Auswertung des vatikanischen Fragebogens der Laieninitiative und Wir-sind-Kirche


1. Kenntnis und Akzeptanz der kirchlichen Lehre zu Sexualität, Ehe und Familie

 

1.1     Sind die einschlägigen Lehren der Kirche (Gaudium et spes, Humanae Vitae, Familiaris consortio, Katechismus der Katholischen Kirche) bekannt?

 

 

 

1.2 Werden die Gläubigen in der kirchlichen Lehre unterrichtet?

 

 

1.3 Ist die kirchliche Lehre verständlich?

 

 

1.5 Wird die kirchliche Lehre hilfreich erlebt?

 

 

1.6 Dient die kirchliche Lehre zur Orientierung?

 

1.7 Wie wird die kirchliche Lehre verbreitet

 

im Religionsunterricht?

 

in der kirchlichen Jugendarbeit?

 

 

in der Ehevorbereitung?

 

 

in kirchlichen Bibel-, Ehe- und Familienrunden?

 

 

bei Vorträgen und Bildungsveranstaltungen?

 

 

1.8 Ist die kirchliche Lehre zu Sexualität, Ehe und Familie auch außerhalb der Kirche bekannt?

 

 

 

 

 

1c Kenntnis und Akzeptanz der kirchlichen Lehre zu Sexualität, Ehe und Familie (Forts.)

 

1.9 Ist die kirchliche Lehre auch außerhalb der Kirche akzeptiert?

 

 

1.10 Behindern kulturelle Faktoren die Akzeptanz der kirchlichen Lehre?

 

 

Trifft es zu, dass die kirchliche Lehre ...

 

 

 

1.11 ... als im Leben nicht umsetzbar angesehen wird?

 

 

1.12 ... weitgehend von Leuten festgelegt wird, die selbst keine Erfahrungen mit Ehe und Familie haben?

 

 

1.14 ... eine einseitige Auslegung des Evangeliums ist, wie sie von den anderen großen christlichen Kirchen nicht oder doch nicht voll geteilt wird?

 

 

1.15 ... die Folge eines falschverstandenen Naturrechts ist?

 

 

1.16 ... einseitig auf die Einhaltung von Vorschriften abziehlt und subjektive Lebenssituationen oft unberücksichtigt lässt?

 

 

1.17 ... betreffend Sexualität, Ehe und Familie - im Zusammenspiel mit der Verwaltung der Sakramente (Beichte, Kommunion) - (auch) der Machtausübung des (zölibatären) Klerus gegenüber den Laien dient?

 

 

1.18 ... nach gängiger Meinung vom Klerus selbst nicht eingehalten wird?

 

 

2a. Ehe und Naturrecht

 

2.1 Können Sie mit dem Begriff "Naturrecht" in Zusammenhang mit Sexualität, Ehe und Familie etwas anfangen?

 

 

2.2 Ist bekannt, was die kirchliche Lehre unter Naturrecht versteht?

 

 

2.3 Spielen naturrechtliche Überlegungen heute für die Gläubigen in Zusammenhang mit Sexualität, Ehe und Familie eine Rolle?

 

 

2.4 Spielen naturrechtliche Überlegungen heute in Gesellschaft und Staat in Zusammenhang mit Sexualität, Ehe und Familie eine Rolle?

 

 

2.5 Die Kirche beruft sich im Bereich von Sexualität, Ehe und Familie gerne auf das Naturrecht, lässt es aber in anderem Zusammenhang (z.B. Menschenrechte in der Kirche) unbeachtet

 

 

 

 

2b Fragen zur Ehe

 

2.6 Heiraten die Menschen kirchlich, weil sie das Sakrament der Ehe suchen?

 

 

2.7 Heiraten die Menschen nur kirchlich wegen des schönen äußeren Rahmens?

 

 

2.8 Sollen auch getaufte, aber gegenwärtig der Kirche distanziert gegenüber stehende Menschen kirchlich getraut werden?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2.9 Wollen die Menschen, auch wenn sie kirchlich heiraten, wirklich eine unauflösliche Ehe schließen?

