Allgemeine Kommentare

Die Kommentare sind fortlaufend nummeriert aber ansonsten vollkommen unredigiert!

gelbe Hervorhebungen spiegeln meine persönliche Meinung, dass es sich hier um besonders lesenswerte Kommentare handelt. Auch habe ich einige Namen unkenntlich gemacht sowie Teile, in denen gebeten wurde die Kommentare nicht zu veröffentlichen. Ulrich Jordis

132-1    ein gute Idee, vielleicht der langsame Weg zu einer wunderbaren Freundschaft

132-2    Ich habe das Kirchen-Volksbegehren unterschrieben und bin kooptietes Mitglied der Plattform "Wir sind Kirche". Uns geht es nicht darum, christliche Grundsätze aufzugeben, sondern darum, mit jedem, der den Idealen nicht voll gewachsen ist, mit Verständnis und Hilfsbereitschaft zu begegnen. Wenn sogar Christus selbst sagt, er sei gekommen, nicht um zu richten....dann heißt das für mich, dass wir  (inklusive Papst) nicht urteilen dürfen. Geschwisterlicher Umgang mit allen Menschen (auch nicht christlichen) ist unsere Aufgab e.

132-3    Die Macht des Klerus von Rom bis in die letzte Pfarre muss beendet werden.Die Kirche behindert sich dadurch in ihrer eigentlichen Aufgabe Mensche zu Gott zu führen

132-4    Habe zwar die Unterstützungserklärung für die LI nicht (bzw.noch nicht) unterschrieben, bin aber auch mit ihren Forderungen und Vostellung einverstanden, und beziehe die "Schriften" von Dr.Herbert Kohlmaier

132-5    Bravo zu dieser Initiative. Top Down - wie bisher von Rom betrieben ist out, Bottom Up ist die notwendige Ergänzung der heutigen Zeit.

132-6    Ich bin Priester ohne Amt, weil ich vor 35 Jahren geheiratet habe

132-7    Die letzten Fragen sind für mich nicht immer schlüssig. Z.B. ich war 17 1/2 Jahre Sprecherin für Wir sind Kirche, jetzt nicht mehr Z.B. ich habe mich in der Kirche über 25 jahre überaus viel engagiert, habe 2007 jedes Ehrenamt bis auf einen Besuchsdienst abgegeben. Es lagen Gründe dafür zugrunde, die bei Hauptamtlichen zu suchen waren.

132-8    es ist ganz nett, dass gefragt wird. aber eigentlich ist es den bischöfen wurscht, was gedacht wird. sie leben abgehoben in ihrem glaskasten die bnischöfe und benedikt und johannes paul II haben die kirche kaputt gemacht

132-9    Danke für diese Umfrage

132-10    Ich bin sehr interessiert über "Wir sind Kirche" und ich danke sehr für Ihr Engagement.  Aus der Schweiz die besten Wünsche!

132-11    Danke für die Möglichkeit, Stellung zu nehmen.

132-12    Ich habe diesen Fragebogen ausgefüllt obwohl ich weiß, dass wahrscheinlich nichts jemals etwas an der Einstellung der katholischen Kirche ändern wird. Ich finde es wirklich traurig, dass die katholische Kirche von Menschen geleitet und geführt wird, die so GAR NICHTS zum RICHTIGEN LEBEN sagen können. Ich bin gerne Christ und stolz, einen gefestigten Glauben mitbekommen zu haben ... ich habe meine eigenen Gespräche mit Gott, mit der Kirche kann ich mich aber überhaupt nicht identifizieren ... und diese festgefahrenen Ansichten lassen mich oft am "guten Glauben" & an der Ehrlichkeit von Worten wie "Nächstenliebe" zweifeln ...

132-13    Herzlichen Dank, dass Sie sich die Mühe genommen haben,den Fragenzyklus so  verständlich darzubieten und dass Sie dadurch den gläubigen überhaupt die Möglichkeit geboten haben, den Fragebogen zu beantworten. Dass unsere Bischöfe nicht auf die Notwendigkeit der Überarbeitung des Fragebogens gekommen sind, ist kaum zu fassen.

132-14    Zu "Beziehung zur Kirche": Ich war seit der Kindheit sehr integriert und engagiert, insgesamt 16 Jahre PGR, davon 11 Jahre im Vorstand,, jahrelang Leiter des Liturgieausschusses in meiner Geburtspfarre und bin seit 33 Jahren in einer Basisgemeinde. Meine Familie (Gattin und 2 inzwischen erwachsene Kinder) war ebenso voll integriert und engagiert, hat sich aber in den letzten 10-15 Jahren völlig "herausgenommen". Ich selbst möchte mich angesichts der Kirchenentwicklung in den letzten Jahren (eigentlich Jahrzehnten) auch immer weniger für/in eine/r Institution, die ich in ihrem "offiziellen" Erscheinungsbild (doktrinär/patriarchalisch/lebensfremd/unwahrhaftig z.B. wegen der Missbräuche) wenig hilfreich halte, engagieren. Dass ich (noch immer!) in der Kirche bin hängt primär damit zusammen, dass ich als Jugendlicher die Aufbruchszeit nach dem Konzil erlebt habe und glaube, ja weiß, dass Kirche wirklich hilfreich sein kann.

132-15    Bei den letzten Fragen fehlt die Möglichkeit: (x) Ich lehne die Initiative/Plattform ab. Das wäre ein Frage der Objektivität und Zeichen der Größe gewesen, auch diesen Faktor zu erheben!

132-16    Ich war in der Kirche engagiert. Ich bin vor ca. 2 Jahren aus der Kirche ausgetreten. Die Kirche und ihre Vertreter bemühen sich nicht um die Verlorenen Töchter - Söhne. Die Verantwortlichen der Kirche messen mit zweierlei Maß. Die Kirchensteuer wird seitens der Verantwortlichen in der Kirche sehr oft "schutzbehauptend" als Begründung für einen Austritt verwendet. Damit glauben die Verantwortlichen genug gesagt zu haben und können zur Tagesordnung übergehen. Richtig ist auch, dass die Kirchensteuer sehr ungerecht vorgeschrieben wird. "Gelogene und getürkte Steuerbescheide werden bereitwilligst akzeptiert. Den "Kleinen" trifft es, weil er nicht schummeln kann. Auch hier sehen die Verantwortlichen, ohne kritisches Hinterfragen, weg! Ein Freund, der auch ausgetreten ist, sagte vor ca. einem Jahr: Sie bemühen sich nicht um mich.  

132-17    Danke für dieses alternative Angebot!

132-18    Kath.Sonntagsmessen besuche ich außer an Weihnachten nicht mehr und das auch nur an unserem langjährigen Wintersportort. Meine Frau ist evangelisch. Allein schon wegen meines Konflikts mit dem zuständigen kath. Pfarrer singe ich im ev. Kirchenchor und bin deshalb öfter dort zum Sonntagsgottesdienst. Mir sind die inhaltlichen und strukturellen Probleme der ev, Kirchen durch mein ökumenisches Engagement durchaus bekannt. Die sollten auch ihre Probleme angehen, incl. des sich abzeichnenden ev. Pfarrermangels. Darüberhinaus, speziell was mein kirchliches Engagement anbelangt, bin ich Mitglied im Vorstand des Caritas Verbandes. Im Vorstand habe ich interessanterweise Mitglieder getroffen, die theologisch sehr aufgeschlossen sind und mit der zeitgenössischen theologischen Literatur vertraut sind (was man von vielen Priestern im Bistum nicht sagen kann). Interessanterweise haben sich im CV Vorstand 3 Mitglieder der aufgelösten Gruppe von wir-sind-kirche wieder getroffen.

132-19    Ich habe in der Vergangenheit äußerst aktiv am kirchlichen Leben teilgenommen: ich war Lektor, Kommunionsspender und Wortgottesdienstleiter. Die meiner Meinung nach veraltete Lehre der Kirche inbesondere bezüglich Sexualität und das Vorgehen in Bezug auf bestimmte Personalentscheidungen und die Wahl von Josef Ratzinger zum Papst haben dazu geführt, dass ich mein Engagement für die röm.-kath. Kirche beendet habe. Ich habe ehrlich gesagt sogar überlegt, aus der Kirche auszutreten. Durch die Wahl von Franziskus als Papst habe ich wieder Hoffnung geschöpft und hoffe, dass die röm.-kath. Kirche mit ihren Lehren ins Heute findet. Dieser Fragebogen und auch das Vorgehen bezüglich IOR stimmen mich positiv. Ich hoffe, dass Franziskus den Weg weiterhin erfolgreich gehen und die röm.-kath. Kirche ins Heute führen kann. Ich überlege derzeit, ob ich mich nicht wieder für die Kirche engagieren möchte.

132-20    Beim Familienstand haben sie "verwitwet" nicht angeführt

132-21    viel Erfolg

132-22    Ich hoffe auf eine göttliche Eingebung der röm.kath Kirchenleitung, das die Nöte und die Realitäten der 21 Jhdts mit dem Fundament eines heilsamen und notwendigen Glauben zu vereint. 

132-23    Ich bete um eine r.k.Kirche - mit einfachen "ungeschraubten" Texten, besonders in der Liturgie - mit Lesungen ohne "Erzählungen" aus dem blutigen AT - (die Psalmen sind doch so wunderbar!!!) - ohne goldene und prunkhafte (Theater)-Gewänder incl. Kleriker-Hüte - ohne Prozedere a la AIDA - ein Miteinander der Gläubigen mit den Priestern und Bischöfen auf AUGENHÖHE  - also auch das freie Wort Gottes aus dem Kreis der gläubigen Frauen und Männer

132-24    Ohne die Initiativen der Plattform wir sind Kirche und die Arbeit der Basisgemeinden im Wiener Raum fiele für mich sehr viel Schwung und Freude am Christsein weg. Daher mein großer Wunsch: möglichst viele miteinander vernetzte kleine Gemeinden zu ermöglichen.

132-25    Ich bin Papst Franziskus dankbar für diese Fragen und hoffe, dass sie etwas Positives bewirken!

132-26    Danke für diese Umsetzung als Multiple Choice Fragebogen. Im freien Verfassen einer Antwort zum offiziellen Fragebogen hatte ich keinen Sinn gesehen, da aufgrund des reinen Umfangs wohl die Antworten sowieso großteils im Rundordner verschwinden müssen.

132-27    Danke für Ihre vielen Mühen, danke auch für die vielen ausgestandenen und noch vor Ihnen (vor uns) liegenden Kämpfe und Kampfesbereitschaft&  Mit freundlichen Grüßen  (2. ausgefüllte Fassung der Umfrage)  Clemens Wolf

132-28    Die Frage "Stellung zur Kirche" kann ich leider nicht beantworten, da ich durch die sog. Laisierung sozusagen ein "Unterlaie" bin. Früher war ich Priester. Jetzt bin ich rechtlich gesehen nichts.

132-29    Ich bin verwitwet und war 46 jahre verheiratet. In der umfrage fehlt der punkt verwitwet.

132-30    Es ist immer gut, selbst auf den Prüfstand zu steigen und zu reflektieren.

132-31    Danke für diesen online-Fragebogen!

132-32    Ich engagierte mich in der Kirche. Wir dürfen nächstes Jahr Goldene Hochzeit feiern.

132-33    ad 12: Ich bin nicht Mitglied von "Wir sind Kirche" sondern einer assoziierten Reformgruppe (Fuldaer Kreis für eine offene Kirche)

132-34    in der Liste gibt es keinen Punkt : verwitwet!

132-35    Die Fragen sind unzureichend. Die Lebenssituation und auch das Engagement kann sich ändern. Fragen wie, nehmen Sie am kirchlichen Leben nicht mehr oder nur gelegentlich Teil, weil Sie enttäuscht von dieser Glaubensgemeinschaft sind? Diese Frage würde ich mit ja beantworten. Sind diejenigen ihrer Verwandtschaft und ihres Umfeldes, die an einem Religiösen Leben rege teilnehmen gute Menschen? Diese Frage würde mit "kaum" und "nur ganz wenige" Beantworten

132-36    Als im Ausland lebende Oesterreicherin habe ich dieses Formular ausgefuellt, weil die hiesigen Bischoefe bis jetzt nichts unternommen haben die Laien zu befragen.  Ueberigens, unter gegenwaetigen Lebensstand ist verwitwet nicht angegeben.

132-37    Danke, für Ihre 'Übersetzung' des Fragebogens in verständliche Formulierungen. - Aber wieso etliche grammatikalische Fehler bei den Formulierungen? Hinterlässt den Anschein von Flüchtigkeit und Beliebigkeit...

132-38    Nicht Fragen stellen, sondern zu den Menschen in ihrer Lebensrealtät gehen und mit dem ganzen Herzen und allen Sinnen aufmerksam wahrnehmen was ist, ohne zu urteilen& horchen,... lauschen... und zuhören, zuhören und noch einmal zuhören - statt predigen...

132-39    Ich hoffe sehr, dass die römisch-katholische Kirche endlich aus dem Mittelalter heraus kommt, ihre Sprache und ihre Lehre im heutigen Leben verständlich wird, damit sie den Menschen heute eine wirkliche Hilfe und Stütze werden kann. Ich hoffe, dass Priester endlich heiraten können, wenn sie es wollen. Ich hoffe, dass Frauen zum Priesteramt zugelassen werden. Und ich hoffe, dass die Kirche aufhört, Sexualität und sexuales Verhalten in den Vordergrund ihrer Lehre zu setzen. Ich hoffe, dass sich die Kirche zu einer Demokratie entwickelt, die alle Menschen und Menschenrechte respektiert, so wie es auch Christus getan hat.

132-40    Nach dem Tod von Albino Luciani (P.P. Johannes Paul I.) habe ich mich in den folgenden 30 Jahren des "polnischen Katholizismus" immer mehr von der Kirche entfernt. Und ich kann mir nicht mehr vorstellen, mich jemals wieder integrieren zu können. Feiertage, Festlichkeiten, Begräbnisse etc. mache ich mit, spende viel, zahle meinen Kirchenbeitrag, kann aber Lehre und "vatikanische Politik" schon lange nicht mehr mittragen. Deshalb auch kein Engagement mehr von meiner Seite.

