Kommentare betreffend 

9. Gemischtkonfessionelle Ehen und Familien

Die Kommentare sind fortlaufend nummeriert aber ansonsten nicht redigiert. Jene Kommentare, die Peter Pawlowsky als besonders lesenswert erachtete, sind gelb unterlegt.

 

105-1    Wenn beide Partner der Mischehe gläubig sind, kommt es unweigerlich zu religiösen Disputen. Das fördert den Glauben. Wenn nur ein Partner am Glauben interessiert ist, lernen beide Tolleranz. Sind beide Partner gleichgültig, gibt es keine Probleme, aber leider auch keine religiöse Erziehung..

105-2    das einmischen der kirche in das leben der menschen ist unerträglich

105-3    Die Welt ist multikulturell, die Kirche hinkt sehr nach!

105-4    Das Verbot des Kommunionempfangs war für meinen reformierten Ehemann, der seit 20 Jahren mir zuliebe den katholischen Gottesdienst besucht, ein Schlag ins Gesicht. Er will mich seitdem nicht mehr in die Kirche begleiten und da die pubertierenden Kinder auch nicht mehr wollen, gehe ich nun alleine.

105-5    zu 9.8 : sofern der Nichtkatholik zum Tisch des Herrn gehen und die Kommunion empfangen will

105-6    Mein Gott - ja! Wir können uns so bereichern!

105-7    In wirklich gläubigen gemischt-konfessionellen Ehen gehen beide Partner gehen heute  b e i d e Partner zur Kommunion, in der einen und der anderen Konfession.  Ein Unterschied in der Ehemoral wird überhaupt nicht wahrgenommen.

105-8    Es wäre höchste Zeit, dass die Christen wieder eine Einheit werden! Dafür bete ich im Glaubensbekenntnis ....die heilige christliche Kirche...

105-9    Glaube bedeutet für mich, alle Menschen so zu akzeptieren wie sie sind (homosexuelle, andere Konfessionen, etc.) und niemand zum Glauben "zwangsbeglücken" zu müssen, der katholische Glaube ist ja keine Sekte ... DAS bedeutet Nächstenliebe für mich ... zu einem solchen Glauben möchte ich GERNE angehören und diesen auch weitergeben und verbreiten. Jetzt kann ich mich für viele Ansichten "meines" katholischen Glaubens nur schämen und damit identifizieren kann ich mich schon lange nicht mehr.

105-10    Offenheit wäre eine Selbstverständlichkeit

105-11    Auch ausgetretene Katholiken sollten ohne Scham die Kommunion empfangen dürfen! "Ich bin der Laib und das Blut Christi!" -- Aber nur für Katholiken die in der Kirche sind -- sprich den Kirchenbeitrag zahlen. Das Selbe gilt für ein Begräbnis

105-12    Nachdem meine Frau gestorben war, habe ich mir eine neue Partnein gesucht. Sie ist evangelisch, geht aber jeden Sonntag mit mir zur Messe und Kommunion. Unser Pfarrer kennt uns und gibt ihr die Kommunion.

105-13    Die Spaltung in verschiedene Kirchen muss als Skandal erlebt werden. Besonders die römisch katholische Kirche sollte sich von der Vostellung verabschieden, dass Einheit bedeutet, dass Alle einer Meinung sind! Das gemeinsame Ringen macht die Einheit aus& Dissenz und Streit sind kein Grund zur Spaltung.

105-14    Offenheit von beiden Seiten ist Voraussetzung

105-15    Solange protestantische Glaubensgemeinschaften nicht als richtige Kirchen bezeichnet werden und diese Auffassung durch das Verhalten des jüngeren Klerus weitergetragen werden, solange brauchen sich Amtsträger nicht zu wundern, das konfessionelle Verschiedenheit kaum etwas zur katholischen Sozialisation beitragen. Da ist ein Kind im Sportverein besser aufgehoben.  Gar nicht im Blick scheint die zunehmende Religionsverschiedenheit von Paaren zu sein, zB. Christen - Muslime, Christen-Buddhisten u.ä.

105-16    Was können die Ehepartner dafür,dass ihre Kirchenführung das Gebot Christi "auf dass ihr eins seid" nicht befolgen?

105-17    Wieviele Götter haben diese Konfessionen? Und wo sind die eklatanten Unterschiede???? Das ist Klerus und nicht Gott und nicht Glaube

105-18    Lächerlich genug, dass Christen in zwei Lager gespalten sind

105-19    Man sollte darauf vertrauen, dass jeder Mensch seiner Überzeugung gemäß seine Rituale innerhalb der Konfession leben wird. Von Verboten ist nichts zu halten, denn wer sagt uns dass ein Moslem nicht plötzlich von Christus berührt wird und zu Kommunion gehen möchte- er soll das dann auch können!

105-20    mein ältester Sohn ist seit 30Jahren mit einer evangelischen Pfarrerin glücklich verheiratet. Beide Partner bemühen sich nach Kräften um Ökumene und haben die beiden Söhne zu aufrechten Christen erzogen.

105-21    Auch hier die gleiche Frage wie schon früher: Warum muss ich den Priester fragen, wo ich zu Kommunion gehen darf. Alle Menschen müssen heute in ihrem Leben oft schwerwiegende und weitreichende Entscheidungen treffen, warum nicht in ihrem Glauben? Warum muss der Priester meine Situation unbedingt besser verstehen als ich? Beraten ja, entscheiden nein.

105-22    Eine einladende Haltung an den konfessions -verschiedenen Partner, muss auch den Empfang der Kommunion gestatten.

105-23    Ökumene sollte in jeder weise gefördert werden - wir sind alle Christen!

105-24    Ich habe für mich persönlich entschieden, dass die Einsetzungsworte "In der Nacht, als er verraten wurde, nahm Jesus das Brot . . . " nicht nur in der Gemeinschaft mit anderen voll-gültig die Erinnerung anschalten im Sinne von  "solches tut zu meinem Gedächtnis".

105-25    Wir berufen uns auf diesselbe Botschaft - und scheitern doch am Aussehen unserer "Kleider". O Herr, hilf!

105-26    Es fehlt bei uns noch die Aufklärung!

105-27    Die Antworten differieren je nach gelebter Praxis der Paare/Familien! Von völlig gescheitert (auch aus religiösen Gründen) - bis sehr bereichernd und motivierend für den eigenen Glauben ... In den meisten Beziehungen spielt das Thema Konfession aber nur eine marginale Rolle. Spannend wird es eher bei verschiedenen Religionen

105-28    Die kirche kann viele vorschriften machen, aber die erwachsenen werden sich gemäß ihrer eigenen einsicht entscheiden. Sturheit schreckt ab, toleranz und verstehen wären vorteilhafter.

105-29    Ich weiß nicht, ob "Konfession" nur "christlich" bedeutet. Dann hätte ich keine Vorbehalte (z.B. 9.6). Wenn von "anderen Religionen" die Rede ist (z.B. Islam), erscheint mir das alles wesentlich problematischer

105-30    Ökumene soll kein Lippenbekenntnis sein, sondern gelebt werden. Alles andere ist nicht wahrhaftig.

105-31    Da ist großer Handlungsbedarf!

105-32    zu 9.3.: Es ist durchaus möglich und häufig der Fall! Wenn beide lasche Christen sind, geht auch nichts kaputt. zu 9.4.: Nein, da die Meinung insbesondere der röm.kath. Kirche niemand mehr interessiert. zu 9.6.: Ist von der örtlichen Gemeindesituation abhängig, kann aber durchaus förderlich sein.

105-33    Die Ausgrenzung des Nichtkatholischen Ehepartners durch das -offizielle- Verbot, zur Kommunion zu gehen, stellt ein immenses Ärgernis da und ist geeignet, die religiöse Erziehung der Kinder erheblich zu stören.

105-34    Ich befinde mich seit fast 30 Jahren in einer gemischtkonfessionellen Partnerschaft. Habe dadurch viel an Spiritualität gewonnen  und es gab auch eine große Akzeptanz und ein großes Entgegenkommen dafür in unserer Pfarre. Keine Ausgrenzung, im Gegenteil eine Einladung hereinzukommen! Schöne edle christliche Geste!

105-35    Ich hätte mir hier mehr Differenzierung gewünscht. Es gibt kaum Probleme mit Protestanten und anderen christlichen Glaubensgemeinschaften. Selbst bei Buddhisten, Hindus, Juden gibt es kaum Schwierigkeiten. Allerdings mit dem fundamentalistischen Islam, wo der andersgläubige Partner dazu gezwungen wird, dem eigenen Glauben abzuschwören und zum Islam überzutreten. Und ein Austreten aus dem Islam "wird mit dem Tode bestraft". - Gegenüber einer solchen "Religion" darf man auch als Christ nicht tolerant sein! Toleranz ist keine Einbahnstraße!

105-36    in den Fragen ist völlig unklar, was unter Konfession gemeint ist (nur christlich gemischt?  oder auch jüdisch, muslimisch, agnostisch, buddhistisch, ...)

105-37    Ökumenischer Gedanke funkoniert in der Basis meist recht gut und sollte nach Kräften auf "höherer" Ebene gefördert werden.

105-38    Wiederum: In welcher Welt leben die Verfasser dieses Fragebogens?!

105-39    zu 9.3 und 9.6: Das hängt von den Personen und der Situation der jeweiligen Familien ab.

105-40    Ich erlebe eine geglückte "konfessionsverbindende" Ehe in meiner eigenen Verwandtschaft.

105-41    Begründung für "keine Antwort": Ich habe keine Erfahrung auf diesem gebiet

105-42    Die Traditionen verschiedener Konfessionen sind eine ausgesprochene Bereicherung. Die Arroganz der römisch-katholischen Kirche, im Besitz der alleinigen Wahrheit zu sein, ist schmerzlich. Die Christen können nur vereint "überleben"!

105-43    gemischt konfessionelle Ehen die ich kenne sind weil beide wirklich gläubige Menschen sind eine Bereicherung für den gesamten Freudeskreis

105-44    Ökumene ist Bereicherung, weil durch die Verletzungen in der Geschichte deutlich wird, dass wir neu aufeinander zu gehen müssen. Die Rechthaberein verletzt weiter - sehen lernen, was andere zu sagen haben, an Bereicherung mitbringen, wird er Weg zur Einheit, die Vielfalt liebt! Gute Wein braucht gute Gefäße - aber die dürfen ruhig auch einmal sehr verschieden sein!

105-45    Ich wünsche mir eine Mahlgemeinschaft mit unseren orthodoxen Schwesetern und Brüdern.

105-46    Die Spaltung innerhalb christlicher Kirchen ist ein großer Schmerz und nicht im Sinne der Lehre Christi!

105-47    geschieht bereits häufig ohne "Sanctus"!

105-48    9.8: ich glaube nicht, dass es nichtkath Partner als Beeinträchtigung ansehen, weil es für sie kein Empfang des Leibes Christi ist. Wer an etwas Bestimmtes nicht glaubt, wird sich mE nicht ausgeschl. fühlen, wenn er es nicht "erhält"

105-49    "Keine Antwort": Hier gehen die Fragen unverständlicher Weise offenbar nur von verschiedenen christlichen Konfessionen aus. Existiert sonst nichts?! Muslime etc.?

