaum Familienkatechese in den Pfarren vorhanden (Priestermangel, Leitfäden zu kompliziert.....) Insiderwissen um Gaudium et spes.......

Q24-452 die kirchliche Lehre zur Familienplanung ist selbst für Menschen mit starkem Bezug zum Glauben nicht nachvollziehbar, der Einsatz von sog. künstlichen Empfängnisverhütungsmethoden wird nicht als gegen den Schöpferwillen gerichtet empfunden und der mündigen Verantwortung der Eltern zugeordnet gesehen

Q24-453 Vieles was die Kirche lehrt ist hochgestochen formuliert und einfach nicht mehr zeitgemäß. Und unverständlich. Es heißt "Vor Gott sind alle Menschen gleich". Warum werden dann nicht alle Menschen (auch andere Religionen, Kulturen, Geschiedene, Homosexuelle usw.) gleich behandelt?  Viele Familien können sich den "Verein Kirche" nicht leisten. Kirchenbeitrag! Für mich unverständlich ist außerdem, warum Pfarrer (etc.) keine Familie haben dürfen.

Q24-454 Priester, die zölibatär leben, sind keine Experten in Ehe-, Familienfragen. Auch was Sexualität angeht, nimmt die Kirche einen Standpunkt ein, der selbst von praktizierenden Katholiken  nicht geteilt wird. Dies macht es auch sehr schwierig, unseren Jugendlichen die kirchliche Lehre  als Richtlinie für ein erfülltes, glückliches Leben auf ihrer Suche nach dem Sinn mitzugeben.

Q24-455 Wiederverheiratete sollen zu den Sakramenten zugelassen werden. Der Zölibat soll auf freiwilliger Basis erfolgen.

Q24-456 Die Bevölkerung weiß, welcher Pfarrer eine Frau/Kinder hat und redet heimlich darüber. Pfarrer können nicht öffentlich zu ihrer Familie stehen.

Q24-457 Die Kirche müsste sich den Problemen unserer Zeit stellen und nicht so realitätsfremd agieren!

Q24-458 Zum Teil wird "Wasser gepredigt und Wein getrunken". Wenn der Priester weiß, wie sich Familie "anfühlt", wird er sich auch in das Volk einfühlen können. Dann wären die Kirchen während der Messe wieder voll.

Q24-459 Verständlichere und konkrete Fragestellungen bitte

Q24-460 als religionslehre5rin und Mutter von drei Kinder: meine Erfahrung: Kirche als solche wird von Jungen kaum mehr wahrgenommen - nicht einmal mehr zum Streiten _ außer durch caritative Veranstaltungen,  Kirchlichen Lehrmeinungen  interessieren Jugendliche gegen null. Außer wenn Themen von ihrem Bedürfnis aus erarbeitet werden - also Themen mit Ihnen und nicht aufgesetzt für sie bereits festgelegt werden. d.h. Kirche nicht von oben nach unten denken sondern kollegial, mit Lebensthemen die wir uns gemeinsam durchdenken und auf Sinn anschauen.

Q24-461 Weltfremd. Weitgehend der echten Lebenssituationen entfernt. Die Jugend ist viele aufgeklärter als vor 40 Jahren. Sie entscheiden selber über ihre Lebensformen. Da spielt Diskriminierung wenig eine Rolle. Unser christliche Lehre sagt, dass jeder Mensch gleicht ist und soll als wertvoller Individuum betrachtet werden. Kein Stigma für Alleinerziehende, aus der Ehe geborene, von ihren Lebenspartner Verlassene-oft der Fall, sexuell anders orientierte in gesetzlichen Rahmen, Toleranz für Reue...und der Wunsch deren die nochmal eine Ehe mit den besten Vorsätzen versuchen wollen-halt Nächstenliebe

Q24-462 Mutter Kirche behandelt ihre "Kinder" weitgehend wie total Unmündige. Typisch dafür ist, dass diese zentralen Lebensfragen theoretisch isoliert behandelt werden, statt im Dialog erarbeitet zu werden: Eltern sind gute Eltern, wenn sie sich in ihr Kind einfühlen können. Der klerikal verfassten Amtskirche fehlt dafür offenbar Gefühl und Kompetenz, vielleicht auch ein lebendiges Gottes- und Jesusbild...

Q24-463 Kirchliche Lehre und Vorstellungen werden als nicht hilfreich angesehen. Sind so absolut nicht umsetzbar (Afrika, ...) Gehet nicht auf individuelle Situationen der Menschen ein. Schränkt extremst ein und ist leibesfeindlich

Q24-464 die Menschen der heutigen Zeit wollen sich nicht mehr von kirchlichen 'Vorschriften' auf diesem Gebiet leiten lassen, sie sind aus Erfahrung von diesen meist sehr allgemein gehaltenen und nicht lebensnahen Lehren enttäuscht und trauen den Autoren (Bischöfen, Kardinälen) berechtigterweise keine Lösungskompetenz zu (fachlich hochqualifizierte Laien sind viel zu selten federführend eingebunden!) - von der Liebe zu den Menschen, die aufgrund dieser Vorschriften ausgegrenzt werden ist da leider nichts zu spüren ...

Q24-465 Durch das Festhalten an Buchstaben (Unnachsichtigkeit bei Scheidungen, Wiederverheirateten, Änderungen in der Lebenssituation junger Menschen) wirkt die kirchliche Sexual- und Ehemoral durch und durch veraltet , menschenfeindlich und nutzlos - und das ist schade! Denn sie hätte so viel zu bieten, weil sie die Achtung des Partners in den Vorderhgrund stellt, ein Ernstnehmen wie es sonst nirgends dermaßen deutlich gefordert wird! Würde man das vermitteln können, würden die Menschen sich mehr Zeit lassen, das Glück des Anderen in den Vordergrund stellen etc. gäbe es unter Garantie weniger Scheidungen und traumatisierte Kinder. Umgekehrt ist es unsinnig, einen Menschen zu zwingen, bei seinem Partner zu bleiben, selbst wenn dieser sich als unerträglich herausgestellt hat (und solche Fälle gibt es mehr als genug: Wo Gwalt im Spiel ist, Kinder missbraucht werden oder andere Belastungen einfach nicht mehr durchzustehen sind). Wenn es - berechtigterweise, und oft sogar als einzig mögliche Lösung angesichts von Kindern - zu einer Trennung kommt, dann soll der/die Zurückgelassene ohne Partner bleiben? Das ist eine zynische Zumutung! Wenngleich es natürlich ein hohes Ideal ist,eine lebenslange Ehe zu führen (ich bin in der glücklichen Lage, dass ich schon 36 Jahre glücklich verheiratet bin), darf man nicht vergessen, dass diese Idee zu einer Zeit entstanden ist, als die Lebensdauer wesentlich kürzer war! Ebenso am anderen Ende der Partnerschaft: Berufsausbildung und längere Lebenserwarung machen es jungen Paaren oft erst später möglich, ihre Partnerschaft zu fixieren. Auch die Einstellung zur Sexualität ist noch viel zu leibfeindlich: lustvolles Füreinander-Dasein (siehe auch Hohelied der Liebe!!), aber auch ein genussvolles Sich-Selbst Entdecken gehören zu einem erfüllten Sexualleben dazu. Dieses zu tabuisieren ist kleingläubioges Misstrauen gegenüber etwas, was Gott gut geschaffen hat! Nur wenn die Kirche es schafft - aber dazu hat sie wahrscheinlich schon zu viele Jahrhunderte verloren! - klar zu machen, dass sie den Körper, und gerade auch den, der sexuell empfindet, als ein wahres Gottesgeschenk ansieht, könnte sie auch die Lehren, die sie damit verbinden will (Rücksicht, Liebe, Zeit lassen) besser an den Mann und an die Frau bringen.

Q24-466 Ich denke, dass die "Lehre" weitgehend an der Lebenswirklichkeite der Menschen - zumindest in Europa - vorbeigeht.

Q24-467 Es fehlt der Kirche zunehmend der Kontakt zur Bevölkerung  Im Pflichtschulalter ist die se Materie schwer zu Transportieren.

Q24-468 Die kirchliche Lehre sollte Hilfe und nicht Verdammnis sein. Zumindest empfindet man sie als Drohung und Bevormundung, welche nicht mehr in die heutige Zeit passt.

Q24-469 Ich kenne nur die Lehre, Sexualität dient nur zur Zeugung des Nachwuchses. Der Mensch besteht aber aus Körper, Seele und Geist. Die gesunde körperliche Einstellung zur Sexualität fehlt gänzlich.

Q24-470 Zum Fragebogen: Zuwenig durchdacht, leider! Aber es ist immer schwer so etwas Aussagekräftig zu gestalten! Zur Lehre: Trachtet nach der Liebe, denn die Liebe ist das Höchste Zu Sexualität: Der Mensch ist von Gott gewollt und damit auch seine Sexualität, weil diese ein Teil eines Ganzen ist.  Zum Thema Homosexualität u.a. Wer die Liebe nicht über allem stellt wird scheitern. Gab uns Christus nicht ein neues Gebot? Liebt einander wie ich euch geliebt habe! Liegt in der Erfüllung dieses Gesetzes nicht all unsere Lösung, selbst unter dem Gesichtspunkt das das alte Gesetz deswegen nicht verworfen wurde. Zur Ehe: Es ist ein Widerspruch zwischen der öffentlichen Gesetzgebung und der kirchlichen Lehre! Was viele Ehen welche auch vor Gott geschlossen wurden in Konflikte bringt! Am Beispiel: Der Mann gehört der Frau und die Frau dem Mann, sie sind ein Fleisch! Sie verfügen nicht über sich selbst, über ihren Leib! Die Frau habe Ehrfurcht vor dem Mann! Alles aber auch unter der gebotenen Achtung vor der Frau. Vor dem Gesetz (Staat) und Psychologie wird das anders gesehen! Der Standpunkt mein Körper gehört mir ist mehr als brisant, auch in anderen Situationen des Lebens! Da muss bei der Auslegung des Menschenrechts auf Selbstbestimmung noch in vielen Fragen nachgebessert werden.

Q24-471 "Mögen täten wir schon wollen - aber dürfen trauen wir uns noch nicht!" Dieser jahrzehntealte Spruch der Heranwachsenden könnte auch von so manchem "geweihten Zeitgenossen" vollinhaltlich unterstützt werden.

Q24-472 Wie kann man die kirchliche Lehre der Jugend nahelegen? Beispiel geben?

Q24-473 Ich glaube  an Gott, Jesus Christus und  den Hl. Geist.  Doch kann ich mir  nicht  vorstellen, wenn Jesus Christus der Sohn Gottes ist, dass er nicht schon  zu seiner Zeit gewusst hat, das die Menschen, oft situationsbedingt, seine Lehre "Was auf Erden verbunden wird,darf der Mensch nicht trennen", nicht  erfüllen können. Heißt  es  nicht  eher  ...  soll der Mensch nicht trennen?   Und  vor  allem  wo  steht  geschrieben,  dass man, wenn geschieden und wiederverheiratet ist, sich aus dem Sakramenten Empfang ausschließt? Ist das nicht eine Auslegung der Kirchenoberen? Ist es  nicht die  Liebe  Gottes die es uns möglich machen soll,  die  Sakramente  immer  empfangen zu dürfen?  

Q24-474 Die Mehrzahl der Gläubigen wünscht sich Pfarrer, die den Freuden und Leiden des Menschenlebens ausgesetzt sind und keine unverletzlichen Halbgötter. Gleichzeitig erwarten viele Gläubige von ihren Pfarrern Vollkommenheit und sind dabei gnadenlos. Die Grausamkeit liegt also auf beiden Seiten. Wir fragen uns heute, wie Jesus sich gefühlt hat, wenn seine Jünger kleingläubig waren, wir fragen uns, wie es unseren Pfarrern geht..z. B. am heiligen Abend zwischen Vesper und Mette. Sind das einsame Stunden?

Q24-475 Ich denke, dass heute den meisten Menschen der Inhalt von "Humanae vitae" in Grundzügen bekannt ist, jedoch abgelehnt wird und daher nicht zur weiteren Auseinandersetzung damit verlockt.

Q24-476 Lehre der Kirche im außerkirchlich. Bereich kaum bekannt und auch nicht angenommen. Gleichberechtigung von Mann, Frauenbild der Kirche ????

Q24-477 Auch gläubige Katholiken halten die Einstellung der Kirche vorallem zur Sexualität nicht mehr für zeitgerecht. Und junge Leute werden durch die "verzopften" Ansichten abgeschreckt, und verlieren den Kontakt zur Kirche.  

Q24-478 bin zwar ganz der Meinung das die Lehre veraltet und nicht tragbar ist, aber mir kommen die Fragestellungen dieses Fragebogen etwas suggestiv vor.

Q24-479 Ein deutliches Zeichen, dass der Klerus sich selbst nicht an die Vorgaben hält ist, dass beispielsweise für 3 Kinder eines Priesters von der Kirche der Unterhalt bezahlt wird.

Q24-480 Keine 10% der "praktizierenden" Katholiken akzeptieren - befolgen die kirchl. Lehre zur Sexualität.Für Menschen unter 40 Jahren ist die kirchl. Lerhre höchst  obsolet, für sie gilt: die kath. Kirche hat über Jahrhunderte hinweg den Menschen  die Liebe und die Sexualität "versaut"! Der Kirche gelingt es nicht, den jungen Paaren zu erklären, warum sie kath. heiraten sollen...

Q24-481 Humanae Vitae war schon unter den Kardinälen umstritten. Paul VI hat sich damals der Meinung einer kleinen Minderheit von Kardinälen angeschlossen

Q24-482 Die kirchliche Lehre hat nach meinem Gutdünken mit der christlichen Lehre nicht mehr viel zu tun und dient in erster Linie dem Machterhalt des Klerus. Auch kann man die Lebensweise von kirchlichen Würdenträgern (von wenigen Ausnahmen abgesehen, besonders in letzter Zeit) nicht als christlich bezeichnen.

Q24-483 Kirchliche Lehre . unbekannt . wird in den Medien verkürzt und sinnverkehrt wiedergegeben . Ist abseits der Lebenspraxis und realitätsfremd . erscheint dominiert von der kirchlichen Rechtslehre

Q24-484 Die Sexualität ist auch von Gott geschaffen - und daher Grundsätzlich positiv. Doch wenn Sexualität ständig unterdrückt wird, kann sie lebenszerstörend werden. Ich wünsche mir, dass offen und ehrlich an diese Fragen herangegangen wird.

Q24-485 Die christlich Ordodxen Kirchen und auch viele reformierte christliche Kirchen haben ein weit gelösteres Verhältnis zu Fragen der Ehe und Sexualität. Sie wirken dadurch in diesen Bereichen ehrlicher und sind praktikabler.

Q24-486 Sinn von Spiritualität muss es sein, ein immer wiederkehrender lebensnaher Eckpfeiler für die Menschen zu sein

Q24-487 Wenn ein zölibatär lebender Priester einem Ehepaar Ratschläge gibt kommt mir das so vor als wenn ein Eskimo einem Afrikaner erklärt wie man einen Löwen fängt

Q24-488 Es wird wirklich desöfteren nicht vom Klerus eingehalten!! Und dann leiden z.B. die PartnerInnen darunter.

Q24-489 In diesem Bereich fühlt man sich als denkender Mensch von der Amtskirche im Stich gelassen und verlässt sich auf das eigene Gewissen.

Q24-490 Es ist oft gar nicht leicht zu verstehen, warum in der kirchlichen Lehre und Moral Sexualität so eine wichtige Position einnimmt. Gerechtigkeit und Frieden haben oft nicht diese Wichtigkeit, obwohl sie das Leben der Menschheit doch sehr prägen!

Q24-491 Ausnahmen gibt es nur sehr selten durch fähige Pfarrer (so wie in unserer Pfarre)

Q24-492 Die Einengung von Sexualität auf Fortpflanzung und Verortung innerhalb der Ehe verunmöglicht eine seriöse Auseinandersetzung mit Jugendlichen und Personen, die nicht kirchlich verheiratet sind.

Q24-493 Ich wünsche mir einen unverkrampfteren Umgang mit der Sexualität.

Q24-494 Humanwissenschaftliche Resultate aus Medizin, Psychologie gehören berücksichtigt, ebenso Menschenwürde und Menschenrechte.  das ist mit der Lehre zu konfrontieren, von diesen Resultaten ist zu lernen. DARAUF WARTEN WIR SEIT 50 JAHREN:  DIESE ARBEIT IST VON THEOLOGEN UNIVERSITÄTEN LÄNGST GELEISTET: JETZT UMFRAGEN NACH DER AKZEPTANZ DER LEHRE ZU MACHEN IST EINE ABLENKUNG DER WIDERSTANDSNESTER:

Q24-495 Leider besteht eine Diskrepanz zwischen dem, was Jesus gesagt und gelbt hat und der kirchlichen Lehre und deren befolgung.

Q24-496 Meiner Meinung nach hat die Kirche mit der "Pillen-Enzyklika" an der Realität der westlichen Welt aber auch der Entwicklungsländer (Stichwort: Überbevölkerung) völlig an der Realität vorbei bestimmt.

Q24-497 Ist einfach alles veraltert, wir leben im 21.Jhdt. Werte sind wichtig, aber auch die Kirche muss reformiert und modernisiert werden.

Q24-498 Es müssen naturwissenschaftliche und medizinische neue Erkenntnisse endlich auch in der kirchlichen Lehre ankommen!

Q24-499 Die Realität im Leben, auch der Kirche oder besser, dem Glauben gut Gesinnter, sieht sehr oft anders aus. Als jemand, der sehr viel Insiderwissen hat, ist es einfach verlogen, Dinge zu fordern, die man sogar selbst nicht einhält. Jesus hat NIE VERurteilt. Kirchliche "Würdenträger" gerade im Vatikan wären eig. ein Grund zum Austritt. Große Hoffnung auf Papst Franziskus. wenn er es überlebt!?

Q24-500 Daß die Kirche insbesondere die Gefolgschaft der Frauen verloren hat geht auf die inakzeptable Einstellung der Kirche zur eigenverantwortlichen Familienplanung zusammen.

Q24-501 Die diesbezügliche Lehre ist seit Jahrhunderten leibfeindlich und dem göttlichen Gesetz entgegenstehend. Sie engt die Menschen ein und bringt sie zu gravierendem Fehlverhalten.

Q24-502 Es ist sehr gut dass die "katholische Kirchliche Lehre" nicht gepredigt wird sondern viel mehr die Verkündigung des Evangeliums im Mittelpunkt steht. Leider ist da ein riesen Unterschied. Auch ich als langjähriger vorsitzender und mitglied eines katholischen Pfarrgemeinderates habe mir oft Gedanken über den Wechsel zu einer evangelischen oder altkatholischen kirche gemacht.

Q24-503 Die große Schar des Kirchenvolkes setzt sich mit päpstlichen Schreiben nicht auseinander - kommt auch kaum dazu, sie überhaupt zu lesen!

Q24-504 die unmittelbar vorangegangene Frage (trifft es zu..) ist sehr unklar formuliert. ich habe sie so verstanden, ob die jeweilige Behauptung für mich (und nicht, ob sie für die Gesellschaft) zutrifft.  Frage 1.18  war doppelt unklar:  sollte beantwortet  werden, ob es (nur) die gängige Meinung ist oder ob die Lehre  tatsächlich vom Klerus nicht eingehalten wird?  Auch die 1. Frage fand ich unklar. ich denke,dass die wenigsten Menschen die aufgezählten Enzykliken kennen (ich habe sie auch nicht gelesen), trotzdem sind allen die einschlägigen Lehren bekannt. 

Q24-505 Bis  auf die letzte Frage war die Beantwortung der Fragen Auslegungssache der subjektiven Meinung.

Q24-506 zu 1.7:  Bei Familienrunden (z. B.) wird die kirchliche Lehre besprochen, jedoch kritisch Im Grunde ist die katholische Lehre bekannt aber für das praktische Leben nicht relevant.

Q24-507 Die kirchliche Lehre hat in meiner Jugend viel Unheil angerichtet und uns viel schlechtes Gewissen bereitet. Was sind wir nicht alles zur Beichte gerannt wegen heutiger Lächerlichkeiten. Ebenso in der jungen Ehe hat es viel Bedrückung gebracht. Erst die Erfahrung, dass es anderen verantwortlichen jund Leuten genau so geht mit der Kirche und die großartigen Bücher von Hans Küng haben mich zu einem bejahendem und auch heute vertretbarem Glauben geführt.

Q24-508 "Was Gott verbunden hat, soll der Mensch nicht trennen" kann nicht auf die Ehe zutreffen, da nicht GOTT die Partner verbunden hat, sondern nach gängiger Lehre SIE SICH SELBST.

Q24-509 Die Sehnsucht des Menschen nach erfüllter Sexualität, beständiger Partnerschaft und der Geborgenheit einer Familie richtet sich nicht nach kirchlicher Lehre, sondern ist m.E. ein Grundstreben des Menschen. Die Frage ist, ob die Kirche bei dem Scheitern dieser Hoffnung an der Seite des Gescheiterten steht, oder ob sie ihm mit hoch erhobenem Zeigefinger sein Versagen vorhält. Aufgabe der Sexuallehre der Kirche müsste es sein, zum Glück und zur tiefen Achtung vor dem Menschen beizutragen - so wie es Jesus vorgelebt hat. Keine Moralpredigt, kein Verbot und keine Sanktion bewegt heute Menschen noch, gegen ihr Gefühl, ihr Gewissen oder ihre Überzeugung zu handeln. Nur die Kirche versucht immer noch, mit Sanktionen und schlechtem Gewissen ihre Schäfchen zu knebeln und zu manipulieren.

Q24-510 Die Umsetzung der kirchlichen Lehren ist nicht zeitgemäß umsetzbar und Reformen wären dringend notwendig.

Q24-511 Die kirchliche Lehre wird kaum noch irgendwo gut erklärt oder gelehrt. Wer soll es auch machen? Die Religionslehrer sind doch Entertainer für die Kinder, die Pfarrer haben soviel Stress und keine Zeit, es gibt nur wenige Bildungsveranstaltungen bzw. ist oft der Rahmen nicht passend, um viele Leute anzuziehen. Den meisten sind nur grobe Eckpunkte bekannt, und diese werden kritisiert, weil der Hintergrund und die Grundannahmen und Werte nicht klar sind.

Q24-512 In diesem Bereich herrscht viel Verlogenheit, Selbsttäuschung und Abgehobenheit von der Realität unter den kirchlichen Würdenträger. Wasser predigen und Wein trinken.

Q24-513 Für viele Menschen irrelevant, da die Kirche oft nur mit dem erhobenen Zeigefinger kommt und keine Positivwerbung betreibt z. B. für Treue, Achtsamkeit etc.

Q24-514 Die Kirche sollte ihre Kirchengesetze, die zum Teil aus dem Mittelalter stammen endlich reformieren!  Ein Zöllibat für Priester hat Jesus nie vorgeschrieben! Zur Zeit Jesus war es wegen dem sozialen Status der Frau undenkbar, das diese ein Priesteramt ausüben könnte! Das ist heute nicht mehr so! Eine Verhütung der Befruchtung des Eies beim Geschlechtsverkehr ist kein Mord! Um das Bevölkerungswachstum in den Entwicklungsländern aber einzuschränken eine Notwendigkeit! Die Barmherzigkeit für die sexuellen Verfehlungen der Priester sollte sich auch auf wiederverheiratete Ehepaare ausdehnen.

Q24-515 Hier hat sich die Amtskircheweitgehend von den Bedürfnissen und der Realität entfernt.

Q24-516 Auch kirchliche Ordensträger.... sind nicht unfehlbar,stehen aber meistens nicht dazu!!!

Q24-517 freiwilliges Zölibat-eigenverantwortliche Verhütung-Kommunion für gesch. Wiederverheiratete

Q24-518 Besonders auffallend ist der Gegensatz zwischen dem was Jesus zur Sexualität sagt, nämlich fast gar nichts, zu dem, was die Kirche sagt (hier hat man den Eindruck, die Lehre über Sexualität ist der Kernpunkt der christlichen Botschaft)

Q24-519 Schlecht gestellte Fragen. Zwischen der kirchlichen Meinung zu Sexualität und Ehe und Familie sollte unterschieden werden. Sehe ich die Ehe als wichtig an, gefällt mir der Zugang der Kirche zur Sexualität hingegen nicht!  Es sollte außerdem nach meinem Empfinden und nicht nach der allgemeinen Meinung gefragt werden.

Q24-520 Die kirchliche Lehre und die Auslegung dieser durch die Machthaber in der Kirche sollten auf Akzeptanz Jedes Menschen aufbauen und nicht nur ein Druckmittel der Mächtigen auf die Gläubigen sein. Christus hat Liebe gelebt und gepredigt. So wie ich das verstanden habe.