132-41    Egänzung zu Familienstand: Ich gehöre dem "irregulären" Typus der ledigen Mutter an, mein heutiger Ehemann war nur standesamtlich, also "irregulär" verheratet, ist staatlich geschieden,....! Jetzt leben wir in einer "regulären" Beziehung, d.h. sind staatlich u. kirchlich verheiratet....

132-42    Ich bin sehr froh, dass wir einen Pfarrer haben, der schon weit voraus denkt und handelt und damit seiner Gemeinde viele Entscheidungen leichter macht.

132-43    Ich erachte die Befragung als guten Schritt, die Meinung und Einstellung der Gläubigen zu erfassen. Ich hoffe, dass daraus auch Schlüsse gezogen werden, die eine Weiterentwicklung der Kirche und ihrer Lehrmeinung in Sachen Ehe, Familie und Sexualität ermöglichen.

132-44    Auf das vatikanische Konglomerat wollte ich gar nicht eingehen. Der hier eigens entwickelte Fragebogen bewog mich, zu antworten.  Der ganze Komplex muss grundlegend geändert und anders angegangen werden. Da und dort einen neuen Flicken hilft nichts.

132-45    Ich bin sehr froh, dass es die Reformbewegungen in unserer Kirche gibt und bete täglich für sie.

132-46    Ermutigend der Umgang mit dem Fragebogen!

132-47    Ich hoffe, meine Antworten finden den Weg in den Vatikan!

132-48    Mir fehlt die Angabe verwitwet.

132-49    Herzlichen Dank für Ihr Engagement!

132-50    DANKE für die Erstellung dieser Form des Fragebogens!!!!

132-51    ich war zweimal verheiratet, bin jedoch seit 13 Jahren verwitwet, dieser Punkt war leider nicht anzukreuzen! Es macht mich glücklich und hoffnungsfroh, dass es "Wir sind Kirche" und die "Laieninitiative" gibt, ich müsste sonst an der Sturheit und an der regressiven Haltung der kath. Kirche verzweifeln!   

132-52    Bei der letzten Frage der Partnerschaft fehlt "VERWITWET"!

132-53    Es fehlt die Frage nach Frauen als Diakone und Priester! Es fehlt die Frage nach Homosexualität und ihrer kirchlichen Akzeptanz.

132-54    zum Familienstand: Korrekterweise hätte ich gerne beides angegeben: weiterhin verheiratet nach kirchl Recht trotz Scheidung. Das ist aber in diesem Formular nicht beides möglich  Frage zur Laieninitiave: ich kenne sie mehr als nur vom Hörensagen, bin aber nicht Mitglied

132-55       ...und verwitwet ist in diesem Fragebogen kein Familienstand mehr??? Kommt aber in der Bibel immer wieder vor !!Hintergrund??

132-56    Ich bin mal gespannt, wer den diözesanen Fragebogen mit fast ausschließlich offenen Fragen auswertet und ob das überhaupt seriös passiert. In diesem Sinne: Gratulation zu Ihrer Version (auch wenn manche Fragestellungen eindeutig Ihre Sicht nahelegen &-) )

132-57    Bei uns wird Gott sei Dank schon sehr viel umgesetzt, doch es bleibt trotzdem noch sehr viel offen und ich glaube, dass wir mit Gottes Hilfe auf den richtigen Weg sind.

132-58    ich bin zu den Altkatholiken übergetreten, da ich eine Kirche von Groer, Krenn, Laun und Ratzinger nicht mehr ertrage. Die Namen sind nur Synonyme für das machterhaltende, heuchlerische und menschenverachtende System Rom.

132-59    Wir sind eine Gruppe von 6 katholisch verheirateten Ehepaaren, die diesen Fragebogen gemeinsam erarbeitet hat. Anders gesehen gilt er für 12.

132-60    Es ist Zeit für grundlegende Reformen. Es gibt keinen Papst mehr,sondern einen Bischof von Rom. Franziskus ist "super"!! Die Entgöttlichung Mariens ist erforderlich. Beten = Rosenkranz beten.FALSCH!! Freies Gebet,Psalmen etc sollen gefördert werden.MARIA IST KEINE GÖTTIN!!! Privatoffenbarung sind nicht verpflichtend. JESUS IST DAS ZENTRUM.

132-61    Ich hoffe auf Franziskus

132-62    Vielen Dank für die Aufbereitung des Fragebogens. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

132-63    Die damalige Gründung der Pfarrerinitiative gab mir wieder Mut zum Aufbruch.

132-64    Ich habe mich früher sehr engagiert, arbeitete in krichlichen _Bildungseinrichtungen mit, habe Gruppen geführt, werde aber langsam müde, weil sich nichts ändert. Dieser Papst und Fragebogen ist eine Hoffnung.

132-65    Ich war 3 Jahre Religionslehrerin und 15 Jahre Pfarrgemeinderat und habe aus Protest gegen Bischof Kren diese Funktion zurück gelegt. Ich beziehe seit vielen Jahren die OK.Zeitung

132-66    Ich habe versucht, bei der Beantwortung der Fragen die Meinungen der Menschen in meiner Umgebung einzubeziehen.

132-67    Ich wünsche mir eine offene Kirche, Vertreter der Kirche die offen sind, die die Probleme der Menschen hören und rat geben, der unserer sehr intensiven Zeit entsprechen, die viele Einrichtungen besitzt, die Menschen aller Alterstufen betreuen und unterstützen, die viele Kindergärten und Schulen anbieten, wo der Glaube gelebt wird Ansätze findet man wie z. B Pfarre Perchtoldsdorf wäre für viele kath. Gemeinden ein großes Beispiel oder St. Ursula wo man wirklich fürs Leben viel mitgekommt. Alle diese Einrichtungen gehören vor den vorhang und für andere als Beispiel hingestellt - Ein appell an die Verantwortlichen, bitte ändert das System, seid offen und hört zu ,ich bin überzeugt, die Menschen suchen den Glauben der Jetztzeit  aber nicht den Glauben der hinter dicken Mauern verschanzten Theoloigen im Vatikan, wir hoffen auf unseren neuen Papst Franziskus, der in seiner so kurzen Amtszeit ein neues Gefühl des Christentums den Menschen geschenkt hat.  Nur so weiter

132-68    Ich bin ein standesamtlich verheirateter, nicht laisierter Priester, seit 12 Jahren verheiratet, der sein Priesteramt nicht ausüben darf.

132-69    unsre Diözese geht sehr human mit den Themen um! hab ich am eigenen leib unter Bischof Aichern noch erlebt! (Scheidung, zusammenleben mit neuem Partner)

132-70    Ich bin kein Mitglied einer der Initiativen. Bin aber in vielen Punkten mit dem, was sie vertreten einverstanden und stimme mit ihnen überein.

132-71    Da mein Diözesanbischof bei der Umfrage nur Antworten mit Namensnennung zulässt, habe ich die Alternativmöglichkeit über die LI wahrgenommen.

132-72    Die Thematik dieses Fragebogens ist sehr wichtig. Weitaus wichtiger scheint mir allerdings eine Öffnung der Kirche in Richtugn Mitbestimmung und Demokratie. Die pseudodemokratische Vorgangsweise bei der Bischofs"wahl" in unserer Diözese zeigt, dass hier noch vieles im Argen liegt - so kann man mit mündigen Menschen des 21. Jahrhunderts nicht verfahren. Eine offenen gesellschaft erfordert auch eine offene Kirche!!

132-73    ich finde diese Art, den Fragebogen auszufüllen sehr gut!

132-74    Möge das zweite Vaticanum endlich umgesetzt werden und durch den neuen Papst ein Aufbruch wie seinerzeit durch Johannes XXIII hervorgerufen werden! Glück auf und Gottes Segen!

132-75    3 Fragen erscheinen mir noch wichtig:  1) Warum unterschreibt der Vatikan nicht die Menschenrechte? 2) Was spricht gegen die Priesterweihe von Frauen? Jesus hat es nicht ausgeschlossen. Die kirchengeschichtliche Entwicklung war bis dato gegenläufig. 3) Was spricht gegen die Priesterehe?

132-76    manchmal wären 2 Häkchen gültig: geschieden und in Lebensgemeinschaft Unterstützungserklärung unterschrieben,....

132-77    Ich spreche hier in meiner Funktion als Religionslehrer an AHS, der auch in der LehrerInnenaus- und fortbildung tätig ist und rund220 SchülerInnen begleitet

132-78    Antwortabstufungen desr Fragebogens zu wenig umfangreich (trifft teilweise zu fehlte mir) geht meiner Meinung nach zu wenig auf persönliche Sichtweise ein

132-79    DANKE für euer Mühen,mögen sie belohnt werden!!!!

132-80    DANKE für Euer Engagement, und dass ihr alle die jahre nicht (so wie ich) resigniert habt!

132-81    Es ist ein Hoffnungsschimmer,wenn ich mich an dieser Fragebogenaktion beteiligen konnte.Danke dafür.

132-82    Kann das Lehramt eine zeitgemäße Position beziehen und sich von der Vergangenheit distanzieren?

132-83    bin röm. kath. aber heute in der reformierten Kirche tätig. Bin kinderlos geschieden aber lebe heute unverheiratet als Familie mit 2 Kindern von meinem neuen Partner, ebenfalls katholisch. Die reformierte Kirche schert sich nicht darum, dass wir beide eigentlich katholisch sind und unverheiratet. So sollte es auch sein. Was zählt, sind doch ganz andere Dinge. Gebe sogar Konfirmanten-Unterricht und dirigiere den Kirchenchor.

132-84    Kirche muss eine Autorität haben, wenn auch durch ein Gremium.

132-85    Ich kenne "Laieninitiative" und "Wir sind Kirche" und denke, dass diese beiden Organisationen an den eigentlichen Probleme vorbei arbeiten. Darüber hinaus unterstellen sie der Kirche Dinge, die unwahr sind und ihrem Ruf schaden. Die Ideen von "Laieninitiative" oder "Wir sind Kirche" werden in der medialen Berichterstattung oft aufgegriffen und gaukeln der Öffentlichkeit ein Bild der Kirche vor, das nicht der Wahrheit entspricht. Gerade bei jungen Gläubigen können beide Gruppen kaum ankommen weil sie leugnen dass die Lehre der Kirche und ihre Traditionen moderner und aktueller denn je sind. Die Frage nach Gott ist wichtiger und brennender als jene nach Strukturellem.

132-86    bei Familienstand fehlt die Antwortmöglichkeit: geschieden und in neuer Lebensgemeinschaft - was gerade bei kirchlichen Mitarbeitern häufig vorkommt, die ja offiziell nicht wieder heiraten dürfen!

132-87    Danke, dass ich mich an dieser Befragung beteiligen durfte.

132-88    Ich finde diese Initiative der Verbreitung der Vatikanischen Umfrage ausgezeichnet - vielen Dank! -  und habe den Fragebogen an Familie und Freunde weitergeleitet.

132-89    Mir gefällt der Name "Wir sind Kirche" nicht, wenn Sie ihn nur auf sich beziehen. "Wir alle" sind Kirche. Auch die, die Ihrer Initiative nicht zustimmen.

132-90    Ich war vor Jahren Pfarr- und Diözesanrätin und in den letzten Jahren beinahe am Verzweifeln an der Kathol.Kirche. Der neue Papst hat allerdings die Hoffnung auf "meine" Kirche wieder geweckt!

132-91    keiner

132-92    Der Fragebogen wurde von 3 Frauen und 2 Männern gemeinsam beantwortet. Alle sind kirchlich engagiert& alle finden es sehr positiv, dass es diese Umfrage gibt& die Unterstützungserklärung zur Laieninitiative wurde nur von mir unterschrieben

132-93    Bin nicht laisierter, verheirateter Priester.

132-94    Bei vielen Fragen habe ich den Eindruck, dass ich beurteilen soll, wie die Gläubigen denken. Es wäre mir leichter gefallen, hätte ich die Fragen nach meiner ganz persönliche Meinung beantworten können.

132-95    Ich bin Pfarrassistentin

132-96    Danke, für die Aufbereitung der vatikanischen Anfrage!

132-97    bei Punkt 12  "Familienstand"  haben sie  "verwitwet"  überhaupt nicht berücksichtigt !

132-98    Ein Altbischof zu seinem Studienfreund: "In meiner Diözese gibt es (er nennt eine Zahl)Priester. Ein Drittel lebt mit einer Frau, ein Drittel ist homosexuell, ein Drittel ist so alt, dass das keine Rolle mehr spielt. Kannst du mir sagen, wie eine Lösung aussehen könnte ?"

132-99    zu "Beziehung zur Kirche": ich war von 8 - 22 Jahren aktiv als Jungscharkind, Ministrant und deren Begleiter in der Kirche sehr, sehr aktiv!!!

132-100    Die Fragen sind großteils lächerlich& woher soll ich wissen was andere denken oder aus welchen Gründen sie dies und jenes tun?? Genauso wie die Fragen die eher eine statistische Antwort erfordern als "meine Meinung dazu". Die Fragen sind oft sehr verwirrend und unnötig umständlich formuliert. Wenn ich vorher schon angebe keine Ahnung von einem Thema zu haben, ist es auch nicht sehr sinnvoll die nächsten 10 Fragen darauf zu beziehen. Bissl denken schadet oft nicht.

132-101    Ich nehme an, dass die Laieninitiative nur in Österreich abgesandt werden kann, es ist mir auf jeden Fall nicht gelungen. Ich verfolge die Aktionen und Informationen von "Wir sind Kirche" mit großem Interesse und denke, dass ich über kurz oder lang Mitglied werde.

132-102    Danke an LI für die gute Aufbereitung der Fragen.

