Kommentare betreffend 11Erwartungen für die Zukunft

Die Kommentare sind fortlaufend nummeriert aber ansonsten nicht redigiert.

118-1    Punkt 11,5: Wenn die Menschen das tun,"was sie für richtig halten", dann folgen sie ihrem Gewissen. Wenn dieses ausreichend gebildet ist, gibt es keinen Einwand. Das ist wünschenswwert!

118-2    Die Fehler der Kirche im Bereich Sexualität behindert sie in ihrer Glaubensweitergabe

118-3    Die Antwortmöglichkeiten zu Pkt.11,5 sint meines Erachtens missverständlich. Die Menschen werden zwar weiterhin nach ihrem Gewissen bzw.Erfahrung handeln, aber das Ergebnis der Synode bzw.die Reaktion der Kirche ist NICHT belanglos. Bleibt die Kirche bei ihrer derzeitigen Haltung, wird sie weiterhin an Bedeutung verlieren. Reagiert sie verständlich(und vetsändnisvoll) und realistisch, wird ihr "WORT" hinkünftig wieder an Bedeutung gewinnen! 

118-4    zuerst sind die wissenschaftlichen erkenntnisse dann kann man religiöse verzierungen anbringen die wichtigmacherei ist unerträglich

118-5    11.5 die menschen handeln zwar schon nach dem eigenen gewissen, aber es ist meiner ansicht nach nicht korrekt, sich dafür ein schlechtes gewissen einreden zu lassen von der kirche. denn auch wenn sich nicht alle an die gebote der kirche halten, aber so den mahnenden zeigefinger hat man trotzdem vor sich wenn man etwas "verbotetes" tut. und das erzeugt wieder negative gefühle, die jedoch nicht notwendig wären.   11.6 ganz wichtig toller punkt!

118-6    Ich finde es revolutionär, dass die Kirche endlich einmal die Gläubigen um ihre Meinung fragt, darum sollte diese Chance genutzt werden!

118-7    Damit die Leitung der katholischen Kirche die richtigen Entscheidungen treffen kann, muss sie über die Realität und die Meinung der Gläubigen besser informiert werden.

118-8    zu 11.5 ergänzend: Die richtigen Schlüsse aus der Umfrage und entsprechende Kursänderungen könnten der Kirche behilflich sein zu überleben. Viele Menschen leben heute auch schon gut oder besser ohne Kirche (jedoch nicht ohne Glauben!)

118-9    Schwierig zu beantworten ... Die Menschen lassen sich sowieso nichts mehr dreinreden.  Aber die Kirche würde wieder ein wenig an Glaubwürdigkeit gewinnen, wenn sie die Eigenverantwortung der Menschen und die gesellschaftlichen Realitäten anerkennen würde.

118-10    Dieser Fragebogen von Laieninitiative und Wir sind Kirche muß als Zusammenfassung veröffentlicht werden!

118-11    Ja, das wäre gut, wenn die Kirche humaner zu den Menschen wäre (wie sie oft im eigenen Bereich sehr wohl ist).

118-12    die Sexualmoral ist weitgehend falsch. daher geht es nciht um integration. Veröffentlichung ist nötig. zu 11.5: belanglos ist es nicht, aber die meisten machen schon, wsa sie für richtig halten

118-13    Ich bin Realist und erwarte mir keine Wunder! Ich akzeptiere die klaren Worte des Papstes, die er sagt. Ich erwarte mir, dass durch die Fragebögen ein Denkprozess bei den Verantwortlichen in der Kirche einsetzt. Die Verantwortlichen in der Kirche mit den Laien - und ihren Vertretern auf Augenhöhe diskutieren und daraus schlussendlich doch Veränderungen - Reformen eingeläutet werden.

118-14    Auch die Moraltheologen und Exzegeten, die in den letzten Jahren ignoriert wurden, weil sie die kirchliche Lehre nicht 100% mittragen, sollen mit ihren Erkenntnissen gehört und mit einbezogen werden.

118-15    gerade über das sextum kann die kirche doch weiterhin am abhängigkeitsrädchen drehen daher wird sie doch dieses machtmonopol nicht aufgeben wollen

118-16    ad 11.5 Viele Menschen sind guten Willens sinnvolle, menschliche, realitätsbezogene Veränderungen in der Kirche dankbar anzunehmen. Auch als Richtschnur für das eigene Leben und als Wegweise für die Erziehung.

118-17    Ich habe die HOffnung aufgegeben, dass irgendetwas die Kirche ändern wird. Es geht nicht um den Glauben und das Seelenheil der Menschen. Es geht immer nur um die Kirche und das sind zwei Paar Stiefel

118-18    Die Kirche sollte sich überhaupt mehr mit Wissenschaften auseinandersetzen. Dann würde sie schneller aufholen und moderne Erkenntnisse in positiver Weise an den Mann und die Frau bringen. Die Wertschätzung von Frauen geht in der Kirche noch nicht weit genug, hier ist eben auch die moderne Welt und ihre Erfordernisse miteinzubeziehen!

118-19    Noch einmal: ich erwarte mir von der Kirche keine total bestimmenden Antworten, die mich mehr oder weniger entmündigen, sondern konkrete, fachlich gute Hilfestellungen!

118-20    Viele Christen wollen diese Fragen nicht beantworten, weil sie nicht mehr an die Wirkung der Antworten glauben. Es wäre für die Glaubwürdigkeit der <kirche wichtig, diese Antworten ernst zu nehmen und sie auch für die Zukunft wirksam anzuwenden

118-21    Das bibel-christliche Lehrgut unterscheidet sich gelegentlich von kirchen-christlichen Interpretationen, erst recht mit Rücksicht auf unterschiedliche Bewertungen durch einzelne christliche "Vereine" und Konfessionen. Die Zukunft vom weltweiten Christen-Christus-Glauben hängt ab von der Anerkennung, dass neben dem Trinitätsglauben ein Tetratätsglauben im Rahmen vom Monotheismus Sinn macht.  Neben Vater / Sohn/ HeiligemGeist tritt die Menschheit als Vierter. Denn ohne den Menschen und sein auf Gott zu geschaffenes Gewissen und Bewusstsein . . . gäbe es die ersten drei auch nicht.Bzw. wüßten wir nichts von ihnen.

118-22    Mir ist nicht bewusst, wie die Kirche die Auswertung der Fragebögen bewältigen will. Die offiziellen Fragen sind allesmt Ergänzungsfragen die oft eine umfangreiche Antwort benötigen. Wenn der Weg über die Hierarchie gegangen werden soll (Pfarrer sammelt in seier Pfarre, leitet stark zusammengefasst weiter, gleiches Spiel auf Ebene der Dekanate, Deözesen... besteht die große Gefahr der Schönfärberei: Mancher würde wohl lieber behaupten "seine Untergebenen im Griff zu haben" als ehrlich Probleme in der momentanen offiziellen Lehre aufzuzeigen.

118-23    Eine vollständige Veröffentlichung ermöglicht erst den "Dialog", den die deutschen Bischöfe schon seit Jahren propagieren, aber stets dann abbrechen, wenn die Themen nicht in den eigenen Kram passen.

118-24    Es ist zu befürchten, dass diese Umfrage Anlass für weitere 2 Jahre Zeitgewinn ist und Rom die Möglichkeit für weiteren Aufschub aller Reformbemühungen gibt.   

118-25    Es fehlt bei uns noch die Aufklärung!

118-26    Ob sich die Bischöfe überhaupt getrauen, all die Antworten zu veröffentlichen oder auch nur unverschönert weiterzuleiten?

118-27    Gebildete Christen wollen keine bevormundung mehr, wohl aber raum für aussprachen.

118-28    Die kirchliche Lehre sollte sich einmal so weit vortrauen, dass sie nicht Gebote und Verbote, sondern positive Ziele eines geglückten Sexual- und Familienlebens vorgibt, und dem Individuum überlässt, wie und wie weit es diese Ziele erreicht.

118-29    zu 11.5.: Die vatikan. Umfrage bleibt belanglos, wenn als Ergebnis nur neue Gesetze bezüglich der Liebe kommen. Gewalt und Mißbrauch müssen verboten und geahndet werden. Läßt sich aber Liebe wirklich in Gesetze fassen? zu 11.6.: Noch besser wäre es, das Feld den Humanwissenschaften zu überlassen. Die verstehen nämlich etwas davon.  Ich kann es nicht glauben, daß die Kirche den Auftrag hat so zu tun, als ob sie von Allem etwas verstehen würde und zu Allem etwas sagen müßte.

118-30    ad 11.5: Es kommt auf die Kirche an,was sie aus der Umfrage macht. Sie könnte in der Tat auch völlig belanglos sein.

118-31    Die vatikanische Umfrage, das, was dabei herauskommt, und die Schlüsse, die daraus gezogen werden, sind belanglos. Die Amtskirche und ihre Vertreter machen ohnedies, was sie für richtig halten, und kümmern sich nicht um die Meinung des Kirchenvolkes.

118-32    Glasnost, Peristrojka - von der ganz anderen Seite zeitweise vorgelebt - mit weltverändendernder Konsequenz.

118-33    Meine Empfehlung: Zum Leben helfen, anstatt zum Glauben helfen! Und das auf vor allem individueller und lokaler Basis!

118-34    Schwierig: so sehr ja einerseits Transparenz erwünscht ist, wird wohl mit Spott darauf hingewiesen werden, dass selbst das "Kirchenvolk" mit den Lehren der Kirche zu diesem Thema auf Distanz ist. Andererseits, warum eine Umfrage, die Ehrlichkeit erbittet, wenn sie dann unter Verschluss gerät...?

118-35    Kirche verspielt immer mehr ihre Glaubwürdigkeit...

118-36    Zu Pkt 11.5: Dies befürchte ich für den Fall, dass die bisherige Vorgangs- und Ausdrucksweise beibehalten wird! -

118-37    Die vatikanische Umfrage wird keine Ergebnisse liefern. Die Fragen sind viel zu realitätsfremd gestellt und grossteils unverständlich, auch für kirchennahe Akademiker. Wer soll denn das repräsentativ beantworten können?

118-38    Ich glaube, ein ehrlicher Umgang mit der Meinung der Befragten täte der Amtskirche gut!

118-39    Die Lehre "der Kirche" zu Fragen der Sexualität ist in sich schon höchst fragwürdig.

118-40    zu 11.3: ja, allerdings soll das Ziel einer geglückten Beziehung nicht aus den Augen verloren werden und dazu Hilfe (auch nicht kirchlicher Dienste) angeboten werden.   zu 11.5: Ich fürchte ja, wenn die Umfrage nicht einen Neuanfang und eine Öffnung bewirkt.

118-41    Gestern ist das Lehrschreiben "Evangelii gaudium" erschienen. Darin fordert der Bischof von Rom die Priester auf, den Gläubigen nicht mit einer Überfülle moralischer Lehren "das Leben schwer zu machen"& sie sollten in ihren Predigten "nicht auf Fragen antworten, die keiner stellt". Ich könnte mir vorstellen, dass diese Sätze besonders auf den Bereich "Sexualität, Ehe und Familie" gemünzt sind.

118-42    Ad 11.5 Auch wenn es richtig ist, dass die Kirche in Sachen Ehe, Familie und Sexualität ihre Autorität verloren hat, ist es doch wichtig, dass sie mit Ihren Lehren auf der Hohe der Zeit und der wissenschaftichen Erkenntnisse ist damit sie nicht auch in anderen Bereichen nicht mehr ernst genommen wird.

118-43    Für den Großteil der Kirchgänger in unserer Pfarre welche zu 90 % über 60  alt ist spielt sie sicher keine Rolle. Die Jungen fehlen großteils und kümmern sich nicht um das was die Alten Männer in Rom beschließen

118-44    Dran bleiben - das offene Leben mit Erfahrung füllen -daraus Bereicherung anbieten den Menschen unserer Tage! Weiter so - Bruder Franziskus, Bischof von Rom, der Weg gefällt mir, auch wenn ich merke, dass viele das Vertrauen in die Kirche schon ganz verloren haben!

118-45    Kirche muss sich auf ihren pastoralen Grundauftrag konzentrieren: einen "heilsdienst" an allen Menschen zu leisten. Dabei handelt es sich um einen dialogischen und partizipativen Prozess, weil Heilsbedürftigkeit immer nur vom unmittelbar betroffenen Individuum formuliert werden kann. (Siehe Jesu Frage an den blinden Bartimäus: "Was willst du, dass ich dir tue?"  Rekrutierung von Mitglieder ist sekundär - und ergibt sich vor allem dort von selbst, wo Kirche von den Menschen als heilsam und hilfreich erlebt wird.

118-46    Aber: Es ist ein Quantensprung, dass Bruder Franziskus diese Fragen einmal stellen lässt!!!

"118-47    Es wird im Fragebogen nicht reflektiert über spezielle ""irreguläre"" Lebensgemeinschaften innerhalb des Klerus, insbesondere über: • den Umgang der Kirche mit (nicht zölibatär-enthaltsam lebenden) Priestern in hetero- oder homosexuellen Beziehungen     den Umgang mit den daraus entsprießenden Kindern,          der Problematik für die (verheimlichten) Partner •  das Bild, das die Kirche für jene Gläubigen abgibt, die von all dem wissen "

118-48    11.2 und 11.3) "das Wichtigste" ist eine sehr absolute Formulierung, die nicht viel Raum lässt. Beide Ansätze sind wichtig und von der Kirche zu beachten!

118-49    Es wäre wünschenswert, dass die vatikanische Einstellung zu diesen Fragen so gestaltet wird, dass die Gläubigen der Lehre gerne folgen, dann sind die Schlüsse daraus auch nicht belanglos, sondern betreffen alle Menschen.