Q24-521 Das größte Problem der heutigen Zeit besteht meiner Meinung nach darin, dass die Lehre der katholischen Kirche den wenigsten Mitgliedern der Gesellschaft bekannt ist. So beginnen sich die Menschen aus den medialen Kritiken an der katholischen Kirche und dem Mainstream heraus, eine eigene Lehre zusammen zu basteln, die mit dem wahren Lehramt der katholischen Kirche nur noch in geringem Maße etwas zu tun hat. Dieses Unwissen hat eine gewisse Halt- und Hilflosigkeit zur Folge, dessen Resultat Ungehorsam gegenüber dem Lehramt mit sich bringt. Weiteres Problem ist der fehlende Glaube, wodurch die Kirche ihren von Gott gegebenen Charakter verliert. Sie wird auf die Ebene eines caritativen Dienstleisters degradiert, der zu funktionieren hat. Die Dimension, dass die Kirche eine Verantwortung für das Heil der Seelen trägt bleibt unbeachtet.    

Q24-522 Derzeit ist die "katholische Kirche" ein Gefängnis - sie hat "Lehre aus der Vergangenheit" eingefroren / konserviert ..... Diese Lehre aus der Vergangenheit ist in unserer Zeit zur LEERE geworden.  Die Lehre von Jesus ist heilkundig, froh und mit-menschlich die Lehre von Jesus ich CHRISTLICH.  Persönlich bin ich Christ - kein Katholik persönlich wünsche ich: die katholische Kirche möge wieder zur christlichen Kirche werden.  Die Kirche von Rom ist derzeit katholisch - ohne CHRISTUS-BEWUSSTSEIN.

Q24-523 Die kirchliche Lehre zu Sexualität, Ehe und Familie ist sehr konservativ und wird von den Laien kaum ernst genommen!

Q24-524 Das Kirchenrecht geht "zu hart" vor gegen Geschiedene und geschiedene Wiederverheiratete& es müssen auch individuelle Schicksale gesehen werden, keine "generelle Verurteilungen"& es gibt auch andere Formen des Zusammenlebens zwischen Mann und Frau, also dauerhafte Beziehungen ohne Trauschein!

Q24-525 Jahrhundertelang war eine falsche und verklemmte Einstellung zur Sexualität. So, wie die Kirche lehrt,  wird im praktischen Lebensvollzug Sexualität nicht gelebt.

Q24-526 Die kirchliche Lehre ist in der derzeitigen Form nicht geeignet, im täglichen Leben umgesetzt zu werden, Auch wenn man sich noch immer als Katholik bezeichnet

Q24-527 Zur Orientierung der Menschen in ihren spezifischen Situationen sind die Lehren in der heute gültigen Form nicht hilfreich. Wichtig ist vor allen Dingen die positive Bewertung der Geschlechtlichkeit als kreative Kraft, die den ganzen Menschen in seinen Lebensvollzügen positiv beeinflusst. Eine Ehe kann in unserem kulturellen Umfeld frühestens  Mitte 20 geschlossen werden, da die wirtschaftlichen Verhältnisse früher kaum eine verantwortete Elternschaft zulassen. Welche lebenstauglichen Weisungen kann die Kirche den jungen Leuten geben?

Q24-528 Grundlegende Reformen sind absolut notwendig. Franciscus ist eine große Hoffnung. Fundamentalisten zerstören die Kirche. Der übertriebene Marienkult ist eine Gefahr für die Kirche. Die "Marienfraktion" ist eine Gefahr!!!!!

Q24-529 Da hat die röm. kath. Kirche enormen Reformbedarf!

Q24-530 Theoretische Lehre ohne Praxisbezug = schwer nachvollziehbar, wenig glaubhaft

Q24-531 die Kirche sollte den Rückschritt nach dem Vat.II (Humanae vitae und Familiaris consortio - "Sünde" rückgängig machen und mehr die Gewissensentscheidung des Einzelnen als oberste Richtschnur betonen.

Q24-532 Die Kirche berücksichtigt nicht die Bedürfnisse in Bezug der Sexualität auf ein harmonisches Familienleben der Ehepartner. Zügellose Sexualität lehne ich ab, ebenso den Geschlechtsverkehr nur zur Zeugung von neuem Leben und damit ungeschützt.

Q24-533 Ich bin der Meinung, dass manche Bereiche speziell was Familienplanung und Sexualität betreffen viel mehr dem eigenverantwortlichen Gewissen der Eheleute überlassen werden sollte. Wenn die beiden eine christliche Ehe führen, haben sie auch ein gut ausgebildetes Gewissen. Und dem sollte von der Kirche her auch mehr zugetraut werden.

Q24-534 Was besagt eine Annahme der kirchlichen Lehre zu Sexulität, Ehe und Familie, um den Schein des "guten Christen" vor der Gemeinde zu wahren, aber auch aus Angst vor dem "strafenden Gott" - jedoch nicht mit ganzen Herzen? Die Lehre der Kirche ist geschichtlich entstanden, hat sich im Laufe der Zeit entwickelt, und ruft auf - im Sinne des Zweiten Vatikanums - in unsere Zeit "über - setzt" zu werden, damit nicht "verordnete Doppelmoral" den Blick auf eine glaubwürdige Glaubensverkündigung verstellt.

Q24-535 Die kirchlichen Vorschriften können weder in der Familie noch bei den Priestern gelebt werden. Die Praxis sieht anders aus, als gepredigt wird. Deshalb stört mich die Verlogenheit. Sexualleben gehört in die Privatphäre und das Zölibat gehört aufgehoben. Sünden sind in der kapitalistischen Gesellschaft zu suchen& dort sind sie himmelschreiend. Überfluss und Hunger, Nichtbeachtung der Natur usw.

Q24-536 Die kirchliche Lehre zu Sexualität, Ehe und Familie ist in der heutigen Mediengesellschaft schwer einer breiten Bevölkerung schwer vermittelbar. Die breite Bevölkerung besucht keine der gängigen Bildungsformate. Die Lehre ist für die Lebenspraxis nicht umsetzbar. Sie ist aber wichtig als moralische Leitschnur (iIealbild). weitgehend akzeptiert ist das Familienbild, auch wenn viele scheitern

Q24-537 Moralische Richtlinien sind nötig, aber es muß auch die familiere Situation indivduell betrachtet werden.

Q24-538 Über Familie generell und deren Planung können doch nicht Männer bestimmen, die selbst keine eigene Familie haben wollen oder dürfen.

Q24-539 Durch "Humanae Vitae" hat die Kath. Kirche ihr Kompetenz verloren, den Gläubigen Vorschriften für das Eheleben zu machen. Die "Pille" war und ist eine Befreiung der Frau gegenüber dem Diktat des Mannes. Letztlich bekommt die Frau die Kinder, die sie von ihrem Partner empfangen will und nicht mehr Kinder, die ihr aufgezwungen werden. Trotzdem entschließen sich viele Paare ganz bewusst und verantwortungsvoll, Kinder zu bekommen und aufzuziehen. Außerhalb der Kirchen und zum Großteil innerhalb der Kath. Kirche wird Empfängnisverhütung praktiziert, und lassen sich die Ehepaare hier von der Kirche keine Vorschriften machen. Dieses Verhalten ihnen als "Sünde" vorzuwerfen widerspricht Christi Gebot: Richtet nicht!

Q24-540 Die Ost-Kirche und die Protestanten liegen mit ihrer Auslegung näher an der rabbinischen Tradition und daher auch näher am Judentum das Jesus bekannt und gelebt hat.

Q24-541 Junge Menschen, die in Paarbeziehungen leben wenden sich verständlicherweise von der Kirche ab, wenn diese ihre positiven Erfahrungen als sündhaft bezeichnet. 

Q24-542 Die Lebenssituationen der meisten Menschen sind weit entfernt von der Theorie der kirchlichen Vorschriften, daher sind die Vorschriften in der Praxis nicht vollständig umsetzbar. Ich gehe so weit zu behaupten, dass sehr viele Menschen die kirchlichen Vorschriften für falsch halten.

Q24-543 Für uns Katholiken sind die Gesetze und Gebote zu Sexualität ehe und Familie die von der Kirche vorgegeben werden,  nicht mehr nachvollziehbar. Das Leben des 20. Jahtd ist ein anderes, als dies vor 2000 jahren. Christus hätte das sicher schon verändert. aber mir den veralterten vorgaben, wird die Kirche keinen Zugang von Katholiken bekommen

Q24-544 Jede Beziehung ist zu einzigartig,individuell und intim, dass man sie in gesamte Regeln fassen kann. Die Liebe zählt.

Q24-545 Laut Katechismus alles geregelt!

Q24-546 Die Amtskirche ist nach meiner Erfahrung weit vom der Lebenswirklichkeit moderner Familien entfernt.Auch im diesem Fragebogen geht es wieder mehr oder weniger um die Erfassung der Einflussmöglichkeiten auf Ehepaare und Familien.Wann wird die Kirche endlich Kontakt zu den Menschen aufnehmen, und zwar da, wo sie stehen und nicht dort, wo die Kirche sie haben will. Und: wann endlich gesteht die Kirche ihren Mitgliedern zu, dass sie mündig sind, selbstverantwortlich und ihrem Gewissen verpflichtet.Der moderne Mensch gehorcht nicht mehr einfach...,

Q24-547 nach 50 Ehejahren (3 Kinder) kein interessantes Thema / wenig Wissen darüber

Q24-548 Es bedarf einer echten Neuorientierung in der kirchlichen Lehre.

Q24-549 Jesus hat uns aufgefordert, alle Gesetzte und Gebote an den zwei wichtigsten, der Gottes- und der Nächstenliebe zu messen. Der umgang mit widerverheirateten Geschiedenen und gleichgeschlechtlich orientierten hält dem nicht stand.  Gescheiterte werden bestraft anstatt unterstützt. Ihnen wird ohne theologischen Grund wichtige Sakramente verweigert. Die Begründung dafür erfolgt kirchen-juristisch, die Liebe bleibt außen vor. Gott, der Jurist und Buchhalter. Ob er sich so ausgelegt wissen will?

Q24-550 In den Medien wird nur ein Teil herausgenommen. Die Kirche schafft es nicht, die Botschaft als "Weg Gottes" für uns zu vermitteln. Von Menschen, die nicht als Familienväter leben, wollen sich Erwachsene nichts sagen lassen!

Q24-551 Verbote stehen zu sehr im Vordergrund. Positive Sicht einer verantwortungsvollen Sexualität fehlt weitgehend.  

Q24-552 Die Kirche sollte zu Fragen der Sexualität über einen gewissen Zeitraum schweigen und damit rechnen, dass die Menschen Fehler haben und machen und dass sie Unterstützung, Hilfe, Heilung brauchen, um sich dem "Besseren" zuwenden zu können.

Q24-553 Glaubwürdige Kompetenz in Fragen der Sexualität würde honoriert werden

Q24-554 Bei der Beantwortung aller Fragen sollten/müssten die persönlichen Voraussetzungen (meiner Meinung nach) berücksichtigt werden: ich bin 73 Jahre, verheiratet, (Mann aus der Kirche ausgetreten). Ich habe keine ERfahrung mehr bzgl. des Religionsunterrichtes. Ich kenne nur die Bestrebungen der Grünen Partei und zum Teil auch der SPÖ gegen alles Religiöse (außer dem Islam) aufzutreten.  Leider gelingt es vielen Pfarrern nicht die FROHBOTSCHAFT zu verkünden, dies trifft im besonderen - meiner Meinung nach - auf Geistliche aus Polen zu. Ich bemühe mich, die Fragen nach meinem Wissensstand nach bestem Wissen und Gewissen zu beantworten, aber - wie schon erwähnt - die persönlichen Erfahrungen eines langen Lebens hinterlassen Spuren.      

Q24-555 Ich will das nicht wiederholen, was so viele Theologen, darunter auch Bischöfe, bereits viel besser als ich es könnte, argumentiert vorgebracht und dem Vatikan vorgeschlagen haben. Meine Erfahrung als Pastoralassistent ist die, dass die meisten Menschen die Kirche als inkompetent in Fragen der Sexualität, Ehe und Familie sehen, erst recht nach den Missbrauchserfahrungen. Kirche ist KEINE moralische Instanz mehr!!!

Q24-556 Die gängigen Massenmedieen gehen oft uninformiert bzw. bewußt falsch und oberflächlich mit der Meinung der Kirche um. Es gibt zu jedem Thema verschiedene kirchliche Meinungen. (auch von dersogenannten "Amtskirche")

Q24-557 die regeln stammen aus einer zeit, in der die lebenserwartung sehr niedrig war heute leben wir 3 leben im vergleich zum mittelalter das theater rund um die sexualität wird von zölibatären onanisten in die welt gesetzt die menschen konsumieren und genießen

Q24-558 Solange die Grundrechte der Frau in der Kath. Kirche nicht umgesetzt werden,Feminismus in erster Linie ein Feindbild ist, Kirche über Jahrhunderte durch Verbote und Eingriff in die Intimsphäre jedes Menschen, Macht ausgeübt hat und noch ausübt,ist Akzeptanz für mich kaum möglich. Die Erkenntnis ,dass unser Gott ein Gott der Liebe und Barmherzigkeit ist wird durch die kirchliche Lehre in diesen entscheidenden Fragen fast unmöglich gemacht.

Q24-559 Vom Stellenwert her ist das 6.eher das 1 Gebot, das allein zeigt schon die strukturelle Häresie

Q24-560 die lehre zur sexualität ist nicht mehr zeitgemäß

Q24-561 Vielleicht gehört die autoreferentielle, paranoide Fixierung auf diesen Nebenschauplatz und völlig Sekundäres zu den strukturellen Sünden der Kirche. Ist dies schon als Zeichen zu werten, wie obsolet die geltenden Machtstrukturen sind? Ganze Generationen von "Bischöfen" (= Beamte von Papstes Gnaden und Gutdünken, wohl "legal", aber mit defizienter Legitimität auf Ihre cathedrae gehievt, weil der geistliche(!) Prozess der Wahl durch Klerus und Volk völlig verkümmert ist) wurden ins Amt gehievt / aus dem Amt gekickt, wenn nur die Compliance mit der päpstlichen Sexualmoral gestimmt hat / nicht gestimmt hat.  Mit welcher Brutalität / mit welchen Repressalien geht die kirchliche Religionsbürokratie nach wie vor mit auch nur leicht "devianten" Ansichten, vertreten durch Moraltheologen u.a. um?  Es gibt nichts Unglaubwürdigeres, als diese sinnlose klerikale Rechthaberei auf einem theologischen Nebenschauplatz. Bischöfe, kümmert Euch um Euer Kerngeschäft: Das Evangelium lebendig zu erhalten! Zuerst kommt der Glaube, dann die Moral! Lieber Papst und liebe Bischöfe, Ihr habt in unseren (Ehe-)Betten nichts verloren!

Q24-562 Es wird endlich Zeit, eine Modernisierung und zeitgemäßes denken zu fördern, als verstaubte Lehren zu zelebrieren!  

Q24-563 Die kirchliche Lehre geht an den Realitäten des 21. Jahrhunderts vorbei( Partnerschaft, Erziehung...)

Q24-564 Die Gesetze der r.k. Kirche sind überholt Sie sollten durch Barmherzigkeit und Liebe ersetzt werden!

Q24-565 In großen Teilen an der Situation der Gläubigen vorbei

Q24-566 Seit dem 2. Vaticanum hat die Ehe nicht nur den Zweck der Fortpflanzung, sondern auch in Liebe den Partner aufzunehmen.  

Q24-567 Di eKirche sollte hier Rahmenbedingungen schaffen, in denen individuelle Lebenssituationen ohne Gewissensbisse aber auf das eigene Gewissen horchend, lebbar sind. Strafen und Sanktionen passen nicht mehr zu unserem Gesellschaftsbild, also möge die Kirche das Bild des liebenden Gottes auch in ihren Strukturen und in Ihrem Wirken für die Gläubigen leben.

Q24-568 In der Fragestellung bin ich nicht sicher, ob "akzeptiert" meint, dass auch danach gelebt wird. Ich akzeptiere eventuell auch eine Einstellung, wenn ich danach nicht lebe... 

Q24-569 In Notzeiten bestellte der Vatikan in der Slowakei sogar Verheiratete zu Bischöfen und konvertieren verheiratete anglikanische Geistliche, dann werden sie in der Seelsorge eingesetzt. Mit welcher Logik werden dann unsere verheirateten Priester nicht zurückgeholt. Der Heilige Geist muss über sehr viel Humor verfügen, zumal in der Erzdiözese Salzburg Gemeinden reihenweise mit einem Viertelpfarrer auskommen müssen. Wie verantwortet die "Amtskirche", dass der ohnehin überalterte "Rest"-Klerus wegen "Multitasking" auf den Burnout zusteuert? Die kirchliche Stellungnahme ist eine contradictio in se: Das "vatikanische Roulett" ist zulässig, "künstliche" Mittel sind es nicht. Beides hat den gleichen (verantwortungsbewussten) Zweck, also ist die Methode egal.

Q24-570 Die kirchliche Lehre zu Sexualität ist im Widerspruch zur Liebe Gottes. Seit Jahrhunderten wird Sexualität negativ gesehen (Augustinus - Thomas v. Aquin). Warum hat uns Gott mit negativen Eigenschaften ausgestattet?

Q24-571 viele Menschen interesiert das überhaupt nich, häufig erwarten sie auch nichts brauchbares für ihr Leben

Q24-572 Absurde Vorschriften von Personen die selbst völlig unglaubwürdig sind. . 

Q24-573 Sexualität nur zur Zeugung ist weltfremd. Verhütung mit verantwortlicher Sexualität ist notwendig.

Q24-574 Es sind einige Punkte der kirchlichen Lehre wie verbot künstlicher Empfängnisverhütung, kein Sex vor der Ehe bekannt, aber nicht aus den ursprünglichen Dokumenten. Diese kennt im schulischen Bereich eigentlich niemand.

Q24-575 Dualistisches Weltbild wird weiter "gelehrt" - Leib und leibliche Bedürfnisse sind böse, geistiges ist eher gut.  Etwas Natürliches, wie die Sexualität wird verherrlicht und zum Ideal erhoben. Das mag in der Dimension Mystik zwar stimmen, ist aber für den einfachen Menschen nicht nachvollziehbar.

Q24-576 Die Sexualität als innigste Form der Liebe zwischen Menschen wird in der Moral der Kirche immer noch nicht verstanden. Hilfreicher, fürsorglicher und liebevoller Beistand und Ermunterung zu liebevoller Begegnung fehlt. Wo Liebe gelebt wird, braucht es keine wie immer geartete Reglementierung.

Q24-577 Schon ein erster Einblick ist so entmutigend, dass kaum weiteres Interesse besteht.

Q24-578 Hier ist Platz für meine Kommentar

Q24-579 -gewisse Punkte können durchaus ein guter Leitfaden für eine gelungene Beziehungsgestaltung sein -teilweise ist die Lehre aber weltfremd (etwa in Afrika die Nichtbenutzung von Kondomen zu propagieren)-hier müsste man den Horizont erweitern und den Nutzen abwägen und auch, wenn man grundsätzlich erst für Sex nach der Hereiat ist, überlegen, ob es nicht dennoch besser ist zumindest Kondome zu benützen -es ist unverständlich, dass Mördern verziehen wird, aber geschiedene Wiederverheiratete zeitlebens ausgeschlossen werden

Q24-580 LEIDER EIN faktum: wIR HORCHEN GENAU HIN,WAS DER VATIKAN SAGT:  DANN WISSEN WIR DASS WOHL DAS GEGENTEIL RICHTIG IST...

Q24-581 Die Kirche soll in Sinne des christlichen Glaubens eine seelsorgerische Rolle spielen und weniger ein aburteilen in richtig und falsch und trotzdem die werte der Familie hochhalten.

Q24-582 "Die Lehre" wurde weitgehend von älteren zölibatären Männern definiert, die selbst vom leben weitgehend abgekoppelt sind, ihre verengte, häufig auf Zirkelschlüssen und juridischen Spitzfindigkeiten basierte Sichtweise aber für gottgewollte "Wahrheit" halten. Wer mit katholischen idealen großgeworden ist und selbst mehrere Jahre verheiratet war und Kinder großgezogen hat, spürt in den Texten den tiefen Graben zwischen "Weltbild" (oft auch Ideologie) und Leben

Q24-583 Die Misere kommt m.E. davon, dass den Menschen nicht klar ist, dass die lehrende Kirche in ihren Geboten den Idealzustand vertreten muss und in der pastoralen Praxis die Milde Jesu walten lassen müsste, es aber keineswegs tut, sondern aburteilt und bestraft, was Jesus gar nirgends verlangt sondern ausdrücklich verboten hat: "Richtet NICHT, damit ihr nicht gerichtet werdet." An den Grundsätzen darf nicht gerüttelt werden, im Umgang mit dem Sünder ist Vergebung notwendig und von Jesus eindeutig vorgelebt.Wer von uns erreicht den Idealzustand??? Ausschließlich von mir selbst dürfte ich es streng verlangen.

Q24-584 Die kirchl.Lehre bzgl Sexualmoral geht an der Wirklichkeit vorbei.Nicht lebbar.Geschiedene Wiederverheiratate werden v.Sakramenten ausgeschlossen,sollen aber KI-Beitrag zahlen.Jeder Mörder bekommt Vergebung u.darf zur Kommunion,aber Wiederverheiratete nicht.

Q24-585 Aufhebung des Zölibats wäre für das Verstehen der Probleme durch den Prister hilfreich! Kinderlosigkeit eines Ehepartners ist kein Grund für die Anulierung einer Ehe, es sollte auch ohne Anulierung die Wiederverheiratung und das Empfangen der Kommunion möglich sein!

Q24-586 weitgehend lebenfremd

Q24-587 Pille ist unter Bevölkerung akzeptiertes Verhütungsmittel, Kondome ebenfalls. Sex der Jugendlichen (vor Ehe) wird von Eltern als „normal“ eingestuft.

Q24-588 Ich bin italienerin, wohne in Österreich seid 29 Jahren. Ich habe sofort bemerkt dass die Pfarre hatte vom Konzilium nur die "bequeme" Erneuerungen: deusche Sprache, Mitarbeiter/innen. Die "Istitution Kirche" hat aber fest ihren Macht behaltet und die Pfarren wirken (laut meine Erfahrung) wie eine gut organisierte Firma, die Priester arbeiten und handeln wie "Manager". In Italien war und ist noch immer meine Pfarre wie meine Familie, wir hatten allen miteinander eine gute Gemeinschaft und wochendlichen Bibeltref, wo wir unser Leben und unsere Erfahrungen mit den Heiligen Schrift konfrontierten.

Q24-589 Die Lehre zu Sexualität, Ehe und Familie ist total veraltet, berücksichtigt die neuezeitliche psycholigische Erkänntnisse und veränderte Lebensumstände nicht, und wird von Kirchenmännern vertreten die keine ernsthafte liebevolle praktische Erfahrung haben.

Q24-590  Die Kirche drückt sich in Worten aus, die die meisten Menschen heute nicht mehr verstehen. Man sollte " den Menschen aufs Maul schauen", in der Umgangssprache und durch Eigenes Beispiel reden.

Q24-591 Lehre gilt als weltfremd und zum Teil auch nicht lebbar

Q24-592 weltfremd

Q24-593 Das Thema Verhütung wäre so wichtig.

Q24-594 Kein Kommentar!

Q24-595 Zum Glück findet man gelegentlich einen Vertreter der Kirche der menschlich handelt und nicht nach "Vorschrift"

Q24-596 Die vollkommen überzogenen und unbarmherzigen kirchlichen Forderungen sind lebensfeindlich, menschenverachtend und lieblos. Positive kirchliche Werte wie eheliche Treue und Beständigkeit verlieren an Glaubwürdigkeit und Akzeptanz.

Q24-597 christus war für Toleranz. Gott liebt uns alle, so wie wir sind (auch Geschiedene, Homosexuelle, etc)

Q24-598 In Frage der Pille wird die kirchliche Lehre weitestgehend ignoriert. In der Frage der Wiederverheiratung wird die kirchliche Lehre nicht akzeptiert und ist kaum ein Hindernis, Zugang zur Kommunion sollte gestattet sein. Frauenpriestertum wäre nicht nötig, doch Weltpriester sollten, im Unterschied zu Ordenspriestern heiraten dürfen. Pfarrer sollten in Rhetorik geschult werden, dann kämen ihre Predigt besser an die Zuhörer. Franciscus ist Hoffnung für die Kirche, Klöster sollten von ihrem Reichtum mehr sichtbar für die Armen tun.

Q24-599 Die kirchliche Lehre wird als hartherzig, lebensfremd und heuchlerisch empfunden.