132-103    Viele Fragen halte ich für überflüssig, andere wiederum fehlen mir. Z.B. Wie könnte der Gottesdienst attraktiver gestaltet werden. Im Übrigen sollten öfter Umfragen gemacht werden. Besser wäre allerdings eine Zufallsstichprobe. Ältere Menschen werden das Internet kaum nutzen.

132-104    Ich bin über die Laieninitiative und über Plattform "Wir sind Kirche" dankbar.  Ich unterstütze sie auch. Möge sie weiterhin bestehen und Gutes für die Christen tun! 

132-105    Toll, dass die Umfrage hier so zugänglich aufbereitet ist!

132-106    Unsere Pfarre lebt mit dem neuen Moderator sichtlich auf und füllt sich mit Leben und Menschen. Trotzdem droht uns die Zusammenlegung mit anderen Pfarren. Auch obwohl es schon so viele Stimmen (auch aus Erfahrungen) gibt, die sich dagegen aussprechen. Wie soll sich denn 1 Priester um die Angelegenheiten der Familien aus z.B. 5 Pfarren kümmern? Das geht komplett an dem Konzept der Seelsorge, die die Kirche ja betreiben sollte, vorbei! Anstatt Pfarren zu schließen und damit auch Gläubige auszuschließen, die den Weg zur weiter entfernt gelegenen nächsten Kirche nicht zurücklegen können, sollte man darüber nachdenken, wie man wieder zu Priestern kommt. Mit der Aufhebung des Zölibats, das NICHT von Christus gewollt war und im laufe der Kirchengeschichte mehrmals eingeführt und wieder abgeschafft wurde, würde man schon Männer gewinnen. Mein Freund, der mich heiraten wird sobald seine Ausbildung abgeschlossen ist, zum Beispiel würde sofort die Ausbildung zum Priester starten, wenn er auch Familie haben könnte. Er wäre ein guter Pfarrer und er wäre sicher nicht der einzige. Ich denke außerdem, dass Pfarrer, die selbst Familie haben, andere Familien besser beraten könnten, da sie eigene Erfahrungen in der Rolle als Vater haben. Man könnte auch Frauen zulassen, wie Paulus es getan hat. Er hat zwar gesagt, sie sollen sich dem damals üblichen Frauenbild verhalten (vereinfacht gesagt), aber dieses Bild hat sich geändert, somit sollte es sich doch auch in der Kirche ändern.

132-107    Ich bin Theologin und mein Sein in der Kirche ist für mich existenziell. Damit aber auch mein Leiden an der Kirche - zumal als Frau. Ich habe in unserer Dioezese manche Möglichkeiten der Mitarbeit, die anderswo undenkbar sind. Ich predige im Gottesdienst, halte an Sonntagen Wort Gottes Feiern mit Kommunionspendung, leite Begräbnisse und begleite Exerzitien. Das alles müsste selbstverständlich möglich sein und nicht "unter Strafandrohung" stehen.

132-108    Ich war am kirchlichen Leben bis vor einigen Jahren sehr interessiert habe mich aber völlig zurückgezogen nachdem ein Priester sich in der hl.Messe über Frauen äußerst abfällig geäußert (sinngemäß so, dass die Welt ohne Frauen eine bessere wäre) 

132-109    abschaffund des zölibates dringend notwendig.warum kann ein evangel. verheirateter pfarrer zum kath. priester werden

132-110    Danke für eure große Initiative!!! Veni sancte Spiritus!

132-111    Danke für diese Möglichkeit der Anteilnahme.

132-112    Danke für die Vorarbeit zu diesem Fragebogen. Allein die Fragestellungen im vatikanischen Dokument zeigen, wie weit deren Verfasser vom Leben des gläubigen Kirchenvolkes entfernt hausen.

132-113    Es gibt noch sehr viel zu tun, also machen wir uns ALLE an die gemeinsame Arbeit.

132-114    Dass es überhaupt eine Befragung gibt, finde ich revolutionär und gut. Für mich ist es das Allerwichtigste und ein Signal, wenn außerkirchliche Kreise diese Fragebögen ausarbeiten. Ich finde es schade, wie bereits erwähnt, dass Fragen, die die Menschen bewegen ausgespart wurden, dass Fragen nach dem Priesteramt usw. ausgelassen wurden, dass viele Menschen im Stich gelassen werden, nur weil sie nicht über ein Priesteramt verfügen, deswegen nur die "niederen Dienste ausüben dürfen..

132-115    Ich war früher sehr engagiert in der Kirche ( Kommunionhelfer, Lektor, Pfsrrgemeinderat, Bildungswerkleiter) . Dies wurde mir aber durch die Entscheidungen der Amtskirche abgewöhnt, am meisten aber durch die Art und Weise eines rückständigen Ortspfarrers.

132-116    Fragebogen sehr einseitig. ist Sexualtiät das Hauptporblem unserer Zeit? Das Vater unser, ehrlich gebetet, gibt uns genug Antworten für das leben.

132-117    Herr Bischof Zsifkovits mit seinem totalitären System hat meine Einstellung zur Kirche sehr negativ beeinflusst.

132-118    Die von Ihnen gestellten Fragen sind leider zu einem Gutteil suggestiv gestellt, bzw. beeinflussen die Antwort. Wir sind Kirche hat leider noch nicht erkannt, dass man über Jesus Christus und Seinen Willen nicht demokratisch abstimmen kann. Wenn die Homopartnerschaften Gesellschaftliche Realität wurden (aus sehr bedenklichen Entwicklungen) so kann Wir sind Kirche nicht Jesus Christus bzw. das Wort dahingehend anpassen, dass dies o.k. sei. Die Barmherzigkeit Gottes wird immer missbraucht, wenn es um die Verharmlosung der Sünde geht.

132-119    Ich bin laisierter Priester, 21 Jahre in der Pfarrseelsorge(12 J.Kaplan und 9 J.Pfarrer) viel Erfahrung in Beichtgesprächen und Aussprache, sowie Familien- und Glaubensrunden. 36 Jahre im Schuldienst, davon 10 Jahre Pflichtschulen, 16 J. Höhere Schulen mehr als 10 Jahre Tätigkeit in Erwachsenenbildung und Pfarrseminaren bis zu meiner Erkrankung.

132-120    ich hoffe auf künftige entscheidungsstarke mutige Kirchenmänner und -frauen

132-121    Die Umfrage ist wahrscheinlich umsonst ??? Die Kirche hat soviele Vorschriften - Gebote - Verbote daß die Verantwortlichen schon nicht mehr zurechtkommen !!! Tugenden wie Ehrlichkeit, müßten wieder zurückkehren !!

132-122    ich bin aus der kirche zu meinem 60er ausgetreten, diesen termin hatte ich der kirche gesetzt um e n d l i c h tiefgreifende reformen bzgl. frauenordination, aufhebung des zölibats, anderen umgang mit wiederverheirateten geschiedenen begrüßen zu können& der sexuelle missbrauch und dass die kirche wasser predigt aber wein trinkt, hat mich angekotzt. jesus würde keinen finger für diese ganzen willkürlichen regeln krumm machen und wäre zornig und traurig über den missbrauch, der mit seinem wort getrieben wurde und wird. er hätte heute genauso wenig eine chance - ausser an der basis& er würde wieder ans kreuz genagelt, wahrscheinlich von den hardlinern im klerus

132-123    ZUm Familienstand: Bin weder ledig, noch verheiratet, geschieden etc.sondern verwitwet (diese Rubrik wurde leider vergessen) Danke für den Fragebogen &)

132-124    Bin sehr sehr gespannt, und habe große Hoffnung, dass auch unsere Priester und Bischöfe endlich mehr Mut und Pfeffer zeigen, die Sache Gottes neu zu sehen, und dass der Klerikalismus der Kirche bald vorüber geht.

132-125    Die Fragen sind teilweise missverständlich, die Anwortmöglichkeiten häufig nicht adäquat differenziert. Das führt unvermeidlich zu scheinbar widersprüchlichen Beantwortungen verschiedener Fragen. Zusammenfassend ist der Fragebogen eher Marktforschung als Glaubensdiskussion.

132-126    Ich bin in als Ministrant und KJ-ler in einem recht positiven und offenen Klima (auch so was gab es) sozialisiert. Der Stillstand und der teils herrschende Konservativismus nach dem Konzil entfernten mich von der Kirche.

132-127    Ich möchte auch eine Lanze für jene Priester brechen, die den Zölibat nicht halten können. Auch Priester sind von Gott mit Sexualität ausgestattete Menschen, die einen naturrechtlichen Anspruch auf ein Liebesleben mit einer Partnerin haben. Der Papst sollte im Einvernehmen mit den Bischöfen das kirchliche Gebot des Zölibates aufheben. Der Zolibat ist kein Gottesgebot.

132-128    zu Familienstand: es fehlt ein Stand: verwitwet (weil das nicht gleich ledig ist!) Ich kenne die Laieninitiative und auch Wir sind Kirche, bin aber nicht Mitglied. Ich arbeite in der Kirche

132-129    Außergewöhnlich unprofessionelle Umfrage. Angesichts der Fragestellungen sind die Mehrzahl der Antworten leider wertlos. Und das bei einem so wichtigten Thema !

132-130    Würde mich sehr freuen wenn im kirchlichen Umfeld auch nur kleinere Veränderungen stattfinden. Nicht unbedingt wünsche ich mir Priesterfrauen. Es gäbe noch viele anderen Aufgaben wo sie gerne gesehen wären.

132-131    davon habe ich schon genügend abgegeben!

132-132    Bin PGR-Obmann,DKR Leitungsmitglied,GR in einer kl.Stadt,...

132-133    Bin Ungarin, gehöre aber seit langem der deutschsprachigen kath. Gemeinde an, wo man noch Gemeinschaft, Solidarität und Glauben erlebt,wo man Gott lobt und nicht den PM Orban, wie in fast allen Kirchen, die ich im Land kenne.

132-134    Danke für Ihr Engagement

132-135    Ich bin aus der Institution Kirche seit einem Jahr ausgetreten, weil in den Machtstrukturen und der mit ihnen verbundene Missbrauch nicht mehr die "frohe Botschaft" sichtbar wird. Die Verbundenheit mit Christus durch die Taufe und die ständige Suche nach Seiner Nähe wird dadurch nicht vermindert. Wenn Franziskus seine Reformen gelingen, möchte ich mich wieder an die Institution binden.

132-136    Großartige Aufbereitung der ziemlich unbrauchbaren vatikanischen Umfrage! Bravo!

132-137    Zum Glück gibt es Pfarren, in denen man sich wirklich wohl fühlen kann, z.T. durch die agierenden Priester, z.T. auch durch andere Pfarrmitglieder (PastoralassistentInnen, Familienrunden.....) Ein Kernpunkt der Weltfremdheit der katholischen Kirche ist das zölibatäre Leben derer, die das Sagen haben. Viele in meinem Umfeld überlegen, zur evangelischen Kirche überzutreten, bzw. haben das auch schon getan. Ich selbst sehe mich als Christin und nicht so sehr als Katholikin.

132-138    Vielen Dank für die Mühe, der sich die Laieninitiative unterzogen hat, um den Fragebogen aus dem Vatikan einigermaßen zu durchdringen. Dennoch ist auch diese Form der Umfrage fragwürdig, wie ich in vielen Kommentaren zu den einzelnen Kapiteln versucht habe, darzulegen. Ich bin dennoch sehr gespannt, was Sie als Ergebnisse zusammentragen und hoffentlich veröffentlichen. Ob das die Antworten auf den päpstlichen Fragebogen sind, steht dahin.

132-139    Ich vermisse beim Familienstand die Rubrik verwitwet, hier hätte ich mich eintragen können. Ansonsten finde ich den Fragebogen hilfreich und gelungen. Hoffentlich hilft er auch an höherer Stelle längst notwendige Entscheidungen zu treffen.

132-140    Danke für die alternative Umfrage, die mir sehr gut gefallen hat, gerade im krassen Gegensatz zu dem weitgehend unverständlichem Paper der Bischöfe.

132-141    Ein Hoch auf unseren neuen Papst - der Weg einen Fragebogen zu initiieren, ist revolutionär. Auch wenn ich mir in der konkreten Lehre nicht allzu viel davon erwarte. Aber immerhin: Es bewegt sich etwas und da viele unserer Bischöfe... doch sehr autoritätshörig sind, wird das bisschen Bewegung durchaus ein kleines Lüfterl verursachen. Das gibt Hoffnung!!

132-142    Die Anliegen der Pfarrerinitiative sollen schrittweise umgesetzt werden!

132-143    "Wir sind Kirche" od. die "Laieninitiative" sind Organisationen die direkt mithelfen die Kirche zu zerstören. Es muss endlich wieder klargestellt werden, was ist katholisch und was nicht. Jeder der eben die katholische Lehre nicht akzeptiert muss zur Kenntnis nehmen das er nicht mehr katholisch ist. Was würde sein wenn unsere Vorgängergenerationen laufend sich der Zeit angepasst hätten? Vom ursprünglichen Sendungsauftrag wäre wenig über.. Eine "Organisation" ist nur anziehen wenn sie was bietet und klare Werte vertritt. (Das weiß jedes erfolgreiche Unternehmen)

132-144    Schön, dass Sie den Fragebogen etwas aufbereitet haben. Der vatikanische Fragebogen scheint sich von der Sprache her ohnehin nur an Kleriker zu wenden. Liest sich eher wie ein Fragebogen zur Visitation. Wer so fragt, will eigentlich von den Laien nicht viel wissen, sondern fragt nur systemimmanent.

132-145    Ich engagiere mich in vielen Bereichen, lasse mich aber nicht "ausnützen ". Die Kirche ist leider ein riesiger Wirtschafts-und Machtbetrieb.

132-146    Wir haben ein reges Pfarrleben! Ich freue mich sehr über die demokratischen Bewegungen in unserer Kirche mit ihrer neuen Führung

132-147     Ich wünsche dieser Umfrage sehr sehr viel Erfolg und daß sie g e h ö r t  und  g e l e s e n  wird.