105-50    Ich würde auch eine Kommunion in einer evangelischen Pfarre empfangen wollen.

105-51    Hier hat die Realität die Theorie schon lange überholt.

105-52    Es gibt nur EINEN GOTT!!!!!!!!!!!!! dieser ist für alle derselbe, nur die Religion macht einen Unterschied, das finde ich nicht richtig!

105-53    Bezüglich Eucharistie sehen ich keinen Unterschied zu den orientalischen und orthodoxen Kirchen. Auch zu den evangelischen A.B. und zu den Anglikanern ist der Auffassungsunterschied zu klein, um die Teilnahme zu verbieten.

105-54    Es gibt auch Heiraten mit nicht konfessionell gebundenen Partnern. Was ist mit diesen?

105-55    Die Kirche muss über die Zeiten, wo alle Andersgläubigen (andere christliche Konfessionen, und erst recht Moslems, Juden etc.) als Ungläubige von oben herab behandelt worden sind, endlich endgültig hinweg kommen. Gläubige anderer christlicher Konfessionen sind Partner und nicht Gegner!

105-56    Meine Mutter, Jahrgang 1894 hat eine gemischte Ehe vorbildlich gelebt, leider ist ihr 1.Mann gestorben. Ich bin aus 2.Ehe. Das religiöse leben in der 1.Ehe war viel besser...

105-57    Alle Menschen die an den einen unfassbaren Gott glauben sollten auch zum Tisch des Herren gehen können, denn das wichtigste ist es an diesen Gott zu glauben und seinen Gesetzen entsprechend zu leben. Das Alte Testament ist für viele die gemeinsame Grundlage und Jesus sagte es dürfe jenem nichts dazugegeben oder weg genommen werden.

105-58    Ich lebe seit 3 Jahren in einer gemischt konfessionellen Ehe, weil mein Mann von der kath. Kirche zu den Lutherischen übergetreten ist. Wir setzen uns über die kirchl. Vorschriften hinweg und besuchen gemeinsam den evangelischen oder den katholischen Gottesdienst und gehen beide zum Abendmahl bzw zur Kommunion.

105-59    Da die Katholiken nicht unbedingt eine Spezies sind, die städnig wachsen, wäre es sehr vernünftig daran zu gehen, die Religionen miteinander verwachsen zu lassen um in einem Miteinander stark zu sein und den Menschen hilfereich zur seite zu stehen, daß gilt vor allem für unsere evang. Christen

105-60    ----

105-61    konfessionelle Verschiedenheit bin ich von der größten  Abweichung des christl. Glaubens dem Islam ausgegangen.

105-62    Es ist bekannt, dass es Erzkonservative Kreise und Bewegungen in der Kirche gibt. Die sind teilweise sehr Medienpräsent, aber sicher nicht die Mehrheit der Gläubigen

105-63    In Zeiten der regionale Mobilität der Menschen wird es immer mehr gemischtkonfessionelle Familien geben.

105-64    alle theologischen Fragen sind für die Ökumene geklärt. Jetzt mus die r.k. Kirche ihren Machtanspruch zurück nehmen und versöhnte Verschiedenheit akzeptiern.

105-65    Einheit in der Vielfalt ist gefragt, daher niemanden ausschließen!

105-66    Die Ökumene zwischen Katholiken und Protestanten ist noch schwieriger als zwischen Katholiken und Hindus oder Buddhisten, u.a. Hier sollte es Aufklärungsarbeit von Seiten der Kirche geben, damit es in die Herzen der Gläubigen eindringen kann, dass eine Ökumene als gut und wünschenswert angesehen wird.

105-67    Offenheit! Ernstnehmen, kein Zwang, keine Pflicht, keine Bevormundung - das hielte ich für das Ziel!

105-68    wir alle sind Kinder Gottes mit verschiedenen Traditionen die müssen doch nicht nur Hinderniss sein sondern eine Bereicherfung

105-69    wie lange noch Macht demonstrieren?

105-70    gemischt konfessionelle Ehen zeigen schulisch die Auswirkung, dass manche gerne am Reliunterricht der anderen Konfession teilnehmen würden als der ihren. An unserer Schule sitzen daher oft illegal SchülerInnen, die nur 1 Stunde evangelische Religion haben, dann auch noch im katholischen RU.

105-71    Alle, die an Jesus den Christus glauben und sich auf ihn berufen, bilden den Leib Christi! Die gegenseitigen Vorbehalte der christlichen Kirchen sind ein unerträgliches Ärgernis!

105-72    Wiederum: Viele Fragen zu allegemein!!!

105-73    Das sich gegenseitig den "rechten Glauben"-Absprechen und die auf theologischen Spitzfindigkeiten basierte Missachtung des Einheitsgebotes des Herrn ist DIE historische Sünde der Amtskirchen.

105-74    Die römische Sexualmoral ist für das konkrete Leben völlig uninteressant.

105-75    Es ist äußerst schmerzhaft,wenn ein nicht-kath.Partner nicht zur Kommunion gehen darf !!!Das ist meines Erachtens nicht im Sinne Jesu,Menschen auszugrenzen.

105-76    Geglückte Beziehungen hängen von den Persönlichkeiten der jeweiligen Menschen ab, egal ob gläubig oder nicht.

105-77    Glaube ist GRUNDSAETZLICH gut. Auch wenn es ein anderer ist. Wenn die kath. Kirch sich richtig, offen und tolerant verhaltet, ist die Chance viel grösser, dass ein junger Mensch schlussendlich diesen Weg wählt.

105-78    Seit dem 2.Vat. sind meiner Meinung die Gemeinsamkeiten größer als die Unterschiede!

105-79    Ehen unter "Christen" sollten allseits geachtet werden

105-80    Ad 9.8 dass dem nichtkatholische Partner der Kommunionempfang verwehrt bleibt ist nur für ihn subjektiv eine kaum Beeinträchtigung. Es ist aber seine Entscheidung sich etwa als evangelischer Christ sich nicht voll auf das Geheimnis der Eucharistie einzulassen.

105-81    Unterschiedliche Religionen (nicht nur Konfessionen) innerhalb der Famiie fördern Gottesliebe und Gottvertrauen und stärken die Familienmitglieder spirituell (persönliche Beobachtung).

105-82    Im Vordergrund steht doch der Mensch und nicht seine religiöse Zugehörigkeit. Vertrauen wir auf die Kreativität der betroffenen Paare in der Gestaltung ihrer unterschiedlichen religiösen Zugehörigkeit.

105-83    Die Haltung der Kirche in diesen Fragen ist noch immer die der "einzig Wahren" und völlig unakzeptabl, da unchristlich.

105-84    Das Problem sind nicht Religion, Moral, Ethik etc., sondern die "Vereinsstatuten" der Kirchen!

105-85    Gewiss Probleme bei Ehen zwischen Muslimen und Katholiken. Was "die Kirche" macht, weiß ich nicht. In der Pfarre scheint es mir das Problem nicht zu geben. Ein Muslim wird kaum wissen, was die Kommunion ist. Ich nehme an, dass er auch nicht zur Messe gehen wird. Ist er gläubig, wird er die Ehepartnerin (oder umgekhert) missionieren wollen.

105-86    Unser Sohn hat leider auf eine kirchliche Hochzeit verzichtet, da sich seine Frau (= evang. Christin)nicht bereit erklärte, die Kinder katholisch zu erziehen. Sind solche "Gesetze" nicht verrückt?!

105-87    keine konkrete persönliche Erfahrung in diesem Bereich, daher Vemutungen

105-88    So ökumenisch wie möglich

105-89    9.9 Warum schreiben Sie die Antwort nicht selbst hin, wenn Sie schon so wertend fragen?

105-90    Gelebte Ökumene, kennt keine Unterschiede.

105-91    Christus hätte ohnedies kein Verständnis für die unterschiedlichen christlichen Konfessionen und deren Gegenseiten Ausschluss vom Sakrament.

105-92    Ich glaube, jüngeren (christlichen) Paaren ist dieses Thema kein Problem mehr, besonder bei evangelisch-katholischen Paaren. Für ältere Paare ist die restriktive katholische Sichtweise hier sehr belastend gewesen!  Es gibt jedoch einen großen Unterschied, ob der nicht katholische Partner ein Christ/eine Christin ist oder nicht.  

105-93    Höchste Zeit für den gemeinsamen "Tisch des Herrn!"

105-94    Gerade die gemeinsame Feier der Eucharistie sollte als Startpunkt der Ökumene gesehen und genutzt werden (siehe Jesu Bitte nach dem Johannesevangelium) und nicht als Schlusspunkt eines Prozesses, dessen Ende von noch so kleinen Hindernissen ständig hinausgezögert werden könnte.

105-95    Neben der gemischt-konfssionellen Paaren sollten auch die Paare gleicher Konfession mit starker bzw. keiner religiösen Sozialisation bedacht werden.

105-96    Als nicht Betroffener kann ich dazu keinen weiteren Kommentar abgeben.

105-97    Der Anspruch der rk. Kirche, die alleinseligmachende zu sein, ist eine Anmaßung und gegen den Willen Gottes.

105-98    Die Zeiten sind vorbei wo der Landesherr (Kirchenfürst) den Glauben vorgibt! nur weil einer Protestant ist ist er nicht grundlegend schlecht. Es geht doch um das Zusammenleben.

105-99    gemeinsam sind wir stark alle in einem Boot führen keinen Krieg

105-100    Fragen 9.8 und 9.9 leider manipulativ, da suggestiv.

105-101    Eigene Erfahrung: Meine Mutter wollte 1929 heiraten und musste von evangelisch auf katholisch konvertieren. Diese zwangsweise Konvertierung hat sie im Grunde nie wirklich verkraftet.

105-102    Manchmal ist es die Hölle! Ich bin konfessionsübergreifend verheiratet, habe meine Tochter evangelisch taufen lassen (da es keinerlei kath. Kinder-und Jugendarbeit vor Ort gab, Religionsunterricht wäre nachmittags gewesen.) Meine Tochter ist inzwischen Theologin, worüber ich der glücklichste Mensch bin. Wir würden so gerne alle drei zusammen zur Kommunion/Abendmahl gehen!!!

105-103    Ich kenne einige solche Paare und erlebe, dass die unterschiedlichen Zugänge zum Glauben bereichernd wirken. Es kann auch zu einem positiven "Wettbewerb" in zeichenhaftem Leben führen.

105-104    "Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben". Dieser legendäre Spruch ist in der Kirche Wirklichkeit geworden. Frauen, Männer und Jugendliche haben sich von den Vorschriften dser Kirche verabschiedet, leider für immer.

105-105    Konfessionelle Verschiedenheit der Partner einer Ehe kann sowohl eine Bereicherung und Chance, als auch eine gewisse Gefahr darstellen.

105-106    Wie viele andere auch ignoriere ich das Verbot der Kirche, denn die allerletzte Instanz ist mein nach bestem Wissen und Gewissen überprüftes Gewissen -das habe ich (Gott sei Dank) im katholischen REligionsunterricht gelernt.