Q24-600 Ein beträchtlicher Teil der Kleriker führen eine Art Doppelleben& sie sind entweder schwul oder leben eine Beziehung mit einer Frau. In der Schweizer Kirche sollen das gemäss Insidern um die 40 Prozent sein. Das Priesteramt zieht leider viele Homos an. Dann gibt es fanatische Marienverehrer oder Moralapostel, die damit ihre Sexualprobleme zu kaschieren suchen. Beispiele dafür die beiden ehmaligen Bischöfe von Chur: Haas und Vonderach, die beide schwul waren. Dies schreibe ich gemäss Aussagen eines Pfarrers, der als junger Geistlicher 5 Jahre Sekretär war bei Vonderach. Fanatiker müssen häufig etwas zudecken oder überspielen. Dann erinnere ich mich an eine Panel-Diskussion über Missbrauch von Frauen durch Kirchenmänner im Oesterr. TV. Eine ehemalige Ordensfrau, die im Panel von einem groben sexuellen Uebergriff gegen sie durch ihren Beichtvater berichtete, erlebte Grauenvolles: Der andere Panel-Teilnehmer, Bischof Krenn von St. Poelten, fuhr ihr massiv an den Karren und schrie sie nieder. Da spürte ich klar - und mit mir hoffentlich viele andere Zuschauaende auch, dass bei Krenn etwas mit seinem Sexualleben nicht stimmte. Es dauerte nur noch kurze Zeit bis im Seminar von St. Poelten leider Unglaubliches ans Licht kam. Traurig. Nur jener, der zu Fehlern steht, kann lernen und zur Heilung von Wunden beitragen.

Q24-601 wenn man erst mit 38 seinen wundervollen Ehemann findet, dann ist es doch ein bisschen viel verlangt zu erwarten das man vorher nie mit jemanden eine liebende sexuelle Beziehung hat. Das Leben in der heutigen Welt ist anders und die Kirche sollte Verstaendis dafuer haben.

Q24-602 Liebe ist der Kern des katholischen Christentums fuer mich - sie ist die beste Anleitung zur Umsetzung der Lehren durch Priester, Gläubige, kirchliche Verwaltung, etc.

Q24-603 Die Lehre der Kirche geht von einem philosophisch-theologischen aus und berücksichtigt adere Faktoren wie zum Beispiel den Sitz im Leben nicht ausreichend. Auch wenn Abänderungen wie die Maria Troster Erklärung manches versuchen abzuschwächen, so fehlt doch die grundsätzliche Bereitschaft die lebensnahe Praxis in dieses Lehrschreiben eifließen zu  lassen.

Q24-604 Familienplanung und Gestaltung der Sexualität ist ein ganz persönlicher Bereich jedes einzelnen Menschen bzw. eines Paares, da lassen sich die meisten (selbstbestimmten) Menschen nichts dreinreden von Außenstehenden. Es besteht eine große Diskrepanz zwischen den hohen Idealen der kirchlichen Lehre und den vorgelebten Beispielen aus dem Klerus, daher sind diese Männer keine Autorität in diesen Fragen.

Q24-605 Wie bereits erwähnt ist die kirchliche Lehre zur Sexualmoral (Empfängnisregelung, gelebte Sexualität, Aufklärung der Kinder und Jugendlichen)in der Mitte des vorigen Jahrhundert "stecken geblieben". Sie wird von den Menschen nicht ernst genommen, da sie praxisfern und sexialfeindlich ist.  Dabei wäre es sehr notwendig gerade den jungen Leuten entspechende Leitlinien zu geben und zwar durchaus im Einlang mit unserem Glauben. Es gibt Priester, die das tun, aber meist immer unter Bedrohung, dass sie von der konservativen Obrigkeit u.U. dafür mit Konsequenzen zu rechnen haben könnten.

Q24-606 Die kath. Kirche hat leider ihre gesellschaftspolitische Bedeutung weitgehend verloren, da sie realitätsfern - d.h. fern von den Menschen - durch kirchliche Würdenträger Aussagen zu wichtigen gesellschaftlichen Themen macht. Die Medien stürzen sich dann meist auf diese punktuellen Aussagen - die meist positive Hauptbotschaft bleibt im Hintergrund oder geht überhaupt verloren.

Q24-607 Der Zölibat ist ein Gebot wieder die Natur. Kein Wunder, dass es so viele sexuellen Missbräuche gibt.

Q24-608 Ich finde fürchterlich , dass uns Laien so viel schlechtes Gewissen gemacht wird ... dass wir zum Gehorchen angehalten, aber nicht zur Selbstverantwortung ermuntert werden

Q24-609 Die kirchliche Lehre trägt der heutigen Kenntnis in Biologie und Medizin kaum Rechnung und übersieht auch, dass die Lebenserwartung wesentlich höher ist als in Zeiten der Ausarbeitung der kirchlichen Lehre und das ausufernde Welt-Bevölkerungswachstum nicht zur Lehre des schonenden Erhalts der Erde als Lebensraum passt.  Die große Frage liegt auch darin, ob die diesbezügliche kirchl. Lehre für alle Teile der Welt gleiche Gültigkeit hat, ggf. wäre eine regionale Differenzierung (angepasst an die sozioökonomischen und soziopolitischen Gegebenheiten) nötig.

Q24-610 Die Kirche hat in diesem Bereich ihre Glaubwürdigkeit verloren, schade.

Q24-611 eine Lockerung wäre nötig

Q24-612 Eine Antwort mit Bezug auf das Naturrecht zu geben, fällt mir schwer.

Q24-613 Wie soll ich, wenn meine Kinder dem schulpflichtigen Alter längst entwachsen sind, wissen, was im Religionsunterricht gelehrt wird. Was ich aus Vorlesungen am Institut für Religionspägagogik der Uni Wien weiß, lässt mir die Haare zu Berge stehen. Die Kinder wissen nach Jahren des Religinsunterrichts nicht, wer Gott ist und was zu Weihnachten gefeiert wird. Hauptsache ist, dass die Kinder "zum Denken angeregt" werden.

Q24-614 Die "kirchliche Lehre" stimmt Gott sei Dank nicht mit der von den meisten Priestern ausgeübten Praxis überein.

Q24-615 Ist schon sehr lange aus - der Schulunterricht, seither kaum noch Details zur Kirchlichen Lehre erfahren / aber auch nicht gesucht...

Q24-616 die Amtskirche hat sich vom Evangelium getrennt. die Amtskirche befolgt nicht die Weiterführung des 2. Vatikanums und dessen Erfüllung.

Q24-617 Die Kirche sollte sich an der Basis orientieren

Q24-618 Befragungen gab es seid dem Konzil genügend,leider wurde kaum etwas unternommen,meist gab es nur fadenscheinige Vertröstungen,die nichts brachten. Es ist glaube ich die letzte Hoffnung,dass unter dem neuen Papst endlich Taten folgen,sonst steht die Kirche auf verlorenen Posten!

Q24-619 jeder suchende soll mit selbstkritik beginnen und diese im dialog mit der kirche üben

Q24-620 Entspricht nicht dem täglichen Leben in der Familie

Q24-621 Die Fixierung der kirchlichen Familienpolitik auf Humanae vitae und die sogenannten natürlichen Familienplanungsmethoden und Förderung der militanten Abtreibungsgegner hat der Kirche immens geschadet. Das von der Kirche angebotene und für die kirchliche Eheschließung verpflichtende Eheseminar, in dem das Hauptaugenmerk den "natürlichen Methoden" gilt, verhindert geradezu kirchliche Eheschließungen und lässt die kirchliche Lehre gerade bei jungen Leuten absurd erscheinen

Q24-622 wir haben 6 kinder großgezogen. Dabei fühlte ich mich als Mutter sehr allein gelassen.

Q24-623 Die Fragen im letzten Block sind kirchenkämpferisch formuliert und entsprechen nicht einer objektiven Befragungsmethode.

Q24-624 Ich bin sehr dafür, dass die Kirche die ablehnende Haltung bei der Abtreibung beibehält. Aber ich möchte gerne meine Familienplanung selbst entscheiden können und auch verhüten dürfen wenn der Kinderwunsch erfüllt ist.

Q24-625 Geschiedene Wiederverheitete, die ihre neue Beziehung ernst nehmen, von den Sakramenten auszuschließen, ist mir vollkommen unverständlich!

Q24-626 Die Geistlichen sollen heiraten und Familien haben dürfen!!!

Q24-627 Über die päpstlichen Enzykliken werden die Gläubigen im Rahmen von Predigen nie informiert.

Q24-628 Der Begriff "Naturrecht" ist nicht klar

Q24-629 Mehr Toleranz der individuellen Situation gegenüber wäre angebracht

Q24-630 Leider wird oft Wasser gepredigt aber Wein getrunken.DAs war auch der Grund trotz eigentlichem Wunsch Priester zu werden, es dann doch nicht zu tun.

Q24-631 Seit 1968 (humanae vitae) ist die Glaubwürdigkeit von kirchlichen Verlautbarungen bezüglich Sexualität, Ehe und Familie im Keller. Die Situation der Menschen in ihrer Lebenssituation und Würde wird dabei zuwenig ernst genommen. Es wird von oben etwas verfügt, das gar nicht mehr ankommen kann, weil es die Situation der Menschen nicht mehr trifft und betrifft.

Q24-632 Seit Papst Paul VI. hat die Kirche keinen Einfluss auf die Katholiken in Sache Sexualität mehr.

Q24-633 aus eigener Erfahrung weicht die eigene Befolgung und die nach außen vertretene Haltung von leitender Stelle der Pfarrei extrem voneinander ab

Q24-634 Es ist bigott, dass der größte Teil geweihter Männer sexuelle Beziehungen zu Frauen oder Männern unterhält, dass uneheliche Kinder von Klerikern von den Bistümern alimentiert werden, aber dass dennoch an der kirchlichen Sexuallehre festgehalten wird und dass diese unverändert noch 2005 in dem in Deutschland erschienenen Jugendkatechismus neu aufgelegt wurde. -  Es ist weltfremd und auch unmenschlich zu erwarten, dass Sexualität nur unter Verheirateten stattfinden kann. -  Ebenso nur unter heterosexuellen Menschen, die miteinander verheiratet sind. Schauen Sie sich mal an, wie diskriminierend die Formulierungen im Katechismus zum Thema Homosexualität sind! Im Jahr 2013 ist das wirklich unglaublich beleidigend! Wie soll man das als Religionslehrer jugendlichen, homosexuellen Menschen vermitteln, ohne sie in ihrer Persönlichkeit zu schädigen?  Die Sexualität eines Menschen ist seine Privatangelegenheit. Wir können in der Pädagogik nur Werte bildend darauf Einfluss nehmen, und vermitteln, wie die Menschen miteinander umgehen können, respekt- und liebevoll. Es kann nicht darum gehen, sie zu manipulieren und ihnen Schuldgefühle wegen ihrer eigenen Sexualität einzugeben.  Es ist nicht Aufgabe der Kirche, die Verhaltensweisen der Menschen als Sünde abzustempeln, sondern ihnen in ihren jeweiligen Lebenssituationen Beistand zu leisten im Sinne Jesu Christi.  Die Kirche soll endlich damit aufhören, den Menschen ihre Lebenskraft zu nehmen und sie soll ihnen endlich ihre eigene Beziehung zu Gott ermöglichen.  

Q24-635 Selbst gläubige Menschen handeln nicht nach der kirchlichen Lehre, da sie in sexuellen Fragen nach ihrem Gewissen entscheiden. Sie lassen sich nicht mehr von der Amtskirche gängeln. Die Kirche hat in Sachen Sexualität ihre Glaubwürdigkeit und Autorität verloren.

Q24-636 Das Lehramt der Kirche nimmt die Sexualität nicht ernst. Sie misst ihr einen sehr begrenzten Stellenwert zu. Sexualität ist für sie immer noch Inbegriff für Sünde.  Gelebte Sexualität kann, darf und muss zum Gelingen der Ehe und Familie beitragen. Das Spiel der Liebe trägt im Wesentlichen dazu bei, um alltägliche Unebenheiten und Konfrontationen zu glätten und immer wieder einen Neuanfang in der Beziehung zu schaffen.

Q24-637 KEINE

Q24-638 

Q24-639 Die kirchliche Lehre zu Ehe und Familie ist überholt. Besonders das Verbot der "künstlichen Empfängnisverhütung" ist völlig weltfremd.

Q24-640 Die offizielle Kirche vertreibt mit ihrer teilweisen nicht zeitgemäßen Haltung und mit der Diskrepanz von kirchlicher Lehre und eigenem Verhalten die Gläubigen.

Q24-641 Empfängnisverhütung muss erlaubt werden, da man nicht unendlich viele Kinder aufziehen kann.Auch sollten Geschiedene zur Kommunion gehen dürfen.Es steht uns nicht zu über Andere zu richten.

Q24-642 Mir ist aktuell der Fall eines Priesters bekannt, der an sich selbst nicht die Maßstäbe anlegt, die er von den Laien der Gemeinde verlangt.

Q24-643 aus meiner Sicht bindet mir die Kirche bzw. ihre Lehre die Hände. Mein eheliches, familiäres, sexuelles Leben empfinde ich derart eingeschränkt, dass ich massiv unter diesen Auswirkungen leide. Als Frau mit einfacher Bildung, trotzdem glaube ich, mich überdurchschnittlich zu informieren, ist der Horizont einfach zu eng (und Leute mit höherer Bildung laufen der Kirche ohnehin reihenweise davon). Was soll ich davon halten.

Q24-644 Wenn ein Bischof Küng als Familienbischof eingesetzt ist , kann keine Akzeptanz erwartet werden.

Q24-645 Man sollte wirklich einmal ernst nehmen, was jesus wollte. Die kirchliche Lehre hat sich selbst viel zu sehr an kulturellen gegebenheiten der Zeit zwischen 40 und 1940 nach christus orientiert, ohne dass dies dem Lehramt besondrers aufgefallen wäre, und ist deshalb SEHR einseitig.

Q24-646 Priesterehe umsetzen geschiedene als vollwertige christen ansehen

Q24-647 Es ist nicht verständlich, dass die Kirche im Zeitalter von AIDS noch immer Kondome als Verhütungsmethode ablehnt.   Es ist nicht verständlich, dass die Kirche angesichts der Überbevölkerung der Erde prinzipiell gegen jede Form von Verhütung ausser Enthaltsamkeit ist.   Es ist nicht verständlich, dass die römisch katholische Kirche den Pflichtzölibat als einzig mögliche Lebensform für Priester ansieht, der eine Quälerei ist und Missstände wie sexuelle Übergriffe oder lebenslange heimliche, verlogene Partnerschaften von verzweifelten Priestern zur Folge hat.    Es ist nicht verständlich, dass die römisch katholische Kirche weiterhin die Stellung der Frau herabwürdigt, indem sie ihr die Mutterschaft als einzigen Lebenssinn zubilligt und sie von allen höheren Ämtern ausschliesst.

Q24-648 Als wir in den späten 70er Jahren geheiratet haben, war für mich die katholische Lehrer sehr wichtig, jedoch die zugelassenen Methoden der Empfängnisregelung waren für mich als Frau ungeeignet, unsicher bzw. unpraktikabel. Nach dem 4. Kind habe ich mich über diese Vorschriften hinweggesetzt - das war befreiend und hat mein Glaubensleben nicht beeinträchtigt. (Das ist später erst Bischof Krenn gelungen.) Ich bin sehr froh. dass unsere Kinder und Schwiegerkinder heute ihr Sexual- und Familienleben nicht nach der geltenden kirchlichen Lehrmeinung ausrichten, wohl aber in verantworteter Weise Partner und Eltern sind.

Q24-649 Es gibt durchaus sehr richtiges in der kirchlichen Ehe-/Sexualmoral (Partnerschaft, Respekt vor dem anderen, Anregungen zu erfüllter Partnerschaft, etc.) Aber die heißen Eisen werden von der Kirche nicht angeegangen: Scheitern in der Ehe, Voreheliches Verhalten (Kuss, Petting, Verkehr), Homosexualität und Konsequenzen, Verhütung, Einseitiges Naturrecht: Dient die Sexualität nach dem Naturrecht nur der Kinderzeugung, oder hat nach dem naturrecht die Sexualität nicht auch einen hohen Stellenwert zur Pflege der Partnerschaft, als Ausdruck der Liebe, etc. selbst wenn aus welchen Gründen auch immer derzeitig oder auf lange Sicht Kinder nicht in Frage kommen?

Q24-650 Das Zusammenleben von Mann und Frau ohne Eheschließung wird in der Generation bis 40/50 Jahre   als selbstverständlich angesehen. Kirchliche Hochzeit ist großteils nur der Tradition geschuldet. Die Verwendung der Pille zur Geburtenregelung ist größtenteils gängige Praxis. Kirchliche Scheidungen werden häufig nicht verstanden und kritisiert (mangels Information).

Q24-651 Die "Vorschriften" in der Lehre werden weigehend vermittelt - die möglichen Dispensen oder individuellen Lösungsmöglichkeiten sind nur Insidern bekannt. Alle Betroffenen hätten aber ein Anrecht, diese Informationen zu bekommen.

Q24-652 Jesus hat sich in vielen aus den Evangelien bekannten Anlässen gegen die damaligen patriarchalischen Sitten gewandt, indem er männlich und weiblich als von Gott gewollt gleichwertig und gleichberechtigt, mit gleicher Würde ausgestattet verkündet hatte. Freilich bedeutet gleichwertig niemals gleichartig.

Q24-653 Das Zölibat ist weder in den 10 Geboten noch in der Lehre Christi verankert. Selbst Petrus war verheiratet, und wahrscheinlich auch ein Teil der Apostel. Es wurde, soweit ich informiert bin, bei einem Konzil (Konstanz?) eingeführt, wahrscheinlich um den Besitz der Kirche zu schützen. Ich meine, dass verheiratete Priester die Probleme der Menschen eher verstehen würden, weil sie selbst im täglichen Leben damit konfrontiert sind...

Q24-654 Ich würde mir wünschen, dass die Kirche mehr auf die kritisch Suchenden zugeht und und gründlich prüft, welche Glaubensinhalte und Dogmen nicht mehr zutreffen.

Q24-655 Folgende kirchenrechtliche Vorschriften machen die wunderbare "Frohe Botschaft" mit dem Schwerpunkt der Liebe und Barmherzigkeit Jesu Christi als Ganzes unglaubwürdig: Ausgrenzung Wiederverheirateter,  Verbot des Geschlechtsverkehrs zweier Liebender die eine ernst gemeinte Partnerschaft eingehen, aber die Kirche nicht zur Ausstellung des entsprechenden Dokuments gebeten haben, Verbot der freien Entscheidung über die Verhütungsmethoden in eigener Verantwortung, Gebrüll nach Kriminalisierung von Abtreibungen statt maximale Hilfeleistung für verzweifelte Menschen die sich mit der Situation ein Kind zu bekommen total überfordert fühlen. Verlangen nach Verbot der Adoption von Kindern durch gut vorbereitete Homosexuelle.

Q24-656 Abschaffung des Zölibates, Scheidung anerkennen, Wiederverheiratung ermöglichen

Q24-657 lehre ist verständlich, aber nicht akzeptiert. "kirchische" sprache (also nicht verständliches deutsch) oft ein problem.

Q24-658 Was mir bei der Umfrage fehlt ist die Altersangabe der Teilnehmer. Ich könnte mir vorstellen, dass es zwischen den Generationen verschiedene Meinungen gibt. Ich bin 74 Jahre war mit meinen Religionslehrer in der Schule sehr zufrieden und wir behandelten auch Probleme wie Sexualität und Zölibatäres Leben. Der Religionsunterricht unserer 3 Kinder war teilweise gut. Von der jetzigen Situation fehlt mir leider der Einblick. Auch fehlen mir Fragen zu Geschiedenen und Wiederverheirateten. sowie Homosexualität und Kindesmissbrauch. Ich habe auch an die Bischöfe meine Meinung zu den Fragen des Papstes geschrieben und wünsche mir, das dass auch einer der Zuständigen ließt. Nun noch ein herzliches Grüß Gott und weiterhin viel Freude an ihrer dankenswerter Arbeit für unsere Religion.   Alois Altenburger

Q24-659 Die Kenntnis ist mangelhaft& die Akzeptanz bei der Generation ab den Jahrgaängen 1960 überhaupt nicht vorhanden

Q24-660 Die kirchlichen Vertreter (Bischöfe, Kardinäle, tlw. Priester, ...) haben weitgehend die Kenntnis der Kirchenmitglieder in deren Lebenssituationen verloren oder sind instruiert, diese komplett außer acht zu lassen. 

Q24-661 Der Ausschluß von den Sakramenten der Wiedervereheirateten ist ein Kirchenrecht, der Empfang kann einem Getauften nicht verwehrt werden.

Q24-662 Amtskirchliche Lehre von Ehe, Familie und Sexualität ist deckt sich zum Großteil nicht mit den Lebenserfahrungen der Menschen, ist oft schwer bis gar nicht umsetzbar - Vorschriften bezüglich Empfängnisregelung sind einfach absurd und indiskutabel sowohl in einer ehelichen, wie auch in einer nicht-ehelichen Lebensgemeinschaft. Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen ist schlicht und einfach unbarmherzig und dem Evangelium, der Frohen Botschaft wiedersprechend. Besonders betrifft das Menschen, die in einem kirchlichen Beruf arbeiten, wo Brüche und Scheitern in der Ehe auch möglich sind - wir alle sind fehlerhafte Menschen!!!  Jugendliche leben nicht in einem "lustleeren Raum" - Erfahrungen mit Sexualität müssen erfahren und gelebt werden dürfen - es geht um verantwortungsvollen Umgang damit und nicht um Ge- und Verbote!

Q24-663 Warum wird dies so "überbetont" ? Es wäre besser diese Energie für Verkündigung der frohen Botschaft zu verwenden.

Q24-664 Sie ist im Kern richtig und wichtig aber ohne Barmherzigkeit, ohne "Fehlertoleranz" und läßt keinen Raum für persönliche Verantwortung

Q24-665 schade, dass Jugend / junge Leute nicht intensiver "beworben" werden und für sie Themen/GDs/... nicht geographisch großflächiger interessanter gestaltet werden

Q24-666 wenn Priester - heiraten dürften und ihre normalen,natürlichen Sexulatriebe leben "dürften", würden weniger Mißbrauchsfälle vorkommen und die Preister würden einen Einblick in die echten Probleme der Familien bekommen und nicht so realitätsfern sein-nur was man erlebt kann man beurteilen. Freigabe des Priesteramtes für engagierte Frauen wäre wünschenswert.

Q24-667 Ich bedaure die tendenziöse Art der Fragestellung. Professionalität würde eine sachliche Art der Fragestellung gebieten. Wird hier versucht Meinung zu machen - zumindest zu verstärken oder neutral Meinung einzuholen? Schade!

Q24-668 es trifft (voll) zu, dass ... "nach gängiger Meinung vom Klerus _teilweise_ nicht eingehalten wird"

Q24-669 ollas a schaaaaß

Q24-670 Bewunderswert, dass Papst Franziskus den Laien diese Fragen stellt und ihre Auswertung beurteilt und hinterfragen wird.

Q24-671 Die katholische Kirche täte gut daran sich endlich den Bedürfnissen und Realitäten der heutigen Zeit anzupassen

Q24-672 Die Realität der Menschen in unserer Zeit ist mit den Formulierungen bzw. Aussagen der Kirche nicht kompatibel. Das religiöse Leben ist weitgehend aus dem Alltag verschwunden und damit auch die Frage nach den kirchlichen Vorschriften oder Leitlinien in Bezug auf Moral, Sexualität und Ehe.

Q24-673 Es ist dringend an der Zeit, die kirchliche Lehre zu Sexualität, Ehe und Familie zu erneuern. Veralterte, nicht zeitgemäße Weltbilder und Ansichten müssen dem Geist des Fortschritts bzw. der Weiterentwicklung des menschlichen Geistes angepasst werden!Jene Lehre, an welcher die kath. Kirche fest hält, wird nicht ernst genommen, geradezu belächelt!Erkenne die Zeichen der Zeit....

Q24-674 Die katholische Kirche hat in der Enzyklika "Humanae vitae" zwar sehr schöne Worte gefunden aber mit der "Pillenregelung" völlig unrealistische Forderungen aufgestellt, die in der Folge zu einer starken Entfremdung zwischen Gottesvolk und Lehramt geführt haben.

Q24-675 Das Verbot der kath. Kirche Empfängnisverhütungsmittel zu verwenden, geht an der Realität vollkommen vorbei und fördert außerdem in Afrika die Ausbreitung von AIDS. Eine weitere Folge ist in Afrika Überbevölkerung und Hungertod.

Q24-676 die Antworten auf viele dieser Fragen sind sehr unterschiedlich je nach Zielgruppe: von Menschen außerhalb der Kirche besteht kaum Akzeptanz und auch sehr wenig Wissen, währen von den Gläubigen innerhalb der Kirche beides sehr weit gestreut ist zwischen voller Akzeptanz (allerdings bei eher wenigen) und weitgehender Ablehnung. Bei den Fragen zur Verbreitung der kirchlichen Lehre ist zu unterscheiden: es gibt sehr wohl vielfältige und hochwertige Angebote, aber sie werden nur von einer Minderheit genutzt.