132-148    bin erst NEUWiener. Habe zuvor in Hamburg, USA und Berlin gelebt

132-149    Die Menschen verlassen die Kirche, weil viele sich nicht verstanden und unterstützt fühlen. Das schmerzt!

132-150    die Frage des Frauenpriesterums und des Zölibats sollten auch behandelt werden

132-151    Von Seiten der Diözese hat kein Fragebogen unsere Pfarrgemeinde erreicht.

132-152    Steinzeit-Diözese, total fern der Basis und Realität. Leidtragende sind neben den Betroffenen auch die Pfarrer in den Gemeinden, die mit den realen Problemen konfrontiert werden und "von oben" im Regen stehen gelassen werden.

132-153    12. wir sind in 1. Ehe verheiratet seit 35a

132-154    Für mich wäre eine Änderung in der Verbreitung der katholischen Glaubenslehre sinnvoll, den nur wenig von dem was die Lehre aussagt stimmt mit dem überein, wie die heutige Welt tatsächlich aussieht. Die Gesellschaft verändert sich nun mal, man muss die Ansichten der Lehre daran anpassen. Noch dazu ist vieles aus der Bibel so ausgelegt, wie es vor 100en von Jahren gepasst hat, Jesus hat nicht alles so gesagt wie es geschrieben steht. Man kann vieles auch anders interpretieren.

132-155    Ich finde es eine gute Idee das endlich so ein Fragebogen aus dem Vartikan kommt. Es hat lange genug gedauert das jemand für eine Kirchliche Reform ist und sie ist dringend nötig wenn sie weitere "Anhänger" noch haben möchte

132-156    Ein umfangreicher Fragebogen, ich hoffe, dass diesen wirklich ein Vertreter der Kirche zu Gesicht bekommt, und sich wenigstens Gedanken darüber macht, wenn schon nichts geändert wird. Das wäre natürlich der bestmöglichste Fall, der eintreten könnte.

132-157    Herzlichen Dank für Ihr Engagement und die Aufarbeitung/Erweiterung dieses Fragebogens!

132-158    Beim Familienstand fehlt "verwitwet", hätte ich ankreuzen müssen.

132-159    Ich war in April in Rom und durfte unseren Papst bei der Generalaudienz sehen. Für mich ist er der Nachfolger von Papst Johannes XXIII. Wie bei Papst Johannes XXIII soll sein Licht die Kirche durchfluten und bereit machen für die neue Zeit die auf uns zukommt. Selbstgerechtigkeit und Konservatismus gehören nicht in die Herzen der Priester und in die Kirche. Wie sagte Don Bosco: "Gutes tun, fröhlich sein und die Spatzen pfeifen lassen!" Dies wäre ein guter Anfang.

132-160    Der Fragebogen unserer Diözese läßt sich nicht runterladen. Ob das gewollt ist?

132-161    die kirche muss ehrlich bleiben und authentisch als hilfe und ausrichtung zum und  im leben

132-162    Die offizielle Kirche und die Gesellschaft haben sich auseinander entwickelt. Es gibt aber in der Kath.Kirche auch Gemeinden an der Basis,die bibelorientiert, Christsein erlebbar machen.

132-163    Ich wünsche mir eine unbürokratische "Christuskirche", die auch in der Gesellschaft positive Veränderungen bewirken kann.

132-164    Ich war 46 Jahre verheiratet, bin Witwe, war um christliche Erziehung bemüht, ab der Pubertät wurde der Glaube Nebensache oder überhaupt kein Thema mehr. ich habe 3 Kinder 9 Enkel 2 Urenkel, diese sind nicht mal mehr getauft.  Basispriester sind oft gut, Bischöfe seltener, Vatikan meist fern,  Papst Franziskus verheißungsvoll

132-165    Beachte: Alle Gläubigen sind Teil des Volkes Gottes, das heißt "Laien". Somit ist die obige Frage so nicht ausfüllbar für sog. "Kleriker", denn auch sie sind zuallererst "Laien".  Ich persönlich bin Religionspädagogin und arbeite als Seelsorgerin in einem Altenheim.

132-166    Abschließend möcht ich sagen, die Kirche "verlangt" zu oft an einer Messe teilzunehmen. Viele, besonders junge Leute gehen vielleicht 5-10x pro Jahr in die heilige Messe. Dies sollte man vielleicht irgendwie ändern und Messen anders, für jüngere Personen attraktiver gestalten, nicht nur an den alten gewohnheiten festhalten, sprich Lieder und Sprach.  Zusammenfassend finde ich die Kircha ansich ganz OK, nur sollte man wirklich darauf achten und versuchen die jungen Leute auch zu erreichen. Alte Gewohnheiten finde ich passend und korrekt, ich will eigentlich damit sagen das man endlich versuchen soll junge leute mehr für die Religion zu begeistern

132-167    Alleine dies müsste der Kirche zu denken geben warum so wenig einheimische Priester Nachwuchs gibt!

132-168    Ich danke Ihnen sehr für die Mühe, die Sie sich mit der Überarbeitung des Fragebogens gemacht haben, auch , und sogar besonders , dafür, dass Sie die Fragebögen auch persönlich auswerten möchten. Denn dann ist es wahrscheinlicher, dass die tatsächliche Haltung der Laien zum Ausdruck kommen wird. Im Falle der Auswertung durch die Bistümer befürchte ich, dass zu viele Filter eingesetzt werden, Gefahr der Manipulation. Auf Ihre Aktion bin ich durch die Gemeindeinitiative in München aufmerksam geworden. Gut, dass es Sprachrohre, wie sie die Laieninitiativen bilden, in der gegenwärtigen Situation in der Kirche gibt. Gibt Mut!

132-169    Ich bin verwitwet

132-170    Das Ausfüllen war schwer, weil viele Fragen zu absolut gestellt sind. Das Leben ist bunt und das sollten auch die Institutionen, die uns eine Lebenshilfe bringen, sein. ich war Religionslehrerin, bin aber bewusst ausgeschieden, weil ich die katholische Lehre nicht mehr vertreten kann.

132-171    Ich danke der Laieninitiative für den Fragebogen in einer verständlichen Umsetzung.

132-172    War 15 Jahre im PGR / PKR, 5 Jahre im Diözesankirchenrat

132-173    Besuche jedoch - und bin dort auch engagiert- im Vikariat Süd und NICHT Mitte

132-174    Trotz langjähriger Tätigkeit im Laiendienst, mußte ich aus Gewissensgründen aus der kath. Kirche austreten - ich erwarte eine Lückenlose Aufarbeitung von Missbrauchsfällen der letzten Jahrzehnte!

132-175    Ich nehme zwar nur wenig am kirchlichen Leben teil. habe aber viele Freunde, mit denen wir kirchliche und religiös-theologische Fragen diskutieren. Einmal monatlich treffen wir uns bei einem Priester, mit dem wir gemeinsam Tischmessen feiern und mit ihm unsere Probleme besprechen. Und gemeinsam oft "wider den Stachel löcken"!

132-176    Ich nehme am kirchlichen Leben nicht mehr teil, denn ich schaffe es nicht mehr, Die kirchliche Welt ist mir zu klein, zu autoritär, zu dogmatisch. Wenn Regel wichtiger sind als Menschen und trotzdem an Regeln festgehalten wrid ist etwas total nicht in Ordnung.  

132-177    Mir ist gelebter Glaube wichtig. Mir ist das Leben in Fülle wichtig. Der Glaube als lebensrelevante Richtschnur an der ich mich reiben kann, das passt schon. Aber moralische Forderungen mit an den Haaren herbeigezogenen Begründungen - was soll das bringen außer Frust. Ích habe meine Freude am Evangelium. Verkorkste Lehrmeinungen lasse ich links liegen. Ich achte jede/n und fürchte keine/n. (vgl. Don Bosco)

132-178    Ich möchte einen  Beitrag zum kirchlichen Leben in der Kranken -oder Altenseelsorge leisten.

132-179    Der Bischof von Chur spaltet die Gläubigen seines Bistums. Er muss deshalb zwingend aus diesem Amt entfernt werden. Und mit ihm seine ihn unterstützende Entourage.  Die Mehrzahl der Bistumsangehörigen wünscht, von Bischof Vitus Huonder erlöst zu werden.

132-180    Wir sind ein Ehepaar und haben die Fragen gemeinsam beantwortet. Wir sind also sowohl Mann als auch Frau.  Das lässt sich bei den persönlichen Fragen nicht ankreuzen. Aber damit kann man leben.  Liebe Grüße Irene und Karl Rupp

132-181    Danke für die den meisten Gläubigen verständlichere Form des vatikanischen Fragebogens!

132-182    Ich habe mit 60 Jahren noch Theologie studiert (MTh Uni Salzburg) und bin ehrenamtlicher alt-/christkatholischer Notfallseelsorger.

132-183    Da ich leider gesundheitlich eingeschränkt bin, sind auch meine Aktivitäten sehr gering. Aber ich verbringe meinen Urlaub immer bei den Marienschwestern in OÖ, weil Sie dort eine Kur anbieten und mir dies sehr gut tut und dort genieße ich, dass im Haus viele spirituelle Angebote vorhanden sind und ich dann teilnehmen kann. Auch gefällt es mir sehr gut, dass dort nicht nur die Männerdomäne vorherrscht. Darum gefällt mir ja Eure Initiative so gut, dass auch Frauen Priesterinnen werden können und auch Priester eine Ehe eingehen können.

132-184    Ich bin Mitglied der Pfarrerinitiative

132-185    Danke für die Aufarbeitung des päpstlichen Fragebogens in eine auch statistisch auswertbare Form. Ich bin schon sehr intzeressiert an den zusammengefassten Ergebnissen des Fragebogens und den Kommentaren dazu.

132-186    Zu meiner Person: Ich habe die Pfarrerinitiative unterstützt.   Von dieser Umfrage erhoffe ich mir eine Initialzündung für einen Aufbruch der Kirche. Mit Frau Margit Hauft habe ich schon einmal telefoniert, ich danke ihr für ihr Engagement. Vielen, vielen Dank auch allen anderen Beteiligten, die erkennen, dass sich hoffentlich(!) sehr bald etwas ändern muss.

132-187    Im Rahmen der Kirchenkrise rund um Kardinal Groer (1995) entstanden viele Initiativen, die meiner Meinung nach teilweise auch von dubiosen Kräften unterstützt werden. Somit ist die Kirchenkrise und Spaltung teilweise noch verstärkt worden. Es gibt viele frustrierte Ex-Priester, die gerne wieder theologisch tätig sein möchten. Andererseits hat sich auch in Österreich eine sehr konservative Papst-treue Gruppe gebildet. Der Kardinal von Wien sieht sich also zwischen extrem konservativen Gruppen (z.B. Gloria TV, Opus Dei etc) und liberalen Gruppen (Pfarrer-Initiative, Laien-Initiative, WIR SIND KIRCHE...) HIN und HER gerissen. Viele Enttäuschte Katholiken, die aber Christen bleiben wollen oder wieder werden wollen, schließen sich Freikirchen an (z.B. Assemblies of God, Vienna Christian Center). Diese sind im Bereich EHE und Familie aber sehr konservativ und nehmen die BIBEL mit allen Ehe- und Keuschheitsgeboten wörtlich sowie die Todesstrafe für Homosexuelle (Levitikus 3).

132-188    Das Verbot der Eheschließung für Priester in der Westkirche ist eine schwere Menschenrechtsverletzung. Auch der heilige Paulus betont das Recht auf freie Standeswahl nach dem Beispiel der Apostel in 1 Kor 9, 5

132-189    Ich unterstütze die Pfarrerinitiative!

132-190    Ich bin schon von Anfang an Mitglied der "Pfarrer-Initiative" und unterstütze damit voll deren "Forderungen" bzw. Vorschläge!

132-191    bin sog. "Priester ohne Amt"

132-192    Ob dieser Fragebogen den tatsächlichen Problemen der Kirche und der Menschen hilft darf ich bezweifeln.

132-193    Danke für die Bemühungen. Der vatikanische Text ist für Durchschnittschristen schwer zu verstehen. Ich hoffe, dass die Kirche einige Aussagen von humanae vitae (Verhütung, jeder Akt auf Zeugung ausgerichtet) überdenkt, damit viele andere gute Bereiche der kirchlichen Sicht von Ehe, Sexualität und Familie gehört werden können.