105-107    Über die sexuellen Konflikte kann ich nicht urteilen, da das von Paar zu Paar unterschiedlich ist und natürlich auch von den aufeinander treffenden Konfessionen abhängt: Es ist ein Unterschied, ob ein Katholik mit einem Muslim oder einem Juden zusammentrifft.

105-108    Hier ist doch wohl von Paaren die Rede, die ihre Religion ernst nehmen.

105-109    Ich bin selbst in einer gemischt konfessionellen Familie aufgewachsen und habe mich sehr frei und eigenständig entwickeln können. Immer habe ich mir gewünscht, meine evangelische Mutter hätte (wenigstens bei Festen) mit mir zur Kommunion gehen können.

105-110    Plurale Gesellschaft macht vor den Kirchentüren nicht Halt. Überwinden der Angst wäre ein Ansatz für Begegnung und auch neuerlicher Selbstfindung.

105-111    Das hängt meiner Erfahrung nach damit zusammen, wie sehr man in liberaler Offenheit ehrlich und wertschätzend miteinander umzugehen vermag.

105-112    Interkultureller Dialog muss gelebt werden, nicht nur immer wieder auf geduldigem Papier stehen.

105-113    In den Ortskirchen gingen oft auch konfessionell gemischte Paare zur Kommunion. Bei den polnischen Seelsorgern und bei den neu "ausgerichteten" Neupriestern ist hier ein Wandel eingetreten.

105-114    Dass wir (Katholiken und Protestanten)- offiziell - nicht gemeinsam zum Tisch des Herren gehen dürfen, empfinde ich als Skandal sondergleichen.

105-115    Führe seid 37 Jahre eine glückliche Ehe mit einer ev. Frau. Tochter wurde nach der röm.kath. Kirche getauft und erzogen.

105-116    Für die eltern gemischtkonfessioneller Familien ist es besonders schmerzhaft, sich bei der Taufe der Kinder für eine der beiden Kirchen entscheiden zu müssen - sie möchten einfach "christilche" Kirche für ihre Kinder

105-117    es ist total überheblich, da nach der kirchlichen Lehre zu handeln

105-118    Es kann sogar ein Leben gelingen, wenn beide Elternteile protestantisch sind und das Kind katholisch getauft wird. Ich habe keinen Schaden erlitten dadurch. Es war selbstverständlich in beide Kirchen zu gehen oder auch nicht. Trotz dieses Schicksals, das mich nach Kirchenrecht zum Bastard ( ein soclehs Individuum darf nicht Papst werden) gemacht hat, bin ich noch immer katholisch.

105-119    Seit dem 2. Vatikanum hat es zwar einige Fortschritte in der Annäherung der Kirchen gegeben, aber bis zum Amtsantritt von Papst Franziskus leider noch mehr Rückschritte. Eine der größten Enttäuschungen für mich war, dass Papst Benedikt, entgegen der ausdrücklichen Intention des Konzils, das "subsistit" so auslegte, dass nur die katholische Kirche die wahre Kirche Christi sei. Die Aufforderung zum Gebet um die Einheit, während man immer neue Gründe erfindet, warum diese doch nicht möglich ist - zuletzt etwa in der Haltung von Erzbischof Gerhard Müller zur Frage der Wiederheirat Geschiedener - ist zutiefst deprimierend und demotivierend.

105-120    Die Kirche sollte ALLE geglückten Partnerschaften und Familien als hoffnungsvolles Zeichen der Liebe Gottes verstehen und als solche behandeln!

105-121    Die katholische Kirche (wie auch alle anderen Konfessionen und Religionen) sollte sich langsam darüber klar werden, dass sie nicht das allein Seligmachende ist, und es auch andere Glaubensrichtungen gibt.

105-122    Gemischtkonfessionelle Partnerschaften sind möglich aber nicht gut, da der Glaube oft darunter leidet. Geheiratet sollte nur in der katholischen Kirche werden und die Kinder müssen katholisch aufwachsen.

105-123    Ökomene sollte von der kath.Kirche EHRLICHER gelebt und gefördert werden !!!

105-124    das sexualleben der gläubigen geht die kirche nichts an

105-125    Es fehlen die offensichtlichen also deutlich und allgemein öffentlich wahrnehmbaren Schritte zu der Einheit, um die wir Gott immer wieder, bei jeder Messe bitten. Das wird und kann nicht alles mit einem Schritt gehen, aber wir können als Kirche nicht stehen bleiben& womöglich aus Angst. Jesus hatte zwar auch Angst, als es brenzlich wurde, aber er ging trotzdem den Weg nach Jerusalem. Also:  was ist das Ziel? Gemeinschaft! was soll werden? Einheit! und wie ist der Weg dazu?

105-126    Für die Ökumene ist das  sich förderlich

105-127    glücklichsein und Zusammen Passen ist Charakterlich bedingt und hat mit unterschiedliche Religion nichts zu tun.

105-128    der anspruch: allein seeligmachend ist lächerlich!

105-129    Es ist höchste Zeit, über den eigenen, selbst aufgestellten Zaun zu schauen und das religiöse Leben der anderen Kirchen als beglückend zu betrachten.

105-130    Das gemeinsame Abendmahl wird längst im Alltag praktiziert.

105-131    In allen Pfarren, die ich besuche, wird die Ökumene schon voll gelebt, insbesondere bei gemischtkonfessionellen Paaren. Leider gibt es auch andere Pfarren, was insbesondere am Land zu unnötigem Leid bei den Familien führtund die Kinder fast immer der Kirche entfremdet, weil das für sie völlig unverständlich ist.

105-132    Dieses "Phänomen" gibt es kaum in meinem Land. Wir sind auf dem Papier zu 90% katholisch.

105-133    Nachtigall, ich hör dir trapsen, ist ein bekannter Berliner Ausspruch, wenn man merkt, woher der Wind weht. Die Fragen 9.6 und 9.8 sollten durch empirische Untersuchungen geklärt werden - das wäre auch interessant, doch diese Empirie kann hier nicht erreicht werden. Die Fragen 9.7 und 9.9 gehen in eine ganz andere Richtung: "Meinen Sie dass...."

105-134    9.3 + 9.4 lassen sich nicht quantitativ beantworten

105-135    Der Graben zwischen den christlichen Konfessionen ist auf den untersten Ebenen schon viele Jahre/Jahrzehnte nicht mehr existent. Nur in den Köpfen und der Lehre der Kirchen (bes. der katholischen Kirche) ist eine sture Uneinsichtigkeit aufzufinden, die dem Bild vom Leib Christi in keinster Weise zuträglich ist! Wir werden Kirche und Glauben nur gemeinsam in der heutigen Welt wiederspiegeln können oder gar nicht, das ist meine tiefe Überzeugung. Leider sieht es im Moment eher nach "gar nicht" aus. Das ist ein höchst fatales Problem für das Zeugnis eines Christen! Überall dort, wo sich Christen unterschiedlicher Konfession oder Prägung vor einen zentralen Christus gemeinsam die Knie beugen, geschieht etwas wundervolles und viel Frucht.

105-136    Frage 9.3 "Problem" wofür? Viele Fragen im Fragebogen sind ungenau formuliert und schwammig.

105-137    der Sakramentenempfang sollte für ein gemischt konfessionelles Ehepaar (kathl,evang.) gleich sein, vor allem der Kommunionsempfang für beide ist hier wichtig, wenn sie das möchten. auch für andere gemischt-konfessionelle sollte das gelten, ansonsten trennt der Glaube die ehepartner.

105-138    Ich bin selber in einer gemischten Ehe aufgewachsen und habe erlebt, wie schmerzhaft die Haltung der katholischen Kirche dazu für beide Eltern (katholisch und evangelisch) war. Meine Eltern haben für die religiöse Erziehung eine wunderbar ökumenische Lösung gefunden!

105-139    So wie auch schon bei den vorigen Fragen: Es gibt unterschiedlichste Familiensituationen: ob die konfessionelle Verschiedenheit förderlich ist oder nicht, hängt vom Umgang der Familie damit ab.

105-140    Ich persönlich glaube nicht (mehr) an die "kath.Kirche" (auch wenn damit "allumfassend" gemeint ist), sondern fühle mich der "christl.Kirche" zugehörig, allerdings - und das ist mir wichtig - mit kath. Wurzeln (in diesen Riten ist meine Seele beheimatet). Drücke ich auch beim Glaubensbekenntnis so aus. Die Zersplitterung in die verschiedenen christl. Konfessionen empfinde ich als äußerst großes Ärgernis und Jesu Botschaft nicht würdig.

105-141    Gemischtkonfessionelle Paare diskutieren zum Teil sehr intensiv über den Glauben und können m.E. zwar zu einem kleineren Teil zu neuer Spiritualität beitragen.

105-142    Wenn wer sichtlich in schwerer Sünde lebt, ist er vor dem Empfang der hl. Kommunion ausgeschlossen. Die Vorstellung das hier wirklich Jesus zugegen ist, und er es ist, der die "Regeln" aufgestellt hat, können nicht jene die diametral dagegen handeln ihn ebenfalls empfangen, das ist Frevel in höchstem Maße. Natürlich gibt es viele weitere schwere Sünden, mit denen ein Kommunion Empfang ebenfalls verboten ist. Das sollte von der Kirche mehr klargestellt werden.

105-143    Finde es totale Bereicherung , ein ganz wichtiger Schritt auch zur Integration.

105-144    Evangelische haben ein anderes Sakramentenverständnis und unterwerfen sich nicht der katholischen Gesetzgebung bezüglich des Sakramentenempfanges.

105-145    Das Thema Heirat mit einem Moslem, einer Muslimin wurde hier nicht angesprochen, wäre jedoch auch spannend.

105-146    Ich entstamme einer gemischten Ehe, das hat meine Akzeptanz für andere Religionen befördert und auch mein Interresse für sie, ich besuche gerne Synagogen und Mo- scheen und vergleiche und finde viel ähnliches. Das ist mir eine Bereicherung. Ich habe vergeben gelernt!! Im Katholischen nur das "so und nicht anders". Wir haben dadurch ein großes Familienproblem!! Mal sehen, ob ich helfen kann.

105-147    Christus ist die Mitte des Glaubens und wir alle haben denselben Gott.

105-148    Zum Fragebogen generell: zwischen "weitgehend" und "kaum" ist schon ein sehr großer Abstand (während zwischen "kaum" und "nein" fast keiner ist). Es ist mir bewusst, dass dies Absicht ist, um je zwei Antwortmöglichkeiten zusammenzuziehen und einander gegenüberzustellen, aber es erschwert die Beantwortung und die Auswertung

105-149    Das sollte sich auch auf das Patenamt beziehen(Taufe, EK und Firmung)

105-150    Kenne persönlich kaum gemischt konfessionelle Paare.  Ich vermute, dass 1 Partner häufig der Konfession gleichgültig gegenübersteht.

105-151    es ist doch toll, wenn der nicht-katholische Partner auch in die Kirche geht und sich für andere sichtweisen interessiert, warum ihn deshalb ausgrenzen?