Q24-677 sehr sehr weltfremd und weit entfernt vom Alltag der Eheleute

Q24-678 Die Liebe und nicht allgemeine Gebote sollen unser Zusammenleben in der Kirche prägen. Meiner Meinung nach wird die Kirche und ihre Meinungen und Äußerungen zu sehr von Männern geprägt.Ordensfrauen, und kirchliche Mitarbeiterinnen die ganz mit und für Jesus und Gott leben, dürfen z.B. keinen Gottesdienst leiten. Jesus hat mehr, als damals erlaubt, Frauen zu seinem Kreis der Verkündigung gewählt. Angstmachen ist lieblos. Gebote sollen Mut und Orientierung sein. 

Q24-679 In Fragen Geburtenregelung wird die kirchliche Lehrmeinung auch von Insidern nicht ernst genommen, da sie realitätsfern und die Institution dafür überhaupt nicht zuständig ist

Q24-680 Seit Humanae Vitae (1968)ist die Kirchliche Lehre zu Ehe und Familie auch für Katholiken kaum mehr eine geeignete Richtschnur.

Q24-681 Die kirchliche Lehre von Sexualität, Ehe und Familie ist nicht mehr zeitgemäß (Verhütung, Familienplanung). Die Lehre ignoriert großteils neue Erkenntnisse (Verhütungsformen, Homosexualität. Bin Absolut für den Lebensschutz. Krankheitsepedemien (Aids in Afrika) könnte durch Verhütung und lebensbejahendem, zeitgemäßer Lehre eingedämmt werden. Neue familäre Strukturen (Arbeitsleben, Patchwork, etc.) werden ignoriert. Offene Zugänge was darf der Mensch sind besser als Verbote. Grenzen sollen zwar aufgezeigt werden jedoch wäre das Herausstreichen von positiven (was bietet die Kirche zu diesen Themen) wünschenswerter. Zudem sollten verkrustete Regeln (Zölibat) überdacht und aufgehoben werden.

Q24-682 Eigentlich ist es eine Zumutung für alle Eheleute und Partnerschaften, nicht dem eigenen Gewissen folgen zu dürfen, sondern so leibes- und liebesfeindliche Vorschriften beachten zu müssen. Dazu kommt, dass nicht unser Vorbild Christus diese eingesetzt hat, sondern zölibatär lebende Männer. Und weil noch immer daran unverändert festgehalten wird, kommt es zur Abkehr v.d. kirchl Lehre und leider auch zum Spott.      

Q24-683 Es ist schade, dass durch die Überbetonung einzelner Aspekte - wie z.B. die Ablehnung künstlicher Verhütungsmittel - die wertvollen positiven Aussagen über Partnerschaft und Ehe oft in den Hintergrund gedrängt werden.

Q24-684 Sollen Kinder aus sogenannten ungeordneten Verbindungen der Kirche glauben, dass der Vorgang, dem sie ihre Existenz verdanken (und die Tatsache, dass ihre Eltern sich lieben), eine so schwere Sünde ist dass die Eltern nicht mehr zur Kommunion und nicht mal mehr zur Beichte dürfen? Diese Kinder haben allen GRund, die Kirche gemeinsam mit ihren Eltern zu verlassen.

Q24-685 Die kirchliche Lehre zu Sexualität ist leider total veraltert und deswegen kümmert kaum jemand was die Kirche zu diesem Thema sagt, denn die Lehre ist weit weg vom Menschen.

Q24-686 - scheidung und ihre folgen + wiederverheiratung: positionen stammen aus anderen jahrhunderten bzw. lebensverhältnissen - gesellschaftliche entwicklungen zu partnerschaftlichem leben werdern ausgeblendet

Q24-687 Die Art der Fragestellung ebnet die Unterschiede in der Beurteilung einzelner Lehren ein und ergibt damit ein falsches Bild, da allgemeine Beurteilungen nicht wirklich möglich sind.

Q24-688 Ich war ein Berufsleben lang in Gymnasien als kath. Religionslehrerin tätig, habe in der Telefonseelsorge und in einer Pfarre intensiv mitgearbeitet (das tue ich heute noch)und spreche aus Erfahrung, wenn ich sage, dass es schlichtweg unmöglich war und ist, die kirchliche Sexualmoral glaubhaft und verbindlich zu vermitteln.

Q24-689 Zölibat für Hardliner, Machtausüber und Ordenleute soll/kann bleiben, aber für fortschrittliche Priester muss eine Möglichkeit für Familiengründungen und Ehen geschaffen werden. Der Ansatz von Papst Franziskus für eine dienende Kirche, die herabsteigen kann um die Menschen zu verstehen ist überlebenswichtig für die Kirche und soll endlich der herrschenden Machtkirche Platz machen.

Q24-690 "Bis der Tod euch scheidet" meint heute wohl den Beziehungstod. Eine Frau muss sich nicht schlagen und vergewaltigen lassen, nur wegen dieser Forderung. Jesus hat damit die Männer damals in die Pflicht genommen und zur Verantwortung für die Frauen aufgefordert, nicht die Frauen, alles zu erdulden und zu erleiden.Kein Sex vor der Ehe ist eine für die meisten Jugendlichen unerreichbar überhöhte Forderung. Gelebte Sexualität dient nicht bloß zur Fortpflnzung, sondern ist ein Teil des menschlichen Daseins.Gefragt ist der verantwortliche Umgang damit, das muss nicht gleich Heirat sein.

Q24-691 Man soll die Prister genaus so eine Familie gründen lassen dürfen, wie es in evangelischen Glauben möglich ist. Ebenfalls soll die gleichgeschechtliche Partnerschaft auch in der Kirche anerkannt werden!!!!

Q24-692 ich vermisse in der kirchlichen lehre jene Liebe zu konkreten Menschen, wie sie uns von Jesus in der Bibel berichtet wird. Das kirchliche Lehramt erlebe ich eher als  Vertreter der Gruppe der Pharisäer und Schriftgelehrten der jesuanischen Zeit.

Q24-693 in meiner Altersgruppe (60j.)haben die frauen vor allem sehr darunter gelitten, die jüngeren kümmern sich nicht mehr darum. Wirkliche Hilfe war das keine, viele Stolpersteine, immer in Schuld, das führt nicht zu mehr Glauben!

Q24-694 Das (sexuelle) Leben geschieht nicht auf Grund einer "Lehre", sie kann bestenfalls hilfreich und schlimmstenfalls zerstörerisch sein.

Q24-695 Ich denke, dass die gesellschaftlichen Veränderungen und vor allem die viel größer gewordene Freiheit (in geistiger und materieller Hinsicht) eine Eigenverantwortung in jedem Menschen prägt, die sich nicht mehr von einer moralischen Instanz - wie sie die Kirche immer noch sein will - beeinflussen lässt. Der Mensch lässt sich gerade in diesem intimen Lebensbereich nicht mehr vom Klerus bestimmen, der selbst und diesen Richtlinien unglaubwürdig geworden ist.

Q24-696 Auf einer Skala von 0 - 10 liegen die Antwortmöglichkeiten JA und WEITGEHEND bei 10 und 8 während KAUM und NIE bei 2 und 0 liegen. Die Möglichkeit TEILWEISE wäre also auch bei den anderen Fragen eine faire Option gewesen (sozusagen als 5).

Q24-697 Für weite Teile der Weltbevölkerung ist ein besonderer Schutz der Frau in der Ehe wichtig, jedoch ist die ökonomische Abhängigkeit in Mitteleurope oft nicht mehr gegeben. Deshalb sollte auch die Möglichkeit der Auflösung einer Ehe möglich sein, nach grundlegender Bewertung der ehelichen Situation. Schließlich macht es sich niemand leicht, sich für eine Trennung zu entscheiden. Ist doch ein Sich-Eingestehen notwendig, dass ein Lebensentwurf gescheitert ist. Wenn dann jemand, der geschieden ist, wieder einen Partner findet, mit dem er dieses Wagnis Ehe eingehen möchte, sollte die Kirche dies entsprechend unterstützen/begleiten und nicht diese Menschen ausschließen. Dies passt nicht zur Grundlage des christlichen Glaubens- der Barmherzigkeit.   Die Haltung der Kirche, keine Empfängnisverhütung zuzulassen, passt nicht mehr in unsere Welt. In Dritte-Welt-Ländern bedeuten viele Kinder zu haben, oftmals große Armut, Hunger und Krankheit. Außerdem würde die Benützung von Kondomen tödliche Krankheiten, wie HIV oder diverse Geschlechtskrankheiten in der Ausbreitung deutlich zurückdrängen, welche großes Leid über die Menschen bringen.

Q24-698 Die Sexualität ist ein einmaliges GESCHENK GOTTES. Sie sollte für alle Menschen erfahrbar und erlebbar sein. Auch für "Kleriker", die ansonsten nicht zur Fülle des Lebens gelangen von der sie aber andauernd sprechen. Die Sexualität gehört unter anderem mit vielen anderen Geschenken Gottes zu einem erfüllten Leben und ist ganz bestimmt von Gott gewollt.

Q24-699 Scheinheiligkeit bei vielen kirchlichen Vertretern ( hat sich seit meiner Schulzeit als internatszögling nicht geändert ). Sehe bei meinem Kind, dass die Lehre der Kirche nicht als zeitgemäß empfunden wird

Q24-700 Durch die heutzutage kaum zu erfüllenden kirchlichen Einschränkungen wird sozusagen "das Kind mit dem Bade ausgeschüttet"! Wichtige "Gebote" wie z. B. Verantwortung der Elternschaft werden vielfach nicht bedacht . es kommt zu ungewollten Schwangerschaften, deren Folgen sowohl Eltern als auch Kinder ein Leben lang zu tragen haben!!!

Q24-701 Die kirchliche Lehre ist in einer Sprache und in Bildern vermittelt, die den Menschen gar nicht zuhören lässt. Vieles ist einfach frommes Gewäsch.

Q24-702 Idealziel der lebenslangen Bindung beibehalten - und akzeptieren, dass Ideale oft nicht erreicht werden. Gescheiterte nicht bestrafen (durch Sakramentsentzug), sondern im Kontakt zu Christus weiterhin fördern. - Vorbild: Ehe-Pastoral der orthodoxen Kirche.

Q24-703 Ein Naturrecht kann nicht von einer Institution vorgeschrieben werden!!!!  Die Kirche nimmt auf einzelne Personen und ihren und ihren Schicksalen keine Rücksicht, und erschwert gewilligten katholischen Menschen z.B. geschiedenen das Leben sehr!!!!

Q24-704 Priester sollen es in der Familie offen vorleben und nicht Beziehungen und Kinder haben und zu diesen nicht stehen. Mehrere Fälle bekannt. Dadurch ist die Kirche unglaubwürdig. Man darf nicht Wasser predigen und Wein trinken. Oder haben sie nur Angst um das Vermögen?

Q24-705 die meisten Menschen fühlen sich in ihren Bedürfnissen und Nöten von der Kirche in dieser Hinsicht wahrgenommen und schon gar nicht verstanden

Q24-706 Ich finde, dass die "heißen Eisen" wie Zölibat, Wiederverheiratete ... überhaupt nicht vorkommen. Somit ist die Befragung ziemlich einseitig.

Q24-707 Die Kirche ist ein Patriarchat, das Frauen eine Rolle zweiter Klasse zuteilt, die unvereinbar sind mit den Grundsätzen der Menschenrechte und überhaupt mit einer aufgeklärten, gebildeten Menschheit des 21. Jahrhunderts.  Sexualität wird aus einem einseitigen Blickwinkel betrachtet, nämlich jener der Reproduktion. Die Sexualität wird nicht als wichtiger Lebensbereich der persönlichen Entfaltung, als positiv lustbringend gesehen, was allen ernst zu nehmenden Lehren der Wissenschaften des 21. Jahrunderts, die sich mit dem Menschen (Philosophie, Psychologie, Medizin, Psychotherapie, usw.) widerspricht. Sexualität ist eine Form der Selbsterfahrung und des positiv zu bewertenden Lustgewinns, der, sofern alle Beteiligten einverstanden, entscheidungsfähig und bei Sinnen sind, zu befürworten ist.  Es läuchtet mir nicht im Geringsten ein, warum Menschen, die ein geistliches Amt bekleiden solch eine Entbehrung (Sexualität, Familie) auf sich nehmen sollten und warum das irgendjemanden von Nützen sein sollte. Was bei so einer restriktiven Handhabe herauskommt, ist hinlänglich bekannt- Missbracuhsskandale, vertuschte Kinder, usw.

Q24-708 drei Fragen "nicht beantwortet" weil inhaltlich nicht klar:  1.3 :  "verständlich kann hier zwei verschiedene Bedeutungen haben 1.7 :  eine kirchlich-pastorale Ehevorbereitung gibt es nur ganz punktuell, i.a. überhaupt nicht! 1.10:  Was sind hier "kulturelle Fakrtoren?"

Q24-709 Hinweis auf die große Zahl der verheirateten Priester und die Priester mit Familien im Untergrund- ungenutzet bzw. vertane Reserve für das Pfarrleben  Hinweis auf die beträchtige Zahl von homosexuellen Priestern und laien, die ihre Sexualität nicht frei ausleben können und dadurch fehlgeleitet werden ( Missbrauch von Kindern und Jugendlichen)

Q24-710 Die Position der Kirche wird weitgehend einseitig verbreitet. Das Thema Sexualität wird, da in der Gesellschaft überbewertet, auch in der Kirche defensiv und überbewertet gezeigt.

Q24-711 Sexualität ist ein Grundbedürfnis des Menschen und wird von der kirchlichen Lehre als solches verleugnet.

Q24-712 Die kirchliche Lehre ist wunderbar und vom Heiligen Geist. Verstehen können Sie diese meine Überzeugung aber nur wenn Sie wirklich mit Jesus Christus leben. Ich habe meine ganze Ehe von Anbeginn n u r unter die Gnade des Herrn gestellt und der Herr meistert überall dort wo ich nicht kann ALLES. Die kirchliche Lehre zu leben, das geht NUR wenn wir aus den Sakramenten lebend jeden Tag mit Jesus Christus gemeinsam verbringen. Wenn wir IHN lieben, dann kann man die Treue in der Ehe leben. Dann kann man die homosexuelle Neigung loswerden, dann kann man Berge versetzen´. Jesus ist nicht gekommen um den Frieden zu bringen, sondern die Spaltung. Bei denen die Ihn lieben, gereicht alles zum Besten.

Q24-713 Die Sanktionen der Kirche für so genannte "irreguläre Verhältnisse" sind allgemein bekannt, vor allem denen, die davon betroffen sind. Weniger bekannt ist hingegen die Lehre der Bibel und der Umstand, dass viele Sanktionen biblisch nicht begründbar sind. Die Lehre der Kirche wird von vielen nicht angenommen. Das zeigt sich in der Weigerung von Paaren, eine kirchliche Eheschließung anzustreben. Denn lebt man unverheiratet zusammen, so lebt man zwar in dauernder schwerer Sünde. Das kann man aber gegebenenfalls, zum Beispiel bei Lebensgefahr, schnell und einfach korrigieren. Zerbricht aber eine sakramental geschlossene Ehe, dann gibt es kein Erbarmen. Entweder man muss lebenslang allein bleiben (im Widerspruch zu Gen 2,18) oder man ist "irregulär" und von den Heilsmitteln der Kirche ausgeschlossen. Die von manchen ausgesprochene Tröstung, Gott habe auch andere Wege der Rettung für solche Menschen, widerspricht wieder der Bibel (Joh 6,53). Derzeit wird vor allem auf Pfarrebene nicht viel darüber geredet und man wartet ab, welche Entwicklung auf höherer Ebene stattfindet. Im außerkirchlichen Bereich wird kritisiert, dass die Lehre der Kirchen naturwissenschaftliche Erkenntnisse (zum Beispiel dass Homosexualität keine Krankheit ist) nicht berücksichtigt. Bei der drohenden Überbevölkerung der Erde erscheint das Bestreben der Kirche, die Geburtenrate zu erhöhen, pervers. 

Q24-714 In meinen Antworten habe ich differenziert zwischen "kirchlicher Lehre", wie sie am Beginn abgefragt wurde (also Kenntnis über konkrete Texte) und "kirchlicher Lehre" in weiterer Folge (also die Grundpositionen der katholischen Kirche bzgl. Sexualität und Familie, wie sie sehr wohl bekannt sind).

Q24-715 Standpunkt der Kirche auf Basis der historischen Situation der Bibel nicht erklärbar

Q24-716 Die kirchliche Lehre zu Sexualität, Ehe und Familie steht noch auf einem sehr vorsintflutlichen Stand und hat mit dem Zeitgeist und den dadurch enstandenen Neuorientierungen nicht Schritt halten können. Ein Versuch der Erneuerung ist wünschenswert. Auch auf die individuellen Lebensumstände (Alleinerzieher, Krankheiten...) wird keine Rücksicht genommen.

Q24-717 Ich bin der Meinung, dass die Lehre, die die Kirche 2000 Jahre lang vor dem 2. Vatikanischen Konzil die richtige war. Durch das 2. Vatikanische Konzil ist ein Durcheinander in der Kirche entstanden, der Grund für die Lage der Kirche ist.

Q24-718 Kirchliche Ehe-Annullierungen sind sehr verlogen bezüglich "Ungültigkeit"!!!

Q24-719 Die Lehre des Kreationismus sollte ganz passé sein.  Die Lehre von der künstlichen Empfängisverhütung und der Sexualität vor der Ehe sollte wegen Barmherzigkeit gelockert sowie die Wiederheirat nach orthodoxem Vorbild gewährt werden.

Q24-720 Man hält sich kaum und berechtigt nicht an die strengen Reeln der Verhütung in und außerhalb einer Ehe oder Lebensgemeinschaft.

Q24-721 In der Verkündigung ist viel zu viel von Moral und viel zu wenig von Liebe und Barmherzigkeit die Rede

Q24-722 Grundsätzlich möchte die kirchliche Lehre in diesen Bereichen das Leben schützen, Verantwortung fördern, die Würde des Menschen hochhalten. In den konkreten Lebenssituationen gibt es aber immer wieder Gegebenheiten, die den Idealfall (Ehe for ever)nicht einhalten können und dann die christliche Antwort eine andere ist. Sexuelle Enthaltsamkeit vor der Ehe ist heute so weit von der

Q24-723 Sprache u. Inhalte kirchl. Dokumente zu Ehe und Familie erreichen die Menschen nicht, weil abgehoben und an der Realität vorbei! Fachsprache der Theologie und Verkündigung ist "Fremdsprache" für die Getauften.

Q24-724 mich empört die Vermischung ethisch völlig unterschiedlich zu wertender Fakten wie Empfängnisverhütung durch Kondom oder Pille, die quasi im selben Atemzug mit Abtreibung genannt werden!!!!

Q24-725 Ich erlebe als 1956 geborene Christin nach dem Aufbruch des 2. Vatikanums einen systematischen Abbau der Glaubwürdigkeit der Kirche bei den Menschen. Angefangen hat das Ganze meiner Meinung nach mit Humanae vitae. Die Missbrauchsskandale der jüngeren Vergangenheit waren für die Akzeptanz der Lehre auch nicht wirklich hilfreich.

Q24-726 Die kirchliche Lehre trägt leider teiweise Schuld an der Überbevölkerung der Erde. Es gibt weitgehendes Unverständnis, bzw. Ahnungslosigkeit über die heutige Situation in Ehe und Familie.  Ehe und Familie sind heute geprägt durch die Berufsarbeit beider Elternteile.

Q24-727 In den 60iger Jahren wurde vom  Klerus ein weitgehend FALSCHER Umgang mit der Sexualität vermittelt. Hat mein Leben dh. sehr belastet bis HEUTE ! In Späteren Jahren mußte ich feststellen, was uns vermittelt wurde, ist vom Klerus augrund des  wachsenden Wohlstandes selber nicht eingehalten worden. !!!!!

Q24-728 Ich bin mir nicht sicher, ob sich Jesus so stark für diese Fragen interessiert hat? Die Botschaft seines Evangeliums lässt sich nicht in Vorschriften fassen ohne am Kern vorbei zu gehen.

Q24-729 Wird in unserer Pfarre kaum hinterfragt, zumindest nicht in Vorträgen etc. und wenn, dann nicht von vielen Personen angenommen.

Q24-730 Wichtiger als Vorschriften und Gesetze wären Hilfestellungen und mehr Offenheit Toleranz und Menschlichkeit im Umgang mit diesem sensiblen Thema. Vor allem im Bereich der Jugend - Eltern und Erzieher sind oftmals überfordert.

Q24-731 Als Theologiestudent ist sie mir weitgehend geläufig. Sie ist auch über die Grenzen der Kirche hinweg bekannt (wenn auch womöglich negativ polemisiert) - allerdings sind Theorie und Praxis weitgehend, wie so oft, aneinander vorbei gelebt.

Q24-732 die kirchl. Lehre zu Sexualität,Ehe u.Familie kennt die jüngere Generation meist gar nicht mehr und von vielen jungen Menschen wird sie auch nicht akzeptiert, weil ihnen Kirche und kirchl. Lehre nichts mehr bedeutet.

Q24-733 was die kirche als dogma lehrt, findet man in der bibel so nicht wieder

Q24-734 1. Der Ausschluss Geschiedener von den Sakramenten entspricht nicht dem Auftrag Jesu. Die Kirche maßt sich hier an zu entscheiden an wen Christus sich verschenken will und an wen nicht. 2. Es ist höchste Zeit den Schwerpunkt kirchlicher Erziehungsmaßnahmen von der Sexualität ihrer Mitglieder abzuwenden. 3. Es gibt genug Kriegsverbrecher oder andere Greultaten wo sie mit schweren Geschützen auffahren kann.

Q24-735 Die katholische Kirche hat nach Humane vitae jegliches Vertrauen in moralischen Fragen verloren. Auch KatholikInnen aus dem innersten Segment der Kirche finden darin keine Orientierung.

Q24-736 Ein Mensch der selber keine Ehe führt kann kein Ehegespräch leiten und Ratschläge geben. Die Ansichten der Kirche sind veraltet. Zölibat sollte aufgehoben werden. Warum soll ein Pfarrer/Priester keinen Menschen an seiner Seite haben dürfen und heiraten dürfen?

Q24-737 Das Thema wird in der Ehevorbereitung kaum oder nicht behandelt. Die Ehevorbereitung ist nicht ernsthaft genug und die Ehe wird den Partnern eher eingeredet.

Q24-738 Man darf erst Geschlechtsverkehr haben wenn man verheiratet ist!!!!!!

Q24-739 Leider ist hier in der Fragestellung die Lehre zur Sexualität und zur Familie nicht getrennt. Die Lehre zur Familie ist anders bekannt und akzeptiert als die Sexualmoral.

Q24-740 Meine Wahrnehmung ist, dass die kirchliche Sexuallehre (zumindest die kritischen Punkte) auch außerkirchlich recht bekannt sind - ganz im Gegenteil z.B. zur kirchlichen Soziallehre. Für mich als Theologiestudentin bedeutet das, oft dafür "gerade stehen" zu müssen/sollen - ich finde, die dafür aufgewendete Zeit wäre viel besser genutzt, wenn relevantere Dinge kommuniziert werden könnten bzw. wenn man über wirklich gelebte Dinge im Bereich von Kirche und Welt ins Gespräch gekommen werden könnte. Die (vom Klerus und von den Laien) großteils "ungelebte Lehre" schadet dem Ansehen und der Wirk"macht" (im positiven Sinne) der Kirche bzw. ihrem Auftrag, Werkzeug auf dem Weg zum Reich Gottes zu sein, immens.

Q24-741 Der Dreifaltige Gott will Communio. Und ich glaube, dass Gott die Welt & die Menschen zur Communio untereinander und mit ihm geschaffen hat. Wir sind sein Ausdruck. Das bedeutet aktuell, dass wir PARTNERSCHAFT neu definieren müssen, dass wir auf Partnerschaft der Menschen untereinander, in den Familien, in den Schulen, in den Betrieben, zwischen Kommunen und Staaten etc etc neu erklären und darauf bestehen müssen, dass Partnerschaft der Schlüssel zu mehr Glück ist. Wir Chisten könnten auch sagen: echte Partnerschaft ist wahre Nachfolge und sehr eschatologisch.

Q24-742 Versuche so gut es mir persönlich gelingt in meiner Ehe nach christlichen Werten verantwortlich als Christin zu leben. Die Sexualität unterliegt meinem bzw. unserem (Ehemann) persönlichen Gewissen. Die Verhütung ist individuell und hat nichts mit moralischen Lehren zu tun. Da geschieht viel Unrecht und entstehen viele seelische Verletzungen...

Q24-743 Die Fragen zur Qualität der Verbreitung der Lehre sind in der gestellten Form unmöglich aussagekräftig zu beantworten. Zu gross sind die Unterschiede regional und je nach Bildungsgang, nach eigener Erfahrung ist selbst der Religionsunterricht an der selben Schule extrem abhängig von der jeweiligen Lehrperson.