132-194    Ich halte diese Umfrage nicht für sonderlich wichtig. Denn wenn man einmal verstanden hat, dass man aus der Bibel alles herauslesen kann, was man will - darum gibt es ja eine nahezu unüberschaubare Vielfalt von verschiedenen christlichen Religionsgemeinschaften, welche die Bibel nach deren jeweiligen Verständnissen auslegen -, besteht keinerlei Veranlassung, sich von irgendwelchen katholischen Vorschriften, welche man subjektiv als einengend und nicht mehr zeitgemäß empfindet, unterdrücken zu lassen. Man muss sich daran ja nicht halten. Denn heute gibt es glücklicherweise keine Inquisition mehr. Abgesehen davon stellen im modernen Europa die Gläubigen generell eine immer kleiner werdende Minderheit dar. Es ist eigentlich ganz logisch, dass in einer modernen Gesellschaft jene Menschen, welche ein relativ sicheres und stabiles Leben führen können, keine Religion mehr brauchen. Diese Menschen sind in dieser Welt glücklich und haben am Leben ihren Spaß. Wozu sollen sie dann noch eine Religion brauchen? Eine Religion brauchen in erster Line jene Menschen, denen es auf dieser Erde schlecht geht. So können sie sich wenigstens damit trösten, dass es ihnen im Leben nach dem Tod besser gehen wird. In einer modernen Gesellschaft, in welcher immer mehr Menschen glücklich leben können und ihren Spaß am Leben haben, wird die Gruppe der Religionslosen immer größer. Wenn die Gesellschaft irgendwann einmal so modernisiert werden kann, das ALLE Menschen glücklich und zufrieden leben können, stirbt die Religion sowieso aus, und zwar völlig unabhängig davon, ob eine Religion darum bemüht ist, ihre Lehre zu "modernisieren" oder eisern am Althergebrachten festhält. Das kann man ohnedies seit Jahren an den beiden großen Konfessionen beobachten. Obwohl die evangelische Kirche ihre Lehre immer wieder "modernisiert", laufen dieser die Gläubigen genauso davon wie der katholischen Kirche, welche am Althergebrachten eisern festhält. Insofern ist es ziemlich bedeutungslos, ob Papst Franziskus aufgrund dieser Umfrage "Modernisierungen" zulassen wird oder ob er alles so belässt, wie es derzeit ist. Denn wenn sich der Lebensstandard in einer Gesellschaft für immer mehr Menschen nach oben entwickelt, werden die Kirchen jedweder christlichen Religion - also auch jene der katholischen Kirche - immer leerer werden. Überflüssig werden die Kirchengebäude allerdings nie werden. Denn sehr viele Kirchen werden aufgrund ihrer künstlerischen Gestaltung und Ausstattung immer eine wirtschaftliche Bedeutung haben. Ich kenne ja selbst genügend Leute, welche sich offiziell zwar AtheistInnen nennen, aber z.B. im Urlaub aus künstlerischen Gründen sehr gern schöne Kirchen besichtigen. Auf diese Weise lassen Urlaubsgäste ihr Geld in der Region, was letztlich auch wiederum dem Wohlstand der einheimischen Bevölkerung zugute kommt. Daran wird sich auch dann nicht viel ändern, wenn eine Gesellschaft irgendwann zu 100 Prozent aus religionslosen Menschen bestehen sollte. Ich spreche ja viel mit AtheistInnen und stelle dabei fest, dass viele von ihnen in einer künstlerisch schönen Kirche "aufblühen". Ich habe bereits mehrfach bekennende AtheistInnen getroffen, welche z.B. von Musikstücken, welche Haydn für kirchliche Anlässe komponiert hat, so positiv berührt waren, dass sie zu mir sagten, dass sie aufgrund der Musik dazu verführt würden an Gott zu glauben. Aber sie wissen natürlich, dass es keinen Gott gibt und ein von der Musik inspirierter Glaube daher einen Unsinn darstellen würde. Ich kann mir jedenfalls gut vorstellen, dass sich selbst in einer zu 100 Prozent religionslosen Gesellschaft immer noch viele Menschen Kirchenmusik anhören und sich daran auch erfreuen werden, obwohl die Religion an sich bereits faktisch aus- und abgestorben ist. Der langen Schreibe kurzer Sinn: Ob diese Umfrage letztlich zu Reformen in der katholischen Kirche führt oder ob das nicht der Fall sein wird, ist vor dem Hintergrund einer sich immer mehr modernisierenden Gesellschaft ziemlich belanglos, weil das Interesse an Religion unter den Gesellschaftsmitgliedern einer sich immer mehr modernisierenden Gesellschaft an sich immer weiter schwinden wird. Natürlich ist es erfreulich, dass Papst Franziskus diese Umfrage gestartet hat. Aber deren Bedeutung sollte man nicht überbewerten. Mein Kommentar ist bitte nicht zu veröffentlichen. Es handelt sich nur um meine private, sich auf gewisse Erfahrungen stützende Meinung. Diese Meinung soll auch weiterhin privat bleiben und nicht öffentlich werden! Besten Dank für ein entsprechendes Verständnis!

132-195    beziehung zur kirche: nehme am kirchlichen leben teil und engagiere mich teilweise

132-196    Sollte diese Befragung nur jenen Menschen zugänglich sein, die via Internet die Möglichkeit haben, so empfinde ich dies als einen weiteren Missstand in der kath. Kirche und als weitere Manipulation des konservativen Klerus. Daher meine Frage: Wie kommen Gläubige die kein Internet haben zu dieser Befragung?

132-197    Die Kirche versündigt sich zur Zeit an gleichgeschlechtlichen Paaren, die es mit iherer Liebe und Partnerschaft ernst nehmen und trotzdem zur Kirche gehören wollen!

132-198    Danke für die Möglichkeit, den Fragebogen auszufüllen.

132-199    Theologisch gebildet ist für mich nicht sehr aussagekräftig. Wahrscheinlich heißt es doch dass man Kurse etc. besucht hat. Ich beschäftige mich sehr mit meiner Religion, das ist es wahrscheinlich nicht.

132-200    Wennn sich die Kirche öfter fragen würde "what would Jesus do, walking in my shoes", wäre vieles leichter!

132-201    Wenn man chemische Analysen von Laien in diesem Bereich machen lässt, kommen Dummheiten heraus. Ähnlich kann es auch hier sein, wenn Menschen die Kirche beurteilen, die sie nur als soziologische Gruppierung sehen und selber keine religiösen Erfahrungen (Hilfe durch Gott...) kennen. Schade!!!!

132-202    Abgesehen von den Fragen zu Ehe und Sexualität gibt es für mich zahlreiche Inhalte in der Verkündigung der Kirche, die ich als heutiger kritisch denkender Mensch nicht mehr nachvollziehen kann  und die meiner Meinung nach im Licht vieler neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse in der Exegese anders gesehen und neu verkündet werden sollten, z. B. die Betonung des Opfertodes Jesu als Sühne, um den gekränkten Vatergott zu versöhnen.

132-203    gut, dass Sie den offiziellen Fragebogen so "heruntergebrochen" haben. Die Version auf der Seite der ED Wien ist für die meisten Menschen unbrauchbar, da unverständlich

132-204    Ich fühle mich als Christ, jedoch immer seltener als Katholik.

132-205    zu 12  Familienstand: Geschieden und jetzt in einer Partnerschaft lebend  Beziehung zur Kirche: Ich habe mich über 10 Jahre sehr aktiv engagiert (Jugendarbeit, Messgestaltungen, Pfarrgemeinderat). Nach meiner Scheidung habe ich mich in der Kirche nicht mehr so wohl gefühlt, weshalb ich nicht mehr aktiv mitarbeite (Es gab auch Stimmen, das man als Geschiedener nicht Pfarrgemeinderat sein kann).

132-206    Ich liebe die kirche und leide an ihren Eigenschaften, die so dringend einer Änderung bedürfen... habt MUT ! Mit Christus in die Zukunft !

132-207    Da der Fragebogen im Bistum Mainz nicht als "multiple choice" angeboten wird und ich davon ausgehe, dass deshalb auch eine sinnvolle und korrekte Auswertung der Fragebögen sehr schwierig, wenn nicht sogar unmöglich sein wird, gebe ich meine Meinung gerne hier in Österreich ab. Hiervon werde ich das Bistum Mainz in Kenntnis setzen.

132-208    kein Komentar

132-209    Ich war lebenslang in der diözese rottenburg und im kirchlichen dienst beschäftigt und lebe jetzt leider in der diözese augsburg

132-210    Ich habe meine Kinder von Anfang in die Kirche miteinbezogen, machte vieles mit ihnen mit, alle ministrierten. Sie sagten sogar,dass sie ihre Kinder wieder taufen würden, obwohl sie momentan ein wenig fern von Gottesdiensten leben.Aber da machen ja viele, d.h. aber nicht dass sie nicht glauben. wir haben eine sehr gläubige, sehr interessierte an Spirituellem, Menschen, aber eben Kircheferne.  Ev, muss eine andere Form gesucht werden. Obwohl der Glauben in der Gemeinschaft viel besser ist.

132-211    Ich bin der Meinung Papst Franziskus ist auf dem rechten Weg. Ich wünsche mir, dass auch mehr für den Tierschutz in der Kirche getan wird und dieses Thema nicht gänzlich vernachlässigt wird. Starre kirchliche Formen gehören geändert und Bischöfe, die nicht reformwillig sind, abgesetzt oder in Entwicklungsländer versetzt.  Ich wünsche dem Papst ein langes Leben und hoffe, dass kein Terroranschlag die Reformen zum Erliegen bringt.

132-212    Ich bin sehr froh, dass es diese Vatikanumfrage gibt und wünsche mir, dass der Demokratieprozess in der Kirche  weiter voranschreitet!

132-213    Merke an mir, dass sich in den letzten Jahren ein langsamer Prozess der inneren Kündigung in Bezug auf Kirche eingeschlichen hat. Das führt dazu, dass ich mich zukünftig nicht mehr in dem Maße aktiv engagieren werde wie bisher. Hinzu kommt, dass z.B. bei Gottesdiensten und der dazugehörigen Verkündigung auch so Zweifel an mir nagen, wenn ich höre wie gepredigt/gefordert wird und wie Kirche tatsächlich agiert. Mein Glaube zieht sich langsam ins Private zurück, was einerseits mit Wehmut verbunden ist, andererseits mir aber auch ein Gefühl von nie gekannter Freiheit gibt. Da hier eben auch Platz ist für andere Religionsanschauungen und auch die neuesten Erkenntnisse der Wissenschaft. Das hat nichts mit "Beliebigkeit" zu tun, das dann oft als Gegenargument der Kirche benutzt wird. Sondern einfach damit, dass mein Glaube aus einem Bekenntnisglauben hin zu einem Erfahrungsglauben gereift ist. Und diesen Weg trägt Kirche m.E. überhaupt nicht mit, da dann auch ihr Machtanspruch geschmälert wird.

132-214    gerade in meiner diözese gibt es große BREMSER, zb. bischof küng...

132-215    Ich bin verwitwet, das kommt im Fragebogen nicht vor. Ich unterstütze, so gut ich in meinem Alter es kann die diversen Gruppen in der Kirche die auf positive Veränderung aus sind. Ich stelle im Gespräch gerne die Frage- wo soll die Kirche in 20 Jahren stehen? und bekomme eigentlich selten eine spontane Antwort. Ich glaube es wäre sehr wichtig eine Vision von der Kirche zu haben um die Menschen zu einem Mittun zu bewegen. Vielleicht ist der Frage bogen ein guter Anfang.

132-216    Dank für die Aufbereitung des Fragebogens aus dem Vatikan. Viel Kraft und Kreativität für die Zusammenstellung der Antworten - eine Synthese wird es wohl kaum geben. ... langer Atem, kühler Kopf, heisses Herz :-)

132-217    Vielen Dank für die sinnvolle Umgestaltung eines diffus-unbrauchbaren Fragebogens

132-218    Unterstützer der Pfarrer Initiative

132-219    Anmerkung zum Familienstand: verwitwet gibt es nicht? Also habe ich verheiratet angekreuzt, weil ich immer noch meinem verstobenen Mann verbunden bin.

132-220    Ich stand 30 Jahre lang sehr aktiv im Dienste der Kirche, bin vor 1 1/2 Jahren von der Kirche ausgetreten, da ich zu der Überzeugung gekommen bin, dass die Religion nicht das ist was Gott will und weil man nur Rückläufige Bewegungen in der katholischen Kirche erkennen kann die meines Erachtens zu viel Macht und Manipulation an Christen ausübt und selber nicht nach dem Willen Gottes lebt! Ich habe alle Türen in meiner Pfarre Inzersdorf St. Nikolaus in Wien zugemacht, da sie für mich nicht mehr gepasst haben, bin allerdings noch im Vorstand des katholischen Familienverbandes Wien ehrenamtlich tätig, da ich dort als Mensch und durch mein Engagement geschätzt werde und nicht wegen meiner religiösen Ausrichtung! Es ist aber nur eine Frage der Zeit, wann ich durch irgendwelche Katholiken auch in diesem Bereich abgeschossen werde! Es wird aber sein, wie es in der göttlichen Ordnung steht und das werde ich annehmen! 

132-221    DANKE für Ihre Mühen, Ihr Engagement und Ihren unerschütterlichen MUT und Ihre Ausdauer!

132-222    Denkt auch mal jemand an die singels .aber keine partnerbörsen.gemeinschaften von singels aber keine gelübde.

132-223    Bin mir nicht sicher, ob ich die Laieninitiative unterschrieben habe -

132-224    .

132-225    ich finde es schade dass auf der homepage der diözese st. pölten nur ein kleiner hinweis auf die umfrage aufmerksam macht. es ist ein meilenstein dass uns papst franziskus befragt hoffentlich erkennt das der klerus

132-226    Zum Glück gibt es in unserem Bundesland bzw. der Diözese sehr viele, äußerst engagierte Priester und Laien im pfarrlichen Leben.

132-227    bitte Sorgfälting aber bestimmt agieren

132-228    Zum Schluss kann ich nur sagen, dass alle Menschen, die ich kennen, egal ob katholisch, evangelisch, evangelikal oder esotherisch...egal ob engagiert oder nicht...jeder versucht sein Bestes zu machen, um glücklich auf dieser Erde zu leben...mit den eigenen Mitmenschen. Jeder sucht auf seiner Art nach Glück und Liebe...die moderne Gesellschaft ist ein großer Feind für die Religiosität der Menschen, aber in erster Linie für die Familie.

132-229    Ich verstehe und unterstütze die Ideen der Laieninitiative, allerdings habe ich Probleme damit, wie sie argumentieren und vorgehen. Mein Vorschlag wäre mit umfangreichen wissenschaftlichen Wissen zu punkten und sich nicht selbst durch reißerische Äußerungen unglaubwürdig zu machen. Versuchen sie mit Respekt vorzugehen, denn auch für die "alten zölibatären Männer", wie sie sie nennen gilt die Nächstenliebe.

132-230    Ich habe jahrzehntelang ehrenamtlich in der Kirche mit gearbeitet. Ich bin Ende 2012 ausgetreten.

132-231    ich nehme am kirchlichen Leben nicht MEHR teil aus Protest weil die Kirche den Menschen verloren hat und nicht auf die Menschen hört oder "gehört hat".