105-152    Jeder soll glauben dürfen was er für richtig hält.  Jeder hat ein Recht auf eine eigene Meinung. Akzeptiert das gefälligst.

105-153    Es ist nicht alles schlecht, dass nicht nach römisch katholischen Glauben passiert

105-154    9.8 ist teils obsolet, weil die Praxis zum Glück in der Regel einen Kommunionsempfang ermöglicht, gerade auch wenn der Pfarrer von der Kofession weiß.

105-155    Die offiziellen Regeln der Kirche sind hier so weit von der Realität entfernt, dass viele Gläubige sie einfach ohne schlechtes Gewissen ignorieren.

105-156    Es ist ein Unrecht, vorzuschreiben, dass die Kindr aus gemischtkonfessionellen Ehen, katholisch getauf und erzogen werden müssen. Die Taufe soll wechselseitig anerkannt sein und die jungen Menschen sollen sich nach ihrem Gewissen später  einer der Gemeinschaften näher anschließen - die Hauptfrage soll sein : wird Nachfolge gelebt, am Reich Gottes mitgearbeitet

105-157    In der Ökomene ist der Glaube an Jesus Christus das verbindende Glied. In der heutigen Zeit, in der immer mehr Menschen in Deutschland garnichts mehr mit der Kirche am Hut haben, sollte man froh sein, wenn sich christliche Partner finden, die ihren Glaubensweg gehen. Es ist nicht mehr so streng wie früher, die Unterschiede der Konfessionen werden oft garnicht erkannt, wichtig ist, dass Kinder im christlichen Glauben erzogen werden, ob katholisch oder evangelisch. Die Diskussion darüber bringt für beide Partner neue Aspekte. War Christus katholisch oder evangelisch?

105-158    Gemischt konfessionelle Paare gehen meistens sehr bewusst in diese Ehe und sollten ihr religiöses Leben gemeinsam führen dürfen. Es kann und wird ein Vorteil für sie und auch für ihre Kinder sein.

105-159    Ich bin in einer gemischtkonfessionellen Ehe. Gott sie Dank kann mein Partner bei uns die Kommunion empfangen und die künstliche Beeinträchtigung ist daher nicht groß spürbar.

105-160    das ist schwierig, da beim gang zum tisch des herrn schon der glaube an gottes gegenwart vorhanden sein soll

105-161    Ob die "Kirche" etwas gestattet oder nicht, hat weitgehend keine Bedeutung mehr.Eigenes Denken und Beurteilen steht im Vordergrund.

105-162    konfessionelle Verschiedenheit in der Familie ist eine Herausforderung und beeinflusst bei positiver Bewältigung die Toleranz und Akzeptanz gegenüber von Menschen.

105-163    WAS MENSCHLICHES IST CRISTUS FERN ? 

105-164    Jede Akzeptanz und jeder Respekt gegenüber anderen ist eine Bereicherung der Gesellschaft und des Einzelnen.

105-165    solange sich in Deutschland die katholische Kirche und die evangelische nicht einigen geht nichts weiter. Hilfreich ist die oft liebevolle Behandlung durch Priester und Pfarrer an der Basis.

105-166    Wenn damit unsere Religiösen Traditionen nicht beeinträchtigt werden!

105-167    siehe offenbarung des johannes

105-168    Auch für gemischtkonfessionelle Paare sollte die Kommunion für beide Partner jeweils möglich sein, sie ist sogar heils-notwendig, wo ihnen so viele Schwierigkeiten von außen auferlegt werden. Aber Gott hat sie zusammengeführt! Die Liebe Gottes ist das Vorbild für das Handeln der Kirche(n), das die Einheit fördern und stärken soll und nicht die Trennung.

105-169    Was hätte wohl Jesus zu diesen Fragen gesagt, der uns jeder Hinsicht Toleranz gelehrt hat?

105-170    Ich bin bei der Beantwortung dieser Fragen davon ausgegangen, das verschiedene christliche Konfessionen gemeint sind.

105-171    Fürchtet sich die Kirche vor der Sinnhaftigkeit auch anderer Religionen? ist die christliche Religion (noch enger: die kath. Religion) immer noch die einzig richtige nach Ansicht der Kirche????

105-172    Die Praxis ist viel weiter als die Norm des CIC.

105-173    Verständnis der Eucharistie: Dir geschehe nach deinem Glauben. Der ist sowieso bei jedem Menschen anders, das kann und soll der dickste CIC nicht verhindern.

105-174    Die konfessionellen Streitereien sind lächerlich und unchristlich und erschweren den spirituellen Erfahrungswillen.

105-175    Die Konfession sind "Spielarten" der einen Wahreheit, nämlich Christus, zu folgen. Der Wahrheitsanspruch in der Auslegung wiederspricht dem einfachsten (philosophischen) Basiswissen. Zu denken gibt: Das Gegenteil einer tiefen Wahrheit kann eine andere tiefe Wahrheit sein. Diese Prämisse hülfe auch sehr im Dialog der Religionen.

105-176    Es gibt nicht Schöneres, wenn gemischte Paare gemeinsam an Gottesdiensten beider konfessionen teilnehmen und auch zum Tisch jesu gehen. Es wäre doch fatal in der Familie, wenn Auffassungsunterschiede vom gemeinsamen Mahl trennen würden... Jesus ist Miteinander mehr wert als Zerstreuen

105-177    Die sture Haltung der Amtskirche vertreibt viele gemischtkonfessionelle Ehepaare   u n d    ihre Kinder aus der Kirche

105-178    Gott sei Dank gibt es Pfarren, die das heute schon leben

105-179    Inklusion heißt das Zauberwort der "exklusiven" Gesellschaft. Warum hat dies die Kirche noch nicht verstanden?

105-180    In Zeiten der Globalisierung kann dies immer mehr zu einem Thema werden.

105-181    Das Verbot des Kommunionempfangs für den nichtkatholischen Partner bleibt weitgehend unbeachtet.

105-182    Mit gemischtkonfessionellen Ehe habe ich wenig Erfahrung

105-183    Wir leben in einer gemischtökumenischen Ehe& die Mädchen haben wir evangelisch getauft& den Jungen katholisch& ich empfange alle Sakramente der kath Kirche& und habe das reinste Gewissen&  Das ist alles der reinste Unfug, was da an Regeln der kath. Kirche aufgestellt wird& die reinste Dikriminierung& ganz am Anfang schon die Ehegesetze mit der Verpflichtung der kath. Erziehung der Kinder

105-184    Es gibt nur einen Gott. Aber es gibt für mich verschiedene Wege, um zu Gott zu kommen. Ich empfinde es als Belastung und traurig, wenn Menschen von anderen Konfessionen vom Kommunionempfang ausgeschlossen werden.

105-185    Hier ist kein Raum für Partnerschaft mit muslimischen oder andersgläubigen Partnern.

105-186    mehr Dialogbereitschaft könnte mehr Weite in die Glaubensgemeinschaft bringen.

105-187    Auch hier gilt für mich wieder, dass die katholische Kirche aus Angst handelt. Wo ist das Problem, die Einheit in der Vielfalt zu leben? Im Gegenteil, Ratzinger hat sich auch noch um die sektiererischen ultrakonservativen Piusbrüder bemüht, die mit ihrem wahnhaften Verständnis von der Liturgie weit vom Christentum entfernt haben. 

105-188    Gemischt-konfessionelle Paare sind eine Bereicherung für die Ökumene. Die Ökumene sollte aber nicht missverstanden werden auf dem Weg zur freimaurerischen Einheitsreligion (WELTETHOS, Baumeister aller Welten)

105-189    Die christilichen Kirchen sollten voneinander lernen.

105-190    Umarmen - statt Wegstoßen ist im Sinne Jesu!  mfg Rosemarie Hofstätter

105-191    Auch in diesem Bereich "verschläft" die Kirche Chancen und Möglichkeiten,die die Verschiedenheit bietet.

105-192    Wäre im Sinne der Ökumene sehr zu befürworten! Vor Gott sind wir doch alle gleich...

105-193    Kenne Familien in der die Kinder von der konfessionellen Verschiedenheit profitieren und umgekehrt.

105-194    Es ist natürlich verschieden welcher Konfession der Partner angehört, hier müßte man klären in guten Gesprächen, wie wichtig dem anderen Ehepartner der Empfang der Eucharistie ist. Letztendlich kann das nur die Person selbst wissen.

105-195    Es sollten den gemischtkonfessionellen Paaren gestattet sein, die Relionszugehörigkeit der Kinder zu bestimmen. Wenn die Eltern dann entschieden haben, können und sollten sie sich dann auch um die jeweilige Erziehung kümmern. Dazu könnte es förderlich sein, wenn eine volle Teilnahme der Familie an den Gottesdiensten  beider Konfessionen teilnehmen.               

105-196    9.4 ist lächerlich (hoffentlich). Ein Bißchen viel Sex am Fragebogen.  So können die zölibatär Lebenden am Sex der anderen teilhaben, nicht nur am eigenen.

105-197    wir sollen weitgehend von Rechthaberei und Besserwisserei abstand nehmen!

105-198    Zu diesen Fragen ist zu sagen, dass es ganz und gar vom Reifestand einer Person abhängt inwieweit gemischtkonfessionelle Beziehungen für eine Familie bzw. deren Kinder förderlich ist oder nicht. Toleranz wird da eine große Rolle spielen und es sind mir einige solcher Familien bekannt, in denen die Kinder sehr profitieren, weil ihre Eltern sehr aufgeschlossen sind und keinem Fundamentalismus das Wort reden.

105-199    9.3 / 9.4 / 9.6 : kommt auf die handelnden personen und ihren "aktionsradius" an

105-200    Hier sollte sich etwas bewegen.

105-201    Du sollts deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Das bedeutet aber nicht, das ich meinen Glauben opfern soll.  Denn das christliche Gebot "Du sollst an einen Gott glauben" ist eigentlich die Basis für die Nächstenliebe. 

105-202    Die Kirche sollte nicht davon ausgehen, dass sich jeder Katholik genau an die Lehre der Kirche hält, daher sind Frage 9.3/9.4 so nicht zu beantworten.

105-203    Die Ver- und Gebote interessieren die wenigsten gemischtkonfessionellen Paare/Familien. Sie lassen sich von der Kirche nicht mehr gängeln.

105-204    Meiner Meinung nach ist Gott so groß, dass er sich in unterschiedlichen Arten zeigt, trotzdem ist es der immer selbe Gott, so gesehen, erübrigt sich die Frage!

105-205    Hier wird schlecht differenziert zwischen gemischt konfessionell und katholisch/nicht-katholisch, was z.b. auch islamisch bedeutet kann. Im Bereich der christlichen Ökumene sollte es keine trennenden Hindernisse mehr geben. Interkulturalität (undMigration) sind die schwierigeren Herausforderungen für Dialog und Partnerschaft.

105-206    Wenn die Frau in den Damenklub geht, wird nicht der Mann darauf bestehen, dass er auch hingeht. Warum sollte das bei der unterschiedlichen Religion jeder alles mitmachen können, auch das, was er nicht versteht?