118-50    zu 11.3 Die Kirche muss nicht alle ihre Grundsätze über Bord werfen um Menschen zu gefallen, die an der Kirche gar nicht wirklich interessiert sind und die kirchliche Lehre nur als Vorwand nehmen um sich nicht näher mit der Frohen Botschaft beschäftigen zu müssen. Andererseits sollen die Menschen, die sich um ein aktives Glaubensleben  bemühen nicht auf immer von den Sakramenten ausgeschlossen werden. zu 11.5 Gleichgültige Menschen, werden immer das tun, was ihnen in den Kram passt. Gläubige jedoch, werden die Meinung der Kirche hören und in ihre Meinungsbildung miteinbeziehen. Gehorsam ohne nachzudenken, wird man bei uns vergeblich suchen.

118-51    Das Schlechte an der kirchlichen nicht ernstzunehmenden Lehre ist, das die Kirche als Konsequenz auch in wichtigen Fragen nicht ernstgenommen wird.

118-52    11.3: deshalb nein, weil es noch andere genauso wichtige Aufgaben in der Kirche gibt und diese nicht allein die allerwichtigste ist, sondern zB auch den Armen zu helfen, die Schöpfung zu bewahren....     11.5: meine Antwoert ist nicht meine Meinung, sonern bezieht sich auf das, wie ich denke, dass es die Gesellschaft sieht  11.6: mit einfließen ist nicht gemeint, dass sie den humanwiss. Erk. unbedingt folgen muss, aber sich damit auseinandsersetzen soll

118-53    Auch Frage 11.5 (übrigends höchst tückisch!) braucht mehr Differenzierungsmöglichkeiten!

118-54    Der Glaube an Gott ist für mich sehr wichtig und ich möchte Teil einer Glaubensgemeinschaft sein. Ich bin in einem katholischen Umfeld aufgewachsen und würde auch gerne katholisch bleiben. Ändert sich aber nichts an der derzeitigen Lage, werde ich zu einem anderen Glauben übertreten. Mir fällt es zusehens schwerer einen Gottesdienst zu besuchen, weil ich dann das Gefühl habe, öffentlich zu zeigen, dass ich mit der katholischen Lehre einverstanden bin. Das möchte ich aber nicht, weil ich es teilweise sogar beschämend finde. Ich hoffe sehr, dass die Reformbewegungen erfolgreich sein werden!!!!!

118-55    Gottseidank sind die Ansichten der Amtskirche auch für viele Gläubige nicht mehr relevant.

118-56    Die Kirche soll menschlicher werden! Auch der Papst ist nur ein Mensch und die Bischöfe, Kardinäle, Priester usw können auch einiges falschmachen, aber sie sollen dazu stehen!

118-57    offentlich ändert sich unter Papst Franziskus einiges zum Besseren.

118-58    Leider ist für sehr viele Paare heute die kirchliche Lehre schon völlig belanglos geworden. Daran ist die Kirche zu einem sehr großen Teil selber Schuld, weil gerade durch "Humanae Vitae" und dem damit verbundenen Totalverbot künstlicher Empfängnisregelung sich sehr viele Menschen von der Kirche abgewandt haben. Oder zumindest von ihrer Lehre die Sexualität betreffend. Für mich, und ich hoffe doch auch für viele andere engagierte Christen, ist das Ergebnis der vatikanischen Umfrage sehr wohl von Interesse und ich wünsche mir, dass die Antworten auch vollständig veröffentlicht werden. Hier müssen auch unsere Bischöfe ein klein wenig Mut beweisen und nicht wegen jeder Kleinigkeit in Rom nachfragen, so wie das bisher immer praktiziert worden ist. Gerade Papst Franziskus drängt ja selber auf mehr Eigeninitiative der Diözesen und Bischofkonferenzen!

118-59    Für die Zukunft in einer globalen Welt wichtig. Dialog mit anderen Religionen. Wieviele Wege führen zu Gott?

118-60    Wir möchten schon wissen, was aus dem Fragebogen wird !!!

118-61    diner die naturwissenschaftlich weitgehend akzeptiert sind müssen auch in die glaubenslehre integriert werden, sonst wird die kirche unglaubwürdig: der gkaube beginnt dort, wo die wissenschaft keine anwort mehr hat morallehre ist eine normatiove vorgabe

118-62    Die Kirceh sollte verpflichtet werden, Umfragen, Kommentare zu veröffentlichen auch Diskussionen innerhalb der Gremien will das kirchl Volk wissen, und Veränderungen sollen immer mit den Gläubigen diskutiert werden

118-63    Die meisten gläubigen machen zum Glück längst was sie für richtig halten!

118-64    Zu 11.5: Nur wenn die katholische Lehre verständlich und nachvollziehbar ist und sich darin die Liebe Gottes widerspiegelt, wird sie auch von den gräubigen Menschen Beachtung finden. Um so weiter sie von den Menschen weg ist, um so weniger wird man sich darum kümmern.

118-65    Sicher machen die Menschen das, was sie für richtig halten. Sollte sich aber die Position der Kirche in den immer wieder diskutierten Fragen ändern, wäre dies aus meiner Sicht für einige Menschen ein Grund dafür, sich auf lange Sicht wieder mit Christus, der Kirche und ihrer Verkündigung zu beschäftigen. Die Priesterinitiative hat dies eindrucksvoll aus der Praxis vieler Gemeinden in Österreich dokumentiert und aufgezeigt, wo der Schuh drückt.

118-66    Weitergabe der Ergebnisse sollen mit Komentar versehen werden.

118-67    Die Fassung der Umfrage, wie sie von meiner Diözese angeboten wird, ist unverständlich, kirchenbürokratisch, unausgegoren, verwirrend und nicht praktikabel. Die Form dieser Umfrage zeugt von der Hilflosigkeit der Kirchenhierarchie, die Meinung des Kirchenvolkes einzuholen. Oder ist das sogar Absicht, den mutigen Schritt des neuen Bischofs von Rom zu torpedieren? Dank der Laieninitiative und ihres übersichtlichen und einfacheren Fragebogens habe ich mich entschlossen, den Umfragebogen auszufüllen!!

118-68    Wenn auch nicht alles, was inm Laufe der Zeit "entstanden" ist, in Ordnung ist - sich einbetonieren verhindert Schritte in die Zukunft - Beton verhindert jede Bewegung.

118-69    wichtig ist, dass die Gläubigen sich äußern und noch wichtiger ist, dass die Bischöfe sich die Ergebnisse der Umfrage zu Herzen nehmen und umkehren!

118-70    Diese Befragung ist äußerst wichtig, sollte jedoch seitens der Kurie bzw. der Hierarchie die Antwort darauf verwässert oder gar vertuscht werden, so wird der Kirche großer Schaden zugefügt werde.

118-71    Bei einem positiven Schritt hin zu den Bedürfnissen der Gläubigen und Ungläubigen könnte die Kirche wieder eine grosse Rolle in den Bedürfnissen zu Spiritualität und Glauben erhalten. Die Kommunikation müsste auf Augenhoehe geschehen, so wie es Jesus gemacht hat.

118-72    Das Wichtigste ist vielleicht der Dialog zwischen Gläubigen und Kirche? Ein gegenseitiger Respekt und ein Ernstnehemen des anderen! - NICHT Gesetze, die entmündigen?

118-73    Ich hoffe auf ein "aggiornamente". Es ist höchste Zeit!

118-74    Der eigentliche Kern dessen, was Jesus verkündet hat, nämlich seine mystische Erfahrung mit dem Urgrund allen Seins, ist durch "religiöses Brauchtum" und moralische Zwangsjacken ohnehin nicht vermittelbar. "Der Christ der Zukunft wird ein Mystiker sein oder er wird gar nicht mehr sein" (Karl Rahner). Das Gewinnen und Teilen dieser Erfahrung mit der Einen Wirklichkeit wird (in ferner Zukunft) letztlich auch zum Zusammenwachsen der großen Religionen führen.

118-75    Die Masse folgt mehr die Mode als die Kirchliche Lehre.

118-76    Die Kirche soll sich um alle Menschen bemühen und nicht nur um die, welche die Lehre bzgl. Sexualität nicht befolgen. Was ist mit den Ausbeutern, Lügnern...?

118-77    Immer mehr Leute wenden sich von der Kirche ab. Einer der Gründe ist bestimmt in den Bereichen dieses Fragebogen zu suchen. Wenn die Kirche treue Anhänger möchte, muss sie sich entwickeln. Wir leben im Jahre 2013!

118-78    11.6 das tun sie ohnehin.

118-79    Die inhumane kirchliche Morallehre lässt die jungen Leute allein und vertreibt sie so aus der Kirche. Wir sind doch weitgehend zum Seniorenklub verkommen.

118-80    11.5 die Menschen machen ohnedies, was sie fuer richtig halten& ABER: die Umfrage ist ausschlaggebend aktivere Katholiken zu produzieren und grösseren Enthusiasmus fuer die Kirche, so dass Glauben an Gott und Unterstuetzung der katholischen Kirche wieder eines werden& apropos: meiner Meinug nach kann man an eine Organisation, wie eine Kirche, nicht glauben - man kann sie nur unterstuetzen (ja, Aenderung des Glaubensbekenntnisses wäre gut  ich spreche den betreffenden Satz nie mit)

118-81    Der Umgang mit Ergebnissen solcher Umfragen ist immer heikel. Es muss z.B. auch klar zu erkennen sein, aus welcher "Ecke" unserer Kirche kommen vor allem die Antworten. Beteiligen sich liberal denkende Mitglieder überhaupt an dieser Umfrage oder haben sie jede Hoffnung schon aufgegeben? Wen konnte man für eine Teilnahme mobilisieren?

118-82    Es erscheint mir typisch, dass die 3 Begriffe in EINEM Atemzug und noch dazu in der obigen Reihenfolge genannt werden!!! - Als ob diese die gleiche Bedeutung im Leben hätten und die Kirche sollte sich in diesen Bereichen auch unterschiedlich einbringen.

118-83    11.6 - huimanwissenschaftliche Erkenntnisse - ??? Was ist damit gemeint ?

118-84    Allen Menschen recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann. Auch die Kirche nicht.

118-85    Wäre toll, wenn die Bischöfe einmal wirklich hinhören würden - und Erfahrenes auch ungeschminkt weiter geben nach Rom... so wie es jetzt läuft wird sich die Kirche in Europa in den nächsten 10 - 15 Jahren halbieren....

118-86    die Kirche beschäftigt sich nicht mit Life Sciences weil sie sich mit der Öffnung zur Welt und deren Einbeziehung in die Kirche (siehe aggiornamento)  als Mandat des 2. Vatikanums nicht beschäftigt. Sie lebt noch immer in der Exclusion des 1. Vatikanums und verweigert die Inclusion, um ihre Macht zu erhalten

118-87    Dialog mit Rom muss gefordert werden. Fall dieser nicht / nicht ausreichend erfolgt unablässig, in fundierter = liebevoller Art und Weise weiterhin Signale setzen

118-88    ad 11.5. Die Menschen machen, was sie für richtig halten! Aber trotzdem würde ich das Ergebnis der Umfrage nicht als belanglos bezeichnen, sonst hätte ich wohl kaum mitgemacht!

118-89    Die Kirche soll endlich von ihrer Überbetonung der Sexualität Abstand nehmen und sich  den viel wichtigeren Fragen - Umweltschutz, Gerechtigkeit in der Wirtschaft, Solidarität mit Benachteiligten, Gleichberechtigung der Frauen....zuwenden.

118-90    zu 11.6.:auf jeden Fall!

118-91    Zu 11.5: Je nachdem wie die Kirche reagiert.

118-92    zu 11.5 Die Schlüsse sind nicht belanglos, auch wenn viele Menschen sich nicht an Vorgaben halten wollen. Viele andere wollen eine Leitlinie haben. Und die Kirche soll sich mit den Ergebnissen dieser Fragebogenaktion auf jeden Fall ausreichend beschäftigen!!!

118-93    Da die Lehre der Kirche zu sexualität, Familie usw. sehr seltsam ist, befürchten Menschen, dass Kirche auch in anderen lebensrelevanten Bereichen nichts Relevantes zu sagen hat. Deswegen ist es sehr begrüßenswert, dass Papst Franziskus diese Umfrage durchführt.

118-94    Zu 11.5 Natürlich tun die Menschen, was sie für richtig halten. Und zum Thema Sexualmoral hat die Kirche sicher genug gesagt, um 100 Jahre darüber schweigen zu können. Trotzdem ist es sehr wichtig, wie die vatikanische Umfrage weiterverarbeitet wird und wie die Ergebnisse publiziert werden (Vielleicht ist das vergleichbar mit der Zeichenwirkung der Tatsache, dass der Papst als "Bischof von Rom" im Gästehaus wohnt.) Die Kirche heute hat die viel wichtigere Aufgabe und auch prophetische Funktion, zu sozialpolitischen Themen intensiver Stellung zu beziehen: Friede, Gerechtigkeit, Bewahrung der Schöpfung, (statt Ausbeutung von ganzen Völkern als billige Arbeitskräfte, ...) Zu diesen Themen hat die Kirche viel zu bieten und zu sagen und lebt auch auf allen Ebenen großteils vorbildlich. Gelebte Basisdemokratie vorleben - wäre auch ein zeitgemäßes Thema - so wie mit dieser Umfrage. Danke!

118-95    Ob die vatikanische Umfrage belanglos bleibt, wird sich erst zeigen können, wenn es eine verständliche Äußerung der Synode zu diesen Fragen gibt. Wenn sie in derselben  Sprache verfasst wird, wie die Anfrage an die Bischöfe, dürfte sie wohl ein Fall für den Rundordner (Abfallkübel) werden.

118-96    zu 11.5: Das hängt davon ab, welche Schlüsse die Kirche ziehen wird...

118-97    die Mischung aus Kirche und humanwissenschaftlicher These macht´s interessant(er) und (er-)lebbar(er)!!!

118-98    Die Umfrageergebnisse sind eine kircheninterne Angelegenheit. Die Ergebnisse dieses Onlinefragebogens zu publizieren werden sich die Initiatoren nicht nehmen lassen. Er stellt eine große Verfälschung des originalen Fragenkatalogs dar und enthält bedauerlicherweise viele manipulative Fragen. Bitte unterlassen Sie es aus Redlichkeitsgründen "im Namen des vatikanischen Fragebogens" zu agieren.