 

 

2.10 Weist die Kirche darauf hin, dass Menschen, die Kinder haben, auch die Pflicht zu deren (umfassenden) Erziehung haben?

 

 

 

3 Weitergabe des Glaubens in den Familien

 

Wird die Pflicht zur Weitergabe des Glaubens klargemacht?

 

 

Hat man nachhaltige Formen für das Gebet in der Familie gefunden?

 

 

Erschwert der Generationskonflikt die Weitergabe des Glaubens?

 

 

Unterrichtet die Kirche in Ihrem Land die Gläubigen vorbildlich?

 

 

 

 

Verbreiten Ehepaare und Familien die kirchliche Lehre zu Sexualität, Ehe und Familie?

 

 

Unterstützt die Kirche in ihrem Land junge Paare und Paare in Schwierigkeiten?

 

 

Sind Eltern heute überhaupt noch fähig, den Glauben weiterzugeben?

 

4. Gläubige in "freien" ("irregulären") Lebensgemeinschaften

 

4.1 Ist das Zusammenleben ohne Trauschein verbreitet?

 

 

4.2 Gibt es Lebensgemeinschaften ohne kirchliche oder zivile Anerkennung?  

 

 

4.3 Gibt es getrennte Partner aus Ehen oder Lebensgemeinschaften?  

 

 

4.4 Gibt es nach Scheidung Wiederverheiratete?  

 

 

 

 

4.5 Sind sich diese Gläubigen der „Irregularität“ ihrer Situation bewusst?

 

 

4.6 Fühlen sich diese Gläubigen durch die offizielle Lehre der Kirche ausgegrenzt?

 

 

4.7 Schmerzt es diese Gläubigen, dass sie nach der offiziellen Lehre der Kirche die Sakramente nicht empfangen dürfen?  

 

 

4.8 Sollen diese Gläubigen wie alle anderen „Sünder“ am Leben der Kirche teilnehmen?  

 

 

4.9 Wollen diese Gläubigen am sakramentalen Leben der Kirche teilnehmen?  

 

 

4.10 Wäre ein leichterer und schnellerer Annullierungsprozess hilfreich?

 

 

 

 

 

 

4.11 Sollte der kirchliche Eheprozess durch eine unbürokratische bloße Feststellung, ob der/die Betreffende nach seinem Gewissen seine Ehe für ungültig/unheilbar gescheitert ansieht, ersetzt werden?

 

 

4.12 Werden diese Gläubigen über die Barmherzigkeit Gottes informiert

 

 

4.13 Spiegelt der kirchliche Umgang mit diesen Gläubigen die Barmherzigkeit Gottes wieder?

 

 

4.14 Begegnen Priester den Menschen - auch bei Zuwiderhandeln gegen die kirchlichen Vorschriften betreffend Sexualität, Ehe und Familie - verständnisvoll und barmherzig?

 

 

4.15 Werden diese Gläubigen in ihrem Glaubensweg unterstützt?

 

 

4.16 Gibt es Gemeinden/Priestern, welche diese Gläubigen – wenn sie sich auf ihr Gewissen berufen – am sakramentalen Leben der Kirche teilnehmen lassen?

 

 

 

 

 

 

 

 

4.17 Sollten Sakramente zur Hilfe für die Gläubigen oder zu deren Belohnung dienen?

 

 

 

5. Gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften

 

5.1 Gibt es zivile Gesetze zur Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften?

 

 

5.2 Protestiert die Kirche in Ihrem Land, wenn der Staat gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften zulässt?

 

 

5.3 Wie behandelt die Kirche die Partner in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften?

 

 

5.4 Wie stellt sich die Kirche zur Adoption von Kindern in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften?

 

 

 

6. Kinder in „freien“ („irregulären“) Lebensgemeinschaften

 

6.1 Was wollen die in „freien („irregulären“) Lebensgemeinschaften lebenden Eltern für sich und ihre Kinder von der Kirche?