132-232    Fragebogen weitgehend sehr kompliziert formuliert und gerade für einen "Laien" schwer ausfüllbar. Erklärungen zu manchen Begriffen und Fragen wären hilfreich gewesen bzw. andere Fragen und Antworten wurden wiederrum zu sehr ausformuliert.  Weiters wäre eine etwas weniger umständliche Art des Fragebogens (eMail und Passwort) wünschenswert gewesen.   Zum Inhalt: Von einem Fragebogen wünsche ich mir eine objektivere Fragestellung / objektivere Antworten. Die Antworten werden meiner Meinung nach dadurch teilweise sehr beeinflusst.

132-233    Nach neueren Angaben des Vatikans sei die Umfrage nicht an alle Gläubigen gerichtet. Der an die Bischöfe gerichtete Fragenkatalog habe nur einen beratenden Charakter und sei Teil der üblichen Vorbereitung auf eine Bischofssynode.  Ich fürchte, dass Ihre Ergebnisse nicht zur Kenntnis genommen oder relativiert  werden und nur - wie immer - über die Medien der Vatikan angesprochen werden kann. (Beispiel:die Behandlung der von der Kirche in Auftrag gegebenen Sinus-Studie)  Von "Wir sind Kirche" beziehe ich den Newsletter, sehe aber immer wieder Ihr erfolgloses Bemühen.   Bei mir steht die Entscheidung an, ob ich noch in der katholischen Kirche bleiben werde, zumal ich nach dem CIC als Häretiker gelte und damit automatische ausgeschlossen bin.Ich nehme seit langem am Leben der evangelischen Kirche teil und habe mich dort auch als Katholik ehrenamtlich engagiert.

132-234    Die Kirche hält weiterhin an den starren Strukturen fest, welche in der heutigen Zeitqualität keine Berechtigung mehr haben. Das heißt, seit den letzten 15 Jahren brechen harte Strukturen immer mehr auseinander, welche früher Halt gaben (auch aus Überlebensgründen und der von der Amtskirche gelehrten Angst vor Hölle und Fegefeuer), weil der Glaube der Menschen an diese himmlischen Sanktionen nicht mehr, bzw. immer weniger vorhanden ist (Gott sei Dank!). In der heutigen Zeit gilt als Maßstab und Richtlinie ausschließlich das Herz des jeweiligen Menschen. Das bedeutet, was in Liebe verbunden ist, hat Bestand, was aus Angst begründet ist, zerfällt. Das gerade ist aber gar nicht so neu, sondern gilt nach meiner Wahrnehmung bereits seit Jesus uns diesen Weg gezeigt hat. Es ist höchste Zeit, dass Lieblosigkeiten, Zwänge und alte Dogmen hinterfragt und nicht mehr "blind" oder aus "falschem Gehorsam" oder aus "Machtanspruch" angenommen werden. Wenn die Kirche im Sinn Jesu Bestand haben will, hat sie sich ausschließlich an der essentiellen Liebes- und Wahrheitsbotschaft Jesu Christi zu orientieren. Dafür lohnt es sich, Christ/in zu sein und sich zu engagieren für diese Liebe, egal ob im Namen der Kirche oder nicht! Gott sei Dank leben viele schon diese Botschaft auch ohne Kirche, weil Kirche den Menschen oft durch ihre Strukturen die Heimat entzieht.

132-235    Ich danke ihnen für die Zusammenstellung und Aufbereitung des Fragebogens zur "Bischofssynode über Familie und Evangelisierung". Ein weiterer Dank an die Bischofskonferenz und an die Laieninitiative zur Ausarbeitung sowie für die Mitwirkung an diesem Synodenpapier als Laie.

132-236    Vielen Dank für die Aufbereitung des Fragebogens und für die Möglichkeit zur Mitwirkung an dieser wichtigen Umfrage für die Bischofssynode über Familie und Evangelisierung. Dank auch an die Bischofkonferenz und unserem Papst Franziskus. Der Hl.Geist möge uns alle beistehen und die Kirche auf dem richtigen und heilvollen Weg zu Gott führen.

132-237    Ich kenne alle Initiativen sehr gut und bin regelmäßig auf deren Seiten, bin aber kein Mitglied außer der Münchener Initiative.

132-238    ich engagiere mich seit zirka 10 jahren nicht mehr so intensiv

132-239    Zu viele Fragen, zu pauschal, zu einseitig udn voreingenommen

132-240    Ich hatte mich mal engagiert, hatte mal an all dieses zeug geglaubt und hatte mal diese Leute ernst genommen. Aber meine Erfahrungen mit der Kirche und den Klerikern haben mich eines Besseren belehrt! Die kath. Kirche hat mich schlechter behandelkt als ein Stueck Scheisse. Tatsache! Sorry fuer diese Wortwahl.  Nie wieder!  Erst wenn dder Papst eine Frau ist und erst wenn die kath. Kirche die UN-Menschenreche anerkennt und einhaelt und erst wenn Amtsinhaber in freier gleicher und geheimer Wahl von allen Glaeubigen gewaehlt werden, erst dann werde ich darueber nachdenken,. ob ich mich wieder engagieren soll.

132-241    Hoffentlich erfährt Papst Franziskus von all unseren Sorgen um die Kirche. Nicht, dass sie die "oberen" der Kirche (Kardinäle/Bischöfe), alles in den Schubladen verschwinden lassen. Wovor haben die eigentlich Angst ?

132-242    schwierige fragestellung. mir war oft nicht möglich, "richtige" antwort zu geben. herrschende vatikanische kirchliche lehre wird in der praxis (gott sei dank) nicht angewendet.

132-243    zur Laieninitiative: ich kenne die Laieninitiative und finde die Arbeit grundsätzlich sehr positiv, bin jedoch nicht Mitglied des Vereins und habe die Unterstützungserklärung bis dato (leider) noch nicht unterschrieben&

132-244    Mitglied in der hiesigen "Gemeindeinitiative"

132-245    Zum Glück wohne ich im Bistum Basel, wo Vieles Möglich und "geduldet" wird und dies nicht zum Nachteil der Menschen

132-246    Fragen schlecht formuliert

132-247    Danke für den Fragebogen

132-248    Warum dürfen Frauen nicht Priester werden?   Der Fragebogen ist teilweise schwer bis kaum.verständlich formuliert!

132-249    .....

132-250    Ich bin sehr dankbar für diese ausgesprochen hilfreiche Umfrage. Vergelt's Gott.

132-251    Grundsätzlich begrüsse ich die Einholung der Positionen von Gläubigen auf diesem Weg. Man wird sehen, ob die Bischofskonferenz daraus einen Eiertanz oder auch den ersten Schritt für eine ergebnisoffene neue Qualität der Einbeziehung der Gläubigen macht.

132-252    vielen Dank für die Gelegenheit meine persönliche Meinung weiter geben zu dürfen

132-253    Danke für die Erstellung des Fragebogens!

132-254    Was heißt "theologisch gebildet"?

132-255    Welches Unglück der frühere Bischof GL Müller über diese Diözese gebracht hat, würde hier den Rahmen sprengen. Ich werde aus der Kirche austreten und meinen Wiedereintritt vom Umgang des Papstes mit dem Glaubenspräfekten abhängig machen. Das werde ich ihm persönlich schreiben. Solange Müller an einer Schaltzentrale steht, kann es keine Reformen durch Franziskus geben.

132-256    Die Unterscheidung Laie/Klerus halte ich nicht mehr für angemessen, denn das 2. Vat. Konzil hat das gemeinsame Priestertum aller ins Zentrum gestellt. Daher sind Väter und Mütter für mich die FamilienpriesterInnen, die auch Eucharistie zuhause feiern dürfen. Das wäre für mich ein Weg in die Zukunft. Nur über solche "Hauskirchen" wird die Kirche Zukunft haben

132-257    Ich bin gläubig,doch weil vieles in der Institution Kirche für mich unvereinbar ist, seit 2004 ausgetreten.

132-258    Ärztin in Teilzeittätigkeit nach Erziehungspause, Ehemann und drei Kinder (16, 13, 11 J.) sowie Großfamilie und Freunde sind auch in Welt und Kirche engagiert

132-259    Zu Familienstand: verwitwet und in Lebensgemeinschaft

132-260    weitermachen :)

132-261    Beim Ausfüllen des Fragebogens habe ich mich oft gefragt, oba sie Fragen bewusst provokant formuliert haben oder ob sie es ernst meinen, so wie is da steht.  Ich hoffe ersteres, sonst werde ich meine, bis jetzt gute, Einstellung zur Kirche noch einmal überdenken müssen.

132-262    ... Gott sei Dank in einer sehr kleinen aber engagierten Dorfpfarre ohne Priester vor Ort aber mit Laien als Leiter von Wortgottesfeiern(auch an Hochfesten wie Weihnachten / Osternacht / ...) und Begräbnissen.

132-263    Super, dass es diesen Fragebogen gibt!

132-264    vielleicht sollten sie noch anfügen zu 1.14 und 1.15 ... [ ] lehne ich ab

132-265    Es fehlt nicht nur "verwitwet", sondern auch "in Eingetragener Partnerschaft lebend".

132-266    nehmen Sie diese Angaben von einem Nicht-Katholiken (längst schon wegen Unzuverlässigkeit des Bodenpersonals ausgetreten) und trotz-allem-Gläubigen. Ihrer Kirche werde ich nicht wieder angehören wollen, aber sehr wohl Ihrem Glauben.

132-267    unter Bischof Aichern gab es Bewegung in der Kirche - ist jetzt unter Schwarz wieder zum Stillstand gekommen - Schade!!!

132-268    Ich bitte Sie sehr, betrachten Sie die Gebote Gottes in Ihrem Herzen und folgen Sie den zeitlosen Vorgaben der Bibel. Sie werden sich sehr viele Fragen und Probleme sparen.

132-269    dieser fragebogen ist besser als der vatikanische, was keine zustimmung zur laieninitiative etc meinerseits bedeutet

132-270    Bei den Antworten stört mich die Kluft zwischen "weitgehend" und "kaum"! Oft stimmen diese beiden Extreme nicht, die richtige Antwort läge in der Mitte!

132-271    Es schmerzt zu sehen, wie sich die eigenen Kinder und Enkel von der Kirche entfernen, weil ihre Lehren (z.Teil) als unzeitgemäß erfahren werden. Dazu die Bemerkung eines bekennenden Atheisten: "Es kann für die Menschheit nichts Höherstehendes als die christliche Botschaft der Liebe geben."

132-272    Bin aus Wien lebe aber seit 7 Jahren bei meiner Polnischen Freund mit der ich seit ueber 10 Jahren zusammen bin, wir sind so gluecklich imLeben!

132-273    Wir sind eine langjährige Bibelrunde aus Forchtenstein und haben den Fragebogen durchgearbeitet. Die Antworten habe ich stellvertretend hier widergegeben.Dabei habe ich auftragsgemäß die mehrheitlich gegebenen Antworten markiert. Für die Bibelrunde:  Mag. Franz Weninger

132-274    Danke!

132-275    Meine Frau und ich haben uns durch viele Jahre in unserer Pfarre engagiert.  Leider wird die Pfarre jetzt vom konservativen Orden der "Brüder Samariter der Flamme der Liebe des Unbefleckten Herzens Mariens"  betreut, so dass wir uns leider nicht mehr in der Lage fühlen deren Ansichten: " Wenn es das Konzil nicht gegeben hätte, würde es die Probleme in der Kirche heute nicht geben" mitzutragen.

132-276    Es fehlt auch die Rubrik verpartnert, also nehme ich an, dass sie uns als verheiratet betrachten.

132-277    Durch den selbstverschuldeten Priestermangel bedingt hat die Kirche schon kaum mehr die Möglichkeit, ihre pastoralen Möglichkeiten anzuwenden. Mit fremdsprachigen oder unserer Mentalität fremden Menschen sind die Sakramente der Buße und der Krankensalbung und die Liturgie oft nur noch Äußerlichkeiten.

132-278    ich bin kein mitglied der kath. kirche, aber sehr religiös und sehe die aufgabe der kirche in gesellschaftspolitischem umfeld als sehr wichtig an. die förderung des  glauben an gott und die befolgung Seiner gesetze - und die kirche hat zu viele eigene menschliche gesetze geschaffen- wäre vordringlichste aufgabe.

132-279    Ich  habe mich über Ihre "Vereinfachung" der Originalfragen sehr gefreut und danke Ihnen für diese sicher arbeitsintensive Leistung. Es ist mir unerklärlich wie der Originalfragebogen ausgewertet werden kann und soll.

132-280    Mein Mann ist verstorben, er war evangelisch, ich katholisch, Kinder haben wir leider keine lebenden. Die Situation unserer Gemeinde ist ganz traurig. Aus drei Gemeinden wurde eine gemacht, von drei Kirchen eine abgerissen, jetzt haben wir nicht einmal mehr einen Pfarrer, sondern einen pastoralen Raum. Dh es fehlt einem eine vertraute Ansprechperson. Mit 8 Tagen wurde ich getauft, besuchte eine katholische Grundschule und ein bischöfliches Gymnasium. Mein Glaube ist in meinem Leben fest verankert und war meine Stütze in den schweren Tagen der Krankheit meines Mannes. Auch der derzeitige Pfarrer hat meinen Mann oft besucht, zur evangelischen Kirche hatte mein Mann keinen Kontakt. Schließlich hat der katholische Priester ihn beerdigt. Ich bin froh, dass ich ihn zu der Zeit noch in unserer Gemeinde hatte. Viele Gemeindemitglieder haben geweint, als der Pfarrer die Gemeinde verlassen hat. Er wollte sich aus persönlichen Gründen verändern, viele vermuteten, ihm wurde die Arbeitsbelastung zu viel, da er jetzt alleine für alle Gläubigen zuständig war. SCHADE

132-281    Für die  kfb Salzburg Kapitelplatz 6 5020 Salzburg  Roswitha Hörl-Gaßner, Summeeta Hasenbichler, Friederike Flesch

132-282    Für mich ist das Engagement in meiner Pfarre (ich bin stellvertretende Vorsitzende des PGR) sehr zeitintensiv aber sehr befriedigend und schön. Ich bin froh, dass ich mich hier betätigen kann - allerdnigs nicht, weil mir sonst langweilig wäre, ich hab einen vollen Beruf und Familie. Meine Pfarre ist meine Heimat, zum Glück auch für meine inzwischen erwachsenen Kinder und soll es auch bleiben, ebenso wei für viele andere Gemeindemitglieder. Dafür setze ich mich ein.