118-99    Ad 11.5. Ja, die Menschen werden - Gott sei Dank - weiter machen was sie für richtig halten. Aber es wäre unglaublich wichtig, dass die Kirche die Praxis erkennt und akzeptiert und nicht ganz normale rechtschaffene Menschen - zumindest auf dem Papier - in großer Zahl quasi moralisch kriminalisiert (und sich damit jeglicher Glaubwürdigkeit in anderen Fragestellungen beraubt). In dieser Hinsicht halte ich diese Umfrage und die entsprechende Aufarbeitung für äußertst wichtig!!!

118-100    ad 11.5: Die Menschen haben aufgehört, sich an die kirchlichen Vorgaben zu halten, weil diese realitätsfremd sind - die Kirche hat ihre Glaubwürdigkeit verloren. Wenn sie hier mehr auf die Realität der Menschen eingeht, würde sie wieder ernster genommen. So gesehen sind die Schlüsse nicht belanglos!

118-101    Wissenschaft soll ein Weiterführen der Schöpfungsgeschichte sein und den Menschen dienen, wenn dieses gewährleistet ist sollen die Erkenntnisse in die kirchliche Lehre einfließen.

118-102    Ich halte diesen Meinungsbildungsprozess für eine einmalige Chance: Wenn die Antworten erkennbar wahrgenommen werden und im Fortgang der Synoden Ergebnisse zeitigen, kann das eine neue Relevanz kirchlicher Lehren zur Folge haben. Wenn nicht, wird die Ablehnung schlimmer als vordem. Die Christen sind mündig geworden. Diesen Schritt hat das Lehramt jetzt noch vor sich. Ich hoffe, der "Sensus Fidelium" kann endlich auch in dieser Materie ins ordentliche Lehramt mit einfließen, wie von LG gefordert.

118-103    Es bedarf keiner "Aufklärung" übder das Ergebnis. Eigentlich müsste es schon viele jahre lang bekannt sein. Veröffentlichungen dieser Umfrage geben nur Gelegenheit zum Hohn und Spott.  Änderungen gemäß Punkt 11.6 und andere sind gefragt. Das Ergebnis der Änderungen soll bald bekannt gemacht werden!!!!!

118-104    Die Schlüsse der Kirche sind insofern nicht belanglos, als daraus deutlich wird, dass die Kirche die Menschen verstehen will.

118-105    Ich halte mich nicht an das, was die Kirche lehrt, wenn ich glaube dass sie das Falsche lehrt, und ich sage das auch offen. Trotzdem ist es mir nicht egal, was meine Kirche lehrt, weil ich mit der Kirche fühle!

118-106    Ich hoffe sehr, dass das Ergebnis dieses Fragebogens nicht belanglos ist, sondern dass der Papst den Mut hat, gute Konsequenzen zu ziehen und sich und die offizielle Lehrmeinung wieder an Jesu Lehre und an der Bibel zu orientieren, nicht an der Angst und der Macht der Amtskirche.

118-107    wenn die Anliegen der Menschen weiterhin nicht berücksichtigt werden, wird die Kirche auf ein "Sekten-Häuflein" zusammenschrumpfen und noch weniger ernst genommen werden.

118-108    Nicht nur die Humanwissenschaften sind wichtig. Alle Disziplinen solen einbezogen werden. Unser Leben ist eben so komplex und kann nicht auf eine Ebene reduziert werden, schon gar nicht, wenn es um das verheissene Leben in Fülle geht.

118-109    Die zur kirchlichen Sexuallehre herangezogenen Bibelaussagen sind unbedingt im historisch-kulturellen Kontext zu beachten, bevor sie als zeitlos-allgemeingültige Aussagen mitunter gar quasi dogmatischem Charakter interpretiert werden.  

118-110    Die Menschen tun, was sie für richtig halten, egal, was bei der Umfrage herauskommt. Jedoch ist Freude bei den Menschen zu spüren darüber, dass endlich nachgefragt wird. Es wird als große Chance für die Kirche verstanden.

118-111    Die KIRCHE hat dem Menschen zu dienen und nicht umgekehrt.

118-112    Wenn man weiß, wie Humanae vitae zustande gekommen ist, dann müsste man diese Enzyklika sofort aus dem Kanon der Lehren herausstreichen.

118-113    Nochmals: Erstaufgabe der Kirche ist meiner Meinung nach die Verkündigung Christi, die Verbreitung der Frohen Botschaft (Evangelien), Einübung von Gebeten und Gebetshaltung, Förderung der Beziehung zwischen Mensch und Gott. - Wenn DAS gelingt, braucht man kaum einen Gedanken an zusätzliche Kirchengesetze und -gebote zu verschwenden.

118-114    natürlich soll es nicht nur um kirchliche Lehren usw. gehen, sondern um humanwissenschaftliche Erkenntnisse - die "Paulinische Lehre" ist längst inakzeptabel!!!

118-115    was versteht man unter einem humanwissenschfatlichen erkenntnis? - zu unpräzise!!

118-116    Der jahrhundertlange Distanz zwischen Theologie und den anderen Wissenschaften muss durch intensive Diskussionen überwunden werden. Der vatikanische Fragebogen hat defacto keine Auswirkunge4n auf das Leben der Menschen, aber er hat hoffentlich großem Auswirkungen auf den Umgang der Kirche mit den Menschen. Hoffnung keimt!

118-117    Ja, die Menschen machen, was sie für richtig halten. Die Schlüsse, die aus dieser Umfrage folgen und die Synode ermöglichen ihnen, sich mit ihrer Realität in der Kirche wiederfinden und beheimatet fühlen zu können. Das ist immer mehr nicht der Fall und kann sich durch eine Änderung der kirchlichen Positionen wieder zum Besseren weden.

118-118    Will die katholische Kirche in der westlichen (europäischen) Welt nicht noch mehr Mitglieder verlieren, wird sie sich wohl öffnen müssen und auch Dinge zulassen, die bisher für unmöglich gehalten worden sind, wie z.B. Geschiedene, die wieder heiraten, Abtreibung und Verhütung gestatten,... Zur Offenheit gehört auch die Gläubigen zu informieren - in Worten, die alle verstehen können.

118-119    Humanwissenschaftliche Erkenntnisse können so weit in die kirchliche Lehre einfließen, als sie nicht im Wiederspruch mit der Tradition der Kirche stehen.

118-120    Nicht nur humanwissenschaftliche sondern vor allem auch philosophische (ethische) Erkenntnisse.

118-121    Die Kirche muss neu lernen, dass Sexualität und Geschlechtlichkeit des Menschen eine zutiefst elementare Erfahrung des Menschen darstellt und ein Geschenk Gottes bedeutet. Die Kirche muss Hilfen erarbeiten zum verantwortungsvollen Umgang des Menschen mit seiner Geschlechtlichkeit vom Kleinkindalter an und Sexulaität nicht dämonisieren und verteufeln.  Gelingende Geschlechtlichkeit ist ein wesentliches Element eines geglückten Lebens für den Menschen!

118-122    Die Kirche muß sich auf Ihren Religionsgründer besinnen!!!  Außerdem ist das Glaubensbekenntnis abzuändern      z.B  ich glaube an die ( Eine , Heilige = ist wahnsinnig überheblich und beim Ansehen wie der Klerus weitgehend lebt unverständlich !!!) christlichen Kirchen ....

118-123    Zu 11.5 Die von der Kirche gezogenen Schlüsse sind von Bedeutung für eine neue Bewertung der Kirche durch die Menschen. Die Kirche hat die Chance, den Ruf der "Verstaubtheit" und des mitttelalterlichen Denkens abzulegen. Damit wird ihre Kernbotschaft aufgewertet.

118-124    die (meisten) menschen werden zwar machen, was sie für richtig halten, aber es ist interessant, wie der vatikan mit der umfrage umgehen wird, daher volle veröffentlichung!

118-125    Zu 11,5: Ja, jedoch würden Änderungen veranlassen, dass sich wieder mehr Menschen der Kirche zuwenden wollen und können(!) und dass viele gläubige Christen sich mit der Kirche wieder besser identifizieren können.

118-126    Bitte keine Geheimzirkeln. Unsere Bischöfe verstecken sich ohnehin gerne. Communio geht horizontal und vertikal nur über Kommunikation, über Offenheit und Augenhöhe. Es ist kein Problem, etwas lange zu beraten, auch öffentlich zu beraten.

118-127    Sexualität soll nicht Teil der kirchlichen Lehre sein.

118-128    Die Qualifizierung "aus welchen Gründen auch immer" auf der letzten Seite macht es unmöglich, die Frage anders als mit Nein zu beantworten. Wenn die Gründe egal sind, können wir den rationalen Dialog überhaupt einstellen. Viele Menschen machen zwar ohnehin, was sie für richtig halten. Dadurch werden aber die Umfrage und ihre Konsequenzen nicht belanglos, sondern entscheiden mit darüber, wie ernst die Kirche generell genommen wird.

118-129    Ich traue es dem jetzigen Papst zu, dass er daraus Konsequenzen zieht.

118-130    Die Probleme sollten bei der Bischofssynode behandelt werden.

118-131    Die Sexuallehre der röm.-kath. Kirche basiert zum Großteil auf Aussagen von Männern. Es sollte vor allem Frauen bei der Entwicklung von Antworten für eine praktikable Sexuallehre eingebunden werden.

118-132    zu 11.5: ob das belanglos ist, was rauskommt, hängt vom Inhalt der Schlüsse ab, die gezogen werden. Wenn sie weltfremd sind, wird das wohl stimmen, aber für die Gläubigen ist es zumindest interessant, was die Umfrage ergibt.

118-133    Sollte sich in der christlichen Glaubensgemeinschaft nichts ändern wird dies eine Religion unter vielen, Große traditionelle Werte werden dadurch verloren gehen. Ob die Allgemeinheit damit glücklicher und zufriedener wird, wird uns die Zeit zeigen.

118-134    die nicht beachtung der humanwissenschaften ist ein hauptpunkt des problems. die kirchenleitung lebt ind der STOA!!!

118-135    zu 11.5. für die Menschen ist die rK Kirche mit ihren unmenschlichen Lehren immer unbedeutender geworden und kann durch Umfragen dieser Art zwar neue Sympathie gewinnen, ob sie aber glaubwürdiger wird und damit für die Menschen wieder Bedeutung erlangt, liegt daran, was davon umgesetzt wird. Kirche kann nur versuchen neue Strecken und Weichen aufzubauen um ihren in sich geschlossenen Rundkurs aufzubrechen. Ob sie benutzt werden, hängt von der Ernsthaftigkeit der Kirche ab, ob sie den Menschen vertrauen, dass sie selbstverantwortlich ihr Leben gestalten können. Gängelei gehört der Vergangenheit an.

118-136    Es wäre sehr wichtig, dass die Christen von der Bearbeitung des Fragebogens am Laufenden gehalten wird. Das erfordert zwar sehr viel Mut von den Verantwortlichen, würde aber das Ansehen der Kirche wesentlich stärken und verbessern: z.B. "Die Kirche ist ja doch noch zu einem Umdenken im Sinne Jesu fähig!" etc.

118-137    Es ist natürlich nicht egal, ob die Kirche die Menschen unterstützt.  Jedenfalls folgen sie schon lange ihrem Gewissen. Leider wird die Kirche deshalb auch da nicht hilfreich erlebt, wo sie schon einiges anzubieten hätte und die Menschen kommen gar nicht mehr auf die Idee, sich bei der Kirche Hilfe zu holen. Das ist schade, weil es viele gute Seelsorger gibt, die wirklich gut zuhören können und viel Erfahrung haben und den Menschen - abseits aller Verbote - gut unterstützen können, gute Lösungen für ihre Probleme zu finden. Die Priester und Bischöfe, die einfach auf ihren Gesetzen beharren, können die Menschen oft in tiefstes Leid stürzen, weil sie allzu oft Unmenschliches fordern, das im Widerspruch zum Leben in Fülle ist.

118-138    Zu 11.5: Dies kann sich vielleicht wieder ändern, wenn Kirche endlich wieder selbst den Menschen zuhört und Gestalterin und Diskussionspartnerin sein möchte!

118-139    11.4 Die Zusammenfassung der Antworten soll nicht allein den Bischöfen überlassen bleiben, doch gibt es in dem Fragebogen der Laieninitiative keine Möglichkeit, zu fordern, dass auch andere Interessierte (ob in Gruppen oder einzeln) eine Stimme in der Öffentlichkeit erhalten. Dafür plädiere ich. 11.5 ist zu pauschal gefragt und insofern irrelevant, als die Ergebnisse der vatikanischen wie der von verschiedenen Institutionen aufbereiteten Fragen zur Familiensynode keine repräsentativen Befunde ergeben können.

118-140    Wenn es der Kirche um das Heil der Menschen geht, dann wird sie nicht umhin können, kulturelle Unterschiede, psychologische Grunderfahrunge, medizinische Entwicklungen - also zeitgemäße Erkenntisse - gelten zu lassen und nicht darüber hinweg erstarrte Tradition wie eine eratische Lehre weiterzutradieren.

118-141    Die Kirche ist selbst daran schuld,dass die Menschen sich wenig bis gar nicht um ihre Vorschriften kümmern, weil diese in ihrer Strenge, Unbarmherzigkeit und Weltfremdheit nicht lesbar sind.

118-142    Ich würde mich freuen, wenn als wichtigstes Prinzip wirklich die Selbstverantwortung und das eigene Gewissen jedes Paares an oberster Stelle stehen und nicht mit dem Zeigefinger und einer moralischen Keule gedroht wird.

118-143    Auch unsere Kirche und ihre Vertreter müssen endlich transparent agieren. Ohne diesen Schritt wird ihre Akzeptanz in der Bevölkerung immer mehr sinken.