 

 

Verständnis

 

 

 

Einbindung in die Gemeinde

 

 

6.2 Unterstützt die Kirche in Ihrem Land die christliche Erziehung der Kinder in einer ansprechenden Weise?

 

 

6.3 Bereitet die Kirche auf die Sakramente in ansprechender Weise vor?

 

 

7. Akzeptanz von Humanae vitae

 

7.1 Ist die Lehre von Humanae vitae bekannt?

 

 

7.2 Sind die Gläubigen in der Lage, verschiedene Methoden der Empfängnisverhütung moralisch zu bewerten?

 

 

7.3 Wird die Morallehre von Humanae vitae akzeptiert?

 

 

 

 

 

7.4 Wie hilft die Kirche in Ihrem Land den Ehepaaren beim Umgang mit Humanae vitae:

 

Sie weist laufend auf Humanae vitae hin und stellt insbesondere das dortige Verbot „nicht-natürlicher“ Empfängnisverhütung als verpflichtend dar

 

 

Sie weist regelmäßig die Ehepaare darauf hin, dass nicht die kirchliche Lehre, sondern ihr Gewissen die letzte Instanz ist

 

 

7.5 Gehen Gläubige, die sich nicht an Humanae vitae halten, deshalb zur Beichte?  

 

 

7.6 Gehen diejenigen, die sich nicht an Humanae vitae halten, zur Kommunion?  

 

 

7.7 Was sind die Unterschiede zwischen der kirchlichen und der zivilen Erziehung?

 

Die kirchliche Erziehung in Sachen Ehe und Familie ist lebensnah und eine Hilfe für die Menschen

 

 

Die zivile Erziehung in Sachen Ehe und Familie ist lebensnahe und eine Hilfe für die Menschen

 

 

 

7.8 Soll man eine höhere Geburtenrate fördern?

 

 

7.9 Soll man die Familienplanung den Ehepartnern überlassen?

 

 

 

 

8. Familie und Individuum

 

8.1 Fördert die Familie die Begegnung mit Christus?

 

 

8.2 Welche Probleme verhindern die Begegnung mit Christus?

 

 

Probleme, die sich aus der Unvereinbarkeit von Christentum und moderner Welt ergeben

 

 

Probleme, die sich aus der Unfähigkeit der Kirche, Christus für die Menschen von heute verständlich zu verkündigen, ergeben

 

 

 

8.3 Wirken sich Glaubenskrisen des Einzelnen auf die Familie aus?

 

 

 

Bis hierher folgten die Fragen so nahe wie möglich dem vom Vatikan vorgegebenen Text. Die Fragen 9.1 bis 11.5 entsprechen dem Wunsch des vatikanischen Fragebogens, auch weitere Herausforderungen und Vorschläge zu erheben und sind somit in diesem Sinne zu verstehen.

 

9. Gemischtkonfessionelle Ehen und Familien

 

9.1 Behandelt die Kirche in der Praxis noch immer gemischtkonfessionelle Ehen als Gefahr für den Glauben des katholischen Ehepartners?

 

 

9.2 Die Kirche sollte es dem Gewissen der gemischtkonfessionellen Paare überlassen, ob sie sich nach katholischem oder nach nicht-katholischem Ritus oder unter Assistenz von Amtsträgern beider Konfessionen trauen wollen

 

 

9.3 Die konfessionelle Verschiedenheit ist für das gemeinsame spirituelle Leben der Familie förderlich

 

 

9.4 Bedeutet die unterschiedliche Sexualmoral der Konfessionen ein Problem?

 

 

9.5 Die Kirche sollte es dem Gewissen der gemischtkonfessionellen Paare überlassen, in welcher Konfession die Kinder aufwachsen sollen

 

 

9.6 Die konfessionelle Verschiedenheit ist für die religiöse Bildung und Sozialisierung der Kinder förderlich

 

 

 

9.7 Die Kirche soll allen Teilen gemischtkonfessioneller Paare und Familien gestatten

 

an den Gottesdiensten beider Konfessionen teilzunehmen

 

 

 

 

in Gottesdiensten beider Konfessionen zum Tisch des Herrn zu gehen

 

 

9.8 Bedeutet das Verbot des Kommunionempfangs für den nichtkatholischen Partner eine Beeinträchtigung?

 

 

9.9 Soll die Kirche geglückte gemischtkonfessionelle Partnerschaften und Familien als ein hoffnungsvolles Zeichen der Ökumene ansehen?