105-207    .. daß wir eins werden in christus ..

105-208    zu 9.8. wäre noch zu fragen: Wird das Verbot des Kommunionempfangs ignoriert?

105-209    Das sind für mich SELBSTVERSTÄNDLICHKEITEN. Was ist besser: jemand, der an nichts glaubt als an sich selbst oder jemand, der an einen Gott/eine höhere Macht glaubt und versucht ethisch zu leben?

105-210    die gegenseitigen Lehrverurteilungen sind (je nach Konfession weitgehend)aufgehoben - warum dann noch immer diese Trennung bei Angehörigen christlicher Kirchen?

105-211    Mt  25, 35   -   sagt doch alles, oder?

105-212    Es ist ein großer Unterschied, ob es sich um Stadt oder Land handelt. In einer Stadt kann sich jeder eine Gemeinde aussuchen. Je nach Begabung und der Arbeit der einzelnen Pfarrer überlegen sich in der Stadt Familien, wo sie sich und ihre Kinder sozialisieren und christianisieren lassen. Auf dem Land wird da völlig anders überlegt.

105-213    9.6. schlechte Formulierung, denn es kommt darauf an...

105-214    Zur Kommunion gehen die Leute doch wohl sowieso nur, wenn sie darin ein Zeichen des Heiles sehen, wenn sie mit dem Herrn an einem Tisch sitzen wollen. Vor was hat die Kirche Angst. Jesus hätte das Brot mit allen geteilt, auch mit Sündern - ein andersgläubiger ist auf Grund seiner Andersgläubigkeit aber bei weitem noch kein Sünder. Diese Partner stellt die Kirche ganz klar ins Abseits. Meine neue Partnerin (serbisch orthodox) und ich, mit der ich nach meiner Scheidung nun schon seit 5 Jahren zusammenlebe wünschen sich sehr, dass die Kirche da offener wird. Auch würde ich sie gerne heiraten, was mir ein innerer Zwiespalt (Vor der offiziellen Kirche bin ich ja eigentlich noch verheiratet - nicht vor Gott, der weiß wie sehr wir uns lieben und der weiß auch, dass es richtig ist) aber nicht zulässt. Indirekt macht die offizielle Kirche meine Partnerin unglücklich, weil ich sie nicht mit gutem Gewissen heiraten kann. Und mich treibt sie in einen Zweispalt wo ich im Kopf weiß, dass das Gott nicht gewollt hätte.

105-215    dogmatische Aussagen helfen mir nicht

105-216    no comment

105-217    Außer der Zulassung zur Eucharistie vermisse ich das Angebot des Bußsakramentes für ALLE Menschen, auch und gerade jene, die nicht in Lebensformen leben, die dem Kirchenrecht entsprechen.

105-218    Die Unterschiede in den verschiedenen christlichen Kirchen werden von der Bevölkerung nicht wirklich wahrgenommen, aber von "oben" als übertrieben hochgespielt gesehen.

105-219    kein Komentar

105-220    Als engagierte katholikin, 30 jahre in einer mischehe lebend, haben wir uns gegenseitig sehr bereichert. Es liegt an der jeweiligen einstellung der partner und der sie begleitenden priester

105-221    Christus hat uns den Weg vorgegeben. Egal welcher Konfession wir angehören wird Jesus uns den Weg leiten. Und keine von Meschen verfasste Konfession sollte uns an dem gemeinsamen Weg behindern.

105-222    Es kommt für mich darauf an,  ob man glaubt. Ich kann es mir nicht vorstellen, dass ein Teil nicht glaubt und der andere schon, aber ob der andere an Allah glaubt und einer an Gott, das ist für mich ein kleineres Problem.  Denn irgendwie sind sie sich ähnlich. Man vertraut sich jemandem an.D.h.nicht, dass es einfach ist, überhaupt nicht, es gibt viel zu reden, ev. erfahren die Kinder viel von beiden. Obwohl meistens die Mutter die Religion weitergibt.

105-223    Es sollte uns zuerst um den christlichen Glauben und erst dann um die Konfession gehen.

105-224    Für mich ist es nicht wichtig, zu welcher Konfession ein Christ gehört - die Gemeinschaft in der ich aufgenommen wurde bestimmt meine Sichtweise des Christentums, bei mir ist es die Pfarre vor Ort. Dort, wo ich Menschen finde, die mit mir an einer lebens- und liebenswerten Welt bauen wollen, dort wo Menschen einander mit Respekt und Wohlwollen begegnen, dort wo ich die Möglichkeit habe mich und meine Talente einzubringen, dort wo ich spüre, Gott geht mit, fordert und fördert mich - dort bin ich zu Hause - ob evangelisch oder katholisch ist mir dann egal.

105-225    Geglückte gemischtkonfessionelle Partnerschaften und Familien sollen Vorbild für die Ökumene der Gesamtkirche sein!

105-226    Auch hier gilt die Freiheit des Christen.

105-227    Gemischtkonfessionelle Partnerschaften und Familien bieten  die Möglichkeit für eine besonder bewusste Auseinandersetzung mit dem eigenen Glauben durch den Austausch mit dem anderen Glauben. Häufig wird der Glauben sehr intensiv in dieser Konstellation gelebt.

105-228    Gott ist für alle da. Ob man zu Jahve, Allah oder Gott betet sollt doch in unseren Tagen keinen Untershied bedeuten. Der Glaube an das höhere Wesen, dass steuert und beshützt liegt allen großen Religionen zugrunde. Die katholische Kirche hat viel Schuld auf sch geladen durch Glaubenskriege, Inquisition etc.  Ich sehe Gott als einen gütigen, barmherzigen Gott, der tolerant ist und nicht engstirnig.

105-229    Die "Einheit der Christen" wäre ein Segen für diese Welt!

105-230    ich kenne gemischtkonfessionelle paare, denen die glaubenserziehung gut gelingt.

105-231    Vor Ort empfinde ich die Trennung als nicht so schmerzlich, da es auch offenere Begegnungen und Wege in der Ökumene gibt.

105-232    Kommunionverbot wird bei unserer Gemeinde ohnehin nicht durchgeführt.... Der Pfarrer kennt die Kirchbesucher nicht persönlich und weiß ohnehin nicht um die Hintergründe. Teilweise sind sogar 'Ausgeschlossene' als Kommunionhelfern tätig.

105-233    Hier wäre die für manche Gläubige nicht verstandene Trennung der Kirchen einfach zu überwinden. In welchen Gottesdienst gegangen wird sollte den Kirchen egal sein solange überbaut noch Gottesdienst gefeiert wird. Glaubt im Ernst wirklich jemand Christus würde sich für die eine oder andere Kirche entscheiden solange die Menschen an ihn glauben?

105-234    Weiß zu wenig Bescheid. Kenne im Umkreis keine Beispiele.

105-235    Zur Kommunion / Abendmahl geht nur derjenige, der auch noch eine Beziehung bzw. den Wunsch nach dem Sakrament hat. Wir selbst haben 3 Kinder, wovon 2 eine konfessionsverbindene Ehe eingehen. Uns als Eltern ist es wichtig Jesus nicht aus den Augen zu verlieren. Wo er sich finden lässt, kann die Kirche nicht beurteilen und damit auch nicht festlegen bzw. verbieten!

105-236    Die Schwierigkeiten in gemischtkonfessionellen Partnerschaften würden an Bedeutung verlieren, würden sich die Konfessionen mehr auf den Kern der christlichen Botschaft konzentrieren als auf theologische Spitzfindigkeiten, die die Unterschiede betonen.

105-237    Sprachgebrauch: besser, von "konfessions-verbindenden Ehen" zu sprechen.

105-238    Bei allen gemischtkonfessionellen Paaren, die ich kenne, gehen beide Partner in beiden Gemeinschaften zur Kommunion. Die Paare profitieren von der evangelischen Praxis der eigenständigen Bibelauslegung ebenso wie von den katholischen Ritualen. Die Unterschiede führen zu einer intensiveren und bewussteren Auseinandersetzung mit der Religion. Viele Katholiken sehen die Evangelien als wichtige "Splittergruppe" der eigenen Kirche an. Und für mich persönlich ist Luther ein Heiliger - ich frage mich manchmal, was passieren würde, wenn man das Selig/Heiligsprechungsverfahren für Luther einleiten würde.

105-239    Die Bildung verindlicher Werte im Speziellen sehe ich beeinträchtigt.

105-240    Hängt wohl alles sehr davon ab, welche Religionen sich da mischen! Und noch mehr: jene, die an gar nichts  glauben. Un ter Christen - also Katholiken, Evangelischen usw - sollte es keine Barrieren geben.

105-241    Das Verbot des Kommunionsempfang des nichtkath. partners durch die Amtskirche ist eine Vorschrift, die als einengend und unnütz empfunden wird. Man smuss das dem Gewissensentscheid des Einzelnen überlassen. Da viele pastoral gut handelnde Priester die Kommunion ohne weiteres spenden. ist hier eine Diskrepanz zwischen Amtskirche zund Seelsorgspraxis geschaffen, die katastrophal für die Glaubwürdigkeit der Kirche ist.

105-242    Warum soll zB ein Muslim die Hl. Kommunion empfangen, wenn sie ihm ohnehin nichts bedeutet?

105-243    Es gibt Priester, die sich weigern, Kinder aus gemischtkonfessionellen Ehen katholisch zu taufen!

105-244    Es ist überhaupt nicht wichtig, welcher Konfession man angehört, denn man muss Religion strickt von Glaube trennen. Wenn ich im Glauben und der Einheit mit Gott-Mutter-Vater oder wie immer man ihn nennen will handle und lebe, dann handle ich vom Herzen, in Liebe und im Licht und diese Elemente sind in jeder Religion verankert, leider werden sie in den Religionen mehr oder weniger so nicht gelebt! Es braucht nur ein Gebot! Die bedingungslose Liebe und wenn die Kirche diese endlich einmal zu leben beginnt, dann ändert sich schlagartig global sehr viel auf dieser Welt!

105-245    Es ist unhaltbar, wenn der nicht-katholische Elternteil bei der Erstkommunion ausgeschlossen wird, obwohl er/sie oft das Kind darauf vorbereitet hat.

105-246    Konfessionelle Verschiedenheit - wenn die Eltern reflektiert damit umgehen - kann die Kinder fördern. Aber die Konflikthaftigkeit der Kirchen schadet der religiösen Entwicklung der Kinder sehr.

105-247    .

105-248    Stamme selbst aus einer gemischt konfessionellen Ehe. Welch ein Glück, dass meine Eltern sich wenig um die rigiden Vorschriften spez. des Kommunionsempfanges geschert haben.  Eine echte Bereicherung meiner religiösen Sozialisierung war und ist den Austausch und Umgang mit den anderen Konfessionen.

105-249    da es angeblich nur einen gott gibt, erübrigen sich die fragen

105-250    Als Europäer gibt es nach meinem Verständnis den katholischen und evangelischen Glauben. Man könnte auch sagen: Wer nach allen Seiten offen ist, ist nicht dicht. Siehe : Rot-grüner Unfug=Begründung von Chaos.