118-144    Es gibt keine wahren Humanwissenschaftlichen Erkenntnisse die der kirchlichen Lehre widersprechen.. Viele vermeintlich der Kirche entgegengesetzte wissenschaftliche Erkenntnisse haben sich im Laufe der Zeit wieder als falsch herausgestellt.

118-145    zu 11.5  Ich fürchte, viele Menschen denken so, weil sie schon so oft frustriert wurden. Vile wollen halt nicht mehr ständig mit dem Kopf gegen die Wand (Hierarchie) laufen. Die Hierarchie ist einem System, welches das gleiche Problem abbildet, wie zur Zeit Jesu, wo die Pharisäer und Schriftgelehrten sich in den Augen Jesu gewaltig verirrt hatten, weil sie den Leuten schwere moralische und kultische Pflichten / Lasten auferlegten. Dazu ist Kirche wirklich nicht da. Sie soll Hilfe sein.

118-146    Es geht nicht um Regeln, nicht um Enzykliken, nicht um Wissenschaft - es geht um gelingendes Leben, um Leben in Fülle für alle Menschen in dieser Welt, um Gnade, um Liebe Gottes zu den Menschen, der Menschen zu Gott, unter den Menschen und um Selbstliebe der Menschen

118-147    Sollte sich die katholische Kirche auch mit den anderen christlichen Bekenntnissen auseinandersetzen, ihre Begründungen und Zielsetzungen in die Überlegungen einfließen lassen.

118-148    Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.

118-149    Humanwissenschaftliche Erkenntnisse sind allen Menschen in TV, Radio, Zeitungen zugänglich, es paßt nicht, daß die Kirche 2000 Jahre alte Weisheiten sonntags in der Kirche verkündet. Jugendliche an höheren Schulen meiden die sonntäglichen Predigten, bestenfalls zerpflücken sie die Predigten.  Die Kirche soll endlich aufwachen und sich reformieren!!! Sie wird dennoch gebraucht, aber wissenschaftlich fundiert und erneuert.

118-150    Zu 11.6 - diese Frage ist nicht eindeutig.  Ich habe die frage beantwortet im Sinne "soll die kirchliche Lehre humanwissenschaftlichen Erkenntnisse beruecksichtigen damit in der Lehre keine wissenschafftlichen unmoeglichkeiten einfliessen?".   Die frage kann auch anders verstanden werden: "sollen aspekte der kirchliche Lehre mit humanwissenschaftlichen erkenntnisse identifiziert warden". Z.b.: soll der Anfang der Schoepfung "es werde licht" mit dem Big Bang assoziert werden?  Diese interpretation der frage wuerde ich mit "Nein" beantworten, denn die Kirche wuerde sich dadurch nur laecherlich machen wenn die wissenschaftliche erkenntnisse sich aendern (sehe Galileo Galilei)

118-151    Es braucht eine offensive und ehrliche Information.

118-152    Die Kirche sollte mehr auf die anderen hören, auch auf die Erkenntnisse anderer Wissenschaften

118-153    Weitere wichtige Themen, die bald behandelt werden sollten: Abschaffung des verpflichtenden Zölibats für Priester, Sicherstellung der Eucharistiefeier für alle Gläubigen, Stellung der Frau in der Kirche. Zur Pfarrzusammenlegung in Wien: ich habe überall nur negative Rückmeldungen gehört und empfinde es auch in der eigenen Pfarre als sehr negativ.

118-154    die Ergebnisse sollen zusammengefasst und veröffentlicht werden, aber nicht im Detail

118-155    Zu 11.5: Die Menschen werden ihr Verhalten nicht ändern, sich aber weitgehend nicht mehr so schuldig fühlen, wenn die Kirche ihnen entgegenkommt. Eine Veröffentlichung ist ganz sicher nicht belanglos.

118-156    Die Unveränderlichkeit (bzw. Veränderbarkeit) der kirchlichen Lehre betreffend Familie und Sexualität wurde weder im Fragebogen des Vatikans noch im gegenständlichen Frageboden angesprochen. Was auch in anderen kirchlichen Rechtsbereichen gerne als "Ausfaltung" bezeichnet wird, ist tatsächlich von Menschen gemachtes Recht, spiegelt die Moralvorstellungen der Entstehungzeit wieder und muss daher ständig hinterfragt werden. 

118-157    Danke für die Vereinfachung des vatikanischen Fragebogens (Fragestellung, Multiple-Choice), da ich sonst nicht an der Umfrage hätte teilnehmen können, was mir aber ein wichtiges Anliegen ist.

118-158    11.5  wenn die Menschen merken, dass sie der Kirche ein Anliegen sind, würde auch die Sexualmoral erster genommen

118-159    Wenn die Kirche sich einmal mit dem wahren Leben befassen würde und die Bibel mit anderen Augen liest, könnte sie viel mehr menschen ansprechen

118-160    Ich finde es gut, dass man sich auch für unsere Meinung interessiert - jetzt sollten sie sich unsere Aussagen auch zu Herzen nehmen und etwas ändern.

118-161    Ich hoffe es wird sobald wie möglich etwas an dem System geändert. Ich denke darüber nach ob ich von der Kirche austrete da unser Pfarrer echt eine Frechheit ist und die Kirchengemeinschaft trotz einiger Proteste keinen anderen Pfarrer schickt.

118-162    Wissenschaft und Kirche vereint wäre super!

118-163    Die unsystematische Art der Verbreitung des Fragebogens durch die Kirche, ihre fehlende soziologische/wissenschaftliche Anbindung sowie die fehlende Klärung, wie die Ergebnisse weitergegeben werden, führen das ganze Unternehmen schon in eine problematische Richtung.

118-164    Die humanwissenschaftlichen Erkenntnisse müssen in die kirchliche Lehr einfließen, die Gnade baut auf die Natur auf. Auf eine sensible, hörende, suchende Kirche sind die Menschen durchaus bereit zu hören, gerade dadurch wird ihre moralische autorität gestärkt.

118-165    11.5: Viele Gläubige wünschen sich, dass sich die Kirche den Problemen der Menschen öffnet, viele Vorschriften werden nicht eingehalten, weil sie weltfremd sind (Kondomverwendung, Verhütung)& Integration der "irregulären" Familien ist ein wichtiger Faktor und auch die gelebte Ökomene (Mahl- und Gottesdienstgemeinschaft). Das liegt den Menschen, die glauben am Herzen, dann wäre einiges leichter. Menschen machen ohnedies, was sie für richtig halten. Das stimmt, aber gläubige Menschen möchten ihre Erfahrungen, ihr Verständnis in der Kirche miteinbringen und sich nicht von einem zölibatär lebenden Klerus Vorschriften machen lassen.

118-166    11.5.  Kann nur ein Erfolg sein wenn die Schlüsse in die Nähe der Praxis kommen und auf alle Fälle erklärt werden und nicht nur Festgelegt und gefordert werden!

118-167    Ich glaube, die Menschen interessieren sich für Kirche und Gott, wenn sie sich verstanden, angenommen und ernst genommen fühlen. Wenn sie die Menschen fragen, die Ergebnisse ernst nehmen, im Sinne des Glauben kommentieren und manche Fragen in die Verantwortung der Betroffenen legen, werden die Menschen auch die Kirche als ihre Kirche annehmen und verstärkt in ihr Leben hinein nehmen.

118-168    Das Wichtigste ist nicht Integrationin der bestehenden Lehre, sondern eine Änderung der Lehre, wenn Glaubwürdigkeit zurückgewonnen werden soll. Papst Paul VI hat sich hier einfach vergallopiert.

118-169    Auch wenn die Menschen weitesgehend machen werden was sie für vertretbar halten: Die Synode ist wichtig, um hoffentlich das Gesicht von Kirche in dieser Welt als das Gesicht von Jesus deutlich werden zu lassen: Was kann ich dir Gutes tun? Diese Frage Jesu sollte wieder viel öfter an die gestellt werden,die am Rand stehen von Gesellschaft und Kirche.Das sind in weiten Teilen alleinerziehende Väter und Mütter.

118-170    die kirche muss auf die menschen zugehen, ihnen zuhören und seelisch helfen, das ist ihre vorrangige arbet

118-171    Die offizielle Kirche ist bei uns weitgehend hinter der staatlichen Norm zurück.

118-172    Verstand und Glaube schließen einander nicht aus. Es sind beide ein Geschenk Gottes.

118-173    "Die Kirche"  gibt es schon lange nicht mehr! Das ist ein Konstrukt, welches den Menschen in heutiger Zeit kein Leitfaden mehr sein kann. Es wird höchste Zeit, dass sich die hochbezahlten Kräfte in der Kirche Ihrer Verantwortung bewußt werden und endlich mit den Laien eine wirkliche "Kirche" für Alle schaffen! Das scheint Ihnen vielleicht zu kompliziert, oder ich denke, sie können es schlicht nicht, weil Ihnen dazu Willen und Voraussetzungen fehlen. Theologie ist eben doch nicht die Krone der Wissenschaften. Es gibt auch noch ein Paar "Schlaue" außerhalb der Kirche! ....  

118-174    Die Kirche soll sich auf das Prinzip der Nächstenliebe, wie Chritus es vorgelebt hat, zurückbesinnen und so den Menschen entgegenkommen. Daraus könnte eine "Liebeskirche" entstehen.

118-175    wir Christen werden täglich ein kleineres Häuflein in Mitteleuropa,

118-176    Meine Erwartung bzw Forderung an die Kirche besteht darin, Menschen so anzusehen wie Sie sind. Stichwort: Gleichgeschlechtliche Ehe

118-177    Da bei uns in Österreich die Religionsfreiheit herrscht& ich zwar begrüße so bin ich der Meinung das andere Religionen in Grenzen gehalten werden müssen! Da in manchen Staaten und Religionen eins sind und der Glaube dadurch besser durchgesetzt werden kann!Bei uns gilt nur das staatliche Gesetz!

118-178    Danke, dass die Kirchenleitung Interesse zeigt an Denken, Leben, Erfahrung der Familien!

118-179    vor allem die schlüsse, die im gremium daraus gezogen werden, wären sehr interessant

118-180    Ein Frage bleibt immer. Werden Bischöfe und die vatikanischen Dicasterien bereit sein die Mitteilungen der Leute wertzuschätzen und als Orientierung anzunehmen?

118-181    Alle Erkenntnisse sollen einflie0en

118-182    Sexualität ist etwas Wertvolles. Aber leben darf man sie nur ein bisschen unter ganz bestimmten Voraussetzungen. Da ist das double-bind-Dilemma in der Sexuallehre der Kirche.

118-183    Transparenz beim Besprechen dieses Themenbereichs ist not-wendig

118-184    Der weise und menschliche Reformgeist wird sich seinen Weg bahnen. Davon bin ich überzeugt.

118-185    Ich finde die Katholiken haben das Recht, auf die Veröffentlichung des vatikanischen Fragebogens.

118-186    Die nicht hinterfragte Autorität des Lehramtes der Kirche geht dem Ende zu. Das Lehramt der Kirche ist eines in der Pluraltät nichtkirchlicher "Lehrämter". Das wird die Kirche akzeptieren müssen. Wenn sie nicht ihre Überlegenheit in Theorie und Praxis beweisen kann, wird sie ein Minderheitenprogramm darstellen.

118-187    Ich kann nur hoffen, dass der Vatikan aus der Umfrage die richtigen Schlüsse zieht. Wenn nicht, werden die Menschen die kirchliche Lehre in dieser Frage auch weiterhin ignorieren.

118-188    Es gibt noch soviele Themen für die die kath. Kirche Antworten geben kann& dieser Fokus auf Sexualität und Ehe ist zu stark& Themen wie zB. Solidarität& Gerechtigkeit& Sinn im Leben& etc. - wunderbare Felder und Aufgaben davon wird in der Öffentlichkeit viel zu wenig mit den krichlichen Antworten verknüpft

118-189    Bitte, bitte, es sollte bald ein III. Vatikanisches Konzil stattfinden, das endlich wieder mal frischer Wind in die Kirche gelangt. Nach dem II. war's ja nur ein Lüfterl, das ist  z u  w e n i g !

118-190    Solange die katholische Kirche keinen ernsthaften Dialog mit den Gläubigen führt, wird sie ihre Glaubwürdigkeit nicht wiedergewinnen.

118-191    1. Viele junge Menschen lachen über Zölibatär lebende Priester, die ihnen Tipps geben wollen.  2. Andererseits ist auch ein Reaktionärer Trend z.B. durch den Islam und die Freikirchen im Bereich Ehe/Familie/Sexualität zu beobachten.  3. Die vatikanische Lehre sollte sich auf die Bibel rückbesinnen. Auch Petrus hatte eine Schwiegermutter und war verheiratet.  4. Die sexuelle Not von jungen Priesteramtskandidaten ist groß.  5. In Klöstern gibt es auch heute noch Homosexualität und Lesbische Paare. Somit ist die Doppelmoral für viele Menschen unerträglich.  6. Andererseits betrachten auch Moslems und Menschen in Freikirchen, sowie orthodoxe Juden Homosexualität als schwere Sünde.  7. Humanwissenschaftliche Erkenntnisse sollten nicht wissenschaftlich manipuliert werden, so wie das der Verein LAMBDA (Anwalt Graupner) für den Nationalrat macht.  

118-192    Die Kirche soll diese Chance nützen, es ist die Einzige, ansonsten droht das schrumpfen und ein Zerreissen. Es wird eine neue christliche emeinschaft entstehen und diese will wachsen.  Die vatikanische Kirche, so wie sie jetzt ist, wird ohne starke Reformen im Sinne der Menschen, ihrer eigenen "Rebellen" und im Sinne Jesu, auch wenn der Papst noch so gut ist, zerfallen! mfg Rosemarie Hofstätter

118-193    Transparenz würde den Weg zu mehr Glaubwürdigkeit ebnen!

118-194    No Comment...