Q24-744 Die Wertschätzung des Lebens ist ein großer Wert der kirchlichen Lehre und wird anerkannt, ebenso die Lehre, dass zur gut gelebten Sexualität die grundsätzliche Offenheit auf Kinder gehört, solange Zeugung und Empfängnis biologisch möglich sind. Die Verknüpfung jedes einzelnen Sexualaktes mit der Möglichkeit der Fortpflanzung kann aber nicht nachvollzogen werden, ebensowenig wie die Unterscheidung natürlicher und künstlicher Verhütung. Die Lehre, die jede Empfängnisverhütung außer jener durch Zeitwahl als unmoralisch bewertet, ist theologisch unbegründet.

Q24-745 solange es ein offizielles Kondomverbot gibt, solange geschiedene Wiederverheiratete ausgeschlossen werden, solange Priester mit Geheimfreundin/Kind das Priesteramt ausüben, aber solche die ehrlich öffentlich dazu stehen "geschast" werden usw...... kann ich die kirchliche Lehre nicht ernst nehmen

Q24-746 Die Einstellungen bzgl. Sexualität, Zölibat, usw. sind absolut veraltet und daran wird nur von jenen alteingesessenen "Höheren" festgehalten, die dazu aus eigener Erfahrung nichts sagen können bzw. gar nicht mitreden können oder die diese "Vorschriften" selbst nicht eingehalten haben und trotzdem stur darauf beharren. Es ist sehr schade, dass die Kirche sich viele, viele Menschen durch diese nicht nachvollziehbaren Ansichten selbst vergrault und immer weiter von sich wegtreibt. Ich bin mir sicher ... würde Jesus heute leben, würde nicht so denken und handeln. Was bitte soll denn der Sinn und Zweck vom Zölibat sein?? Und "liebe deinen nächsten" ... ja, außer, er/sie ist homosexuell. DAS soll Kirche & christlicher Glauben bedeuten??? Traurig. Beim Thema Verhütung fang ich gar nicht erst an. Diese Sturheit und Starrsinnigkeit macht mich wütend & traurig und SO hat die katholische Kirche sicher keine Zukunft.

Q24-747 Ob die kirchliche Lehre über Sexualität, Ehe und Familie  akzeptiert wird, ist kaum überprüfbar. Ob die Menschen die kirchliche Lehre verstehen is wird nicht bekanntgegeben.

Q24-748 Die Enzyklika "humanae vitae" wurde von einem Großteil der in Beziehungen lebenden Christen und Christinnen als unrealistisch und nicht praktikabel betrachtet und wurde und wird daher auch nicht gelebt.

Q24-749 Ich denke, dass die katholische Kirche in Fragen zu Sexualität, Ehe und Familie eher als drohende und strafende und weniger als unterstützende Organisation verstanden wird.

Q24-750 Ich denke das Sexualität etwas sehr besonderes und geheimnisvolles ist!Aufklärung ist sehr wichtig, aber wir sollten die Jugendlichen ermuntern, sich nicht einfach so "herzugeben"! Ich finde das Zölibat sollte freigestellt werden, wer heiraten will, soll es tun, und wer alleine bleiben will, soll es tun. Jeder Priester und auch Bischof sollte es frei entscheiden können!

Q24-751 Sexualität, Ehe und Familie können nie ohne LIEBE verstanden und gelebt werden.

Q24-752 Theorie und Praxis gehen im täglichen Leben oft notgedrungen weit auseinander. Tatsache ist, dass besonders fürjunge Menschen, bedingt durch wirtschaftliche und viele weitere Umstände,es sehr schwer ist, die Regeln der k.Kirche zu berücksichtigen. Das Sexualitätsverständnis der Kirchenleitung und der Allgemeinhait der Menschen  liegt weit auseinander. Tatsache ist, dass dieser Bruch auch für die wenigsten Menschen ein Gewissensproblem darstellt.

Q24-753 Die Betonung der eigenen Gewissensentscheidung sollte mehr beton werden

Q24-754 k.A.

Q24-755 Das Reiben an der kirchlichen Lehre bringt einen Erkenntnisgewinn!

Q24-756 Liebe und Sexualität könnten auch zweigeteilt betrachtet werden.

Q24-757 Ich habe in 33 Jahren Ehe versucht so zu leben, wie es die Kirche verlangt, aber nicht unbedingt weil es eine kirchliche Lehre ist, sondern weil mein Mann und ich das aus gesundheitlichen Gründen so wollten. Das setzt aber eine sehr reife Persönlichkeit beider Partner voraus und eine sehr reife Einstellung zur Sexualität sowie einen sehr exakten Zyklzus der Frau. Wir haben auf diese Weise auch die dritte Schwangerschaft geplant.

Q24-758 Ein erfülltes Sexualleben ist wichtig für eine glückliche Partnerschaft.

Q24-759 Die Vorschriften sollen für die Menschen dasein und nicht die Menshcen für die Vorschriften

Q24-760 In der Praxis wird die Anwendung der kirchlichen Lehre als unmenschlich und grausam erlebt, weit abseits dem Gebot der Liebe.

Q24-761 Fragen sind teilweise abivalent formuliert: "nach gängiger Meinung", "erlebt wird", "angesehen wird". Ja vom wem denn? Und wenn ich "ja" ankreuze soll das dann bedeuten, dass ich diese Meinung teile? Ich finde diese Abivalenz ärgerlich.

Q24-762 zuwenig der Zeit angepasst. Die Bedürfnisse der Jugend nicht berücksichtigt. den Zug der Zeit verschlafen.

Q24-763 kaum Akzeptanz, weil von der der Urkirche weit entfernt

Q24-764 Die Öffnung der Kirche zu den verschiedenen partnerschaftlichen (vorausgesetzt sie werden ehrlich und tief gelebt)Beziehungen sind notwendig& Der Empfang von Sakramenten darf nicht vom Familienstand bzw. dem partnerschaftlichen Beziehungsstand abhängen

Q24-765 die lehre der katholischen kirche über sexualität (zölbat und und jungfräulichkeit)hat mit dem evangelium (und den humanwissenschaften)nichts zu tun!  durch den einfluss der STOA auf die lehre der kirche in den ersten jahrhunderten hat sich eine katastrophale entwicklung angebahnt, aus der sich die kirchenleitung aus zölibatspsychotischen gründen nicht mehr zu befreien vermag. und aus eben dieser ursache (kleriker- /zölibatspsychose)nimmt sie auch die erkentnisse der humanwissenschaften nicht wahr.   da die meinung der christlichen eheleute - wie die ganze vox populi- für die kichenleitung offenbar gegenstandslos ist, haben wir, was wir haben: die kirche lehrt unlebbares, fast niemand schert sich darum und lebt was lebbar ist!   die lehre der kirche bezüglich sexualität (zölibat und jungfräulichkeit)ist nur für die selbsunsicheren und ewig gestrigen von bedeutung! das ist sehr gut so!!!  die glaubwürdigkeit der kirchlichen lehre auf anderen gebieten ist schwer beschädigt! das ist sehr schlecht so!!! (wer einma nonsens postuliert, verspielt glaubwürdikeit! leider auch dort, wo er kompetentes meldet. das ist sehr schade so!!!)  walter RIEDER (psychologe in pension)      ebensee, 29.11.2013

Q24-766 kenntnis ist vielleicht bei manchen vorhanden doch die akzeptanz kaum.voreheliche sexualitätist dieregel auch beivielleicht der kirche nahestehenden paaren.der umgang mit der sexualitaet müßte von derkirche neu bewertet werden.

Q24-767 mit einem geschiedenen Mann verheiratet, dürfen wir unsere Kinder taufen etc. lassen, scheitern aber selbst an der Unbarmherzigkeit der katholischen Lehre. Jesus Christus war barmherzig.

Q24-768 Sexualität, Ehe und Familie ist besonders bei jungen Erwachsenen zum Großteil ohne kirchliche Autorität. Der Wert der Familie und Ehe wird zumeist nicht gesehen, Trennungen, Scheidungen sind in den Medien als absolut normal, zum Teil auch als wünschenswert dargestellt: z.B.: Propagierung von Lebensabschnittspartnern. Die kirchliche Lehre ist den meisten jungen Menschen egal.

Q24-769 Beim einfachen Kirchenvolk nicht bekannt und eine Akzeptanz ist auch nicht zu erwarten!

Q24-770 Mit "Humanae vitae"  beginnend, hat die Autorität des kirchlichen Lehramts in moralischen Fragen  derart an Akzeptanz verloren, dass  die Menschen vielfach, zuerst empört vor soviel Lebensfremdheit  und dann gleichgültig  kopfschüttelnd, sich emanzipiert haben von einem religiösen Gehorsam, viele sich entfremdet haben von der Kirche überhaupt,und  nach eigenem Gewissen  ihre Entscheidungen treffen. Die schwarze Pädagogik der"Drohbotschaft in sexualibus"  verdunkelt  die heilende Frohbotschaft  Jesu, dass wir auch als  "Sünder"alle Gottes geliebte Kinder sind.  

Q24-771 Wo ist der barmherzige Umgang mit Gescheiterten? Nicht die Gesunden brauchen den Arzt...

Q24-772 Kenntnis - ja.In der Praxis nicht sinnvoll,weil gerade an fruchtbaren Tagen# der Sex lustiger ist als an unfruchtbaren Tagen .Die Spontanität der Liebe bleibt  auf der Strecke.

Q24-773 Strikte Forderungen, die alles bis ins Detail regeln, lassen Grundabsicht und grundlegende Werte manchmal kaum erkennen - und schaden der Akzeptanz.

Q24-774 Die Unmöglichkeit der Wiederverheiratung geschiedener Partner wird von mir nicht akzeptiert.

Q24-775 Weil die kirchliche Lehre (fast) nichts mehr mit praktizierten und praktizierbaren Lebensformen zu tun hat, fühlen sich die Menschen in diesen Bereichen von der Kirche völlig alleine gelassen. Ergebnis: Ehe, Familie und vor allem Sexualität haben für die Menschen nichts mehr mit Kirche/ Glaube (?) zu tun.

Q24-776 Auch Priester/Pfarrer sollten eine Familie gründen dürfen. Diese könnten dann auch viel besser verstehen, was es bedeutet verheiratet zu sein und welche Probleme damit entstehen können. Es würde auch höchstwahrscheinlich mehr Priester geben, da sicher viele davon absehen, weil sie vielleicht eine Frau kennen gelernt haben. Wie ich das selber in meiner Familie schon gesehen.   

Q24-777 Die kath. Ehelehre hat keinen Respekt vor dem konkreten und oft schwierigen Leben der Menschen/Christen. Ihr fehlt das Erbarmen mit den Menschen, die nicht dieser Lehre entsprechend leben können.

Q24-778 Die Lehre der Kirche sollte als Hilfe dienen nicht als Bevormundung. In der heutigen Zeit wird man eher am  Arbeitsplatz ausgelacht, wenn man sich als Kichgängerin bzw. als Christin outet. Da bewundere ich oft den Stolz der Muslimen, zumindest die ich näher kenne, wie sie zu ihrem Glauben stehen, sich nicht schämen. Als die "Sexskandale" bekannt wurden, musste ich und viele andere aus unserer Gemeinde mit vielen "Anfeindungen" zurecht kommen, es wird schnell verallgemeinert und die Presse kocht gerne das "Süppchen" mit. Man ist in der heutigen Zeit ein Exot, wenn man Lektor und Kommunionhelfer ist und evt. auch noch Rechtfertigungen abgibt, warum man gegen Abtreibung ist.

Q24-779 problematisch finde ich, dass die Kirche nicht bereit ist, gesellschaftliche Veränderungen zu akzeptieren - ohne Geburtenregelung wäre die Übervölkerung der Erde nicht aufzuhalten, da die medizinischen Errungenschaften die Kindersterblichkeit drastisch verringert und die Lebenserwartung drastisch erhöht hat.

Q24-780 Eigentlich weiß man viel zu wenig über die kirchliche Lehre. Wenn man etwas weiß, so ist nur das Negative bekannt.

Q24-781 Die Lehre geht an den individuellen Gegenheiten vorbei. Gewissensfreiheit ist angesagt.

Q24-782 Die o.g. Lehre der kathol. Kirche ist menschenfeindlich, sexualfeindlich, frauenfeindlich und auf den Erhalt der Macht über Menschen und der Institution ausgelegt. Sie ist eine einzige Katastrophe.

Q24-783 In der Öffentlichkeit wird vor allem die Lehre, die der Vatikan veröffentlicht wahrgenommen. Zeitgemäße theologische Erkenntnisse, vor allem neue Erkenntnisse der Ethik-Forschung werden nicht wahrgenommen. Auch die Lehrmeinung der Ortskirchen (Maria Troster Erklärung) ist vielen - nicht einmal in der röm.-katholischen Kirche - bekannt. Dadurch werden die Menschen nicht unterstützt, mit einem gebildeten Gewissen situativ gute Entscheidungen  zu treffen.

Q24-784 So lange nur alte, unverheiratete Männer das Sagen haben, werden die Probleme der Mehrheit nicht berücksichtigt werden.

Q24-785 In den 2 Kirchgemeinden, in denen ich bisher gelebt habe, spielte die offizielle kirchliche Sexualmoral im privaten Bereich kaum eine Rolle. Im Prinzip ist die gelebte Sexualität nicht auf Ehe reduziert und fast alle Mädchen/Frauen nutzen Kontrazeptiva wie die Pille/Spirale o.ä.  Eine Gleichberechtigung bei der Erziehung der Kinder zwischen beiden Partnern setzt sich immer mehr durch.  Bei den meisten meiner (katholischen) Bekannten spielt die Ehe trotzdem eine wichtige Rolle als erstrebenswerte Familienform.

Q24-786 Ich denke, dass eine weitgehend theologisch-juristische, durchaus im guten Bemühen aufwändig erarbeitete Lehrmeinung selbst tief gläubige Menschen in ihren Krisen nicht weiterhelfen kann. Eine lebensnahe Theologie der vordergründigen Liebe (=Annahme) aller Menschen im Sinne Jesu ist aus meiner Sicht die einzige wirkliche gesellschaftsverändernde Kraft. Ich bin in der glücklichen Lage dies in meiner Heimatpfarre konkret zu erfahren, freilich mit all seinen Grenzen, dem Kreuz, das es zu tragen gilt, weil wir eben nicht vollkommen sind.      

Q24-787 Von den rund 50 jungen Ehepaaren, die meine vier Kinder, meine Frau und ich persönlich kennen, haben alle schon Monate vor der Kirchlichen Trauung zusammengelebt.

Q24-788 zu formalistisch, nimmt auf die verschiedensten Alltagssituationen keine Rücksicht, müßte auf Schwierigkeiten mehr eingehen und Orientierung geben für Menschen mit Problemen und Schwächen und ihnen beratend zur Seite stehen.

Q24-789 Bisher hatte man den Eindruck, dass es für Kirchenführung  das Hauptthema ist.....  Es wurde zu wenig auf die Gesamtsituation der Menschen geschaut (z. B.Beistand bei Arbeitslosigkeit Wiederverheiratung Scheidung usw.

Q24-790 Mit dem von der Laieninitiative aufbereiteteten Fragebogen ist zumindest eine persönliche Antwort möglich. Ob sie aussagekräftig ist, wird die Auswertung ergeben. 

Q24-791 Nach Jahrzehnte langen, ehrenamtlichen Tätigkeiten in der kath.Kirche, bleibe ich inzwischen dem Gottesdienst fern, ich ertrage diese Texte in Wort und Liedern nicht mehr, habe selber Wortgottesdienste geleitet, mir sehr viel Mühe mit der Auswahl und Gestaltung gemacht, es wurde von der Gemeinde mit viel Zuspruch angenommen. Die jungen Pfarrer machen jetzt lieber alles selber, stock konservativ !!! Tragen sogar wieder gerne die alten Gewänder (Bass Geige)!!!! Dank der vielen Jahren als Publik Forum Leserin halte ich mich noch so gerade "über Wasser" mit meiner Kirche, die große Hoffnung ist Papst Franziskus!

Q24-792 Ich würde es sehr schätzen, wenn die Kirche akzeptiert, dass katholische Priester Beziehungen eingehen, heiraten und Kinder bekommen dürfen. In Österreich ist es in vielen Gemeinden der Fall, dass Priester Beziehungen zu Frauen pflegen und die jeweilige Ortschaft Bescheid weiß. Warum kann die Kirche nicht einen Schritt auf die Menschen zu gehen und den Priestern Beziehungen und Sexualität erlauben? Glaubt die Kirche, dass sich Menschen, nur weil sie Gott dienen, sich nicht verlieben? Ich wünsche mir von der Kirche, dass sie mit dem modernen Zeitalter mitgeht und den Menschen zeigt, dass sie offen für Veränderungen ist. Ich denke, dass sich besonders junge Menschen sonst immer mehr von der Kirche abwenden werden.

Q24-793 Es ist eigenartig, dass die krichliche Lehre zu Ehe, Sexualität, Familie erstarrt ist in historisch-kulturell geprägten Vorstellungen und in keiner Weise Entwicklungen berücksichtigt, die im Bereich von Medizin, Psychologie, Soziologie, Anthropologie in den letzten 100 jahren erfolgt sind, sowie auch gesellschaftlichen Umbrüchen ernst nimmt. Damit hat sich die kirchliche Lehre für Menschen des 20igsten und 21igsten Jahrhunderts als irrelevant erwiesen.

Q24-794 Wenn Priester eine Familie gründen dürften, wäre auch der Brautunterricht ehrlicher.In Zeiten wo Homoehen von verschiedenen Ländern ihren Bürgern zugestanden werden ist es unverständlich das Priester nicht eine Ehe eingehen können.Der Priestermangel wäre wohl Vergangenheit.

Q24-795 Weil die kirchliche Lehre als lebensfremd erfahren wird, such den Menschen bei der Kirche in diesem Lebensbereich schon gar keine Hilfen mehr.

Q24-796 Für mich ist die Frage, in wieweit Tradiotionen mehr zählen als die reine biblische Lehre oder mein Gewissen, das sich vom Heiligen Geist leiten lässt!

Q24-797 die Ehe wird als Lebensform immer weniger geschätzt, der Egoismus breitet sich immer mehr aus, Verantwortung für die Ehefrau bzw. den Ehemann und den Kindern gegenüber ist den meisten zu mühsam, das Eheversprechen ist nichts mehr wert, kein Verantwortungsgefühl mehr den Kindern gegenüber.Bei den ersten Unstimmigkeiten gehen sie auseinander. Die Kinder müssen dies ausbaden, egal wie...  immer wieder hört man: Leider... Ich habe Anspruch auf Glück ...! Dehalb suche ich mir einen anderen Partner, lasse mich scheiden, heirate nicht, bin eine "moderne und stolze Alleinerzieherin, habe zu wenig Geld, der Staat(die Allgemeinheit) soll mir helfen!! (habe natürlich zu wenig Geld und jammere, der Staat soll natürlich aushelfen.)

Q24-798 Sexualität innerhalb der Ehe kann nicht nur auf Kinder ausgerichtet sein. Sexualität ist Teil der Beziehung!

Q24-799 Manche Geistliche, ich denke dabei vor allem an Bischof Krenn, sind der Fehlmeinung, sexuelle Kontakte dienten ausschließlich der Fortpflanzung

Q24-800 Auch wenn die Lehre bekannt ist, erscheint sie kaum lebbar, selbst von jenen, die deren Einhaltung einmahnen!

Q24-801 Ich bin selbst Religionslehrerin, ich würde niemals!! meinen SchülerInnen natürliche Empfängnisverhütung empfehlen. Voreheliche Sexualität und Zusammenleben ohne Trauschein wird in unserer Gesellschaft allgemein akzepiert, ich sehe darin auch grundsätzlich nichts Schlechtes. Und es ist ein Irrglaube, dass Jugendliche darauf aus sind, möglichst früh und mit möglichst vielen Partnern Sex zu haben. In einer Zeit, in der Sexualität immer mehr nur unter dem Konsumaspekt gesehen wird, ist es vorrangige Aufgabe der Schule und des Religionsunterrichts, den Focus auf partnerschaftliches Zusammenleben zu richten, und nicht auf veraltete moralische Werte.

Q24-802 Die kirchliche Lehre als große Vision, als Ziel verkündet = das könnte akzeptiert werden, aber nicht als einzuhaltender, bestrafbarer Weg: Zu viele Details (wie z.B. die im Unterschied zur Zeit Jesu lange Lebenserwartung....) können andere Wege nötig machen.

Q24-803 Der Begriff des Naturrechts ist eine rechtsphilosophische Bezeichnung, mit der der nicht philosophisch gebildete „Laie“ nichts anfangen kann. Er spielt in der Debatte über die Familie daher auf der „Laienebene“ auch keine Rolle.

Q24-804 Ich habe 3 Soehne, Allen sind die Frauen davongelaufen. Der heutige Mensch laesst sich nicht mehr in starre Regeln pressen. Wir sind jetzt geistig frei. das gilt besonders in Fragen der Sexualitaet

Q24-805 Die kirchlichere Lehre wird auch von den Würdenträgern (Bischöfen und Priestern) nicht mehr im vollem Umfang gelehrt. Es ist klar das Schafe keinem Schäfer folgen der selbst von keiner objektiven Wahrheit überzeugt ist. Beinahe kein katholischer Priester traut sich zu katholischen Wahrheit zu stehen. Würden die Menschen wieder die unverblümte Wahrheit hören, würde es bald wieder besser aussehen um die Kirche.

Q24-806 Christen, welche Ehe leben möchten nicht von oben herab baraten/kommandiert werden, sonder in einen Dialog eingebunden sein.

Q24-807 Die kirchlich Lehre sollte ein Hilfsmittel sein zur Umsetzung eines gnadenreichen Lebens. Es beruht auf einer unveränderbaren Überlieferung und sollte deshalb zeitunabhängig sein. Es sollten nur Spezifizierungen geben diese Lehre auf ein modernes Leben anpassen zu können ohne aber diese zu verändern oder zu verfälschen.

Q24-808 ich habe keinen Extrakommentar zu den bisherigen Fragen

Q24-809 Auch vor einer Akzeptanz der Homosexualität sollte die kirchliche Lehre nicht länger die Augen verschließen!!!!!!!!! Schließlich befinden wir uns im Jahr 2013!!!!

Q24-810 Ich bin mitglied der KJB www.fsspx.at Bereich Jugendseelsorge Bin bei der priesterbruderschaft und habe verstanden um was es geht! Wir teilten auch den link bei uns in den gruppen bei rundmails usw.  Danke ist sehr nützlich die Umfrage!  Lg C.Haugeneder

Q24-811 Die Lehre der römisch katholischen Kirche bindet die Ehe vor allem an Fortpflanzung und nicht so sehr an Liebe und Verantwortung. Dadurch wird die Sexualität nur in der Ehe zwischen einem Mann und einer Frau und nur offen für Kinder akzeptiert. Der Schöpferauftrag "Wachset und vermehret Euch" wird hier quantitativ im Sinne von "werdet mehr Menschen" und nicht qualitativ im Sinne der Menschwerdung, also "werdet mehr Mensch als Spiegel Gottes" oder wie Jesus sagt: "Ihr sollt gut sein, wie Euer Himmlischer Vater gut ist!" verstanden. Das muss sich dringend ändern!

Q24-812 Die kirchliche Lehre geht am konkreten Leben der Menschen vorbei. Sie bürden unerträgliche Lasten auf. Lehre ist geprägt von einer Leibfeindlichkeit vergangener Jahrhunderte. Wir verstehen nicht mehr, dass gerade jene Menschen, die den Kontakt wieder zur Kirche suchen, vor den Kopf gestoßen werden, indem sie von den Sakramenten ausgeschlossen werden. "Alles oder Nichts!" Das ist nicht die Art, wie Jesus mit den Menschen seiner Zeit umgegangen ist.

Q24-813 es geht im wesentlichen darum vorschriften heuchlerisch einzuhalten

Q24-814 der Schwerpunkt sollte in der Verbreitung des christlichen Gedankengutes liegen und nicht in der Fixierung auf Verbote. Die Priester sollten wählen können ob sie zölibatär leben wollen oder nicht. 

Q24-815 Die Kirche hat hier ihre Glaubwürdigkeit verspielt. Die Theorien der Kirche sind überaltet und müssen drigend neu formuliert werden.

Q24-816 Sexualität ist ein Geschenk nicht eine Strafe oder Bürde! Sie braucht Vertrauen und Schutz, und man muss darüber sprechen! Damit schützt man Kinder vor Missbrauch und es werden keine falschen Vorstellungen, die mit Liebe nichts mehr zu tun haben geschürt.  

Q24-817 Das für mich von der Amtskirche nicht sehen wollen der tatsächlichen Situation der Menschen. Bei Jesus gb es IMMER die Möglichkeit eines Neuanfangs, nur für Menschen die eine zerbrochene Ehe haben, gibt es nicht die völlige Zugehörigkeit dieser Menschen zur Gemeinschaft. 