132-283    Ich möchte die gute Arbeit der Pfarre St Franziskus (Wels.Laahen) unter der Leitung von Maga Irmgard Lehner erwähnen, die es mir möglich macht an der Kirche festzuhalten, obwohl es so viele innerkirchliche Missstände gibt.

132-284    Frauen haben die selben spitituelen Fähigekiten wie Männer... und SCHWEIGEN ist zulassen des heilgen Geistes und gilt für Frauen und Männer und mündet in stiller Liebe... Liebe statt hässliches Verurteilen ist gefragt!!! Das Verurteilen ist ein satanisches Ritual(Satan=The accuser) ... Es sollte mehr Friede, Freude und Liebe in die Kirche mehr Einzug halten!!!

132-285    Ich schätze die Möglichkeit mich in dieser Form artikulieren zu dürfen und (hoffentlich) gehört/gelesen zu werden.  Danke!

132-286    Gratuliere zu ihren Initiativen und zum Fragebogen.

132-287    Ich hoffe es hilft - und der heilige Geist schaut beizeiten vorbei!

132-288    Alle Menschen fragen, ist doch der richtige Weg. Die Lehre der Kirche bedarf doch der Umsetzung umd gültig zu sein. Humanae vitae ist daher nach der Leere der Kirche ungültig. (Für Klerikale, die es nicht anders verstehen.)

132-289    Danke für diese Möglichkeit, auf etwas unkompliziertere Art auf die Fragen einzugehen.

132-290    Ich habe den Fragebogen gemeinsam mit meinem Ehemann ausgefüllt !!!!!!!!!!!!!!!!!

132-291    DANKE für die Erstellung dieses ausformulierten Fragebogens!

132-292    Danke für die Erstellung dieses Fragebogens, der manche Verschleierung gelüftet hat.

132-293    Frauen gehören endlich den Männern in der Kirche gleichgestellt, sie machen sowieso die meiste Arbeit.Es gibt nichts, was nicht Frauen auch können. Vielleicht würde es dann mit der Kirche aufwärts gehen.

132-294    Laieninitiativen haben in dieser Kirche keine Chance, gehört zu werden - habe die bisherigen Vorgehen mitverfolgt

132-295    Ich hoffe, Sie verwenden die Umfrage nicht zum Datensammeln und anschließendem unerwünschtem "Gebrauch"!

132-296    Paderborn hat uns den Fragebogen leider vorenthalten laut Zeitungsbericht RuhrNachrichten v.23.12.2013 ist der Fragebogen von einem erzbischöflichen Gremium ausgefüllt worden, worauf ich folgendes Mail nach Paderborn geschickt habe: ------------- schnipp------- Sehr geehrte Herren,  ich habe heute in der RN gelesen, dass in Ihrem Bistum den Gemeinedmitgliedern  die Umfragebögen vorenthalten worden sind und stattdessen durch ein vom  Bischof eingesetztes Gremium ausgefüllt wurden. Ich gehe davon aus dass es sich hier um eine Falschmeldung handelt. Wenn Sie  mir bis zum Jahresende einen kurzen Beweis meiner Vermutung liefern, verzichte  ich auf meinen Kirchenaustritt.  Gruß aus Dortmund  Peter Strotmann Am Gulloh 49 44339 Dortmund 0231-803441 --------------- schnapp -----------

132-297    In unserer Diözese wurde nie auf diese Umfrage hingewiesen. Erst in unserem PGR wurde dieses Thema erwähnt, aber sofort geblockt.

132-298    Ihr habt beim Familienstand auch vergessen: O Meine erste kirchliche Ehe wurde annulliert, meine staatliche Ehe geschieden und ich bin insofern kirchenrechtlich korrekt wiederverheiratet geschieden

132-299    Ich bin von Geburt an o.r.B. Aber dem katholischen Denk- und Lebensmodell sehr zugetan. (Ich lebe in vielen Bereichen wie ein Katholik, lasse aber die unbequemen Aufgaben zum Teil (fallweise) weg). Schließlich muß erwähnt werden, daß sämtliche Bereiche unseres "westlichen" Lebens katholisch (oder jüdisch) zu unserem Wohl geprägt sind. Eine unglaubliche Leistung der letzten 2000 Jahre.

132-300    im übrigen bin ich von taizé und la viale begeistert. der ansatz der meditation fehlt in der eucharistie. stille und mehr raum für freies, stilles gebet auch innerhalb der eucharistie wäre toll. desweiteren bin ich fan von franz mikl und der pfarre am georgenberg, der allerdings nicht total in meinem einzugsgebiet liegt.

132-301    Was im Laufe des Lebens auch enger engagiert, aktuell arbeite ich als Betreuter bzw. Berater einer interkonfessionellen Einrichtung. Zum Glauben in die heilenden Wirkung des Vertrauens an Jesus Christus wurde ich nicht innerhalb der Kirche sondern innerhalb einer interkonfessionellen christlichen Gruppierung zurückgeführt, nachdem ich mich durch weitgehend eher extrem katholische Erziehung für eine längere Zeit entfernt hatte. Übergabe des Lebens an Jesus und Taufe im heiligen Geist. Nach einer sehr aufgewühlten Zeit wieder über Jahre im "Normalleben" bzw. "christlichen Pragmatismus".

132-302    Wünsche mir, dass sich die Kirche dahin verändert, dass Menschen sich wohl fühlen und gerne kommen. Dass Glaube wieder "in" wird!!

132-303    Ich besuche aber relig. Veranstaltungen oft mit meinen beiden Enkerln in St. Pölten, weil sie dort wohnen.

132-304    Ich vermisse die Fragen nach "Frauen im Priesteramt", die Akzeptanz von "Kommunionempfang für wiederverheitateten Geschiedenen" die dem christlichen Glauben zugetan sind,

132-305    unser neuer Bischof Benno ist ein Segen für uns alle !!!!!!!!!

132-306    Danke, dass Sie einen auch für einen einfachen Katholiken verständlichen Fragebogen zur Verfügung gestellt haben. Der offizielle ist wohl für die gebildete Elite bestimmt.

132-307    ein guter Anfang!!

132-308    Ich vermisse Fragen über die Bedeutung von Glaube und Kirche im Leben und Handeln des Einzelnen bzw. der Familien. Heißt es nicht ...ein Zweites aber ist diesem  gleich: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Warum findet die kirchliche Lehre so wenig Anhänger? Weil es zunehmend schwerer wird, sich in der Öffentlichkeit zum christliches Glauben zu bekennen. Jungen Leuten fehlt dazu oft der Mut, sie werden ausgelacht und als dumm und weltfremd hingestellt. Ich würde mir sehr viel mehr Hinwendung der Kirchenoberen, also der Bischöfe und Kardiäle, wünschen zum Kirchenvolk. Ich bin jetzt 60 Jahre alt und habe außer bei der Firmung noch nie direkten Kontakt zu "meinem" Bischof gehabt.

132-309    Ich freue mich, dass ich diesen Fragebogen ausfüllen konnte! Der "ursprüngliche" Fragebogen hat mir kaum Möglichkeiten zu Antworten gegeben. Danke für die auch für Laien verständlichen Fragestellungen!

132-310    Auf der Bewertungsskala fehlt eine weitere Abstufung zwischen "weitgehend" und "kaum".

132-311    Ich finde die Untercheidung "ich nehme am kirchlichen Leben teil ohne mich zu engagieren" und "ich engagiere mich in der Kirche" überflüssig. Sie betont m.E. eine unnötige Aufsplittung der Gemeinden in "aktive" und "passive" Personen, die mir immer schon suspekt war. Früher gehörte ich übrigens zu den sog. Engagierten meiner Gemeinde und jetzt eher zu denen, die am kirchlichen Leben teil nehmen, aber kein Engagement (was ist das eigentlich) für die Gemeinde zeigen - oder vielleicht nur anders haben.

132-312    Die kath. Kirche sollte offener werden und nicht mehr so konservativ - Bischof Küng lebt manchmal in seiner eigenen Welt, wir Familien müssen uns aber auch den heutigen Aufgaben stellen und für unsere Kinder da sein, das Fundament sein - für Ihre Entwicklung. Rückschritt (nach altem Brauch) = Stillstand  wünsche euch allen und uns eine gesunde aktive Kirchengestaltung

132-313    ich würde mir wünschen das so manche Bischöfe+Priester das annehmen was der  jetzige Pabst lebt.Und nicht Weltfremd verfahren mit den Christenvolk. Sie wünschen das man Spenden+Zufrieden Leben soll. Das müssen sie vorleben,und nicht in Saus+Braus in manchen Klöstern mit Essorgien Nichts ist gut genug Kaviar+Krebse+Delekarte Sachen zu sich nehmen. Und den kleinen Christen um Spenden bitten + Abgaben für Renovierungen Kirchliche Bauten mit Schecks+Samlungen überhäufen+zum Schluss die Kirchensteuer erhöhen noch wollen. auf der anderen Seite Grundflächen Kaufen das sich kein anderer Leisten kann.Oder bei Aktien+Spekulationsgeschäfte +Dieverse Verkaufsbrauschen dabei sind was ein wirklicher Christ ablehnt,aber Geld stickt nicht es ist Traurig aber wahr,ich Glaubte das auch nicht.Darum sage ich das ist so Weltfremd was so manche Glaubenmänner von sich geben.Ich würde Bitte sie sollen sich das zu Herzen nehmen was der jetzige Pabst Franziskus predigt,und es würde ein grosses umdenken auch bei Jugendlichen+Jungfamilien stattfinden + die Christen hätten einen auf- schwung .Man braucht es nur vorleben von oben,Pabst machte schon den ersten Schritt. Ich hoffe ich bin niemanden zu nahe getretten,und die es entpfinden sind jetzt wachgrüttelt.Danke  

132-314    Karen Garber Dr. DI Johannes Jäger Mag. Andrea Stimpfl-Abele Andreas Übelbacher wie schon vorher geschrieben: verheiratet, geschieden, und in Lebensgemeinschaft lebend. Teile des PGR´s der Stiftspfarre Klosterneuburg, Mitarbeiter der ED-Wien, Eltern, engagiert in der Pfarre für Öfffentlichkeistarbeit, Caritas, Jugendarbeit, Lektor, Kantor, Chor, Kommunionsspender, Adventmarkt, Sternsingen, uvm. Alter von 45-60, männlich und weiblich Lehre, Matura, Hochschulabschluss Theologischer Kurs, Theologischer Hochschullehrgang (4 Semester), div. Ausbildungen zu Diensten in der Kirche

132-315    ich habe kirchlich viele Funktionen gehabt, mache nun kaum was, bin aber sehr interessiert und betroffen von dem Zustand der Kirche und daher sehr froh über Papst Franziskus

132-316    Ich bin geschieden, wiederverheiratet. mein Mann ist evangelisch und wir sind beide Pfarrgemeinderäte. Gott sei Dank haben wir einen Pfarrer, der sich über die verkrusteten Vorschriften hinwegsetzt. Ich hatte mich schon von der Kirche und fast vom Glauben abgewendet, aber dann wurde mir vom Pfarrer klargemacht, dass ich wichtig bin. Heute schreibe ich mit am Pfarrblatt und nehme aktiv teil am Leben in der Pfarre. ICH bin auch wichtig, obwohl meine Lebenssituation seitens der katholischen Amtskirche zynisch "irrregulär" bezeichnet wird. Aber die sogenannten Irregulären machen einen großen Teil aus. Es wird Zeit, dass die Amtsträger die Augen öffnen. PS: eine Caroline von Monaco bekam ihre Ehe annuliert, meine Freundin bekam nach Jahren und nach vielen Euros an Gebühren eine Absage zur Annulierung. das stimmt bedenklich und es entsteht der Anschein, dass die Kirche bestechlich und voller Doppelmoral ist. Zum Glück gibt es unseren Pfarrer. Er zeigt, dass Kirche anders sein kann. Und hoffentlich ändert sich mit Franziskus etwas!!!!

132-317      ich habe die innige Hoffnung dass dieser Prozess vom Geist Gotte getragen wird und zu einem Zusammenfinden der Gesellschaft in einer schwieriger gewordenen Welt führen wird.

132-318    zur Beziehung zur Kirche: ich bin gläubig, habe mich früher in meiner Pfarre engagiert. Seit einem halben Jahr tue ich das aber nicht mehr, es ist unter den gegenwärtigen Bedingungen gesünder für meine Seele, mich fernzuhalten. Von 4 Pfarrern, die ich bewusst in meinem Heimatort erlebt habe, sind 2 böse Menschen gewesen. Das ist zu viel.

132-319    Ich habe damals, ca. 1995, das Kirchenvolksbegehren unterschrieben und bis zu meiner Schiedung an einem katholischen Privatgymnasium unterrichtet.

132-320    Der Fragebogen war in unserer Diözese nur 5 Tage offen und sehr kompliziert zu finden, deshalb sind wir froh, diese Information erhalten zu haben, daß wir noch über Sie die Möglichkeit haben, diese Fragen zu beantworten.  Vielen Dank für Ihre Mühe.

132-321    Die Absendung meiner Unterstützungserklärung an die Laieninitiative ist leider aus unbekannten Gründen elektronisch gescheitert...

132-322    Ich wünsche einer anscheinend beginnenden Entfesselung - Dank unseres Papstes Franciskus - der Kirchen viel Erfolg zum Wohle aller Christen - also nicht nur der röm.Katholischen Gläubigen.