118-195    Für mich ist für eine glaubwürdige Kirche erst gegeben, wenn die Meinungen der Gläubigen veröffentlicht wird. Ebenso wichtig ist aber, dass der Prozess, des weiteren Umgangs ebenso öffentlich erfolgt und am Schluss eine begründete und nachvollziehbare Entscheidung wiederum vollständig veröffentlicht wird. Eine Begründung kann für mich nur akzeptabel sein, wenn sie aus der Bibel und den heutigen Kenntnisse der Wissenschaft begründet ist.

118-196    Jetzt ist mir von so viel Sex schlecht. Nach 40 Ehejahren frage ich mich: was habe ich verpaßt ?  Könnte nicht anstatt Sex einfach Nächstenliebe abgefragt werden ? Z.B.

118-197    zu 11.5. Ehrliche Darstellung der Resultate kann herausfordern und den Dialog befördern.

118-198    Die Aufbruchsstimmung in der Kirche könnte eine Chance der Begegnung und Veränderung sein

118-199    Starres festhalten an alte Vorstellungen und Vorschrieften treibt die Menschen von der Kirche weg!

118-200    zu 11.5 wenn die Kirchenhirachie weiter so wi gehabt weltfremd reagiert werden sich die Menschen nicht widerfinden und sich weiter von der Amtskirche entfernen, übrig bleiben die hardcore Fundamentalisten.

118-201    Die Kirche wäre schlecht beraten würde sie nicht dir richtigen Schlüsse aus der Umfrage ziehen. Es wäre ein weiterer schmerzvoller Schnitt ins eigene Fleisch und die Kirche weiter schwächen.

118-202    11.3: nicht unbedingt integrieren, aber einmal respektvoll wahrnehmen..

118-203    Man bräuchte mehr Leute wie Drewermann, Holl, Küng, die das Evangelium erstens der gegenwärtigen gesellschaftlichen Realität angemessen interpretieren und zweitens Reflexionshorizonte aufspannen, die als menschenfreundlich empfunden werden können.

118-204    zu 11.6  Es wird sowieso leider zu viel "geredet" und zu wenig "gesagt" Demut, Bescheidenheit, Hilfsbereitschaft, Ehrlichkeit sollten vorgelebt werden.

118-205    Ich erwarte mir viel Veränderung in vielen Bereichen und dass mehr die Menschen zu Wort kommen, die selbst am richtigen Leben Teil haben und Kinder haben.

118-206    Durch unseren neuen Papst sehe ich eine große Chance, dass die Kirche wieder Anschluss an die Bedürfnisse der Menschen findet.Ich hoffe auch, dass die Kirche es schafft, die Offenehit, die unser Papst mitbringt zu leben!

118-207    Das Projekt einer "Basisbefragung" ist begrüßenswert (und entspricht dem alten locus theologicus "allgemeiner Glaubenssinn"). Ein Gelingen dieses Projektes wird davon abhängen, wie fair und wahrhaftig mit den Meinungen und Ergebnissen umgegangen wird (man hat schon einmal ein Kirchenvolksbegehren wirksam "ausgesessen"). Wenn nicht absolute Transparenz gewährleistet wird und "Kontrollmechanismen" eingebaut werden (siehe Wahlfälschungen in totalitären Staaten), besteht die Gefahr, dass alles wieder leere Kilometer waren. Ich denke, man sollte sehr auf der Hut sein und vor allem den Bischöfen auf die Finger schauen. Es wäre auch zu überlegen, ob die modernen Medien nicht noch stärker als Vernetzungs- und Informationspotenzial genutzt werden sollen.

118-208    Die Umfrage dient zur Info für die Kirchenleitung, wo sie die Lehre deutlicher und mit mehr Liebe verkünden soll, und auch für uns Laien, wo wir das ebenfalls tun sollten.

118-209    Das "wirkliche Leben ist meistens anders", der Alltag ist für viele oft mit großen Mühen zu bewältigen.

118-210    Frage 11.5 enthält zwei Feststellungen, die nicht unbedingt direkt zusammenhängen, da es darauf ankommt, wie die Kirche mit den Ergebnissen der Umfrage umgeht.

118-211    Die Menschen machen - hoffentlich - das, was ihrem Gewissen entspricht. Gerade im Bereich Humanae vitae heißt das oft, dass die Lehre der Kirche ignoriert wird. Insofern wird 11.5 eher mit "ja" zu beantworten sein. Allerdings würde eine Änderung der Lehre in diesem Punkt eine Erleichterung bringen. Die Änderung des Umgangs mit wiederverheirateten Geschiedenen allerdings wird absolut nicht "belanglos" sein

118-212    zu 11.5 "belanglos" sind die Ergebnisse nur dann, wenn sie zeigen, dass am Altern festgehalten wird ohne über neues nachzudenken. Wenn deutlich wird, dass Bewegung, neu-denken und umdenken geschieht glaube ich, dass wieder mehr Menschen annehmen, was die Kirche als Richtung vorgibt, weil sie sich verstanden fühlen und miteinander auf dem Weg.

118-213    11.5 ist eine eigenartige Frage: wenn ich keine Erwartung an eine Umfrage habe, nehme ich nicht teil.

118-214    ad 11.5: die Menschen machen, was sie wollen - die Kirche kann mit ein paar richtigen Schlüssen aus der Umfrage aber wieder Teil der Lebensrealität der Menschen werden.

118-215    Es ist mir neu, dass die Kirche demokratisch gesteuert ist.  

118-216    Kirche ist so weit hinter der realen Lebenssituation zurückgeblieben, dass dem denkenden Menschen gar nichts anderes übrig bleibt, als zu tun was er selbst für richtig hält. 

118-217    11.5 Die Leute machen das, was ihnen ihre innerste Wertvorstellung erlaubt. Von der Kirche werden sie aber "kriminalisiert". Wenn die Kirche da realitätsnäher handeln würde, könnten sich viele Menschen in der Kirche wohler fühlen - in ihr Heimat finden.

118-218    Synthese -eine Mogel-Synopse von Herrn  Müller aus Regensburg?

118-219    Die Kirche hat sich nicht humanwissenschaftliche "Autorität" anzumaßen... so wie auch die Wissenschaft nicht als Glaubensdogma darzustellen hat. Suchen wir doch ehrlich nach Konsens !

118-220    Menschen wollen verschiedene Wege aufgezeigt bekommen, dann entscheiden sie sich für den richtigen

118-221    Zu 11.5: auch wenn zum Glück viele Menschen sowieso das machen was sie für richtig halten, wäre es sehr wichtig, dass sie dafür nicht noch ein "schlechtes Gewissen" gemacht bekommen, da sie nicht konform mit dem Kirchenrecht leben.

118-222    Viel Glück und Gottes Segen, allen die sich engagieren, die Kirche ein ein neues Jahrtausend zu führen1

118-223    kein Komentar

118-224    Wenn diese fragebögen von der kirche ernst genommen werden, wäre das ein wichtiger schritt, daß die kirche selbst wieder mehr ernst genommen wird

118-225    Der Graben von Rom und der Bischöfe zu den Menschen muss verkleinert werden, darum soll die Zusammenfassung veröffentlicht werden, damit wir uns angehört fühlen.  wenn die Kirche an ihrer Sexualmoral festhält, am Zöllibat wird es eine Kirchenspaltung geben, oder ev, gibt es sie auch sonst.  So wie der Zöllibat einfach von einem normalen Menschen, also Bischof eingeführt wurde, so kann er ja wieder verschwinden. Die Kirche darf ja zugeben Fehler gemacht zu haben, macht sie menschlicher. Einfach, was im Evangelium steht, dass bleibt bestehen, aber was nachher in den 2000 Jahren passierte, da soll verändert werden.Oder muss einfach.Ich lese nie in der Bibel, dass Frauen keine Pristerinnen sein können, man könnte sogar auch von all den nicht veröffentlichten Bibeltexten einige wieder hervornehmen. Ev. sind alle frauenfreundliche irgendwo in der Schublade.Auch die Übersetzungen ins Deutsche veränderte vieles.

118-226    Ich glaube, dass die Menschen wieder auf die Kirche schauen, durch die Art und Weise, wie Papst Franziskus auf sie zugeht. Vieles in der kirchlichen Lehre wird schon wichtig und richtig sein, aber vieles auch festgefahren und angestaubt. Wir brauchen Perspektiven die zum Leben motivieren, Orientierung, die lebbar ist, ich will wissen, warum etwas gut sein soll und warum anderes abzulehnen ist und mir dann eine eigene Meinung bilden. Kirche muss für mich die Liebe zum Nächsten und zur Schöpfung suchen, lehren, leben, erfahrbar werden lassen... dann will ich da auch dabei sein und das Meinige beitragen.

118-227    Die Menschen werden der kirchlichen Lehre folgen, wenn diese als positiv, lebensbejahend und befreiend erlebt wird. Viele der aktuellen gesellschaftlichen "Normverhalten" von Paare und Familien machen die Menschen unfrei und unglücklich. Hier hätte die Kirche in der konsequenten Nachfolge Christi Alternativen zu bieten - aber diese müssen auch positiv wahrgenommen werden und nicht als Zwang.

118-228    Die neuesten Erkenntnisse gerade auch im Bereich der Hirnforschung etc. sollten auch bei der Verkündigung des Glaubens berücksichtigt werden

118-229    eine veröffentlichung ist sehr wichtig.

118-230    Damit die Lehre der Kirche (wieder) akzeptiert wird, ist in erster Linie wichtig, dass die Zugehörigen bzw. 'Angestellten' dieser Firma wieder einheitlich auftreten. Keine andere Firma könnte erfolgreich sein, solange jeder tut was er will und die Geschäftsführung nicht ernst genommen bzw. deren Autorität untergraben wird.

118-231    Die 11.5 Frage hat es in sich. Ich denke, die Menschen werden dann machen was sie wollen, wenn sie sehen das die Vertreter der Kirche nicht  die konkreten Lebenssituationen bedacht haben. Ich kenne eine Menge Leute die an ihrem Glauben/Jesus festhalten aber den Kirchenvertretern nicht glauben. Und das nicht weil ihnen die Lehren der Kirche zu schwer wären sondern weil ihnen die Lehren der Kirche unglaubwürdig vorkommen. Die allgemeine Verdachtslage, viele Christen verstünden nichts und haben daher den Kirchenvertretern zu glauben, stellt keine Einladung zum mitmachen dar. Der Weg das Papstes Franziskus könnte das vieles aufbrechen so er sich durch setzen kann. Geht das daneben bekommt die Kirche in unseren Breiten noch grössere Probleme als schon hat.

118-232    Die Menschen werden machen, was sie wollen - aber die Akzeptanz der Kirche als Ratgeber hängt entscheidend davon ab, dass sie sich nicht weiterhin wie eine frigide unerfahrene Jungfrau zu den Fragen der Sexualität verhält. Derzeit kann man sie einfach nicht ernst nehmen - und das ist schade, denn die Menschen brauchen eine Stimme, die in diesen Themen zu mehr Menschlichkeit, mehr Liebe und der Verehrung des Göttlichen im Nächsten aufruft. Eine Kirche, die sich "aufgeklärt" mit Fragen der Sexualität auseinandersetzt kann ganz anders zu Themen wie Pornografie, Zwangsprostitution etc. Stellung nehmen. Und diese Stellungnahme wäre sehr sehr wichtig. Bspw. stehen in deutschen Videotheken jede Menge Pornofilme, die eigentlich gegen das Strafrecht verstoßen. Aber niemand kümmert sich darum oder traut sich, sich mit den Herstellern anzulegen - und die jungen Menschen sehen den ganzen Dreck und halten ihn für "normal". Welcher Priester, Bischof oder Kardinal hat sich das in den letzten 5 Jahren mal angesehen? Wer hat dies verurteilt? Stattdessen werden die Geschiedenen verurteilt und über die Pille geschimpft. Dass ist, wie wenn man eine Ohrfeige verurteilt und über einen Mord hinwegsieht.

118-233    Die Lehre sollte aktualisiert und die Auslegung weiterentwickelt werden und muss dies werden, verständlicher zu werden. Um jeden Preis zu integrieren, halte ich für nicht sinnvoll.

118-234    wenn sich die Kirche modernisiert, wird sie auch  wieder neue Anhänger finden bzw viele "Heimkehrer"

118-235    Es ist zu befürchten, dass, wenn nach dieser Umfrage und der entsprechenden Synode keine Reformen kommen,die Lehre der Kirche noch mehr an Akkzeptanz verliert. Außerdem habe ich gehört, dass gerade rechte erzkonservative Gruppen durch ihre gute Vernetzung an dieser Umfrage teilnehmen während die "normalen" Gläubigen kaum von der Umfrage gehört haben und daher auch nicht teilnehmen. Ich selbst habe nur per Zufall gehört, dass man an der Umfrage bereits teilnehmen kann, obwohl ich ein regelmäßiger Kirchgänger bin.

118-236    Die kirchlichen Aussagen dürfen nicht bleiben wie sie sind, sonst werden sich die Menschen nicht nur nicht daran halten, sondern die Glaubwürdigkeit der Kirche nimmt rapide ab, die Kirchenkrise wird unumkehrbar.

118-237    Es gibt noch viele Katholiken, für die es sehr wichtig ist, dass sich endlich vom Vatikan aus Öffnung für das wirklich göttliche zeigt, denn sie brauchen die Struktur der Religion und der Gemeinschaft der Katholiken! Für mich persönlich wird sich nichts ändern, denn ich werde nie mehr wieder in meinem Leben einer Religion beitreten, denn ich gehe meinen Weg in Einheit mit Gott, rede ohne Vermittler direkt mit ihm, handle in Liebe und im Licht und so bin ich mir sicher, dass es das ist was Gott von mir will! Mein Seelenauftrag, den ich ganz deutlich in mir spüre! Wir sind so individuell und einzigartig von Gott geschaffen, dass jeder seinen eigenen Weg finden muss um glücklich zu sein und ich bin der Meinung, dass wir nur aus diesem Grund von Gott geschaffen wurden:"Dass wir in reiner Liebe in der Einheit mit Gott und der Natur leben und hier auf Erden glücklich sind! Amen, so sei es und so ist es!!!