105-251    Ob die konfesionelle Verschiedenheit für die Partner ein Gewinn oder ein Problem ist, hängt von deren Einstellung zu Ökumene und zur Praxis ihrer Kirche ab! Grundsetzlich bin ich der Meinungh, dass Vielfalt eine Bereicherung sein kann.

105-252    Christus ist der EINE

105-253    Sie sind die Hoffnung, die sich nicht auf kirchliche Strukturen stützt, sondern auf den Glauben an Christus, der die Partner eint.

105-254    Christus ist für alle Menschen gestorben und auferstanden

105-255    Da sollte man jedes einzelne Fall beobachten...je nach Bedürfnis und Wünsch...wenn ein Evangelischer die Kommunion möchte und sich dementsprechend vorbereitet udn sie mit Respekt und Bewusstsein empfängt, warum nicht? Jesus ist für alle gestorben und nicht nur fürt die Katholiken...oder??

105-256    Es wird nicht immmer gefragt ob ich bei den "Anderen" die Kommunion empfangen darf. es gibt durchaus Menschen mit eigenem Gewissen.

105-257    Wäre J.Ch. glaubhaft gewesen, wenn er auf den Taufschein geschaut hätte?

105-258    gemischtkomfessionelle Erziehung ist dann ein Vorteil, wenn beide Eltern ihren Glauben auch leben - leider ist die Verunsicherung so groß, dass dieses Glaubensleben sich immer mehr abflacht, weil es keine Akzeptanz in der Kirche gibt - dadurch glauben auch die Kinder letztlich nicht mehr

105-259    ------

105-260    Gott ist immer der Gleiche. Nur die Befindlichkeit der angeblichen Statthalter unterscheidet sich teilweise deutlich. Und die Katholiken steigen dabei nicht besonders gut aus. Ökumene  erlebe ich bei den Katholiken als pr-Maßnahme, während man dort gleichzeitig mit rechts stehenden Extremisten verhandelt und immer mehr deren Glaubenssätze in das eigene Verhalten übernimmt.

105-261    Jesus ist das Brot des Lebens für alle Menschen (Joh 6,35:) - siehe auch das Evangelium von der Brotvermehrung!!!

105-262    Das Verbot des Kommunionempfangs spielt in der Praxis keine Rolle, da es in vielen Fällen nicht beachtet wird

105-263    Wenn es sich in beiden Fällen um christliche Religionen handelt, auf jeden Fall

105-264    An meiner regelmäßigen Teilnahme am evangelischen Gottesdienst sehe ich, dass Katholiken aus gemischtkonfessionellen Ehen und rein katholischen Ehen zunehmend mehr am evangelischen Abendmahl teilnehmen.Nach meinem Eindruck besteht ein Zusammenhang mit der Zusammenlegung von Gemeinden und dem unbefriedigenden Einsatz der Priester.

105-265    Konkurrenz belebt das Geschäft, Verbote bringen hier nur Ablehnung  durch mehr Toleranz wird unsere römKath Kirche viel Atraktiver

105-266    Ökumene in diesem Bereich sollt hier ein vorrangiges Anliegen sein.

105-267    Es ist  für die Spiritualität eine größere Beeinträchtigung, wenn ein Partner gar keinen Glauben hat, als wenn er einen anderen Glauben hat.

105-268    Ökumene wäre in diesem Bereich ein vorangiges Anliegen!

105-269    Gott unterscheidet m.E. nicht zwischen den christlichen Konfessionen udn ihren Menschen

105-270    kath. Kirche und Oekumene??? Wissen die denn ueberhaupt, was dieses Wort bedeutet? Ratzinger hat alle anderen Kirchen diskriminiert und herabgesetzt. na toll! Und so jemand will wirklich noch ernst genommen werden? Jemand, der die "Pius-X-Brueder" hofiert und echten Groessen wie Leonardo Boff, Kueng, Uta ranke-Heinemann, ... den Mund und das wort verbietet??? Hey, entweder ist das total krank oder wahnsinn!

105-271    Wer an Gott glaubt, soll zu ihm eingeladen werden. Nicht wir Menschen entscheiden wen Gott zu sich lässt, sondern Gott selbst entscheidet, wen er zu sich kommen lässt. Wir glauben an den gleichen Gott.

105-272    Gemischt-konfessionelle Parre sind im christlichen Raum ein wichtiger Antrieb der Ökumene

105-273    gemischtkonfessionelle, aber wirklich christliche Familien sind sicher wertvoller als laue katholische. Die Zusammenarbeit aller Christen ist heute bei uns wichtiger denn je - deshalb möglichst keine Schlagbäume zwischen den Konfessionen!

105-274    Besser tatsächlich christliche Mischehen als papier-christliche Ehen gleicher Konfession. Zusammenhalt aller Christen heute besonders wichtig. Da darf die Konfession kein Hindernis sein.

105-275    Was hat da die Kirche überhaupt zum mitreden wer wen heiratet bitte?!?! Egal welche Religion egal welche Kultur.!!!!!! sonst endet das wie bei Hitler das Ehen wieder aufgehoben werden und so ein Schwachsinn.

105-276    Wir glauben doch allen an den selben einen Gott!

105-277    Die Frage ist, wieweit Wert darauf gelegt wird,dass der christliche Glaube im Vordergrund steht. Denn je mehr sich die direkten Verbindungen zu der einen oder anderen Konfession verstärken, umso mehr entfernt man sich von einer wirklichen und lebendigen Zugehörigkeit.

105-278    Es ist immer davon Abhängig wie ernst diese Menschen ihr Glaube leben.

105-279    Diese Antworten könnte ich mir sparen, weil ich keine Erfahrung habe.

105-280    Es gibt doch wohl nur EINEN Gott und nicht einen katholischen, einen evangelischen, einen muslimischen, einen ....

105-281    .....

105-282    Die Kirchen wachsen durch die kofessionsverbindenden Ehen natürlich zusammen, auch wenn die römisch katholische es nicht wahrhaben will.

105-283    Außer: es treffen zwei extrem unterschiedliche Kulturen aufeinander

105-284    ja wenn sie glaubwürdig werden möchte.

105-285    in unserer Pfarre kenne ich 2 gemischt (katholisch-protestantisch) Familien, die sehr aktiv sind uns sehr intergriert sind, auch zur Kommunion gen , nur beim Glaubensbekenntnis wäre es besser nicht katholische sondern apostolische Kirche zu sprechen

105-286    Es wird Zeit die Spaltung zu überwinden!

105-287    Jede Religion ist ernst zu nehmen und zu respektieren!

105-288    Es wäre längst an der Zeit, auch andere christliche Religionen als eine gleichwertige Möglichkeit anzusehen, damit die Menschen zum Heil kommen können!!!

105-289    Wenn es bei den Partnern zu tiefgründigen Gesprächen kommt,kann es eine Bereicherung sein.

105-290    Die konfessionelle Verschiedenheit ist für das gemeinsame spirituelle Leben der Familie förderlich - wenn der Glaube innerhalb der Familie gelebt wird sehr wohl. Die konfessionelle Verschiedenheit ist für die religiöse Bildung und Sozialisierung der Kinder förderlich - hängt immer von den einzelnen Elternteilen ab.

105-291    Allein im Begriff "gemischtkonfessionell" schwingt leider immer der "Wahrheitsanspruch" von Religionsgemeinschaften mit, in einem Bereich, der nie mit absoluter Wahrheit gesegnet sein kann, denn welch erbärmliches Wesen müsste Gott sein, wenn er es nötig hätte über "heilige" Schriften und "beamtete" Heilskünder zu wirken und zu sprechen.

105-292    von der Basis reformbedürftig in meiner Gemeinde nicht

105-293    Die gleiche Behandlung aller Christen in allen Konfessionen ist Gotteswille (Einheit)und alle gegenteiligen Handlungen der Teilkirchen SÜNDE!

105-294    die Ausgrenzer und Bestrafer werden aussterben

105-295    Es braucht gerade in unserer Zeit Brücken(bauer) zwischen den Konessionen - schließlich glauben wir an einen Gott - und gerade da können gemischtkonfessionelle Paaren / Familien eine große Chance sein

105-296    Es liegt an der Tatsache, dass lutherische Gemeinschaften NICHT an die Wandlung durch den Priester glauben.  Es ist eine Frage des gegenseitigen Respekts der Menschen und der Achtung vor dem Glauben des anderen hier das richtige zu tun!  Ich lehne eine Kammunion fuer Evangelische kategorisch wegen der unterschiedlichen Glaubensauslegung ab.  Befuerworte aber die Ökumene dort wo es Übereinstimmungen in der Lehre gibt!  Das hat nichts mit Ausgrenzung zu tun sondern mit gegenseitigem Respekt und Wertschätzung! Gleichmacherei hilft hier nichts weiter und ist destruktiv!

105-297    sagt mal : woll ihr euch (siehe letzte Fragenstellung 9.9.) das magere Ästchen auf dem ihr sitzt auch noch absägen?

105-298    kenne keine gemischtkonfessionelle Ehen

105-299    Wie kann jemand, der nicht katholisch ist und gemäß seines Glaubens die realpräsenz ablehnt dann doch zur KOmmunion gehen wollen? Das ist ein Widerspruch in sich!

105-300    die teilnahme an der kommunion soll vom kommunionsverständnis der person abhängen, also ob dieses der kath kirche entspricht. wenn nicht, besteht keine beeintraechtigung die verschieden konfessionellen familien tragen zur bildung ueber beide, nicht zur sozialisierung in einer davon bei

105-301    Die meisten Fragen hat Papst Franziskus nie gestellt. Warum erfinden Sie zusätzliche eigene?

105-302    Gemischte Konfessionen: heißt das Christen 1. Klasse + Christen 2. Klasse? Hätte Jesus solche Unterscheidungen getroffen?

105-303    Ich betrachte dieses Kapitel in Richtung christlicher Mischfamilien. Bei Nichtchristlichen Mischfamilien etwa mit Muslimen, Juden oder asiatischen Religionen hielte ich gemeinsame Gottesdienste für problematischer.

105-304    Die Erziehungsfrage sollte aber nicht Druckmittel eines Partners sein. Leider ist es in bestimmten Gegenden immer noch gewünscht, dass der Partner den dort üblichen Konfession beitritt. Aus meiner Erfahrung in großbäuerlichen evangelischen Gegenden häufig.

105-305    Die Eucharistische Gastfreundschaft wird vielfach heute schon geübt, obwohl von der Amtskirche abgelehnt

105-306    Wichtig ist, dass in der Familie der Glauben gelebt wird. Es heißt in der Bibel: Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen - egal ob katholisch oder evangelisch!

105-307    Da ich selber in einer gemischt-konfessionellen Beziehung lebe, ist es mir ein wichtiges Anliegen, dass die Familie nicht durch kirchenrechtliche Spitzfindigkeiten entzweit wird. Das ist mein persönliches Ziel: durch eine gemischt-konfessionelle Partnerschaft zeigen, dass Beziehung und eine Beziehungsgestaltung aus dem Glauben heraus möglich ist und dass wir "EINS" sind in Christus.