Q24-818 Kaum eine dieser Fragen ist eindeutig zu beantworten. Das Spektrum zwischen öffentlicher (medialer) Meinung und privater Erfahrung klafft teilweise meilenweit auseinander. Aber auch in der eigenen Erfahrung gibt es himmelhohe Unterschiede zwischen sturer Gesetzestreue und einfühlsamer Menschlichkeit.

Q24-819 Ich bin eine "Frau" und deshalb ein "miderwertiges Mitglied" dieser Kirche.Ich bin seit fast 40 Jahren verheiratet, habe 2 Kinder groß gezogen und sehe nun meine Enkelkinder heranwachsen.Ich habe in meinem Leben begonnen immer mehr meinem Instinkt und meiner Intuition zu folgen. Als junger Mensch befolgte ich brav das, was die Lehre der Kirche war aber je älter ich werde umso mehr weiß ich, dass es für mich der falsche Weg gewesen wäre, er hätte mich gehemmt, zu wachsen und zu reifen.Ich glaube an die Liebe Gottes zu uns Menschen und kann mit einer Amtskirche, die Gebote und Gesetze und Anleitungen wichtiger nimmt als die Liebe zu verkünden, wenig anfangen. Seit es Papst Franziskus gibt, habe ich wieder Hoffnung, dass diese Kirche wieder zu dem zurückkommen könnte, was ihre Bestimmung wäre.    

Q24-820 Vielen Dank, dass Sie die schwerverständliche vatikanische Sprache (original Fragebogen auf der Internetseite des Vatikan) in verständliches Deutsch übersetzt haben.  Wenn Kirche missionarisch sein will, sollte sie zuerst einmal in einer für die Zeitgenossen verständlichen Sprache reden und schreiben.

Q24-821 Zur Illustration - eine Familiengeschichte:  Bruder: Schwester war nicht gefirmt. Er wollte sich zur Firmung anmelden und wurde mit der Begründung abgelehnt, dass die Schwester nicht gefirmt sei.  Taufe von Schwester: Mama wohnte damals in Tirol. Der Pfarrer in Hall wollte Schwester nicht taufen, weil Mama + Papa nicht verheiratet waren („wilde Ehe“), wurde dann in Hohenruppersdorf getauft.  Mama wollte Taufpatin von meiner Cousine werden. Mit der Begründung, dass Mama geschieden ist, lehnte Pfarrer ab.  Nach diesen enttäuschenden Erfahrungen beschloss Mama, aus der Kirche auszutreten.  Die Verknüpfung von Lebensgestaltung im Bereich Sexualität und Ehe mit der Zulassung zu Sakramenten kann so nicht hingenommen werden.

Q24-822 Ich weiogere ich, die päpstlichen und kurialen Festlegungen als "kirchliche Lehre" zu bezeichnen, denn sie stehen in vielen Aspekten im Widerspruch zu den Aussagen des 2. Vatikanischen Knzils, Pastoralkonstitution Art. 48ff.

Q24-823 Menschen, mit denen ich religiöse Themen diskutiere, sagen mir immerwieder, daß sie die Kirche nicht verstehen, auch nicht mehr wollen, weil sie sich selbst organisieren wollen, die Menschen haben schon lange vom Baum der Er- kenntnis gegessen, nur Rom hat es noch nicht registriert. Besonders Sexuell sind sie selbständig, nicht nur zu ihrem Vorteil oftmals.

Q24-824 Ich kann es nur subjektiv von außen beurteilen, weil ich ausser den öffentlichen Medien keine Informationen über kircheninterne Entscheidungsfindung habe

Q24-825 keine Akzeptanz aber Sexualität liegt im Menschen - jedoch wird von der Kirche alles verdammt was nicht zur Kinderzeugung dient und wird totgeschwiegen - ein Verdrängen bringt nichts und so gibt es dann nur schwarze Schafe, Heimlichkeiten führen wiederum ins Abseits  Ehe: geschiedene Leute sind schwarze Schafe wenn sie einen neuen Lebenspartner haben  Familie: Patchwork Familien haben es schwer in unserer Kirche      

Q24-826 Zur kirchlichen Lehre gehören auch die Beschlüsse der Synoden in den einzelnen Diözesen, die weitgehend von Rom gar nicht zur Kenntnis genommen werden.

Q24-827 Erwarte mir mir Hilfen (Grundsätzliches) der Kirche, um Ehe und Familie selbstverantwortlich leben zu können. Sexualität und Eros als Gaben (Talente) Gottes mit denen verantwortlich umgegangen werden soll. Die Beziehung sollte im Vordergrund stehen und nicht die Normen.

Q24-828 Die kirchliche Lehre zu diesen Themen war leider zu  oft eine Drohbotschaft

Q24-829 In Rom wird die kirchliche Lehre von "alten" Männern der Kurie etc. gelehrt, obwohl sie es teilweise selbst nicht einhalten und von Ehe keine Ahnung haben. Ebenso von Familien. Geschiedenen jungen Familien, die gläubig sind und darunter leiden. Jeder Mörder und Verbrecher kann nach der Reue wieder zu den Sakramenten gehen, nur die geschiedenen Eheleute nicht. Wenn die Kinder zur Erstkommunion kommen und die Eltern nicht zur Kommunion gehen dürfen, was sagt man dann zu den fragenden Kindern?

Q24-830 der Begriff Naturrecht ist für juristische Laien unbekannt

Q24-831 Ich bin natürlich gegen die derzeitige überbordende sexuelle Freizügigkeit welche  Liebe/Partnerschaft auf das rein Sexuelle reduziert. Das führt zur Entwürdigung des Menschen.  NUR -  der erhobenen Zeigefinger ist keine Antwort auf die heutigen Herausforderungen (Familienplanung, Scheidungsraten, Patchworkfamilien etc.) ES GILT, DIE MITTE ZU FINDEN.  Geschieden/Wiederverheiratete: Vorab: ich bin seit 45 Jahren in 1. Ehe mit meiner Frau glücklich verheiratet. Nach meinem Wissensstand wird Geschieden/Wiederverheirateten offiziell der Empfang der Hl. Kommunion verweigert. Das halte ich für MENSCHENVERACHTEND. Es steht dem Klerus ganz einfach nicht zu, diesen Paaren Christus zu verweigern. Eine Scheidung ist sicher nicht "lustig" und hinterlässt Narben, da will man Hilfesuchenden die Kommunion verweigern? EINFACH UNBARMHERZIG UND NACH MEINER EINSCHÄTZUNG AUCH NICHT BESONDERS VERNÜNFTIG, denn jene Menschen, die der Kirche fern stehen, gehen ja ohnedies nicht zur Hl. Messe.  Ehe für Geistliche: Die Zeit des Pflichtzölibates sind ganz einfach vorbei (Ausnahme Ordensgeistliche) und die Amtskirche sollte es den Geistlichen selbst überlassen, ob sie heiraten wollen oder nicht. So werden viele (!!) zur Lüge gezwungen und in Gewissensnöte gebracht, ganz zu schweigen von den Frauen und Kindern. Da geht es nicht ausschl. um das Sexuelle sondern um die schlimme Vereinsamung der Priester, die dann auch im Alter keine Auffangbecken mehr haben!  Da sind uns die evangelischen und orthodoxen Christen Jahrhunderte voraus 

Q24-832 Zur ersten Frage dieses Fragebogens: habe die Enzykliken nicht gelesen

Q24-833 Zuerst Zusammenzuleben und dann vielleicht zu heiraten ist auch unter kirchlich gebundenen Jugendlichen normal, eine Ablehnung der Pille kann auch ich nicht nachvollziehen,dieEinstellung der Kirche zur Schwangerschaftsberatung hält Frauen ab, denen man sonst vielleicht zu r Akzeptanz des Kindes helfen könnte .....

Q24-834 Anpassung an die heutige Zeit unbedingt notw.

Q24-835 Kirche soll weniger Vorschriften machen. Sie soll mehr Demokratie zulassen. Priester sollen heiraten können. Mehr Rechte für Frauen.

Q24-836 Ich lebe seit über 4 Jahren in einer Partnerschaft, habe auch zwei Kinder, mein Partner legt auf eine Ehe keinen Wert. Die Amtskirche verweigerte mir eine Anstellung als Religionslehrerin mit dem Hinweis "wenn ihr Partner nicht heiraten will, bekommen sie halt keinen Job". Ich habe letztendlich die Anstellung einem hartnäckigen Fachinspektor zu verdanken, der sich für mich eingesetzt hat, weiß aber nicht, ob mein Vertrag nächstes Jahr verlängert wird, wenn ich bis dahin nicht verheiratet bin. Mein Pfarrer, der ebenfalls nachfragte, wurde abgekanzelt, was er sich in Sachen einmischt, die ihn nichts angehen... soweit zur Ehe als Sakrament. Mit den Schriftstücken, die ich in dieser Causa besitze, könnte ich gegebenenfalls eine Annullierung locker durchbringen.

Q24-837 Vielen  Menschen ist die rk Kirche schon weitgehend egal. Bloß die kirchlichen Feiertage werden gerne "konsumiert". Der Bezug zum eigenen Leben ist verlorengegangen. Orientierung wird anderswo -Esoterik, Puzzle verschied. Religionen - gesucht/gefunden. Die Sprache ist unverständlich, Texte der Bibel und das Liedgut brauchen Übersetzung in das Heute.

Q24-838 Die kirchliche Lehre hätte sehr viel Halt und Orientierung für die Menschen zu bieten. Leider sind die Konzilsdokumente in der Öffentlichkeit nicht bekannt. Das Hauptaugenmerk liegt immer nur auf Verboten, statt dass das Befreiende der christlichen Botschaft in verständlichen Worten verkündet wird.

Q24-839 Empfängnisverhütung kann seitens der Kirche auf Dauer nicht mehr verboten werden! Abtreibung muss in manchen Fällen (zB: Vergewaltigung& massive gesundheitl. Probleme& Fehlentwicklung des Fötus) geduldet werden.

Q24-840 Ich finde es schade: .)dass Pfarrer nicht heiraten dürfen .)dass generell kein Sex vor der Ehe erlaubt ist .)dass Verhütung verboten ist .)dass die Kirche schön langsam wie eine Sekte wirkt

Q24-841 Meiner Meinung nach ist es nicht gerecht das Homosexuelle nicht heiraten dürfen. Ebenso wie Frauen keine Priesterinnen werden dürfen. Es gehört die Gleichberechtigung für alle eingeführt!!

Q24-842 Ich bin dafür, das Pfarrer auch eine Familie haben dürfen und die überalteten Theorien im Vatikan nochmals überarbeitet werden.

Q24-843 Kenntnis ist da, die Akzeptanz jedoch nicht, da die Kirche auch selbst in wichtigen Teilbereichen sich quer stellt.

Q24-844 Ich bin der Meinung, dass die Kirche auch gleichgeschlechtliche Ehen anerkennen sollte und auch solche Menschen in der Kirche heiraten lassen sollte. Immerhin sind wir ja "vor Gott alle gleich". Auch finde ich, dass Pfarrer ebenso ein Recht auf Sex, Ehe und Kinder haben sollten. Sie sind auch nur Menschen und haben Bedürfnisse wie wir alle. Mir wäre keine Stelle in der Bibel bekannt die verbieten würde eine Familie zu haben und Kinder zu zeugen, meines Wissens nach war das eine Auslegung der Kirche und ist in meinen Augen sehr überholt. Außerdem ist es auch ziemlich bescheuert Frauen zu verbieten Pfarrer, Papast oder Kaplan oder sonst etwas zu werden. Wieso sollen sie nicht genauso in der Lage sein ein solches Amt auszuüben wie Männer? Vor Gott sind doch sowieso alle gleich also dürfte das doch eigentlich egal sein oder? Im großen und ganzen bin ich der Meinung, dass die Kirche eine sehr veraltete Einstellung dem Leben gegenüber hat und sich dringend an die Gesellschaft anpassen sollte, sonst werden in Zukunft bald keine Menschen mehr in die Kirche gehen.

Q24-845 Ich finde, dass katholische Pfarrer auch Kinder haben dürfen!

Q24-846 Eigentlich gute Fragen aber ich hab die Hälfte davon nicht verstanden.

Q24-847 Teilweise wird es von der Kirche nicht anerkannt

Q24-848 Teilweise sehr unverständliche Fragen mit komplizierten Antworten oder zu fachchinesisch ausgedrückt.

Q24-849 Es ist etwas natürliches und jeder hat das Recht auf eine Familie!

Q24-850 Die Kriche ist veraltet und sollte mit der Modernisierung der Gesellschaft standhalten. SEX ist gut und sollte nicht als böse darstehen! Jeder hat heutzutage SEX, sogar manche Pfarrer das ist einfach menschlich.

Q24-851 Ich denke, dass es einiges an Nachholbedarf gibt was die Einstellung zu Sexualität, Ehe und Familie der Kirche betrifft. Die Regelungen die laut der kirchlichen Lehre gelten waren früher sinnvoll aber die Gesellschaft hat sich weiterentwickelt und daher wäre es auch an der Zeit inerhalb der Kirche etwas zu ändern um auch, besonders jungen Menschen, wieder Freude an der REeligion zu machen.

Q24-852 Meiner Meinung nach dient die Sexualität nicht nur um Kinder zu zeugen. Ich finde es sollte auch für die Homosexuellen Paaren eine Ehe geben.

Q24-853 Meiner Meinung nach sollte sich die Kirche aus der  Sexualität von Meschen heraushalten solange sie so konservativ bleibt wie sie momentan ist. Jeder einzelne hat das Recht seine Sexualität ob es hetero, bi oder homosexuell ist auszuleben.

Q24-854 Jeder sollte die Freiheit haben seine Sexualität zu leben und nicht zu unterdrückt. Wir sollten uns mit Respekt in die Augen blicken können ansonsten wird dieser "Abgrund" der die Parteien spaltet bald unüberwindbar. Abundzu ist es gesund die Gesetzte zu lockern...

Q24-855 Mir tun Völker leid die das Verbot haben Verhütungsmittel zu benutzen. Das Pfarrer oder sonsitge Geistliche weder Frau noch Kinder haben dürfen ist für mich unverständlich und völlig konservativ, im negativen Sinn.

Q24-856 Die Kirche mischt sich in Bereiche ein, die mit dem Glauben nichts zu tun haben

Q24-857 Die krichliche Lehre wird von keinem der mir bekannten Pfarrer vertreten& sie stehen selbst oft unter quälendem Rechtfertigungsdruck und im Spagat zwischen Loyalität der Amtskirche gegenüber und eigenem Glauben und Lebenserfahrung.

Q24-858 Meiner Erfahrung nach werden Probleme in der Sexualität nicht angesprochen, zu konkreten Fällen (ungeborenes Kind verloren - Abortus) keinerlei Unterstützung von "Seelsorgern" angeboten sondern mit Platitüden abgespeist,....

Q24-859 Dieser Fragebogen ist enttaeuschend, geht nur an die Oberflaeche, zielt auf Statistik ab, nicht auf Problemloesung.  Habe die christliche Lehre immer als eine Lehre verstanden, die versucht, Andere zu verstehen. Daran sollten wir stets arbeiten.  Zum einen aber muessen die Gesetze der Natur respektiert werden, zumal wir aus Natur sind und alle unseren geistigen Hoehenfluege ohne Koerper nicht moeglich sind. (Außerdem sollten wir nicht zu sehr in die Hoehe fliegen, sondern schoen bei den realen Lebensbedingungen bleiben.) Liebe zu empfinden ist geistiger Natur, auch wenn wir koerperlich reagieren. Außerdem muss die "irdische" Liebe geschuetzt werden, und daher ist es richtig, sich hoeflich abzuwenden, und die Privatatmosphaere zu respektieren.  JEDOCH wenn Leid passiert, sollten wir hellhoerig sein und hinschauen! Daher sind verklemmte Ignoranten out, natuerliche, verstaendnisvolle, reife Menschen in. Christen sollten sich immer mit der Liebe anderer freuen!, auch wenn er/sie nicht versteht. Dass man Lust ohne Liebe fuehlen kann, sollten wir der Natur nicht veruebeln, aber verantwortlich damit umgehen. Es sind im uebrigen immer Menschen, die andere Menschen ueberfoerdern!   Zum anderen ist zu ueben, liebend zu handeln, ganz gleich worum es sich handelt, also auch 100 % bei der Liebe. Wiederverheirateten die Hostie - die staerken soll - zu verweigern, ist eine riesengroße Lieblosigkeit. Wer etwas von CARITAS haelt, MUSS bei Menschen, die den Wunsch haben, sich wieder zu verheiraten - oft auch verbunden mit dem Wunsch, vorhandene oder gewuenschte Kinder - (meist auch) im christlichen Glauben! hochzuziehen, DIE HOSTIE SPENDEN! Die Hostie irgend jemandem zu verweigern (auch einem Unglaeubigen), ist planker UNGLAUBE! Jeder Mensch, der Familie gruendet, ganz gleich unter welchen Umstaenden und mit welcher Zusammensetzung, sollte hoechst geachtet werden. Tausend mal besser als eine alleinerziehende Person oder ein Kind im Kinderheim! Religioese Menschen aufgrund von Wiederverheiratung zu aechten, ist ein riesengroßes Eigentor fuer die christliche Gesellschaft! Menschen aus christlichen Gruenden zur Einsamkeit zu zwingen, ist indiskutabel. Ebenso ist es unnatuerlich, Kinderdorfmuettern und/oder Priestern eine Partnerschaft/Ehe zu verbieten! Das ist grobe Bevormundung und gegen die Grundrechte des Menschen. Mit solchen und aehnlichen Bevormundungen verbinde ich sektiererisches Verhalten. Die katholische/christliche Kirche muss sich ueberlegen, WIE sie als WELTKIRCHE auftreten kann. Nur mit Großzuegigkeit und Verstaendnis! FRIEDE DEN MENSCHEN, DIE GUTEN WILLENS SIND und die helfen, anstatt zu verurteilen.

Q24-860 Habe bestimmt ein "gestörtes Verhältnis "zur Sexualität,wollte immer alles richtig machen (als Jungfrau in die Ehe eingehen )-wurde mit 17 Jahren schwanger,weil ich mich die Pille nicht nehmen traute.Ständig schlechtes Gewissen,uneheliches Kind-muß heiraten(mit 19 )-6 Jahre danach furchtbarste Annulierung!Ganz,ganz schlimm,wenn man keine Kommunion nehmen darf,wenn man in eine festen Beziehung Sex miteinander hat und auch teiweise nicht beichten darf bzw.nur einen Teilablass bekommt.Ist ganz hart!

Q24-861 Für mich und auch andere denken so: Es ist uns im Grunde gar nicht wichtig, ob unsere Einstellungen, Handlungsweisen mit den kirchlichen Lehren übereinstimmen.

Q24-862 total überarbeit wrden muss die Stellung zur Homosexualität, zum Umgang mit zerbrochenen Ehen und besser gelungen Neuversuchen, zum Umgang mit der Sexualität in den vitalen Jahren Jugendlicher.

Q24-863 Was genau beinhaltet 2013 tatsächlich die Kirchliche Lehre zu S., E. und F.? in der Einteilung wurden einige Schriften angeführt, allerdings sind sie in unterschiedlichen Zeiten verfasst worden. Für mich ausschlaggebend ist das 2. Vat.Konz., das aber im KKK und in der Humanae vitae viel enger geführt wurde als es 1965 verfasst wurde. Was nützt mir ganz konkret das Verbot der Verwendung von Kondomen, im Zeitalter von Aids, wenn dadurch Kinder zur Welt kommen, die als Waisen groß werden? Viele Inhalte des 2. Vat. Konz. müssten den Christen verstärkt erneut bewusst gemacht werden. Zum Beispiel der Umgang der Eheleute untereinander, die Fürsorge um die Generationen, etc. Den Christen sollten auch mehr Argumente an die Hand gegeben werden zur Verteidigung ihrer christlichen Einstellung, allerdings in verständlicher Sprache. Die abstrakte Sprache der Theologie, deren Begrifflichkeiten vielen Gläubigen nicht geläufig sind, müsste in alltägliche Begriffe übersetzt werden.

Q24-864 Wie wird mit Wiederverheirateten umgegangen, sicher nicht nach dem Evangelium!

Q24-865 angesichts der tatsache, dass in den mit rom unierten kirchen (z.b. griechisch-melkitische kirche) es durchaus anerkannte nicht-zölibatäre priester gibt und auch nichts gegen die mitwirkung von konvertierten verheirateten protestantischen pfarrern in der röm.-kath. kirche spricht, ist hier doch vieles unglaubwürdig. statt pflichtzölibat besser optionales zölibat. kommunion für wiederverheiratete entspräche dem jesus, wie ihn die meisten katholiken kennen und lieben . und so vieles mehr ...

Q24-866 Alleine der Text der Befragung ist für uns "normale Christen" nicht verständlich und zu hochtrabend. wir brauchen eine Sprache des Volkes

Q24-867 In der Kenntnis und der Akzeptanz ist wohl zu unterscheiden zwischen kirchlicher Lehre zur Ehe insgesamt und was Sexualmoral betrifft.

Q24-868 Meine Kinder sind ziemlich unvorbereitet zur Ersten Kommunion angekommen. Sie haben NUR gesungen und Gitarre gehört während dieser normalen Religionsunterrichten. Im Vergleich mit den anderen Religionen (selben Alter)  waren die Katholiken weit hinten.

Q24-869 Nachdem der Klerus praktisch in einer anderen Welt lebt, wie soll er da die Menschen erreichen, die in einer anderen Realität leben. Die Glaubwürdigkeit ist defacto nicht mehr vorhanden und das mit Recht. Ich erlebe den Klerus als Machtapparat und als ein Weltumspannendes Imperium - sonst als sehr armselig.

Q24-870 Jesus selbst ist für die Benachteiligten und Ausgestossenen eingetreten. Wie kann dann die Kirche sich anmasen Menschen, die in anderen Lebensformen leben auszugrenzen? Das hat nichts mit Nächstenliebe zu tun. Laut II. Vatikanum ist die kathol. Kirche von Christus gegründet um allen Menschen das Heil zu bringen.

Q24-871 Die Bischöfe haben selbst keine regelgerechte Erfahrung mit Ehe und Familie und Sexualität& sie wissen aber alles besser.

Q24-872 Sexualität ist die reinste Form der Liebe zwischen zwei Menschen. Eine erfüllte Sexualität ist gottgegeben! Warum sollten Menschen, die ihr Leben Gott weihen, nicht ihre Sexualität ausleben dürfen. Ich denke, Sexualität ist ein Menschenrecht und sollte niemand verwehrt werden.

Q24-873 Zölibat sofort abschaffen!

Q24-874 Um die Glaubwürdigkeit der Kirche wiederherzustellen sollte es mehr um Seelsorge statt um Regeleinhaltung gehen. Wenn Gott die Liebe ist und an der LIebe alles mißt, dann kann der Umgang mit an der Ehe gescheiterten Menschen nicht unbarmherzig sein, ebensowenig der Umgang mit homosexuell veranlagten Christen und Frauen in der Not einer ungewollten Schwangerschaft. Der Fragebogen könnte auch dazu genützt werden um zu fragen, wo wir Christen denn Hilfe von unserer Kirche erwarten. Vielleicht beim nächsten Mal?

Q24-875 Die kirchliche Lehre geht in vielen Fällen an der gelebten Realität vorbei.

Q24-876 Kirchliche Lehre muss vermittelt werden. Dies darf nicht nur im Rahmen von Regeln geschehen. Auch wenn bestimmte Punkte nach Ansicht des Klerus nicht diskutabel sind, sollte eine offene Haltung gegenüber Kritik behalten werden. Damit ist nicht nur Toleranz von Kritik gemeint, sondern auch ein informatives Eingehen auf Kritik und eine Kenntnismachung einer diesbezüglichen Diskussionskultur in den Führungseliten der Kirche.

Q24-877 die kirchliche lehre ist zu verkopft und wurde den menschen nicht in der form nahe gebracht, dass sie spüren, warum manches sinnvoll ist, z b die treue zum partner, es wurde immmer nur mit sünde gedroht, die liebe gottes zu den menschen kam da nicht vor

Q24-878 Ältere Amtsträger legen alles großzügig zum Wohle der Menschen aus. Jüngere Amtsträger verlieren die Orientierung.

Q24-879 In Verboten allein kann Sexualität, Ehe und Familie nicht geschützt werden. Besser ist es dem Menschen jene Information zukommen zu lassen, die ihm hilft, über die Vorgänge in seinem Körper Bescheid zu wissen, sich selbst als wertvoll zu erkennen und dementsprechend die Entscheidungen zu treffen. Eine Empfehlung dazu ist die weltweite Initiative "Teenstar", die Jugendlichen hilft, ihre Persönlichkeit inkl. Sexualität zu entfalten.  Diese Initiative ist zwar nicht an eine Konfession gebunden, orientiert sich aber an der Lehre der kath. Kirche. Sollte mehr unterstützt werden. 2014 gibt es wieder einen Weltkongress!

Q24-880 Christentum wird von der Hierarchie als Lehre der Moral grundsätzlich falsch präsentiert. Eigentlich ist es eine Lehre der Hoffnung und sollte  n u r  so in der Öffentlichkeit gezeigt werden.