118-238    zu 11.33: Es geht nicht darum, dass die Kirche zu denen, die sich nicht an ihre Lehre halten können, barmherzig ist und sie duldet, sondern dass die Kirche ihre eigene Lehre einmal gründlich überdenkt und reformiert, und sich nicht als Kontrollinstanz über das Sexualleben der Menschen sieht.                                                                                                                                                                                                                   

118-239    Ich würde mir wünschen, dass die Gründe für gewisse Vorgänge in unserer Diözese wie die Demission des Generalvikars Lang und die  Enthebung  von Peter Ivandic  offen gelegt werden. Niemand verdient es durch Gerüchte in seinem Ansehen verletzt zu werden.

118-240    Die Frage 11.5 ist - wie viele andere auch- zu apodiktisch formuliert.  Es gibt sicher Menschen, die nicht interessiert, was Bischöfe veröffentlichen. Aber zumindest diejenigen, die den fragebogen ausgefüllt haben, interessiert schon, wie andere reagiert haben und vor allem, was die Bischöfe daraus für eine Lehre ziehen werden.

118-241    Wieso geht es eigentlich immer um die kirchliche Lehre? Soll eine althergebrachte Lehre durch eine modernere /neuzeitkompatible Lehre ersetzt werden? Nein. M.E. geht es um die Stärkung der Menschen,  SELBST für ihr Leben - in ihrem Verantwortungsbereich NACHZUDENKEN. Und darin fühle ich mich sogar jetzt schon in der Kirche gestärkt. 

118-242    .

118-243    Die Kirche hat sich in den hier beschriebenen Fragen zu wenig um die Zeichen der Zeit gekümmert, sodass wirklich wichtige Anliegen (z. B. Schutz des ungeborenen Lebens) nicht mehr Gehör finden.

118-244    Wenn die Voraussetzungen für die Wertschätzung der Familie wieder geschaffen  werden, löst sich der Großteil aller Fragen von selbst.

118-245    Es kommt meiner Meinung sehr darauf an, was bei den Umfragen herauskommt und was Papst Franziskus damit macht (ich traue ihm mittlerweile auch zu, es gegen manche Gremien durchzusetzten). Wenn er seinen bisherigen Weg fortsetzt und das Volk (kleinen Leute) ernszt nimmt und Lösungen anbietet, wo sie sich wiederfinden und ernst genommen fühlen, wird es eine goße Akzeptanz geben.

118-246    Die Lehre selbst kann nicht verändert werden. Sie ist richtig oder falsch. Ist sie falsch ist die ganze Religion falsch. Nur wenn die Lehre richtig ist ist es überhaupt erst eine Religion. Doch die Auslegung der Lehren kann falsch sein. Ist die Auslegung falsch, muss sie korrigiert werden.  Letztendlich soll nicht der Mensch entscheiden, sondern Gott. ER wird als verzeihender und liebender Gott gesehen. Daran soll sich die Kirche orientieren!

118-247    hoffentlich wird nicht wieder alles so ausgelegt, wie es den Oberhäuptern entspricht

118-248    Zu Punkt 11.5: Wenn die kirchliche Lehre nicht mehr auf schwarz oder weiß, ja oder nein fixiert ist und Verständnis für Schwierigkeiten - also Barmherzigkeit zeigt, wird sie mehr Zuspruch durch die Gläubigen erhalten.

118-249    ich hoffe nicht umsonst geantwortet zu haben

118-250    Die Menschen machen meistens, was sie für richtig halten, auch weil sie die Lehre der Kirche las inflexibel kennen. Sollte die katholische Kirche anfangen, mehr Dialog und mehr Offenheit in diesem sensiblen Bereich zu zeigen und vielleicht ein bisschen Flexibilität, dann würden sich wahrscheinlich mehr Leute dafür interessieren und damit auseinandersetzen DIALOG ist gaaaanz wichtig!

118-251    ------

118-252    Humanwissenschaftliche Erkenntnisse sollten von der Kirche anerkannt werden, diskutiert werden und in der Findung von kirchlichen Lehrsätzen mit bedacht werden. Allerdings darf nicht darauf vergessen werden, dass es sich um zwei verschiedene wissenschaftliche Gebiete handelt die sich befruchten können einander aber nichts vorschreiben sollten.

118-253    Leider hat die Amtskirche die Menschen gelehrt, dass die Vorgaben weltfremd und nur für die kleinen Gläubigen gültig sind, während die Amtsträger tun und lassen was sie wollen. Es ist ja ein Unterschied ob jemand ein Kondom benutzt bei einem freiwilligen Geschlechtsverkehr oder Priester Kinder - ungestraft und fast konsequenzlos - vergewaltigen und missbrauchen.

118-254    für Christen, die der Kirche noch nicht den Rücken gekehrt haben, ist eine vollständige Veröffentlichung eine Herzensanliegen

118-255    Teilweise stimmt es das die Menschen so und so machen was sie wollen, aber gerade deshalb sollte sich die Kirche umso mehr Gedanken machen. Die jungen Menschen fühlen sich von ihrer Lehre nicht mehr angesprochen. Sie akzeptieren sie nicht und intergrieren sie nicht in ihr Leben. Für viele Menschen sind die Ergebnisse belanglos weil sie die Kirche in diesen Fragen nicht mehr ernst nehmen.  Die Kirche hat aber wenn sie ihre Lehrer an die Zeichen der Zeit anpasst, auf Menschen zugeht, ihnen zuhört und sie ernst nimmt in ihrer Lebensweise ein großes Potenzial und eine sinnstiftende Botschaft- die jeder hören soll egal wie er seine Sexualität lebt.

118-256    Ich gehe davon aus, dass vielleicht eine kleine Erleichterung der Eheannullierung erfolgt und sonst nichts geändern wird. Die bisherigen Päpste, insbesondere ab Pius IX. ( Ausnahme Johannes XXIII), haben die kirchliche Lehre so gefesselt, dass Änderungen häretisch sind. (Alle Lehrsätze, d.h. aber auch die aller Päpste, sind vom Heiligen Geist eingegeben/begleitet und deshalb frei von Irrtümern und können nicht geändert werden.)

118-257    Die Fragen im Original sind ohnehin eine "Zumutung" Wenn es nicht in den Diözesen alternative Angebote gäbe, würde der Fragebogen maximal von einigen Priestern ausgefüllt werden ...

118-258    Die Kirche verbittet Kondome, das ist derartig dumm und gefährlich. Haben sie in Vatikan noch nicht von AIDS gehört,

118-259    Eine weitgehende Zusammenfassung und Erkenntnis aus dieser Umfrage wäre für alle Mitwirkenden und Beteiligten sehr aufschlussreich und könnte den notwendigen Reformprozess in der Kirche vielleicht noch beschleunigen.

118-260    Religion und Glaube sind keine Wissenschaft! Daher ist es auch nicht wichtig, dass humanwissenschaftliche Erkenntnisse in den Glauben einfließen. Es war einer der größten Fehler in der Kirchengeschichte aus dem Glauben die Theologie als Wissenschaft zu machen.

118-261    Eine weitgehende Zusammenfassung und Erkenntnis aus dieser Umfrage wäre für alle Mitwirkenden und Beteiligten sehr aufschlussreich und sollte den notwendig Reformprozess in der Kirche noch beschleunigen!

118-262    Wissenschaft und Vatikan??? Noch so ein Widerspruch! Die kath. kirche und der Vatikan haben Wissenschaft und Forschung 1500 Jahre lang behindert und verhindert, Wissen und erkenntnisse massiv unterdrueckt.. und jetzt auf einmal sollen wissenschaftliche Erkenntnisse diese sturen Kleriker erleuchten? Eher aendert die Sonne ihren Lauf!

118-263    Veröffentlichung erzeugt Glaubwürdigkeit! Glaubwürdigkeit hat die Kirche bitter nötig. Die Gläubigen fühlen sich z.Zeit nicht ernst genommen und nicht verstanden. Zwischen Ortskirche und kirchl. Establishment scheint ein tiefer (+unüberwindlicher?)  Graben .

118-264    zu 11.5.: Ich hoffe, dass die Umfrage eine Verbesserung der röm.-kath. Lehre im Hinblick auf die Lehren zum Thema Sexualität und Familie bringt. Die Lehre der Kirche sollte sich an die modernen Gegebenheiten und gesellschaftlichen Systeme beziehungsweise Lebensweisen des 21. Jahrhunderts anpassen. Wird das nicht geschehen, werden viele, auch gläubige Menschen, weiterhin das machen, was sie für richtig halten.

118-265    Die Kitche kann hier endlich ihre Lernfähigkeit und Nähe zu den Menschen beweisen

118-266    zu 11.5: Im Interesse wieder größerer Akzeptanz der Kirche möchte ich "weitgehend" nicht ankreuzen.

118-267    Bei einer kompletten Veröffentlichung kann man vielleicht dem Vorwurf, dass man wieder etwas unter den Tisch fallen gelassen hat, entgehen.

118-268    .....

118-269    Es ist traurig, dass unhaltbare Anforderungen an die Gläubigen eine positive Wirkung wertvoller und hilfreiche Aspekte der Lehre verhindern.

118-270    Es wäre schlimm, wenn (siehe Galilei) erst mit Jahrhunderten Verspätung wissenschaftliche Erkenntnisse akzeptiert werden.

118-271    Erlöst Christus aus der Parallelwelt, die von der Kirche seit Jahrhunderten propagiert wird, dann wird sich der christliche Glaube geerdet und von Vielen akzeptiert entwickeln können.

118-272    gewisse Punkte der kirchlichen Ethik und Moral können ja universell formuliert sein wie ein JA zum Leben und der Liebe und der Verantwortung aber die Details müssen mit der Wissenschaftsinformation kompatibel sein

118-273    Die Kirche wird wieder glaubwürdig, wenn sie die Realitäten nicht verweigert!

118-274    Die Predigten sollten ideenbringend für den Alltag der Gläubigen sein. Mehr Bittgebete an den Heiligen Geist...

118-275    zu Frage 11.5. Die Schlüsse, die gezogen werden, sind keineswegs belanglos! Allerdings, wenn sich nicht Entscheidendes im Verständnis der Kirche ändert, machen die Menschen ohnedies, was sie für richtig halten.

118-276    Insgesamt müsste die offizielle Kirche wesentlich toleranter werden, damit aufhören, den Menschen zu verurteilen. Die Bedingungen des Einzelnen sind sehr unterschiedlich,

118-277    Die Menschen machen vermutlich wirklich, was sie für richtg halten. Allerdings könnte eine Veränderung der Lehre der Kirche zu deren Akzeptanz beitragen und so viel mehr Menschen zum Glauben führen, nehme ich an.

118-278    Wenn Gnade die Natur voraussetzt, ist die Natur in all ihren vielfältigen Erscheinungsformen zu akzeptieren und anzunehmen, denn was nicht angenommen ist, kann nicht (ge)heil(t) werden.  Gott wurde Mensch = alles menschliche ist von Gott angenommen um Heil zu werden. Wie Gott diese "Wandlung" bei jedem einzelnen Menschen bewirkt ist ein "Geheimnis des Glaubens", dass für Aussenstehende zu respektieren ist! Wir sollen nur offen und dankbar dafür sein, dass es so ist!

118-279    Mit diesem Fragebogen wird ein ganz wichtiges Zeichen gesetzt& nämlich: die Kirche interessiert sich für die Bedürfnisse und Belangen der Menschen& sie nimmt keine autoritäre Haltung ein

118-280    noch ist mir BANGE, aber trotzdem hoffe ich auf den Weg von Franziskus

118-281    Wer sich für Kirche nicht interessiert, interessiert sich auch nicht für deren Sexualmoral.

118-282    ... nicht veröffentlichen, sondern die Bischöfe sollen nachdenken darüber und aufhören, die Menschen als dumm zu verkaufen und auszugrenzen und dabei schauen, dass ich selbst sehr heilig erscheine und das Dunkle all der Vertreter der Amtskirche todschweige!!!!

118-283    ad 11.5.: Das lehrt uns die Vergangenheit! Die Hoffnung besteht sehr wohl, dass die Kirche in ihrer Gesamtheit (also nicht nur einzelne Pfarrer) die Menschen und deren Probleme bzw. Wünsche, wie sie leben wollen, verstehen und achten! Dann hätte die Kirche in solchen Fragen anderes Gewicht und es würde die Frage auch anders beantwortet werden.

118-284    Die Fragen dieser Kategorie lehne ich ab zu beantworten ... hätte ich bei manchen früheren Fragen auch tun sollen!

118-285    Franziskus ist ja in der Kirche mal schon so was wie die Beatles in der Popmusik. Gut ... ein halbes Jahrhundert zu spät.- Die neckische Frage (11.6) müsste sich ja auch ihre Umkehrung ("sollten kirchliche Lehren ... in humanwissenschaftliche ... Eingang finden?") gefallen lassen. Uneingeschränkt: ja!, und zwar nur wissenschaftshistorisch  

118-286    11.5: Wir wollen es nicht hoffen, aber es wird so sein

118-287    Gerade die Wissenschaft lehrt uns die Wahrheit der kirchlichen Lehre. Zb. weiß man genau, dass Homosexualität nicht angeboren ist, sondern eine Identitätsstörung. In eingen Jahren wird das ganze Gender-Lügengebäude in sich zusammenbrechen

118-288    Von welchen "humanwissenschaftlichen Erkenntnisse" sprechen Sie? Da gibt es sehr viele - auch widersprüchliche!

118-289    Die Umfrageergebnisse sind dann nicht belanglos, wenn die Kirchenleitung daraus Schlüsse zieht und HANDELT.