 

 

Beurteilung der kirchlichen Lehre zu Sexualität, Ehe und Familie

 

Die kirchliche Lehre zu Sexualität, Ehe und Familie sieht sich als Allheilmittel und als Antwort auf alle Probleme. Dabei stellt sich die Frage, ob es zutrifft, ob diese Lehre ...

 

 

10.1 gelegentlich auch fehlgeleitet bzw. zu unflexibel sein kann?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

10.2 auch negative Auswirkungen haben kann (z.B. weil sie die Umstände des Einzelfalls nicht ausreichend berücksichtigen lässt und daher zu unzumutbaren Härten führen kann) ?

 

 

10.3 ihre immanenten Grenzen hat (weil der Rechtsgrundsatz, dass niemand zu Unmöglichem verpflichtet ist, auch für den Bereich von Sexualität, Ehe und Familie gilt und auch die sog. „moralische Unmöglichkeit“, d.h. die Unzumutbarkeit im Einzelfall, umfasst) ?

 

 

10.4 nicht für alle und in jeder Situation anwendbar ist ?

 

 

10.5 sehr einseitig ist und viel Wichtiges im Bereich von Sexualität, Ehe und Familie nicht berücksichtigt ?

 

 

10.6 die Verantwortung und Entscheidungsfreiheit der Paare unzulässig beschränkt?

 

 

10.7 recht weltfremd/realitätsfern ist?

 

 

 

 

 

 

10.8 überwiegend von unverheirateten alten Männern stammt und der Rest der Welt Sexualität, Ehe und Familie ganz anders sieht?

 

 

 

10.9 Ist der Umstand, dass die Punkte 10.1 bis 10.8. im vatikanischen Fragebogen keinen Niederschlag gefunden haben, als Ausdruck mangelnder Sensibilität der Kirche für Fragen dieser Art anzusehen?

 

 

 

 

11. Erwartungen für die Zukunft

 

11.1 Die Akzeptanz der kirchlichen Lehre zu Sexualität, Ehe und Familie wird sich erhöhen, wenn die Kirche ohne Änderungen daran festhält

 

 

11.2 Das Wichtigste ist heute, dass es der Kirche gelingt, an ihrer bisherigen Lehre zu Sexualität, Ehe und Familie festzuhalten.

 

 

11.3 Das Wichtigste ist heute, dass sich die Kirche bemüht, auch jene Menschen zu integrieren, die sich aus welchen Gründen immer nicht in der Lage sehen, der Lehre der Kirche zu Sexualität, Ehe und Familie zu folgen.

 

 

11.4 Soll die Zusammenfassung ("Synthese") der Antworten auf den vatikanischen Fragebogen von den Bischöfen veröffentlicht werden?

 

 

11.5 Die vatikanische Umfrage, das, was dabei herauskommt, und die Schlüsse, die daraus gezogen werden, sind belanglos. Die Menschen machen ohnedies, was sie für richtig halten.

 

 

11.6 Sollen humanwissenschaftlichen Erkenntnisse in die kirchliche Lehre einfließen?

 

 

12. Freiwillige persönliche Fragen

 

Geschlecht

 

 

Alter

 

 

Schulbildung

 

 

Ich bin theologisch gebildet

 

 

 

Familienstand

 

 

(Hier wurde öfters zu recht bemängelt, dass „verwitwet“ nicht als Möglichkeit angegeben war)

 

12. Freiwillige persönliche Fragen Forts.

 

Stellung zur Kirche

 

 

Beziehung zur Kirche

 

 

Fragen zur Laieninitiative

 

 

Fragen zu "Wir sind Kirche"

 

 

1.15 In welchem Land leben Sie?