105-308    Ich lebe in einer gemischt-konfessionellen Ehe und wir erleben es stets als bereichernd, beide in beiden Kirchen zum Tisch des Herrn zu gehen - Christus ist gegenwärtig und lädt alle ein! 

105-309    Bei der Vielfalt alleine schon der christlichen Kirchen ist dieses Primat der eigenen Konfession für mich ein Akt der Intoleranz - es geht um den gleichen Gott - die Regeln machen Menschen - und jede Organisation so, damit die eigene Macht gestärkt wird. Die Kirchen verlieren dabei aus den Augen, dass Menschen durch solche Intoleranzen einfach andere Alternativen wählen- bis hin zu vollkommenen Abkehr vom Glauben, weil die starren Organisationen und Strukturen die Lebensrealitäten ignorieren.

105-310    Gott schuf die Menschen als Mann und Frau. noch bevor sie verschiedeene Konfessionen bekahmen.

105-311    Ich lebe selbst in einer gemischtkonfessionellen Ehe und empfinde die Vorgaben der katholischen Lehre als völlig lebensfremd und ausschließend.

105-312    Wir können nicht von dem einen Gott sprechen und gleichzeitig so tun, als wäre die Konfession für Glauben und Heil ausschlaggebend. Niemand kann sich aussuchen wo und in welche Familie er/sie geboren wird.  

105-313    Wir glauben an den einen Gott. Die Glaubensunterschiede zwischen den Konfessionen sind von Menschen konstruiert.

105-314    Das Trennende der verschiedenen Konfessionen in den Hintergrund stellen und das gemeinsame fördern, soll immer das Ziel sein. Es gibt nur einen Gott, er führt uns auf verschiedenen Wegen zu einem Ziel, zu ihm.

105-315    Wenn beide Partner ihren Glauben ernst nehmen, kann es für die Kinder nur von Vorteil sein.

105-316    Es wäre eine Art Missionierung den andersgläubigen Partner in das katholische Leben mit einzubeziehen!

105-317    Gelebt Ökumene ist längst überfällig.

105-318    Sämtliche Kirchen sollten überhaupt ihre Kräfte harmonisch vereinigen, um der weltweiten Asozialisierung Paroli zu bieten& und sich nicht in kleinlichen Verboten verlieren, sondern sich liberal zu Gunsten einer multikulturellen Gesellschaft einsetzen.

105-319    Hängt von der Konfession ab, Buddhismus, Hinduismus ist eine bereicherung, islamismus ist eine Gefahr für menschenwürde und Frauenwürde und propagiert krieg und gewalt!!! die Scharia ist beängstigend, und sollte von der RKK bekämpft werden!!!

105-320    Auch diese Fragen sind sehr von der Familiensituation und vom Glaubensleben der Partner abhängig. Mir fehlt bei einigen Fragen die Rubrik "ich weiß nicht" bzw. "kann ich nicht beurteilen".

105-321    ich kenne Protestanten die mit ihren katholischen Kindern zur Kommunion gegen (und diese auch bekommen) und das ist gut so.

105-322    In der Praxis scheint die Ökumene weiter entwickelt zu sein  als die offiziellen Stellen wahrhaben wollen. Gar manche nachbarschaftliche Verbindung zwischen Pfarrer und Pastor bringen Frucht in vielen gemeinsamen Veranstaltungen, Gottesdiensten usw. Größere Probleme entstehen wohl in Ehen mit christl./islamischen Partnern

105-323    Hier wird ersichtlich, wie Dogmen Menschen trennen.

105-324    Warum ich in einer evangelischen Messe nicht Brot essen und Wein trinken soll, wo ich das doch überall mache und es aus kath. Teologensicht nicht mehr als das ist, ist sogar in seiner Logik peinlich.  Ich kenne Prister, die Nichtkatholiken zur Eucharistie einladen, wenn sie dem Herrn begegnen möchten. Nichtkatholische Freunde meiner Söhne, die in die Messe mitkommen und zu Kommunion gehen möchten, habe ich immer dazu eingeladen, begleitet und vor dem "das tut man nicht" beschützt.

105-325    Für ein gemeinsames Leben im Glauben ist es wichtig, dass die Partner an Gottesdiensten beider Konfessionen teilnehmen können!

105-326    Ich kenne in der eigenen Pfarre jemand, der - obwohl evangelisch - zur Kommunion geht und Rosenkranz betet. &-)

105-327    Es geht um die Nachfolge Christi nicht um Konfessionen.Die Ökumene als Zeichen der Versöhnungs - und Lernbereitschaft aller christlichen Kirchen, sollte endlich wieder zu einer Einheit führen.

105-328    Die moralische Bewertung von gemischtkonfessionellen Ehen hat sich zum Positiven entwickelt und wird tendentiell als Zeichen von Ökumene angesehen, wiewohl konservativ kirchlich erzogene Personen sie noch immer als "sündhaft" sehen...

105-329    Für die Kinder ist das sehr gut, weil sie, wenn sie in einer Konfession an Verständnisgrenzen stoßen, nicht ganz aus der Religiösität aussteigen, sondern ihnen noch die andere Konfession bleibt. (eigene Erfahrung)

105-330    Die Differenzen zwischen den Konfessionen versteht ja der heutige Mensch nicht wirklich - kein Wunder, denn Jesus hat da - siehe Samariterin - eine völlig andere Einstellung als die theologischen Haarspalter der  Kirchen!

105-331    Es wäre sehr schön, wenn in gemischtkonfessionellen Ehen beide Partner auch offiziell zum Tisch des Herrn gehen könnten!

105-332    Es kann nur einen Gott geben, er hat nur verschiedene  Namen!!!

105-333    Dazu gibt es den Auftrag: "dass alle eins seien!" Aber kein Einheitsbrei, sondern Einheit, die Verschiedenheit zulässt.

105-334    zu 9.5: die Kirche soll durchaus ihre Meinung sagen, aber die Entscheidung muß bei den Eltern liegen.

105-335    Solange die andere Konfession Natur- und Menschenrechte achtet, kann eine Familie gemischtkonfessionell bestehen, für die Familien ist dies sogar ein Vorteil, weil Werte der Konfessionen einander eher bereichern als einschränken. Bedenklich ist es in Familien, wo die Achtung und Gleichberechtigung eines Ehepartners aus konfessionellen Gründen missachtet wird!

105-336    Liebe ist wichtiger alles alles andere (wie z.B. Religion)

105-337    Frage 9,6: die konfessionelle Verschiedenheit hat vielleicht in individuellen Fällen einen Einfluss -abe nicht generell.

105-338    Alle Religionen mit (teilweise) jüdischem Ursprung sollen hier toleriert werden, Der Islam nicht. Islam hat eine fremde für uns beengend empfundene Lebensweise produziert. Das ist bei modernen freien "Westlern" abzulehnen. Zumindest ich lehne es ab.

105-339    Ich finde, Menschen von anderen Konfessionen auszuschliessen, als kindisch und aus einer Zeit entlehnt, wo sich Menschen deswegen bekriegt haben. Ich bin froh, dass diese Zeiten vorbei sind und ich bin froh, dass die Menschen das inzwischen so leben. Wenn die Kirche wieder ernst genommen werden möchte, sollte sie das anpassen.  Ich komme gerade zu dem Satz, dass die Kirche für den Menschen da sein soll und nicht der Mensch für die Kirche (Ich glaube ein ähnlicher Satz findet sich sogar in der Bibel).  Ich finde, dass die Kirche allen Menschen Raum geben sollte, die Respekt für die Riten der Kirche haben.  Gleichzeitig merke ich, dass es schade ist, dass es in der Kirche keinen Raum für geschlossene Kreise gibt, wo man ein bisschen intimer sein kann und mehr von sich zeigen darf, ohne dass es gleich alle erfahren.

105-340    Es gibt nur einen Gott.

105-341    Habe keine Erfahrungswerte mit gemischtkonfessionellen Partnerschadften

105-342    Sollte die Kirche nicht offen auf die Menachen zugehen? Sind anders Konfessionelle nicht auch Menschen?

105-343    Es wird mehr über Ökumene geredet. Sie wird noch viel zu wenig vollzogen

105-344    Ich halte interreligiöse Ehe für absolut richtig und sollte von der römisch-katholischen Kirche anerkannt und gefördert werden!

105-345    bin selbst  mit evangelisch Gläubiger verheiratet, ist befruchtend, ich genieße Messen mit Pastorinnen

105-346    Auch gemischtkonf. Ehen sind von Gott gewollt und gesegnet. Sonst hätten sich die beiden Partner nicht gefunden.

105-347    Gemischtkonfessionelle Ehen können für die spirituelle Entwicklung sowohl der Ehepartner als auch deren Kinder sehr förderlich sein. Voraussetzung ist freilich die Akzeptanz der jeweils anderen Konfession, d.h. es sollte nicht eine der beiden Partner auf mehr "Rechte" bestehen.

105-348    Gemischtkonfessionell - christlich: Alle Rechte geben Gemischtkonfessionell - islamisch: Strikte Ablehnung Gemischtkonfessionell - andere: weitgehend Rechte geben

105-349    Jede anerkannte Glaubensgemeinschaft hat positive Wirkungen auf die Menschen ,die in diese Glaubensgemeinschaft hineingeboren sind. Anerkannte Religionen vermitteln Werte! Fast immer sind diese Werte die Gleichen!

105-350    Diese Fragen wären ohne Bedeutung, wenn akzeptiert würde, daß Glauben eine individuelle Entscheidung ist, daß Partnerschaft eine bilaterale Entscheidung ist und daß Partner einfach in jeder Lebenslage zusammengehören. Dazu kommt, daß ein Erleben von Vielfalt die beste Basis zur positiven und aktiven Annahme von Vielfalt, die doch Gott so geschaffen hat, ist!

105-351     "der Kleinste Gemeinsame Nenner" wäre doch ein Modell um Werte für das Leben in einer zunehmend verwirrenden, multikulturellen Welt zu finden.  Was als Gebot in allen großen Religionen zu finden ist, das sollte eine hohen allgemeingüligen Wert besitzen.

105-352    Eine großzügige Gestaltung des Angebots durch die Kirche an alle Teile der gemischtkonfessionellen Familien wird dazuführen, dass jeder die Kirche als großzügig und freundlich empfindet. Das macht die Menschen offen und sie fühlen sich heimischer in der katholischen Kirche als wie wenn sie abgelehnt und misstrauisch beäugt werden. Die Kirche würde selbst á la longue am meisten profitieren.

105-353    Gemischtkofessionelle Partnerschaften und Familien haben, ausgelöst durch die Unterschiede, sicher ein stärkeres Bewusstsein für Religion und Glauben. Dies führt zu einer intensiveren Auseinandersetzung mit der eigenen.

105-354    Ich finde es höchst an der Zeit das zu ändern !!!!! 