132-323    Meine Hauptsorge ist der Priestermangel und dass leider einige junge berufene talentierte mir bekannte Priester Ihr Pristeramt beenden mussten, da für sie das Zölibat nach Liebenlernen einer Frau nicht mehr durchführbar war !!!!!!!

132-324    Danke für Euer Engagement. Ich hoffe, steter Tropfen höhlt den Stein& ich glaube, Gottes Geist wirkt auch heute. Ich wünsche dass Ihr so weitermachtt und den Mut nicht verliert!

132-325    ich unterstütze die Pfarrer-Initiative

132-326    Ich bin sehr dankbar für unseren alten, dennoch weltoffenen, modernen, liebevollen, verständinisvollen und herzerwärmenden Pfarrer Gerhard Hackl.

132-327    Liebes Fragebogen-Team,  die Fragen im gesamten Fragebogen sind teilweise schwer verständlich und stellenweise ungenau formuliert. Es ist sehr begrüßenswert, dass diese Fragen an alle Katholiken gestellt werden, gut wäre es, diese auch noch zu "personalisieren". Die Fragen sind sehr generell gestellt "Unterstützt die Kirche in Ihrem Land..."  - hier wäre es besser dies direkt zu Fragen "Werden Sie durch die Ihre Kirche / Pfarrgemeinde unterstützt bei ....".   herzlichen Dank!!

132-328    Weiß nicht mehr genau, ob ich Laieninitiative unerschrieben habe.

132-329    Ich gehöre zu jenem Kreis von geschiedenen Wiederverheirateten, die interkonfessionell geheiratet hat und jetzt weder der einen noch der anderen Konfession angehören darf. Ich könnte auch hingehen und meine Lebensumstände verschweigen - aber das widerspricht meinem Ehrgefühl. Ich war über 30 Jahre aktiv in der Kirche tätig (mit voller Überzeugung) - bis Papst Johannes XXIII als größter Betriebsunfall der katholischen Kirche bezeichnet wurde. Da ist mir klar geworden wie weltfremd die aktuelle, politische Organisationsstruktur ist und welche Schäden Kleriker anrichten und angerichtet haben.

132-330    bei den Lebensformen haben Sie auf die 30 % Alleinerziehenden vergessen:  Ledig - 1-?? Kinder.  Das ist heute wahrscheinlich die verbreitetste Familienform.  Das ist auch die Gruppe, in der Überforderung, Armut, ständige Existenzsorgen usw. Alltag sind - insofern wäre hier die Unterstützung der Kirche nötig und sinnvoll. Nicht aber negatives Urteil und "trotzdem helfen" ...   Eine Rückkehr zum Familienbild, wie es die Humanae Vitae will - das wirds nicht mehr geben.  Wenn, dann geht eine gemeinsame Neuorientierung - hin zu einem neuen offenen, lebbaren FAmilienbild.

132-331    Der Ausdruck "irreguläre Lebensgemeinschaften" erscheint unangebracht. Z.B. im Klerus werden solche Partnerschaften gerne gepflegt.

132-332    Danke für die Umformulierung der Fragen!  Ich habe mir den originalen Fragebogen angeschaut und nach 3 Fragen entnervt aufgegeben. Aber bei diesem Fragebogen habe ich jetzt ein gutes Gefühl!

132-333    Super, dass sich jeder einbringen kann

132-334    Danke für den Einsatz für eine lebendige Christus-Kirche!

132-335    Ich wünsche mir eine Kirche "von heute"!!!

132-336    Bitte um Veröffentlichung der Ergebnisse der Befragung

132-337    Ich finde, es gibt ein allgemeines Definitionsproblem: 1.Was ist "die Kirche"(Lehramt, Dogmen, Klerus) oder wir alle (Gläubige)? 2. Wer sind die Gläubigen? Alle Getauften, oder alle am kirchlichen Leben teilnehmenden Menschen? Letztere schmerzt so manches, den anderen ist´s ja egal- leider!

132-338    Ich unterstütze die Pfarrerinitiative.

132-339    Ich hätte es vor einigen Monaten nicht für möglich gehalten, dass so eine Umfrage stattfindet. Aber ich finde es ist die letzte Chance die kath. Kirche von innen zu reformieren. Wenn das schief geht, wird sie in Europa in die Bedeutungslosigkeit fallen, bzw. Europa zu einem islamischen Kontinent.

132-340    wie für unzählige andere menschen war und ist für mich Papst Johannes XXIII einer der wichtigsten menschen in meinem leben und seine einberufung des 2.Vatikanischen Konzils auch heute noch die große hoffnung, daß  unsre katholische ( nicht nur röm.kathol.) kirche wieder zum tiefen christlichen kern zurückfindet. mit Papst Franziskus bekommt diese hoffnung realistische Züge. unter anderem frage ich mich, warum Gott ein mädchen, eine junge frau, maria, ausgesucht hat, seinen sohn genauso zu gebären, wie auch andere frauen ihre kinder zur welt bringen. jesus hat also im körper einer frau den beginn seines menschlichen lebens zugebracht. d.h. eine frau kann den Gottessohn in ihrem Körper tragen, aber sie darf nicht die hl.eucharistie feiern ? irgendwie versteh ich das nicht ganz…(im übrigen verehre ich auch sehr Schwester Emanuelle aus Frankreich, von der man nicht einmal so wenige jahre nach ihrem tod bücher bekommt. auch das verstehe ich nicht ! und die Tagebücher von Papst Johannes XXIII. sind auch vergriffen, und nicht einmal im Jubiläumsjahr des Konzils neu aufgelegt ! ???

132-341    Die Plattform "Wir sind Kirche" habe ich schon seinerzeit mit Unterschrift unterstützt.

132-342    In vielen fragen war nicht klar formuliert ob eine Antwort für meine konkrete Situation oder für meinen Eindruck der  Lebenssituation eines Großteils der umgebenden Familien in die Antwort einfließen sollte.

132-343    Gott sei Dank ist der  Erzb. KOTTGASSER weg !! Er hat sehr sehr viele von der Kirche entfremdet.

132-344    DANKE für Eure Bemühungen!

132-345    Dieser Fragebogen sollte an jeden zahlenden Katholiken zugeschickt werden! Dass die Kirche keine Freude hat ist ersichtlich. Informationen von der Erzdiozese kamen außer im net nichts, rein gar nichts. Die jährliche Vorschreibung, bzw. der nette Brief "du bist 18, jetzt ist Zahltag" ist auch eine Briefmarke wert. wie lange schauen die verantwortlichen weg. die kerzenschlucker werden auf dauer keine dauerhafte tragfähige kirchenbasis mehr bilden können.

132-346    ES IST NICHT GUT, DIESEM PAPST, DER ENDLICH DIE 2000JÄHRIGE STAUBSCHICHT DURCHDRINGEN MÖCHTE, MIT DER AUSSAGE IN DEN RÜCKEN ZU FALLEN: "ER WIRD NUR EIN EINSAMER RUFER IN DER WÜSTE SEIN"  UNSERE AUFGABE HAT ZU SEIN, DIESEM PAPST UND SEINEM MUT RESPEKT ZU ZOLLEN, UND IHN ZU UNTERSTÜTZEN IN SEINEM BEMÜHEN!  UND SCHON SIND ES VIELE RUFER IN DER WÜSTE... UND WEIT ÜBER DIE WÜSTE HINAUS! DAS GRÖSSTE PROBLEM KÖNNTE WERDEN, DASS DER PAPST JETZT "DIE KIRCHE" ÜBERHOLT& DIE SICH BISHER MIT DEN WORTEN ZURÜCKGELEHNT HAT: WIR KÖNNEN NICHTS TUN! UNS SIND DIE HÄNDE GEBUNDEN, WEIL DER VATIKAN SO STARR UND FESTGEFAHREN IST".... 

132-347    Es war nicht einfach den Fragebogen zu b eantworten - teilweise komplizierte Fragestellungen - bzw. wenig Bewußtheit zu den Themen weil man kaum den Eindruck hat, daß das noch wichtig ist, bzw. das Leben des einzelnen beeinflußt.

132-348    ich habe mich sehr lange sehr intensiv in der kirche engagiert und vorallem in meiner kindheit die kirche als wichtige gemeinschaft für mich udn meine familie erlebt. durch eine emanzipierte und aufgeklärte erziehung war es mir irgendwann nicht mehr möglich teil dieser kirche zu sein. ich lehne die ungleichbehandlung von frauen und männern, die sexuellen moralvorstelungen und die weltfremden und gefährlichen positionen zur empfängnisverhütung entschieden ab und musste leider feststellen, dass in dieser kirche kaum platz für dialoge und änderungen bestehen.  ich freue mich über den frischen wind von "wir sind kirche" und co und hoffe, dass sich doch noch irgendwas ändern wird.

132-349    Als aktiver Pfarrgemeinderat freue ich mich darüber, dass 1) der Vatikan sich traut, eine solche Umfrage zu starten 2) es engagierte Experten gibt, die die abgehobenen und verschleiernden Formulierungen der VA-Umfrage in einen vernünftigen Fragebogen umgesetzt haben. DANKE !

132-350    Darum darf ich auch eine weitere Enttäuschung über das System Kirche anschließen: Der praktische Umgang mit der Umfrage von Papst Franziskus. Ich hätte erwartet dass man (mindestens) alle Kirchensteuerzahler zur Beantwortung (schriftlich) einlädt. Beim Geld vergisst einem die Kirche nicht... Besser natürlich auch alle Ausgetretenen (wenn im Sinn der Ökumene nicht noch weiter...).  Aber wie es läuft ist es doch weitgehend eine Befragung der Hirten (zusammen mit einigen Leitpersonen) und nicht der Herde! Ich denke das war nicht die Intention.... Aus meiner Sicht ist das II. Vatikanum leider ziemlich verpufft – und der Kreationismus bringt's auch nicht.... (zumindest nicht in Europa)  Ich würde mir zusammenfassend auch Minderheitsberichte (Spartenberichte) wünschen. Etwa in Gruppen relevanter persönl. Fragen 12.

132-351    Bedenken wir, dass wir Gläubige selber das Gesicht der Kirche gestalten. Reden wir uns nicht immer auf die Amtskirche heraus.  Ich bin Teil einer lebendigen, wundervollen katholischen Kirche - auch wenn sie viele Fehler hat - ich liebe sie!

132-352    Herzlichen Dank für die Möglichkeit der Teilnahme

132-353    DANKE für die "Übersetzung" der vatikanischen Befrageung, an der ich als Diakon so nicht teilgenommen hätte. Leider sind in der Befrgung manche Fragen nicht trennscharf. Vergelte Gott Ihr Engagement!

132-354    Gratulation! Wir sind damit hoffentlich auf dem Weg zu einer menschlichen, liebevollen, zeitgemäßen und gerechten Kirche.

132-355    mir ist die Kirche sehr wichtig, aber ohne "Öffnung" wird es schwierig werden. Ich bin eine "Kämpferin" für eine offene Kirche der ersten Stunde

132-356    Reformen sind notwendig Stellenwert der Frau sollte sinnvoll behandelt werden

132-357    Bitte berücksichtigen sie die unterschiedlichen Pfarren und deren Pfarrer.  

132-358    Danke für die Vereinfachung des vatikanischen Fragebogens!

132-359    Die Diözese Linz hat mit mehr Laienbeteiligung einige gute Wege und bin persönlich sehr froh darum

132-360    Stellung zur Kirche: Ich glaube an Jesus Christus - Kirche sehe ich als "Raum", wo die Glaubens-Gemeinschaft sichtbar wird, in der sich gegenseitige Bestärkung in Freude und Hoffnung (GS) "abspielt".

132-361    wir sind vor Kurzem von der EDW Wien in die Stmk übersiedelt und hoffen, dass ein neuer junger Bischof Schwung und Aufbruchstimmung bringt so wie se Papst Franziskus vormacht!!!

132-362    Ich überlege, während ich durch diese Seiten blättere, WER wohl an der Gestaltung dieses Fragebogens mitgewirkt hat........ Der "gute Wille" ist nicht zu überlesen, dennoch muss ich leider feststellen, dass mich die Art der Fragestellung ÜBERHAUPT nicht anspricht, - mich, - als *weltliche-Weltenbürgerin*, die sich ins Jahr 2014 bewegt... - Ich finde, dass hier wiederum Menschen nicht so angesprochen werden, wie sie sich angenommen fühlen würden, wenn die Formulierung modern und zeitgemäß wäre... SCHADE!!!

132-363    Ihr seid eine lebendige Kirche das Bedeutet auch Anpassung und Veränderung (sonst Tot)

132-364    Welcher Unterschied ist zwischen Diözese Limburg und Eisenstadt? Limburg hat ca. 650.000 Katholiken und 30 Mil. für Umbau bezahlt. Eisenstadt hat 201.000 und 8 Mil. bezahlt.

132-365    Meine Partnerin arbeitet als Erzieherin in einem kath. Kindergarten. Eine Wiederheirat (auch standesamtlich) wird uns von der kath. Kirche verwährt. Das dadurch auch Nachteile bezüglich der sozialen Absicherung durch einen eventuellen plötzlichen Todesfall eines Partners, wird von der Kirche völlig ausser Acht gelassen. Ausserdem ist der absolute Widerspruch der Kirche - wir dürften, wenn wir weiterhin "unverheiratet zusammenleben", an den Sakramenten teilnehmen, für uns moralisch völlig unverständlich. Auch wie Gläubige in unserer Situation unter dem Ausschluß von den Sakramenten leiden, ist für die kath. Kirche völlig unbedeutend. Hier stellt sich für uns sehr deutlich die Frage, wie hier mit Barmherzigkeit um gegangen wird. Wir erhoffen uns von der Bischofssynode im Herbst 2014 ein Signal aus Rom, wo auch Menschen in unserer Situation wieder als vollwertige Glieder der kath. Kirche wahrgenommen werden. Vielen Dank für die Möglichkeit, unsere Anliegen auf diesem Wege kund zu tun.