118-290    11.5 trifft natürlich nicht für alle zu, in den Pfarren wird darüber diskutiert und gesprochen. Zu den humanwissenschaftlichen Erkenntnissen: Sie können höchstens ergänzend einfließen, sie dürfen die Frohbotschaft nicht überlagern.

118-291    Zu 11.5: leider JA Zu 11.6: Höchste Zeit

118-292    Man sollte der Weltoffenen Kirche wirklich vertrauen schenken , nur dann kan manueber alles im Glauben, Lieb eund Hoffnung reden auch ueberSex und Partnerschaft!

118-293    es ist nicht egal für die kritische Öffentlichkeit, was herauskommt. Und humanwissenschaftliche Erkenntnisse einfließen lassen halte ich für eine ziemliche Theoriechimäre, ich wäre gespannt!

118-294    Wie mit der Auswertung umgegangen wird und welche Schlüsse gezogen werden, ist wichtig: Wenn sich Menschen an dieser Umfrage beteiligen und dann merken, dass das, was sie schreiben nicht ernst genommen wird, werden sie enttäusch sein und das wird der Kirche eher schaden... Einzig: ich bin nicht sicher, ob das Ergebnis/Synthese plausibel sein kann, da die Fragestellungen nicht immer eindeutig sind bzw. die Auswahlkategorien nicht immer ausbalanziert

118-295    zu 11.5 ... das wird davon abhängen, wieweit die Kirche bereit ist, die Bedürfnisse der Menschen wahr- und ernst zu nehmen und diese in ev. neu zu formulierende "Lehren" einfließen zu lassen.

118-296    Ergebnisse veröffentlichen wäre ein Zeichen der Offenheit und Transparenz, bitte aber auch die Methoden und Datengrundlagen veröffentlichen, denn das Vertrauen diesbezüglich ist endendwollend  Die Welt hat sich in den letzten 2000 Jahren mehr als leicht verändert, darum ist die Inklusion von wissenschaftlichen Erkenntnissen wohl notwendig, um nicht ganz weltfremd zu werden.

118-297    Die Menschen machen, was sie für richtig halten. Dennoch ist eine glaubwürdige moralische wichtig in der Gesellschaft.

118-298    zu 11.5: Die Antwort ist davon abhängig, welche Konsequenzen die Kirche aus dem Ergebnis der Umfrage zieht. Dabei kann die Skala von ja bis nein reichen, ist aber heute nicht absehbar

118-299    Die vatikanische Umfrage und insbesondere die Schlussfolgerungen, die die Kirche daraus ziehen wird sehe ich als eine ganz große Chance für die Kirche. In den letzten Jahren wurde die katholische Sexualmoral der Kirche zumindest hierzulande kaum mehr für akzepteptabel oder gar als erstrebenswert, sondern als Eingriff in die Gewissensfreiheit empfunden. Und das obwohl am Ende von Humanae Vitae ausdrücklich das Gewissen der Partner als höchste Entscheidzungsinstanz hervorgehoben wird. Die Gläubigen brauchen hier keine detaillierten Handlungsanweisungen, sondern vielmehr Ermunterung und Unterstützung eine liebevolle und verantwortete Partnerschaft zu leben.

118-300    Zu 11.5: Ich finde die Umfrage gut nicht belanglos. Die Wirklichkeit sieht aber so aus, dass sich ganz viele Menschen schon weit von der Kirche entfernt haben und nicht mehr darauf achten, was sie vertritt. Aber es gibt eine ganz große Sehnsucht bei den Menschen nach dem Göttlichen und deshalb regen die Lehren der Kirche noch auf und werden diskutiert. Die Kirche wird an ihren eigenen hohen moralischen Ansprüchen gemessen.

118-301    Gemeinsam mit der Humanwissenschaft soll die Kirche darauf achten, dass Leben nicht zerstört wird - sicherlich eine Herausforderung

118-302    Die Gläubigen möchten wissen, was der Papst - die Kirche zum Thema Sexualität sagt. Jedoch haben die Gläubigen großteils auch gelernt sich auch gegen die Lehrmeinung zu entscheiden, weil sie nicht lebbar ist. Die Liebe zwischen Mann und Frau, eine erfüllte Sexualität kann nicht von außen geregelt werden. Auch missachtet die Kirche durch ihre Vorschriften vieles, erschwert das Leben in Familie und Gemeinde. Das Größte aber ist die Liebe.

118-303    Bequemlichkeit ist schwer zu ändern!  Welche einschlägigen humanwissenschaftlichen Erkenntnisse gibt es?

118-304    Es ist großartig und revolutionär, dass ein Papst wissen will, was seine Schäfchen denken. Die Auswertung des Fragenbogens ist allerdings extrem aufwendig, hoffentlich schaffen "wir" das. Vielen Dank für die verständliche Version! Ich bin wirklich nicht dumm und kirchlich durchaus am laufenden und aktiv beteiligt am pfarrlichen und diözesanen Leben (auch durch das Vorbild meiner Eltern war ich ein Leben lang in die Kirche eingebunden und in kirchliche Prozesse involviert), den offiziellen Bogen wäre ich allerdings nicht in der Lage gewesen auszufüllen.

118-305    Wenn die Kirche bestehen will und einen Sinn für die Menschen darstellen soll, dann darf sie sich nicht durch lächerliche, längst überholte Sexual- und Familienvorschriften blockieren und sich dadurch den Zugang zur Gesellschaft verbauen. Was die Gesellschaft dringendst benötigt, ist eine Instanz, die dem alles zerstörenden Raubkapitlismus die Stirn bietet, damit die Menschen wieder inneren Frieden finden und nicht Daueropfer von induzierten Existenzängsten sein müssen.

118-306    Humanwissenschaften sollten ABSOLUT in die Lehre Einfließen - und auch SELBSTERKENNTNISSE einzelner Menschen durch die höchste Autorität im eigenen Herzen(Heiliger Geist)... verstaubte Schriftstücke sind nicht hilfreich && verbreiten nur üblen Geruch und schrecken ab!!! Eine lebendeige kirche stärktdas Herz(Liebe) und nicht das Hirn(Vorschriften, Verurteilung)... Die Botschaft des Mindfuck des Expapstes verscheuchte viele Gläubige!!!

118-307    Meine Hoffnung an die katholische / christliche Kirche ist die, dass ihre "Oberhäupter" und Priester sowie Lehrende mit offenen Herzen und Augen und beweglichem Geist handeln und denken. Es ist nicht hilfreich, stur eine Lehre / Theorie verbreiten zu wollen und die Realität hier und jetzt zu ignorieren oder im Sinne einer theorie verbiegen zu wollen.  Glücklicherweise gibt es solche Priester und Lehrende in der Praxis.  Am starrsten (an Altem festzuhalten)erscheinen mir der Vatikan und so manche "hohe Würdenträger".

118-308    zu 11.5: Die Umfrage ist nur belanglos, wenn daraus keine oder falsche Schlüsse gezogen werden. Unabhängig davon werden die Menschen das tun, was sie aus ihrem Gewissen für richtig halten.

118-309    11.5. Wenn die Menschen merken, dass die katholische Lehre ihr Leben ernst nimmt und die Kirche daher auch bereit ist, manche notwendigen Änderungen vorzunehmen, werden die Menschen diese auch eher als Korrektiv heranziehen als dies z.Z. der Fall ist.

118-310    Neue theologische Erkenntnisse, Deutungen und Wegweisungen haben die Arbeiten des deutschen Papstes sehr wohl gebracht. Jetzt scheint aber auch die Zeit gekommen zu sein, handfeste, klare, unverschlüsselte Stellungnahmen zu diesen besprochenen Themen zu veröffentlichen, den Zeitgeist und die Lebensumstände der Gegenwart gegen sie Kontinuität der Lehre wohlüberlegt ins Kalkül zu ziehen und zu praktikablen Aussagen zu kommen.

118-311    Vor allem aber wäre Zurückhaltung gefordert. Es muss nicht zu jedem Problem, das sich im Leben stellt oder stellen kann, ein kirchliches Gesetz geben.Das Gebot der  Nächstenliebe ist immer eine Entscheidungshilfe.

118-312    Das Problem ist halt die Frage, wie repräsentativ die Umfragen sind. Wissenschaftlicher wäre es natürlich, eine Zufallsstichprobe zu ziehen und diese dann zu befragen.

118-313     11.3 nicht Menschen in die Leere der Kirche integrieren, sondern die Lehre so gestalten, dass der Weg und das Wesentliche gesehen werden. Liebe und Zuwendung als Weg und nicht die Befolgung blöder Vorschriften

118-314    die Basis hofft, dass diese Befragung auch in den zukünftigen Entscheidungen der Kirche Berücksichtigung findet, andernfalls würde sie nutzlos erscheinen

118-315    Öffnung der Kirche zum Leben hin ist eine Überlebensfrage der Kirche!

118-316    11.6 kann nicht generell, sondern muss je Einzelfall beantwortet werden

118-317    Die Bedeutsamkeit der Tatsache, dass das ERSTE MAL "das Kirchenvolk" befragt wird, soll besonders betont werden und auch in Zukunft beibehalten werden! Was DIESER PAPST macht, wird NICHT BELANGLOS für die Zukunft der Kirche sein!!!!

118-318    ad 11.5: Ja, die Menschen machen, was sie für richtig halten. Meine kleine Hoffnung: Vielleicht ändert die Kirche ihre Haltung????

118-319    Wir sind im Dritten Jahrtausend und wo ist die Kirche?

118-320    Glaube orientiert sich nicht nach modernen Gesichtspunkten, Glaube muss die Achtung des Individuums stärken!

118-321    Frage 11.5 enthält zwei Aussagen. Der ersten, dass die Umfrage belanglos sei, stimme ich nicht zu - sie ist v.a. für die (Institution) Kirche von Belang. Es muss in ihrem Interesse sein, die Antworten und Folgerungen daraus sehr ernst zu nehmen und in Philosophie und Praxis zu berücksichtigen, wenn sie in Zukunft noch (wieder?) eine zentrale Rolle im Leben der Menschen spielen will. Der zweiten Aussage würde ich nahezu vollinhaltlich zustimmen.

118-322    humanwissenschaftliche Erkenntnisse besitzen keinen absoluten Wahrheitsanspruch und dienten bisher nur der Unterdrückung der Frauen durch Männer, vor allem durchgesetzt durch Kirchenmänner

118-323    11,6 No na net - es ist unabdingbar, dass die kirchliche Lehre diese einarbeitet. Es ist die Aufgabe, den Willen Gottes unter Berücksichtigung der Erkenntnisse herauszufinden!!!

118-324    wenn die amtskirche den menschen mit vollem respekt entgegen tritt und dabei die wichtigten glaubensgrundsätze (z.B. Liebe) wirklich anwendet wird hier der richtige weg eingeschlagen

118-325    Wir leben nicht in einer Zeit, in der Geschlechtsreife und Ehefaehigkeit zusammenfallen. Bei einer Lebenserwartung von 80 Jahren und einer sinnvollen niedrigen einstelligen Kinderzahl, ist die Betonung des Zusammenhangs von Sexualitaet und Zeugung nicht hilfreich. Verantwortungsvoller Umgang mit Zeugung und Sexualitaet und Zeugungsfaehigkeit: ja. Aber Sexualitaet ist ein integrativer Bestandteil eines menschlichen Leib-Seele-Geist-Wille-Wesens - vor waehrend und nach der Familienplanung.

118-326    bin gespannt, wie verwässert und bizarr die auswertung des fragebogens vonseiten der erzdiözese sein wird. der dort verfügbare fragebogen erinnert eher an eine aneinanderreihung von doktorarbeits-fragestellungen für kirchenjuristen. all meine dort geschriebenen antworten lassen sich ja unmöglich zu tendenzen o.ä. zusammenfassen, wenn man sie mit den antworten anderer gläubiger vermischt.

118-327    Humanwissenschaftliche Erkenntnisse (Psychotherapie und Religion!) müssen in die Lehrer der Kirche einfließen, was teilweise bereits geschieht.

118-328    Je mehr Synthese zwischen Wissenschaft und Religion, desto besser. Offenheit, Toleranz, Akzeptanz von Kritik, Transparenz und direkter Kontakt mit denen, die sich die Zeit genommen habe den Fragebogen auszufüllen, sind gefragt.

118-329    fragen zu stellen ist schon schwierig, aber noch viel schwieriger ist, lösungen anzubieten ( individuelle  Situationen - Lehre gemäß AT und NT - (teils veraltete) tradittionen in  der Kirche) 

118-330    Meinungen berücksichtigen!!! Welchen Sinn haben sonst UMfragen???

118-331    ....wir leben nicht im Jahr Null, die KirchenMÄNNER hatten über 2000 Jahre zeit, die Lehre Christi zu verfälschen, zu beugen, für sich auszunutzen, Macht auszuüben, ..............

118-332    Der Fragebogen ist wichtig, allerdings sollte der Vatikan die Antworten ernst nehmen und dementsprechend agieren. Freilich machen viele Menschen das, was sie für richtig halten. Was bedeutet, dass sie vieles richtig und vieles falsch machen, weil dies in der menschlichen Natur liegt. Hier sollte die "Richtschnur" der kirchlichen Lehre ansetzen und die Lebenswirklichkeit der Menschen bedenken. Die Kirche könnte viel Positives tun, wenn sie nicht in so vielen Fragen engstirnig agieren würde!  

118-333    11.5. Teil 1: Nein, Teil 2: Ja

118-334    Transparenz und Mut zum Dialog und auch unbequeme Änderungen (für den Klerus)sind oberstes Gebot!

118-335    Welchen Sinn hat eine Umfrage, die nicht veröffentlicht und genutzt wird? Wie soll diese Umfrage ernst genommen werden, wenn sie nicht veröffentlicht wird?

118-336    Ehrlichkeit und Gewissen sind auch hier die wichtigen Kriterien

118-337      Hoffnung keimt auf !   Die neue Einfachheit des Papstes lässt hoffen.