Q24-881 auch von den ehrlichen Christen selbst nicht praktiziert

Q24-882 Ich finde es schlecht, dass die Kirche Kondome verbietet! Dies steigert nur die Zahl der Geschlechtskrankheiten. Kirchenmänner sollten auch eine Familie gründen dürfen! Es sollten auch Frauen ein Kirchenamt bekleiden dürfen! Kirchenmänner darf man nicht mehr alles durchgehen lassen, dies senkt das Vertrauen zur Kirche gewaltig!

Q24-883 Vielleicht ist es für die Theologen hilfreich, erst einmal die Begriffe inhaltlich sauber  (verständlich) zu definieren.  Dann kommt man wahrscheinlich selbst darauf, wo etwas nicht zusammenpaßt. Können "Ehe" und "Familie" gleichgesetzt werden? Was ist der wesentliche Unterschied? Wer oder was gehört zur Ehe, wer oder was zur Familie? Oder Naturrecht?

Q24-884 Es sollte nicht verboten sein, vor der Ehe Sex zu haben. Das Zölibat sollte abgeschafft werden, auch Pfarrer sollten das Recht auf eine eigene Familie haben. Nach einer Scheidung sollte man nicht von der Kommunion ausgeschlossen werden und wieder heiraten dürfen. Außerdem sollten Kindergärtnerinnen in einem katholischen Kindergarten auch nach einer Scheidung weiter arbeiten dürfen (gilt natürlich auch für andere Berufe, in denen das Weiterarbeiten auf Grund von Scheidung verboten ist).

Q24-885 Die Kirche soll sich auf den Schutz des ungeborenen Lebens beschränken. Sie soll den Menschen zutrauen, dass sie diese Gottesgabe Sexualität selber entfalten können. Es haben sich schon genug junge Leute wegen kirchlicher Eingriffe in diesen sensiblen Intimbereich von der Kirche entfernt.

Q24-886 Empfängnisverhütung ist reine Privatsache. Ich entscheide, für wie viele Kinder ich die Sorge und Verantwortung übernehmen will.

Q24-887 alles wird nicht offen diskutiert.

Q24-888 Der einzelne Gläubige muss Verantwortung für sein Leben in jeder Hinsicht übernehmen dürfen, eigentlich müssen und sich nicht hinter Geboten des Klerus "verstecken".Es fehlt an der Persönlichkeitsentwicklung in der Kirche.

Q24-889 Das unglaublich, gewachsene gestörte Verhältnis zur Sexualität,die ja in untrennbarem Zusammenhang mit Entstehung und Erhalt der Familie steht wird mit weltfremder Freundlichkeit quasi belächelt und ignoriert!

Q24-890 Ich glaube, dass der Einstellung der Kirche zu Sexualität, die Angst vor der enormen Kraft der sexuellen Energie zu Grunde liegt.Der Zölibat begründet sich für mich damit, dass die Kirche nicht für die Frauen und Kinder der Priester aufkommen wollen und damit sich auch keine Priesterdynastien durch Erbschaft ergeben.

Q24-891 Über weite Teile des Lebens wird diese Lehre als nicht hilfreich erlebt und geht auf die Bedürfnisse des Einzelnen nicht ein. Frauenfeindlich und vielleicht hat die Kirche noch immer Angst vor allem Weiblichen. Warum sollten Priester nicht heiraten dürfen und Dan selbst im wirklichen Leben stehen statt immer nur von etwas zu predigen, das sie eigentlich gar nicht wissen Können!,,,,

Q24-892 Dazu paßt der Spruch: Wasser predigen aber selbst Wein trinken. Dieser Themenkreis betrifft unmittelbar den ureigensten und persönlichsten Lebensbereich jedes Menschen. Dazu ist jeder Mensch zu allererst nur seinem Gewissen und Gott und im weiteren den Gesetzen des Staates dem er angehört verantwortlich.

Q24-893 Die Lehre des Lehramts zum Thema Sexualität ist in Veröffentlichungen des Vatikans nachzulesen und immer wieder einmal Thema der Presse. Sie spielt im Alltag der Gemeinden fast keine Rolle. Sie macht zugleich vielen Gläubigen große Probleme, weil sie durch den Widerspruch zwischen Lehre und Leben in einer Art Schizophrenie leben müssen. Das macht krank oder führt zum Austritt aus der Kirche.  

Q24-894 Priester ist nicht nur eine Berufung sondern auch weitgehend ein Beruf wie (Psychologen) nur mit kirchlichen Gesetzen (10 Gebote)! Damit ist es an der Zeit auch die Priester heiraten zu lassen um die Ehe ,Familie und Sexualität besser zu bewerten!

Q24-895 Die Kirche soll sich auf den Schutz des ungeborenen Lebens beschränken.  Die Menschen möchten die Gottesgabe Sexualität selbst entdecken und ohne Einmischung von außen entfalten. Wenn die Kirche das den jungen Leuten nicht zutraut, laufen sie ihr davon.

Q24-896 Exkommunikation wird als Strafe eingesetzt, individuelle Situation von Geschiedenen nicht berücksichtigt, Lebenspartnerschaft von homosexuellen Menschen, die in Liebe miteinander leben wollen, verurteilt

Q24-897 Die kirchliche Lehre (vor allem bezüglich Sexualität und Ehe)hat es in der Gesellschaft oft schwer, weil das Verständnis von Liebe sich bei vielen leider verändert hat. Liebe und Sex werden oft nicht mehr als heilige Einheit angesehen, sondern gleichgesetzt. Nichtsdestotrotz gibt es viele Menschen, die zwar nach der katholischen Lehre leben, aber dennoch in ihren Beziehungen scheitern. Für sie muss es unbedingt (!) einen Platz in der Kirche geben. Es muss für sie ein Raum der Versöhnung geschaffen werden. Die Kirche sollte insgesamt eine Theologie des Scheiterns entwickeln, die glaubwürdige Lösungen bereithält, vor allem im Bezug auf den Sakramentenempfang für Wiederverheiratete und Geschiedene.

Q24-898 Ich bin dem kath. Arzt dankbar, der mir bei der Heirat 1970 die Pille verschrieben hat und dem Priester, der das akzeptiert hat.  Ein Mörder kann beichten und dann wieder die Sakramente empfangen - ein Geschiedener erhält "lebenslänglich" statt Barmherzigkeit.

Q24-899 Jesus hat zu den Pharisäern gesagt, daß Gott ihnen wegen ihrer Herzenshärte erlaubt habe, der Frau einen Scheidebrief auszustellen. Gott hat also die Ehescheidung in Israel erlaubt. Die Kirche sollte zunmindest das Gewissen der Gläubigen respektieren. WAer glaubt, ehrlichen Gewissens zur Kommunion gehen zu können, sollte dies auch tun können, selbst er geschieden und wiederverheiratet ist.

Q24-900 Als Religionslehrerin am Gymnasium, jetzt a.D., machte ich die Erfahrung, dass die offiziellen kirchlichen Normen zu vorehelichem Geschlechtsverkehr nahezu nicht vermittelbar sind, will man das Vertrauen der Jugendlichen nicht verlieren.Von noch unreifen Jugendlichen werden die radikalen Forderungen des Verzichts als Wunschvorstellung verteidigt. Gott sei Dank nahmen die neu eingeführten Religionsbücher eine moralische Haltung ein, die auf dem Gewissens- und Verantwortungsprinzip basierten, wie es im Wesentlichen die Haltung der deutschen Bischofskonferenz seit der Königsteiner Erklärung ist.

Q24-901 Ich denke, dass diese kirchlichen Vorgaben wohl kaum im Sinne Jesu sein können, denn Jesus hat uns Toleranz und Liebe gelehrt und sich kaum um die Gesetze der Pharisäer gekümmert!

Q24-902 Die Kirche sollte für uns Menschen sein....

Q24-903 Definition: Naturrecht?????

Q24-904 Ich hoffe auf eine offene und auf die Lehre Christi eingehende Kirche. Auch soll das Diktat der "hirachischen Kirche", weitgehenst eingeschränkt werden und der Machtanspruch der Männer(Kardinäle, Bischöfe) massiv abgebaut werden. Die Frauen müssen viel mehr in die Leitung der Kirche eingebunden werden z.B. Priestertum, Leitung einer Pfarre usw.

Q24-905 die Haltung der Kirche zu geschiedenen Wiederverheirateten ist hart und unbarmherzig und trifft oft Menschen besten Willens

Q24-906 zu sehr auf moralischeagen Sexualität Wert gelegt und alles gleich in den Bereich "Sünde" verlegt. Kaum positive Aspekte aufgezeigt. Zu sehr Rechtskirche statt befreiende Kirche. Unüberlegte Äußerungen kirchlicher Obrigkeiten (z. B.  Bischof Laun, Salzburg). Keine Glaubweürdigkeit inFragen der Sexualität,Familienplanung, vor allem auch in der Frage Zölibat.

Q24-907 Aus meiner Sicht wird die Sexualität, die Vorstellungen was in einer Ehe und Familie zählt absolut falsch vermittelt.

Q24-908 Die kirchliche Lehre über Sexualität, Ehe und Familie erzeugt bei vielen eine Abwehrhaltung, weil in den letzten Jahrzehnten nur Verbote im Vordergrund gestanden sind. Sie wurden stets wiederholt. Die Würdigung der Sexualität als Gabe Gottes ist kaum bewusst gemacht worden. Es ist tatsächlich eine 'Vergiftung des Eros' festzustellen.

Q24-909 Wenn ein Kleriker eine Freundin mit/ohne Kind hat, wird das so lange wie möglich vertuscht, er geht trotzdem zum Alter (soll er auch m.E.). Ein Laie soll keine voreheliche Beziehung haben, keinen Seitensprung machen, sonst zahlt er zwar den Vereins-/Kirchenbeitrag, hat aber alle Rechte /Eucharistie verloren. Steht nirgends in der Bibel, außer in Interpretationen. Geschworen und gelogen wird ja auch vom manchen Klerikern.Siehe CIC. Was gilt jetzt eigentlich? Wer kennt das Gesetzbuch?

Q24-910 Meine Frau und ich haben nie "verhütet". Wir sind einander auch 100%ig treu und werden im kommenden Jahre 45 Jahre verheiratet sein. Wohl aber hatten wir vor der Ehe sexuellen Kontakt. Ohne diesen, hätten wir eher nicht geheiratet. Unser 1. Kind kam erst 4 Jahre nach der Hochzeit, da es vorher "nicht klappte". Die Ehe ist sicher die ideale Form des Zusammenlebens von 2 Partnern. Ich würde aber eine echte Lebensgemeinschaft zwischen Mann und Frau, auch ohne kirchliche Ehe, nicht für von vorne herein schlecht heißen.

Q24-911 Hier besteht die geringste Glaubwürdigkeit der katholischen Kirche, da oftmalig eine krankhafte Diskrepanz zwischen Lehre und Handlungen von vielen Vertretern der Kirche besteht! Aus dieser Perspektive müßte jeder vernünftige Mensch sofort seine Konsequenzen ziehen!

Q24-912 Wichtiger als die kirchliche Lehre scheinen mir die Personen zu sein, die sie vermitteln. Jede Lehre kann nach x Gesichtspunkten interpretiert werden, aber wenn der Mensch, der sie auslegt beispielgebend wirkt und ehrliches Bemühen vermittelt, bewirkt das mehr, als 1000 theologische Spitzfindigkeiten!

Q24-913 Sexuallehre verstaubt: Vorschriftsmoral bringt nichts! Es geht um Verantwortung.

Q24-914 Naturrecht in welchen Zusammenhang? Zölibat Gleichgeschlechtliche Liebe Empfängnisverhütung Ehel. Treue

Q24-915 Nir Sexualität zur Kinderzeugung und  nicht auch Ausdruck von Liebe zum Partner

Q24-916 Man kann nicht im Ehebruch verharren! Wenn etwas gebrochen ist, dann ist es gebrochen.  Es gibt aber sicherlich in der Folge Treuepflichten, die aber nicht sakramentlich sind,  die aber dem Wesen der  Caritas zugeordnet werde müssen.

Q24-917 ich erlebe immer wieder bei Brautgesprächen, dass die grundlegenden Haltungen wie Treue,Einehe,Kinder-wollen akzeptierte Haltungen sind, die mit Verliebtsein, Partnerschaft  noch verbunden sind aber nicht geteilt wird die Ausgrenzung, wenn es denn dann doch nicht miteinander klappt und auch die Wiederverheiratung als defakto Verbot, um voll dabei sein zu können, wird von der Mehrheit nicht mehr geteilt

Q24-918 GOTT hat uns LIEBE und Freiheit gegeben! Der künftige GOTT wird sehr klar machen, dass die Ausdrucksform der Sexualität ein Feiern des Lebens ist - und da die Worte "LEBEN" und "GOTT" wechselseitig austauschbar sind, ist die Ausdrucksform der Sexualität eine Feiern von GOTT. Wer oder Was ist Kirche? Wer macht Kirche? Wie funktioniert Kirche? (Wir ALLE SIND EINS, sind Kirche und machen Kirche sonst kann Kirche nicht funktionieren - hier darf KEINER ausgenommen sein, KEINER soll sich erhöhen oder Recht sprechen (z.B. Homo, Zölibat).

Q24-919 Zeit die verschrobene, unzeitgemässe und menschenverachtende Sexuallehre den heutigen Gegebenheiten anzupassen.

Q24-920 Die kirchliche Lehre, betr. Sexualitaet, Ehe und Familie, deckt sich in vieler Hinsicht nicht mit meiner Glaubensueberzeugung

Q24-921 "Christliche" Werte werden von "Firmen" der Kirche nicht gelebt (rein business orientiert) Ansichten zu Sexualität antiquiert - v.a. Thema Verhütung (Afrika - HIV etc.) teilweise "mafiaähnliche" Vereinigungen innerhalb der Kirche, z.B. Vatikanbank

Q24-922 Individuelle Beurteilung der Sachverhalte (z.B. wiederverheiratete Geschiedene)-keine unmenschlichen Pauschalgesetze. Akzeptanz aktueller Erkenntnissen über sexuelle Ausrichtungen ohne jeglicher Diskriminierung. Akzeptanz des Geschenkes der Sexualität auch für Priester und freie Entscheidung über den Zölibat.

Q24-923 die kirchliche Lehre ist eine reine Gesetzesauffassung. Sie hilft den Menschen oft  in der konkreten Lebenssituation nicht. Sie wird eigentlich nur von sehr konservativen Katholiken bestätigt& wobei die private Praxis nicht bekannt wird. Es müßten endlich auch Frauen in die Entscheidungen miteinbezogen werden. Ich finde es auch nicht richtig, dass die Priester eine eigene Krankenkasse haben, bei der alle Probleme, die mit Schwangeren, Ampfängnisverhütung und Kinder ausgeklammert werden. Dadurch ist natürlcih eine äußerst günstige krankenkasse möglich, aber die ist eben nicht solidarisch mit allen Menchen.

Q24-924 Seit Jahrtausenden wandelt sich der Mensch - körperlich, seelisch geistig. Doch die römische Kirche lehrt und verlangt seit ein paar hundert Jahren einen in Stein gemeisselten Stillstand. Das läuft dem ewig aktuellen Heiligen Geist zuwider.

Q24-925 Wir bräuchten eine Kirche die den Menschen dient und nicht sich selbst.

Q24-926 Die kirchliche Lehre erscheint mir als Versuch eines Machtinstrumentes. Mit diesem sollen die  itglieder gehorsam und unkritisch gehalten werden. Mittelalterliches Gebaren. Alle Neuerungen bisher waren gänzlich unausreichend. Die kirchliche Lehre orientiert sich zum großen Teil an den kirchlichen Interessen und nicht aaaaaaam Wort Jesu

Q24-927 Ich finde hier gehört einiges reformiert und dem heutigem Standard angepasst.

Q24-928 Macht und Angst sind zwei Parameter, denen man sich ausführlich widmen sollte, um in der Verkündigung und Diskussion die Jugend nicht zu verlieren.

Q24-929 obigen Frageblock halte ich für suggestiv bis manipulativ!

Q24-930 Priester verbieten das Zusammenleben Geschiedener, man bekommt keine Lossprechung und Verweigern die Sakramentenspendung, aber man dafür trotzdem den vollen Kirchenbeitrag leisten, obwohl man in dieser Situation ein Mitglied zweiter Klasse ist. Geld stinkt nicht und das Andere: "Wer es fassen kann, der fasse es". Solange die Amtskirche diese Priester hat und Sakramente spenden (oder verweigern läßt)ist sie nicht mehr die barmherzige Kirche, die Jesus gegründet hat und der Wille Gottes ist.   

Q24-931 Seit der Veröffentlichung von Humanae vitae und die nachfolgenden bekräftigenden Aussagen von Johannes Paul II und von Benedikt XVI hat die Kirche auch in den Augen der meisten Gläubigen jegliche Kompetenz in Fragen Sexualität und  Familie(nplanung) verspielt.

Q24-932 Im Kirchenvolk ist noch die Lehre von Ehe und Sexualität aus der Zeit vor dem Konzil präsent. Im praktischen Leben aber spielt die kirchliche Lehre auch bei Katholiken kaum noch eine Rolle.

Q24-933 auch die Institution Kirche sollte mit Zeit gehen und sich anpassen, vieles was die Kirche heute lehrt war vielleicht früher gültig, passt aber jetzt nicht mehr

Q24-934 Es ist schade, dass sich die Kirche durch ihre Rigorosität in vielen Aussagen durch fundamentalistische Bischöfe, Priester und Laien selbst Glaubwürdigkeit und Kompetenz genommen hat. Die Botschaft Jesu von der Liebe wäre so wertvoll und wichtig, kann aber nicht durchdringen, da sie von meist unwichtigen Randfragen, die aber von diesen Menschen in den Mittelpunkt gestellt wurden total verdrängt ist.

Q24-935 für viele verständlicher, wäre der Fragebogen präsiser formuliert

Q24-936 Die Pillenenzyklika Humane Vitae hat einen tiefen Glaubwürdigkeitsverlust für die kirchliche Lehre gebracht.

Q24-937 "die zölibatäre Machtausübung" - eine starke Definition, aber sehr zutreffend!!!

Q24-938 Die Kirche hält sich  an Verboten fest (vgl. Reaktion von Gerhard Müller auf die Handreichung aus Freiburg) Wo bleibt bitte schön ist die positive Nachricht, die eigentlich der Hauptinhalt des Christentums sein sollte? Viele Mitglieder der derzeitigen Kirchenhierarchie werden meiner Meinung nach von Angst gesteuert! Anders sind viele Reaktionen nicht zu verstehen.

Q24-939 Der größte Teil der Paare ist guten Willens, Zärtlichkeit und Sexualität bereichernd in ihr Leben zu integrieren. Auch in diesem Bereich sollen sie ihre Beziehung tragfähig vertiefen. Sexualität nicht nur im Blick auf Nachkommenschaft zu definieren sondern vor allem auch im Kontext einer lebendigen  Beziehung, die auf Dauer angelegt ist.

Q24-940 Die Lehre zu gleichgeschlechtlichen und normalen Ehe ist 50 Jahre zurück.

Q24-941 Es hält sich kaum wer dran!

Q24-942 Grundsätzlich sollte Kirche, egal zu welchen Themen, auch immer Toleranz bedeuten. Denn das ist es, was ein Miteinander erst möglich macht!!!!

Q24-943 Die kirchliche Lehre ist vom Leben und von der Lebenssituation der Menschen weit entfernt.

Q24-944 Bei Gottesdienst, Predigt, Jugendarbeit, Religionsunterricht, Firmunterricht usw. wird heute kaum mehr die kirchliche Lehre unterrichtet, weil man dadurch als Priester, Religionslehrer etc. unbeliebt wird. Wer sich ganz den päpstlichen Schriften verpflichtet weiß, wird wegen religiöser Verhetzung gegen andere Religionen in Österreich verurteilt. Siehe Dr. Adam. Die katholische Kirche ist in Österreich vollständig von der Freimaurerei unterwandert, die aber die kath. Kirche von innen her zerstören will. Ziel: Einheitsreligion und Zerstörung des Christentums: der große Baumeister der Welten.

Q24-945 !Danke für Ihre Initiative.

Q24-946 Man achtet zu wenig auf die heutigen Lebensumstände. die Menschen werden immer älter und so fällt es schwer, für lange Jahrzehnte voraus zu sehen. vielfach wird zu wenig auf Barmherzigkeit geschaut.

Q24-947 Die Enzyklika Humanae vitae wird von der überwältigenden Mehrheit der Katholiken bezüglich Empfängnisverhütung abgelehnt. Auch die Jugendlichen halten sich nicht an das Verbot sexueller Beziehungen vor der Ehe. Wenn eine feste Absicht besteht zu heiraten, kann man auch nicht von einer schweren Verfehlung sprechen. Das kirchliche Gebot der Enthaltsamkeit vor der Ehe kann nur als Zielgebot aufgefasst werden.

Q24-948 Die Kirche muss mit dem Menschen, so wie dieser vom Gott geschaffen ist, gehen, keine Verbote und Einschränkungen (Zölibath, Homosexualität .. etc), oder gar Verurteilungen sprechen. Die Kirche muss Frauen UNBEDINGT den Männern GLEICHSTELLEN, damit sie glaubwürdig wird. Die Kirche muss die verkorxten Einsichten, die sie sich fälschlicherweise aus der Bibel und den vekorxten Denkweisen ihrer Vertreter, angeeignet hat, befreien. Sie darf nicht DIRIGIEREN, sondern begleiten und MITgehen mit ALLEN  Menschen, so wie Gott sie geschaffen und wie Gott sie gewollt hat. Wenn diese Reform einseitig verzerrt wird, wird der Glaube in die Kirche auch verzerrt und unglaubwürdig bleiben. mfg Rosemarie Hofstätter

Q24-949 Für den langen Atem, den die Kirche zu konstruktiven Veränderungen braucht, reicht die Länge eines nornalen Menschenlebens nicht aus. Die "Wartezeit" ist unzumutbar. Darum entscheiden viele Menschen nach ihrem eigenen Gewissen. Und das ist auch gut so!!!

Q24-950 Bekannt ist mir das Meiste aus den Medien und nicht aus erster Hand. Ob damit eine objektive Kenntnis gegeben ist, bezweifle ich. Allerdings lässt der Religionsunterricht in der Vermittlung der kirchlichen Lehre zu wünschen übrig (eigene Erfahrung sowie aktuelle Erfahrung mit meinem Sohn).

Q24-951 Es sollte kirchlicherseits mehr anerkannt werden, dass über diese "Gebiete" das persönliche Gewissen entscheiden kann.

Q24-952 Ich finde die Kirche müßte den geschiedenen und wiederverheirateten viel liberaler gegenüberstehen.

Q24-953 Die Kirche könnte sich selber keinen größeren Dienst erweisen als die komplette Abschaffung der kirchlichen Sexualmoral. Niemand braucht diese Sexuallehre, niemand hält sie ein, niemandem hilft sie. Ich selber gehe seit meinem 17. Lebensjahr nicht mehr zur Beichte, weil ich die meisten Beichtväter vom 1. - 5. Gebot im Tiefschlaf erlebt habe, aufgewacht sind sie erst beim 6. Gebot, und dann konnten sie es gar nicht mehr genau und ausführlich genug wissen. Keine andere Religion braucht diese exzessive Beschäftigung der Kirche mit der Sexualität der Menschen. Warum spechtelt selbst der Papst seinen Katholiken durchs Schlüsselloch ins Schlafzimmer?

Q24-954 die Kirche sollte sich wichtigeren dingen zuwenden und die Sexualität dem gewissen des einzeln überlassen

Q24-955 Die Sexuallehre der Kirche hinkt um Jahrzehnt ´(wenn nicht Jahrhunderte) hinter der gesellschaftlichen Entwicklung nach.

Q24-956 Die starre kirchliche Lehre zu diesen Themen wirkt auf mich eher unbarmherzig und bringt auch z.B. in Afrika viele Menschen vor allem Kinder in Gefahr (Stichwort: Kondomverbot u. Aids!)

Q24-957 Die kirchliche Lehre wird außerhalb der Kirche als überholt, nicht mit der Natur des Menschen übereinstimmend  angesehen bzw. als völlig unverständlich angesehen und daher nicht beachtet.

Q24-958 Die Kenntnis ist wohl weitgehend da, auch in der Jugend, die Akzeptanz weithin nicht bis überhaupt nicht, schon gar nicht bei der Jugend. Daher wird vielleicht im Religionsunterricht und bei anderen Gelegenheiten gar nicht mehr so auf die sture kirchliche Lehre eingegangen, sondern man versucht humanere Antworten zu finden und verweist auf das Gewissen des Einzelnen. Die kirchliche Lehre und damit auch die Institution der Kirche bleibt dabei im Bereich des Verzopften, Altmodischen, im Unverständnis für die heutige Zeit und das überträgt sich auch auf andere positivere Werte, die die Kirche anzubieten hätte und damit nicht den Stellenwert bekommen, den sie verdienen.