105-355    Meines Erachtens ist die gelebte Ökumene zwar wünschenswert, aber praktisch nicht vorhanden. Der r.k. Teil wird lauer und tritt dann (oder umgekehrt) nach meiner Beobachtung aus der Kirche aus

105-356    Eigentlich sollte die Kath. Kirche viel offener gegenüber andern christlichen Konfessionen sein. Jesus hat auch keinen Unterschied zwischen Juden und Heiden gemacht.

105-357    Gemischt-konfessionelle Paare, die gemeinsam den Gottesdienst besuchen, meinen es mit dem Glauben wahrscheinlich ernster als sehr viele gleich-konfesionelle, auch wenn die eine oder andere "Anforderung" der katholischen Kirche nicht erfüllt werden kann.

105-358    Die sture Ablehnungshaltung ist reaktionär - und mittelalterlich

105-359    ICH LEBE IN SO EINE GEMISCHTKONFESSIONELLE PARTNERSCHAFT - IST ANREGEND

105-360    keiner

105-361    In christlichen Kirchen dürfte der Kommunionempfang wirklich kein Problem sein! Gott, Jesus Christus hat sicher kein Problem, wenn z.B. Angehörige der Evangelischen Kirche in Katholischen Eucharistiefeiern zur Kommunion gehen! Toleranz ist für mich ein wesentliches Standbein eines Christen!

105-362    Ob konfessionelle Verschiedenheit für die religiöse Kindererziehung förderlich ist, hängt sehr davon ab, wie die Paare mit diesr Verschiedenheit umgehen.

105-363    Als Unterrichtende in Kursen für Erwachsene habe ich die interkonfessionelle Begegnung als Bereicherung erlebt und den Unterricht auch im Sinne dieser Begegnung gestaltet: Wertediskussion, gegenseitiges Verstehen und Achten, Erklärungen: was bedeutet das genau, WArum, wieso, Fragen, Staunen, Vergleich, Annäherung...   Bis hin zum Verständnis: Wir sind alle Kinder Gottes, unsere Religionen (verschiedene christliche Religionen, islamische und jüdische Teilnehmer) sind vielleicht eine Religion, die in unterschiedlichen Traditionen weitergegeben wurde und in diesen Unterschieden erstarrt ist.   Das war schön und fruchtbar und sowohl den einzelnen in ihrem Glauben förderlich als auch vielleicht fruchtbar für die Religionsgemeinschaften....   Wenn das im Ethik-Unterricht in Schulen gemacht werden könnte - wie schön und fruchtbar für unsere Stadtgemeinschaft und Dorfgemeinschaften könnte das werden.  Die Utopie, dass man dann sogar gemeinsame interreligiöse religiöse Feste feiern kann....   Echte Erneuerung, mit Gefahren für die Religionen, aber auch mit sehr großen Chancen für sie und vor allem für die Gemeinschaft der miteinander und derzeit mehr nebeneinander lebenden Menschen.

105-364    Bei gemischtkonfessionellen Partnerschaften sollte man alles dem Gewissen der beiden Ehepartner überlassen. Die katholische Kirche übt zu viel Zwang aus.

105-365    Kath. - Evang. ist überhaupt kein Problem. Schwieriger wird es bei der Kombination mit dem Islam oder anderer exotischerer Religionen. Aber so wie in der Kunst, der Wissenschaft, der Gesellscahft insgesamt kann man das als bereichernde ressource erleben.

105-366    wichtig ist, dass der Weg zu Gott gesucht und beschritten wird, nicht wie die einzelnen Schritte ausschauen!

105-367    Gemischtkonfessionelle Partnerschaften sind die kleinste Zelle der Chance auf ein geglücktes Modell des Zusammenlebens, der Integration und Inklusion.

105-368    Die meisten gemischtkonfessionellen Partnerschaften kümmern sich um das Kommunionsempfangverbot ohnehin nicht.

105-369    Gemischte Konfessionen in einer Partnerschaft sind sicher eine Bereicherung und besser als keine Konfession.

105-370    Konfessionsverbindene Ehen können sehr bereichernd sein, auch für das religiöse Leben der Familie:  1. Weil die Abgrenzung Identitätsstiftend ist, und anregt, sich mit der eigenen Konfession verstärkt zu beschäftigen bzw. sich mit den Unterschieden auseinanderzusetzen.  2. Weil man die andere Konfession, ihre Riten und Glaubensgrundsätze als bereichernd erfahren kann, wenn man sich darauf einläßt. 3. Weil Vielfalt schön ist und das Leben bunter und lebenswerter macht.   Niemand - schon gar nicht Menschen außerhalb der Kirchen -  versteht wirklich, warum die christlichen Kichen ihren eigenen Auftrag zu Liebe und Versöhnung nicht ernst nehmen. Die theologischen Erkenntnisse zur Ökumene füllen Bände, aber man kann immer das Trennende betonen, und auf eine nie zu erreichende Einheit warten, weil jeder auf seinen Eigenheiten beharrt& oder aber man kann das Verbindende, das - insbesondere mit den evangelischen Kirchen AB so viel mehr ist, insbesondere seit der gem. Erklärung zur Rechtfertigungslehre - hervorheben, und die Vielfalt als Bereicherung ansehen und lernen, in dieser Vielfalt auch gemeinsam zu leben.  Glaubt irgendjemand ernsthaft, dass Gott nach unsrem Taufschein fragen wird, am jüngsten Tag? Aber sicher fragt er nach unseren Unterlassungen...

105-371    Ich war mit einem griechisch - orthodoxen Mann verheiratet. Der Glaube hat in dieser Ehe keinerlei Bedeutung gehabt.

105-372    Die Diskussionen innerhalb einer gemischtkonfessionellen Beziehung führt zu einer Schärfung des eigenen Standpunktes und anschließend das liebevolle "Aufeinanderzugehen" und das wäre doch was für ALLE

105-373    Der Begriff "Gemischtkonfessionell" ist nicht klar abgegrenzt. Unsere Interpretation ist "Christliche Glaubensgemeinschaften" wie z.B. Katholiken, Protestanten, Orthodoxe Christen.  Wir verstehen darunter nicht eine Partnerschaft von Menschen unterschiedlicher Weltreligionen.

105-374    Ich komme aus einem gemischtkonfessionellen Elternhaus, es hat mein Leben bereichert!

105-375    Bei gemischtkonfessionelle Eheschliesungen müssen beide Seiten berücksichtigt werden& d.h. 2 Hochzeiten. 2x den Ritus.

105-376    Es wäre vermutlich hilfreich, den Kindern die Möglichkeit zu bieten, BEIDE Seiten kennen zu lernen- und z.B. ab dem 10. Lj. selbst entscheiden zu können, welcher Konfession es angehören möchte.

105-377    Mündige Menschen habe damit kaum Probleme wird in derf jeweiligen Situation gehandhabt

105-378    Kein Mensch kennt theologische Unterschiede verschiedener Konfessionen. Viele Menschen leiden unter der grausamen Praxis der Kirche, die interkonfessionelle Kommunion zu verbieten. Was hindert uns Katholiken daran, es den Anglikanern nachzumachen, die allen ChristInnen vor der Kommunion ausdrücklich die Kommunion anbieten? Alles Andere erschiene dort barbarisch, und das ist es auch.

105-379    Ich gehe hier immer von "meiner " Kirhe aus, das heisst die Kirche die ich Sonntags besuche,---aber wir sind anders: frei und offen, motivierend und mitreissend, daher kommen zu uns auch Gläubige aus anderen Bezirken, wir haben Leitbilder und können verändern ,wachsen in Christus

105-380    Ich habe in diesem Kapitel zweimal keine Antwort angekreuzt. Weil sowohl eine POSITIVE als auch eine NEGATIVE Antwort möglich wäre und es davon abhängt, wie die Partner selber mit dem Thema umgehen.

105-381    Sind wir nicht alle Kinder Gottes? Sind nicht alle Getauften Christen?? Vergessen in der Umfrage sind Islam, Judentum, Buddhisten etc. etc...  Wir leben doch alle als Kinder Gottes auf einer uns geschenkten Erde!

105-382    Die Begegnung des Einzelnen mit Christus hängt nicht allein von der konfessionellen Ausrichtung der Familien ab.

105-383    Im Glauben an Jesus Christus sind wir konfessionelle Geschwister eines Gottes

105-384    das Thema interessiert eigentlich nur vor einer Trauung (ist ja bereits eher "Minderheitsprogramm"). ALLE KIRCHEN sollten froh sein, wenn jemenad die Gottesdienst besucht!!!

105-385    "Gott sei Dank" gibt es in manchen Pfarren diese Fragen NICHT mehr!!!!!!!!

105-386    Ökumene bedeutet Toleranz.

105-387    nicht die unterschiede sondern die geminsamkeiten überwiegen, der umgang miteinader ist ausschlaggebend nicht die konfession

105-388    Die Verweigerung der Mahlgemeinschaft ist ein Skandal

105-389    WAs eint die christlichen Kirchen? Dorthin sollen sie sich entwicklen!

105-390    Liebe kennt keine Glaubensgrenzen.  Auch Gott bzw. Jesus hat keinen "Ungläubigen" ausgeschlossen. Oder?  Warum tut es die kath. Kirche?

105-391    Man soll viele Religionen kennen und respektieren, aber seine eigene leben.

105-392    Bei Partnern gleicher Konfession sind häufig nicht beide, sondern nur eine/r, am Glauben interessiert. Bei gemischter Konfession besteht die Chance, dass sich beide mit ihrem Glauben intensiv auseinandersetzen und dadurch darin gestärkt werden. Das ist ein gutes Vorbild in unserer gleichgültigen Gesellschaft.

105-393    Das konfessionelle Setzen von Grenzen ist primär ein amtskirchliches "Problem" und kann deshalb auch zu einem menschlichen Problem werden

105-394    die leider oft vorhandene Nichtökumene ist einfach dumm& Christus will/wollte das sicher nicht - es ist einfach traurig, dass vor allem Christen nicht zu einer Vereinigung aller christlichen Kirchen bereit sind!

105-395    Die Begegnung mit anderen Konfessionen ist eine wahre Bereicherung! Wir ALLE sind die Kirche Jesu Christi - so können auch am besten Übertreibungen abgemildert werden!

105-396    Nicht wer Herr Herr sagt sonder wer den willen......

105-397    Ein Akt der Liebe und der Versöhnung der christlichen Kirchen sollte zu einem gemeinsamen Christlichen Glaubensbekenntins führen! Dafür bete ich vor Gott!

105-398    9.3 Wenn beide ihre Glaubensrichtung leben

105-399    Tisch des Herrn: andere christiliche Konfession --> Empfang der Kommunion kein Problem. Nichtchristlich --> in Frage stellen.

105-400    Es gibt nur einen Gott und es gibt im Jenseits keine Abteilungen für Christen, Juden usw.Es ist das Gebot der Stunde, daß wir uns einander nähern.

105-401    Ich denke, die konfessionelle Verschiedenheit ist nicht per se "für die religiöse Bildung und Sozialisierung der Kinder förderlich", sondern es kommt darauf an, wie sehr sich die Ehepartner ihrem Glauben verbunden fühlen und was sie daraus machen - sie ist also eine Chance, nicht mehr und nicht weniger.