118-338    Zu Punkt 11.6: nur wenn sie gut überprüft sind, die Kirche muss nicht bei jeder Modeströmung an verschiedenen Meinungen aufspringen zu Punkt 11.5: die Menschen machen immer, was sie selbst für richtig halten. Wenn sie das Richtige aber von der Kirche beziehen können, weil die Lehre der Kirche realitätsnah ist, werden sie es übernehmen. Die Kirche sollte die Grundlagen ihrer Meinung zu Sexualität, Ehe und Familie, bald vom Fokus "Unkeuschheit" auf den Fokus "Nächstenliebe" umstellen.

118-339    Der christliche Glaube begündet sich auf der Bibel, dies sollte nachwievor die Grundlage sein. Die Interpretation und daraus abgeleiteten Regeln und Gesetze, die Auswirkung auf das tägliche Erleben der Kirche haben, müssen zeitgemäss überdacht, mit den Gläubigen diskutiert und im Bedarfsfall dem heute gültigen Zeitgeist angepasst werden.

118-340    Das Problem ist, dass sich viele Leute, die an und für sich gläubig sind (wie ich als Geschiedene), von der Kirche alleine gelassen fühlen. Wir haben bis jetzt nach unserem Gewissen entscheiden müssen, und daher fürchte ich, dass daher 11.5 zutrifft.

118-341    Es ist positiv, dass die Kirche diese Umfrage initiert hat.

118-342    Die Frist für die Beantwortung des Fragebogens im Bistum München/Freising war mit einer Woche viel zu kurz

118-343    Es ist zu befürchten, dass eine Veröffentlichung der Ergebnisse des offiziellen Fragebogens - wenn überhaupt - wieder nur in "episkopalchinesisch" erfolgt und daher für den kirchlichen Laien völlig nutzlos ist!

118-344    NATÜRLICH MACHEN DIE MENSCHEN IN UNSEREN BREITEN WAS SIE WOLLEN, URTEILEN NACH IHREM GEWISSEN. ABER ES TUT GUT DEN SEGEN, DIE UNTERSTÜTZUNG DER KIRCHE ALS POLSTER IM RÜCKEN ZU WISSEN

118-345    Christen, die der Kirchen und ihrer Lehre schon recht distanziert gegenüberstehen, werden die Entscheidungen der Bischöfe nicht wirklich tangieren, wohl aber jenen eisenen Kern von Gläubigen (und davon gibt es noch erstaunlich viele)

118-346    Die Frage 11.5 ist schlecht formuliert. Zwar machen die Menschen, was sie für richtig hlten, aber das bedeutet nicht, dass die vatikanische Umfrage belanglos ist.

118-347    zu Frage 11.5.  Ja, die meisten Menschen machen ohnedies, was sie für richtig halten.   Aber gerade das führt zur Entfremdung von der Kirche, die es für richtig hält, sich nicht zu bewegen. Siehe oben: wie soll spirituelles gemeinsames Erleben ohne echte Kommunikation und Begegnung, die den ganzen Menschen einschließt, gelingen?   Radikal gesehen: so viele Menschen in unserer Zeit suchen und finden spirituelle Antworten und Gemeinschaften, in denen sie die wesentlichen Fragen ihrer Existenz besser beantwortet sehen.  Will die Kirche wirklich komplett an den Rand gedrängt werden durch ihre eigene Unbeweglichkeit?  Das Bedürfnis nach Spiritualität ist so groß wie selten zuvor:  Will die Kirche die Menschen wirklich so verlassen, dass sie gehen müssen?    ....  zu 11.6.  humanwissenschaften: Jein. Nicht alles, was die naturwissenschaftlich orientierte Wissenschaft heute behauptet, wird letztlich als Wahrheit gelten dürfen.   Dass der Mensch ein geistiges Wesen ist und nicht bloß Zufallsprodukt einer beliebigen Evolutionsstufe - diese Erkenntnis ist mir nicht in einer katholischen Kirche zugewachsen, sondern schon als Kind klar gewesen.  

118-348    zu 11.5: das ist kein widerspruch. nur weil menschen machen was sie für richtig halten sind kirchliche dokumente nicht belanglos.

118-349    Das Hervorragende an dieser Fragebogenaktion ist das Interesse des Vatikans einmal die Menschen selbst zu befragen.  Wollen wir doch hoffen, dass der neu gewählte Papst dies zum Anlass nimmt Verstaubtes zu reinigen bzw. längst Überholtes einer neuen Betrachtung zu zuführen. Die ersten Anzeichen seiner Tätigkeit lassen mich hier positiv denken.

118-350    Die Kirche gewinnt, wenn sie sich den Menschen zuwendet. Sie verliert, wenn sie den Menschen sagt, alles ist falsch, was ihr anders macht als wir es schon vor 1000 Jahren gesagt haben.  Außerdem muss die Kirche anerkennen, dass Frauen eine andere Position haben als noch vor 50 Jahren, oder gar vor längerer Zeit. Und nur in einer Neubewertung der Themen Ehe, Familie und Sexualität kann sie verhindern, dass die Hälfte der Menschheit sich von ihr vor den Kopf und damit abgestoßen fühlt.  

118-351    Die wichtigste Frage ist, welche "Lehren" braucht es überhaupt? Und was ist schlüssig argumentierbar und nicht "willkürlich" festgelegt?

118-352    Super wäre es, wenn es auch verheiratete Priester und weibliche Priester geben könnte.

118-353    bitte eine offene Diskussion! Nicht alles "Bisherige" ist schlecht und muss über den Haufen geworfen werden. Die kirchliche und die Nichtkirchliche Seite soll offen auf diese wichtigen Fragen herangehen, andere Meinungen akzeptieren, aber trotzdem zu den eigenen Werten stehen!

118-354    Eine Veröffentlichung der Umfrage trägt zumindest zum Schritt Richtung Transparenz und Offenheit bei.

118-355    Es sollte unbedingt der Zölibat hinterfragt und den Priestern freigestellt werden. Das wäre einer der wichtigsten Reformpunkte der Kirche

118-356    11.5 --> nicht belanglos& Menschen folgen dennoch hoffentlich ihrem Gewissen, das sie allerdings weiterentwickeln sollen/(müssen)

118-357    11.5.aber nur für der Kirche nahestehenden Gläubige, denen die Situation der Kirche nicht egal ist, sonst ist sie sehr wahrscheinlich bedeutungslos.

118-358    Wenn ich die Umfrage für belanglos hielte, würde ich mir nicht die Mühe machen, sie auszufüllen.  Ich hoffe, dass die Schlüsse, die daraus gezogen werden, zu einer menschlicheren, barmherzigeren Kirche führen. Zu einer, die Sakramente nicht zur Disziplinierung, sondern zur Stärkung sieht. Die besonders für die weniger heiligen, die weniger perfekten und die gescheiterten Menschen da ist. Und die der Realität menschlichen Lebens ins Auge sieht, liebenden Herzens auf das Leben hinsieht, und sich um die Heilung und Tröstung der Verwundeten kümmert, statt Vorschriften zur Unfallverhütung in neuer Fassung herauszugeben, deren Nichteinhaltung strengstens sanktioniert wird.

118-359    Man sollte die Katholiken nicht für dumm halten.

118-360    Frage 11.5: Die Menschen werden machen was sie für richtig halten, aber belanglos sind die Schlüsse, die gezogen werden nicht. Sie können den Zerfallsprozess beschleunigen oder umkehren. Frage. 11.6: Nachdem sich die Wissenschaft schon oft geirrt hat und noch oft irren wird, wäre ich hier sehr vorsichtig "Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse" einfließen zu lassen. Außerdem benimmt sich die Wissenschaft ähnlich wie Religionen, auch hier gibt es eine Art "Klerus", der sich über die Laien (=Nichtwissenschaftler) hinwegsetzt und auch hier gibt es "Konfessionen" - die die der einen Meinung sind und die die der anderen Meinung sind und bekämpfen sich nach allen Regeln der "wissenschaftlichen" Kunst.

118-361    Die Tatsache, dass es diese Umfrage gegeben hat, sehe ich sehr positiv. Es wäre ausgesprochen schade, wenn die Umfrageergebnisse in einer Schublade verschwinden würden. Für den Erneuerungsprozess der Kirche könnte sie einen wichtigen Beitrag leisten! Außerdem dauert es viel zu lang, den Fragebogen auszufüllen, und es wäre all jenen gegenüber, die sich die Zeit dafür dennoch genommen haben, ein Zeichen von Missachtung, die Ergebnisse einfach verschwinden zu lassen!

118-362    OFFEN REDEN und OHNE TABUS !!!! Wieder den Respekt zur einer ordentlichen Messe bzw. Gottesdienst herstellen und nicht den PARTY-CHAOS wie bei den Messen in Lateinamerika und Südeuropa.

118-363    11.2 An den Zielen soll die Kirche festhalten: Gelingende Partnerschaften, Freude an der Weitergabe des Lebens, Geborgenheit für Kinder bieten, Bereitschaft, dafür auch Opfer zu bringen. Zu ändern ist die Vermittlung dieser Ziele und der Umgang mit Menschen, die diese Ziele nicht oder nur teilweise erreichen.

118-364    11.5. JA, die Menschen machen ohnedies, was sie für richtig halten       NEIN, die Umfrage ist nicht belanglos, weil es gibt die CHANCE auf Kursänderung

118-365                       Den Zeitgeist zu Wort kommen lassen, damit sich de Menschen vwrstanden fühlen,       

118-366    Es ist schon lange Zeit Forderungen und Vorschriften auf diesem Gebiet zu reduzieren und an die Gegebenheiten aus Medizin, Ökonomie und Ökologie anzupassen! Die Kirche scheint sich wieder einmal aus Trotz gegen alle Erkenntnis und Erfordernisse zu stellen....  Anstatt humanitär zu denken.... Wie schon früher.... Auf den Scheiterhaufen mit dem der die Erde (damit Rom) aus dem Mittelpunkt rückt... Aber Sklaven sind erlaubt.... Indaner erst spät als Menschen anerkannt.... Muss das so weiter gehen? Die Geschichte wirft so etwas auf den Misthaufen...

118-367    ad 11.5 Die Schlüsse der Umfrage sind nicht belanglos, trotzdem machen die Menschen (hoffentlich), was sie für richtig halten.

118-368    Die HOFFNUNG auf Veränderung stirbt zuletzt - auch gegenüber vatikanischen Umfragen!!!

118-369    die Umfrage hat nur dann Sinn, wenn die darin festgestellten Gegebenheiten anerkannt und entsprechende Schlussfolgerungen gezogen werden, d.h. auch wenn damit die kirchliche Lehre weiterentwickelt werden muss!

118-370    Wäre schön, wenn die Kirche wieder einladender wird. Offener und Freundlicher und vor allem moderner und positiver.  Einfach unterstützender.

118-371    Die Gläubigen setzen große Hoffnungen auf den neuen Papst! Hoffentlich gibt es diesmal wirksame Reformen

118-372    durch eine Veröffentlichung der Meinung des Volkes wird sich nicht schnell etwas ändern und doch ist es GANZ wichtig, weil es ein erstes Zeichen in Richtung Transparenz und Mitbestimmung in der Kirche sein kann.  

118-373    11.5: Grundsätzlich gar nicht belanglos, wenn Bischöfe daran drehen und wenden, bis es ins (welches?) Konzept passt, dann schon. Daran erweist sich ihre "Hirtenqualität": Ob sie die Menschen verstehen wollen& ob sie verstehen wollen, warum es so ist wie es ist& ob sie daraus lernen wollen - oder weiter auf der amtlichen Linierung beharren.  Auch die "Repräsentanz Christi" ist darin ablesbar: Jesus war den Menschen näher als dem Gesetz. Denn: der Buchstabe "tötet", der Geist macht lebendig...

118-374    ad 11.5.: es hängt davon ab wie ernst und glaubhaft an Veränderungen gearbeitet wird, wie sehr auf die Situation der Mesnchen von Heute eingegangen wird, und wie mit den Ergebnissen generell umgegangen wird

118-375    bitte um umfassende Veröffentlichung der Ergebnisse der Umfrage!

118-376    Die Menschen machen, was sie für richtig halten: Der Kirche muss es gelingen, das was gut und richtig in ihren Lehren ist, auch so herauszustreuchen. Aber das wird nur durch ein liebevolles Zugehen auf den Menschen gehen, dadurch, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen und nicht seine - vermeintliche - Verfehlung. Wer ist denn die Kirche, dass sie richten darf, wo dies nicht einmal unser Herr getan hat?!

118-377    Es soll sich daraus eine Diskussion entwickeln.(Ziel)

118-378    Für uns die wir praktizierende Christen sind ist es von großem Belang, was bei der Umfrage herauskommt. Jesus Christus gab uns den Auftrag: Liebt einander, wie ich euch geliebt habe. Das heißt nicht, daß wir einander nicht berühren sollen. Unsere Hände könnan berühren, unsere Seele kann berühren und das was wir aus dem Geist heraus sprechen kann berühren.

118-379    zu 11.6 Antwort zwischen weitgehend und kaum

118-380    Wir erhoffen uns eine lebendige Kirche, die sich nicht mit den Stockkonservativen solidariliert. Warum die Kirche heute noch lebendig ist? Weil es in den letzten Jahren so viele Priester gab, die die Vorschriften von Rom NICHT befolgten. (Ministrantinnen, Kommunion für Geschiedene usw.) Das hätte ich dem damaligen Papst gerne gesteckt, habe es aber bleiben gelassen. Wenn er Kontrollorgane geschickt hätte, wäre es aus gewesen mit der Freiheit in unserem schönen Land

118-381    Die vatikanische Umfrage ist vermutlich für einen Großteil der Menschen unserer Gesellschaft tatsächlich uninteressant. Das befreit die Bischöfe aber nicht von der Verpflichtung die Ergebnisse zusammenfassend zu veröffentlichen. Ich bin gespannt, ob sie diese Chance, der Bevölkerung einmal ein anderes Bild der Bischofskonferenz zu vermitteln als üblich, wahrnehmen!!!