Q24-959 Die Fragen sind schon sehr 'einseitig' formuliert. Ein typisches Beispiel, wo allein die Fragestellung die gewünschte Antwort bringt! Wobei Sie sicher recht haben, aber es bleibt ein negativer Beigeschmack. Weniger drastisch hätte es auch getan.

Q24-960 Muss zwar von Religionslehrern und Pastoralassistenten  nach außenhin vertreten werden,wird aber selbst nicht eingehalten. Ist vollkommen lebensfremd - z.B.Familienplanung, Verhütung....

Q24-961 Da die bei uns traditionelle "Volkskirche" weitgehend geschwunden ist, sind auch die entsprechenden Instrumente, die "Gläubigen" zu erreichen, nicht mehr wirksam (Sonntagsmesse, Volksmissionen, Beichte,konservativer Reiligionsunterricht). Kirchliche Informationen verflüchtigen sich in Appelle oder Schlagsätze, die inhaltlich kaum tragen& sie wecken oft nur ein leises Echo der früheren "Indoktrination",  die mit Angst verbunden war. Diese Angst kann man nun meiden - die Menschen setzen sich der kirchlichen Information nicht mehr aus. ("Abständigkeit").

Q24-962 wie kann ein Zölibataerer über Ehe,Familie Sexualität sich anmassen darüber zu urteilen ?Und gar sich anmaßen darüber zu urteilen oder verurteilen!

Q24-963 zu 1.17 (Machtausübung): trifft nur noch teilweise bis gar nicht mehr zu, da sich in Deutschland kaum noch ein Zeitgenosse, auch kaum noch bekennende Katholiken sich zu Fragen der Sexualität und Familienplanung von kirchlichen Vorschriften beeinflussen lassen. Diesbezüglich hat die katholische Kirche nachhaltig ihre Autorität verspielt!

Q24-964 Weltfremd, vom Klerus selbst sehr oft zuwiedergehandelt,

Q24-965 Danke für diese Kurzfassung der wichtigsten Fragen und Inhalte - ich werde diesen Fragenbogen auch entsprechend weiter leiten.

Q24-966 Die Aussagen über Masturbation, Empfängnisverhütung und Homosexualität entsprechen nicht dem Stand der Wissenschaft und negieren die Gewissensentscheidung jedes Gläubigen als höchste Instanz unter Gott.

Q24-967 kirche hat genug andere probleme, als sich um sexualität (auch von Ehepaaren) zu kümmern

Q24-968 Klerus sollte nicht abgehoben sein und schon gar nicht über jemanden richten sonder DIENEN!

Q24-969 Die derzeitige kirchenrechtliche Regelung bzgl. Sakramentenempfang und Patenamt bei wiederverheirateten Geschiedenen lässt den Schluss zu, es geht der Kirche nicht um Begleitung d.Menschen und Seel-Sorge in schweren Tagen, sondern nur um Vorschriften und Sanktionen. Das erweckt eine ablehnende Haltung.

Q24-970 Die Forderungen sind weltfremd

Q24-971 Die von der Kirche angebotene Deutung der Sexualität tritt als moralisierende Verbreitung von "Wahrheiten" auf, die auf peinliche Art und Weise humanwissenschaftliche Erkenntnisse ignorieren.

Q24-972 Mit bestem Dank und freundlichen Grüßen!

Q24-973 die kirchliche sexuallehre ist weltfremd Eine Frau sagte mir: ich lass mir von den alten Herrn in Rom nicht vorschreiben, wie ich meine Sexualität leben soll.

Q24-974 Es ist schade, dass die Haltung der Kirche Jahrhunderte alt und erstarrt erscheint, wenig mit den jetzigen Nöten und Bedürfnissen der MENSCHEN zu tun hat bzw zu tun haben will und gescheiterte Menschen ins Out stellt, z. B. Geschiedene. Die Kircheverscheint als Richter nicht als Bindeglied zu Jesus.

Q24-975 Die Kirche nimmt sich das Recht heraus, obwohl sie selber bei ihrem Clerus keine Heirat zuläßt, zu wissen wie es die Menschen belehren soll. Das ganze ist eine Scheinheiligkeit.

Q24-976 Es braucht Normen& sie sollen aber dem Menschen dienen und in Liebe interpretiert werden, nicht legalistisch.

Q24-977 Sie wird von kath. "Kirchenfürsten" vorgeschrieben, welche vom Ehe- und Sexualleben weit entfernt sind, oder wie die Geschichte zeigt krankhafte abnorme Eignungen haben.

Q24-978 Es ist nicht richtig, dass die Kirche so starr mit den Gesetzen bezüglich  Sexualität, Ehe, Scheidung umgeht. Wir sind alle Sünder und wenn wir bereuen, dann vergibt und Gott, da soll die Institution Kirche nicht dagegen arbeiten (z.B. Geschiedene und Wiederverheiratete).

Q24-979 Sie besteht fast ausschließlich aus Geboten und Verboten, Lebenshilfe wird nicht geboten. Sie ist lebensfremd und leib- und genussfeindlich. Nur in "Gaudium et spes" wird Sexualität einigermaßen positiv gesehen.

Q24-980 Seelsorge, Nächstenliebe und Orientierung am wirklichen Lebensalltag ist gefragt. Schluss mit der unsäglichen Arroganz!!! 

Q24-981 Die Fragen sind sehr schwierig und unverständlich formuliert und sind nicht lebensnahe genug.

Q24-982 Wiederverheiratete, deren Ehe schon Jahrzehnte funktioniert, finden den tw. Ausschluss als schmerzend und sind froh, von fortschrittlicheren Geistlichen z. B. die Kommunion zu bekommen. Kirchliche Standpunkte zu Verhütung sind weltfremd und werden nicht akzeptiert, ebenso das Verbot des vorehelichen Geschlechtsverkehrs.

Q24-983 Wenn ich heute Schuster bin, rede ich auch nicht vom Kochen, weil ich dafür keinerlei Ausbildung habe. Ich verstehe nicht, warum sich Glauben und Ehe nicht unter einen Hut bringen lassen sollten???

Q24-984 nicht alle Fragen sind so gestellt, dass sie eindeutig beantwortet werden können

Q24-985 Der Gegensatz zwischen einem zölibatären männlichem Klerus und Ehe und Familie könnte nicht größer und weltfremder sein.

Q24-986 Es stehen  zu sehr die Vorschriften mit ihren dahinterstehenden Machtstrukturen im Mittelpunkt und nicht der konkrete Mensch, zu dessen Wohl ("Heil", Heilung) ja das Ganze da sein soll. Die Lehre und die dabei verwendete Sprache hat oft mit dem realen Leben wenig zu tun, dadurch hat die röm. kth. Kirche ihre Rolle als Ansprechpartner für Orientierungssuchende verloren oder hat sie nach einer jahrhundertelangen Phase der Machtausübung nie wirklich einnehmen können.  Es heist in "Gaudium et spes" "Trauer und Angst, Hoffnung und Freude des heutigen Menschen....." und nicht: Trauer und Angst, Hoffnung und Freude, die der heutige Mensch haben müsste oder haben soll.

Q24-987 Obwohl mir die Lehre nicht detailliert bekannt ist, bleibt sie weit hinter den Bedürnissen der Familien zurück. Alltag sind in vielen Fällen Alleinerzieherinnen und Väter, die ihre Kinder nur wenig sehen, wo sind die Angebote der Kirche? Was hat meine Familiensituation mit der Kommunion zu tun? Jesus wollte immer, dass die schwachen und Bedürftigen zu ihm kommen, er hätte sicher niemandem die Kommunion verweigert! Menschen in kirchlichen Berufen trauen sich oft nicht zu heiraten oder zu ihrer gleichgeschlechtlichen Patnerschafft zu stehen, weil sie befürchten, dass sie berufliche Probleme bekommen, wenn die Beziehung scheitert oder ihre gleichgeschlechtliche Beziehung offiziell wird. Auch damit wäre Jesus sicher ganz anders umgegangen!

Q24-988 Die kirchliche Lehre (seit dem Tridentinum)besitzt keine theologische Flexibilität mehr. Das Lehramt wid als abgekoppelt von den wissenschaftlichen Diskursen der Theologie, Geistes- und Naturwissenschaften erlebt. Der "sensus fidelium" wird bei der bis heute wiederholten Position von Humanae Vitae völlig übergangen. Für die Rechtmäßigkeit einer kirchlichen Lehräußerung ist eine über längere Zeit durchgehende Akzeptanz durch das Gottesvolk ein nich unwichtiges Kriterium.

Q24-989 Ich finde Ihren Fragebogen beziehungslos. Der Geist macht lebendig und nicht die Lehre, die ich oft als leer empfinde. Die ist der zweite Fragebogen den ich ausfülle, in keinem der Fragebögen war es auch nur andeutungsweise erkenntlich, dass wir pilgernde heim zum Vater sind, eine Evolution Gottes sind. Eine politische Partei könne einen so einen Fragebogen mit ähnlichen Fragen erstellen. Winfried Stanger 0664 73456841

Q24-990 Teilweise sind die Lehren überholt und interessieren die Jugend nicht (mehr), sie sind mit der heutigen Zeit nicht mehr vereinbar. Mein Glaube hängt nicht davon ab, ob ich nach den Sexuallehren der Kirche lebe...

Q24-991 Gedanken zur "Unauflöslichkeit der Ehe" im biblischen Kontext  Nach Aussage Jesu im Neuen Testaments gilt: "Amen, ich sage euch: Alles, was ihr (gemeint sind die Apostel) auf Erden binden werdet, das wird auch im Himmel gebunden sein und alles, was ihr auf Erden lösen werdet, das wird auch im Himmel gelöst sein." (Matthäus 18:18). Es existieren im Neuen Testament zahlreiche Stellen ähnlichen Inhalts.  Die "Binde- und Lösegewalt", die Jesus den Aposteln verliehen hat, ist zweigliedrig: Sie kann sich sowohl in Bezug auf das Behalten als auch auf das Lösen betätigen. Die "Lösegewalt" wird von den "Geistlichen" der Katholischen Kirche in der Nachfolge der Apostel vor allem dort ausgeübt, wo im Bußsakrament dem reuigen Sünder die Sünden vergeben werden.  Frage: Warum sollte die "Lösegewalt" nicht auch für den Fall gelten, dass es um die "Lösung des Ehegelöbnisses" geht? Dem steht zunächst Folgendes entgegen: "Die gültig geschlossene Ehe ist nach Aussagen des Neuen Testaments unauflöslich!" (vgl. Matthäus 19:3-12& Markus 10:2-12& Lukas 16:16-18).  Wann ist eine Ehe "gültig geschlossen"? Nach dem kanonischen Eherecht der Katholischen Kirche (vor dem II. Vatikanum) darf man erst dann von der "Gültigkeit einer Ehe" sprechen, "wenn nach dem gültigen Abschluss der Ehe zwischen den Gatten bereits jener Akt stattgefunden hat, auf den der Ehevertrag seiner Natur nach hingeordnet ist und durch den die Gatten ein Fleisch werden" (can. 1015 § 1). Im Klartext: Der Ehevertrag wird danach erst durch den vollzogenen Geschlechtsakt gültig. Das "Element der Liebe" bleibt in diesem Zusammenhang unerwähnt. In Fortentwicklung der bisherigen Lehre setzt das II. Vatikanische Konzil neue Akzente, indem auch "die eheliche Liebe" Erwähnung findet: "Durch ihre natürliche Eigenart sind die Institutionen der Ehe und die eheliche Liebe auf die Zeugung und Erziehung von Nachkommenschaft hingeordnet und finden darin gleichsam ihre Krönung." (Das II. Vatikanische Konzil behandelt die Ehe insbesondere in der Pastoralkonstitution Gaudium et Spes, Nr. 47-51.)  Die Aussage der Katholischen Kirche zur "Unauflöslichkeit der Ehe" kann man mit dem Satz der kirchlichen Trauungszeremonie zusammenfassen, der da lautet: "Bis der Tod euch scheidet (ohne weitere Differenzierung)!" Soll damit zum Ausdruck gebracht werden, dass die "Unauflöslichkeit der Ehe" ausschließlich an die "Institution der Ehe" gebunden ist, die ja durch den Tod eines oder beider Ehepartner zu Ende ist?  Was macht nach biblisch-christlichem Verständnis "das Wesenelement der Ehe" aus? Die eheliche Liebe oder die Ehe als Institution (und die mit der Institution verbundene Pflicht zur Treue, die Verantwortung für Kinder aus dieser Ehe und die eheliche Sexualität?) Welches Wesensmerkmal der Ehe ist eigentlich höher einzuschätzen: Die "Ehe als Bund der Liebe" oder die "Ehe als Institution"?  Die Antwort ergibt sich indirekt aus biblischen Texten: Im biblischen Kontext ist "die Liebe" in Lehre und Praxis das wichtigste Gebot unter den 10 Geboten: "Römer 13:10 "… die Liebe ist die Erfüllung des Gesetzes."  Vgl. besonders in diesem Zusammenhang "Das Hohelied der Liebe": 1 Korinther 13:1 Wenn ich in den Sprachen der Menschen und Engel redete, / hätte aber die Liebe nicht, / wäre ich dröhnendes Erz oder eine lärmende Pauke.  1 Korinther 13:2 Und wenn ich prophetisch reden könnte / und alle Geheimnisse wüsste / und alle Erkenntnis hätte& / wenn ich alle Glaubenskraft besäße / und Berge damit versetzen könnte, / hätte aber die Liebe nicht, / wäre ich nichts.  1 Korinther 13:3 Und wenn ich meine ganze Habe verschenkte / und wenn ich meinen Leib dem Feuer übergäbe, / hätte aber die Liebe nicht, / nützte es mir nichts.  1 Korinther 13:4 Die Liebe ist langmütig, / die Liebe ist gütig. / Sie ereifert sich nicht, / sie prahlt nicht, / sie bläht sich nicht auf.  1 Korinther 13:5 Sie handelt nicht ungehörig, / sucht nicht ihren Vorteil, / lässt sich nicht zum Zorn reizen, / trägt das Böse nicht nach.  1 Korinther 13:6 Sie freut sich nicht über das Unrecht, / sondern freut sich an der Wahrheit.  1 Korinther 13:7 Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand."  1 Korinther 13:8 Die Liebe hört niemals auf. 1 Korinther 13:13 "Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei& / doch am größten unter ihnen ist die Liebe."  Nach biblischer Aussage ist die Liebe offensichtlich das am höchsten einzuschätzende Gebot überhaupt, – und dies gilt entsprechend auch mit Bezug auf die Ehegemeinschaft. Wenn aber nach 1 Korinther 13:8 die Liebe niemals aufhört, gilt dies auch für eine Ehe, die sich wirklich auf Liebe gründet.  Es ist aber schmerzliche Realität, dass viele Ehen zerbrechen. Ein erster Grund für das Scheitern einer Ehe könnte darin bestehen, dass "echte Liebe" – an der obigen Definition von "Liebe im biblischen Sinne" gemessen – von vornherein nicht vorhanden war, sondern vielleicht nur eine Art Verliebtheit bzw. sexuelles Begehren, d.h. Merkmale, die fälschlicherweise für "echte Liebe" gehalten wurden.  Wenn dem so ist, dass eine Ehe, deren Wesenselement die "echte Liebe" ist, unter solch falschen Voraussetzungen die Liebe betreffend geschlossen wurde, ist zu fragen, ob der Eheabschluss entweder bloß als unerlaubt oder aber unerlaubt und ungültig zu betrachten ist, so dass die Verbindung als unwirksamer Versuch einer Ehe getrennt werden darf bzw. getrennt werden muss. Frage: Ist nun die offizielle Feststellung, dass das Wesenselement der Ehe (die Liebe) von vornherein fehlte, ein hinreichender Grund für eine nachträgliche Dispensgewährung? Auch eine zunächst auf "echte Liebe" gegründete Ehe kann zerbrechen, wenn zweitens z.B. einer der Partner sich als eine völlig andere Persönlichkeit entpuppt als ursprünglich angenommen ("Das ist nicht der Mensch, den ich geheiratet habe!). Es können auch äußere Umstände (z.B. Beitritt eines Ehepartners zu einer menschen-verachtenden Sekte) dazu führen, dass die "Flamme der Liebe" erlischt und eine Trennung unvermeidbar wird. "… in gewissen Fällen ist es nicht nur erlaubt, sondern unvermeidbar, dass eine Trennung erfolgen muss." schreibt Vitus Huonder, Bischof von Chur in seinem Hirtenbrief zur Fastenzeit 2012 mit dem Titel "Die Ehe ist unauflöslich" (vgl. www.kath.net& 04. März 2012, 19:00) Hier ist nun wiederum zu fragen: Wenn der "Tod der Liebe" vor dem "physischen Tod" eines oder beider Ehegatten sich einstellt, ist dies ein hinreichender Grund für eine nachträgliche Dispensgewährung? Hat Rolf Schermann recht, wenn er in seinem bemerkenswerten Buch "Woran die Kirche krankt. Kritische Betrachtungen eines engagierten Priesters" (Heyne Verlag, München 1883, S. 253) schreibt, es sei falsch, ob schon aus einem dominierenden juristisch-soziologische Denken heraus durchaus verständlich, wenn die Unauflöslichkeit der Ehe mit der Institution Ehe, anstatt mit ihrem gottgegebenen Wesenselement, der Liebe, verbunden werde? Denn nicht die Institution Ehe verlange gemäß ihrer Tendenz nach Unauflöslichkeit, sondern die Liebe.   

Q24-992 Die Kirche hat den eindeutigen Auftrag von Christus, die Frohbotschaft zu verkünden. Würde man die Frauen mehr einbeziehen (auch Priestertum) könnte die Frohbotschaft viel effizienter verkündet werden. Man könnte es auch so formulieren:Die hohe kirchliche Hierarchie verstößt eklatant gegen den Auftrag der Verkündigung der Frohbotschaft. Es ist schade, dass die Kirchenleitung wieder einmal erst in etwa 100 Jahren dort sein wird, wo sie schon heute angekommen sein sollte

Q24-993 Die von den Päpsten veröffentlichten Enzyklopädien und Rundschreiben sind, wenn überhaupt nur aus den Zeitungen oder Radio und Fernsehen bekannt. Im religionsunterricht oder in der Kirche wird darüber schon lange nicht mehr informiert. Den Medien dienen sie als negative Schlagzeilen. Unser Angebot ist so groß, dass dies für die Mehrheit der Bevölkerung nicht mehr von Interesse ist.

Q24-994 Wichtig ist, den Menschen die absolute Notwendigkeit von Liebe, Güte und Menschenfreundlichkeit klar zu machen. Die Zuwendung zum Nächsten ergibt sich auch aus der profanen Gehirnforschung (Nächstenliebe hat biologische Grundlagen, Hirnforscher Rainer Bösel) und aber sowieso aus einer persönlichen Gottesbeziehung (absolutes Vertrauen auf Begleitung durch ihn). Die Liebe zu propagieren ist die Aufgabe aller Christen beamtet oder nicht! Im Schlafzimmer der Menschen haben wir nichts verloren!

Q24-995 Die kirchliche  Lehre zu Sexualität und Familie ist total idealistisch, hat mit der Wirklichkeit nichts zutun

Q24-996 Die meisten Verordnungen des Christentums sind nicht lebbar, wenn man sich nicht bei Gott Kraft erbittet. Das tun die wenigsten. Darum meutern sie gegen die "unmenschlichen" Forderungen. Leider.

Q24-997 Uninteressant und irrelevant

Q24-998 Die Kirche muss sich der gesellschaftlichen Veränderungen annehmen. Die Kluft zwischen Lehrmeinung und Lebenspraxis wird immer größer. Es gelingt den kirchlichen Mitarbeitern (Priester, Bischöfe, kirchl. Bedienstete) oft nicht glaubwürdig ihre Lehre zu leben. Die Kirche fragt zuwenig nach dem, was die Familien brauchen, welche Sorgen und Ängste sie haben. Gerade junge Familien fühlen sich von der Kirche nicht mehr angesprochen.

Q24-999 Ich beurteile die einschlägigen Fragen anhand meines gebildeten Gewissens.

Q24-1000 wer versteht denn Naturrecht?

Q24-1001 die kirche hat ausreichend in allen ihren dokumenten bis zum evangelium und den traditionen der lehre durch die jahrhunderte immer wieder den gültigen standpunkt klargemacht. (mit nicht gerade vertrauenserweckenden praktiken historischer päpste, bischöfe, eines verkommenen klerus etc - aber das alles ist geschichte.) heute gibt es die lehre, sie ist klar (vor allem seit Johannes Paul II und seinen nachfolgern.)  das problem liegt ist der mangelnden wahrnehmung bei den massen, denen allerdings ganz allgemein erkennendes geistiges arbeit fremd geworden ist. wer von schlagworten der medien gesteuert wird, ist oft auf trostlosem weg. es braucht freude an der suche nach wahrheit. sie kann gefunden werden.

Q24-1002 Gott hat den Menschen die Sexualität gegeben und somit sollten sie diese auch leben können& genauso auch unser "Pfarrer vor Ort".  Bei anderen Glaubensgemeinschaften wird ein verheirateter Priester bevorzugt.

Q24-1003 Das Thema ist in der Kirche oft noch tabu!

Q24-1004 sehr reformbedürftig

Q24-1005 Als religiöser und v.a. spiritueller Mensch bin ich oft sehr enttäuscht von der Amtskirche. Ich fühle mich allein gelassen und als Mensch in meiner Gesamtheit missverstanden. Da ich in einer sehr offenen, fortschrittlich lebenden Pfarre in Linz aufgewachsen bin (leider bin ich mit 18 Jahren weggezogen) fühle ich mich seitdem auf der Suche. Auf der Suche nach einer kirchlichen Heimat, die nicht dogmatisch ist, die mich als Frau für VOLL nimmt. Das ist mein subjektiver Kommentar. Ein zweiter Punkt ist, dass die Kirche Wasser predigt und Wein trinkt. Klar, wo Menschen sind menschelt es. Aber dann dürfen diese nicht glauben, dass sie und ihre Worte unfehlbar sind. Dann müssen sie auch für ihre Taten einstehen!

Q24-1006 1.7 schon längere Zeit keine derartigen Veranstaltungen besucht 1.8 habe noch nicht mit Andersgläubigen darüber gesprochen 1.9 Weiß ich nicht 1.11 bzgl. 6. Gebot 1.12 ... oder zumindest nicht dürfen

Q24-1007 Problematische Schwerpunktsetzung: Sexuelle Verfehlungen vs Gewalt, Herzlosigkeit, Gleichgültigkeit Wiederverheiratung das größte = unverzeiliche Vegehen, sehr bBrutal auch gg die Kinder aus diesn Verbindungen Verhütungsverbot führt u.a. auch zu Abtreibungen, lehrt, vergiss was die Kirche sagt Geist Christi fehlt vollständig!!

Q24-1008 Die Kirche lehrt Enthaltsamkeit bei den kleinen Leuten. Bei sich wird das aber alles wen es geht vertuscht!!!!!

Q24-1009 Die kirchliche Lehre zu Sexualität, Ehe und Familie ist weitgehend nicht mehr zeitgemäß. Sie ist abgestimmt auf uralte, feudal und patriarchalisch geprägte Gesellschaftsverhältnisse und geprägt von Angst vor dem Individuum und seiner Sexualität.

Q24-1010 Sowohl Formulierung als auch Begründung - teilweise aus längst überholten naturwissenschaftlichen Anschauungen - werden von  Menschen von heute nicht  verstanden und angenommen

Q24-1011 zum Teil völlig unverständlich (z.B. Sexualverkehr in der Ehe nur zwecks Zeugung?)  Ich lebe nach eigenem Verständnis...

Q24-1012 Eine aus zölibatären alten Männern bestehende Kirche sollte keine Vorschriften zu Ehe und Sexualität machen, die sie doch selbst gar nicht praktiziert.

Q24-1013 Was noch vor hundert Jahren zutreffender war wird immer noch als kirchliche Lehrmeinung vertreten, obwohl sich die Entwicklung der Menschheit stark verändert hat (Bevölkerungswachstum weltweit, wir werden wesentlich älter, der Wandel der Technik (vom Strom und Dampfmaschine bis zur Online-Gesellschaft), natürlich auch die Pille u.v.m.), die Amtskirche tut sich schwer, sich anzupassen, die vielen Festlegungen zur "Bewahrung des Glaubens" blockieren den Blick auf das, was Jesus gewoltl und uns vorgemacht hat.

Q24-1014 "Mein Reich ist nicht von dieser Welt" (Jesus). Die Kirche hat in den Schlafzimmern (= diese Welt) nichts verloren. "Ama et fac quod vis" (Augustinus). Die ganze Debatte ist zu sehr von dieser (klerikalen) Welt ...

Q24-1015 

Q24-1016 Ein gut Dokumentiertes Beispiel: Die Nonnen von s.ambrogo von Hubert Wolf